DE19827581A1 - Wendegetriebe - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Wendegetriebe (8) mit einem ersten Eingangszahnrad (34) und einem zweiten, zum ersten Eingangszahnrad (34) koaxialen Eingangszahnrad (36), wobei eine von einer Schalteinrichtung (52) betätigbare Kupplungseinrichtung (14) vorgesehen ist, durch die jeweils ein Eingangszahnrad (34, 36) mit der Eingangswelle (10) kuppelbar ist. DOLLAR A Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß das zweite Eingangszahnrad (36) auf einem Lagerstutzen (40) des Wendegetriebegehäuses (12, 42) gelagert ist, der Lagerstutzen (40) im Bereich der Drehachse einen zentralen, längs ausgerichteten Hohlraum aufweist, die Schalteinrichtung (52) von außen in den Hohlraum des Lagerstutzens (40) hineinragt und ein Rückenteil (5) aufweist, der das Wendegetriebegehäuse (12, 42) nach außen abschließt, um eine gute Bauraumausnutzung, einen guten Schutz vor Umwelteinflüssen und eine dennoch gute Zugänglichkeit der Schalteinrichtung zu erreichen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Wendegetriebe mit einem
ersten Eingangszahnrad und einem zweiten, zum ersten Ein
gangszahnrad koaxialen Eingangszahnrad, wobei eine von ei
ner Schalteinrichtung betätigbare Kupplungseinrichtung vor
gesehen ist, durch die jeweils ein Eingangszahnrad des Wen
degetriebes mit der Eingangswelle kuppelbar ist.
Derartige Wendegetriebe sind beispielsweise als Teil
eines kombinierten Achswendegetriebes für Schienenfahrzeuge
mit Dieselmotorantrieb bekannt. In der Regel ist zwischen
Dieselmotor und dem Achswendegetriebe ein Getriebe mit ver
änderlicher Übersetzung zur Anpassung an verschiedene Fahr
geschwindigkeiten vorgesehen. Da bei Schienenfahrzeugen der
volle Übersetzungsbereich dieses Getriebes für beide Fahrt
richtungen benötigt wird, ist ein Wendegetriebe erforder
lich, welches für beide Fahrtrichtungen eine annähernd
gleiche Übersetzung zwischen An- und Abtrieb aufweist. Au
ßer einer Fahrtrichtungsumkehr muß das Wendegetriebe auch
eine Entkoppelung zwischen Antriebsmotor und Achsgetriebe
ermöglichen, beispielsweise für einen Abschleppbetrieb mit
stehendem Motor.
Es ist ein als Stirngetriebe ausgebildetes Wendege
triebe bekannt, welches ein erstes Eingangszahnrad und ein
zweites, zum ersten Eingangszahnrad koaxiales Eingangszahn
rad aufweist. Das erste Eingangszahnrad ist in direktem
Zahneingriff mit einem zum Achsgetriebe führenden Abtriebs
rad. Das zweite Eingangszahnrad, das auf der gleichen Ein
gangswelle wie das erste Eingangszahnrad gelagert ist, ist
über eine Zwischenwelle mit dem Abtriebsrad trieblich ver
bunden. Zwischen der Eingangswelle und den beiden Eingangs
zahnrädern ist eine Kupplungseinrichtung zur wahlweisen
trieblichen Verbindung des ersten oder des zweiten Ein
gangszahnrads mit der Eingangswelle vorgesehen. Die Kupp
lungseinrichtung ist über eine Schaltgabel mit Gleitsteinen
und mehrere Wellen und Umlenkhebel betätigbar. Außen am
Getriebegehäuse ist ein hydraulisch oder pneumatisch betä
tigbarer Schaltzylinder mit der Hebelanordnung der Kupp
ungsanordnung verbunden. Zur Erkennung der aktuellen
Schaltstellung sind außerdem mechanische Endschalter vorge
sehen, die von der Hebelanordnung betätigt werden.
