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DE19827703A1 - Werkzeug zur Bearbeitung plattenartiger Werkstücke insbesondere zur Bearbeitung von Trockenbauplatten - Google Patents

Werkzeug zur Bearbeitung plattenartiger Werkstücke insbesondere zur Bearbeitung von Trockenbauplatten

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Publication number
DE19827703A1
DE19827703A1 DE1998127703 DE19827703A DE19827703A1 DE 19827703 A1 DE19827703 A1 DE 19827703A1 DE 1998127703 DE1998127703 DE 1998127703 DE 19827703 A DE19827703 A DE 19827703A DE 19827703 A1 DE19827703 A1 DE 19827703A1
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DE
Germany
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guide
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tool
clamping
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DE1998127703
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Erich Decker
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Individual
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Individual
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B29/00Guards or sheaths or guides for hand cutting tools; Arrangements for guiding hand cutting tools
    • B26B29/06Arrangements for guiding hand cutting tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/08Making a superficial cut in the surface of the work without removal of material, e.g. scoring, incising

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zur Bearbeitung plattenartiger Werkstücke, insbesondere von Trockenbauplatten. Erfindungsgemäß umfaßt das Werkzeug eine Führungseinrichtung zur Führung des Werkzeugs, eine erste Handgriffeinrichtung und eine zweite Handgriffeinrichtung, sowie eine Klingeneinrichtung zur Ausbildung einer Trennstelle in dem Werkstück, wobei eine Koppelungseinrichtung vorgesehen ist zur Koppelung der Klingeneinrichtung mit der Führungseinrichtung in einstellbarer Weise. Die erste Handgriffeinrichtung ist im Bereich der Führungseinrichtung angeordnet und die zweite Handgriffeinrichtung ist im Bereich der Klingeneinrichtung angeordnet. Der Abstand zwischen den beiden Handgriffeinrichtungen quer zur Vorschubrichtung ist vermittels der Koppelungseinrichtung einstellbar. Durch das erfindungsgemäße Werkzeug wird es möglich, geradlinige sowie kreisbogenförmige Trennstellen in plattenartigen Werkstücken, insbesondere den genannten Trockenbauplatten, zu bilden.

Description

Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zur Bearbeitung plattenartiger Werkstücke ins­ besondere zur Bearbeitung von Trockenbauplatten.
Trockenbauplatten wie beispielsweise Gipskartonplatten werden in zunehmendem Maße im Wohnungsbau verwendet. Diese Platten werden üblicherweise an einer entsprechenden, tragfähigen Unterkonstruktion mittels Schrauben befestigt. Durch Zusammensetzen mehrerer Platten können großflächige Wände erstellt werden. Die hierbei zwischen den einzelnen Platten gebildeten Fugen können mit einem Spach­ tel-Füllmaterial ausgefüllt werden. Vorzugsweise wird auf die entsprechend ausge­ füllten Fugen ein bandartiges Vliesmaterial aufgelegt das abschließend überspach­ telt wird.
Da insbesondere bei Gipskartonplatten deren äußere Schichten in hohem Maße zur Festigkeit dieser Platten beitragen, hat es sich im Hinblick auf eine hochwertige Ver­ arbeitung dieser Platten als vorteilhaft erwiesen die Platten im Bedarf-falle ver­ gleichsweise präzise zuzuschneiden, so daß die äußeren Deckschichten sich unbe­ schädigt bis zur maßgerecht festgelegten Plattenkante erstrecken.
