DE19825518C2 - Vorrichtung zur Messung von Parameteränderungen an lichtdurchlässigen Objekten - Google Patents
Vorrichtung zur Messung von Parameteränderungen an lichtdurchlässigen ObjektenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Messung von Parameteränderungen an
lichtdurchlässigen Objekten, insbesondere für medizinische Anwendungen, mit ei
ner Lichtquelle, einem optischen Zeilensensor, der in mindestens einer Ausdeh
nungsrichtung des Objektes die Intensität des durch das Objekt durchtretenden
Lichts der Lichtquelle in Abhängigkeit des Ortes erfaßt, und mit einer Rechenein
heit, die die Verteilung der von dem optischen Zeilensensor erfaßten Lichtintensi
täten in Abhängigkeit des Ortes mit mindestens einer vorgegebenen Referenzver
teilung vergleicht.
Insbesondere bei medizinischen Anwendungen besteht der Bedarf, unterschiedli
che Parameter von in Schläuchen geführten und/oder in Behältnissen aufbewahr
ten Flüssigkeiten zu detektieren.
Aus der US 5,644,402 ist eine optische Meßvorrichtung zur Detektion von roten
Blutkörperchen bekannt, die beispielsweise in einer künstlichen Niere eingesetzt
werden kann. Die Meßvorrichtung besteht aus einem Infarotsender, einem Infarot
empfänger sowie zwei Spiegeln, die derart um einen medizinischen Schlauch an
geordnet sind, daß bei leerem Schlauch das ausgesendete Licht über eine einfache
Reflektion zum Empfänger gelangt und bei mit Blut gefülltem Schlauch aufgrund
der Lichtbrechung das ausgesendete Licht zumindest teilweise über eine Mehr
fachreflektion zum Empfänger gelangt. Da die Mehrfachreflektion nur bei der Anwesenheit
von roten Blutkörperchen auftritt, ist es mit dieser Vorrichtung möglich,
bereits geringste Konzentrationen von Blut in einer Flüssigkeit zu detektieren.
Aus EP 0 634 642 A1 ist eine optische Meßvorrichtung zur Messung von Konzen
trationen bestimmter Stoffe, wie z. B. Glucose, rote Blutkörperchen, Proteine, in
Flüssigkeiten bekannt. Das Meßprinzip basiert auf der sog. Lambert-Beerschen
Formel, die einen Zusammenhang zwischen der Konzentration einer Lösung und
deren Lichtabsorption angibt. Die Meßvorrichtung besteht folglich aus einer Licht
quelle, die annähernd paralleles Licht liefert, einem Meßobjekt mit variabler opti
scher Weglänge und einem optischen Sensor, der die Intensität des durch das Ob
jekt durchtretenden Lichts der Lichtquelle für verschiedene optische Weglängen
erfaßt. Hierbei sind sowohl Vorrichtungen vorgesehen, die zu einem Zeitpunkt meh
rere Messungen für verschiedene optische Weglängen erlauben, als auch Vorrich
tungen, mit denen zu einem Zeitpunkt nur eine optische Weglänge meßbar ist. Die
Signale des optischen Sensors werden durch eine Recheneinheit ausgewertet, in
der die Lambert-Beersche Formel implementiert ist.
Aus der DE 41 32 965 A1 ist eine optische Meßvorrichtung bekannt, die in einer
Blutzentrifuge die Trenngrenze zwischen roten Blutkörperchen und dem Blutplasma
erkennt. Hierbei werden die Bestandteile in der Blutzentrifuge mit einer Lichtquelle
bestrahlt und das reflektierte Licht von einem optischen Zeilensensor erfaßt. Die
von dem Zeilensensor empfangenen Signale werden an eine Recheneinheit wei
tergeleitet, in der die Helligkeitsgrenze zwischen dem Blutplasma und den roten
Blutkörperchen ausgewertet wird. Entsprechend der Helligkeitsgrenze wird eine
Regeleinheit angesteuert, die eine Plasmapumpe so lange betätigt, bis keine Hel
ligkeitsgrenze mehr zu erkennen ist und sich nur noch rote Blutzellen in der Blut
zentrifuge befinden.
Die europäische Anmeldung EP 0 105 661 zeigt ein Gerät zur Inspektion von
Schaltkreismustern, verwendet bei der Herstellung von integrierten Schaltkreisen.
Von einer punktförmigen Quelle ausgestrahltes Licht, welches durch eine Lichtmaske,
auf der die Schaltkreise abgebildet sind, auf einen linearen Sensor fällt,
kann die relative Position der einzelnen Schaltkreise ermittelt werden.