Nachteilig bei diesem bekannten Wendegetriebe ist, daß
die Schalteinrichtung aus sehr vielen Bauteilen mit ent
sprechend hohem Kosten-, Montage- und Justieraufwand be
steht. Der Schaltzylinder, die Endschalter sowie die Hebel
anordnung sind der Verschmutzung ausgesetzt. Eine im Win
terbetrieb auftretende Vereisung dieser Teile der Schalt
einrichtung kann zum Funktionsausfall führen. Außerdem wird
von diesen Teilen der Schalteinrichtung wertvoller Bauraum
in Anspruch genommen.
Die Aufgabe der Erfindung ist, ein Wendegetriebe der
eingangs genannten Art mit höherer Zuverlässigkeit, besse
rer Bauraumausnutzung und weniger Montage- bzw. Kostenauf
wand zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
das zweite Eingangszahnrad auf einem Lagerstutzen des Wen
degetriebegehäuses gelagert ist, der Lagerstutzen im Be
reich der Drehachse einen zentralen, längs ausgerichteten
Hohlraum aufweist, die Schalteinrichtung von außen in den
Hohlraum des Lagerstutzens hineinragt und ein Rückenteil
aufweist, der das Wendegetriebegehäuse nach außen ab
schließt. Die Schalteinrichtung ist größtenteils innerhalb
des Bauraums untergebracht, der ohnehin vom zweiten Ein
gangszahnrad in Anspruch genommen wird. Die beweglichen
Teile der Schalteinrichtung sind innerhalb des Wendegetrie
begehäuses untergebracht und damit vor Umwelteinflüssen
geschützt. Bei dem erfindungsgemäßen Wendegetriebe ist die
Schalteinrichtung dennoch von außen zugänglich.
Wenn das Wendegetriebegehäuse einen Gehäusedeckel auf
weist und der Lagerstutzen ein Teil des Gehäusedeckels ist,
dann die Montage erleichtert werden.
Eine weiter verbesserte Bauraumausnutzung kann erzielt
werden, wenn auch das erste Eingangszahnrad auf einem La
gerstutzen des Wendegetriebegehäuses gelagert ist, der
ebenfalls einen zentralen, längs ausgerichteten Hohlraum
aufweist, und die Eingangswelle des Wendegetriebes in den
Hohlraum dieses Lagerstutzens mündet. In einer vorteilhaf
ten Ausgestaltung der Erfindung weist die Kupplungseinrich
tung eine Schaltmuffe mit einer Außenverzahnung auf. Die
Eingangszahnräder weisen radial innerhalb der Laufverzah
nung eine mit der Außenverzahnung der Schaltmuffe zusammen
wirkende Innenverzahnung auf. Die Schaltmuffe ist von der
Schalteinrichtung axial betätigbar und greift, je nach
axialer Schaltstellung, in eine der Innenverzahnungen der
Eingangszahnräder ein. In einer Mittelstellung ist die
Kupplungseinrichtung mit keinem der Eingangszahnräder in
Eingriff, so daß die Eingangswelle von den Eingangszahnrä
dern in dieser Neutralstellung trieblich entkoppelt ist.
In bezug auf eine hohe Betriebssicherheit ist es vor
teilhaft, wenn jede der axialen Schaltstellungen durch ei
nen Verriegelungsmechanismus verriegelbar ist. Ein Schalt
zustand kann dann nur geändert werden, wenn zuvor der Ver
riegelungsmechanismus entriegelt wird.
Um bei Ausfall der hydraulischen, pneumatischen oder
elektrischen Versorgung der Schalteinrichtung die Neutral
stellung dennoch schalten zu können, ist bei einer Weiter
bildung der Erfindung die Mittel-Schaltstellung (= Neutral
stellung) federbelastet, d. h., daß die Kupplungseinrich
tung mit dem ersten oder zweiten Eingangszahnrad nur gegen
eine Federkraft in Eingriff gebracht werden kann. Die
Schalteinrichtung weist eine Notentriegelung für den Ver
riegelungsmechanismus auf, die im Rückenteil angeordnet und
damit von außen betätigbar ist. Wird die Notentriegelung
betätigt, wird die Kupplungseinrichtung durch die Feder
kraft in die Neutralstellung gebracht.
