DE19821814A1 - Fluiddruckzylinder mit Nutenabdeckung - Google Patents
Fluiddruckzylinder mit NutenabdeckungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Fluiddruck
zylinder mit Abdeckungen für die Öffnungen von Sensorbe
festigungsnuten.
Fluiddruckzylinder weisen üblicherweise Sensorbefestigungs
nuten auf, die in den Außenflächen eines Zylinderrohres
ausgebildet sind und in denen jeweils ein Sensor befestigt
ist, um die Betriebsposition eines Kolbens zu erfassen.
Eine Vielzahl derartiger Sensorbefestigungsnuten ist in den
Außenflächen des Zylinderrohres vorgesehen, um das Verändern
der Sensoren zu ermöglichen, so daß die Sensoren einem Wechsel
der Spezifikation oder Installationsposition des Zylinders
angepaßt werden können. Von Nachteil ist es hierbei jedoch,
daß Fremdstoffe, wie Staub, durch die Öffnungen in die
Sensorbefestigungsnuten eintreten können und sich darin
festsetzen. Außerdem sind die Öffnungen der Sensorbefesti
gungsnuten so schmal, daß positionsdetektorsensoren darin
gehalten werden können, was es schwierig und mühsam macht, an
der Innenseite der Nutenkante abgelagerten Staub vollständig
zu entfernen. Außerdem können Zylinder, an denen Staub haftet,
eine Kontaminierung der Arbeitsumgebung bewirken. Insbesondere
werden Nahrungsmittel- und chemische Herstellungsprozesse
wesentlich durch eine Mischung von Fremdstoffen, wie Staub
beeinträchtigt, so daß derartige Zylinder, die eine Kontimina
tionsquelle sein können, nicht als Antriebsquelle für
Herstellungsvorrichtungen verwendet werden können.
Außerdem ist es bei Verwendung derartiger Zylinder in einer
staubigen Arbeitsumgebung wahrscheinlich, daß sich Staub in
den Sensorbefestigungsnuten ablagert. In einem solchen Fall
wird, wenn die Sensoren zur Anpassung an einen Wechsel der
Installationsposition oder Spezifikation des Zylinders
geändert werden müssen, der Wechselvorgang unmöglich, wenn die
in den Sensorbefestigungsnuten abgelagerten Fremdstoffe nicht
wie erforderlich vollständig entfernt werden. Somit wird die
Wartung der Zylinder sehr mühsam.
Im Hinblick auf diese beim Stand der Technik auftretenden
Probleme ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
Fluiddruckzylinder zu schaffen, der das Eintreten von
Fremdstoffen in die Sensorbefestigungsnuten verhindern kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung einen Fluid
druckzylinder vor, der Sensorbefestigungsnuten an der
Außenfläche eines Zylinderrohres und Nutenabdeckungen
aufweist, die jede der Sensorbefestigungsnuten, in denen kein
Sensor befestigt ist, abdecken.
Die Sensorbefestigungsnut weist ein Paar von Verriegelungsvor
sprüngen auf, die an entsprechenden Kanten der Öffnungen so
ausgebildet sind, daß sie nach innen vorspringen. Die
Nutenabdeckung ist aus einem flexiblen Material geformt, das
elastisch deformierbar ist und mit einem Schneidinstrument
geschnitten werden kann, und weist einen Dichtungsabschnitt
auf, der die Öffnung der Sensorbefestigungsnut gegenüber dem
Äußeren abdeckt und der breiter ist als die Öffnung, ein Paar
von Beinabschnitten, die sich von der Bodenfläche des
Dichtungsabschnitts so nach unten erstrecken, daß sie in die
Sensorbefestigungsnut eingesetzt werden können, und Schulter
abschnitte, die an den Außenflächen der Beinabschnitte
ausgebildet sind und von der Innenseite der Nuten her an den
Vorsprüngen der Kanten der Sensorbefestigungsnut angreifen.
