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DE19822700A1 - Klapptisch für ein Kraftfahrzeug - Google Patents

Klapptisch für ein Kraftfahrzeug

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Publication number
DE19822700A1
DE19822700A1 DE19822700A DE19822700A DE19822700A1 DE 19822700 A1 DE19822700 A1 DE 19822700A1 DE 19822700 A DE19822700 A DE 19822700A DE 19822700 A DE19822700 A DE 19822700A DE 19822700 A1 DE19822700 A1 DE 19822700A1
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DE
Germany
Prior art keywords
table top
folding
support element
folding table
rail
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19822700A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerd Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkswagen AG
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE19822700A priority Critical patent/DE19822700A1/de
Publication of DE19822700A1 publication Critical patent/DE19822700A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N3/00Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for
    • B60N3/001Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for of tables or trays
    • B60N3/002Arrangements or adaptations of other passenger fittings, not otherwise provided for of tables or trays of trays
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
    • B60P3/32Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects comprising living accommodation for people, e.g. caravans, camping, or like vehicles
    • B60P3/36Auxiliary arrangements; Arrangements of living accommodation; Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Passenger Equipment (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Klapptisch für ein Kraftfahrzeug nach dem Oberbegriff des Anspruch 1.
Ein bekannter Klapptisch für ein Kraftfahrzeug (DE 90 01 496 U1) umfaßt ein Tragelement, das um eine horizontale Klappachse an einer Montagewand als Fahrzeuginnenwand schwenkbar gelagert ist und eine Tischplatte, die auf dem Tragelement befestigt ist. Das Tragelement hängt zusammen mit der Tischplatte in einer unbenutzten Ruhestellung des Klapptisches etwa parallel zur Montagewand nach unten. In einer horizontalen Gebrauchs­ stellung ist das Tragelement zusammen mit der Tischplatte um die Klappachse hochge­ klappt und durch Stützelemente gehalten.
Die Tischplatte ist hier zweiteilig ausgebildet. Als Stützelement ist eine Gasfeder in der Art eines Stützbeins zwischen einem mittleren, unteren Bereich des Tragelements und einem unteren festen Abstützpunkt an der Montagewand eingesetzt. Die Montagewand weist ein muldenförmiges Verkleidungsteil auf, in dem der gesamte Klapptisch in seiner Ruhestellung so aufgenommen ist, daß die Oberfläche der Tischplatte bündig mit dem Muldenrand verläuft. Weiter ist für die Festlegung der horizontalen Gebrauchsstellung eine Fixierein­ richtung durch eine betätigbare Verriegelung der Gasfeder vorgesehen.
Der Klapptisch ist an einer Seiteninnenwand befestigt und vor einem zugeordneten Sitzplatz ausklappbar. Die Lage der Tischplatte in Gebrauchsstellung ist durch die Montageposition des Klapptisches im Fahrzeug festgelegt und nicht veränderbar. Die gewählte Tischplatten­ entfernung vom zugeordneten Fahrzeugsitz stellt somit einen Kompromiß als Mittelstellung zwischen einem gewünschten weiten Abstand für eine große Person und einem geringen Abstand für kleinere Benutzer, insbesondere für Kinder dar. Besonders ungünstige Tischpositionen können sich dann ergeben, wenn der zugeordnete Fahrzeugsitz selbst längsverstellbar im Fahrzeug angebracht ist und damit auch längsverstellbar gegenüber einem ortsfesten Tisch ist.
Bei einer ähnlichen bekannten Ausführungsform eines Klapptisches (DE 85 15 777 U1) ist die Tischplatte direkt randseitig an einer Klappachse gelagert und zudem über ein ebenfalls klappbares Traversenbauteil als Halteelement ohne zusätzliches Stützbein abgestützt. Auch dieser Klapptisch ist ortsfest angebracht.
Ein weiterer bekannter, ortsfester Klapptisch (DE-PS 652 961) weist eine zwischen einem unteren Wandabstützpunkt und einer Tischplatte gekoppelte verschiebbare Stütze als schrägstehendes Stützbein auf.
