DE19827210C1 - Fixierstation zum Fixieren von Tonerbildern auf einem Trägermaterial mit einer bewegbaren Abdeckvorrichtung - Google Patents
Fixierstation zum Fixieren von Tonerbildern auf einem Trägermaterial mit einer bewegbaren AbdeckvorrichtungInfo
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Abstract
Beschrieben wird eine Fixierstation zum Fixieren von Tonerbildern auf einem Trägermaterial (10). Zwischen Trägermaterial (10) und einer Wärmestrahlungsquelle (12) ist eine Abdeckvorrichtung (16) angeordnet, die in den Strahlengang zwischen Wärmestrahlungsquelle (12) und Trägermaterial (10) bewegbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Fixierstation zum Fixieren von
Tonerbildern auf einem Trägermaterial, mit einer Heizvorrich
tung mit mindestens einer Wärmestrahlungsquelle, die Strah
lung in Richtung des Trägermaterials aussendet, und mit einer
Abdeckvorrichtung, mit der ein unerwünschtes Auffallen von
Strahlung auf das Trägermaterial verhindert werden kann.
Bei elektrografischen Druckern oder Kopierern muß das von
einem Zwischenträger, im allgemeinen einem Fotoleiter, auf
das Trägermaterial, im allgemeinen Papier, übertragene Toner
bild fixiert werden, d. h. es muß wisch- und abriebfest mit
dem Trägermaterial verbunden werden. In der Elektrofotografie
wird heute üblicherweise die Wärme-Druck-Fixierung einge
setzt. Diese ist, wenn keine Vorheizung, z. B. mithilfe eines
Heizsattels, des Trägermaterials vorgenommen wird, in der
Verarbeitungsgeschwindigkeit auf ca. 0,5 m/s bis 0,7 m/s be
schränkt. Beim Duplexdruckbetrieb, bei dem die Vorderseite
und die Rückseite eines Trägermaterials bedruckt wird, ist
der Fixierprozeß relativ schwierig, denn beide Seiten sind
mit noch verwischbaren Tonerbildern belegt. Eine hohe Fixier
qualität bei gleichzeitiger Fixierung der Vorderseite und der
Rückseite des Trägermaterials kann nur mit relativ weichen
Fixierwalzen, z. B. Silikonwalzen, erreicht werden. Diese Fi
xierwalzen haben eine geringe Lebensdauer und sind unwirt
schaftlich. Daher kommen derartige weiche Fixierwalzen nur
bei Druckern mit relativ niedrigem Druckvolumen zum Einsatz.
Da auf beiden Seiten des Trägermaterials weiche Fixierwalzen
eingesetzt werden, ist die Führung des Trägermaterials pro
blematisch. Derartige Fixierwalzen eignen sich daher nicht
bei der Weiterverarbeitung von Endlospapier.
Aus den genannten Gründen ist es wünschenswert, Tonerbilder
möglichst kontaktlos zu fixieren, wobei ein relativ breites
Spektrum an Trägermaterial eingesetzt werden kann. Ein weite
res Ziel der kontaktlosen Fixierung besteht darin, eine hohe
Fixierqualität ohne Verwischeffekte zu erreichen.
Es ist eine kontaktlose Fixiermethode bekannt, bei der
mithilfe eines Lösungsmittels das Tonermaterial aufgeweicht
wird, damit es sich besser mit den Fasern des Trägermaterials
verbindet. Wenn jedoch farbiger Toner verwendet wird, kann es
geschehen, daß die Farbpigmente unterschiedlich stark gelöst
werden, was zu einem farbabhängigen Verschmieren der Toner
bilder führen kann. Außerdem entstehen die bekannten Umwelt
probleme beim Einsatz von Lösungsmitteln.
Eine andere bekannte kontaktlos arbeitende Fixiermethode ist
die sogenannte Blitzlichtfixierung, bei der der Toner mithil
fe energiereicher Lichtimpulse auf dem Trägermaterial fixiert
wird. Die Wellenlänge der Strahlung liegt meist im sichtbaren
bis ultravioletten Bereich des Spektrums. Da die verschiede
nen Farbtoner in diesem Wellenlängenbereich unterschiedlich
stark absorbieren, ist eine Blitzlichtfixierung für Mehrfar
bendruck nicht geeignet.
Eine weitere Fixierstation ist aus der EP-A-0 629 930 be
kannt. Die Fixierstation wird für einen elektrostatischen
Drucker verwendet, um Tonermaterial auf Papier zu fixieren.
Die Abdeckvorrichtung dient dazu, das Auftreffen von Strah
lung während einer Aufwärmphase oder während eines Still
stands des Trägermaterials zu verhindern. Im geschlossenen
Zustand der Abdeckvorrichtung sind die Wärmestrahlung aussen
denden aktiven Flächen der Wärmestrahlungsquelle vom Träger
material abgewandt. In diesem Zustand umgibt die Abdeckvor
richtung die Wärmestrahlungsquelle, so daß die Aufwärmphase
verkürzt wird. Im Normalbetrieb, bei dem infolge der auftref
fenden Wärmestrahlung das Tonermaterial auf dem Trägermateri
al fixiert wird, ist die Wärmestrahlungsquelle dem Trägerma
terial zugewandt und Strahlung kann ungehindert auf das Trä
germaterial auftreffen.
Aus der JP-A-09034307 ist eine Fixierstation bekannt, die
Wärmestrahlungsquellen enthält. Eine halbzylinderförmige
Abdeckvorrichtung umgibt jede Wärmestrahlungsquelle. Wenn das
Trägermaterial angehalten wird, wird die Abdeckvorrichtung so
um die Wärmesstrahlungsquelle gedreht, daß keine Strahlung
auf das Trägermaterial fällt. Dadurch wird verhindert, daß
das ruhende Trägermaterial von der Strahlung nicht zu hoch
beansprucht wird. Die verschiedenen Abschnitte des
Trägermaterials innerhalb der Fixierstation haben
unterschiedliche Expositionszeiten.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Fixierstation anzugeben,
die angepaßt an die Bewegung des Trägermaterials auch bei
einem Start-Stopp-Betrieb eine gleichmäßige Fixierung
gestattet.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprü
chen angegeben.
Gemäß der Erfindung enthält die Heizvorrichtung eine Wär
mestrahlungsquelle, wodurch der Fixiervorgang kontaktlos er
folgt. Probleme im Zusammenhang mit der Führung und der
Druckbeaufschlagung von Fixierwalzen werden somit umgangen.
Die Verwendung einer Wärmestrahlungsquelle hat jedoch den
Nachteil, daß das Aufheizen und das Abkühlen des Trägermate
rials mit einer relativ hohen Zeitkonstante verbunden ist,
wodurch beim Start des Drucks, bei Stillstand des Trägermate
rials oder beim intermittierenden Druck Probleme entstehen
können. Gemäß der Erfindung wird eine Abdeckvorrichtung vor
geschlagen, die in den Strahlengang zwischen Strahlungsquelle
und Trägermaterial bewegbar ist. Mithilfe dieser Abdeckvor
richtung können definierte Expositionszeiten zum Erreichen
einer optimalen Fixierung auch bei häufigem Starten und Stop
pen der Bewegung des Trägermaterials erzielt werden. Aufgrund
der berührungslosen Aufheizung des Trägermaterials kann eine
hohe Farbreproduzierbarkeit und Gleichmäßigkeit der Fixierung
des Tonerbildes erreicht werden.
