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DE19826222C2 - Vorrichtung und Verfahren zur Bedarfsermittlung von Versorgungsartikeln für Bedarfsstellen - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zur Bedarfsermittlung von Versorgungsartikeln für Bedarfsstellen

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DE19826222C2
DE19826222C2 DE1998126222 DE19826222A DE19826222C2 DE 19826222 C2 DE19826222 C2 DE 19826222C2 DE 1998126222 DE1998126222 DE 1998126222 DE 19826222 A DE19826222 A DE 19826222A DE 19826222 C2 DE19826222 C2 DE 19826222C2
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DE
Germany
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Gisbert Hauske
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Exec Medicare Sl San Joan Mallorca Es
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Individual
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06QINFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES; SYSTEMS OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR ADMINISTRATIVE, COMMERCIAL, FINANCIAL, MANAGERIAL OR SUPERVISORY PURPOSES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06Q10/00Administration; Management
    • G06Q10/08Logistics, e.g. warehousing, loading or distribution; Inventory or stock management
    • G06Q10/087Inventory or stock management, e.g. order filling, procurement or balancing against orders

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Business, Economics & Management (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfah­ ren zur Bedarfsermittlung von Versorgungsartikeln für Bedarfsstellen, insbesondere in Krankenhäusern.
Der zunehmende Kostendruck im öffentlichen und privaten Versorgungsbereich führt zu einer zunehmenden Rationa­ lisierung und Technisierung. So sind insbesondere in Krankenhäusern kontinuierliche Versorgungsströme und eine minimale Lagerhaltung von großer Wichtigkeit. Die Versorgung der einzelnen Stationen mit Verbandmateria­ lien, Spritzen, Arzneimitteln und anderem zum Teil ko­ stenintensiven technischen Geräten ist eine logistische Aufgabe mit großer Komplexität. Die bekannten Verfahren verfolgen den Ansatz, daß sowohl derjenige, der die Be­ stellung auslöst, als auch derjenige, der die Waren für die Abteilungen disponiert, die Menge der zu liefernden Artikel bestimmt. Hierdurch sind Konflikte vorprogram­ miert. Der Disponent, der vornehmlich im Lager arbei­ tet, hat zwar eine Kontrollfunktion, die jedoch auf­ grund der Menge der Artikel nicht ausreichend ist. Dem Horten von Artikeln und dem Schwund auf den Abteilungen kann hierdurch nicht wirksam begegnet werden. Weiterhin kann kein kontinuierlicher Artikelumschlag erreicht werden, der eine bessere Verhandlungsposition mit den Lieferanten ermöglicht.
Aus der Druckschrift DE 195 37 895 A1 ist ein System zur Erfassung von Verkaufszahlen bekannt bei dem über ein bestimmtes Verkaufsgebiet statistisch verteilte Erfas­ sungseinheiten angeordnet sind, die über ein Kommunika­ tionsnetz Verkaufsdaten an eine zentrale Abfrageeinheit melden. Die Erfassungseinheiten sind so ausgebildet, daß bei Entnahme einer Zeitung ein Zähler gespeist wird, der die Daten mit zeitlicher Zuordnung speichert und aus dem die Daten über das Kommunikationsnetz abge­ fragt werden können. Jede Erfassungseinheit ist mit ei­ ner beliebig ausgebildeten Zählvorrichtung ausgerüstet. Die Abfrageeinheiten stellen die Verkaufsdaten bereit.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vor­ richtung und ein Verfahren der angegebenen Art zu schaffen, die einen kon­ tinuierlichen Umschlag, geringen Schwund und eine bes­ sere Überwachung des Verbrauchs von Artikeln in den ein­ zelnen Bedarfsstellen ermöglichen.