Zudem ist eine höhenverstellbare Arbeitsplatte bekannt (DE-OS 25 30 603) mit einem aufwendigen Verstellmechanismus, der jedoch eine Längsverstellung nicht zuläßt.
Weiter sind bereits längsverstellbare Klapptische bekannt, die das gleiche Prinzip für eine Längsverstellung aufweisen: an einer Montagewand wird dazu in der Länge des Ver­ stellwegs eine Führungsschiene montiert, an der die Tischplatte direkt oder über ein Tragelement mit Schiebemuffen verschiebbar gehalten ist. Zudem stellt die Führungs­ schiene die Klappachse dar, in dem eine Führungsschiene mit kreisrundem Durchmesser und entsprechenden Schiebemuffen auch eine Schwenkverbindung bilden oder die Füh­ rungsschiene selbst drehbar gelagert ist. Bei einem solchen bekannten Klapptisch für eine Ladeninneneinrichtung (DE-GM 19 48 128) ist eine Tischplatte randseitig über Schiebe­ muffen verschiebbar und schwenkbar an einer ortsfesten Führungsschiene gehalten. Das freie Ende der Tischplatte wird zum Boden über ein einklappbares Stützbein abgestützt, das über ein unteres, schwenkbares Stützrad zusammen mit der Verschiebung der Tischplatte verschiebbar ist. Ein ähnlicher verschiebbarer Klapptisch einer Ladeneinrichtung (DE-GM 75 30 660 ) weist statt eines Stützbeins einen Stützrahmen ohne Bodenräder auf, der bei einer Verschiebung der Tischplatte auf dem Boden reibend verschoben werden muß. Allgemein ist hier die zusammen mit der Tischplattenverschiebung erforderliche Verschiebung eines an der Tischplatte angebrachten Stützbeins schwierig beherrschbar und führt zudem zu einer labilen Abstützung der Tischplatte.
In einer aufwendigen Lösung eines längsverstellbaren Klapptisches (DE 295 03 473 U1) wird der Klapptisch mit klappbarer Tischplatte und einem zugeordneten Stützbein an einem vertikal stehenden Rahmen angeordnet, an dem ein fester unterer Abstützpunkt für das Stützbein liegt. Dieser Rahmen ist an seiner Unter- und Oberseite jeweils an horizontal verlaufenden, an der Montagewand befestigten Schienen verschiebbar gelagert. Solche offene Führungsschienen sind in einem Kraftfahrzeug im Laufe der Zeit unansehnliche Schmutzfänger und können bei ungeschickten Manipulationen zu Verletzungen führen.
In einer weiter bekannten ähnlichen Ausführungsform eines Klapptisches für ein Reisemobil (DE 94 13 998 U1) ist die Führungsschiene im Querschnitt quadratisch ausgebildet und selbst verdrehbar und arretierbar gehalten, so daß ein Stützbein entbehrlich ist. Eine aus­ reichende Stabilität der aufgeklappten Tischplatte ist jedoch nur mit geringen Tischplatten­ breiten erreichbar. Zudem ist auch hier zwangsläufig die Führungsschiene über den Längs­ verstellweg in ungünstiger Weise sichtbar und zugänglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen Klapptisch so weiterzubilden, daß eine Anpassung der Tischplattenlage an eine Sitzposition durch eine Verschiebung der Tischplatte in ihrer Ebene bei guter Funktion und gutem optischen Eindruck mit der Möglich­ keit einer stabilen Abstützung durchführbar ist.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Gemäß Anspruch 1 ist die Tischplatte über wenigstens eine parallel zur Tischplattenebene ausgerichtete Schiebeführung auf dem Tragelement befestigt, so daß die Tischplatte gegenüber dem Tragelement durch Verschieben verstellbar ist.
Damit ist hier das Tragelement klappbar jedoch sonst ortsfest an einer vorbestimmten Stelle der Montagewand angebracht. Da verwendete Lagerungen, Halterungen, Abstützungen und Arretierungen mit dem unverschiebbaren Tragelement verbunden sind, können diese wie bei einem unverschiebbaren Klapptisch konstruktiv einfach aufgebaut sein.