Bei dem erfindungsgemäßen Zylinder deckt die Nutenabdeckung
Sensorbefestigungsnuten, in denen keine Sensoren befestigt
sind, ab, so daß ein Ablagern von Staub in den Nuten verhin
dert wird. Außerdem hilft die Flexibilität der aus flexiblem
Material gebildeten Nutenabdeckung beim Öffnen und Schließen
des Paares von Beinabschnitten, um dieses einfach und
zuverlässig in und aus der Sensorbefestigungsnut zu befestigen
bzw. zu entfernen. Außerdem kann die Länge der Nutenabdeckung
in Abhängigkeit von der Sensorbefestigungsposition beliebig
eingestellt werden, da sie einfach mit einem Schneidinstrument
geschnitten werden kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die
Außenflächen des Paares von Beinabschnitten der Nutenabdeckung
in der Richtung geneigt, in der sie sich einander zu ihrer
Spitze hin annähern, während die seitlichen Nutenwände der
Sensorbefestigungsnut in der Richtung geneigt sind, in der die
Nutenbreite allmählich zu ihrem Boden hin abnimmt. Die Neigung
der Außenfläche des Beinabschnitts der Nutenabdeckung ist so
vorgesehen, daß sie kleiner ist als die Neigung der Nutenwand
der Sensorbefestigungsnut.
Bei dieser Ausgestaltung können bei der Befestigung der
Nutenabdeckung die Spitzen der Paare von Beinabschnitten
einfach eingesetzt und von den Kanten der Sensorbefestigungs
nut zwischen die Vorsprünge eingepreßt werden, um die
geneigten Außenflächen der Beinabschnitte über die Vorsprünge
zusammenzudrücken, so daß die Beinabschnitte elastisch nach
innen deformiert werden. Hierdurch wird eine einfache
Befestigung ermöglicht. Außerdem liegen die Beinabschnitte
nahe an den Nutenwänden an und sind gesichert, da die Neigung
der Außenflächen der Beinabschnitte kleiner ist als die der
Nutenwände der Sensorbefestigungsnut.
In Weiterbildung der Erfindung sind die Bodenflächen der an
beiden Kanten der Sensorbefestigungsnut ausgebildeten
Vorsprünge zu ihrer Spitze hin in der Richtung geneigt, in der
sie allmählich zu dem Äußeren der Nut hin geneigt sind,
während die Schulterabschnitte des Paares von Beinabschnitten
der Nutenabdeckung in der Richtung geneigt sind, in der die
Höhe der Oberfläche nach außen hin abnimmt.
Wenn die Nutenabdeckung von der Sensorbefestigungsnut entfernt
wird, kann die Nutenabdeckung somit stark aus der Sensorbe
festigungsnut nach außen gezogen werden, wobei die Bein
abschnitte entlang der Neigung der Vorsprünge und Schulter
abschnitte elastisch nach innen deformiert werden, wodurch die
Entfernung der Nutenabdeckung erleichtert wird.
Zusätzlich sind gemäß der vorliegenden Erfindung vorzugsweise
beide breitenseitigen Enden des Dichtabschnitts der Nuten
abdeckung nach unten abgeschrägt, so daß der Dichtabschnitt
hart gegen die Außenfläche des Zylinderrohres gepreßt werden
kann.
Außerdem ist erfindungsgemäß ein Abstand zwischen den Paaren
von Beinen der Nutenabdeckung vorgesehen, durch den eine
Leitung des Sensors durchgeführt werden kann.
Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der
Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnung. Dabei bilden
alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale
für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der
Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den
Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 einen vergrößerten Schnitt durch Fig. 1, der einen
Zustand zeigt, in dem eine der Nutenabdeckungen
entfernt ist,
Fig. 3 eine schematische vergrößerte Ansicht von Fig. 2,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Sensors.
In Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 ein Fluiddruckzylinder
bezeichnet, der mit Druckluft betrieben wird und ein Zylinder
rohr 2 mit im wesentlichen quadratischem Querschnitt mit vier
abgerundeten Ecken aufweist, sowie eine Kopfabdeckung 3 und
eine Stangenabdeckung 4, die beide Enden einer Zylinderbohrung
2a innerhalb des Zylinderrohres abdecken, und eine Stange 5,
die sich von einem gleitend in der Zylinderbohrung 2a
aufgenommenen Kolben (nicht dargestellt) erstreckt, wie es in
Fig. 2 dargestellt ist. Das Zylinderrohr 2 und die Abdeckungen
3 und 4 werden mit geeigneten Elementen, bspw. Zugstangen,
einstückig zusammengesetzt.
Zwei Zylinderbefestigungsnuten 8, in denen jeweils ein
Positionsdetektionssensor 11 zur Feststellung der Be
triebsposition eines Kolbens befestigt ist, sind an jeder der
vier Seiten des Zylinderrohres 2 in Axialrichtung des
Zylinderrohres 2 ausgebildet. Ein Beispiel für einen Sensor
11 ist ein magnetischer Proximitätssensor.