Das Zuschneiden der genannten Bauplatten erfolgt üblicherweise unter Zuhilfenah­ me einer Säge oder eines Messers. Bei der Verwendung einer Säge kann auf einfa­ che Weise die Bauplatte sofort vollständig durchtrennt werden. Die entsprechenden Kanten sind jedoch vergleichsweise rauh und weisen ggf. Ausfransungen auf. Bei Verwendung eines Messers kann zumindest auf einer Seite der Bauplatte eine glatte Schnittkante erzielt werden. Um eine geradlinige Schnittstelle zu erhalten ist jedoch die Verwendung einer Anschlaglatte unerläßlich. Bei kurzen Schnitten kann diese Anschlaglatte normalerweise von Hand gehalten werden. Bei längeren Schnitten ist es günstig, die Anschlaglatte beispielsweise durch Schraubzwingen zu fixieren. Falls jedoch die Anschlaglatte nicht vollständig gerade ist oder die Bauplatte sich beim Schneiden unter der Anschlaglatte biegt, besteht die Gefahr, daß die Bauplatte nur ungenau zugeschnitten wird und die Messerklinge nicht hinreichend tief in die Bau­ platte eindringt so daß keine markante Trennstelle definiert wird.
Unter dem Eindruck dieses Problems liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Werkzeug zum Zuschneiden plattenartiger Werkstücke insbesondere von Gipskar­ tonplatten zu schaffen durch welches sich in zeitsparender Weise vergleichsweise präzise Schnitte ausführen lassen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Werkzeug mit den in Patentan­ spruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Dadurch wird es auf vorteilhafte Weise möglich eine markante maßgenaue Schnitt- oder Kerbstelle in einer Bauplatte auszubilden ohne daß hierzu das Werkstück an­ gezeichnet oder eine Anschlaglatte verwendet werden muß.
Eine im Hinblick auf eine besonders sichere Führung des Werkzeuges vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gegeben, daß die Führungseinrichtung eine Seiten-Führungsfläche aufweist die mit einer Werkstückseitenfläche in Anlage bringbar ist. Es ist möglich diese Führungsfläche ggf. profiliert auszubilden und/oder mit einem Gleitbelag zu versehen.
Zur Abstützung des Werkzeuges auf dem Werkstück ist vorzugsweise die Füh­ rungseinrichtung derart ausgebildet, daß diese eine Auflage-Führungsfläche auf­ weist die mit einer Werkstück-Flachseite in Anlage bringbar ist. Beide Führungsflä­ chen sind vorzugsweise derart angeordnet, daß die Seiten-Führungsfläche- und die Auflage-Führungsfläche sich im wesentlichen zu einander senkrecht erstrecken. In einem zwischen den beiden Führungsflächen gebildeten Eckbereich ist vorzugswei­ se ein Längsausnehmung von geringer Tiefe vorgesehen, in welche etwaige Über­ stände im Kantenbereich des Werkstücks eindringen können ohne die Führungsein­ richtung abzulenken. Sofern die vorhandenen Werkstückkanten keine hinreichend präzise Führung des Werkzeuges zulassen kann eine besonders genaue Führung des Werkzeugs dadurch erreicht werden, daß die Führungseinrichtung mit einem Führungslineal in Führungs-Eingriff bringbar ist. Ein derartiges Führungslineal be­ steht vorzugsweise aus einem Strangpressprofil beispielsweise aus Aluminium.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gegeben, daß die Koppelungseinrichtung ein vorzugsweise aus einem Flachstahl-Profil gebil­ detes Leistenelement umfaßt. Dieses Leistenelement ist vorzugsweise im Bereich der Führungseinrichtung fixierbar. Die Länge diese Leistenelementes liegt im Be­ reich von 0,30 bis 1,20 m. Das Leistenelement erstreckt sich im wesentlichen senk­ recht zu einer Werkzeug-Vorschubrichtung.
Das Leistenelement ist vorzugsweise derart angeordnet, daß dessen Flachseite im wesentlichen parallel zur Werkstückoberfläche ausgerichtet ist. Dadurch ergibt sich eine hohe Biegesteifigkeit gegen etwaige, in Vorschubrichtung gerichtete Kräfte.
Eine hinsichtlich der Schneidbreite stufenlose Einstellmöglichkeit ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform dadurch gegeben, daß eine Klemmeinrichtung vorge­ sehen ist, zum Festklemmen des Leistenelementes im Bereich der Führungseinrich­ tung. Eine hinreichend große Klemmkraft kann hierbei erreicht werden, indem die Klemmeinrichtung eine Klemmschraube aufweist. Diese Klemmschraube ist in vor­ teilhafter Weise mit einem Drehknauf versehen und manuell, werkzeuglos in eine Klemmposition bzw. in eine Freigabeposition drehbar.