Gelöst wird die Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
In vorteilhafter Weise ist ein Speicherbereich vorgesehen, in dem individuelle Be­ darfsprofilspektren für die Bedarfsstellen in Relation mit den Artikeldaten abgelegt sind, die den Bedarfsum­ fang eines Artikels in Abhängigkeit der anfordernden Bedarfsstelle bereitstellen, wobei das jeweilige Be­ darfsprofilspektrum Informationen über Lagerort des Ar­ tikels in der Bedarfsstelle und/oder Größe der Lagers und/oder Zuteilungsrechte und/oder Zuteilungszeitraum enthält, aus denen der Bedarfsumfang ermitteltbar ist.
Die Bedarfsinformationen, die in der Bedarfsstelle er­ mittelt werden, umfassen lediglich die Art des Artikels und die Bedarfsstelle. Mit Hilfe des vorzugsweise zen­ tral abgelegten Bedarfsprofilspektrums, das für jeden Artikel in Abhängigkeit von der Bedarfsstelle festge­ legt ist, wird automatisch der Umfang des Artikelbe­ darfs festlegt. Der so ermittelte Artikelbedarf wird zur Disposition an das Artikellager weitergegeben.
Durch die geringen Bedarfsinformationen können auch un­ geschulte Personen unter Verwendung eines mobilen Lese­ geräts die Bestellungen in den Bedarfsstellen ausfüh­ ren. So können Scancodes, die die Artikel und die Be­ darfsstelle kodieren, durch das Lesegerät gelesen wer­ den. Die Informationen des mobilen Lesegeräts können dann zentral oder dezentral an die erfindungsgemäße Vorrichtung übergeben werden, wo die Bedarfsumfangsin­ formationen berechnet werden.
Die Lösung der Aufgabe umfaßt ferner ein erfindungsge­ mäßes Verfahren zur Bedarfsermittlung von Versorgungs­ artikeln für Bedarfsstellen, bei dem Bedarfsprofilspek­ tren für einzelne Artikel in Abhängigkeit der Bedarfs­ stelle abgespeichert werden, aus denen der individuelle Artikelbedarf für jede Bedarfsstelle abgeleitet wird, wobei die Bedarfsprofilspektren entweder vorgegeben oder anhand von Verbrauchsdurchschnitten in der Bedarf­ stelle und/oder von Lagermöglichkeiten in der Bedarfs­ stelle und/oder von Verfallsdaten der Artikel und/oder von der funktionellen Ausrichtung der Bedarfsstelle au­ tomatisch ermittelt und ausgewertet werden; bei dem bei jeder Bedarfsanfrage Bedarfsinformationen von Bedarfs­ stellen, die lediglich die Art des Artikels und die Be­ darfstelle zu umfassen brauchen, ausgewertet werden, um anhand der Bedarfsprofilspektren individuelle Bedarf­ sumfangsinformationen zu ermitteln, aus denen der indi­ viduelle Bedarfsumfang der Bedarfsstelle bestimmt wird und bei dem die anhand der Bedarfsprofilspektren ermit­ telten individuellen Bedarfsumfangsinformationen an ein Arti­ kellager gesendet werden, in dem die Disponierung für die einzelnen Bedarfsstellen erfolgt. Hierdurch ist eine Reduzierung der Anzahl der Bedarfsinformationen auf die Art des Artikels und die Bedarfsstelle möglich.
Das Bedarfsprofilspektrum wird anhand von Verbrauchs­ durchschnitten in der Bedarfsstelle, von Lagermöglich­ keiten in der Bedarfsstelle, von Verfallsdaten der Ar­ tikel und/oder der funktionellen Ausrichtung der Be­ darfsstelle ermittelt. Die Vorgabe des Bedarfsprofil­ spektrums kann sowohl automatisch anhand der Artikelda­ ten als auch manuell erfolgen.
Weitere vorteilhafte Maßnahmen sind in den Unteransprü­ chen beschrieben. Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher be­ schrieben; die einzige
Fig. 1 zeigt eine schematische Bedarfsermitt­ lungsvorrichtung, die Bedarfsinformatio­ nen von Bedarfsstellen empfängt, anhand von Bedarfsprofilspektren und Artikelda­ ten die Bedarfsumfangsinformationen be­ stimmt, die Bedarfsumfangsinformationen einem Artikellager übergibt, wobei gleichzeitig Buchungsinformationen einem Buchungssystem übergeben werden, dabei symbolisieren die durchgezogenen Linien den Informationsfluß und die strichpunk­ tierten Linien den Artikelstrom.
