DE19823934A1 - Vorrichtung zum Koppeln einer Lichtquelle mit einer Lichtleitfaser - Google Patents
Vorrichtung zum Koppeln einer Lichtquelle mit einer LichtleitfaserInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Koppeln einer Lichtquelle wie z. B. ei
ner Laserdiode mit einer Lichtleitfaser. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren
zum Einstellen der Position der Lichtleitfaser.
Es wurden bereits Laserschreibgeräte vorgeschlagen, die mit Mehrfach-Laser
strahlen arbeiten und in denen eine Gruppe Lichtquellen aus mehreren Laserge
neratoren und mehreren Lichtleitfasern vorgesehen sind, um die Aufzeichnungs
geschwindigkeit zu erhöhen.
In einem Schreibgerät mit Mehrfach-Laserstrahl und Lichtleitfasern als Lichtquelle
wird der von einem Halbleiterlaser abgegebene und auf die Eintrittsfläche der
Lichtleitfaser fallende Laserstrahl teilweise an der Eintrittsfläche reflektiert. Trifft
das reflektierte Licht auf den Halbleiterlaser, so wird dessen Abstrahlung gestört,
wodurch eine Intensitätsänderung der Laserstrahlen usw. auftritt. Um dies zu
vermeiden, ist die Eintrittsfläche der Lichtleitfaser längs einer Ebene schräg zu der
zentralen Achse der Lichtleitfaser geschnitten bzw. geneigt, so daß das an ihr
reflektierte Licht den Halbleiterlaser nicht erreicht, wie es Fig. 4 zeigt.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Stand der Technik ist eine Laserdiode (LD) 156 an
einer Linsenfassung 116 befestigt, die eine Kopplungslinse 136 hält. Hierzu dient
ein LD-Halter 126. Die Linsenfassung 116 hat einen Einstellring 166. Die Lichtleit
faser 20 wird mit einem Einsatz 196 so gehalten, daß ihre zentrale Achse an der
Eintrittsfläche gegenüber der optischen Achse der Kopplungslinse 136 mit einem
vorbestimmten Winkel geneigt ist. Der Einsatz 196 ist in den Einstellring 166 ein
gepreßt, der an der Linsenfassung 116 befestigt ist. Die Eintrittsfläche der Licht
leitfaser 20 ist eine geneigte Fläche 20a, die einen vorbestimmten Winkel ge
genüber einer Ebene senkrecht zur zentralen Achse einnimmt. Die Lichtleitfaser
20 wird so gehalten, daß die Eintrittsfläche 20a nicht zur optischen Achse O1
normal liegt.
Der Einsatz 196, der die Lichtleitfaser 20 hält, ist nicht parallel zur optischen
Achse O1 der Kopplungslinse 136 und wird in Richtung parallel zur zentralen
Achse der Lichtleitfaser 20 bewegt, um die Position der Eintrittsfläche
(Kernfläche) 20a der Lichtleitfaser 20 einzustellen. Da aber die Bewegungsrich
tung der Lichtleitfaser 20 schräg zur optischen Achse O1 liegt, wenn der Einsatz
196 zum Bewegen der Eintrittsfläche 20a zum Brennpunkt der Kopplungslinse
136 hin bewegt wird, ändert sich nicht nur der Abstand zwischen der Eintrittsflä
che 20a und der Kopplungslinse 136 in Richtung der optischen Achse, sondern
auch der Abstand zwischen der Mitte der Eintrittsfläche 20a und der optischen
Achse O1. Daher ist es schwierig, die Eintrittsfläche 20a der Lichtleitfaser 20 auf
den Brennpunkt f der Kopplungslinse 136 einzustellen.
Um eine hochgenaue Positionsbeziehung zwischen der Laserdiode 156 und der
Lichtleitfaser 20 an der Verbindungsstelle zu realisieren, werden der LD-Halter
126 und der Einstellring 166 unabhängig voneinander längs ihrer Kontaktflächen
mit dem Linsenfassung 116 bewegt. Nach dem Einstellen werden der LD-Halter
126 und der Einstellring 166 mit der Linsenfassung 116 z. B. mit einem YAG-Laser
verschweißt, um ein unbeabsichtigtes Bewegen zu verhindern. Wenn die La
serdiode 156 beschädigt wird, ist deshalb ihr Ersatz schwierig. Wenn beim Aus
wechseln der Laserdiode 156 der LD-Halter 126 von der Linsenfassung 116 ohne
Lösen des Einstellrings 166 getrennt wird, mit dem der Einsatz 196 und die
Lichtleitfaser 20 verbunden sind, ist ein Neueinstellen der Position der Eintrittsflä
che 20a der Lichtleitfaser 20, wie oben beschrieben, schwierig.