Bei dem erfindungsgemäßen Wendegetriebe lassen sich
außerdem an der Schalteinrichtung innerhalb des Wendege
triebegehäuses Sensoren zum berührungslosen Erkennen der
Schaltstellung der Kupplungseinrichtung und/oder des Ver
riegelungsmechanismus vorsehen, welche an dieser Stelle
vorteilhaft gegen Umwelteinflüsse geschützt sind. Eine sehr
kompakte Bauform läßt sich dadurch erzielen, daß die Kupp
lungseinrichtung auf der Seite des ersten Eingangszahnrads
drehfest, aber axial verschieblich mit der in den Hohlraum
des Lagerstutzens mündenden Eingangswelle verbunden ist und
auf der anderen Seite drehbar, aber axial fest an eine
axial betätigbare Schaltstange der Schalteinrichtung gekop
pelt ist.
Die im geschalteten Zustand auf die Kupplungseinrich
tung wirkende Axialkraft kann dadurch begrenzt werden, daß
im Kraftfluß zur Kupplungseinrichtung eine in axialer Rich
tung wirkende vorgespannte Feder vorgesehen ist.
Weiterhin ist vorteilhaft, wenn die Anschlüsse für die
hydraulisch, pneumatisch oder elektrisch betätigbare
Schalteinrichtung in dem von außen zugänglichen Rückenteil
der Schalteinrichtung angeordnet sind.
Schließlich läßt sich eine einfache Anpassung für ver
schiedene Anwendungsfälle dadurch erzielen, daß das Wende
getriebe als separate Baueinheit an einem Achsgetriebege
häuse angeflanscht ist und auf seiner Abtriebswelle ein in
das Achsgetriebegehäuse hineinragendes Kegelrad des Achsge
triebes trägt.
Die Erfindung wird anhand der beiliegenden Figuren
erläutert, wobei
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Antriebs
für ein Schienenfahrzeug mit einem teilwei
sen Schnitt durch das erfindungsgemäße Wen
degetriebe mit einem Achsgetriebe,
Fig. 2 einen Schnitt durch ein erfindungsgemäßes
Wendegetriebe und
Fig. 3 einen Schnitt durch eine Ausführungsform
einer Schalteinrichtung
zeigen.
zeigen.
Der in Fig. 1 schematisch dargestellte Antriebsmotor 2
treibt über ein Schaltgetriebe 4 und eine Gelenkwelle 6 ein
Wendegetriebe 8 an. Dabei ist die Gelenkwelle 6 mit einer
Eingangswelle 10 des Wendegetriebes 8 verbunden, die im
Wendegetriebegehäuse 12 drehbar gelagert ist und eine Kupp
lungseinrichtung 14 trägt.
Das Wendegetriebegehäuse 12 besitzt einen Flansch 16,
mit dem es an einer Trennfläche 18 eines Achsgetriebegehäu
ses 20 angeflanscht ist. Die Trennfläche 18 verläuft in
einer senkrechten Trennebene achsparallel zu der Fahrzeug
achse 22, die im Achsgetriebegehäuse 20 eines Achsgetrie
bes 24 gelagert ist und ein Kegelrad 26 trägt. Dieses kämmt
mit einem Kegelrad 28, das auf der Abtriebswelle 30 des
Wendegetriebes 8 sitzt und über den Flansch 16 hinaus in
das Achsgetriebegehäuse 20 hineinragt. Mit dem freien Ende
der Abtriebswelle 30 kann über eine weitere Gelenkwelle 22
eine weitere Fahrzeugachse angetrieben werden.
Das in Fig. 2 dargestellte erfindungsgemäße Wendege
triebe 8 weist ein erstes Eingangszahnrad 34 und ein zwei
tes, koaxiales Eingangszahnrad 36 auf. Das zweite Eingangs
zahnrad 36 ist mittels Wälzlagern 38 drehbar auf einem La
gerstutzen 40 gelagert. Der Lagerstutzen 40 ist Teil eines
Gehäusedeckels 42 des Wendegetriebegehäuses 12. Das erste
Eingangszahnrad 34 ist auf einem Lagerstutzen 44 des Wende
getriebegehäuses 12 drehbar gelagert. Das zweite Eingangs
zahnrad 36 ist in ständigem Zahneingriff mit dem Abtriebs
rad 46, das auf der Abtriebswelle 30 sitzt. Das Kegelrad 28
ragt in das in Fig. 2 nicht dargestellte Achsgetriebe hin
ein und ist dort mit dem Kegelrad 26 (Fig. 1) im Eingriff.