Auch in der DE 195 17 194 wird ähnlich einer o. g. linearen CCD-Anordnung eine
Prüfung mittels Beleuchtung durchgeführt. Im vorliegenden Fall werden zur besse
ren Auswertung zwei parallel zueinander angeordnete CCD-Arrays benutzt. Eine
Auswerteeinheit vergleicht die elektrischen Signale mit einer Referenz, wodurch
eine Aussage über die ortsbezogene Übereinstimmung von Merkmalen möglich ist,
z. B. bei der Prüfung von Banknoten.
Auch das Folieninspektionssystem, welches in dem DE-GM 296 02 092 U1 be
schrieben ist, arbeitet ebenfalls mit einer linearen Zeilenkamera. Eine Fremdlicht
blende, die gleichzeitig als Schlitzblende wirkt, erstreckt sich parallel zu der Licht
quelle, einer Langfeldleuchte. Dadurch wird ein ebenfalls linearer Lichteinfall ent
lang einer Folienbahn erzeugt und äußere Lichtreflexe vermieden.
Ein Nachteil der bekannten optischen Meßvorrichtungen besteht darin, daß für jede
Anwendung eine spezielle Konstruktion vorgesehen werden muß, was bei Produkt
reihen mit verschiedenen Sensoren für jedes Produkt spezielle Anpassungen und
Neuentwicklungen erforderlich macht, wodurch letztendlich insgesamt höhere Ko
sten entstehen.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine optische Meßvorrichtung zu schaffen,
die für verschiedene Anwendungen universell einsetzbar ist.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Vorrichtung zur Messung von Parameter
änderungen an lichtdurchlässigen Objekten nach dem Oberbegriff des Patentan
spruchs 1 dadurch gelöst, daß das Objekt ein medizinisches Behältnis ist, in das
ein flüssiges Medium, beispielsweise Blut, geleitet wird.
Die erfindungsgemäße Lösung basiert dabei auf der Erkenntnis, daß mit dieser An
ordnung die verschiedensten optischen Parameter eines lichtdurchlässigen Objekts
von der Recheneinheit ausgewertet werden können. Mögliche Parameter können
Trübung, Färbung, Streuung, Lichtbrechung, Unregelmäßigkeiten im Objekt sowie
Bewegung oder die Größe von Teilchen sein. Wesentlich ist dabei, daß in der Re
cheneinheit mindestens eine vorgegebene Referenzverteilung abgespeichert ist,
mit der die von dem optischen Zeilensensor erfaßten Lichtintensitäten in Abhängig
keit des Ortes verglichen werden können. Die Referenzverteilung wird dabei vor
zugsweise einmalig vor der eigentlichen Messung anhand eines Objektes mit be
kannten Parametern aufgenommen. Auf diese Weise können also Parameterände
rungen gegenüber dem jeweils bekannten Objekt einfach bestimmt werden, ohne
daß eine absolute Ermittlung der jeweiligen Parameter erforderlich ist. Dies hat zu
sätzlich den Vorteil, daß jeweils gleiche Störgrößen in der Vorrichtung bei der Auf
nahme der Referenzverteilung und der eigentlichen Messung sich herausmitteln.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist die Lichtquelle eine punktförmige
Lichtquelle. Eine derartige Lichtquelle weist eine strahlenförmige Lichtabstrahlung
in Richtung des optischen Zeilensensors auf. Bei Objekten mit parallelen Begren
zungsflächen, die sich ebenfalls parallel zum optischen Zeilensensor erstrecken,
hat die Verwendung einer punktförmigen Lichtquelle den Vorteil, daß sich an den
parallelen Wänden eine definierte Lichtbrechung einstellen kann. Außerdem ergibt
sich aufgrund des Abstandsgesetzes eine charakteristische Intensitätsverteilung
am optischen Zeilensensor, die sich für einen Vergleich mit einer vorgegebenen
Referenzverteilung besonders gut eignet.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann aber auch eine Lichtquelle
verwendet werden, die annähernd paralleles Licht liefert. Bei einer derartigen Licht
quelle kann wiederum die Tatsache ausgenutzt werden, daß bei einem Objekt
mit parallelen Wänden, die senkrecht zu den parallelen Lichtstrahlen ausgerichtet
sind, gerade keine Lichtbrechung an dem Objekt erfolgt. Somit kann die Lichtbre
chung gezielt mit einer derartigen Lichtquelle vermieden werden, falls an diesem
Parameter gerade kein Interesse besteht.
