DE19822265A1 - Offenend-Spinnrotor und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Offenend-Spinnrotor und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spinnereivorrichtung gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1 sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung.
Es ist beispielsweise bei Offenend-Spinnrotoren bekannt, diese mit einer
Nickel-Diamant-Beschichtung zu versehen, da eine derartige Beschichtung
neben günstigen Spinneigenschaften insbesondere günstigere Ver
schleißeigenschaften als z. B. Stahl aufweist (DE 33 39 852 A1). Es hat sich
jedoch gezeigt daß eine derartige Nickel-Diamant-Schicht insbesondere im
Bereich der Fasersammelrille keine ausreichend lange Lebensdauer besitzt.
Aus diesem Grunde wird gemäß der DE 195 09 742 A1 auf eine aus Eisen
borid bestehende Beschichtung ausgewichen. Um die bei Faserführungsflä
chen bei Spinnrotoren erforderliche Faserrückhaltung zu gewährleisten, muß
diese Beschichtung im Bereich der Fasersammelrille strukturiert werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Spinnereivorrichtung mit einer mit Fasern
in Berührung kommenden Faserführungsfläche vorzuschlagen, die die
Nachteile des Standes der Technik vermeidet, und eine wesentlich erhöhte
Lebensdauer der mit Fasern in Berührung kommenden Faserführungsflä
chen besitzt. Insbesondere beim Einsatz der Erfindung bei Offenend-
Spinnrotoren soll die Verschleißfestigkeit der Nickel-Diamant-Beschichtung,
insbesondere im Bereich der Fasersammelrille, erhöht werden. Desweiteren
soll ein Verfahren zur Herstellung einer verbesserten Spinnereivorrichtung
mit einer Faserführungsfläche, die mit einer Nickel-Diamant-Beschichtung
versehen ist, vorgeschlagen werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Spinnereivorrichtung gemäß
Anspruch 1 sowie durch das Verfahren für deren Herstellung nach Patent
anspruch 12 gelöst. Aufgrund der äußeren Arbeitsschicht mit feiner Körnung
wird z. B. eine gute Gleitqualität für die Fasern erreicht. Darüber hinaus sor
gen die gröberen Diamantkörner in der tieferliegenden Trägerschicht dafür,
daß die kleineren Diamantkörner der Arbeitsschicht auf lange Zeit sicher
gehalten werden, wodurch sich die Lebensdauer der Nickel-Diamant-
Beschichtung beispielsweise auch im Bereich der Fasersammelrille eines
Offenend-Spinnrotors derart erhöht, daß während der gesamten Nutzungs
dauer der Spinnereivorrichtung, z. B. eines Spinnrotors, keine Nachbe
schichtungen oder vorzeitige Auswechslungen vorgenommen werden müs
sen.
Es hat sich gezeigt, daß sowohl z. B. hinsichtlich Spinneigenschaften bei
Spinnrotoren, als ganz allgemein auch bei der Haltbarkeit der Beschichtung
besonders gute Ergebnisse erzielt werden, wenn die Trägerschicht und die
Arbeitsschicht miteinander verzahnt sind. Dies wird dadurch erreicht, daß im
Übergangsbereich zwischen Trägerschicht und Arbeitsschicht sowohl größe
re Diamantkörner der Trägerschicht als auch Körner der Arbeitsschicht ne
beneinander vorkommen.
Für die Diamantkörner der Trägerschicht und der Arbeitsschicht haben sich
Korngrößen gemäß Anspruch 3 oder 4 als besonders vorteilhaft erwiesen.
Durch entsprechende Wahl der Stärken der beiden (oder mehr) Beschich
tungen gemäß Anspruch 5 läßt sich erfindungsgemäß die Lebensdauer der
Beschichtungen auf einfache Weise an die geplante Lebensdauer der Fa
serführungsfläche anpassen.
Vorteilhafterweise wird das Verhältnis der Beschichtungsstärken gemäß An
spruch 6 gewählt, da die feineren Diamantkörner der Arbeitsschicht auf die
se Weise besondere gut gehalten werden. Dabei ist eine Wahl der Schicht
stärken gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 11 zweckmäßig.
Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die Faserführungsfläche
nach Anspruch 12 sowie evtl. 13 und/oder 14 mindestens zwei Beschich
tungsvorgängen unterzogen, wodurch eine dauerhafte Beschichtung mit
guten Eigenschaften erzielt wird. Besonders vorteilhaft erfolgt dies bei einer
besonderen Ausgestaltung des Verfahrens, bei einer sogenannten naß-in-
naß-Beschichtung. Dabei wird die zu beschichtende Fläche aus dem Be
schichtungsbad mit der einen Korngröße ins Beschichtungsbad mit der an
deren Korngröße übergeführt, ohne die zu beschichtende Fläche in der Zwi
schenzeit zu behandeln. Ein Trocknungsvorgang bzw. Entfernen der
restlichen Flüssigkeit (des Beschichtungsbades) unterbleibt dabei. Da die
Beschichtungsbäder bis auf die Größe der darin enthaltenen Diamantkörner
praktisch vorteilhaft gleich sind, findet keine Verunreinigung statt. Dieses
Verfahren ist dadurch besonders kostengünstig.