Die Klingeneinrichtung ist gemäß einem besonderen Aspekt der vorliegenden Erfin­ dung vorzugsweise durch ein Rollklingenelement gebildet. Das Rollklingenelement weist einen Durchmesser von vorzugsweise 8 bis 60 mm auf. Gemäß einer bevor­ zugten Ausführungsform ist das Rollklingenelement derart gelagert, daß ein vorbe­ stimmtes Bremsmoment an dem Rollklingenelement angreift. Das Bremsmoment ist vorzugsweise bedarfsgerecht einstellbar. Mit Vorteil ist hierzu das Rollklingenele­ ment auf einen Gewindezapfen aufgesetzt wobei beispielsweise über eine Polystop- Mutter eine auf zwei Anlaufscheiben wirkende Kraft einstellbar ist.
Eine besonders günstige Positionierung des Klingenelementes kann dadurch er­ reicht werden, daß die Klingeneinrichtung an einem Trägerelement angebracht ist.
Diese Trägerelement erlaubt ein Verschieben des Klingenelementes ohne daß hier­ bei die zur Halterung des Klingenelementes auf dem Gewindezapfen vorzugsweise vorgesehene Polystopmutter gelöst werden muß.
Das Trägerelement ist an dem Leistenelement vorzugsweise über ein winkelförmig ausgebildetes Halteteil positionierbar angebracht ist. Vorzugsweise ist über dieses Halteteil die zweite Handgriffeinrichtung in einem Endbereich des Leistenelementes an diesem fixiert. Es ist auch möglich die zweite Handgriffeinrichtung verstellbar an dem Leistenelement zu befestigen.
Die zweite Handgriffeinrichtung ist gemäß einem besonderen Aspekt der vorliegen­ den Erfindung derart angebracht, daß diese bei Aufsetzen des Werkzeugs auf eine waagerecht ausgelegte Platte oberhalb der Klingeneinrichtung angeordnet ist. Eine senkrecht zur Plattenoberfläche und einen Berührungsbereich des Klingenelementes verlaufende Linie verläuft vorzugsweise durch die zweite Handgriffeinrichtung.
Eine unter ergonomischen Gesichtspunkten besonders vorteilhafte Ausführungsform der zweiten Handgriffeinrichtung ist dadurch gegeben, daß die zweite Handgriffein­ richtung einen im wesentlichen kugelförmig ausgebildeten Knauf aufweist. Insbe­ sondere in Kombination mit einer derart ausgestalteten zweiten Handgriffeinrichtung erweist es sich im Hinblick auf eine zuverlässige Führung des Werkzeuges als vor­ teilhaft die erste Handgriffeinrichtung mit einem länglich ausgebildeten Griffabschnitt zu versehen. Der Griffabschnitt erstreckt sich in vorteilhafter Weise in Werkzeugvor­ schubrichtung.
Weiterhin mit Blick auf eine besonders günstige Handhabung des Werkzeuges er­ weist es sich als vorteilhaft daß zwischen dem Griffabschnitt und der Führungsein­ richtung ein Durchgriffsabschnitt ausgebildet ist und der Griffabschnitt einen Endbe­ reich aufweist der mit der Führungseinrichtung verbunden ist. Eine besonders stabile Ausführungsform ist hierbei dadurch gegeben, daß der Griffabschnitt und die Füh­ rungseinrichtung einstückig ausgebildet sind.
Eine besonders robuste Fixierung des Leistenelementes kann dadurch erreicht wer­ den, daß ein Fixierzapfenabschnitt vorgesehen ist, der einstückig mit der Führungs­ einrichtung ausgebildet ist, und daß die Klemmeinrichtung ein Klemmbügelelement aufweist, das auf den Fixierzapfenabschnitt aufsetzbar ist, zum Festklemmen des Leistenelementes an der Führungseinrichtung.
