DE19823086C2 - Ventilsteuerung für strömungsmittelbetriebene schwungradlose Hubkolbenmaschine - Google Patents
Ventilsteuerung für strömungsmittelbetriebene schwungradlose HubkolbenmaschineInfo
- Publication number
- DE19823086C2 DE19823086C2 DE1998123086 DE19823086A DE19823086C2 DE 19823086 C2 DE19823086 C2 DE 19823086C2 DE 1998123086 DE1998123086 DE 1998123086 DE 19823086 A DE19823086 A DE 19823086A DE 19823086 C2 DE19823086 C2 DE 19823086C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slide
- pressure
- piston
- cylinder
- valve control
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 1
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 230000002028 premature Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L25/00—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means
- F01L25/02—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means
- F01L25/04—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means by working-fluid of machine or engine, e.g. free-piston machine
- F01L25/06—Arrangements with main and auxiliary valves, at least one of them being fluid-driven
- F01L25/063—Arrangements with main and auxiliary valves, at least one of them being fluid-driven the auxiliary valve being actuated by the working motor-piston or piston-rod
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L25/00—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means
- F01L25/02—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means
- F01L25/04—Drive, or adjustment during the operation, or distribution or expansion valves by non-mechanical means by fluid means by working-fluid of machine or engine, e.g. free-piston machine
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Actuator (AREA)
- Fluid-Pressure Circuits (AREA)
Description
Es sind druckluftbetriebene, schwungradlose Pumpen für
Luftlos-Lackiergeräte bekannt, die zur Erzielung eines
gleichmäßigen Förderdruckes einen durch eine Kolbenstange fest mit
dem doppelseitig wirkenden, in axialer Richtung hin- und
herbewegten Antriebskolben verbundenen Pumpenkolben aufweisen. Um
einen Ablauf mit nur kurzen und möglichst wenigen Unterbrechungen
zu erzielen, wird eine schnelle Hubrichtungsumkehr sowie die
Ausnutzung des gesamten Hubraumes angestrebt.
Aus der DE-OS 19 56 322 sowie der DE 24 13 531 B2 sind Steuerungen zur
wechselseitigen Beaufschlagung des Antriebskolbens mit Druck
bekannt, die bei Erreichen eines bestimmten Druckes im Arbeitsraum
(bei bestimmungsgemäßem Betrieb am durch einen mechanischen
Anschlag festgelegten Ende des Kolbenweges) die Hubrichtungsumkehr
einleiten. Dieser liegt über dem der bewegten Last entsprechenden
Druck und kann nicht zur Verkleinerung des Hub- bzw. Bauraumes oder
zur Bewegung einer entsprechend größeren Last herangezogen werden,
wodurch nur ein geringer Wirkungsgrad erreicht wird. Weiterhin
verlängert sich die Hubrichtungsumkehr um die zum Erreichen dieses
höheren Druckes in Anspruch genommene Zeit.
Ein besserer Wirkungsgrad kann durch den Einsatz von Steuerungen
mit ortsfester, druckunabhängiger Hubrichtungsumkehr erzielt
werden. Aus der US 2745386 und der US 4870891 sind symmetrisch
aufgebaute Steuerungen dieser Art bekannt, deren Teile jedoch
aufgrund der Symmetrie zumindest im Stillstand durch äußere
Einflüsse (Erschütterungen usw.) in eine (Mittel-)Lage gebracht
werden können, in der ein Wiederanlaufen unmöglich ist. Durch eine
Erhöhung der Zahl beweglicher Steuerungsteile (US 4870891) kann
zwar bei entsprechend erhöhtem Herstellungsaufwand die
Wahrscheinlichkeit eines störungsfreien Anlaufens erhöht werden;
Voraussetzung für ein zuverlässiges Anlaufen bei jeder beliebigen
Lage der Steuerorgane ist jedoch ein unsymmetrischer Aufbau.
Dieser wurde in der Vergangenheit bei dampfbetriebenen Pumpen (z. B.
an Dampflokomotiven) angewandt. Aus diesem Bereich sind
verschiedene Steuerungen bekannt, deren Steuerorgane mechanisch
oder durch (Dampf-)Druck betätigt werden.