Vorzugsweise wird die Fixierstation für eine Druckeinrichtung
oder Kopiereinrichtung mit hoher Druckleistung verwendet, die
im Duplexdruckbetrieb arbeitet, wobei Tonerbilder der Vorder
seite und der Rückseite des Trägermaterials gleichzeitig fi
xiert werden. Bei dieser Betriebsart sind beiderseits des
Trägermaterials Heizvorrichtungen und entsprechende Abdeck
vorrichtungen vorgesehen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand
der Zeichnung erläutert. Darin zeigt
Fig. 1 schematisch einen Längsschnitt durch eine
Fixierstation mit einer Abdeckvorrichtung
nach Art eines Rollos,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Fixierstation
nach Fig. 1,
Fig. 3 eine bandförmige Abdeckvorrichtung,
Fig. 4 eine Abdeckvorrichtung nach Art eines Rollos
mit streifenförmigen Lamellen,
Fig. 5 die der Heizvorrichtung zugeführte Leistung
über die Einschaltzeit bei den Betriebsarten
Kaltstart und Warmstart,
Fig. 6 ein Diagramm zur Veranschaulichung der Rege
lung der Heizleistung,
Fig. 7 die tabellarische Zuordnung der zugeführten
Leistung abhängig vom Betriebszustand,
Fig. 8 ein Blockschaltbild der Leistungssteuerung
für die Wärmestrahlungsquelle,
Fig. 9 schematisch die Anordnung zweier Heizvorrich
tungen beiderseits des Trägermaterials,
Fig. 10 die Aufteilung der Heizvorrichtung in ver
schiedene Zonen,
Fig. 11 schematisch die Ansteuerung unterschiedlicher
Zonen,
Fig. 12 ein Ausführungsbeispiel für eine Sicherheits
vorrichtung mit einem Federspeicher,
Fig. 13 eine Zustandstabelle für den Normalbetrieb
und beim Auftreten einer Störung,
Fig. 14 eine Sicherheitsvorrichtung mit einem Verrie
gelungselement,
Fig. 15 ein ähnliches Ausführungsbeispiel mit einer
Gasdruckfeder,
Fig. 16 eine Zustandstabelle für Normalbetrieb und
bei Störung,
Fig. 17 ein Ausführungsbeispiel für eine Zugmittel
führung mit zwei Spannfedern,
Fig. 18 eine einfache Anordnung der Zugmittelführung,
Fig. 19 ein Ausführungsbeispiel für eine Kombination
aus Sperrklinke und Haltemagneten,
Fig. 20 eine Ausführungsform der Verriegelung mit
einer Linearbewegung der Sperrklinke,
Fig. 21 eine Verriegelungsvorrichtung mit einem
Schwenkhebel, und
Fig. 22 ein Ausführungsbeispiel mit Schwenkhebel und
mitbewegter Spannfeder.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch eine Fixierstation
nach der Erfindung. Diese Fixierstation wird in einem
Hochleistungsdrucker eingesetzt, der eine Papierbahn 10 dop
pelseitig bedruckt. In der Darstellung nach Fig. 1 ist nur
der obere Teil der Fixierstation dargestellt, mit der die
Oberseite des Trägermaterials mit Wärmeenergie zum Fixieren
von Tonerbildern beaufschlagt wird. Auf der Unterseite der
Papierbahn 10 ist eine identische Vorrichtung vorgesehen
(nicht dargestellt), mit der Tonerbilder auf der Unterseite
fixiert werden. Die Fixierstation enthält eine Wärmestrah
lungsquelle 12, die als Folienstrahler ausgebildet ist. Ein
solcher Folienstrahler hat 50 µm dicke Bänder, die bei Strom
beaufschlagung eine Temperatur < 800°C annehmen. Der Vorteil
eines Folienstrahlers liegt darin, daß er eine geringe Wärme
kapazität hat und damit schnell aufgeheizt werden kann und
ebenso schnell abkühlt. Andere verwendbare Wärmestrahlungs
quellen sind ein Keramik-Flächenstrahler, bei dem die Heiz
wendel in Keramikmasse eingebettet ist. Ebenso sind Quarz-
Strahlungsquellen verwendbar, bei denen die Glühwendel in
Quarzrohren installiert ist.
Um die Wärmestrahlungsquelle 12 ist eine Isolierung 14 vorge
sehen, die nach unten eine Öffnung zum Austritt der Wärme
strahlung hat. Zwischen der Wärmestrahlungsquelle 12 und der
Papierbahn 10 ist eine Abdeckvorrichtung 16 angeordnet, die
in den Strahlengang zwischen Strahlungsquelle 12 und Papier
bahn 10 bewegbar ist. Im vorliegenden Fall enthält die Ab
deckvorrichtung 16 streifenförmige Lamellen, die nach Art
eines Rollos 16 zusammengesetzt sind. Damit ist die Abdeck
vorrichtung 16 in Bewegungsrichtung der Papierbahn 10 gesehen
biegsam und kann an Umlenkrollen 18 umgelenkt werden. Eine
der Umlenkrollen 18, z. B. die in Fig. 1 rechts unten gezeig
te, wird durch einen Antrieb angetrieben. Die streifenförmi
gen Lamellen, welche das Rollo 16 bilden, sind zwischen zwei
umlaufenden Zahnriemen 20 aufgespannt (in Fig. 1 ist nur ein
Zahnriemen 20 zu sehen). Durch Vorwärts- oder Rückwärtsbewe
gung der Zahnriemen 20 kann das Rollo 16 in den Strahlengang
zwischen Strahlungsquelle 12 und Papierbahn 10 bewegt werden,
um so Wärmestrahlung vor dem Auftreffen auf die Papierbahn 10
abzuschirmen. Die Länge des Rollos 16 ist so bemessen, daß es
im geschlossenen Zustand den gesamten, Strahlung aussendenden
Bereich der Wärmestrahlungsquelle 12 abdeckt. Alternativ zu
den Zahnriemen 20 können auch zwei Drahtseile oder Ketten
verwendet werden.
Der Transportmechanismus mit Zahnriemen- oder Drahtseilan
trieb befindet sich beidseitig außerhalb des Abstrahlberei
ches der Wärmestrahlungsquelle 12. Die durch die Umlenkrollen
18 gebildete Umlenkvorrichtung ist somit kompakt und benötigt
wenig Platz.
Die Abdeckvorrichtung 16 ist relativ großen Temperaturunter
schieden ausgesetzt. Im geöffneten Zustand liegt annähernd
Raumtemperatur vor - im geschlossenen Zustand kann die Ab
deckvorrichtung 16 eine Temperatur bis ca. 600°C annehmen.
Aufgrund der Längenänderungen infolge der Temperaturunter
schiede ist an mindestens einer Umlenkrolle 18 eine Spannvor
richtung vorgesehen (nicht dargestellt). Diese Spannvorrich
tung erzeugt eine konstante Spannung im Zahnriemen 20, so daß
auch das Rollo 16 gespannt ist. Die Spannvorrichtung kann
beispielsweise durch einen Riemenspanner mit einer dauerhaft
angreifenden Federspannung realisiert sein. Um eine Längenän
derung infolge der Temperaturunterschiede quer zur Papierbahn
10 aufzufangen, sind die Umlenkrollen 18 axial verstellbar
angeordnet.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt der Anordnung nach Fig. 1,
wobei das Rollo 16 sich im geschlossenen Zustand befindet.