Die Fertigung einer erfindungsgemäßen Spinnereivorrichtung z. B. auch von
Spinnrotoren, gemäß der Erfindung ist einfach und führt zu einer langen Le
bensdauer der faserführenden Flächen, wie z. B. einer Fasergleitfläche oder
z. B. der Fasersammelrille von OE-Spinnrotoren, ohne daß dies durch Kom
promisse hinsichtlich der Fasergleitfähigkeit und/oder Faserrückhaltung er
kauft werden muß. Vielmehr kann die Nickel-Diamant-Beschichtung trotz
gestiegener Anforderungen an die Verschleißfestigkeit nach wie vor zum
Einsatz gelangen, wobei durch entsprechende Wahl der Stärke (Dicke) der
beiden Schichten der Nickel-Diamant-Beschichtung eine weitgehende An
passung an verschiedene Bedingungen bezüglich Lebensdauer und Gleit
fähigkeit und/oder Faserrückhaltefähigkeit der Faserführungsfläche ermög
licht wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden mit Hilfe von Zeichnungen näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 im schematischen Querschnitt einen erfindungsgemäß ausgebil
dete Faserführungsfläche am Beispiel eines Spinnrotors mit einer
inneren und einer äußeren Nickel-Diamant-Beschichtung; und
Fig. 2 im schematischen Querschnitt ein Detail des in Fig. 1 gezeigten
Spinnrotors.
Der in Fig. 1 gezeigte Spinnrotor 1, der in üblicher Weise aus dem Vollen
gedreht oder aus Blech geformt worden ist, besitzt auf seiner Innenseite im
Anschluß an seinen offenen Rand 10 eine Fasergleitfläche 11, die in einer
Fasersammelrille 12 endet. Der Innenraum des Spinnrotors 1 ist an seinem
dem offenen Rand 10 abgewandten Ende in bekannter Weise durch einen
Boden 13 begrenzt, mit dessen Hilfe der Spinnrotor 1 auf dem Ende eines
Schaftes 2 befestigt ist.
Während des Spinnbetriebes werden vereinzelte Fasern in im wesentlichen
tangentialer Richtung auf die Fasergleitfläche 11 aufgespeist, um längs die
ser in einer spiralförmigen Bahn in die Fasersammelrille 12 zu gleiten, wo
sie gesammelt werden, um später in das Ende eines nicht gezeigten, laufend
abgezogenen Fadens eingebunden zu werden. Somit werden die Faser
gleitfläche 11 und die Fasersammelrille 12 stark beansprucht. Um eine hohe
Lebensdauer dieser stark beanspruchten Fasergleitfläche 11 und der Faser
sammelrille 12 zu erzielen, sind diese durch eine Nickel-Diamant-Be
schichtung 3 geschützt, die derart ausgebildet ist, daß sie einerseits gute
Eigenschaften in bezug auf die Spinnergebnisse aufweist, andererseits aber
verschleißfest ist und auf diese Weise der Abnützung trotz der hohen Bean
spruchung durch die gleitenden Fasern trotzt.
Zu diesem Zweck wird der mit einer Nickel-Diamant-Beschichtung 3 zu ver
sehende Spinnrotor 1 zwei oder mehr Beschichtungsvorgängen unterworfen,
die in an sich üblicher Weise durchgeführt werden können und daher nicht
erläutert werden. Während des ersten Beschichtungsganges erhält der
Spinnrotor 1 eine Trägerschicht 30 mit eingelagerten Diamanten 40, und
anschließend in einem zweiten Beschichtungsgang erhält der Spinnrotor 1
eine zweite Schicht, nämlich eine Arbeitsschicht 31, mit im Verhältnis zu den
in der Trägerschicht 30 eingelagerten Diamantkörnern 40 kleineren Dia
mantkörnern 41. Somit besteht die Beschichtung 3 des Spinnrotors 1 aus
mindestens zwei Teilschichten. Diese beiden Schichten, nämlich die Träger
schicht 30 und die Arbeitsschicht 31, sind - solange nicht ein spezieller
Glättungsvorgang nach Aufbringen der Trägerschicht 30 vorgesehen wird -
nicht durch eine klare Linie voneinander abgegrenzt, sondern sind praktisch
zu einem gewissen Grad miteinander verzahnt (Fig. 2). Dadurch, daß die
Diamantkörner 40 in der tieferliegenden Trägerschicht 30 gröber sind als die
Diamantkörner 41 in der oberen Deck- oder Arbeitsschicht 31, sind die grö
ßeren Diamantkörner 40 über einen tieferen Bereich in der inneren Träger
schicht 30 verankert und dadurch wirksam gesichert gegen Herausreißen.
Die obere, d. h. äußere Arbeitsschicht 31 der Beschichtung 3 nimmt kleinere
Diamantkörner 41 auf, die das Gleiten der Fasern längs der Fasergleitfläche
11 in die Fasersammelrille 12 begünstigen. In dem Bereich, in welchem es
auf gute Gleiteigenschaften ankommt, bleiben diese während der gesamten
Lebensdauer des Spinnrotors 1 erhalten. Aber auch im Bereich der Faser
sammelrille 12 widersteht die Beschichtung 3 einer übermäßigen Abnutzung,
da die kleineren Diamantkörner 41 infolge der Verzahnung im Übergangsbe
reich 33 zwischen den beiden Schichten (Trägerschicht 30 und Arbeits
schicht 31) der Beschichtung 3 durch die gröberen Diamantkörner 40 sicher
gehalten werden.
Die Stärke S der Trägerschicht 30 hängt zu einem gewissen Grad von der
Größe der in ihr eingebetteten Diamantkörner 40 ab, d. h., daß sie nicht ge
ringer ist als die Größe der in ihr eingebetteten Diamantkörner 40. Diese
weisen eine Größe zwischen 3,5 µm und 5 µm, vorzugsweise von ca. 4 µm,
auf, während die kleineren Diamantkörner 41 der Arbeitsschicht 31 eine
Größe von 1 µm bis 2,8 µm, vorzugsweise von ca. 2 µm, aufweisen. In den
Figuren sind die Größenverhältnisse der Diamantkörner 40 und 41 übertrie
ben dargestellt worden, um die Größenunterschiede deutlich sichtbar zu
machen.
Die Vorrichtung und auch das Verfahren können im Rahmen der vorliegen
den Erfindung in vielfältiger Weise abgewandelt werden, insbesondere
durch Austausch einzelner Elemente durch Äquivalente oder durch andere
Kombinationen einzelner Merkmale. So ist es beispielsweise nicht erforder
lich, daß die beiden Schichten (Trägerschicht 30 und Arbeitsschicht 31) je
weils die gleiche Stärke aufweisen. Die obere Schicht, die Arbeitsschicht 31,
wird durch entsprechende Wahl der Beschichtungsdauer in ihrer Stärke s so
dimensioniert, daß sie eine Lebensdauer aufweist, die der erwarteten Le
bensdauer des Spinnrotors 1 entspricht, während die untere Schicht, die
Trägerschicht 30, eine solche Stärke S erhält, daß sie die grobkörnigen
Diamanten 40 sicher trägt. Die Deck- oder Arbeitsschicht 31 kann u. U. stär
ker sein als die Trägerschicht 31.
Wie schon oben zum Ausdruck gebracht, ist die Fasergleitfläche 11 infolge
der im wesentlichen tangentialen Aufspeisung der Fasern bei weitem nicht
derart stark verschleißgefährdet wie die Fasersammelrille 12. Somit braucht
die äußere Arbeitsschicht 31, bei der es auf gute Gleiteigenschaften in be
zug auf die zugeführten Fasern ankommt, nicht sehr stark zu sein, sondern
kann durchaus dünner sein als die sie tragende Trägerschicht 30 mit den
gröberen Diamantkörnern 40 (siehe Fig. 2). Diese Trägerschicht 30 erhält
deshalb durch entsprechende zeitliche Ausdehnung des ersten Beschich
tungsganges im Vergleich zum nachfolgenden Beschichtungsvorgang in der
Regel eine Stärke S, die das Zwei- bis Fünffache der Stärke s der Deck-
oder Arbeitsschicht 31 beträgt. Diese besitzt vorzugsweise eine Stärke s, die
zwischen 5 und 10 µm liegt, während die Trägerschicht 30 eine Stärke S
aufweist, die zwischen 20 und 30 µm, vorzugsweise etwa um 25 µm, liegt.
Es hat sich gezeigt, daß in Abhängigkeit von der gewählten Diamantgröße
für die Trägerschicht 30 eine Stärke S von Vorteil ist, die im wesentlichen
dem 5- bis 8-fachen der in ihr eingebetteten Diamantkörner 40 entspricht,
während für die Deck- oder Arbeitsschicht 31 eine Stärke s sich als vorteil
haft herausgestellt hat, die im wesentlichen dem 2- bis 6-fachen der in ihr
eingebetteten Diamantkörner 41 entspricht. Bei einer Korngröße von ca. 4
µm für die Diamantkörner 40 beträgt somit die Stärke S der Trägerschicht 20
µm bis 32 µm, während bei einer Korngröße von 2 µm für die Diamantkörner
41 der Deck- oder Arbeitsschicht 31 diese eine Stärke s zwischen 4 µm und
12 µm aufweist.