Die Emissionsflächen der Lichtquellen sind in Form einer Faseranordnung zu
sammengefaßt. Wenn die Laserdiode einer der Lichtquellen beschädigt ist, ist es
also schwierig, sie zu reparieren oder zu ersetzen, da die Laseraufnahme nicht
auseinandergenommen werden kann. Da auch die Lichtleitfaseranordnung nicht
auseinandergenommen werden kann, müssen alle Laserquellen ersetzt werden,
obwohl sie möglicherweise nicht beschädigt sind.
Es ist möglich, den Einstellring 166 an der Linsenfassung 116 mit Schrauben und
nicht durch Schweißen zu befestigen. Die Relativposition beider kann aber durch
eine in Drehrichtung oder in Verstellrichtung erzeugte Kraft geändert werden,
wenn die Schrauben angezogen oder gelockert werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Koppeln einer Lichtquelle mit
einer Lichtleitfaser anzugeben, bei der die Position der Lichtleitfaser während der
Montage leicht eingestellt werden kann. Hierzu soll eine einfache Konstruktion
dienen, die auch ein leichtes Auseinandernehmen ermöglicht.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche. Ein Verfahren
zum Einstellen der Position einer Lichtleitfaser ist in Anspruch 14 beschrieben.
Vorteilhafte Weiterbildungen dieses Verfahrens sind in den zugehörigen Unter
ansprüchen angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Darin
zeigen:
Fig. 1 den vergrößerten Längsschnitt einer Kopplungsvorrichtung als er
stes Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 den vergrößerten Längsschnitt einer Kopplungsvorrichtung als
zweites Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 den vergrößerten Längsschnitt einer Kopplungsvorrichtung als drit
tes Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 den vergrößerten Längsschnitt einer Kopplungsvorrichtung nach
dem Stand der Technik,
Fig. 5 eine schematische perspektivische Darstellung eines Mehrfachlaser-
Schreibgeräts mit einer Kopplungsvorrichtung nach der Erfindung,
und
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung des Emissionsteils einer Mehrfach
laserquelle mit Lichtleitfasern.
In Fig. 5 und 6 ist ein Mehrfachlaser-Schreibgerät dargestellt, das mit einer Vor
richtung nach der Erfindung ausgerüstet ist.
Das in Fig. 5 gezeigte Mehrfachlaser-Schreibgerät besteht aus einer Mehrfachla
serquelle mit mehreren Laserquellen 10, an die Lichtleiter bzw. Lichtleitfasern 20
angeschlossen sind. Diese bilden eine Lichtleitfaseranordnung (Array). Die
Lichtleitfasern 20 sind mit ihren Austrittsenden an einer Haltekonstruktion (nicht
dargestellt) in einem Faserhalteblock 44 so gehalten, daß ihre Austrittsenden
längs einer Linie mit gleichbleibenden Abständen angeordnet sind, die kleiner als
die Abstände der übrigen Teile der Lichtleitfasern sind.
Die von den Laserquellen 10 abgegebenen Laserstrahlen werden durch die
Lichtleitfasern 20 übertragen und an dem Halteblock 44 ausgegeben. Die aus
dem Halteblock 44 austretenden Laserstrahlen werden über eine Sammellinse 31,
einen Spiegel 33 und ein optisches Strahlformungssystem 35 auf einen drehbaren
Polygonspiegel 37 geleitet. Die an dem Polygonspiegel 37 reflektierten und
abgelenkten Laserstrahlen werden über eine fθ-Linsengruppe 39 geleitet und an
einem Spiegel 41 reflektiert, wonach sie auf die Außenfläche einer lichtempfindli
chen Trommel treffen, um diese abzutasten. Bei dem dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel wird der Polygonspiegel 37 durch einen Motor 38 mit konstanter
Drehzahl gedreht, und die Laserquellen 10 werden synchron mit einem Pixeltakt,
der wiederum mit der Drehung des Motors 38 synchronisiert ist und entsprechend
Schreibdaten getastet.