Bei Steuerungen mit mechanisch betätigten Teilen besteht häufig ein
Nachteil darin, daß einige Teile zeitweise nur durch Reibung in
ihrer Lage gehalten werden und ebenso wie bei symmetrisch
aufgebauten Steuerungen in eine Lage gebracht werden können, in der
ein Wiederanlaufen unmöglich ist. Weiterhin können die beim
Umsteuervorgang an den Steuerungsteilen auftretenden Stöße nur
schlecht gedämpft werden, wodurch die Lebensdauer dieser Teile
verkürzt wird. Durch die mechanische Betätigung ist die Anordnung
der Steuerorgane am Antrieb weitgehend festgelegt und kann nicht
oder nur schlecht an bestehende Platzverhältnisse angepaßt werden.
Sowohl mechanisch als auch durch Druck betätigte Steuerorgane sind
häufig so ausgelegt, daß mehrere Öffnungs- bzw. Schließvorgänge
möglichst gleichzeitig ablaufen müssen. Dadurch ergeben sich hohe
Anforderungen an die genaue Einhaltung bestimmter Maße der
steuernden Kanten über die gesamte Lebensdauer des Antriebes. Der
zeitliche Ablauf sowie ggf. die Reihenfolge der resultierenden
Druckänderungen hängt daneben stark von der
Bewegungsgeschwindigkeit des jeweiligen Steuerorgans und von der zu
bewegenden Fluidmenge sowie der dabei auftretenden Drosselung ab.
Im Betrieb können diese Einflüsse durch die Nutzung der
Massenträgheit der Steuerungsteile oder der Ausdehnung des unter
Druck stehenden Fluids (Gas) weitgehend unterdrückt werden; beim
Anlaufen können jedoch bei entsprechender Lage der Steuerorgane
Störungen infolge von mangelhaftem Druckaufbau durch starke
Drosselung in Verbindung mit Undichtigkeit oder Volumenabnahme,
z. B. durch Kondensation, auftreten.
Steuerungen, die die genannten Nachteile vermeiden, müssen neben
dem Kolben sowie dem Hauptsteuerorgan über mindestens ein weiteres
bewegliches Teil verfügen, um ein sicheres Anlaufen in jeder
möglichen Lage der beweglichen Teile zu gewährleisten. Im Fall
genau eines weiteren (Hilfs-)Steuerorgans ändert dieses in der
Regel bei einer Hubrichtungsumkehr seinen Zustand (Lage) kurz vor
oder nach dem Umsteuern des den Arbeitszylinderdruck bestimmenden
Hauptsteuerorgans und hindert dieses nach erfolgtem Druckwechsel im
Arbeitszylinder an einem vorzeitigen erneuten Umsteuern.
Die Herstellung eines solchen Hilfssteuerorgans erfordert meist
einen ähnlich hohen Aufwand wie die des Haupsteuerorgans.
Aufgabe der Erfindung ist es, insbesondere zur Ausführung eines
sehr kleinen und für den Einsatz kondensierender Fluide geeigneten
Hubkolbenantriebes unter Verwendung nur eines aufwendig
herzustellenden Schiebers die genannten Nachteile zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird durch die in den Patentansprüchen aufgeführten
Merkmale gelöst.
Der grundlegende Aufbau der Steuerung ist in Fig. 1 dargestellt.
Der einteilige Schieber 3 verbindet, abhängig von seiner Lage, die
beiden über und unter dem Kolben 1 liegenden Zylinderräume über die
Leitungen 30 und 31 mit dem Einlaß 5 bzw. Auslaß 6 oder 7. Zu
diesem Zweck ist er im mittleren Bereich so gestaltet, daß in
seiner oberen Endlage der Kolben nur von oben, in der unteren Lage
des Schiebers nur von unten und bei mittlerer Lage des Schiebers
von beiden Seiten mit Druck beaufschlagt wird.
An beiden Enden des Schiebers befinden sich, entgegengesetzt
gerichtet, je zwei unterschiedlich große Druckflächen 10, 11 und
12, 13, wobei nur die größeren zwei entgegengesetzt gerichteten
Flächen 10 und 13 gleich groß sind. Unabhängig von der Lage des
Schiebers ist jeder der vier Druckflächen 10, 11, 12, 13 je eine
Bohrung 20, 21, 24, 25 im Schiebergehäuse 4 zugeordnet.
Der Kolben 1 ist fest mit der Kolbenstange verbunden und besitzt in
geringem Abstand von seinen beiden Stirnflächen je eine Umfangsnut
14 und 15, die über ein oder mehrere Rückschlagventile 17, 18 mit
der jeweils benachbarten Stirnfläche so verbunden ist, daß das
Arbeitsfluid von dieser Stirnfläche zur Nut gelangen kann.