Selbstverständlich ist es auch denkbar, daß beide Arten von Lichtquellen kombi
niert zum Einsatz kommen. In diesem Fall kann die Auswertung des Lichts der
Lichtquellen jeweils zeitversetzt erfolgen, wobei dann die jeweils andere Lichtquelle
ausgeschaltet ist. Denkbar ist aber auch eine gleichzeitige Auswertung beider
Lichtquellen mit zwei optischen Zeilensensoren, wenn durch entsprechende
Trennwände ein Übersprechen des Lichts beider Lichtquellen vermieden wird.
Der optische Zeilensensor besteht vorzugsweise aus einem bekannten CCD-
Sensor (CCD = Charged Coupled Device). Mit einem derartigen Sensor ist eine
Erfassung der Lichtintensitäten sowohl in einer Ausdehnungsrichtung als auch in
zwei Ausdehnungsrichtungen der jeweiligen Objekte möglich. Wird ein zweidimen
sionaler CCD-Sensor eingesetzt, so funktioniert die erfindungsgemäße Vorrichtung
entsprechend, wenn statt einer eindimensionalen Referenzverteilung entsprechend
eine zweidimensionale Referenzverteilung zugrunde gelegt wird. Eine zweidimen
sionale Erfassung der Lichtintensitäten kann mitunter den Vorteil haben, daß die
jeweiligen Parameteränderungen noch genauer bestimmt werden können.
Die Aufnahme der Referenzverteilungen erfolgt jeweils anhand eines Referenzob
jektes. Die Intensitäten werden dabei über einen AD-Wandler in digitale Werte ge
wandelt und in der Recheneinheit abgespeichert. Die Recheneinheit besteht dabei
üblicherweise aus einem Mikroprozessor und/oder aus einem Signalprozessor so
wie daran angeschlossenen Speicher- und Peripherieeinheiten. Vorzugsweise wird
dabei eine Referenzverteilung zunächst ohne Beeinflussung durch ein Objekt oder
ein "leeres" Objekt (z. B. leere Flüssigkeitsleitung) zwischen Lichtquelle und opti
schem Zeilensensor aufgenommen und in der Recheneinheit abgespeichert. Das
zwischen der Lichtquelle und dem optischen Zeilensensor befindliche, in seinen
optischen Eigenschaften neutrale Objekt wird dabei im folgenden als "Dummy-
Objekt" bezeichnet.
Mit einer Referenzverteilung anhand eines Dummy-Objekts können Änderungen
der gemessenen Lichtintensität am optischen Zeilensensor erfaßt werden. Soll die
Messung der Lichtintensität farbselektiv erfolgen, weist der optische Zeilensensor
üblicherweise getrennte Farbsensoren auf, insbesondere für die Farben rot, grün
und blau. Für diese Farbsensoren sind vorzugsweise entsprechend jeweils ge
trennte Referenzverteilungen aufgenommen, so daß auch eine farbselektive Ände
rung der Lichtintensitäten erfolgen kann. Es ist auch möglich, daß anstelle von far
bempfindlichen Sensoren Farbfilter eingesetzt worden. Dies gilt auch für den Ein
satz von Polarisationsfiltern. Falls eine ganz bestimmte Färbung und/oder Polarisa
tion in einem Objekt von Interesse ist, kann eine besonders genaue Messung da
durch erfolgen, daß eine Referenzverteilung aufgrund eines Objekts mit bekannter
Änderung der Farbfilter-/Polarisationscharakteristik gegenüber dem Dummy-Objekt
aufgenommen wird. Sobald aufgrund des Vergleichs in der Recheneinheit die
größte Ähnlichkeit zwischen der Verteilung des Meßobjekts und dieser abgespei
cherten Referenzverteilung festgestellt wird, liegt die bekannte Farbfilter-
/Polarisationscharakteristik vor.
Zur Messung einer bestimmten Lichtbrechung des Objekts ist weiterhin vorzugs
weise eine Referenzverteilung in der Recheneinheit abgespeichert, die aufgrund
eines Objekts mit bekannter Änderung der Lichtbrechungscharakteristik gegenüber
dem Dummy-Objekt aufgenommen wurde. Bei einer laufenden Messung gibt es
hierbei insbesondere zwei Möglichkeiten, die eine Änderungen der Lichtbrechungs
eigenschaften an dem Objekt hervorrufen können. Zum einen kann eine veränderte
optische Dichte des Objekts eine geringere oder stärkere Lichtbrechung des von
der Lichtquelle abgestrahlten Lichts hervorrufen. Wesentlich ist dabei die punktför
mige Eigenschaft der Lichtquelle, wodurch strahlenförmig das Licht gegenüber dem
Objekt abgestrahlt wird, so daß eine Lichtbrechung entsprechend unter verschie
denen Einfallswinkeln des Lichts erfolgt. Zum anderen kann sich aber auch die
geometrische Form des Objektes ändern, wodurch aufgrund sich ändernder Ein
fallswinkel ebenfalls Änderungen in der Lichtbrechung entstehen.
