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DE19825693A1 - Verfahren und Mittel zur Verbesserung der körperlichen Erscheinung - Google Patents

Verfahren und Mittel zur Verbesserung der körperlichen Erscheinung

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DE19825693A1
DE19825693A1 DE1998125693 DE19825693A DE19825693A1 DE 19825693 A1 DE19825693 A1 DE 19825693A1 DE 1998125693 DE1998125693 DE 1998125693 DE 19825693 A DE19825693 A DE 19825693A DE 19825693 A1 DE19825693 A1 DE 19825693A1
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Abstract

Um ein mit geringem Aufwand, insbesondere ohne fremde Hilfe durchführbares, in seiner Wirksamkeit gesteigertes Verfahren zur Verbesserung der körperlichen Erscheinung durch Verminderung von Cellulite an den unteren Extremitäten zu schaffen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß von außen Druck auf die unteren Extremitäten zumindest im Bereich der Sprunggelenkmuskulatur, der Wadenmuskulatur und der Oberschenkelmuskulatur ausgeübt wird, daß gleichzeitig von außen Druck auf die Bauchdecke zumindest im Bereich des Dünndarms ausgeübt wird, daß der Druck gradient vom Sprunggelenk in Richtung des Oberschenkels abnimmt und daß die Höhe des Drucks auf die Oberschenkelmuskulatur im Bereich des Schritts maximal 60 Prozent der Höhe des Drucks im Bereich des Sprunggelenks beträgt. DOLLAR A Außerdem wird eine Spezialkleidung zur Durchführung dieses Verfahrens vorgeschlagen.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbesserung der körperlichen Erscheinung durch Verminderung von Cellulite an den unteren Extremitäten sowie Mittel zu dessen Durchführung.
Lokale Fettaufspeicherungen - auch Depotfett genannt - treten zivilisationsbedingt durch falsche Ernährung und mangelnde Bewegung bei immer jüngeren Menschen auf.
Mit den Fettaufspeicherungen geht häufig die sogenannte Oran­ genhaut (Cellulite) einher, bei der es sich letztlich um auf­ geblähte Fettzellen handelt, in denen Schlackenstoffe des Stoffwechsels abgelagert sind. Gründe für Cellulite liegen in der mangelnden Muskelpumpentätigkeit, die wiederum das Resul­ tat von zu wenig Bewegung oder, was häufiger der Fall ist, das Ergebnis eines schlaffen Bindegewebes ist. Dabei wird un­ ter Cellulite die lokale Lymphzirkulationsstörung aufgrund unzureichender Muskelpumpe verstanden. Infolge der Störung werden die Schlackenstoffe nicht mehr in ausreichendem Maße zu den Filterorganen des Rumpfes, insbesondere in die Sammel­ gefäße (Cisterna Chyli), zurücktransportiert.
Die bekannten Verfahren versuchen durch Aktivieren des Fett­ stoffwechsels, die Fettaufspeicherung zu reduzieren und die damit einhergehende Cellulite zu bessern.
In der Zeitschrift "Profi Kosmetik-Journal, 4/1992" wird das Body-Wrapping beschrieben. Es handelt sich um eine kosmeti­ sche Methode, mit dem Ziel, Fettaufspeicherungen zu reduzie­ ren und das Hauterscheinungsbild bei Cellulite zu verbessern.
Das Body-Wrapping gliedert sich in zwei Behandlungsphasen. Während der ersten Phase wird eine Creme aufgetragen, die ei­ ne Verbesserung des Zellstoffwechsels herbeiführt, indem sie die Diffusion und Osmose verbessert, so daß abgelagerte Stoffwechselprodukte die Fettzellen verlassen und in das In­ terstitium (Raum zwischen den Zellen) eintreten können.
Die erste Phase führt zu einer natürlichen Entschlackung des Zellgewebes und zu einem Überdruck im Interstitium. Damit die freigesetzten Stoffwechselprodukte abtransportiert werden können, wird in der zweiten Phase des Body-Wrapping das Be­ handlungsareal mit Hilfe einer Spezialfolie straff umwickelt. Der Druck der dabei mit Hilfe der Folienkompression von außen auf das Gewebe ausgeübt wird, führt zu einer zusätzlichen Er­ höhung des Innendrucks im Interstitium. Infolgedessen öffnen sich die Klappen der venösen und lymphatischen Gefäße, über die dann die Stoffwechselschlacken abtransportiert und über die Filterorgane (Leber, Nieren) sowie den Verdauungstrakt ausgeschieden werden können. Die Dauer einer Behandlung nach dem Body-Wrapping-Verfahren beträgt etwa 60 Minuten.