Wie in Fig. 3 dargestellt ist, weist die Sensorbefestigungsnut
8 ein Paar von Eingriffs-Verriegelungsvorsprüngen 8b, 8b auf,
die an entsprechenden Kanten einer Öffnung 8a so ausgebildet
sind, daß sie sich nach innen erstrecken und die Nutenbreite
der Öffnung 8a verringern. Die Bodenfläche des Vorsprungs 8b
ist derart geneigt, daß seine Spitze dem Äußeren der Nut näher
ist als seine Bodenseite. Außerdem weisen seitliche Nutenwände
8c, 8c der Sensorbefestigungsnut 8 geneigte Oberflächenaut,
die in der Richtung schräg gestellt sind, in der die Nuten
breite zum Nutenboden allmählich abnimmt. Beide Enden der
Sensorbefestigungsnut 8 werden durch die Abdeckungen 3 bzw.
4 verschlossen.
Nutenabdeckungen 9 sind in jeder der Sensorbefestigungsnuten
8, in denen kein Sensor 11 angebracht ist, vorgesehen. Die
Nutenabdeckung 9 besteht aus einem flexiblen Material, wie
einem synthetischen Kunstharz, das elastisch deformiert und
mit einem Schneidwerkzeug geschnitten werden kann. Sie weist
einen Dichtabschnitt 9a auf, der die Öffnung 8a Sensorbe
festigungsnut 8 abdeckt und der breiter ist als die Öffnung
8a, ein Paar von Beinabschnitten 9b, 9b, die sich von der
Bodenfläche des Dichtabschnitts 9a so nach unten erstrecken,
daß sie in die Sensorbefestigungsnut 8 eingesetzt werden
können, und Schulterabschnitte 9c, 9c, die an den Außenflächen
der Beinabschnitte 9b, 9b ausgebildet sind, um von der
Innenseite der Sensorbefestigungsnut 8 her an den Vorsprüngen
8b, 8b der Kanten der Sensorbefestigungsnut 8 anzugreifen. Die
Spitzen der Paare von Beinabschnitten 9b, 9b werden zwischen
die Vorsprünge 8b, 8b der Kanten der Sensorbefestigungsnut 8
eingesetzt, und die Abdeckung wird in der Sensorbefestigungs
nut 8 angebracht, indem sie gepreßt wird, bis die Schulter
abschnitte 9c, 9c an den Vorsprüngen 8b, 8b angreifen.
Die Außenflächen des Paares von Beinabschnitten 9b, 9b der
Nutenabdeckung 9 bilden geneigte Oberflächen, die in der
Richtung geneigt sind, in der die Beinabschnitte 9b, 9b sich
einander zu ihrer Spitze hin annähern. Die Neigung der schräg
gestellten Fläche ist etwas kleiner als die Neigung der
Nutenwände 8c, 8c der Sensorbefestigungsnut 8.
Wenn die Nutenabdeckung 9 in der Befestigungsnut 8 angebracht
wird, werden bei dieser Ausgestaltung die schrägen äußeren
Flächen der Beinabschnitte 9b, 9b durch die Vorsprünge 8b, 8b
zusammengedrückt, um die elastische Deformation der Bein
abschnitte zur Ermöglichung einer einfachen Befestigung zu
erleichtern. Außerdem liegen die Beinabschnitte 9b, 9b nahe
an den Nutenwänden 8c, 8c an und sind an diesen gesichert,
weil die Neigung der Außenflächen der Beinabschnitte 9b, 9b
geringer ist als die der Nutenwände 8c, 8c der Sensorbe
festigungsnut 8. Dies bewirkt einen stabilen Befestigungs
zustand.
Außerdem ist die obere Fläche des Schulterabschnitts 9c so
geneigt, daß seine Höhe nach außen hin abnimmt. Diese geneigte
Oberfläche greift an der schrägen Bodenfläche des Vorsprungs
8b an. Da die Eingriffsabschnitte des Schulterabschnitts 9c
und des Vorsprungs 8b derart geneigte Oberflächen bilden, kann
die Nutenabdeckung 9 dann, wenn die Nutenabdeckung 9 von der
Sensorbefestigungsnut 8 entfernt werden soll, hart von der
Sensorbefestigungsnut 8 nach außen gezogen werden, um eine
elastische, nach innen entlang der schrägen Oberflächen
gerichtete Deformation der Beinabschnitte 9b, 9b zu bewirken,
was das Entfernen der Nutenabdeckung 9 erleichtert.