Links in Fig. 2 sind die Umlenkrollen 18 mit dem umlaufenden
Zahnriemen 20 belegt. Auf der rechten Seite ist der Zahnrie
men 20 weggelassen worden.
Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Abdeckvorrichtung,
die als biegsames Band realisiert ist.
Fig. 4 zeigt die streifenförmigen Lamellen, die in ihrer
Gesamtheit das Rollo 16 bilden. Die einzelnen Lamellen beste
hen aus hochtemperaturbeständigem Material, z. B. Stahlblech
mit einer typischen Dicke von 0,1 bis 0,3 mm. Es können auch
Materialien in Form von Bändern oder Platten oder Gewebe mit
niedriger Wärmeleitung, wie z. B. Glas-Fasern, Silikat-Fasern
oder Kermaik-Faserpapier verwendet werden, die eine möglichst
geringe Wärmebelastung der Papierbahn 10 im geschlossenen
Zustand garantieren. Zur Stabilisierung können die Lamellen
auf einem temperaturbeständigen, reißfesten Stützgitter auf
gebracht werden. Die vorgenannten Faserprodukte können auch
zusammen mit Metallen verwendet werden; die Faserprodukte
dienen dann zur zusätzlichen Wärmedämmung.
Es ist auch eine Ausführungsform denkbar, bei der das biegsa
me Band bzw. die Lamellen nach Art eines Wickels aufgewickelt
werden, d. h. die in Fig. 1 gezeigte geschlossene Umlenkvor
richtung wird durch eine Aufwickelspule und eine Abwickel
spule ersetzt, auf denen das Rollo bzw. das Band auf- und
abgewickelt wird.
Die Lamellen können aus relativ unflexiblem Material gebildet
sein, beispielsweise aus Keramik oder aus Hohlprofilen aus
Stahl. Solche Hohlprofile, die wiederum aus U-Profilen zusam
mengesetzt sein können, werden vorzugsweise mit Luft für die
Kühlung durchspült.
Die Bewegung der Abdeckvorrichtung hängt vom Betriebszustand
der Papierbahn 10 ab. Beim Stoppen der Papierbahn 10 wird die
Abdeckvorrichtung 16 mit der Geschwindigkeit vR geschlossen
gemäß der Beziehung: vR = -vP, worin vP die Transportge
schwindigkeit der Papierbahn 10 ist. Dies bedeutet, daß der
Fixiervorgang auch bei plötzlichem Stillstand der Papierbahn
10, beispielsweise infolge eines Papierstaus oder infolge
eines betriebsbedingten Anhaltens der Papierbahn 10 noch so
lange für den unter der Wärmestrahlungsquelle 12 befindlichen
Abschnitt der Papierbahn aufrechterhalten wird, wie er bei
einem normalen Weitertransport mit Wärmestrahlung beauf
schlagt worden wäre. Der unter der Wärmestrahlungsquelle 12
befindliche Abschnitt wird also trotz des Anhaltens der Pa
pierbahn 10 noch ausreichend belichtet, um die Tonerbilder zu
fixieren.
Bei einem Weitertransport der Papierbahn 10 mit der Geschwin
digkeit vP wird die Abdeckvorrichtung in die gleiche Richtung
mit der Geschwindigkeit vR geöffnet. Es gilt also die Bezie
hung: vR = vP. Dadurch wird erreicht, daß der neu unter die
Wärmestrahlungsquelle 12 kommende Abschnitt der Papierbahn 10
mit der richtigen Dosis an Wärmestrahlung beaufschlagt wird.
Der vorhergehende Abschnitt der Papierbahn 10 wird nicht
überbelichtet.
Die in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Abdeckvorrichtungen 16
sind biegsam. Es ist jedoch bei einer alternativen Ausfüh
rungsform auch möglich, eine starre Platte zu verwenden, die
durch einen Antriebsmechanismus bei Bedarf in den Strahlen
gang zwischen Wärmestrahlungsquelle 12 und Trägermaterial 10
bewegbar ist.
Die Wärmestrahlungsquelle 12 hat eine bevorzugte Strahlungs
temperatur im Bereich von 500°C bis 800°C. Ihre maximale In
tensität der Strahlung liegt bei einer Wellenlänge < 2 µm.
Beim Drucken in einem elektrografischen Drucker kommt es aus
den verschiedensten Gründen zu sogenannten Start-/Stopp-Vor
gängen, bei denen der Papiertransport für eine gewisse Zeit
angehalten werden muß; beispielsweise bei einer Unterbrechung
des elektronischen Datenstroms, bei notwendigen Reinigungs
vorgängen im Druckwerk oder bei speziellen Papiertransportbe
wegungen. Da die verwendeten Wärmestrahlungsquellen eine re
lativ hohe Zeitkonstante beim Aufheizen haben, muß bei einem
Weitertransport der Papierbahn 10 relativ lange gewartet wer
den, bis die Fixierstation wieder einsatzbereit ist, um To
nerbilder mit hoher Qualität zu fixieren. Andererseits kann
es sinnvoll sein bei einem Anhalten des Papiertransports die
Energiezufuhr möglichst zu verringern, um ein unnötiges Auf
heizen der Fixierstation und der Papierbahn zu vermeiden. Es
ist demnach wünschenswert, eine möglichst schnelle Aufheizung
bei minimalem Energieverbrauch zu erreichen.
Fig. 5 zeigt in einem Diagramm das typische Aufheizverhalten
einer Papierbahn im eingeschwungenen Zustand, d. h. eine Wär
mestrahlungsquelle wird dauerhaft mit Nennleistung NL betrie
ben, wodurch sich eine maximale Papiertemperatur Tm ein
stellt, die mit 100% angegeben ist. Diese maximale Papier
temperatur Tm wird erst nach einer Zeit von 8 min erreicht.
Typischerweise beträgt die Papiertemperatur dann 180°C. Eine
Fixierung des Toners wird erst oberhalb einer Fixiergrenze
bei einer Fixiertemperatur Tf erreicht. Sie beträgt typi
scherweise 80% der maximalen Temperatur Tm. Die Zeit bis zum
Erreichen der Fixiergrenze beträgt typischerweises 1 bis 3
min. wenn von Raumtemperatur ausgehend aufgeheizt wird. Ein
derartiger Betriebszustand wird als Kaltstart bezeichnet.
Eine solche Zeit ist, ausgenommen beim Einschalten des Druc
kers, für einen schnellen Druckbetrieb nicht akzeptabel.
Wird die Wärmestrahlungsquelle dauerhaft auf einer Temperatur
gehalten, die deutlich über der Raumtemperatur liegt, bei
spielsweise oberhalb von 200°C, so kann die Aufwärmzeit bis
zum Erreichen der Fixiergrenze erheblich verkürzt werden. In
Fig. 5 ist eine mit Warmstart bezeichnete Kurve eingetragen,
bei der die der Wärmestrahlungsquelle zugeführte Energie so
eingestellt wird, daß sich das Papier auf ca. 45% der er
reichbaren Endtemperatur erwärmt. Wenn dann die Fixierstation
ihren Normalbetrieb einstellen soll, so wird die Wärmestrah
lungsquelle mit Nennleistung NL betrieben, wobei die Fixier
grenze mit Fixiertemperatur Tf innerhalb von 10 sek erreicht
wird. Gleichzeitig wird die Leistung, mit der die Wärmestrah
lungsquelle in Phasen angesteuert wird, in der ein Druckbe
trieb nicht erfolgt, deutlich verringert. Beispielsweise be
trägt diese Leistung dann nur 40% der Nennleistung NL.
