DE19821701A1 - Antiaufwickeleinrichtung für Schaukelanordnung - Google Patents
Antiaufwickeleinrichtung für SchaukelanordnungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Ein Problem bei Spielplatzschaukeln besteht darin, daß Kinder
oftmals die Schaukeln über die obere Querstange der Schaukel
anordnung werfen, so daß die Schaukeln schließlich auf die
Querstange aufgewickelt werden. Aufgewickelte Schaukeln sind
normalerweise nicht benutzbar und müssen durch Wartungsperso
nal abgewickelt werden. Auch wenn die Schaukel gleichmäßig
auf eine Querstange aufgewickelt ist, so daß sie benutzbar
erscheint, kann die Benutzung einer aufgewickelten Schaukel
die Querstange oder die Ketten beschädigen, welche den Schau
kelsitz tragen, oder es könnte für den Benutzer gefährlich
werden. Das Abwickeln von Schaukeln erfordert einen Zeitauf
wand des Wartungspersonals und ist daher teuer. Es ist daher
erwünscht, eine Einrichtung zu schaffen, welche ein Auf
wickeln der Schaukeln auf die Querstange verhindert.
Eine bekannte Vorrichtung zur Verhinderung des Schaukelauf
wickelns ist in der US-Patentschrift Nr. 5 147 247 beschrie
ben. Dieses Patent beschreibt eine Sperreinrichtung für
Schaukeln, die auf der Oberseite der Querstange der Schaukel
anlage montiert ist. Die Sperreinrichtung ist so geformt, daß
sie ein Durchschwingen der Schaukel über der Querstange und
dadurch ein Aufwickeln derselben verhindert. Obwohl dies
funktioniert, erfordert diese Einrichtung eine beträchtliche
Materialmenge und muß für verschieden große Schaukelanordnun
gen unterschiedlich geformt werden.
Eine weitere bekannte Einrichtung zur Verhinderung des Schau
kelaufwickelns weist ein Paar von Schäkeln (clevises) auf,
die in je einem Schäkelgehäuse gelagert sind. Die Schäkelge
häuse werden von einem äußeren Stab im Abstand gehalten, der
über die obere Querstange einer Schaukelanordnung gleitet.
Jedes Schäkelgehäuse dreht sich auf einem Satz von Kugella
gern derart, daß die Schäkel und der äußere Stab sich zusam
men als eine Einheit drehen. Obwohl diese Einrichtung zur
Verhinderung des Schaukelaufwickelns brauchbar ist, ist sie
ziemlich teuer in der Herstellung im Hinblick auf die Kugel
lager und die für die Erzeugung der einzelnen Teile erforder
liche Bearbeitung. Ferner kann der Abstand zwischen den
Schäkeln nicht einfach eingestellt werden, da der Abstand
durch den äußeren Stab dauerhaft festgelegt ist. Die Einrich
tung ist auch verhältnismäßig schwer.
Durch die Erfindung soll daher eine Einrichtung geschaffen
werden, die zusammen mit einer identischen Einrichtung einge
baut wird, um eine Schaukel an der Querstange einer Schaukel
anordnung aufzuhängen, und die ein Aufwickeln der Schaukel an
der Querstange verhindert, ohne so kompliziert und kostspie
lig ausgebildet zu sein wie die bekannten Einrichtungen. Jede
der beiden Einrichtungen soll dabei eine Schaukelkette tragen
und die Einrichtungen sollen an der Querstange der Schaukel
anordnung so montiert sein, daß der Abstand zwischen den
Einrichtungen eingestellt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst.
Vorzugsweise wird ein Metall-Kunststoff-Kontakt statt der
Verwendung von Kugellagern angewendet.
In den Unteransprüchen werden vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung unter Schutz gestellt.
So wird eine nicht konzentrische Hülse verwendet, die in eine
vorbestimmte Stellung durch Schwerkraft zurückkehrt. Aus der
Hülse ragt ein Ansatz derart hervor, daß die fehlende Konzen
trizität der Hülse den Ansatz im Ruhezustand nach unten
hängen läßt. Der Ansatz ist zweckmäßigerweise unter einem
Winkel angeordnet, der die Mittellinie einer Kette der Schau
kel mit der Mitte der Aufwickeleinrichtung ausrichtet.