Zur Messung einer bestimmten Lichtstreuung an dem Objekt ist weiterhin in der
Recheneinheit vorzugsweise eine Referenzverteilung abgespeichert, die aufgrund
eines Objekts mit bekannter Änderung der Streuungscharakteristik gegenüber dem
Dummy-Objekt aufgenommen wurde. Im Gegensatz zur Lichtbrechung basiert die
Lichtstreuung dabei auf der Streuung an Teilchen, die eine Ausdehnung in der
Größenordnung der Wellenlänge des Lichts haben. Hierdurch erfolgt eine diffuse
Aufweitung der aufgenommenen Verteilung auf Orte, die ohne das Vorhandensein
von streuenden Teilchen im Schatten liegen würden.
Entsprechend den oben beschriebenen Parametern kann auch mit anderen opti
schen Parametern verfahren werden, um weitere Referenzverteilungen aufzuneh
men.
Eine andere Möglichkeit zur Bereitstellung der Referenzverteilungen besteht darin,
daß die mindestens eine Referenzverteilung auf einem mathematischen Modell
beruht. Das mathematische Modell kann dabei beispielsweise auf einer auf einer
Kurvenformanalyse meßtechnisch ermittelter Werte beruhen. Soweit die Kurvena
nalyse dabei aufgrund der oben beschriebenen Meßkurven erfolgt, kann gegenüber
der direkten Abspeicherung der meßtechnisch ermittelten Referenzverteilungen
erheblicher Speicherplatz eingespart werden. Statt den einzelnen Meßwerten ist es
demgegenüber nämlich lediglich erforderlich, eine mathematische Funktion abzu
speichern, die bei Bedarf für einen bestimmten Ort den jeweiligen Verteilungsort
liefert. Das mathematische Modell kann aber auch auf theoretischen Beziehungen
der technischen Optik aufgestellt werden, die sich aufgrund der optischen Eigen
schaften des Objekts ergeben.
Der Vergleich in der Recheneinheit zwischen der aufgenommenen Verteilung des
Objekts und der jeweils abgespeicherten Referenzverteilung erfolgt vorzugsweise
aufgrund einer Korrelation mit der jeweiligen Referenzverteilung. Eine Korrelation
basiert dabei auf einer Multiplikation der jeweiligen Verteilungen für jeden Ort und
einer nachfolgenden Integration über alle Orte. Zweckmäßigerweise kann man da
bei den Korrelationswert auf die maximale Übereinstimmung normieren, also wenn
gerade zwei übereinstimmende Referenzverteilungen zugrundegelegt werden.
Hierdurch ergibt sich ein prozentualer Korrelationswert, der eine Aussage der Pa
rameteränderung an dem zu messenden Objekt gegenüber dem Dummy-Objekt
bzw. dem der Referenzverteilung zugrundeliegenden Objekt erlaubt. Um einen
aussagekräftigen Korrelationswert bei gemessenen Verteilungen zu erhalten, bei
denen neben einer Intensitätsabschwächung ein weiterer Parameter verändert
wurde, bietet es sich an, die Intensitätsabschwächung alleine anhand des Integrals
der aufgenommenen Verteilung verglichen mit dem Integral der Referenzverteilung
des Dummy-Objekts zu bestimmen und hinsichtlich der anderen Verteilung das
Maximum der aufgenommenen Verteilung mit der betreffenden Referenzverteilung
auf einen gemeinsamen Wert zu normieren. Auf diese Weise kann der Einfluß der
Intensitätsabschwächung bei der Korrelation mit einer weiteren Referenzverteilung
näherungsweise eliminiert werden.