Eine Anpassung des Klapptisches an eine gewünschte Benutzerposition erfolgt hier lediglich durch eine Verschiebung der Tischplatte, während das Tragelement an seiner ortsfesten Position verbleibt.
Grundsätzlich kann dabei wenigstens eine Schiebeführung in beliebigen Richtungen parallel zur Tischplattenebene ausgerichtet sein. In der Regel wird ein solcher Klapptisch an einer Fahrzeugseiteninnenwand als Montagewand angebracht, wobei eine Längsverstellung der Tischplatte zweckmäßig ist und damit die wenigstens eine Schiebeführung in Richtung der Klappachse ausgerichtet ist.
Besonders vorteilhaft werden mehrere, aus einem ersten und zweiten Schienenteil be­ stehende Schiebeführungen, bevorzugt drei Schiebeführungen zwischen der Oberseite des Tragelements und der Unterseite der Tischplatte angebracht. Bei einer solchen Anordnung sind die Schiebeführungen vorteilhaft abgedeckt und nicht sichtbar.
In einer ersten Ausführungsvariante sind zwischen dem Tragelement und der Tischplatte separate Teilstücke von Schiebeführungen parallel montiert.
In einer anderen Ausführungsvariante können Unterschienen solcher Schiebeführungen auch integrale Bestandteile des Tragelements sein.
Als Tragelement wird für eine günstige Montage und Abstützung bevorzugt ein platten­ förmiges Element verwendet, das zur Gewichtsreduzierung Durchbrechungen aufweisen kann. Eine ähnliche Struktur kann durch einen Rahmen hergestellt werden, bei dem insbesondere Rahmenteile als integrierte Schienenteile ausgebildet sein können. Für eine leichtgängige und geräuscharme Schiebeführung werden an sich bekannte Rollenführungen aus U-Schienen und eingesetzten T-Schienen vorgeschlagen.
Besonders vorteilhaft können trotz der Verschiebbarkeit der Tischplatte Stützelemente zwischen dem Tragelement und einem Abstützpunkt an der Montagewand ortsfest und unverschiebbar angebracht werden. Als Stützbeine können an sich bekannte, klappbare, verschiebbar gekoppelte oder steckbare Ausführungen verwendet werden. Besonders bevorzugt wird eine Gasfeder als Stützbein eingesetzt, die eine Verriegelung in der Position der Gebrauchsstellung der Tischplatte enthält. Eine solche Gasfeder kann ausgehend von einem mittleren unteren Bereich des Tragelements direkt an einem unteren festen Abstütz­ punkt der Montagewand schwenkbar befestigt sein. Je nach den Gegebenheiten kann es auch zweckmäßig sein, den Klapptisch mit einem Gestellfuß herzustellen, der vertikal wandseitig montierbar ist und einen unteren festen Abstützpunkt für ein Stützbein, insbe­ sondere für eine Gasfeder aufweist.
Für eine Halterung und Fixierung des Tragelements in der Ruhestellung und in der Ge­ brauchsstellung können an sich bekannte Einrichtungen wie betätigbare Rasten, Riegel, Klemmen, etc. verwendet werden. Solche Vorrichtungen sind entsprechend auch für die Festlegung der Tischplatte gegenüber dem Tragelement in angepaßten Schiebestellungen einsetzbar.
Der Klapptisch kann einschließlich seiner Schiebeeinrichtung in an sich bekannter Weise in seiner Ruhestellung in einer Mulde einer Innenraumverkleidung der Montagewand gehalten sein.