Beim Entwerfen von Anlagen für Freiluftspielplätze müssen
zahlreiche Sicherheitsnormen eingehalten werden, bevor die
Anlage auf einem Spielplatz eingebaut und verwendet werden
darf. Eine dieser Normen begrenzt die Größe und Art von
Vorsprüngen, die an der Anlage vorhanden sein dürfen. Ein
Vorsprung ist allgemein etwas, das von der Anlage nach außen
steht und einen Bereich bildet, an welchem lose Kleiderteile
oder andere Gegenstände sich verfangen können. Eine übliche
Einrichtung, die einen Vorsprung erzeugt, ist eine Mutter-
und Bolzenkombination. Ein Bolzen muß notwendigerweise durch
eine Oberfläche so vorstehen, daß eine Mutter auf das Gewin
deende des Bolzens geschraubt werden kann.
Durch die erwähnte Abwinkelung des Ansatzes an der Hülse
wird wirksam verhindert, daß ein unzulässiger Vorsprung an
der Vorrichtung entsteht.
Durch die Zweiteilung von Basis und Hülse der beiden Einrich
tungen lassen sich diese in einfacher Weise auf die Querstan
ge von vorhandenen Schaukelanordnungen montieren, ohne daß
diese zerlegt werden müssen.
Anhand der Figuren wird die Erfindung beispielhaft näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Teilschrägansicht einer Querstange einer
Schaukelanordnung, die eine Antiaufwickeleinrich
tung gemäß der Erfindung aufweist, wobei nur eine
Einrichtung dargestellt ist, welche eine einzige
Kette trägt,
Fig. 2 eine Explosionsdarstellung einer solchen Einrich
tung,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine an der Querstange einer
Schaukelanordnung eingebauten Einrichtung,
Fig. 4 eine Vorderansicht einer an der Querstange einer
Schaukelanordnung eingebauten Einrichtung,
Fig. 5 einen Schnitt im wesentlichen längs der Linie 5-5
in Fig. 3,
Fig. 6 einen Schnitt im wesentlichen längs der Linie 6-6
in Fig. 4, und
Fig. 7 eine teilweise auseinandergezogene Teilschrägan
sicht einer Querstange einer Schaukelanordnung mit
einer anderen Ausführungsform der Antiaufwickel
einrichtung gemäß der Erfindung.
Eine Einrichtung zur Verhinderung des Aufwickelns einer
Schaukel auf der Querstange einer Schaukelanordnung ist in
den Figuren allgemein mit 10 bezeichnet. Die Einrichtung 10
muß zwar paarweise eingebaut werden, um eine normale Schaukel
zu halten, jedoch wird nur eine Einrichtung 10 im einzelnen
beschrieben, wobei klar ist, daß zwei im wesentlichen gleiche
Einrichtungen zum Tragen einer Schaukel verwendet werden. Die
Einrichtung 10 enthält allgemein eine Basis 12, die eine
Hülse 14 drehbar trägt. Eine Schaukel für eine normale Schau
kelanordnung enthält allgemein einen Schaukelsitz (nicht
gezeigt), der von zwei Seilen oder Ketten 16 getragen wird
(nur eine Kette ist dargestellt). Die Einrichtung 10 ist
paarweise auf einer Querstange 18 einer Schaukelanordnung
eingebaut. Jede Einrichtung 10 ist mit einer der Ketten 16
der Schaukel derart verbunden, daß die Schaukel von der
Querstange 18 getragen wird. Die Einrichtungen 10 sind unab
hängig, so daß der Abstand zwischen den Einrichtungen 10 an
der Querstange 18 leicht eingestellt werden kann, um ihn
Schaukeln mit verschieden großen Schaukelsitzen anzupassen.
Es ist allgemein erwünscht, den Verbindungen zwischen den
Ketten 16 und der Querstange 18 einen Abstand zu geben, der
etwas größer ist als die Breite des Schaukelsitzes, so daß
die Ketten 16 unter einem Winkel bezüglich der Querstange 18
statt senkrecht dazu angeordnet sind. An sich erfordern
verschiedene Schaukelsitze unterschiedliche Abstände zwischen
den Einrichtungen 10. Wenn eine Schaukel von zwei Einrichtun
gen 10 getragen wird, kann die Schaukel nicht um die Quer
stange 18 gewickelt werden, da die Hülse 14 sich mit der
Schaukel dreht, wenn die Schaukel über die Querstange 18
geworfen wird.