Falls gewünscht, können auch mehr als zwei Nickel-Diamant-
Beschichtungen vorgesehen werden. Beispielsweise kann eine Zwischen
schicht mit mittelgroßer Körnung der Diamantkörner den Übergangsbereich
33 zwischen den beschriebenen Schichten (Trägerschicht 30 und Arbeits
schicht 31) bilden. Gegebenenfalls kann aber auch zwischen dem Spinnro
tor 1 selber und der Trägerschicht 30 eine weitere Trägerschicht (nicht ge
zeigt) vorgesehen sein, die dann nicht unbedingt als Nickel-Diamant-Schicht
ausgebildet zu sein braucht. Das Wesen der beschriebenen Erfindung ist
darin zu sehen, daß bei Beschichtungen von Faserführungsflächen diese
eine tieferliegende Trägerschicht 30 aufweisen, die die Diamantkörner 41
der obenliegenden Arbeitsschicht 31 sichern. Die Erfindung wurde beispiel
haft an der Fasersammelfläche eines Spinnrotors erläutert. Die Erfindung
beschränkt sich aber nicht nur darauf, sondern ist ebenfalls einsetzbar bei
den Faserführungsflächen, z. B. von Auflösewalzen von Offenend-
Spinnmaschinen. So können hier die Garnituren mit einer Beschichtung ge
mäß der Erfindung ausgebildet werden. Eine andere Spinnereivorrichtung
gemäß der Erfindung bildet die Karde, deren Faserführungsflächen, die
Garnituren, gemäß der Erfindung ausgestaltet werden können. Ein weiteres
Einsatzgebiet der Erfindung sind z. B. Faserspeisekanäle von
Offenend-Spinnmaschinen.
Claims (14)
1. Spinnereivorrichtung mit einer mit Fasern in Berührung kommenden
Faserführungsfläche, die mit einer Nickel-Diamant-Beschichtung
versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Nickel-Diamant-
Beschichtung (3) aus mindestens einer inneren Trägerschicht (30)
und einer äußeren Arbeitsschicht (31) besteht, wobei die in der
inneren Trägerschicht (30) eingebetteten Diamantkörner (40) größer
sind als die in der äußeren Arbeitsschicht (31) eingebetteten Dia
mantkörner (41).
2. Spinnereivorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerschicht (30) und die Arbeitsschicht (31) miteinander
verzahnt sind.
3. Spinnereivorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Diamantkörner (40) der Trägerschicht (30)
eine Größe zwischen 3,5 µm und 5 µm und die Diamantkörner (41)
der Arbeitsschicht (31) eine Größe zwischen 1 µm und 2,8 µm
aufweisen.
4. Spinnereivorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Diamantkörner (40) der
Trägerschicht (30) eine Größe von 4 µm und die Diamantkörner (41)
der Arbeitsschicht (31) eine Größe von 2 µm aufweisen.
5. Spinnereivorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerschicht (30) und die
Arbeitsschicht (31) unterschiedliche Stärken (S, s) aufweisen.
6. Spinnereivorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerschicht (30) stärker ist als die Arbeitsschicht (31).
7. Spinnereivorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerschicht (30) im wesentlichen die zwei- bis fünffache
Stärke (S) der Arbeitsschicht (31) aufweist.
8. Spinnereivorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerschicht (30) die 5- bis
8-fache Stärke (S) der in ihr eingebetteten Diamantkörner (40)
aufweist.
9. Spinnereivorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerschicht (30) eine
Stärke (S) zwischen 20 und 30 µm aufweist.
10. Spinnereivorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß Arbeitsschicht (31) die 2- bis 6-
fache Stärke (S) der in ihr eingebetteten Diamantkörner (41)
aufweist.
11. Spinnereivorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsschicht (31) eine
Stärke (s) zwischen 5 und 10 µm aufweist.
12. Verfahren zur Herstellung einer Faserführungsfläche, nach einem
oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die mit einer verschleißresistenten Nickel-Diamant-
Beschichtung zu versehende Faserführungsfläche mindestens zwei
Beschichtungsgängen unterzogen wird, wobei in einem ersten
Beschichtungsgang eine Trägerschicht mit größeren
Diamantkörnern und in einem zweiten Beschichtungsgang eine Ar
beitsschicht mit im Vergleich zur Trägerschicht kleineren Diamant
körnern erzeugt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der
zweite Beschichtungsgang ohne zusätzliche Bearbeitung der durch
den ersten Beschichtungsgang erzielten Oberfläche durchgeführt
wird.
14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Beschichtungsgang gegenüber dem zweiten
Beschichtungsgang zeitlich ausgedehnt wird.
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