Zusammenfassend liefert die Recheneinheit somit das Ergebnis des Vergleichs
entsprechende Aussagen über die Parameteränderungen gegenüber allen abge
speicherten Referenzverteilungen und diesen zugrundeliegenden Objekten.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird in der Medizintechnik eingesetzt, wobei
das Objekt hier ein medizinisches Behältnis, beispielsweise ein medizinischer
Schlauch ist, in das ein flüssiges Medium, beispielsweise Blut, geleitet wird. Zur
Aufnahme von bestimmten Referenzverteilungen kann der Schlauch mit Flüssig
keiten gefüllt werden, die bekannte optische Eigenschaften aufweisen, oder aber
der Schlauch kann mit Flüssigkeiten gefüllt werden, die vorzugsweise detektiert
werden sollen. Bei einem in einem medizinischen Schlauch geleiteten Medium ist
weiterhin zu berücksichtigen, daß sich die Eigenschaften des durchfließenden Me
diums über die Zeit ständig ändern können. Deshalb ist vorzugsweise vorgesehen,
daß die gemessenen Parameteränderungen in Abhängigkeit von der Zeit gespei
chert werden, wobei über die abgespeicherten Werte zusätzlich eine dynamische
Änderung der Parameter des flüssigen Mediums erfaßt wird.
Eine zweite Ausführungsform der Erfindung umfaßt eine Vorrichtung zur Messung
von Parameteränderungen an lichtdurchlässigen Objekten, insbesondere für medi
zinische Anwendungen, mit einer Lichtquelle, die annähernd paralleles Licht liefert,
mit einem optischen Zeilensensor, der in mindestens einer Ausdehnungsrichtung
des Objektes die Intensität des durch das Objekt durchtretenden Lichts der Lichtquelle
in Abhängigkeit des Ortes erfaßt, und mit einer Recheneinheit zur Weiterver
arbeitung der von dem optischen Zeilensensor erfaßten Lichtintensitäten, wobei
das Objekt ein medizinisches Behältnis ist, in das ein flüssiges Medium, beispiels
weise Blut, geleitet wird.
Im Gegensatz zu der ersten Ausführungsform wird bei der zweiten Ausführungs
form die Lichtquelle auf eine Lichtquelle mit annähernd parallelem Licht beschränkt.
Soweit das Objekt geradlinige Begrenzungsflächen aufweist, die senkrecht zu dem
Strahlengang der Lichtquelle zwischen Lichtquelle und dem optischen Zeilensensor
eingebracht werden, werden Effekte der Lichtbrechung eliminiert. Soweit das Ob
jekt auch keine streuenden Eigenschaften aufweist, wird also durch das parallele
Licht eine direkte Schattenabbildung auf den optischen Zeilensensor erreicht. Hier
durch ist man nicht auf einen Vergleich in der Recheneinheit mit einer vorgegebe
nen Referenzverteilung angewiesen.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß in der Recheneinheit
von der Verteilung der von dem optischen Zeilensensor erfaßten Lichtintensitäten
die erste Ableitung nach dem Ort gebildet wird. Diese Anordnung eignet sich somit
sehr gut zur Analyse von Materialeinschlüssen oder sonstigen Inhomogenitäten in
dem Objekt, ohne daß verfälschende Effekte aufgrund Streuung oder Lichtbre
chung berücksichtigt werden müssen. Da die erste Ableitung nach dem Ort an den
Schattengrenzen aufgrund der Materialeinschlüsse oder sonstigen Inhomogenitä
ten besonders hohe Werte liefert, kann auf diese Weise eine einfache Auswertung
erfolgen, ohne daß vorab eine Referenzmessung durchgeführt werden muß.
Mit dieser Anordnung kann beispielsweise ein Luftblasendetektor für einen medizi
nischen Schlauch aufgebaut werden, in dem ein flüssiges Medium, beispielsweise
Blut, geleitet wird.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung nach der ersten und/oder nach der zweiten
Ausführungsform wird somit insgesamt eine optische Meßvorrichtung geschaffen,
die für die verschiedensten Anwendungen universell einsetzbar ist, ohne daß für
jede Anwendung die jeweilige Meßvorrichtung in aufwendiger Weise speziell ange
paßt werden muß. Die erfindungsgemäße Meßvorrichtung kann damit in wesentlich
höherer Stückzahl und damit kostengünstig produziert werden.
Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung werden anhand der in der Zeich
nung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. In dieser zeigt:
Fig. 1 Die erfindungsgemäße Meßvorrichtung nach der ersten Ausfüh
rungsform mit einem medizinischen Schlauch als Objekt,
Fig. 2a eine Referenzverteilung, die ohne Beeinflussung durch ein Objekt
zwischen Lichtquelle und optischem Zeilensensor aufgenommen
wurde,
Fig. 2b getrennte Verteilungen für die Farben grün, rot und blau bei einem
gefärbten Objekt,
Fig. 2c eine Referenzverteilung aufgrund eines Objekts mit bekannter
Streuungscharakteristik,
Fig. 2d eine Referenzverteilung aufgrund eines Objekts mit bekannter
Lichtbrechungscharakteristik,
Fig. 2e eine gemessene Verteilung aufgrund eines Objekts mit einge
schlossenen Teilchen oder Unregelmäßigkeiten, und
Fig. 3 eine Meßvorrichtung nach der zweiten Ausführungsform mit einem
medizinischen Schlauch als Objekt zur Erkennung von Luftblasen.