Die Basis 12 enthält zwei im wesentlichen gleiche, austausch
bare Ringe 20, von denen jeder einen Sitzteil 22 und einen
Hauptteil 24 aufweist. Ein Absatz 26 erstreckt sich von einer
Kante des Sitzteils 22 nach oben, um eine im wesentlichen
nach außen sich erstreckende, vertikale Wand 28 an einer
Kante des Sitzteils 22 zu bilden. Auf der anderen Seite des
Absatzes 26 erstreckt sich der Hauptteil 24 abgewinkelt nach
unten zurück zur Querstange 18 hin. Der Hauptteil 24 enthält
eine Kerbe 30, die eine Öffnung 32 umgibt, welche eine
Schraube 34 aufnimmt, um den Ring 20 an der Querstange 18 zu
befestigen. Bei der in den Figuren dargestellten Ausführungs
form der Erfindung werden bei jedem Ring 20 zwei Schrauben 34
verwendet. Ferner ist es zweckmäßig, eine Beilagscheibe 36
zwischen jeder Schraube 34 und dem Ring 20 vorzusehen, so daß
die Kraft der Schraube 34 über die Kerbe 30 verteilt werden
kann. Die Kerbe 30 ist so geformt, daß sie die Beilagscheibe
36 aufnimmt.
Jeder Ring 20 ist allgemein rohrförmig und enthält eine
Längsbohrung 40, die so geformt ist, daß sie passend auf der
Querstange 18 sitzt. Die Ringe 20 werden auf der Querstange
18 so eingebaut, daß die Sitzteile 22 aneinanderstoßen, um
einen einzigen Sitz 42 innerhalb der Hülse 14 zu bilden, auf
dem sich die Hülse 14 dreht. Die Hülse 14 wird von der Basis
12 am Sitz 42 so getragen, daß die Hülse 14 durch die Absätze
26 der Ringe 20 eingegrenzt wird. An sich kann sich die Hülse
14 nicht längs der Querstange 18 verschieben, sondern kann
sich nur bezüglich der Basis 12 drehen. Diese Ausbildung
bewirkt, daß sich die Hülse 14 direkt bezüglich der Basis 12
ohne die Verwendung von Kugellager- oder Rollenlagern dreht.
Es ist zweckmäßig, daß die Basis 12 aus Kunststoff herge
stellt wird, so daß die Gesamtkosten zur Herstellung der
Einrichtung 10 verhältnismäßig gering sind. Die Hülse 14 kann
jedoch auch aus Metall hergestellt werden, um Festigkeit zu
erzeugen.
Die Hülse 14 bildet eine Rinne 50, die sich teilweise um den
Umfang der Hülse 14 erstreckt. Die Rinne 50 ist zwischen zwei
Absätzen 52 an der Hülse 14 angeordnet, die an den Absätzen
26 der Basis 12 anliegen, wenn die Hülse 14 eingebaut ist.
Die Rinne 50 verringert ebenfalls die in der Hülse 14 erfor
derliche Materialmenge, so daß sie leichter und billiger
herzustellen ist. Ferner erstreckt sich die Rinne 50 nicht
vollständig um den Umfang der Hülse 14, so daß die Hülse 14
nicht konzentrisch ist. An sich kehrt die Hülse 14 in eine
vorbestimmte Stellung zurück, wenn sie in Ruhe ist.
Ein Ansatz 60 erstreckt sich radial nach außen von der Hülse
14 in den Bereich, in den sich die Rinne 50 um den Umfang der
Hülse 14 nicht erstreckt. Der Ansatz 60 enthält ein durch
gehendes Loch 62, das so geformt ist, daß es einen Bolzen 64
aufnimmt, welcher für die Verbindung der Kette 16 mit der
Einrichtung 10 verwendet wird. Der Ansatz 60 enthält einen
Schlitz 66, der so geformt ist, daß er ein Gelenk 68 der
Kette 16 passend aufnimmt. Die Kette 16 kann mit der Einrich
tung 10 ferner durch eine Beilagscheibe 70 und eine Siche
rungsmutter 72 verbunden sein.