Der Zylinder 2 ist an beiden Enden durch die Leitungen 30 und 31
mit den Bohrungen 22 und 23 im Schiebergehäuse verbunden, die
abhängig von der Lage des Schiebers mit dem Einlaß bzw. Auslaß in
Verbindung stehen. Weiterhin sind zwei größere Bohrungen 26 und 27
am Umfang der Zylinderlauffläche sowie eine kleine Bohrung 16
vorhanden.
Die beiden größeren Bohrungen 26 und 27 sind so angeordnet, daß
jeweils eine von ihnen mit den beiden Nuten 14 und 15 im Kolben in
Verbindung steht, wenn dieser sich in seiner oberen bzw. unteren
Endlage befindet.
Die kleine Bohrung 16 ist auf Höhe der oberen großen Bohrung 26 so
angeordnet, daß sie beim Aufwärtshub des Kolbens von der zwischen
dessen Nuten befindlichen Mantelfläche verdeckt wird, bevor die
untere Nut 15 die größere Bohrung 26 erreicht. Die kleine Bohrung
16 bleibt während der Hubrichtungsumkehr verdeckt.
Die Bohrungen des Zylinders sind mit den Bohrungen des
Schiebergehäuses über Leitungen so verbunden, daß bei in Mittellage
befindlichem Kolben die beiden einander gegenüberliegenden großen
Druckflächen 10 und 13 des Schiebers diesen infolge des dort
herrschenden Druckes in seiner oberen bzw. unteren Endlage halten,
während die kleinen Druckflächen 11 und 12 in umgekehrter Richtung
mit Druck beaufschlagt werden.
Bewegt sich der Kolben in eine Endlage, dann stellt sich über die
im Kolben befindlichen Rückschlagventile 17, 18 und Nuten 14, 15 in
Verbindung mit den großen Bohrungen 26 bzw. 27 sowie die Leitungen
28 und 33 ein Druckausgleich an den großen Druckflächen 10 und 13
des Schiebers ein; durch die an den kleinen Druckflächen 11 und 12
wirkenden Drücke wird der Schieber aus seiner Endlage wegbewegt,
und die Hubrichtungsumkehr wird eingeleitet.
Die bei der Hubrichtungsumkehr ablaufenden Schritte werden im
folgenden für die obere und untere Endlage des Kolbens einzeln
erläutert.
Befindet sich der Schieber in seiner oberen Endlage und der Kolben
in Mittelstellung, so wirkt der Einlaßdruck über die Leitung 30 auf
die obere Kolbenfläche sowie über die Leitungen 29 und 33 auf die
obere kleine Schieberdruckfläche 11 und auf die untere große
Schieberdruckfläche 13. Die untere Kolbenfläche ist über die
Leitung 31 mit einem Auslaß verbunden, ebenso die untere kleine
Schieberdruckfläche 12. Die obere große Schieberdruckfläche 10 ist
über die Leitungen 28 und 31 ebenfalls mit einem Auslaß verbunden.
Durch die Druckverhältnisse an den großen Druckflächen des
Schiebers wird dieser in seiner oberen Endlage gehalten. Der Kolben
bewegt sich nach unten.
Nachdem die untere Kolbenmantelfläche den unteren Rand der Bohrung
27 erreicht und diese damit vom unteren Zylinderraum getrennt hat,
gibt die zwischen den Nuten befindliche Mantelfläche den oberen
Teil der Bohrung 27 frei und verbindet so den oberen Zylinderraum
über das obere Rückschlagventil 17 mit dieser Bohrung. Die untere
Nut 15 ist ebenfalls noch mit dieser Bohrung verbunden; infolge des
Druckes aus dem oberen Zylinderraum schließt jedoch das untere
Rückschlagventil 18.
Ebenso wie die untere große Druckfläche 13 des Schiebers (über die
Leitung 33), wird jetzt auch die obere große Druckfläche 10 über
die Leitung 28 mit Druck beaufschlagt, so daß nun die Bewegung des
Schiebers nur noch von den an den kleinen Druckflächen 11 und 12
wirkenden Drücken bestimmt wird.
Über die Leitung 29 wirkt auf die obere kleine Druckfläche der über
dem Kolben herrschende Einlaßdruck. Der Schieber bewegt sich
abwärts.