Die in der Fig. 1 dargestellte Bedarfsermittlungsvor­ richtung 10 erhält über ein Eingabemittel 13 Bedarfsin­ formationen 21 von Bedarfsstellen 18. Die Bedarfsstel­ len 18 sind entweder als kleine Zwischenlager ausgebil­ det oder als direkte Verbrauchsstellen bzw. als Kombina­ tion von beiden. Falls ein Artikel 30 in der Bedarfs­ stelle 18 verbraucht sein sollte, so wird diese Infor­ mation vorzugsweise maschinell eingelesen und als Be­ darfsinformation 21 an die Bedarfsermittlungsvorrich­ tung 10 gesandt. Die Bedarfsinformation 21 kann entwe­ der durch eine - nicht dargestellte - Lesevorrichtung (PalmPilotT™, PDT 1000™) von einem Scancode abgelesen werden, der für jeden Artikel 30 in Verbindung mit der Bedarfsstelle 18 vorgesehen ist, oder durch - nicht dargestellte - Füllstandsensoren automatisch erzeugt werden. Zur Vermeidung von Fehlern, Schwund, Hortung wird nicht der Umfang des Bedarfs in der Bedarfsstelle 18 angegeben, sondern erst in der Bedarfsermittlungs­ vorrichtung 10 bestimmt. Es reicht somit aus, daß le­ diglich die Kennung der Bedarfsstelle 15 und des Arti­ kels 30 ermittelt wird.
Die Übertragung der Bedarfsinformation 21 an die Be­ darfsermittlungsvorrichtung 10 kann sowohl zentral als auch dezentral über Netzwerke und dergleichen erfolgen. Bei einer Netzwerkübertragung ist das Eingabemittel 13 ein Netzwerkanschluß.
Die Bedarfsermittlungsvorrichtung hat Zugriff auf min­ destens zwei Speicherbereiche 11 und 12 in denen einer­ seits Bedarfsprofilspektren 31 und andererseits Arti­ keldaten 32 abgelegt sind. Durch Verknüpfung des In­ halts beider Speicherbereiche 11 und 12 werden Bedarf­ sumfangsinformationen 19 in Abhängigkeit einer Bedarfs­ anfrage abgeleitet, wobei die Bedarfsanfrage die in der Bedarfsstelle 18 ermittelten Bedarfsinformationen 21 enthält.
Die erfindungswesentlichen Bedarfsprofilspektren 31 stellen den Bedarfsumfang eines Artikels 30 in Abhän­ gigkeit der Bedarfsstelle 18 bereit. Weitere spezielle Informationen wie Lagerort in der Bedarfsstelle 18, Zu­ teilungsrechte, Zeitraum sind optional möglich. Durch die einmal festgelegten Bedarfsprofilspektren 31 ist es möglich, Bedarfsspitzen zu ermitteln und einem unkon­ trollierten Schwund entgegenzuwirken. So ist es durch die Bedarfsprofilspektren 31 möglich, festzulegen, wel­ che Bedarfsstellen 18 welche Artikel 30 ordern dürfen.
Die Erzeugung des Bedarfsprofilspektrums kann sowohl automatisch anhand der Artikeldaten, wie Packungsgröße, Verfallsdatum, durchschnittlicher Verbrauch in zurück­ liegenden Zeitperioden usw., als auch manuell bestimmt werden.
Vorzugsweise durch eine Verknüpfung 29 werden Verknüpf­ ungsinformationen 25 eines Artikels in Abhängikeit des Profilspektrums bereitgestellt. Durch eine Selektion auf dieser Menge kann dann das für die Bedarfsstelle 18 entsprechende Bedarfsprofilspektrum 31 herausgesucht werden.