Bis zum Erreichen der Fixiergrenze wird die Wärmestrahlungs
quelle mit Nennleistung NL betrieben. Nach dem Erreichen der
Fixiergrenze wird die Leistung so eingestellt, daß die Tempe
ratur des Papiers am Ende der Fixierstation, d. h. in Berei
chen des Papiers, die die Fixierstation verlassen, geringfü
gig oberhalb der Fixiertemperatur Tf liegt. Durch diese Art
der Regelung auf die Papierausgangstemperatur ist man weitge
hend unabhängig von dem verwendeten Material, insbesondere
ist diese Vorgehensweise unabhängig vom Papiergewicht.
Fig. 6 zeigt in einem Diagramm ähnlich dem nach Fig. 5 die
Papiertemperatur über die Zeit. Aufgrund der Vorheizung wird
die Fixiergrenze schnell überschritten. Anschließend sorgt
die Regelung dafür, daß die Papiertemperatur beim Verlassen
der Fixierstation geringfügig oberhalb der Fixiergrenze
liegt.
Fig. 7 zeigt die gewählte Leistung für die Wärmestrahlungs
quelle abhängig vom Betriebszustand. Beim Betriebszustand
"Kontinuierliches Drucken" beträgt die der Wärmestrahlungs
quelle zugeführte Leistung etwa 80% der Nennleistung NL.
Beim Betriebszustand mit kurzem Anhalten der Papierbahn be
trägt die Leistung etwa 60 bis 80% der Nennleistung NL. Beim
Betriebszustand mit längerem Anhalten der Papierbahn, z. B. <
5 min. beträgt die Leistung 30 bis 60% der Nennleistung NL.
Im Stand-By-Betrieb mit einem Anhalten der Papierbahn länger
als 5 min beträgt die Leistung weniger als 30% der Nennlei
stung NL. Beim Weitertransport der Papierbahn nach einer
Pause beträgt die zugeführte Leistung 100% der Nennleistung
NL.
Fig. 8 zeigt schematisch in einer Blockdarstellung die
Steuerung der Wärmestrahlungsquelle, die verschiedene Lei
stungsstufen 1...N hat. Diese Leistungsstufen hängen von den
genannten Betriebszuständen 1...N des Druckers ab. Als Regel
größe dient die Temperatur der Papierbahn am Ausgang der Fi
xierstation.
Fig. 9 zeigt schematisch eine Anordnung für eine Fixiersta
tion, wie sie beim Duplexdruckbetrieb verwendet wird. Die
Papierbahn 10 wird von einer oberen Wärmestrahlungsquelle 12a
und von einer unteren Wärmestrahlungsquelle 12b bestrahlt, um
Tonerbilder auf beiden Seiten der Papierbahn 10 zu fixieren.
Jede Wärmestrahlungsquelle enthält mehrere Zonen Z1 bis Z6
(vgl. Fig. 10), die jeweils getrennt voneinander ansteuerbar
sind. Beispielsweise sind die verschiedenen Zonen Z1 bis Z6
durch Heizfolien realisiert, deren Anschlüsse separat heraus
geführt sind.
Eine Fixierstation muß Papierbahnen unterschiedlicher Breite
verarbeiten können. Für eine hohe Fixierqualität ist es er
forderlich, daß die Bestrahlungsstärke über die gesamte Pa
pierbahnbreite relativ gleichmäßig ist, so daß sich eine
gleichmäßige Temperatur einstellt. Bei einer Wärmestrahlungs
quelle tritt zum Rand hin ein Abfall der Strahlungsintensität
auf. Auf der anderen Seite kann bei der Anordnung nach den
Fig. 1 und 2 und bei sich einander gegenüberstehenden
Heizzonen ohne Papierbahn eine Überhitzung auftreten, da
keine Wärmeenergie durch die Papierbahn abgefördert wird. In
einem solchen Fall können am Rand der Papierbahn Überhitzun
gen auftreten, in deren Folge sich Qualitätsmängel einstel
len.
Die in der Fig. 10 gezeigte Papierbahn 10 hat linksseitig
eine festliegende Papierkante; die andere Papierkante taucht
je nach Formatbreite in die einander gegenüberliegenden Wär
mestrahlungsquellen 12a, 12b ein. Um den Abfall der Strah
lungsintensität in den Zonen Z1 zum Rande hin auszugleichen,
ist der linksseitige Rand nach rechts verschoben. Um den
Steuerungsaufwand zum Steuern der verschiedenen unabhängigen
Zonen Z1 bis Z6 zu minimieren, werden Zonen Z1 bis Z4, in
denen diesen Zonen die Papierbahn 10 gegenübersteht, zusam
mengefaßt. Jede gegenüberstehende Zone wird dann mit der
gleichen Heizleistung angesteuert. Wenn sich die Formatbreite
vergrößert, so werden einzelne Zonen, z. B. die Zone Z5 oder
die Zonen Z5 und Z6 zugeschaltet.
Fig. 11 zeigt eine Schaltungsanordnung zum Ansteuern der
verschiedenen Zonen Z1 bis Z6 der Wärmestrahlungsquellen 12a,
12b. Im vorliegenden Fall sind einander gegenüberstehende
Zonen Z1 bis Z6 parallel geschaltet. Es ist jedoch auch mög
lich, einander gegenüberstehende Zonen in Reihe zu schalten,
wodurch sich die je Zone abfallende Spannung halbiert. Bei
spielsweise kann die Energieversorgung durch eine Impulspa
ketsteuerung oder eine Phasenanschnittsteuerung erfolgen. Bei
der Impulspaketsteuerung werden die Zonen Z1 bis Z6 mit einer
von der einzustellenden Leistung abhängigen Anzahl von Strom
impulsen je Zeiteinheit versorgt. In Fig. 11 ist eine Rege
lung der Temperatur skizziert. Ein Temperatursensor 20 er
faßt die Oberflächentemperatur der Papierbahn 10, die sich
längs der Zonen Z1 bis Z4 erstreckt. Das Signal des Sensors
20 gelangt zu einer Regeleinheit 22, die die zusammengefaßten
Zonen Z1, Z2, Z3 und Z4 mit Strom so versorgt, daß sich eine
konstante Temperatur einstellt. Ein zweiter Sensor 24 erfaßt
die Temperatur in einem Bereich, in welchem keine Papierbahn
10 den Zonen Z5, Z6 gegenübersteht. Das Signal des Sensors 24
wird einem Regler 26 zugeführt, der die zusammengefaßten Zo
nen Z5, Z6 mit elektrischer Energie versorgt, derart, daß
sich in diesen Zonen Z5, Z6 eine niedrigere Temperatur ein
stellt als in den Zonen Z1 bis Z4, die Strahlungsenergie auf
die Papierbahn 10 aussenden. Auf diese Weise wird im Randbe
reich der Papierbahn 10 eine Überhitzung vermieden und den
noch ein gleichmäßiges Temperaturprofil über die Breite der
Papierbahn 10 erreicht.