Der Ansatz 60 ist ferner unter einem Winkel zur Hülse 14
angeordnet. Die Winkelanordnung des Ansatzes 60 ist derart,
daß die Mittellinie 80 der Kette 16 durch den oberen inneren
Mittelpunkt 82 der Hülse 14 verläuft. Diese Formgebung ver
ringert das Drehmoment, das durch die Einrichtung 10 ausgeübt
wird, wenn eine von zwei Einrichtungen 10 getragene Schaukel
verwendet wird. Der obere innere Mittelpunkt 82 der Hülse 14
ist als Schnittpunkt einer Ebene 86, die auf der Querstange
18 senkrecht steht und durch den Mittelpunkt der Basis 12
verläuft, und einer Linie definiert, die auf der Ebene 86,
d. h. auf der Innenfläche der Hülse 14, senkrecht steht, und
ist um 180° gegen die Mitte des Ansatzes 60 versetzt.
Die Winkelstellung des Ansatzes 60 bewirkt auch, daß die
Sicherungsmutter 72 und das Ende 90 des Bolzens 64 näher an
der Basis 12 und der Hülse 14 liegen, als sie es tun würden,
wenn der Ansatz 60 senkrecht zur Hülse 14 stünde. Der mit 92
bezeichnete Abstand wird wesentlich verkleinert, so daß durch
das Bolzenende 90 und die Sicherungsmutter 72 kein Vorsprung
erzeugt wird, wie durch die ASTM Safety Standards for Outdoor
Playground Equipment vorgeschrieben. Diese Ausgestaltung
ermöglicht, daß die Einrichtung 10 solche Normen leichter
erfüllt, als wenn vom Bolzenende 90 und der Sicherungsmutter
72 ein Vorsprung gebildet werden würde.
Es ist nun zu bemerken, daß eine an zwei Einrichtungen 10 von
der Querstange 18 hängende Schaukel nicht um die Querstange
18 gewickelt werden kann. Die Schaukel kann nicht aufge
wickelt werden, da jede Kette 16, die den Schaukelsitz trägt,
mit der Hülse 14 verbunden ist, die sich relativ zur Quer
stange 18 frei drehen kann. Wenn daher eine Schaukel über die
Querstange 18 geworfen wird, zieht jede Kette 16 die Hülse 14
um die Querstange 18, wobei die Schaukel ein Aufwickeln der
Kette 16 verhindert.
Eine weitere Ausführungsform der Einrichtung zur Verhinderung
eines Aufwickelns einer Schaukel um die obere Querstange
einer Schaukelanordnung gemäß der Erfindung ist allgemein mit
110 in Fig. 7 bezeichnet. Die Einrichtungen 110 sind paarweise
eingebaut, so daß jede Einrichtung 110 eine einzige Kette
(nicht gezeigt) einer Schaukel trägt. Die Einrichtung 110 ist
im wesentlichen die gleiche wie die oben beschriebene Ein
richtung 10 und enthält im wesentlichen die gleichen Teile
wie die Einrichtung 10. An sich weist die Einrichtung 110
allgemein eine Basis 112 auf, welche eine Hülse 114 drehbar
trägt. Während die Einrichtung 10 insbesondere für einen
Schaukelsitz geeignet ist, der zusammengebaut wird, kann die
Einrichtung 110 an einer Querstange 118 einer vorhandenen
zusammengebauten Schaukelanordnung eingebaut werden, ohne daß
die Schaukelanlage zerlegt werden muß, da die Einrichtung 110
so ausgebildet ist, daß sie um die Querstange 118 gelegt
werden kann, ohne daß sie über das Ende der Querstange 118
geschoben werden muß.