Außerdem sind beide breitenseitigen Enden des Dichtabschnitts
9a der Nutenabdeckung 9 um einen geringen Winkel von etwa 5°
nach unten abgeschrägt, so daß der Dichtabschnitt hart gegen
die Außenfläche des Zylinderrohres 2 an den entsprechenden
Seiten der Befestigungsnut 8 gepreßt werden kann.
Ein Freiraum 9d zur Verdrahtung ist zwischen dem Paar von
Beinabschnitten 9b, 9b der Nutenabdeckung 9 vorgesehen, so daß
eine Leitung 12 von dem Sensor 11 durch den Freiraum 9d
hindurchgeführt werden kann.
Bei dem Fluiddruckzylinder 1 mit der oben beschriebenen
Ausgestaltung deckt die Nutenabdeckung 9 die Sensorbe
festigungsnut 8, in der kein Sensor befestigt ist, ab, wodurch
die Ablagerung von Staub in der Sensorbefestigungsnut 8
verhindert wird. Außerdem kann die Flexibilität der Nuten
abdeckung 9 von Nutzen sein, wenn das Öffnen und Schließen des
Paares von Beinabschnitten 9b, 9b zur einfachen und zu
verlässigen Befestigung und Entfernung in bzw. aus der
Sensorbefestigungsnut 8 durchgeführt werden soll, da die
Nutenabdeckung 9 aus einem flexiblem Material hergestellt ist.
Außerdem kann, da die Nutenabdeckung 9 mit einem Schneidwerk
zeug geschnitten werden kann, ihre Länge leicht in Abhängig
keit von der Sensorbefestigungsposition eingestellt werden.
Fig. 4 zeigt einen magnetischen Proximitätsschalter als
Beispiel eines Positionsdetektionssensors 11. Dieser Sensor
gibt ein Signal aus, wenn sich ihm ein nicht dargestellter
Magnet, der an dem Kolben befestigt ist, nähert. Die für die
Weiterleitung des Signals vorgesehene Leitung 12 wird durch
die Sensorbefestigungsnut 8 zu deren Ende geführt und wird
dann über den in der Nutenabdeckung 9 ausgebildeten Ausgangs
abschnitt 14 herausgeführt. Der Ausgangsabschnitt 14 wird
durch Ausschneiden des Endes des Dichtungsabschnitts 9a aus
der Nutenabdeckung 9 hergestellt.
Der Sensor 11 weist Schulterabschnitte 11a, 11b auf, die an
den Bodenflächen der Eingriffsverriegelungsvorsprünge 8b, 8b
der Befestigungsnut 8 angreifen. Der Sensor 11 hat außerdem
an einem seiner Längsenden eine Gewindebohrung 11b, in die
eine Stellschraube 13 eingeschraubt ist.
Der Sensor 11 wird in der Sensorbefestigungsnut 8 befestigt,
indem die Abdeckung 3 oder 4 des Zylinderrohres entfernt wird,
indem der Sensor in die Sensorbefestigungsnut 8 von deren
Längsende her eingesetzt und zu einer gewünschten Position
verschoben wird, und indem die Stellschraube 13 durch die
Öffnung 8a der Sensorbefestigungsnut 8 derart in die Ge
windebohrung 11b eingesetzt wird, daß die Spitze der Schraube
13 gegen die Bodenfläche der Sensorbefestigungsnut 8 drückt,
um die Schulterabschnitte 11a, 11b gegen die Bodenflächen der
Verriegelungsvorsprünge 8b, 8b zu pressen.
Alternativ kann zur Befestigung und Entfernung des Sensors 11,
ohne die Abdeckung 3 oder 4 entfernen zu müssen, die Breite
der Öffnung 8a der Sensorbefestigungsnut 8 teilweise ver
größert werden, so daß der Sensor durch diesen breiteren
Abschnitt in die Sensorbefestigungsnut 8 eingesetzt und an
einer gewünschten Position befestigt werden kann. Diese
Ausgestaltung vermeidet die Notwendigkeit des Entfernens der
Abdeckung 3 oder 4, um den Sensor zu befestigen oder zu
entfernen, wodurch die Wartung und der Austausch des Sensors
erleichtert wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung deckt die Nutenabdeckung
diejenigen Sensorbefestigungsnuten ab, in denen kein Sensor
angebracht ist, so daß die Ablagerung von Staub in den Nuten
verhindert wird. Außerdem kann, da die Nutenabdeckung aus
einem flexiblen Material hergestellt ist, ihre Flexibilität
nützlich sein, wenn das Paar von Beinabschnitten geöffnet und
geschlossen wird, um die Abdeckung einfach und zuverlässig in
bzw. aus der Sensorbefestigungsnut zu befestigen oder zu
entfernen. Außerdem kann ihre Länge in Abhängigkeit von der
Sensorbefestigungsnut einfach eingestellt werden, da sie mit
einem Schneidwerkzeug geschnitten werden kann.