Eine einfache und positionsgenaue Einstellbarkeit der Schneidbreite ist dadurch ge­ geben, daß das Leistenelement mit einer Skalierung versehen ist, zur Angabe der eingestellten Schneidbreite.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Werkzeugs sind in den Unteransprüchen angegeben.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgen­ den Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung. Die einzige Figur zeigt:
  • - eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Werkzeugs mit einer im Be­ reich einer Kantenführungseinrichtung angeordneten ersten Griffeinrichtung und ei­ ner im Bereich einer Rollklingeneinrichtung angeordneten zweiten Griffeinrichtung.
Das dargestellte Werkzeug umfaßt eine erste Griffeinrichtung 1 und eine zweite Griffeinrichtung 2. Beide Griffeinrichtungen 1 und 2 sind über eine Koppelungsein­ richtung 3 miteinander gekoppelt.
Die Koppelungseinrichtung 3 umfaßt ein hier durch ein Flachstahlprofil gebildetes Leistenelement 4. Das Leistenelement 4 ist derart angeordnet, daß bei werkmäßi­ gem Ansetzen des Werkzeugs an ein Werkstück dessen Flachseiten im wesentli­ chen parallel zur Werkstückoberseite ausgerichtet sind.
Die Koppelungseinrichtung umfaßt ferner eine Klemmeinrichtung 5 zum Festklem­ men des Leistenelementes 4 an einer Führungseinrichtung 6.
Die Klemmeinrichtung 5 besteht bei der dargestellten Ausführungsform aus einem Bügelelement 7 und einer Klemmschraube (nicht sichtbar). Die Klemmschraube ist mit einem Drehknauf 8 versehen und wirkt auf eine Seitenfläche des Leistenelemen­ tes.
Das Bügelelement 7 ist mit einer komplementär zum Querschnitt des Leistenelemen­ tes 4 ausgebildeten Durchgangsöffnung 9 versehen. In dieser Durchgangsöffnung ist das Leistenelement derart geführt, daß sich dieses im wesentlichen senkrecht zur Vorschubrichtung erstreckt. Das Bügelelement 7 ist über einen Gewindebolzen 10 an einem Zapfenabschnitt 11 befestigt. Hierzu ist eine Flügelmutter 12 vorgesehen.
Der Zapfenabschnitt 11 ist einstückig mit der Führungseinrichtung 6 ausgebildet. Die Führungseinrichtung umfaßt eine Seitenführungsfläche und eine Auflage- Führungsfläche 14.
Die Seitenführungsfläche 13 bewirkt eine Führung entlang einer Werkstück- Seitenfläche. Die Auflage-Führungsfläche gleitet auf einer Werkstückoberseite. Die Seiten-Führungsfläche 13 und die Auflage-Führungsfläche 14 sind zueinander rechtwinklig angeordnet.
Die Führungseinrichtung 6 ist einstückig mit der ersten Handgriffeinrichtung 1 aus einem Kunststoffmaterial ausgebildet. Zwischen der ersten Handgriffeinrichtung 1 und der Führungseinrichtung 6 ist eine Durchgriffsöffnung 15 ausgebildet. Die erste Handgriffeinrichtung 1 weist einen im wesentlichen kreisförmigen oder elliptischen Querschnitt auf. Der Querschnitts-Durchmesser liegt im Bereich von 25 bis 70 mm.
Die zweite Handgriffeinrichtung umfaßt einen kugelförmig ausgebildeten Halteknauf. Dieser ist über einen Befestigungszapfenabschnitt 16 mit einem Abschlußbügel 17 verbunden. Der Abschlußbügel 17 ist mit dem Leistenelement 4 verbunden. Hierzu sind zwei Press-Schweißstellen 18 vorgesehen. Der Abschlußbügel 17 weist in Vor­ schubrichtung betrachtet eine größere Breite auf als jenes Leistenelement 4. Hier­ durch ergibt sich eine verbesserte Führung.