Vorteilhaft wird der Tischplattenrand mit einem Kunststoffprofil umgeben, bevorzugt um­ spritzt. Dieses Kunststoffprofil schließt mit einer genauen schmalen Fuge an die Montage­ wand bzw. eine Verkleidung an. Zudem soll das Kunststoffprofil mit einem Überstand so weit nach unten vorstehen, daß der Bereich des Tragelements überdeckt ist und damit nicht mehr sichtbar ist. Zudem ergibt sich dadurch ein gewisser Verletzungsschutz und ein Schutz gegen Verunreinigung von Kleidungsstücken. Das Kunststoffprofil soll zudem eine obere Kantenrundung sowie eine untere Abschlußrundung mit großem Radius aufweisen. Die obere Kantenrundung kann in der Art einer Schlingerleiste gegenüber der Tischplatten­ oberfläche nach oben vorstehen.
Anhand einer Zeichnung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Explosionszeichnung einer ersten Ausführungsform eines Klapptisches,
Fig. 2 eine perspektivische Explosionszeichnung einer zweiten Ausführungsform eines Klapptisches, und
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch einen Randbereich einer Tischplatte mit einem randseitigen Kunststoffprofil.
In der Fig. 1 ist eine perspektivische Explosionszeichnung einer ersten Ausführungsform eines Klapptisches 1 und in der Fig. 2 eine perspektivische Explosionszeichnung einer zweiten Ausführungsform eines Klapptisches 2 dargestellt, wobei gleiche Teile in beiden Ausführungsformen mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind.
In der Fig. 1 umfaßt der Klapptisch 1 ein um eine horizontale Klappachse 36 an einer Fahr­ zeugseiteninnenwand 3 schwenkbar gelagertes, ortsfestes Tragelement 4, das zur Gewichtsreduzierung mit Durchbrechungen 5 ausgebildet ist. Auf diesem ortsfesten Trag­ element 4 sind parallel zur Klappachse 36 drei erste Schienenteile 6, 7, 8 von drei Schiebe­ führungen 9, 10 und 11 parallel und gleichmäßig voneinander beabstandet befestigt. Diese ersten Schienenteile 6, 7, 8 sind als U-Schiene mit Hinterschneidungen ausgebildet.
Den ersten Schienenteilen 6, 7, 8 sind jeweils an einer Unterseite einer Tischplatte 15 angebrachte zweite Schienenteile 12, 13, 14 der Schiebeführungen 9, 10, 11 zugeordnet. Diese zweiten Schienenteile 12, 13, 14 sind als T-Schiene ausgebildet, an denen Rollen 16 gelagert sind. Im montierten Zustand der Schiebeführungen 9, 10 und 11 ist die Tischplatte 15 dadurch in der Tischplattenebene um eine durch die Doppelpfeile in der Fig. 1 dar­ gestellte Länge L in Fahrzeuglängsrichtung relativ zu und auf dem Tragelement 4 verschieb­ bar.
Ein Tischplattenrand 17 wird bevorzugt wie aus Fig. 3 ersichtlich, mit einem Kunststoffprofil 18 umspritzt. Dieses Kunststoffprofil 18 steht soweit nach unten vor, daß der Bereich eines Tragelements 4 in optisch ansprechender Weise überdeckt ist. Ferner weist das Kunststoff­ profil 18 eine als Schlingerleiste nach oben vorstehende obere Rundung 19 sowie eine untere Abschlußrundung 20 mit großem Radius auf, wodurch sich zudem auch ein gewisser Verletzungsschutz ergibt. Ein mit x bezeichneter Abstand zwischen dem Tragelement 4 und einer Außenkante des Tischplattenrandes 17 ist so bemessen, daß auch bei größst­ möglicher Relativverschiebung zwischen Tischplatte 15 und Tragelement 4 keine Finger eingequetscht werden können. Zur Beseitigung dieses Gefährdungspotentials ist außerdem eine Abweiskante 4' vorgesehen.
Bei auf dem Tragelement 4 befestigter Tischplatte 15 hängt das Tragelement 4 zusammen mit der Tischplatte 15 in einer unbenutzten Ruhestellung des Klapptisches 1 von der Klapp­ achse 36 etwa parallel zur Fahrzeugseiteninnenwand 3 nach unten. An der Fahrzeug­ seiteninnenwand 3 ist dazu eine Innenraumverkleidung mit einer Mulde 22 angebracht, in der der Klapptisch 1 in seiner Ruhestellung so aufgenommen ist, daß die Oberfläche der Tischplatte 15 etwa bündig zu der umgebenden Verkleidung liegt.