Eine Umschalteinrichtung U mit mehreren Schaltern U1 bis U6
legt fest, wie die verschiedenen Zonen Z1 bis Z6 zusammenge
faßt werden. Abhängig von der Breite der Papierbahn 10 wird
zwischen den gezeigten Stellungen umgeschaltet, so daß die
jeweilige Zone Z1 bis Z6 entweder vom Regler 22 oder vom Reg
ler 26 angesteuert wird. Die Einstellung der Schalter U1 bis
U6 kann beispielsweise mit Hilfe einer geeigneten Betriebszu
stands-Software realisiert werden. Auf diese Weises kann die
gesamte Fixierstation mit zwei in Zonen unterteilten Wär
mestrahlungsquellen 12a, 12b durch zwei Regelkreise geregelt
werden. Eine weitere Vereinfachung ergibt sich, wenn in dem
Bereich ohne Papierbahn 10 eine direkt Steuerung der zuge
führten Heizleistung erfolgt. Der Sensor 24 kann dann entfal
len.
Wie erwähnt, sind die verwendeten Wärmestrahlungsquellen re
lativ träge, so daß bei einem Anhalten des Trägermaterials
und einem Abschalten der Energiezufuhr zur Wärmestrahlungs
quelle dennoch eine Überhitzung des Trägermaterials stattfin
den kann. Diese Überhitzung kann so stark sein, daß das Trä
germaterial, z. B. Papier, sich entzündet. Es muß daher si
chergestellt werden, daß die Abdeckvorrichtung auch bei Aus
fall des Antriebsmotors, beispielsweise bei Stromausfall,
noch zuverlässig funktioniert, um eine Gefahrensituation aus
zuschließen. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nun
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckvorrichtung mit einer
Sicherheitsvorrichtung verbunden ist, die einen Energiespei
cher enthält, und daß beim Ausfall des Antriebs für die Ab
deckvorrichtung dem Energiespeicher Energie entnommen wird,
mit der die Abdeckvorrichtung durch die Sicherheitsvorrich
tung in den Strahlengang zwischen Strahlungsquelle und Trä
germaterial bewegt wird. Als Energiespeicher kann ein elek
trischer, ein pneumatischer, ein magnetischer oder ein mecha
nischer Speicher verwendet werden. Vorzugsweise wird im Ener
giespeicher mechanische Federenergie gespeichert, d. h. er
enthält eine Linearfeder, eine Drehfeder oder eine Gasdruck
feder.
Ein einfaches Ausführungsbeispiel für eine Sicherheitsvor
richtung ist in Fig. 12 dargestellt. Die gesamte Fixiersta
tion 30 enthält zwei Heizvorrichtungen 32a und 32b, die die
Papierbahn 10 beidseitig beheizen. Die jeweiligen Abdeckvor
richtungen 16a, 16b werden durch Zahnriemen 20a, 20b bewegt.
Die beiden Zahnriemen 20a, 20b werden über Antriebsräder und
Achsen durch einen Riemen oder eine Kette 34 angetrieben, die
um eine Antriebswelle 36 gelegt ist. An die Antriebswelle 36
greift ein Motor (nicht dargestellt) an. Zwischen Antriebs
welle 36 und Motor ist eine Magnetkupplung geschaltet (nicht
dargestellt), die bei Ausfall des Motors die Motorwelle ab
koppelt. Mit der Antriebswelle 36 ist auch ein Drahtseil 38
als Zugmittel verbunden, das wiederum mit einer Linearfeder
40 verbunden ist. Bei jeder Hin- und Herbewegung der Motor
welle in beiden Drehrichtungen, um die Abdeckvorrichtungen
16a, 16b zu schließen oder zu öffnen, wird beim Aufwickeln
des Drahtseils 38 auf der Antriebswelle 36 die Feder 40 ge
spannt und entspannt. Für den Fall, daß ein Stromausfall ein
tritt, und die Abdeckvorrichtungen 16a, 16b sich im offenen
Zustand befinden, wird der Motor über die Magnetkupplung von
der Antriebswelle 36 gelöst und das Drahtseil 38 dreht die
Antriebswelle 36 unter Entspannung der Feder 40 so, daß die
Abdeckvorrichtungen 16a, 16b die von den Wärmestrahlungsquel
len 12a, 12b ausgesandten Strahlungen vollständig abdecken.
Um bei einem solchen Zustand ein hartes Aufschlagen der Ab
deckvorrichtungen 16a, 16b auf ihre Endstellung zu vermeiden,
sind Anschlagdämpfer 42a, 42b vorgesehen, die den Aufschlag
dämpfen. Die Elemente Feder 40 und Drahtseil 38 bilden einen
Sicherheitsrückzug. Anstelle des Drahtseils 38 kann auch eine
Kette oder ein Zahnriemen verwendet werden. Fig. 13 zeigt
eine Zustandstabelle für den Normalbetrieb und eine Störung.
Die Fig. 14 und 15 zeigen ein weiteres Ausführungsbei
spiel, bei dem eine Verriegelungsvorrichtung verwendet wird.
Mit Hilfe dieser Verriegelungsvorrichtung wird erreicht, daß
der Federspeicher nicht bei jeder Bewegung der Abdeckvorrich
tung gespannt oder entspannt wird. Hierzu wird der einmal
geladene Federspeicher im aufgezogenen Zustand verriegelt.
Diese Verriegelung wird im Gefahrenfalle gelöst.
Fig. 14 zeigt eine Weiterbildung des Ausführungsbeispiels
nach Fig. 13. Gleiche Teile sind gleich bezeichnet. Die Fe
der 40 ist über das Zugmittel 38, beispielsweise ein Draht
seil, eine Kette oder ein Zahnriemen mit der Antriebswelle 36
verbunden. Um das Zugmittel 38 unter Spannung zu halten, ist
ein Zugmittelspanner 44 vorgesehen, der unter Federlast das
Zugmittel 38 beim normalen Betrieb bei der Hin- und Herbewe
gung der Abdeckvorrichtung 16a, 16b spannt. Eine Sperrklinke
46 greift in einen Sperrhaken 48 ein. Die Sperrklinke 46 wird
durch einen Elektrohaltemagneten 50 betätigt. Parallel zur
Bewegung der Feder 40 ist ein Dämpfer 52 geschaltet, der die
Federbewegung abdämpft. Beim Betrieb der Sicherheitsvorrich
tung wird zu Beginn die Feder 40 einmalig mithilfe der An
triebswelle 36 und dem Zugmittel 38 gegebenenfalls mit redu
zierter Motorgeschwindigkeit aufgezogen. Der Elektrohaltema
gnet 50 hält bei vorhandener Betriebsspannung die Sperrklinke
46 in dem gezeigten Zustand. Wenn die Feder 40 weit genug
aufgezogen ist, rastet der Sperrhaken 48 in die Sperrklinke
46 ein. Der Hub der Feder 40 ist auf die Bewegung der Abdeck
vorrichtungen 16a, 16b abgestimmt.