Die Einrichtung 110 kann um die Querstange 118 gelegt werden,
da die Ringe 120 der Basis 112 und der Hülse 114 in Hälften
120A, 120B bzw. 114A, 114B aufgespalten sind. Jede Hälfte
120A, 120B des Rings 120 kann zur Bildung des Rings 120 zusam
mengefaßt werden, der im wesentlichen gleich dem oben in
Bezug auf die erste Ausführungsform der Erfindung beschriebe
nen Ring 20 ausgebildet ist. Die Ringe 120 haben jedoch
entgegengesetzt verlaufende Flansche 194, welche Bolzenlöcher
196 bilden. Jeder Flansch 194 und jedes Bolzenloch 196 ist so
geformt, daß sie eine Mutter-Bolzen-Kombination 198 aufneh
men. Nach dem Einbau an der Querstange 118 wirken die Mutter-
und Bolzen-Kombinationen 198 so, daß sie die Hälften 120A,
120B an der Querstange 118 festklemmen. Schrauben 134 können
auch in Löcher 132 eingesetzt werden, um die Basis 112 siche
rer an der Querstange 118 zu befestigen. Die Basis 112 kann
ebenfalls Schlitze 130 ähnlich den Schlitzen 30 bei der
ersten Ausführungsform der Erfindung aufweisen, die Beilag
scheiben 136 aufnehmen können.
Wenn die Basis 112 eingebaut ist, werden Absätze 126 und ein
Sitz (nicht gezeigt) gebildet, die im wesentlichen die glei
chen sind wie die Absätze 26 und der Sitz 42, die oben be
schrieben wurden. Eine Hülse 114 wird sodann an der Basis 112
durch Zusammenschließen von Hälften 114A und 114B um den Sitz
der Basis 112 durch geeignete Mutter- und Bolzen-Kombinationen 200
befestigt. Die Mutter- und Bolzen-Kombinationen 200
erstrecken sich durch geeignete Bolzenlöcher 202, die in
Flanschen 204 vorhanden sind, welche von jeder Seite der
Hülse 114 ausgehen. Die Hülse 114 weist eine Rinne 150 gleich
der oben beschriebenen Rinne 50 auf, welche zwei Absätze 152
an der Hülse 114 bildet, die an den Absätzen 126 der Basis
112 anliegen.
Ein Ansatz 160 erstreckt sich unter einem Winkel von der
Hülse 114 nach außen, und zwar unter dem gleichen Winkel, wie
er oben mit Bezug auf die erste Ausführungsform der Erfindung
beschrieben wurde. Die Hülse 160 bildet ein Bolzenloch 162,
das so geformt ist, daß es einen Bolzen (nicht gezeigt)
aufnimmt, der eine Kette (nicht gezeigt) am Ansatz 160 be
festigt.
So ist nun verständlich, daß die Einrichtung 110 auf einer
vorhandenen Querstange 118 eingebaut werden kann, ohne daß
die Einrichtung 110 über das Ende der Querstange 118 gescho
ben werden muß. Nach dem Einbau kann die Einrichtung 110 zum
Tragen einer Schaukelkette derart verwendet werden, daß die
Schaukel sich nicht um die Querstange 118 wickelt, wenn sie
über die Querstange 118 geworfen wird, da die Hülse 114 sich
bezüglich der Querstange 118 zusammen mit der Schaukel dreht.
Es ist ferner erwünscht, die Bolzenlöcher 196, 202 und Flan
sche 194, 204 so auszubilden, daß die Mutter- und Bolzen-An
ordnung 198, 200 nicht aus der Einrichtung 110 vorstehen und
dabei einen unerwünschten Vorsprung bilden, wie er durch die
ASTM Safety Standards definiert ist.
Die Einrichtungen 10 und 110 können an Querstangen 18 mit
anderen Querschnitten als dem in den Figuren dargestellten
runden Querschnitt eingebaut werden. In diesem Fall ist die
Öffnung 40 der Basis 12 so geformt, daß sie die Querstange 18
passend aufnimmt. Der von den Ringen 20 gebildete Sitz 42
bleibt im wesentlichen kreisförmig, auch wenn die Öffnung 40
zur Anpassung an den Querschnitt der Querstange 18 anders
geformt ist. So ist zu bemerken, daß die Einrichtungen 10 und
110 auch bei Querstangen 18 mit quadratischem oder dreiecki
gem Querschnitt verwendet werden können.
Somit ist ersichtlich, daß eine Antiaufwickeleinrichtung für
eine Schaukelanordnung gemäß der Erfindung eine Einrichtung
ergibt, die ein Aufwickeln einer Schaukel um die Querstange
einer Schaukelanordnung verhindern kann. Die Einrichtung löst
auch die Erfindungsaufgabe, ohne einen Vorsprung zu erzeugen,
der ein Sicherheitsrisiko darstellen würde.
Claims (15)
1. Einrichtung zur Verhinderung eines Aufwickelns einer
Schaukel über die Querstange einer Schaukelanordnung,
gekennzeichnet durch einen Basis (12) mit einem Sitz
(42), wobei die Basis (12) eine Längsöffnung (40) auf
weist, die so geformt ist, daß sie auf die Querstange
(18) paßt, sowie durch eine Hülse (14), die von der
Basis (12) auf dem Sitz (42) drehbar getragen wird,
wobei die Schaukel mit der Hülse (14) verbunden ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Basis (12) einen ersten und zweiten Ring (20) um
faßt, wobei jeder der Ringe einen Sitzteil (22) und
einen Absatz (26) aufweist, der sich an einer Kante des
Sitzteils (22) radial nach außen erstreckt.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
jeder der Ringe (20) einen Hauptteil (24) aufweist,
wobei der Hauptteil eine sich vom Absatz (26) nach unten
erstreckende abgewinkelte Wand und wenigstens ein Be
festigungsloch (32) aufweist.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Hauptteil (24) eine das Befestigungsloch (32) umge
bende Kerbe (30) aufweist, wobei die Kerbe (30) eine im
wesentlichen ebene Bodenfläche aufweist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ringe (20) auf der Querstange
(18) so montiert sind, daß die Sitzteile (22) zur Bil
dung des Sitzes (42) aneinanderliegen, wobei der Sitz
(42) durch die Absätze (26) begrenzt ist.
6. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen Ansatz (60) mit einem Loch
(62), wobei der Ansatz (60) sich von der Hülse (40)
nach außen erstreckt, und durch einen Bolzen (64), der
durch das Loch (62) verläuft und die Schaukel mit der
Hülse (14) verbindet.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ansatz (60) sich unter einem Winkel von der
Hülse (14) weg erstreckt.
8. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Schaukel wenigstens eine Sitztragekette
(16) aufweist, wobei die Kette mit dem Ansatz (60) durch
den Bolzen (64) verbunden ist und der Ansatz so geformt
ist, daß die Mittellinie (80) der Kette (16) den oberen
inneren Mittelpunkt (82) der Hülse (14) schneidet.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ansatz (60) und der Bolzen (64)
so geformt sind, daß der Bolzen (64) in eingebautem
Zustand nahe der Hülse (14) liegt, so daß kein Vorsprung
erzeugt wird.
10. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (14) eine Rinne
(50) aufweist, die sich teilweise um die Hülse (14)
erstreckt, so daß die Hülse nicht konzentrisch zu der
Basis (12) ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rinne (50) ein Paar von Absätzen (52) an der
Hülse (14) bildet.
12. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Basis (120) und die
Hülse (114) in miteinander verbindbare Längshälften
(114A, 114B; 120A, 120B) gespalten sind, die auf eine
existierende Schaukelanlagen-Querstange (18) ohne Zerle
gen der Schaukelanordnung aufgepaßt werden können.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch
wenigstens eine Mutter- und Bolzen-Anordnung (198),
wobei die Mutter- und Bolzen-Anordnung die miteinander
verbindbaren Hälften (120A, 120B) der Basis (120) verbin
det.
14. Einrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Mutter- und Bolzen-Anordnung (138) die
miteinander verbindbaren Hälften (120A, 120B) der Basis
(120) an der Querstange (118) festklemmt.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14,
gekennzeichnet durch eine Mutter- und Bolzen-Anordnung
(200), wobei die Mutter- und Bolzen-Anordnung die
miteinander verbindbaren Hälften (114A, 144B) der Hülse
(114) verbindet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US08/874,653 US6123480A (en) | 1997-06-13 | 1997-06-13 | Anti-wrap device for swing set |
Publications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19821701A Withdrawn DE19821701A1 (de) | 1997-06-13 | 1998-05-14 | Antiaufwickeleinrichtung für Schaukelanordnung |
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| BR (1) | BR9801649A (de) |
| DE (1) | DE19821701A1 (de) |
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