In einer horizontalen Gebrauchsstellung dagegen ist der Klapptisch 1 um die Klappachse 36 hochgeklappt und durch ein Stützelement 21 gehalten. Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, umfaßt das Stützelement 21 einen wandseitig montierbaren Gestellfuß 23 sowie eine Gasfeder 24, wobei die Gasfeder 24 in der Art eines Stützbeins zwischen einem mittleren, unteren Bereich des Tragelements 4 und einem unteren festen Abstützpunkt direkt an dem wandseitig montierbaren Gestellfuß 23 verläuft. Diese Gasfeder 24 ist in der Gebrauchsstellung der Tischplatte 15 verriegelbar.
In der gemäß Fig. 2 alternativen Ausführungsform des Klapptisches 2 sind im Gegensatz zu der in der Fig. 1 gezeigten Ausführungsform die ersten Schienenteile 25, 26, 27 von Schiebeführungen 28, 29, 30 integrale Bestandteile eines als Tragrahmen 34 ausgebildeten Tragelements. Die ersten Schienenteile 25, 26, 27 fungieren hier in einer Doppelfunktion als Rahmenteile des Tragrahmens 34 und als Schienenteile. Diesen ersten Schienenteilen 25, 26, 27 sind wiederum zweite Schienenteile 31, 32, 33 der Schiebeführung 28, 29, 30 zuge­ ordnet, wobei analog dem ersten Ausführungsbeispiel die ersten Schienenteile 25, 26, 27 als U-Schiene mit Hinterschneidungen und die zweiten Schienenteile 31, 32, 33 als T-Schiene mit Rollen 16 ausgebildet sind.
Wie dies weiter aus der Fig. 2 ersichtlich ist, umfaßt das Stützelement 35 hier lediglich eine Gasfeder 24, die zwischen einem mittleren, unteren Bereich des Tragelements 34 und einem unteren festen Abstützpunkt direkt an der Fahrzeugseiteninnenwand 3 verläuft.
Die Verwendung eines erfindungsgemäßen Klapptisches 1 gemäß Fig. 1 wird nachfolgend beschrieben:
In der Ruhestellung ist der Klapptisch 1 in der Mulde 22 aufgenommen, wobei die Ober­ fläche der Tischplatte 15 bündig zu der umgebenden Verkleidung liegt. Für einen Obergang in die Gebrauchsstellung wird der Klapptisch 1 um die horizontale Klappachse 36 nach oben geklappt, wodurch die Tischplatte 15 zusammen mit dem ortsfesten Tragelement 4 in eine horizontale Position gelangt. In dieser Position wird dann die Gasfeder 24 des Stützelements 21 zur stabilen Abstützung des Klapptisches 1 verriegelt. Die Lage der Tischplatte 15 ist in dieser Gebrauchsstellung nunmehr durch eine Verschiebung dieser Tischplatte 15 relativ zu dem an seiner ortsfesten Position verbleibenden Tragelement 4 auf einfache Weise über die Schiebeführungen 9, 10, 11 möglich. Sobald eine gewünschte Tischplattenposition erreicht ist, kann die Tischplatte 15 mittels schematisch angeordnete, an sich bekannten Halte­ rungen und/oder Fixiereinrichtungen 37 in dieser Position festgelegt werden. Damit können die Sitzabstände von der Tischplatte 15 individuell eingestellt werden, z. B. mit einem ge­ wünschten weiten Abstand für eine große Person oder einem geringen Abstand für eine kleine Person. Eine Anpassung der Tischplattenlage an eine Sitzposition ist somit auf einfache Weise lediglich durch eine Verschiebung der Tischplatte 15 in ihrer Ebene bei gleichzeitiger stabiler Abstützung möglich.