In einem Bereich unterhalb der zweiten Handgriffeinrichtung ist eine Klingeneinrich­ tung 19 vorgesehen. Die Klingeneinrichtung 19 weist ein hier als Rollklinge ausge­ bildetes Klingenelement 20 auf.
Das Klingenelement 20 ist auf einen Gewindezapfen 21 drehbar aufgesetzt und über eine Anlaufscheibenanordnung 22 und eine Polystopmutter 23 in axialer Richtung gesichert. Über die Polystopmutter 23 kann ein auf das Klingenelement wirkendes Bremsmoment eingestellt werden wodurch eine verbesserte Schneidcharakteristik erreicht wird.
Der Gewindezapfen 21 ist an einem Schlittenelement 24 angebracht. Das Schlittele­ lement 24 ist an dem Abschlußbügel 17 verschiebbar über eine Klemmschrauben­ mutter 25 angebracht. Hierdurch läßt sich der Überstand des Klingenelementes 20 über einen dem Werkstück in Arbeitsposition zugewandten Abschnitt 26 des Ab­ schlußbügels 17 bedarfsgerecht einstellen.
Auf den genannten Abschnitt 26 des Abschlußbügels 17 kann ein Gleitbelag bei­ spielsweise aus einem Kunststoffmaterial aufgebracht sein.
Um im Bedarfsfalle auch kreisbogenförmig verlaufende Schnitte ausführen zu kön­ nen ist an einem unteren Abschnitt 27 des Bügelelementes 7 ein Zentrierdorn 29 ausgebildet welcher ein Drehzentrum definiert. Der Zentrierdorn ist vorzugsweise abnehmbar angeordnet.
Die bei dem vorangehend beschriebenen Werkzeug vorgesehene, aus der Koppe­ lungseinrichtung 3, der zweiten Handgriffeinrichtung 2 und der Klingeneinrichtung 19 bestehende Baugruppe kann als Erweiterungsbausatz für ein Werkzeug verwendet werden wie es in der deutschen Patentanmeldung 198 00 582.2 vom 09.01.98 be­ schrieben ist. Dadurch wird ein Werkzeug-Set geschaffen welcher eine präzise und universelle Bearbeitung von Trockenbauplatten ermöglicht.
Das erfindungsgemäße Werkzeug kann beispielsweise wie folgt Anwendung finden:
Zum maßgenauen Zuschneiden von Gipskartonplatten wird das Werkzeug ergriffen. Die Drehknauf 8 verbundenen Klemmschraube wird gelockert und der Abstand zwi­ schen einer Schneidebene des Klingenelementes 19 und der Seiten-Führungsfläche 13 eingestellt. Das entsprechende Maß ist von einer Skalierung ablesbar die auf ei­ ner Oberseite des Leistenelementes 4 ausgebildet ist. Die Klemmschraube wird durch entsprechende Drehung des Drehknaufes 8 fixiert. Das Werkzeug wird an die Seitenkante der obersten, auf einem Plattenstapel aufliegenden Gipskartonplatte angesetzt. Die Seitenführungsfläche 13 und die Auflage-Führungsfläche 14 werden einhändig gegen die Gipskartonplatte gedrängt. Mit der noch freien Arbeitshand wird der Kugelkopf der zweiten Griffeinrichtung ergriffen und das Klingenelement 19 in das Werkstück eingedrückt. Nunmehr wird das Werkzeug in Vorschubrichtung vor­ geschoben oder gezogen. Das Klingenelement rollt auf der Gipskartonplatte ab und durchschneidet dabei die obere Kartonlage. Die Eindringtiefe des Klingenelementes 19 wird durch den Abschnitt 26 des Abschlußbügels 17 begrenzt.
Nach Ausbildung des Schnittes wird das Werkzeug beiseite gelegt und die Gipskar­ tonplatte über den verbleibenden Plattenstapel hervorgezogen. Mit einem kurzen kräftigen Ruck wird der Plattenüberstand nach unten gebrochen und die noch unzer­ trennte Kartonlage der Plattenrückseite mit einem Hakenklingen-Messer durchschnit­ ten.