Fig. 1 zeigt eine Meßvorrichtung nach der ersten Ausführungsform mit einem medi
zinischen Schlauch als Objekt. Ihrem grundsätzlichen Aufbau nach besteht die
Meßvorrichtung aus einem CCD-Sensor 3, dessen Signale von einer Recheneinheit
4 ausgewertet werden. Das Ergebnis der Auswertung wird über den Ausgabekanal
7 zur weiteren Auswertung oder Anzeige ausgegeben. Der CCD-Sensor 3 und die
Recheneinheit 4 sind in einem nicht näher dargestellten Gehäuse untergebracht
und bilden dabei eine Einheit, die für alle Anwendungen gleichermaßen verwendet
werden kann. In fester örtlicher Zuordnung zu dem Gehäuse ist eine ebenfalls nicht
näher dargestellte Halterung vorgesehen, an der eine punktförmige Lichtquelle 1
befestigt ist. Zwischen der Lichtquelle 1 und dem CCD-Sensor 3 befindet sich ein
Meßobjekt 2, das ein medizinischer Schlauch 6 ist, in dem in flüssiges Medium 5
geführt wird. Von der Lichtquelle 1 gehen strahlenförmig Lichtstrahlen 8 aus, die
das Objekt 2 durchleuchten und danach auf dem CCD-Sensor 3 auftreffen.
Abhängig von der Dicke sowie der optischen Dichte des Schlauchmantels 6 und
der optischen Dichte des Mediums 5 werden die Lichtstrahlen 8 dabei beim Durch
gang durch das Objekt 2 in charakteristischer Weise gebrochen. Außerdem können
weitere Beeinflussungen aufgrund von Trübung, Färbung, streuenden Teilchen,
Unregelmäßigkeiten oder Schatten bildenden Teilchen in dem Medium entstehen.
Diese Unregelmäßigkeiten sind voraussetzungsgemäß die Parameter, die in dem
Medium bestimmt werden sollen. Die Auswertung wird dabei anhand von Bild 2
erläutert.
Die Auswertung basiert grundsätzlich darauf, daß vor den eigentlichen Messungen
verschiedene Referenzverteilungen anhand von Objekten mit bekannten optischen
Eigenschaften aufgenommen werden, mit denen die Verteilung der vom optischen
Zeilensensor während der Messung erfaßten Lichtintensitäten in Abhängigkeit des
Ortes verglichen werden. Vorzugsweise findet der Vergleich dabei anhand einer
Korrelation statt, die auf der Multiplikation der Einzelwerte mit anschließender Inte
gration basiert. Neben der meßtechnischen Erfassung der Referenzverteilungen ist
es auch möglich, mathematische Modelle zugrunde zu legen, anhand derer die
Referenzverteilungen ermittelt werden können. Die mathematischen Modelle kön
nen dabei wiederum auf einer Kurvenformanalyse meßtechnisch ermittelter Werte
oder aber auch auf physikalischen Gesetzen der Optik beruhen.
Fig. 2a zeigt eine Referenzverteilung, die ohne Beeinflussung durch ein Objekt zwi
schen Lichtquelle und optischem Zeilensensor aufgenommen wurde. Das dabei
zwischen der Lichtquelle und dem CCD-Sensor befindliche Objekt mit seinen neu
tralen optischen Eigenschaften wird als Dummy-Objekt bezeichnet. Die Referenz
verteilung 10 in Fig. 2a zeigt aufgrund der punktförmigen Lichtquelle gemäß des
Abstandsgesetzes eine gaußförmige Verteilung.
Fig. 2b zeigt die Verhältnisse, die bei einer reinen Farbmessung eines Objekts ent
stehen. Das Objekt beeinflußt den Strahlengang lediglich hinsichtlich der Farbin
tensitäten, wie dies beispielsweise durch eine dünne Filterscheibe geschehen kann.
Für die Farben grün, rot und blau weist der CCD-Sensor 3 jeweils getrennte Farb
sensoren auf, für die die Verteilungen 11, 12 und 13 aufgenommen wurde. Diese
sind im Vergleich zu der Referenzverteilung 10 gemäß Fig. 2a abgeschwächt. Aus
der jeweiligen Abschwächung im Vergleich zu der Referenzverteilung 10 kann auf
die Färbung des Objekts geschlossen werden.