Bei einer Störung wird der Motor durch die Magnetkupplung
automatisch abgekoppelt, so daß er die weitere Bewegung durch
die Sicherheitsvorrichtung nicht behindert. Bei fehlender
Betriebsspannung schaltet der Elektrohaltemagnet 50 ab und
gibt die Sperrklinke 46 frei. Aufgrund der in der Feder 40
gespeicherten Federenergie wird die Antriebswelle 36 bewegt,
um die Abdeckvorrichtungen 16a, 16b in den geschlossenen Zu
stand zu bringen. Der Dämpfer 52 ist der Feder 40 direkt par
allel geschaltet. Damit wird die Schließbewegung über den
gesamten Betätigungsweg gleichmäßig gedämpft. Diese Dämpfung
ist insbesondere deshalb notwendig, damit die Sicherheitsvor
richtung auch bei halb geöffneter Abdeckvorrichtung 16a, 16b
keinen harten Schlag verursacht.
Vorteilhafter Weise wird anstelle einer Linearfeder 40 und
einer Dämpfung 52 eine Gasdruckfeder verwendet, die eine Kom
bination aus Federspeicher und Dämpfung darstellt. Ein weite
rer Vorteil der Verwendung von Gasdruckfedern liegt darin,
daß ein schlagartiger Ausfall nicht vorkommt. Während normale
mechanische Federn auch bei einer korrekten Auslegung schlag
artig durch Bruch ausfallen können, verliert eine Gasdruckfe
der gegen Ende Ihrer Lebensdauer allmählich Innendruck durch
Verschleiß der Dichtungen. Durch Kontrolle der zum Aufziehen
oder für die Verriegelung notwendigen Kraft kann die Gas
druckfeder bis kurz vor Erreichen eines Mindestinnendrucks
verwendet und dann ein notwendiger Austausch über das Bedien
feld am Drucker angezeigt werden.
Fig. 15 zeigt eine Ausführung unter Verwendung einer Gas
druckfeder 54. Das bewegliche Ende der Gasdruckfeder 54 ist
mit einer Umlenkrolle 56 verbunden, über die das Zugmittel 38
umgelenkt wird. In der gezeigten Stellung ist die Abdeckvor
richtung 16 geschlossen und die Gasdruckfeder 54 entspannt.
Als Zugmittel 38 ist ein Seil vorgesehen, das auf die An
triebswelle 36 aufgewickelt wird. Die Antriebsleistung des
Motors muß lediglich auf die normale Betätigung der Abdeck
vorrichtungen 16a, 16b ausgelegt sein, da die Gasdruckfeder
54 nur selten gespannt werden muß und deshalb eine reduzierte
Aufziehgeschwindigkeit möglich ist.
Fig. 16 zeigt eine Zustandstabelle für den Normalbetrieb und
beim Auftreten einer Störung bei Verwendung eines verriegel
baren Sicherheitsrückzuges.
Fig. 17 zeigt ein Beispiel für eine Zugmittelführung mit
zwei Spannfedern 60, 62, die an den Enden des Zugmittels 38
angreifen. In dieser Fig. 17 ist der Zustand "Gasdruckfeder
54 entspannt" und "Abdeckung geschlossen" gezeigt, d. h. vor
dem Aufziehen der Gasdruckfeder 54 bzw. nach Betätigung der
Gasdruckfeder 54 im Störfall. Das gesamte Zugmittel 38 wird
bei Betätigung der Abdeckvorrichtungen 16a, 16b zwischen den
beiden Anschlägen 63, 64 hin- und herbewegt. Der Anschlag 63
definiert die Stellung "Abdeckung offen"; der Anschlag 64
definiert die Stellung "Abdeckung geschlossen". Bei Verwendung
identischer Federn 60, 62 ist für die Zugmittelbewegung nähe
rungsweise keine Antriebsleistung notwendig. Über den Form
schluß zu den Abdeckvorrichtungen 16a, 16b bilden die darge
stellten Anschläge auch die Endanschläge für die Bewegung der
Abdeckvorrichtungen 16a, 16b.
Fig. 18 zeigt eine weitere Vereinfachung der Anordnung des
Zugmittels 38. Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel nach
Fig. 17 ist nur eine Feder 70 mit Anschlägen
vorgesehen. Die Feder 70 wird bei aufgezogener
Gasdruckfeder 54 mit dem Zugmittel 38 zwischen diesen An
schlägen hin- und herbewegt. Die Übersetzung des relativ kur
zen Hubs der Gasdruckfeder 54 auf den Betätigungsweg für die
Abdeckvorrichtung 16a, 16b erfolgt über das Durchmesserver
hältnis der Antriebsräder 72 und 36. Durch Verwenden einer
Gasdruckfeder 54 mit relativ kurzem Hub wird zusätzlich Bau
raum gespart. Aufgrund der symmetrischen Führung des Zugmit
tels, beispielsweise einer Kette, wird es möglich, die durch
die Gasdruckfeder 54 bewegte Umlenkrolle 56 nahezu querkraft
frei zu führen.
Fig. 19 zeigt den Aufbau eines Verriegelungsmechanismus in
Kombination mit der Gasdruckfeder 54. Die Umlenkrolle 56 hat
einen Querbolzen 74, der in einer Längsführung 76 geführt
ist. Wenn die Gasdruckfeder 54 gespannt wird, rastet der
Querbolzen 74 in einer Ausnehmung 78 der Sperrklinke 46 ein.
Die Sperrklinke 46 hat eine weitere Ausnehmung 80 in die ein
Sperrbolzen 82 des Haltemagneten 50 greift. Die Sperrklinke
46 kann um die Drehachse 84 verdreht werden. Wenn der Halte
magnet 50 mit Betriebsspannung beaufschlagt ist, so hält die
Sperrklinke 46 den Querbolzen 74 fest. Die Gasdruckfeder 54
verbleibt in ihrem gespannten Zustand. Bei Abfall der Be
triebsspannung gibt der Haltemagnet 50 den Sperrbolzen 82
frei, so daß sich die Sperrklinke 46 um die Drehachse 84 ver
drehen kann. Dabei löst sich der Querbolzen 74 aus der Aus
nehmung 78 und die Umlenkrolle 56 bewegt sich in Fig. 19
nach rechts und treibt das Zugmittel an. Durch geeignete He
belverhältnisse an der Sperrklinke 46 genügt bereits eine
geringe Haltekraft des Magneten, um die Gasdruckfeder 54 im
gespannten Zustand zu arretieren.
Fig. 20 zeigt eine andere Ausführungsform der Verriegelung,
wobei die Sperrklinke 46 eine lineare, vertikale Bewegung
entlang von Langlöchern 86 ausführt. Die Ausnehmungen 80, 78
enthalten Führungsschrägen 88, 90, die im verriegelten Zu
stand das Kräftegleichgewicht definieren.
Fig. 21 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Verriege
lungsvorrichtung mit einem Schwenkhebel 94, der eine Lang
lochführung 96 enthält. Im verriegelten Zustand hält der Hal
temagnet 50 den Schwenkhebel 94, an den eine Ankerplatte 92
befestigt ist. Der Querbolzen 74 der Umlenkrolle 56, in die
sem Fall ein Umlenkritzel, ist sowohl in der Längsführung 76
als auch in der Langlochführung 96 geführt. Wenn der Elektro
haltemagnet 50 abfällt, so dreht sich der Schwenkhebel 94
nach oben, bis Langlochführung 96 und Längsführung 76 sich
decken. Der Querbolzen 74 kann sich dann in beiden Führungen
76, 96 bewegen. Bei diesem Ausführungsbeispiel benötigt der
Elektrohaltemagnet 50 nur eine sehr geringe Haltekraft.
Fig. 22 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Sicherheits
vorrichtung mit Verriegelung durch einen Schwenkhebel 94. Als
Zugmittel 38 ist eine Kette vorgesehen, die über das Ritzel
auf der Antriebswelle 36 gelegt ist. Eine Kettenspannfeder
100 mit Dämpfungselementen 102 wird zwischen zwei Endanschlä
gen 104 bewegt. Die Hebelübersetzung des Haltemagneten 50 zur
Gasfeder 54 ist durch das Verhältnis Abstand a des Schwenkhe
beldrehpunkts 106 zur Achse 108 der Gasdruckfeder 54 zu Ab
stand b des Schwenkhebeldrehpunktes 106 zur Achse 110 des
Haltemagneten 50 bestimmt.
10
Papierbahn
12
Wärmestrahlungsquelle
14
Isolierung
16
Abdeckvorrichtung, Rollo
18
Umlenkrollen
20
Zahnriemen
22
Regler
24
Sensor
26
Regler
30
Fixierstation
32
a,
32
bHeizvorrichtungen
34
Kette
36
Antriebswelle
38
Drahtseil
40
Feder
44
Zugmittelspanner
46
Sperrklinke
48
Sperrhaken
50
Elektrohaltemagnet
52
Dämpfer
54
Gasdruckfeder
56
Umlenkrolle
60
,
62
Spannfedern
63
,
64
Anschläge
70
Feder
72
Antriebswelle
74
Querbolzen
76
Längsführung
78
Ausnehmung
80
Ausnehmung
82
Sperrbolzen
86
Langlöcher
88
,
90
Führungsschrägen
92
Ankerplatte
94
Schwenkhebel
96
Langlochführung
100
Kettenspannfeder
102
Dämpfungselemente
104
Endanschläge
106
Schwenkhebeldrehpunkt
108
Achse der Gasdruckfeder
a, bAbstände
vR
a, bAbstände
vR
Transportgeschwindigkeit des Rollos
vP
vP
Transportgeschwindigkeit der Papierbahn
NLNennleistung
TfFixiertemperatur
Tmmaximale Temperatur
Z1 bis Z6Zonen
UUmschalteinrichtung
U1 bis U6Schalter
NLNennleistung
TfFixiertemperatur
Tmmaximale Temperatur
Z1 bis Z6Zonen
UUmschalteinrichtung
U1 bis U6Schalter
Claims (40)
1. Fixierstation zum Fixieren von Tonerbildern auf einem
Trägermaterial,
mit einer Heizvorrichtung mit mindestens einer Wär mestrahlungsquelle (12), die Strahlung in Richtung des Trägermaterials (10) aussendet,
und mit einer im wesentlichen parallel zur Bewegungsrich tung des Trägermaterials (10) bewegbaren Abdeckvorrich tung (16), die in den Strahlengang zwischen Wärmestrah lungsquelle (12) und Trägermaterial (10) bewegbar ist.
mit einer Heizvorrichtung mit mindestens einer Wär mestrahlungsquelle (12), die Strahlung in Richtung des Trägermaterials (10) aussendet,
und mit einer im wesentlichen parallel zur Bewegungsrich tung des Trägermaterials (10) bewegbaren Abdeckvorrich tung (16), die in den Strahlengang zwischen Wärmestrah lungsquelle (12) und Trägermaterial (10) bewegbar ist.
2. Fixierstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckvorrichtung (16) mindestens die Breite des
Trägermaterials (10) hat.
3. Fixierstation nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Abdeckvorrichtung (16) in Bewegungs
richtung des Trägermaterials gesehen biegsam ist.
4. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckvorrichtung (16)
ein Band enthält.
5. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckvorrichtung
(16) eine Vielzahl von streifenförmigen Lamellen enthält,
die ein Rollo (16) bilden, wobei aneinandergrenzende La
mellen sich vorzugsweise überlappen.
6. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Band oder die Lamellen
nach Art eines Wickels aufwickelbar sind.
7. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß um die Heizvorrichtung eine
endlose Umlenkvorrichtung (18, 20) angeordnet ist, und
daß das Band oder das Rollo (16) entlang der Umlenkvor
richtung bewegbar ist.
8. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkvorrichtung eine
Spannvorrichtung (44) enthält, die das Band oder das
Rollo (16) in einem gespannten Zustand hält.
9. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckvorrichtung (16)
eine Länge hat, die ausreicht, um die gesamte Strahlung
der Wärmestrahlungsquelle (12) in Richtung des Trägerma
terials (10) abzudecken.
10. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Stillstand des Trägerma
terials (20) die Abdeckvorrichtung (16) mit der Geschwin
digkeit vR bewegt wird, gemäß der Beziehung:
vR = -vP,
worin vP die Transportgeschwindigkeit des Trägermaterials (10) ist.
vR = -vP,
worin vP die Transportgeschwindigkeit des Trägermaterials (10) ist.
11. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Weitertransport des Trä
germaterials (10) mit der Geschwindigkeit vP die Abdeck
vorrichtung (16) mit der Geschwindigkeit vR bewegt wird
gemäß der Beziehung:
vR = vP.
vR = vP.
12. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckvorrichtung eine
starre Platte zum Abdecken der Strahlung enthält.
13. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmestrahlungsquelle
(12) eine Strahlungstemperatur im Bereich von 500°C bis
800°C hat und die maximale Intensität der Strahlung bei
einer Wellenlänge größer als 2 µm liegt.
14. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits des Trägermateri
als (10) je eine Heizvorrichtung (32a, 32b) mit je minde
stens einer Wärmestrahlungsquelle (12a, 12b) angeordnet
ist, wobei jeweils eine Abdeckvorrichtung (16a, 16b) in
den Strahlengang zwischen Wärmestrahlungsquelle (12a,
12b) und Trägermaterial (10) bewegbar ist, wobei vorzugs
weise beide Abdeckvorrichtungen durch einen gemeinsamen
Antrieb bewegt werden.
15. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sie für eine Druckeinrichtung
oder Kopiereinrichtung verwendet wird, die im Duplex
druckbetrieb arbeitet.
16. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß als Wärmestrahlungsquelle
(12) ein Keramik-Flächenstrahler, ein Quarz-Strahler oder
insbesondere ein Folienstrahler verwendet wird.
17. Fixierstation nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wärmestrahlungsquelle (12) vorgeheizt wird.
18. Fixierstation nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wärmestrahlungsquelle (12) auf eine Temperatur
größer als 200°C vorgeheizt wird.
19. Fixierstation nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß sich am Trägermaterial (10) bei einem Betrieb der
Wärmestrahlungsquelle (12) mit Nennleistung NL im einge
schwungenen Zustand eine Temperatur Tm einstellt, und daß
die Wärmestrahlungsquelle (12) so vorgeheizt wird, daß
sich auf dem Trägermaterial eine Temperatur von annähernd
0,45 Tm einstellt.
20. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Temperatursensor die Tem
peratur auf dem Trägermaterial erfaßt, vorzugsweise beim
Verlassen der Fixierstation, und daß die Energiezufuhr
zur Wärmestrahlungsquelle so eingestellt wird, daß sie
geringfügig oberhalb der Fixiertemperatur Tf liegt.
21. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Fixiertemperatur 0,8 × Tm
beträgt.
22. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche 19
bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß eine Leistungssteue
rung vorgesehen ist, die der Wärmestrahlungsquelle elek
trische Energie zuführt,
daß im Betriebszustand mit konstantem Drucken die Lei stungssteuerung eine Leistung von annähernd 80% NL ein stellt, wobei NL die Nennleistung ist,
daß beim Betriebszustand mit kurzem Anhalten von < 10 sek die Leistung 60% bis 80% NL eingestellt wird,
daß bei einem Betriebszustand mit langem Anhalten von < 10 sek bis < 5 min eine Leistung von 30% bis 60% NL eingestellt wird,
daß im Betriebszustand Stand-By-Betrieb mit einer Warte zeit von < 5 min eine Leistung von < 30% NL eingestellt wird,
und daß beim Start-Betriebszustand eine Leistung von 100 % NL eingestellt wird.
daß im Betriebszustand mit konstantem Drucken die Lei stungssteuerung eine Leistung von annähernd 80% NL ein stellt, wobei NL die Nennleistung ist,
daß beim Betriebszustand mit kurzem Anhalten von < 10 sek die Leistung 60% bis 80% NL eingestellt wird,
daß bei einem Betriebszustand mit langem Anhalten von < 10 sek bis < 5 min eine Leistung von 30% bis 60% NL eingestellt wird,
daß im Betriebszustand Stand-By-Betrieb mit einer Warte zeit von < 5 min eine Leistung von < 30% NL eingestellt wird,
und daß beim Start-Betriebszustand eine Leistung von 100 % NL eingestellt wird.
23. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Wärmestrahlungsquelle
(12a, 12b) in mehrere Zonen (Z1 bis Z6) aufgeteilt ist,
die jeweils getrennt mit elektrischer Energie versorgt
wird, und daß die Zonen (Z1 bis Z6) abhängig von der
Breite des Trägermaterials (10) mit elektrischer Energie
versorgt werden.
24. Fixierstation nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet,
daß Zonen (Z5 bis Z6), denen kein Trägermaterial (10) ge
genübersteht, mit verringerter Leistung angesteuert wer
den.
25. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche 23
und 24, dadurch gekennzeichnet, daß eine Längskante des
Trägermaterials (10) innerhalb einer Zone (Z1) liegt.
26. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche 23
bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Zonen (Z1,
Z2, Z3, Z4; Z5, Z6) zusammengefaßt und wie eine einzige
Zone angesteuert werden.
27. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche 23
bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei Heizvorrich
tungen einander gegenüberstehende Zonen mit gleicher Lei
stung angesteuert werden.
28. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche 23
bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß einander gegenüber
stehende Zonen in Reihe geschaltet sind.
29. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche 23
bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistungssteue
rung durch eine Impulspaketsteuerung oder eine Phasenan
schnittsteuerung erfolgt.
30. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche 23
bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß eine Temperaturrege
lung erfolgt, derart, daß in Zonen mit Trägermaterial ei
ne Temperatur höher als die Fixiertemperatur und in Zonen
ohne Trägermaterial eine niedrigere Temperatur einge
stellt wird.
31. Fixierstation nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet,
daß nur in Zonen mit Trägermaterial eine Temperaturrege
lung erfolgt.
32. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1
bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckvorrichtung
mit einer Sicherheitsvorrichtung verbunden ist, die einen
Energiespeicher enthält, und daß beim Ausfall des An
triebs für die Abdeckvorrichtung dem Energiespeicher
Energie entnommen wird, mit der die Abdeckvorrichtung
durch die Sicherheitsvorrichtung in den Strahlengang zwi
schen Strahlungsquelle und Trägermaterial bewegt wird.
33. Fixierstation nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet,
daß der Energiespeicher ein Federenergiespeicher (40)
ist, der vorzugsweise eine Linearfeder (40), eine Drehfe
der oder eine Gasfeder (54) enthält.
34. Fixierstation nach Anspruch 32 oder 33, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Energiespeicher bei jeder Schließbewe
gung der Abdeckvorrichtung (16a, 16b) mit Energie gefüllt
wird.
35. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche 32
bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß der Energiespeicher
einmalig durch einen Antrieb der Abdeckvorrichtung mit
Energie gefüllt und danach durch eine Verriegelungsvor
richtung verriegelt wird, und daß die Verriegelung bei
Ausfall des Antriebs gelöst wird.
36. Fixierstation nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungsvorrichtung einen Elektromagneten
(50) enthält, der während des Normalbetriebs von Strom
durchflossen ist, und daß bei Ausfall des Stroms und Ab
fall des Elektromagneten die Verriegelung gelöst wird.
37. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche 32
bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für die
Abdeckvorrichtung eine Magnetkupplung enthält, die bei
Ausfall des Antriebs den Antrieb abkoppelt.
38. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche 32
bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß in den Heizvorrich
tungen Anschlagdämpfer (42a, 42b) enthalten sind, die den
Aufschlag der Abdeckvorrichtungen (16a, 16b) dämpfen.
39. Fixierstation nach einem der vorhergehenden Ansprüche 32
bis 38, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel (38)
über eine Umlenkrolle (56) geführt ist.
40. Fixierstation nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungsvorrichtung einen Schwenkhebel (94)
mit einer Langlochführung (96) enthält, daß der Haltema
gnet (50) den Schwenkhebel (94) an seinem abstehendem En
de hält, daß ein Querbolzen (74) der Umlenkrolle (56) in
einer feststehenden Längsführung (76) und in der Lang
lochführung (96) geführt ist, daß bei einem Abfallen des
Haltemagneten (50) der Schwenkhebel (94) verdreht wird,
bis Langlochführung (96) und Längsführung (76) miteinan
der ausgerichtet sind und sich der Querbolzen (74) in
beiden Führungen (76, 96) bewegt.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19827210A DE19827210C1 (de) | 1998-06-18 | 1998-06-18 | Fixierstation zum Fixieren von Tonerbildern auf einem Trägermaterial mit einer bewegbaren Abdeckvorrichtung |
| EP99929252A EP1088258B1 (de) | 1998-06-18 | 1999-06-17 | Fixierstation zum fixieren von tonerbildern auf einem trägermaterial mit einer bewegbaren abdeckvorrichtung |
| PCT/EP1999/004191 WO1999066372A1 (de) | 1998-06-18 | 1999-06-17 | Fixierstation zum fixieren von tonerbildern auf einem trägermaterial mit einer bewegbaren abdeckvorrichtung |
| US09/719,939 US6449458B1 (en) | 1998-06-18 | 1999-06-17 | Fixing station for fixing toner images on a supporting material with a mobile covering device |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19827210A DE19827210C1 (de) | 1998-06-18 | 1998-06-18 | Fixierstation zum Fixieren von Tonerbildern auf einem Trägermaterial mit einer bewegbaren Abdeckvorrichtung |
Publications (1)
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Family Applications (2)
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Family Applications After (1)
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| EP (1) | EP1088258B1 (de) |
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