Claims (5)
1. Fluiddruckzylinder mit einer Vielzahl von Sensorbe
festigungsnuten (8), die in der Außenfläche eines Zylinder
rohres (2) in Axialrichtung ausgebildet sind, und mit
Nutenabdeckungen (9) zur Abdeckung der Sensorbefestigungsnuten
(8), in denen kein Sensor (11) angebracht ist, wobei:
die Sensorbefestigungsnut (8) ein Paar von Verriegelungsvor sprüngen (8b) aufweist, die an den entsprechenden Kanten der Öffnung (8) ausgebildet sind und nach innen vorspringen, und wobei:
die Nutenabdeckung (9) aus einem flexiblen Material her gestellt ist, das elastisch deformierbar ist und mit einem Schneidwerkzeug geschnitten werden kann, und einen Dicht abschnitt (9a) aufweist, der die Öffnung (8a) der Sensorbe festigungsnut (8) nach außen abdeckt und der breiter ist als die Öffnung (8a), ein Paar von Beinabschnitten (9b), die sich von der Bodenfläche des Dichtabschnitts (9a) nach unten erstrecken, so daß sie in die Sensorbefestigungsnut (8) einsetzbar sind, und Schulterabschnitte (9c), die an den Außenflächen der Beinabschnitte (9b) ausgebildet sind und von der Innenseite der Nut (8) her an den Vorsprüngen (8b) der Sensorbefestigungsnut (8) angreifen.
die Sensorbefestigungsnut (8) ein Paar von Verriegelungsvor sprüngen (8b) aufweist, die an den entsprechenden Kanten der Öffnung (8) ausgebildet sind und nach innen vorspringen, und wobei:
die Nutenabdeckung (9) aus einem flexiblen Material her gestellt ist, das elastisch deformierbar ist und mit einem Schneidwerkzeug geschnitten werden kann, und einen Dicht abschnitt (9a) aufweist, der die Öffnung (8a) der Sensorbe festigungsnut (8) nach außen abdeckt und der breiter ist als die Öffnung (8a), ein Paar von Beinabschnitten (9b), die sich von der Bodenfläche des Dichtabschnitts (9a) nach unten erstrecken, so daß sie in die Sensorbefestigungsnut (8) einsetzbar sind, und Schulterabschnitte (9c), die an den Außenflächen der Beinabschnitte (9b) ausgebildet sind und von der Innenseite der Nut (8) her an den Vorsprüngen (8b) der Sensorbefestigungsnut (8) angreifen.
2. Fluiddruckzylinder nach Anspruch 1, wobei die Außen
flächen des Paares von Beinabschnitten (9b) der Nutenabdeckung
(9) in der Richtung geneigt sind, in der sie sich einander zu
ihrer Spitze hin annähern, während die seitlichen Nutenwände
(8c) der Sensorbefestigungsnut (8) in der Richtung geneigt
sind, in der ihre Nutenbreite allmählich zum Nutenboden hin
abnimmt, und wobei die Neigung der Außenfläche des Bein
abschnitts (9b) der Nutenabdeckung (9) kleiner ist als die
Neigung der Nutenwand (8c) der Sensorbefestigungsnut (8).
3. Fluiddruckzylinder nach Anspruch 1 oder 2, wobei die
Bodenflächen der an beiden Kanten der Sensorbefestigungsnut
(8) ausgebildeten Vorsprünge (8b) an ihrer Spitze in der
Richtung geneigt sind, in der sie allmählich zum Äußeren der
Nut hin geneigt sind, während die Schulterabschnitte (9c) des
Paares von Beinabschnitten (9b) der Nutenabdeckung (9) in der
Richtung geneigt sind, in der die Höhe ihrer Oberfläche nach
außen hin abnimmt.
4. Fluiddruckzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei die breitenseitigen Enden des Dichtabschnitts (9a) der
Nutenabdeckung nach unten geneigt sind, so daß der Dicht
abschnitt fest gegen die Außenfläche des Zylinderrohres (2)
gepreßt werden kann.
5. Fluiddruckzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
wobei ein Abstand zwischen den Paaren von Beinen (9b) der
Nutenabdeckung (9) ausgebildet ist, durch den eine Leitung
(12) von dem Sensor (11) hindurchgeführt werden kann.
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