Die mit Hilfe der Bedarfsprofilspektren 31 ermittelten Bedarfsumfangsinformationen 19 werden über ein Ausgabe­ mittel 14 vorzugsweise an ein Artikellager 17 weiterge­ geben. Hier erfolgt die Disposition für die einzelnen Bedarfsstellen 18. Die Bedarfsumfangsinformationen 19 können ebenfalls durch ein Netzwerk oder dgl. an das Artikellager 17 übertragen werden. Die in Fig. 1 strichpunktiert dargestellten Linien zeigen den Arti­ kelstrom 22, 28. Die durchgezogenen Linien 19, 21, 20, 24, 25 und 27 zeigen hingegen den Informationsfluß.
Zusätzlich weist die Bedarfsermittlungsvorrichtung 10 eine optionale Schnittstelle zu einem Buchungssystem 16 auf, über die Buchungsinformationen 20 an ein herkömm­ liches Buchungssystem 16 wie SAP® (R/2, R/3) oder BAAN® übergeben werden können. Das Buchungssystem 16 führt die entsprechenden Lagerbuchungen durch und aktiviert u. U. eine Bestellung bei einem Lieferanten 26. Die an den Lieferanten 26 übertragenen Bestellinformationen 27 werden für den Artikelstrom 28, der an das Artikellager 17 fließt entsprechend berücksichtigt.
Das Buchungssystem 16 verfügt in der Regel über einen eigenen Speicherbereich 23 für Artikeldaten 32. Damit eine konsistente Datenhaltung möglich ist, greifen ent­ weder sowohl das Buchungssystem 16 als auch die Be­ darfsermittlungsvorrichtung 10 auf einen Speicherbe­ reich zu, oder es findet, wie in der Fig. 1 darge­ stellt ein Austausch von Abgleichinformationen 24 statt. Die Abgleichinformationen 24 können in Abhängig­ keit von den Veränderungen des Speicherbereichs 23 oder nach bestimmten Zeitintervallen ausgetauscht werden.
Ferner weist die Vorrichtung - nicht dargestellte - Warnmechanismen für extreme Situationen auf. So wird z. B. ein unnormaler Erstverbrauch, ein ungewöhnlich ho­ her oder ein ungewöhnlich geringer Verbrauch signali­ siert.
Zusätzlich sind Mittel vorgesehen, die aufgrund des Zeitpunkts und des Umfangs der Bestellung sowie auf­ grund der bekannten Verbrauchswerte einen Rückschluß auf den Artikelbestand in den Bedarfsstellen zulassen. Die Berechnung erfolgt durch lineare Interpolation über die Zeit. Dies kann insbesondere für Notfälle, wie sie des häufigeren in Krankenhäusern gegeben sind, von ent­ scheidender Wichtigkeit sein; insbesondere dann, wenn Engpässe aufgrund von Bedarfsspitzen im Artikellager 17 auftreten.
Bezugszeichen
10
Bedarfsermittlungsvorrichtung
11
Speicherbereich für Bedarfsprofilspektren
12
Speicherbereich für Artikeldaten
13
Eingabemittel
14
Ausgabemittel
15
Schnittstelle zum Buchungssystem
16
Buchungssystem (z. B. SAP®)
17
Artikellager
18
Bedarfsstelle
19
Bedarfsumfangsinformation
20
Buchungsinformation
21
Bedarfsinformation
22
Artikelstrom
23
Speicherbereich für Artikeldaten des Buchungssystems
24
Abgleichinformationen zwischen den Artikeldaten
25
Verknüpfungsinformation eines Artikels in Abhängigkeit des Profilspektrums
26
Lieferant
27
Bestellinformationen
28
Artikelstrom
29
Verknüpfung
30
Artikel
31
Bedarfsprofilspektrum
32
Artikeldatum

Claims (8)

1. Vorrichtung zur Bedarfsermittlung von Versorgungs­ artikeln für Bedarfsstellen, insbesondere in Kranken­ häusern,
  • - mit einem Eingabemittel (13), über das Bedarfsinfor­ mationen (21) der Bedarfsstelle (18) für Artikel (30) einlesbar sind, wobei die Bedarfsinformationen (21) die Art des Artikels (30) und die Bedarfsstelle (18) umfassen,
  • - mit einem Ausgabemittel (14), das den ermittelten Umfang des Artikelbedarfs ausgibt und die ermittelten Bedarfsumfangsinformationen (19) zur Disponierung an ein Artikellager (17) übergibt,