Ferner ist aus der US 4 829 987 eine Ausgestaltung des Body­ wrapping-Verfahrens bekannt, bei der mit mineralischer Lösung kombiniertes Bodywrap-Material um das zu behandelnde Areal gewickelt wird, das der Behandler anschließend passiv durch­ bewegt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein mit geringem Aufwand, insbesondere ohne fremde Hilfe durchführbares, in seiner Wirksamkeit ge­ steigertes Verfahren zur Verbesserung der körperlichen Er­ scheinung durch Verminderung von Cellulite an den unteren Ex­ tremitäten zu schaffen und gleichzeitig Mittel vorzuschlagen, mit denen sich diese Ziele auf besonders einfache Art und Weise erreichen lassen.
Die Erfindung macht sich die Erkenntnis zu Nutze, daß mit dem Erschlaffen des Bindegewebes im Bereich der unteren Extremi­ täten, insbesondere der Oberschenkel, regelmäßig auch ein Er­ schlaffen des Bindegewebes der Bauchdecke einher geht. Neben der kosmetisch störenden Verschlechterung der Silhouette, insbesondere durch Ausbildung des sogenannten Bläh- bzw. Ba­ bybauchs kommt es zu zwei weiteren Folgeerscheinungen:
  • 1. Infolge des erschlafften Bindegewebes tritt der Dünndarm aus dem Druckbereich der Thoraxpumpe (: = Druck der Lungen auf das Zwerchfell während des Atmens) heraus. Hierdurch wird die Darmperistaltik gestört. Es kommt zu Verdauungsstörungen.
  • 2. Ohne intakte Darmperistaltik ist jedoch auch der Abfluß der lymphpflichtigen Stoffwechselrestprodukte in die lymphatischen Sammelgefäße, die Cisterna Chyli, nicht mehr gewährleistet.
Aufgrund des mangelnden Thoraxpumpendrucks können die Sammel­ gefäße nicht mehr ausreichend Stoffwechselrestprodukte der unteren Extremitäten aufnehmen, mit der Folge, daß sich eine etwa vorhandene Cellulite verschlechtert.
Überraschend hat sich gezeigt, daß die gleichzeitige Druckbe­ handlung des Bläh- bzw. Babybauchs sowie der Cellulite über­ durchschnittliche Resultate bei der Verminderung der Cellu­ lite zeitigen.
Im einzelnen wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß von außen Druck auf die unteren Extremitäten zumindest im Bereich der Sprunggelenkmuskulatur, der Wadenmuskulatur und der Ober­ schenkelmuskulatur ausgeübt wird, daß gleichzeitig von außen Druck auf die Bauchdecke zumindest im Bereich des Dünndarms ausgeübt wird, daß der Druck gradient vom Sprunggelenk in Richtung des Oberschenkels abnimmt und daß die Höhe des Drucks auf die Oberschenkelmuskulatur im Bereich des Schritts maximal 60 Prozent der Höhe des Drucks im Bereich des Sprung­ gelenks beträgt.
Wichtig für den Erfolg des Verfahrens ist die gradiente Ab­ nahme des Drucks an den Extremitäten von rumpffern nach rumpfnah. Die gradiente Abnahme kann linear sein, muß aber nicht.
Die gleichzeitige Druckbehandlung der Bauchdecke fördert je­ doch nicht nur die Verminderung der Cellulite an den unteren Extremitäten, sondern führt als willkommener Nebeneffekt zu­ gleich zu einer deutlichen Verringerung des Baby- bzw. Bläh­ bauchs.
Für optimale Verfahrensergebnisses hat es sich als vorteil­ haft erwiesen, wenn die Höhe des Drucks auf die Oberschenkel­ muskulatur im Bereich des Schritts einen Wert von 40% des Drucks im Bereich des Sprunggelenks nicht unterschreitet.
Im Bereich des Sprunggelenks sollte der ausgeübte Druck den Innendruck des Interstitiums von 10-12 mm Hg übersteigen. Er sollte jedoch nicht größer als 34 mm Hg sein, da ein solch hoher Druck die Aktivierung des Lymphsystems in das Gegen­ teil, nämlich eine Abschnürung der Lymphgefäße, verkehren würde. Als besonders vorteilhaft hat sich, je nach Bindege­ websfestigkeit eine Höhe des Drucks im Bereich der Sprungge­ lenke zwischen 14 und 29 mm Hg erwiesen.