Fig. 2c zeigt eine Referenzverteilung aufgrund eines Objekts mit bekannter Streu
ungscharakteristik. Streuung entsteht dabei an Teilchen, die eine Ausdehnung in
der Größenordnung des Lichts aufweisen. Bei gleichmäßig statistisch verteilten
Teilchen in einem Medium, das in einem Schlauch gemäß Fig. 1 geführt ist, ent
steht dabei eine reproduzierbare Aufweitung bzw. Abflachung der gemessenen In
tensitätsverteilung. Eine derartige Verteilung 14 ist im Vergleich zu der Referenz
verteilung 10 eines Dummy-Objekts eingetragen.
Fig. 2d zeigt in entsprechender Weise eine Referenzverteilung 15 aufgrund eines
Objekts mit bekannter Lichtbrechungscharakteristik im Vergleich zu einer Refe
renzverteilung 10 aufgrund eines Dummy-Objekts. Wie in Fig. 2d angedeutet, er
folgt bei der Lichtbrechung dabei je nach optischer Dichte des Mediums eine Licht
brechung zur Mitte des CCD-Sensors hin, die eine entsprechende Konzentration
der Intensitätsverteilung zur Folge hat.
Fig. 2e zeigt eine gemessene Verteilung aufgrund eines Objekts mit eingeschlos
senen Teilchen oder Unregelmäßigkeiten. Die gemessene Verteilung 16 weist eine
sehr hohe Korrelation mit der entsprechenden Referenzverteilung 10 auf, so daß
eine zusätzliche Kurvenformanalyse notwendig ist, um die Unregelmäßigkeit an der
Position 17 erkennen zu können. Diese Kurvenformanalyse kann beispielsweise
auf der ersten Ableitung nach dem Ort der Verteilung 16 basieren, wobei sich im Be
reich der Position 17 hohe Werte der ersten Ableitung ergeben.
Sind nunmehr die beispielhaft dargestellten Referenzverteilungen 10, 14 und 15 in
der Recheneinheit abgespeichert, erfolgt ein Vergleich mit einer tatsächlich gemes
senen Verteilung vorzugsweise anhand einer Korrelationsanalyse. Der Korrelati
onswert zweier Verteilungen berechnet sich dabei aus der Multiplikation der Ein
zelwerte und einer nachfolgenden Integration. Zweckmäßigerweise wird der Korre
lationswert dabei auf die Eigenkorrelation der jeweiligen Verteilung normiert, so daß
sich als maximaler relativer Korrelationswert ein Wert von 100% einstellt. Zur Be
stimmung der einzelnen Korrelationswerte erfolgt dabei zuerst eine Bestimmung
der integralen Lichtintensität der gemessenen Verteilung. Dieses Integral wird mit
dem Integral der Referenzverteilung 10 verglichen, um so zunächst eine Aussage
über die Lichtabsorption des Objektes zu machen. Bei einer Farbanalyse erfolgt
dies getrennt für alle Farben gemäß Fig. 2b. Vor einer Korrelation mit den übrigen
Referenzverteilungen 14 und 15 wird dabei die gemessene Verteilung jeweils auf
das Maximum der zu korrelierenden Referenzverteilung normiert, um so den Ein
fluß der Lichtabsorption zu eliminieren. In einem weiteren Schritt erfolgt dann die
Korrelation mit den Referenzverteilungen 14 und 15. Anhand der relativen Korrela
tionswerte wird dann auf eine Streuung bzw. eine Lichtbrechung des jeweiligen
Objekts geschlossen.
Fig. 3 zeigt eine Meßvorrichtung nach der zweiten Ausführungsform mit einem me
dizinischen Schlauch als Objekt zur Erkennung von Luftblasen. Die punktförmige
Lichtquelle gemäß Fig. 1 ist dabei ersetzt durch eine Lichtquelle 30, die annähernd
paralleles Licht liefert. Durch den Schlauch wird eine Flüssigkeit geführt, in der
Luftblasen 35 leicht erkannt werden können.