  • - mit einem ersten Speicherbereich (12), in dem Arti­ keldaten (32) abgelegt sind,
  • - mit einem zweiten Speicherbereich (11), in dem indi­ viduelle Bedarfsprofilspektren (31) für die Bedarfs­ stellen (18) in Relation mit den Artikeldaten (32) ab­ gelegt sind, die den Bedarfsumfang eines Artikels (30) in Abhängigkeit der anfordernden Bedarfsstelle (18) bereitstellen, wobei das jeweilige Bedarfsprofilspek­ trum (31) Informationen über Lagerort des Artikels (30) in der Bedarfsstelle (18) und/oder Größe des La­ gers und/oder Zuteilungsrechte und/oder Zuteilungs­ zeitraum enthält, aus denen der Bedarfsumfang ermit­ telbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Bedarfsinformationen (21) durch ein mobi­ les Lesegerät in den Bedarfsstellen (18) einlesbar sind, um dann zentral oder denzentral an das Eingabe­ mittel (13) übergeben zu werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Buchungsschnittstelle (15), über die Bu­ chungsinformationen (20) an einen Speicherbereich (23) eines Buchungssystems (16) übergeben werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß der erste Speicherbereich (12) und der Spei­ cherbereich (23) des Buchungssystems (16), in dem die Artikeldaten (32) abgelegt sind, identisch sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß der erste Speicherbereich (12) und der Spei­ cherbereich (23) des Buchungssystems (16) disjunkt sind und durch Abgleichinformationen (24) konsistent gehalten sind.
6. Verfahren zur Bedarfsermittlung von Versorgungsar­ tikel für Bedarfsstellen,
  • - bei dem Bedarfsprofilspektren (31) für einzelne Ar­ tikel (30) in Abhängigkeit der Bedarfsstelle (18) abgespeichert werden, aus denen der individuelle Artikelbedarf für jede Bedarfsstelle (18) abgelei­ tet wird, wobei die Bedarfsprofilspektren (31) entweder vorgegeben oder anhand von Verbrauchs­ durchschnitten in der Bedarfsstelle (18) und/oder von Lagermöglichkeiten in der Bedarfsstelle und/oder von Verfallsdaten der Artikel und/oder von der funktionellen Ausrichtung der Bedarfsstelle (18) automatisch ermittelt werden,
  • - bei dem bei jeder Bedarfsanfrage Bedarfsinforma­ tionen (21)von Bedarfsstellen (18), die lediglich die Art des Artikels und die Bedarfsstelle (18) zu umfassen brauchen, ausgewertet werden, um anhand der Bedarfsprofilspektren (31) individuelle Bedarf­ sumfangsinformationen (19) zu ermitteln, aus denen der individuelle Bedarfsumfang der Bedarfsstelle (18) bestimmt wird, und
  • - bei dem die anhand der Bedarfsprofilspektren (31) ermittelten individuellen Bedarfsumfangsinformationen (19) an ein Artikellager (17) gesendet werden, in dem die Disponierung für die einzelnen Bedarfsstellen er­ folgt.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedarfsinformationen (21) durch einen mobilen Lesestift in den Bedarfsstellen (18) gelesen werden, wobei die Bedarfsinformationen (21) in Form von ma­ schinenlesbaren Codes abgelegt sind.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß Buchungsinformationen (20) an ein Bu­ chungssystem (16) übergeben werden.
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DE19537895A1 (de) * 1995-10-11 1997-04-17 Springer Ag Verlag Axel System zur Erfassung von Verkaufszahlen

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Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: EXEC MEDICARE S.L., SAN JOAN, MALLORCA, ES

8381 Inventor (new situation)

Inventor name: HAUSKE, GISBERT, 10965 BERLIN, DE

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