Wird zur Ausübung des Drucks auf die unteren Extremitäten und auf die Bauchdecke ein Mieder und eine Beinbekleidung verwen­ det, läßt sich die Behandlung nach dem erfindungsgemäßen Ver­ fahren ohne jeglichen zusätzlichen Zeitaufwand und ohne Mit­ wirkung Dritter in den Alltag integrieren.
Um das Anlegen von Mieder und Beinbekleidung zu vereinfachen, ist vorgesehen, daß ein mit einer Beinbekleidung verbundener Mieder, insbesondere eine Miederhose verwendet wird, deren Hosenbeine mindestens bis an die Sprunggelenke heranreichen, auf die erfindungsgemäß Druck ausgeübt werden muß.
Einzelheiten der Bekleidung zur Durchführung des Verfahrens ergeben sich aus den Merkmalen der Ansprüche 7-12. Die Mus­ kelpumpentätigkeit im Bereich der Sprunggelenke, der Waden und Oberschenkel wird aufgrund des von der Bekleidung ausge­ übten Drucks verbessert, insbesondere in Verbindung mit all­ täglicher Bewegung, bei der die Bekleidung ständig getragen werden soll.
Gleichzeitig sorgt der Mieder für ausreichenden Druck auf die Bauchdecke, insbesondere im Bereich des Dünndarms und damit auf die lymphatischen Sammelgefäße, und erhöht die Effizienz der Thoraxpumpe erheblich. Der Abtransport der lymphpflichti­ gen Stoffwechselprodukte verbessert sich. Außerdem wird die Verdauung aktiviert, was ganz allgemein zu einer Verbesserung des Hauterscheinungsbildes beiträgt und die Cellulite-Vermin­ derung unterstützt.
In einer Ausgestaltung der Erfindung kann die Beinbekleidung die Form eines Strumpfes aufweisen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die Beinbekleidung, sei es nun als Strumpf oder als Hosenbein mit dem Mieder zu einem Teil verbunden sein.
Die für die Durchführung des Verfahrens geforderten Druck­ werte und -verteilungen lassen sich mit der Bekleidung ein­ fach realisieren, wenn sie aus bielastischem, d. h. in hori­ zontaler und vertikaler Richtung elastischem Material, insbe­ sondere Gewebe, besteht, dessen reversible horizontale Dehnung größer 80% und dessen reversible vertikale Dehnung größer 30% ist.
Dabei ist Dehnung als Quotient aus Längenänderung zu Aus­ gangslänge definiert.
Wenn in den Mieder eine Massagewirkung ausübende Materialien eingearbeitet sind, läßt sich die positive Wirkung auf die Peristaltik und damit die Verminderung der Cellulite noch un­ terstützen. In Frage kommen Gewebe mit höherer Elastizität sowie eingearbeitete Schlingen und dergleichen.
Werden an dem Mieder und/oder der Beinbekleidung an sich be­ kannte Former, insbesondere Hüft-/Po-Einlagen und/oder -Verstärkungen angeordnet, lassen sich mit sofortiger Wirkung die weiblichen Formen unterstreichen.
Schließlich läßt sich die Bekleidung zur Durchführung des Verfahrens sportlich und modisch gestalten, so daß der be­ handlerische Aspekt nicht äußerlich in Erscheinung tritt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbei­ spieles des näheren erläutert.
Es zeigt
Fig. 1: Eine Bekleidung zur Durchführung des Verfahrens bestehend aus einem Mieder sowie einer Beinbe­ kleidung.
Fig. 1 zeigt eine typische Bekleidung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Sie besteht aus einer Beinbe­ kleidung 1 nach Art einer Kompressionsstrumpfhose, allerdings ohne ausgebildetes Fußteil, sowie einem Mieder 2.
Der von der Beinbekleidung 1 im Bereich der Sprunggelenke 3 ausgeübte Druck beträgt je nach Bindegewebsfestigkeit 14-29 mm Hg. In Richtung des Schritts 4 nimmt der Druck gradient ab auf einen Wert von Maximal 60% des Drucks im Bereich des Sprunggelenks 3. Ein unterer Grenzwert von 40% des Drucks im Bereich des Sprunggelenks 3 sollte allerdings nicht unter­ schritten werden.