Wie in Fig. 6 dargestellt, haben die Austrittsenden 20b der Lichtleitfasern 20 ei
nen vorbestimmten Abstand und sind zu einer Faseranordnung miteinander ver
bunden, so daß die an den Austrittsenden 20b emittierten Laserstrahlen jeweils
einen Punkt auf einer Zeichenfläche erreichen. Diese Punkte haben einen vor
bestimmten Abstand zueinander in Hauptabtastrichtung und in Nebenabtastrich
tung. Die Lichtleitfasern 20 sind in zueinander parallelen V-förmigen Nuten 45a
eines Blocks 45 angeordnet und werden mit einem Halteblock 46 in diesen Nuten
unter Druck festgehalten. Die Lichtleitfasern 20, der Block 45 und der Halteblock
46 sind miteinander verbunden. Die Austrittsenden 20b der Lichtleitfasern 20 sind
zusammen mit den Stirnflächen 45b und 46b der Blöcke 45 und 46 an der
Austrittsseite geschliffen und poliert, so daß sich insgesamt eine Ebene normal
zur zentralen Achse der Lichtleitfasern 20 ergibt.
Die Erfindung kann auf ein Mehrfachlaser-Schreibgerät dieser Art angewendet
werden. Fig. 1, 2 und 3 zeigen vergrößerte Längsschnitte eines ersten, eines
zweiten und eines dritten Ausführungsbeispiels. Dabei wird ein Einsatz 19, 192
oder 193 parallel zur optischen Achse einer Kopplungslinse 13, 132 oder 133 be
wegt, um die Position der Lichtleitfasern 20 an deren Eintrittsflächen 20a einzu
stellen.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel hält ein LD-Halter 12 eine
Laserdiode 15 als Laserquelle 10 und ist an einer Linsenfassung 11 befestigt, die
die Kopplungslinse 13 hält. Die Laserdiode 15 ist in den zylindrischen LD-Halter
12 eingesetzt. Die Kopplungslinse 13 ist in eine Öffnung in der Mitte der Linsen
fassung 11 eingesetzt. Der LD-Halter 12 liegt an der Außenfläche 11a der Linsen
fassung 11 an, wobei die Achsen der Laserdiode 15 und der Kopplungslinse 13
aufeinander ausgerichtet werden. Nach dieser Einstellung werden die Kontakt
stellen des LD-Halters 12 und der Linsenfassung 11 z. B. mittels eines YAG-La
sers verschweißt. Der zylindrische Einstellring 16 ist an der Stirnfläche 11b des
zylindrischen Teils der Linsenfassung 11 durch Laserschweißung befestigt.
Die Lichtleitfaser 20 ist an einem Einsatz 19 befestigt. Seine Stirnfläche und die
Eintrittsfläche (Kernfläche) 20a der Lichtleitfaser 20 sind so poliert, daß sie eine
ebene Fläche bilden, die unter einem vorbestimmten Winkel gegenüber der
Richtung senkrecht zur zentralen Achse O2 der Lichtleitfaser geneigt ist. Der Ein
satz 19 ist in eine schräge Bohrung 18a einer Muffe 18 eingesetzt und dabei unter
einem vorbestimmten Winkel gegenüber der optischen Achse O1 geneigt. Die
Achse O2 der schrägen Bohrung 18a ist gegenüber der Achse O1 der Muffe 18
geneigt die eine zylindrische Außenfläche hat. Sie ist in einen Muffenring 17
eingepreßt, der in den Einstellring 16 eingesetzt ist.
Die Muffe 18 (ihre Außenfläche), der Muffenring 17 und der Einstellring 16 sind
konzentrisch zueinander und bilden eine konzentrische Ringstruktur.
Der Muffenring 17 ist in den Einstellring 16 in Richtung der optischen Achse O1
der Kopplungslinse 13 verschiebbar eingesetzt. Er ist an dem Einstellring 16 z. B.
durch YAG-Laserschweißung befestigt, nachdem der Abstand zwischen der Ein
trittsfläche 20a und der Kopplungslinse 13 eingestellt wurde (d. h. die Fokus
sieroperation beendet ist). Die Muffe 18 ist in den Muffenring 17 so eingepreßt,
daß sie in Richtung der optischen Achse O1 bewegt wird. Der Einsatz 19 wird mit
der Linsenfassung 11 so gehalten, daß sie sich in Richtung der optischen Achse
O1 bewegt, während ein vorbestimmter Winkel zwischen der Achse O2 des Ein
satzes 19 und der optischen Achse O1 beibehalten wird.
Bei diesem ersten Ausführungsbeispiel ergibt sich folgende Montage bzw. De
montage.
Die Laserdiode 15 wird in einer vorbestimmten Position in dem LD-Halter 12 be
festigt. Danach wird die Kopplungslinse 13 an der Linsenfassung 11 mit einem
Klebstoff o. ä. so befestigt, daß die optische Achse O1 praktisch mit der Achse der
Linsenfassung 11 zusammenfällt. Der LD-Halter 12 liegt an der Linsenfassung 11
an, und die Laserdiode 15 und die Kopplungslinse 13 werden ausgerichtet
(Achseinstellung in zwei orthogonalen Richtungen). Danach wird der LD-Halter 12
an der Linsenfassung 11 z. B. durch YAG-Schweißung befestigt.
Die Lichtleitfaser 20 wird in den Einsatz 19 eingeführt und in ihm befestigt und
dann gemeinsam mit ihm so poliert, daß die Eintrittsfläche 20a eine ebene Fläche
ist, die unter einem vorbestimmten Winkel gegenüber einer Richtung senkrecht
zur zentralen Achse O2 geneigt ist. Der Einsatz 19 wird dann in die schräge Boh
rung 18a der Muffe 18 eingeführt oder eingepreßt. Die Achse der schrägen Boh
rung 18a ist nicht parallel, sondern geneigt zu der Achse der Muffe 18. Diese wird
in den Muffenring 17 eingepreßt, der in den Einstellring 16 eingesetzt ist. Der
Einstellring 16 wird in Kontakt mit der Linsenfassung 11 gebracht, und danach
wird die Position des Einstellrings 16 in einer Ebene senkrecht zu der optischen
Achse O1 so eingestellt, daß die Eintrittsfläche 20a sich auf der optischen Achse
O1 befindet. Der Einstellring 16 wird dabei in Richtung senkrecht zur optischen
Achse O1 bewegt, während er mit der Stirnfläche der Linsenfassung 11 in Kontakt
bleibt. Nach dieser Einstellung wird der Einstellring 16 an der Linsenfassung 11
z. B. durch YAG-Schweißung befestigt.
Danach wird der Muffenring 17 längs der Innenfläche des Einstellrings 16 so be
wegt, daß die Eintrittsfläche 20a an den Brennpunkt f der Kopplungslinse 13
kommt. Somit ist die Fokuseinstellung ausgeführt. Da die Bewegung des Muffen
rings 17 parallel zur optischen Achse O1 erfolgt, bewegt sich auch die Eintrittsflä
che 20a parallel zur optischen Achse O1. In Richtung senkrecht zur optischen
Achse erfolgt jedoch keine Bewegung des Muffenrings 17, und daher ist die Ein
trittsfläche 20a immer auf der optischen Achse O1 angeordnet. Nach Abschluß
der Fokuseinstellung wird der Muffenring 17 mit dem Einstellring 16 verschweißt,
um eine Änderung der Lage der Eintrittsfläche 20a nach der Einstellung gegen
über dem Brennpunkt f der Kopplungslinse 13 zu verhindern.
Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel. Der hauptsächliche Unterschied zum
ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, daß die Muffe 18 und der Einsatz 19
bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ein gemeinsames Teil 192 sind. Die
Strukturen der Linsenfassung 112, des LD-Halters 122, der Kopplungslinse 132
und der Laserdiode 152 stimmen mit denjenigen des ersten Ausführungsbeispiels
in Fig. 1 überein.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel hat die Muffe 192 eine gerade Faserboh
rung 192a, die unter einem vorbestimmten Winkel gegenüber der Achse der
Muffe 192 geneigt ist. Die Lichtleitfaser 20 ist in diese Faserbohrung 192a einge
führt oder eingepreßt. Die Eintrittsfläche 20a der Lichtleitfaser 20 ist gemeinsam
mit der Stirnfläche der Muffe 192 so poliert, daß die Eintrittsfläche 20a unter ei
nem vorbestimmten Winkel gegenüber der zentralen Achse der Lichtleitfaser 20
geneigt ist und die zentrale Achse der Muffe 192 durch die Mitte der Eintrittsflä
che 20a der Lichtleitfaser 20 läuft. Die Muffe 192 ist in den Muffenring 172 einge
preßt, der wiederum in den Einstellring 162 eingesetzt ist.