Claims (11)

1. Klapptisch für ein Kraftfahrzeug,
mit einem um eine etwa horizontale Klappachse (36) an einer Montagewand (3) als Fahrzeuginnenwand schwenkbar gelagerten Tragelement (4; 34), und
mit einer Tischplatte (15), die auf dem Tragelement (4; 34) befestigt ist, dergestalt daß das Tragelement (4; 34) zusammen mit der Tischplatte (15) in einer unbenutzten Ruhe­ stellung des Klapptisches (1; 2) von der Klappachse (36) etwa parallel zur Montage­ wand (3) nach unten hängt und in einer horizontalen Gebrauchsstellung um die Klapp­ achse (36) hochgeklappt und durch Stützelemente (21; 35) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tischplatte (15) über wenigstens eine parallel zur Tischplattenebene ausge­ richtete Schiebeführung (9, 10, 11; 28, 29, 30) auf dem Tragelement (4; 34) befestigt ist, so daß die Tischplatte (15) gegenüber dem Tragelement (4; 34) durch Verschieben verstellbar ist.
2. Klapptisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens eine Schiebe­ führung (9, 10, 11; 28, 29, 30) in Richtung der Klappachse (36) ausgerichtet ist.
3. Klapptisch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Montagewand (3) eine Fahrzeugseiteninnenwand ist und die Verstellung der Tischplatte (15) eine Längsver­ stellung ist.
4. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß auf dem Tragelement (4) erste Schienenteile (6, 7, 8) von Schiebeführungen (9, 10, 11), bevorzugt drei erste Schienenteile (6, 7, 8) von drei Schiebeführungen (9, 10, 11) parallel und beabstandet befestigt sind, und
daß an der Unterseite der Tischplatte (15) entsprechende zweite zugeordnete Schienenteile (12, 13, 14) der Schiebeführungen (9, 10, 11) angebracht sind.
5. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß am Tragelement (34) erste Schienenteile (25, 26, 27) von Schiebeführungen (28, 29, 30), bevorzugt drei erste Schienenteile (25, 26, 27) von drei Schiebenführungen (28, 29, 30) parallel und beabstandet integriert sind, und
daß an der Unterseite der Tischplatte (15) entsprechende zweite zugeordnete Schienenteile (31, 32, 33) der Schiebeführungen (28, 29, 30) angebracht sind.
6. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die wenig­ stens eine Schiebeführung (9, 10, 11; 28, 29, 30) aus einem ersten Schienenteil (6, 7, 8; 25, 26, 27) als U-Schiene mit Hinterschneidungen und aus einem zweiten Schienen­ teil (12, 13, 14; 31, 32, 33) als T-Schiene besteht, wobei an der T-Schiene Rollen (16) gelagert sind, die in die U-Schiene eingreifen.
7. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (4; 34) plattenförmig, bevorzugt rahmenförmig ausgebildet ist.
8. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Stütz­ element (21; 35) eine Gasfeder (24) in der Art eines Stützbeins zwischen einem mittle­ ren, unteren Bereich des Tragelements (4; 34) und einem unteren festen Abstützpunkt direkt an der Montagewand (3) oder an einem wandseitig montierbaren Gestellfuß (23) verwendet ist.
9. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Halte­ rungen und Fixiereinrichtungen (37) für die Festlegung der horizontalen Gebrauchs­ stellung und/oder die Festlegung einer bestimmten Schiebestellung vorgesehen sind.
10. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Montagewand (3) eine Innenraumverkleidung mit einer Mulde (22) angebracht ist, in der der Klapptisch (1; 2) in seiner Ruhestellung so aufgenommen ist, daß die Oberfläche der Tischplatte (15) etwa bündig zu der umgebenden Verkleidung liegt.
11. Klapptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch­ plattenrand (17) mit einem Kunststoffprofil (18) umgeben, bevorzugt umspritzt ist, das einerseits an die Montagewand (3) bzw. einer Verkleidung mit schmaler Fuge an­ schließt und so weit nach unten vorsteht, daß der Bereich des Tragelements (4; 34) überdeckt ist und das eine ggf. nach oben vorstehende obere Rundung (19) und eine untere Abschlußrundung (20) mit großem Radius aufweist.
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