Wenn er seine Mittellage erreicht hat, wird über die Leitung 31
auch die untere Kolbenfläche sowie über die Leitung 32 die untere
kleine Schieberdruckfläche 12 mit Druck beaufschlagt, so daß nun an
beiden Kolbenflächen sowie an allen vier Schieberdruckflächen der
gleiche Druck herrscht. Da die untere kleine Druckfläche 12 jedoch
kleiner als die obere kleine Druckfläche 11 ist, bewegt sich der
Schieber weiter nach unten und verbindet schließlich über die
Leitung 30 die obere Kolbenfläche mit dem Auslaß 6. Damit sinkt
auch der Druck an der oberen kleinen Schieberdruckfläche 11 (über
die Leitung 29) sowie an der unteren großen Schieberdruckfläche 13
(über die Leitung 33).
Über das in der unteren Nut 15 des Kolbens befindliche
Rückschlagventil 18 sowie die Leitung 28 ist die obere große
Schieberdruckfläche 10 weiterhin mit dem unter dem Kolben
herrschenden Einlaßdruck verbunden; das obere Rückschlagventil 17
ist geschlossen. Der Schieber wird jetzt infolge der
Druckverhältnisse an den großen Druckflächen in seiner unteren
Endlage festgehalten. Der Kolben bewegt sich nach oben.
Nachdem die obere Kolbenmantelfläche den oberen Rand der Bohrung 26
erreicht und die zwischen den Nuten befindliche Kolbenmantelfläche
die kleine Bohrung 16 verschlossen hat, gibt diese mittlere
Mantelfläche den unteren Teil der Bohrung 26 frei und verbindet so
den unteren Zylinderraum über das untere Rückschlagventil 18 mit
dieser Bohrung.
Die obere Nut 14 ist ebenfalls noch mit dieser Bohrung verbunden;
infolge des Druckes aus dem unteren Zylinderraum schließt jedoch
das obere Rückschlagventil 17.
Ebenso wie die obere große Druckfläche 10 des Schiebers (über die
Leitung 28), wird jetzt auch die untere große Druckfläche 13 über
die Leitung 33 mit Druck beaufschlagt, so daß nun die Bewegung des
Schiebers nur noch von den an den kleinen Druckflächen 11 und 12
wirkenden Drücken bestimmt wird. Über die Leitung 32 wirkt auf die
untere kleine Druckfläche 12 der unter dem Kolben herrschende
Einlaßdruck. Die Leitung 29 sowie die obere kleine Druckfläche 11
sind drucklos.
Der Schieber bewegt sich aufwärts.
Um die obere kleine Druckfläche 11 bei evtl. vorhandenen
Undichtigkeiten (z. B. im Bereich der oberen großen Druckfläche 10)
drucklos zu halten, ist (entsprechend Patentanspruch 4) der Bereich
der oberen kleinen Druckfläche über eine gegenüber den anderen
Bohrungen sehr kleine Bohrung 8 (Drossel) mit dem Auslaß 6
verbunden.
Wenn der Schieber seine Mittellage erreicht hat, wird über die
Leitung 30 auch die obere Kolbenfläche mit Druck beaufschlagt, so
daß nun an beiden Kolbenflächen sowie an allen Schieberdruckflächen
mit Ausnahme der oberen kleinen Druckfläche 11 der gleiche Druck
herrscht.
Da die obere kleine Druckfläche weiterhin drucklos ist, bewegt sich
der Schieber weiter nach oben und verbindet schließlich über die
Leitung 31 die untere Kolbenfläche mit dem Auslaß 7. Damit sinkt
auch der Druck an der unteren kleinen Schieberdruckfläche 12 (über
die Leitung 32) sowie an der oberen großen Schieberdruckfläche 10
(über die Leitung 28).
Über das in der oberen Nut 14 des Kolbens befindliche
Rückschlagventil 17 sowie die Leitung 33 ist die untere große
Schieberdruckfläche 13 weiterhin mit dem über dem Kolben
herrschenden Einlaßdruck verbunden; das untere Rückschlagventil 18
ist geschlossen.
Der Schieber wird jetzt infolge der Druckverhältnisse an den großen
Druckflächen in seiner oberen Endlage festgehalten. Der Kolben
bewegt sich nach unten.
Anschließend wiederholt sich der gesamte Ablauf wie beschrieben.
Die Fig. 2 zeigt eine weitere Ausgestaltung der Erfindung.
Der Schieber unterscheidet sich von der in Fig. 1 beschriebenen
Bauform durch die Anordnung der kleinsten Druckfläche 12, die in
direkter Verbindung mit dem Einlaß 5 steht und daher ständig mit
Druck beaufschlagt wird (Patentanspruch 5), wodurch die Bauhöhe des
Schiebers im unteren Bereich verringert wird und die Bohrung 24 im
Schiebergehäuse entfällt.