Um den Einstellring 162 an der Linsenfassung 112 zu befestigen, wird er zu
nächst in einer Ebene senkrecht zur optischen Achse O1 bewegt, um die Achse
der Eintrittsfläche 20a auf die optische Achse O1 auszurichten. Nach dieser Aus
richtung werden der Einstellring 162 und die Linsenfassung 112 durch Laser
schweißung miteinander verbunden.
Danach wird der Muffenring 172 längs der Innenfläche des Einstellrings 162 be
wegt, um die Eintrittsfläche 20a zum Brennpunkt f der Kopplungslinse 132 zu be
wegen. Damit ist die Fokuseinstellung ausgeführt. Die Bewegung des Muffenrings
172 erfolgt in Richtung der optischen Achse O1, und daher wird auch die Eintritts
fläche 20a in Richtung der optischen Achse O1 bewegt. Da aber keine Bewegung
des Muffenrings 172 in Richtung senkrecht zur optischen Achse O1 erfolgt, wird
die Eintrittsfläche 20a nicht von der optischen Achse abweichen. Nach dieser
Fokuseinstellung wird der Muffenring 172 mit dem Einstellring 162 verbunden
(verschweißt).
Fig. 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel. Der hauptsächliche Unterschied ge
genüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, daß der LD-Halter 123
und der Einstellring 163 aus einem keramischen Material bestehen, das an der
Linsenfassung 113 verklebt werden kann, wenn diese Teile nach der Einstellung
miteinander zu verbinden sind. Die Strukturen des Muffenrings 173, der Muffe 183
und des Einsatzes 193 sowie die Positionseinstellung stimmen mit den ent
sprechenden Merkmalen des Muffenrings 17, der Muffe 18 und des Einsatzes 19
des ersten Ausführungsbeispiels überein.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist der Einsatz unab
hängig in Richtung senkrecht und parallel zur optischen Achse O1 einstellbar.
Damit kann die Ausrichtung der Lichtleitfaser vereinfacht und die zur Ausrichtung
erforderliche Zeit verkürzt werden.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen wird, wenn die Laser
diode 15, 153 oder 152 beschädigt ist, die Muffe 18 oder 183 aus dem Muffenring
17 oder 173 gelöst bzw. entfernt oder die Muffe 192 von dem Muffenring 172 mit
einem Werkzeug getrennt. Danach wird ein neuer Muffenring 17, 173 oder 172
mit einer Muffe 18 oder 183 oder 192 versehen. Somit kann die Montage und die
Einstellung mit einer neuen Laserdiode und neuen Teilen (LD-Halter 12, 123 oder
122; Einstellring 16, 163 oder 162; Linsenfassung 11, 113 oder 112) gemäß den
vorstehend beschriebenen Montage- und Einstellprozessen durchgeführt werden.
Dadurch wird das Ersetzen der Laserdiode erleichtert.
Wie die vorstehende Beschreibung zeigt, ist nicht nur ein leichtes Ausrichten der
Lichtleitfaser möglich, sondern die dazu erforderliche Zeit kann auch verkürzt
werden, da die Lichtleitfaser, die unter einem vorbestimmten Winkel gegenüber
der optischen Achse der Kopplungslinse geneigt ist, in Richtung parallel zur opti
schen Achse der Kopplungslinse bewegt werden kann.
Ferner ist die Muffe lösbar in den Schellenring eingepreßt, wodurch das Ersetzen
der Laserdiode, der Kopplungslinse oder der Linsenfassung erleichtert und das
Neueinstellen der Lichtleitfaser nach dem Ersetzen einfach durchführbar ist.
Claims (15)
1. Vorrichtung zum Koppeln einer Lichtquelle mit einer Lichtleitfaser mit einem
Halter für die Lichtquelle, an dem die Lichtquelle und eine Kopplungslinse
befestigt sind, gekennzeichnet durch einen Einsatz zum Halten der
Lichtleitfaser unter einem vorbestimmten Winkel gegenüber der optischen
Achse der Kopplungslinse geneigt ist, und durch einen an einer Linsenfas
sung befestigten Träger zum Halten des Einsatzes derart, daß er in Rich
tung parallel zur optischen Achse der Kopplungslinse verschiebbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsflä
che der Lichtleitfaser unter einem vorbestimmten Winkel gegenüber einer
zur optischen Achse der Kopplungslinse normalen Ebene geneigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Träger ein in einer Ebene senkrecht zur optischen Achse bewegbarer, an
der Linsenfassung befestigbarer Ring ist, in dem parallel zur optischen
Achse der Kopplungslinse bewegbarer Muffenring vorgesehen ist, und daß
eine Muffe lösbar in den Muffenring eingepreßt ist, wobei der Einsatz mit der
Muffe in geneigter Lage gegenüber der optischen Achse gehalten und
gemeinsam mit ihr parallel zur optischen Achse bewegbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Träger aus
einem in einer Ebene senkrecht zur optischen Achse der Kopplungslinse bewegbaren und an der Linsenfassung befestigbaren Ring und einem in diesem Ring gehaltenen Muffenring besteht, der parallel zur opti schen Achse der Kopplungslinse bewegbar ist, und
daß der Einsatz in dem Muffenring in geneigter Lage gegenüber der opti schen Achse gehalten und gemeinsam mit dem Muffenring parallel zur opti schen Achse bewegbar ist.
einem in einer Ebene senkrecht zur optischen Achse der Kopplungslinse bewegbaren und an der Linsenfassung befestigbaren Ring und einem in diesem Ring gehaltenen Muffenring besteht, der parallel zur opti schen Achse der Kopplungslinse bewegbar ist, und
daß der Einsatz in dem Muffenring in geneigter Lage gegenüber der opti schen Achse gehalten und gemeinsam mit dem Muffenring parallel zur opti schen Achse bewegbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe und
der Ring aus Metall bestehen und an der Linsenfassung durch Laser
schweißung befestigt sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Muffe aus Metall und der Einstellring aus Keramik besteht, und daß
beide mit einem Klebstoff aneinander befestigt sind.
7. Vorrichtung zur Kopplung einer Lichtquelle mit einer Lichtleitfaser, mit einer
Linsenfassung, an der die Lichtquelle, eine Kopplungslinse und die Lichtleit
faser befestigbar sind, gekennzeichnet durch einen in einer Ebene senk
recht zur optischen Achse der Kopplungslinse einstellbaren Ring, der an der
Linsenfassung nach Positionierung befestigbar ist,
durch einen Muffenring, der in dem Einstellring parallel zur optischen Achse der Kopplungslinse bewegbar und nach Positionseinstellung an dem Ein stellring befestigbar ist, und durch eine Muffe in dem Muffenring, die die Lichtleitfaser derart hält, daß sie mit ihrer Längsachse gegenüber der opti schen Achse der Kopplungslinse geneigt ist.
durch einen Muffenring, der in dem Einstellring parallel zur optischen Achse der Kopplungslinse bewegbar und nach Positionseinstellung an dem Ein stellring befestigbar ist, und durch eine Muffe in dem Muffenring, die die Lichtleitfaser derart hält, daß sie mit ihrer Längsachse gegenüber der opti schen Achse der Kopplungslinse geneigt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsflä
che der Lichtleitfaser unter einem vorbestimmten Winkel gegenüber einer
zur optischen Achse der Kopplungslinse normalen Ebene geneigt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Muffe in dem Muffenring parallel zur optischen Achse der Kopplungslinse
bewegbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Muffe aus einem in dem Einstellring sitzenden Muffenring, der parallel zur
optischen Achse der Kopplungslinse bewegbar ist, und einer Muffe besteht,
die in den Muffenring eingepreßt ist und die Lichtleitfaser trägt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Muffe in dem Einstellring parallel zur optischen Achse der Kopplungslinse
bewegbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Muffe und der Einstellring aus Metall bestehen und an der der Lin
senfassung durch Laserschweißung befestigt sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Linsenfassung aus Metall und der Einstellring aus Keramik besteht,
so daß der Linsenhalter und der Einstellring miteinander durch Klebstoff ver
bunden sind.
14. Verfahren zum Einstellen der Position einer Lichtleitfaser in einer Kopp
lungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Einstellring in einer Ebene senkrecht zur optischen
Achse der Kopplungslinse bewegt und an der Linsenfassung nach Positio
nierung befestigt wird, und daß der Muffenring in dem Einstellring parallel
zur optischen Achse der Kopplungslinse bewegt und an dem Einstellring
nach Positionierung befestigt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe in
dem Muffenring parallel zur optischen Achse bewegt und nach Positionie
rung befestigt wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| JP9138472A JPH10332990A (ja) | 1997-05-28 | 1997-05-28 | 発光素子と光ファイバーのカップリング構造 |
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| JP (1) | JPH10332990A (de) |
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