Das erste Eingangszahnrad 34 ist über eine nicht darge
stellte Zwischenwelle, die außerhalb der Zeichnungsebene
liegt, ebenfalls in ständiger trieblicher Verbindung mit
dem Abtriebsrad 46. Die zwischen den Eingangszahnrädern 34,
36 liegende Kupplungseinrichtung 14 ist mittels einer Form
schlußverzahnung 48 drehfest, aber axial verschieblich, mit
der in einen radial innerhalb des Lagerstutzens 44 liegen
den Hohlraum mündenden Eingangswelle 10 verbunden. Sie
weist eine Schaltmuffe mit einer Außenverzahnung 50 auf,
die, je nach axialer Schaltstellung der Kupplungseinrich
tung 14, in eine Innenverzahnung 51 des ersten Eingangs
zahnrads 34 oder in eine Innenverzahnung 53 des zweiten
Eingangszahnrads 36 eingreift. In einer axialen Mittel-
Schaltstellung sind beide Eingangszahnräder 34, 36 von der
Kupplungseinrichtung 14 bzw. der Eingangswelle 10 entkop
pelt, wodurch eine Neutralstellung gegeben ist.
Der Lagerstutzen 40, auf dessen radial äußerer Mantel
fläche das zweite Eingangszahnrad 36 gelagert ist, weist
radial innerhalb einen zentralen, längs ausgerichteten
Hohlraum auf, in den von außen eine Schalteinrichtung 52
hineinragt. Der Bauraum, der in bekannten Wendegetrieben
von einer Eingangswelle oder von einer Radnabe beansprucht
wird, dient also bei der erfindungsgemäßen Anordnung wenig
stens teilweise zur Aufnahme der Schalteinrichtung 52. Die
Schalteinrichtung 52 weist ein Rückenteil 54 auf, das mit
Schrauben 56 an einer Flanschfläche 58 des Wendegetriebege
häuses 12, 42 befestigt ist, so daß es das Gehäuse nach
außen abschließt. Die beweglichen Teile der Schalteinrich
tung 52 liegen, vor Umwelteinflüssen geschützt, innerhalb
des Getriebegehäuses, wobei die Schalteinrichtung 52 den
noch von außen zugänglich ist. Anschlüsse für die hydrauli
sche, pneumatische oder elektrische Ansteuerung der Schalt
einrichtung sind in dem von außen zugänglichen Rücken
teil 54 der Schalteinrichtung 52 angeordnet.
Die Schalteinrichtung 52 weist eine axial betätigbare
Schaltstange 60 auf, mit der die Kupplungseinrichtung 14
über ein Kugellager 62 drehbar, aber axial fest, gekoppelt
ist.
In der vergrößerten Schnitt-Darstellung einer Ausfüh
rungsform einer Schalteinrichtung gemäß Fig. 3 ist der Auf
bau einer hydraulisch-pneumatischen Schalteinrichtung ge
neigt. Die axiale Schaltbewegung wird von der Schaltstan
ge 60 über das Kugellager 62 auf die Kupplungseinrich
tung 14 übertragen. Im Kraftfluß zur Kupplungseinrichtung
ist zwischen der Schaltstange 60 und einer hohlen Kolben
stange 64 eine in axialer Richtung wirkende vorgespannte
Feder 66 angeordnet, die die im geschalteten Zustand auf
die Kupplungseinrichtung wirkende Axialkraft begrenzt. Die
Kupplungseinrichtung 14 ist in jeder der drei axialen
Schaltstellungen (Vorwärts, Rückwärts, Neutral) durch einen
Verriegelungsmechanismus 68 verriegelbar. Der Verriege
lungsmechanismus weist an der Innenfläche der hohlen Kol
benstange 64 drei Ringnuten 70 zur Aufnahme von Kugeln 72
auf, welche in einem Fortsatz des Rückenteils 54 axial fi
xiert sind. Der Verriegelungskolben 74 zwingt die Kugeln 72
im verriegelten Zustand in die Ringnuten 70 der Kolbenstan
ge. Wenn dieser Verriegelungskolben 74 gegen die Kraft ei
ner Axialfeder 76 bewegt wird, erlaubt die Ringnut 78 des
Verriegelungskolbens 74 ein radiales Zurückweichen der Ku
geln 72 aus den Ringnuten 70, wodurch die Kolbenstange 64
und mit ihr die Kupplungseinrichtung axial entriegelt wird.