Die Auswertung in der Recheneinheit gemäß der Vorrichtung von Fig. 3 ist nicht
wie bei der ersten Ausführungsform auf bestimmte Referenzverteilungen angewie
sen. Da bei entsprechender Geometrie des Objekts eine Lichtbrechung ausge
schlossen werden kann, erfolgt die Auswertung vorzugsweise aufgrund der ersten
Ableitung nach dem Ort der erfaßten Lichtintensitäten. Bei hohen Werten der ersten
Ableitung kann auf Unregelmäßigkeiten im Objekt geschlossen werden. Hierdurch
können bei der Vorrichtung gemäß Fig. 3 die Luftblasen 35 erkannt werden.
Claims (17)
1. Vorrichtung zur Messung von Parameteränderungen an lichtdurchlässigen
Objekten, insbesondere für medizinische Anwendungen, mit:
- a) einer Lichtquelle (1, 30);
- b) einem optischen Zeilensensor (3), der in mindestens einer Ausdeh nungsrichtung des Objektes die Intensität des durch das Objekt durch tretenden Lichts der Lichtquelle (1, 30) in Abhängigkeit des Ortes erfaßt; und
- c) einer Recheneinheit (4), die die Verteilung der von dem optischen Zei lensensor (3) erfaßten Lichtintensitäten in Abhängigkeit des Ortes mit mindestens einer vorgegebenen Referenzverteilung vergleicht;
- a) das Objekt ein medizinisches Behältnis ist, in das ein flüssiges Medium, beispielsweise Blut, geleitet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der optische
Zeilensensor (3) ein CCD-Sensor ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lichtquelle eine punktförmige Lichtquelle (1) ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lichtquelle (30) annähernd paralleles Licht liefert.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Referenzverteilung in der Recheneinheit (4) abgespeichert ist, die ohne Be
einflussung durch ein Objekt zwischen Lichtquelle (1, 30) und optischem Zei
lensensor (Dummy-Objekt) aufgenommen wurde.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Referenzverteilung in der Recheneinheit (4) abgespeichert ist, die auf
grund eines Objektes mit bekannter Änderung der Lichtbrechungscharakteri
stik gegenüber dem Dummy-Objekt aufgenommen wurde.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Referenzverteilung in der Recheneinheit (4) abgespeichert ist, die auf
grund eines Objektes mit bekannter Änderung der Streuungscharakteristik
gegenüber dem Dummy-Objekt aufgenommen wurde.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Messung der Färbung des Objektes der optische Zeilensensor (3) ge
trennte Farbsensoren aufweist, insbesondere für die Farben rot, grün und
blau.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Referenz
verteilung in der Recheneinheit (4) abgespeichert ist, die aufgrund eines Ob
jektes mit bekannter Änderung der Farbfiltercharakteristik gegenüber dem
Dummy-Objekt aufgenommen wurde.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die mindestens eine Referenzverteilung auf einem mathematischen Modell
beruht.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das mathemati
sche Modell auf einer Kurvenformanalyse meßtechnisch ermittelter Werte be
ruht.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenfor
manalyse auf Meßkurven gemäß den Ansprüche 5 bis 9 beruht.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vergleich in der Recheneinheit (4) aufgrund einer Korrelation erfolgt,
wobei eine Parameteränderung an dem zu messenden Objekt gegenüber ei
nem Dummy-Objekt aufgrund der Stärke der Korrelation mit der jeweiligen
Referenzverteilung des zugehörigen Parameters bestimmt wird.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die gemessenen Parameteränderungen in Abhängigkeit von der
Zeit abgespeichert werden, wobei über die abgespeicherten Werte zusätzlich
eine dynamische Änderung der Parameter des flüssigen Mediums erfaßt wird.
15. Vorrichtung zur Messung von Parameteränderungen an lichtdurchlässigen
Objekten, insbesondere für medizinische Anwendungen, mit:
- a) einer Lichtquelle (30), die annähernd paralleles Licht liefert;
- b) einem optischen Zeilensensor (3), der in mindestens einer Ausdeh nungsrichtung des Objektes die Intensität des durch das Objekt durch tretenden Lichts der Lichtquelle (30) in Abhängigkeit des Ortes erfaßt; und
- c) einer Recheneinheit (4), zur Weiterverarbeitung der von dem optischen Zeilensensor (3) erfaßten Lichtintensitäten;
- a) das Objekt ein medizinisches Behältnis ist, in das ein flüssiges Medium, beispielsweise Blut, geleitet wird.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Rechenein
heit (4) von der Verteilung der von dem optischen Zeilensensor erfaßten
Lichtintensitäten die erste Ableitung nach dem Ort bildet.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet,
daß Materialeinschlüsse oder sonstige Inhomogenitäten, beispielsweise Luft
blasen, aufgrund besonders hoher Werte der ersten Ableitung ausgewertet
werden.
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