Claims (22)

1. Werkzeug zur Bearbeitung plattenartiger Werkstücke insbesondere von Trocken­ bauplatten mit:
  • - einer Führungseinrichtung zur Führung des Werkzeugs,
  • - einer ersten Handgriffeinrichtung,
  • - einer zweiten Handgriffeinrichtung,
  • - einer Klingeneinrichtung zur Ausbildung einer Trennstelle in dem Werkstück, und
  • - einer Koppelungseinrichtung zur Koppelung der Klingeneinrichtung mit der Füh­ rungseinrichtung in einstellbarer Weise,
wobei die erste Handgriffeinrichtung im Bereich der Führungseinrichtung angeordnet ist und die zweite Handgriffeinrichtung im Bereich der Klingeneinrichtung angeordnet ist und ein Abstand zwischen den beiden Handgriffeinrichtungen quer zur Vor­ schubrichtung über die Koppelungseinrichtung einstellbar ist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrich­ tung eine Seiten-Führungsfläche aufweist die mit einer Werkstückseitenfläche in Anlage bringbar ist.
3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs­ einrichtung eine Auflage-Führungsfläche aufweist die mit einer Werkstück-Flachseite in Anlage bring bar ist.
4. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten- Führungsfläche und die Auflage-Führungsfläche sich im wesentlichen zu einander senkrecht erstrecken.
5. Werkzeug nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich­ net, daß die Führungseinrichtung mit einem Führungslineal in Führungs-Eingriff bringbar ist.
6. Werkzeug nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeich­ net, daß die Koppelungseinrichtung ein Leistenelement umfaßt.
7. Werkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Leistenelement im Bereich der Führungseinrichtung fixierbar ist.
8. Werkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klemmeinrichtung vorgesehen ist, zum Festklemmen des Leistenelementes im Bereich der Führungs­ einrichtung.
9. Werkzeug nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Leistenelement durch einen Flacheisen gebildet ist.
10. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmeinrichtung eine Klemmschraube aufweist.
11. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Klingeneinrichtung an einem Trägerelement angebracht ist.
12. Werkzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement an dem Leistenelement positionierbar angebracht ist.
13. Werkzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die zweite Handgriffeinrichtung an dem Leistenelement fixiert ist.
14. Werkzeug nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Handgrif­ feinrichtung in einem Endbereich des Leistenelementes an diesem fixiert ist.
15. Werkzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die zweite Handgriffeinrichtung bei Aufsetzen des Werkzeugs auf eine waagerecht ausgelegte Platte oberhalb der Klingeneinrichtung angeordnet ist.
16. Werkzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die zweite Handgriffeinrichtung einen im wesentlichen kugelförmig ausgebildeten Knauf aufweist.
17. Werkzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die erste Handgriffeinrichtung einen länglich ausgebildeten Griffab­ schnitt aufweist.
18. Werkzeug nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffabschnitt sich im wesentlichen in Werkzeugvorschubrichtung erstreckt.
19. Werkzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwischen dem Griffabschnitt und der Führungseinrichtung ein Durch­ griffsabschnitt ausgebildet ist und der Griffabschnitt einen Endbereich aufweist der mit der Führungseinrichtung verbunden ist.
20. Werkzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Griffabschnitt und die Führungseinrichtung einstückig ausgebildet sind.
21. Werkzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein Fixierzapfenabschnitt vorgesehen ist, der einstückig mit der Füh­ rungseinrichtung ausgebildet ist, und daß die Klemmeinrichtung ein Klemmbügele­ lement aufweist, das auf den Fixierzapfenabschnitt aufsetzbar ist, zum Festklemmen des Leistenelementes an der Führungseinrichtung.
22. Werkzeug nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Leistenelement mit einer Skalierung versehen ist, zur Angabe der eingestellten Schneidbreite.
DE1998127703 1998-01-09 1998-06-22 Werkzeug zur Bearbeitung plattenartiger Werkstücke insbesondere zur Bearbeitung von Trockenbauplatten Withdrawn DE19827703A1 (de)

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