Die Mittel-Schaltstellung (Neutralstellung) der Kupp
lungseinrichtung 14 ist durch eine Axialfeder 80 federbela
stet, so daß diese Schaltstellung selbsttätig eingelegt
wird, wenn die Kolbenstange entriegelt ist und keine äuße
ren Kräfte anliegen. Bei Ausfall der pneumatischen oder
hydraulischen Versorgung kann über den außen am Rücken
teil 54 angebrachten Notentriegelungsknopf 82 bei dem er
findungsgemäßen Wendegetriebe hierdurch die Neutralstellung
eingelegt werden.
Unter der Wirkung eines in bekannter Weise von einer
nicht dargestellten Steuerungseinrichtung erzeugten hydrau
lischen oder pneumatischen Drucks auf die Kolbenflächen 84
oder 86 wird die Kolbenstange 64 und mit ihr die Kupplungs
einrichtung 14 axial in die jeweils gewünschte Schaltstel
lung geschoben. Die Anschlüsse 88 für die Druckleitungen
sind von außen zugänglich im Rückenteil 54 der Schaltein
richtung 52 angeordnet.
Insgesamt ist bei dem erfindungsgemäßen Wendegetriebe
bei hoher Bauraumausnutzung die Schalteinrichtung gut gegen
Umwelteinflüsse geschützt und dennoch gut von außen zugäng
lich.
2
Antriebsmotor
4
Schaltgetriebe
6
Gelenkwelle
8
Wendegetriebe
10
Eingangswelle
12
Wendegetriebegehäuse
14
Kupplungseinrichtung
16
Flansch
18
Trennfläche
20
Achsgetriebegehäuse
22
Fahrzeugachse
24
Achsgetriebe
26
Kegelrad
28
Kegelrad
30
Abtriebswelle
32
Gelenkwelle
34
Eingangszahnrad
36
Eingangszahnrad
38
Wälzlager
40
Lagerstutzen (erstes Eingangszahnrad)
42
Gehäusedeckel
44
Lagerstutzen
46
Abtriebsrad
48
Formschlußverzahnung
50
Außenverzahnung
51
Innenverzahnung
53
Innenverzahnung
52
Schalteinrichtung
54
Rückenteil
56
Schrauben
58
Flanschfläche
60
Schaltstange
62
Kugellager
64
Kolbenstange
66
Feder
68
Verriegelungsmechanismus
70
Ringnuten
72
Kugeln
74
Verriegelungskolben
76
Axialfeder
78
Ringnut
80
Axialfeder
82
Notentriegelungsknopf
84
Kolbenfläche
86
Kolbenfläche
88
Anschluß
Claims (11)
1. Wendegetriebe (8) mit einem ersten Eingangszahn
rad (34) und einem zweiten, zum ersten Eingangszahnrad (34)
koaxialen Eingangszahnrad (36), wobei eine von einer
Schalteinrichtung (52) betätigbare Kupplungseinrich
tung (14) vorgesehen ist, durch die jeweils ein Eingangs
zahnrad (34, 36) des Wendegetriebes (8) mit einer Eingangs
welle (10) kuppelbar ist, dadurch gekennzeich
net, daß das zweite Eingangszahnrad (36) auf einem
Lagerstutzen (40) des Wendegetriebegehäuses (12, 42) gela
gert ist, der Lagerstutzen (40) im Bereich der Drehachse
einen zentralen, längs ausgerichteten Hohlraum aufweist,
die Schalteinrichtung (52) von außen in den Hohlraum des
Lagerstutzens (40) hineinragt und ein Rückenteil (54) auf
weist, der das Wendegetriebegehäuse (12, 42) nach außen
abschließt.
2. Wendegetriebe (8) nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Wendegetriebegehäu
se (12) einen Gehäusedeckel (42) aufweist und der Lager
stutzen (40) ein Teil des Gehäusedeckels (12) ist.
3. Wendegetriebe (8) nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß auch das erste Eingangs
zahnrad (34) auf einem Lagerstutzen (44) des Wendegetriebe
gehäuses (12) gelagert ist, der einen zentralen, längs aus
gerichteten Hohlraum aufweist, und die Eingangswelle (10)
in den Hohlraum dieses Lagerstutzens (44) mündet.
4. Wendegetriebe (8) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kupp
lungseinrichtung (14) eine Schaltmuffe mit einer Außenver
zahnung (50) aufweist, die in einer ersten axialen Schalt
stellung in eine Innenverzahnung (51) des ersten Eingangs
ahnrads (34) eingreift, in einer zweiten axialen Mittel-
Schaltstellung in keines der Eingangszahnräder eingreift
und in einer dritten axialen Schaltstellung in eine Innen
verzahnung (53) des zweiten Eingangszahnrads (36) ein
greift.
5. Wendegetriebe (8) nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß jede der axialen Schalt
stellungen durch einen Verriegelungsmechanismus (68) ver
riegelbar ist.
6. Wendegetriebe (8) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel-Schaltstel
lung durch eine Feder (80) federbelastet ist, und die
Schalteinrichtung (52) eine Notentriegelung (82) für den
Verriegelungsmechanismus (68) aufweist, die in dem Rücken
teil (54) angeordnet ist und von außen betätigbar ist.
7. Wendegetriebe (8) nach nach Anspruch 5 oder 6, da
durch gekennzeichnet, daß an der Schalt
einrichtung innerhalb des Wendegetriebegehäuses (12) Senso
ren zum berührungslosen Erkennen der Schaltstellung der
Kupplungseinrichtung (14) und/oder des Verriegelungsmecha
nismus (68) vorgesehen sind.
8. Wendegetriebe (8) nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kupp
lungseinrichtung (14) auf der Seite des ersten Eingangs
zahnrads (34) drehfest, aber axial verschieblich, mit der
in den Hohlraum des Lagerstutzens (44) mündenden Eingangs
welle (10) verbunden ist und auf der anderen Seite drehbar,
aber axial fest, an eine axial betätigbare Schaltstan
ge (60) der Schalteinrichtung (52) gekoppelt ist.
9. Wendegetriebe (8) nach Anspruch 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß eine in axialer Richtung
wirkende vorgespannte Feder (66) vorgesehen ist, um die
Axialkraft auf die Kupplungseinrichtung (14) zu begrenzen.
10. Wendegetriebe (8) nach einem der Ansprüche 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schalteinrichtung (52) hydraulisch, pneumatisch oder elek
trisch betätigbar ist, und hierfür vorgesehene Anschlüs
se (88) in dem von außen zugänglichen Rückenteil (54) ange
ordnet sind.
11. Wendegetriebe (8) nach einem der vorherigen An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es
als separate Baueinheit an einem Achsgetriebegehäuse (20)
angeflanscht ist und auf seiner Abtriebswelle (30) ein in
das Achsgetriebegehäuse (20) hineinragendes Kegelrad (28)
des Achsgetriebes (24) trägt.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19827581A DE19827581A1 (de) | 1998-06-20 | 1998-06-20 | Wendegetriebe |
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| EP99111046A EP0965773B1 (de) | 1998-06-20 | 1999-06-14 | Wendegetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19827581A DE19827581A1 (de) | 1998-06-20 | 1998-06-20 | Wendegetriebe |
Publications (1)
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|---|---|
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Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19827581A Withdrawn DE19827581A1 (de) | 1998-06-20 | 1998-06-20 | Wendegetriebe |
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| AT (1) | ATE216762T1 (de) |
| DE (2) | DE19827581A1 (de) |
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