Darüber hinaus erfolgt in der unteren Lage des Schiebers die
Verbindung des oberen Zylinderraumes mit dem Auslaß über Bohrungen
9 im Schieber, wodurch die Bauhöhe des Schiebers auch im oberen
Bereich verringert wird.
Das einteilige doppelseitig wirkende Rückschlagventil 19 wird von
dem auf der jeweils gegenüberliegenden Seite herrschenden Druck auf
die Seite mit dem niedrigeren Druck bewegt.
Die Arbeitsweise entspricht der des in Fig. 1 gezeigten Antriebes.
Da auch der dort gezeigte Schieber im Betrieb nie frei von aus
Drücken resultierenden Kräften ist bzw. sein muß, wird die Funktion
durch die jetzt ununterbrochene Beaufschlagung der kleinsten
Druckfläche 12 mit Druck nicht nachteilig beeinflußt.
Zur Vermeidung von unbeabsichtigten Schieberbewegungen bei der
Hubrichtungsumkehr ist ein entsprechendes Verhältnis der
Strömungswiderstände im Ein- bzw. Auslaß und in den Verbindungen
zwischen Schiebergehäuse und Zylinder anzustreben.
Claims (5)
1. Ventilsteuerung für strömungsmittelbetriebene, schwungradlose
Hubkolbenmaschinen mit ausschließlich druckbetätigten Steuerorganen
und festen Umkehrpunkten des in einem Zylinder (2) hin- und
herbeweglichen Arbeistkolbens (1), mit einem Schieber (3), der in
seinen Endlagen je eine Seite und in Mittelstellung beide Seiten
des Arbeitskolbens (1) mit Druck beaufschlagt und über Leitungen (28
bis 33) selbst so mit den im Zylinder (2) herrschenden Drücken
beaufschlagt wird, daß der Schieber (3) bei in Mittelstellung
befindlichem Arbeitskolben (1) durch die Druckverhältnisse an
einander gegenüberliegenden größeren Druckflächen (10, 13) in seiner
Lage gehalten wird, während die aus den an einander
gegenüberliegenden kleineren Druckflächen (11, 12) wirkenden Drücken
resultierende kleinere Kraft in entgegengesetzter Richtung wirkt,
gekennzeichnet durch im Arbeitskolben (1)
angeordnete Rückschlagventile (17, 18), die bei der
Hubrichtungsumkehr die zu deren Einleitung mit Druck beaufschlagte
größere Druckfläche (10, 13) des Schiebers (3) über Bohrungen (26, 27) im
Zylinder (2) zumindest solange mit dem jeweils größeren der im
Zylinder (2) herrschenden Drücke verbinden, bis die
Hubrichtungsumkehr abgeschlossen ist.
2. Ventilsteuerung nach Patentanspruch 1,
gekennzeichnet durch eine Bohrung (16) im
Zylinder (2), die mit der einer kleineren Druckfläche (11) des
Schiebers (3) zugeordneten Steuerkammer verbunden ist und während
der Hubrichtungsumkehr vom Arbeitskolben (1) verschlossen wird.
3. Ventilsteuerung nach den Patentansprüchen 1 oder 2,
gekennzeichnet durch einen Schieber (3) mit zwei
unterschiedlich großen kleineren Druckflächen (11, 12).
4. Ventilsteuerung nach den Patentansprüchen 2 oder 3,
gekennzeichnet durch eine Drossel (8), die
zwischen der einer kleineren Druckfläche (11) des Schiebers (3)
zugeordneten Steuerkammer und dem Auslaß (6) angeordnet ist.