Durch den Druck auf die Beine werden die Muskelpumpen, insbe­ sondere im Bereich der Sprunggelenke, der Waden und Ober­ schenkel, insbesondere in Verbindung mit Bewegung, wieder effizient genutzt.
Der gleichzeitige Druck durch den Mieder 2 auf die Bauchdecke sorgt für einen ausreichenden Druck auf die lymphatischen Sammelgefäße und erhöht die Wirksamkeit der Thoraxpumpe.
Zusätzlich unterstützt wird der Lymphabtransport und damit die Wirksamkeit der Cellulite-Behandlung durch in den Mieder 2 an dessen Vorderseite eingearbeitete Schlingen 5, die eine Mikromassage der Bauchdecke bewirken.
Gleichzeitig verbessert sich durch den Einsatz des Mieders die mangels ausreichend festem Bindegewebe gestörte Verdauung und damit der Bläh- bzw. aufgrund vorgequaddelten Dünndarms hervorgetretene, sogenannte "Babybauch".
Bezugszeichenliste
1
Beinbekleidung
2
Mieder
3
Sprunggelenk
4
Schritt
5
Schlingen

Claims (12)

1. Verfahren zur Verbesserung der körperlichen Erscheinung durch Verminderung von Cellulite an den unteren Extre­ mitäten, dadurch gekennzeichnet,
  • 1. daß von außen Druck auf die unteren Extremitäten zu­ mindest im Bereich der Sprunggelenkmuskulatur, der Wa­ denmuskulatur und der Oberschenkelmuskulatur ausgeübt wird
  • 2. daß gleichzeitig von außen Druck auf die Bauchdecke zumindest im Bereich des Dünndarms ausgeübt wird,
  • 3. daß der Druck gradient vom Sprunggelenk in Richtung des Oberschenkels abnimmt und
  • 4. daß die Höhe des Drucks auf die Oberschenkelmuskulatur im Bereich des Schritts maximal 60 Prozent der Höhe des Drucks im Bereich des Sprunggelenks beträgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Drucks auf die Oberschenkelmuskulatur im Be­ reich des Schritts minimal 40 Prozent der Höhe des Drucks im Bereich des Sprunggelenks beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Drucks im Bereich des Sprunggelenks zwischen 10 und 34 mm Hg beträgt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des Drucks im Bereich des Sprunggelenks zwischen 14 und 29 mm HG beträgt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zur Ausübung des Drucks auf die unteren Extremitäten und auf die Bauchdecke ein Mieder (2) und eine Beinbekleidung (1) verwendet wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zur Ausübung des Drucks auf die unteren Extremitäten und auf die Bauchdecke ein mit einer Beinbe­ kleidung verbundener Mieder, insbesondere eine Mieder­ hose, verwendet wird.
7. Bekleidung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch
  • 1. einen auf die die Bauchdecke zumindest im Bereich des Dünndarms Druck ausübenden Mieder (2), wobei der Druck derart bemessen ist, daß die Darmperistaltik gefördert wird,
  • 2. sowie eine auf die unteren Extremitäten zumindest im Bereich der Sprunggelenkmuskulatur, der Wadenmuskula­ tur und der Oberschenkelmuskulatur Druck ausübende Beinbekleidung (1), wobei der Druck derart bemessen ist, daß die Höhe des Drucks auf die Oberschenkelmus­ kulatur im Bereich des Schritts maximal 60 Prozent der Höhe des Drucks im Bereich des Sprunggelenks be­ trägt.
8. Bekleidung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Beinbekleidung (1) die Form eines Strumpfes aufweist.
9. Bekleidung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeich­ net, daß Mieder und Beinbekleidung miteinander verbunden sind.
10. Bekleidung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zumindest die Beinbekleidung aus bi­ elastischem Material besteht, dessen reversible horizon­ tale Dehnung größer 80% und dessen reversible vertikale Dehnung größer 30% ist.
11. Bekleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zumindest in den Mieder (2) eine Massa­ gewirkung ausübende Materialien (5) eingearbeitet sind.
12. Bekleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß an den Mieder und/oder der Beinbeklei­ dung an sich bekannte Former, insbesondere Hüft-/Po-Ein­ lagen und /oder Verstärkungen angeordnet sind.
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