5. Ventilsteuerung nach einem der Patentansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die kleinste
Druckfläche (12) des Schiebers (3) ständig mit Druck beaufschlagt
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998123086 DE19823086C2 (de) | 1998-05-22 | 1998-05-22 | Ventilsteuerung für strömungsmittelbetriebene schwungradlose Hubkolbenmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998123086 DE19823086C2 (de) | 1998-05-22 | 1998-05-22 | Ventilsteuerung für strömungsmittelbetriebene schwungradlose Hubkolbenmaschine |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19823086A1 DE19823086A1 (de) | 1999-12-02 |
| DE19823086C2 true DE19823086C2 (de) | 2001-06-21 |
Family
ID=7868711
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998123086 Expired - Fee Related DE19823086C2 (de) | 1998-05-22 | 1998-05-22 | Ventilsteuerung für strömungsmittelbetriebene schwungradlose Hubkolbenmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19823086C2 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2745386A (en) * | 1953-03-27 | 1956-05-15 | Julius M Wildeman | Hydraulic motor and automatic valve therefor |
| DE1956322A1 (de) * | 1968-11-29 | 1970-07-09 | Philips Nv | Fluidbetriebener Motor |
| DE2413531B2 (de) * | 1974-03-21 | 1979-07-05 | Wabco Westinghouse Gmbh, 3000 Hannover | Pneumatisch angetriebener doppeltwirkender Schubkolbenmotor |
| US4870891A (en) * | 1988-02-17 | 1989-10-03 | Stewart Warner Corporation | Pneumatically controlled air motor |
-
1998
- 1998-05-22 DE DE1998123086 patent/DE19823086C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2745386A (en) * | 1953-03-27 | 1956-05-15 | Julius M Wildeman | Hydraulic motor and automatic valve therefor |
| DE1956322A1 (de) * | 1968-11-29 | 1970-07-09 | Philips Nv | Fluidbetriebener Motor |
| DE2413531B2 (de) * | 1974-03-21 | 1979-07-05 | Wabco Westinghouse Gmbh, 3000 Hannover | Pneumatisch angetriebener doppeltwirkender Schubkolbenmotor |
| US4870891A (en) * | 1988-02-17 | 1989-10-03 | Stewart Warner Corporation | Pneumatically controlled air motor |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19823086A1 (de) | 1999-12-02 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1628144C3 (de) | Saugdrosselsteuereinrichtung | |
| DE2462651C3 (de) | Betonpumpe | |
| DE2516810C3 (de) | Mit Druckflüssigkeit betriebener Schlagapparat | |
| DE3142230C2 (de) | Einrichtung zur Leistungsanpassung eines Mehrzylinder-Kältemittelkompressors | |
| DE3934124A1 (de) | Druckluftgetriebene pumpenanordnung | |
| DE4027848A1 (de) | Kolbenpumpe | |
| EP4004370B1 (de) | Ventilvorrichtung für einen hubkolbenverdichter | |
| EP2771571A1 (de) | Hydrostatische kolbenmaschine | |
| DE102004024126A1 (de) | Hydraulischer Antrieb | |
| WO2019101361A1 (de) | Verfahren zum betreiben eines kolbenverdichters und kolbenverdichter | |
| DE3633644A1 (de) | Kompressor mit variabler foerderleistung | |
| DE1211943B (de) | Einrichtung zur Geraeuschminderung bei einer als Pumpe oder Motor verwendbaren, drehschiebergesteuerten hydraulischen Axial- oder Radialkolbenmaschine | |
| DE3102506A1 (de) | "kolbenpumpe mit geregelter foerderleistung" | |
| DE19804374B4 (de) | Axialkolbenmaschine mit Mitteldrucköffnung | |
| DE69010632T2 (de) | Motor mit abwechselnder Bewegungsrichtung. | |
| DE19823086C2 (de) | Ventilsteuerung für strömungsmittelbetriebene schwungradlose Hubkolbenmaschine | |
| DE69502036T2 (de) | Antriebsvorrichtung für einen Kolben durch Fluidumdruck | |
| DE102017123726A1 (de) | VCR-Hubkolbenmaschine | |
| DE4135904A1 (de) | Kolbenpumpe, insbesondere radialkolbenpumpe | |
| EP0089568B1 (de) | Druckmittelbetätigte Drehantriebs-Stellvorrichtung | |
| DE69420713T2 (de) | Durch druckmittel angetriebene vorrichtung die eine lineare bewegung ausführt | |
| DE2542392A1 (de) | Hochdruckmembranpumpe | |
| EP1798415B1 (de) | Hochdruckpumpe | |
| AT521675B1 (de) | Hydraulisches Steuerventil für eine längenverstellbare Pleuelstange mit zwei stirnseitigen Steuerkolben | |
| DE2537742B2 (de) | Schmiereinrichtung für eine Kolbenbrennkraftmaschine |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8122 | Nonbinding interest in granting licenses declared | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: AMELUNXEN, STEPHAN, 89143 BLAUBEUREN, DE |
|
| 8370 | Indication of lapse of patent is to be deleted | ||
| 8320 | Willingness to grant licenses declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |