DE19821505A1 - Anlage zum Vermieten von Handys - Google Patents
Anlage zum Vermieten von HandysInfo
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Abstract
Es ist eine Anlage zum Vermieten von Handys beschrieben, die ohne Zwischenschaltung einer Bedienungsperson das Mieten von Handys ermöglicht. Die Anlage umfaßt einen vorzugsweisen freistehenden Verleihautomaten, der wenigstens ein normalerweise durch eine steuerbare Verriegelungs/Entriegelungs-Einrichtung mechanisch verriegeltes Handy und eine Einrichtung zur Aufnahme eines Zahlungsmittels aufweist, wobei die Einrichtung zur Aufnahme eines Zahlungsmittels die Verriegelungs/Entriegelungs-Einrichtung abhängig davon entriegelt und freigibt, ob die betreffende Person, die ein Handy mieten will, den dafür erforderlichen Zahlungsbetrag entrichtet hat. Die Einrichtung zur Aufnahme eines Zahlungsmittels besteht in bevorzugter Weise aus einem Kreditkartenlesegerät.
Description
Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Vermieten von Handys
nach dem Anspruch 1.
Das Vermieten bzw. Verleihen von Handys ist bisher noch nicht
praktiziert worden, da der Aufwand an Personal, Vertragsun
terlagen und die Rückgabe eines Handys in Verbindung mit ei
nem Personen gebundenen Vermietvorgang viel zu aufwendig ist
und insbesondere auch die technischen Einrichtungen zum Zu
teilen einer nach Möglichkeit immer gleichbleibenden Telefon
nummer an eine Person, die ein Handy mietet, noch nicht vor
handen sind.
Andererseits sind bereits Telefonanlagen bekannt, die entwe
der als geschlossene Telefonzellen mit einem einzigen Tele
fonbedienbereich oder als mehrere nebeneinander angeordnete
Telefonbedienbereiche ausgeführt sind, wobei die letzteren
Telefonanlagen von der Gestaltung her offen sind, so daß ein
schnelleres Telefonieren ohne die Betätigung einer Tür mög
lich ist.
Diese herkömmlichen Telefonanlagen sind jedoch wenig flexibel
und sie beanspruchen auch einen vergleichsweise großen Raum,
so daß das Aufstellen derartiger Telefonanlagen in kleineren
Räumlichkeiten nicht oder nur sehr bedingt möglich ist.
Bekannt sind auch öffentliche Telefonanlagen, die Einrichtun
gen für eine Bildtelefonie und auch Einrichtungen für das
Senden eines Faxes oder zum Empfangen eines Faxes enthalten.
Diese bekannten Telefonanlagen enthalten gewöhnlich auch eine
Kreditkartenleseeinrichtung, um die Bezahlung eines geführten
Gespräches entweder über eine herkömmliche Kreditkarte oder
auch eine Telefonkarte vornehmen zu können, um dadurch den
Zahlungsverkehr zu vereinfachen. Diese herkömmlichen Telefon
anlagen sind gewöhnlich über ein Kabel fest mit dem Telefon
netz verbunden und auch die jeweiligen Telefonhörer der Tele
fonzellen oder Telefonbedienbereiche sind über ein Kabel fest
mit dem zugeordneten Telefonhauptgerät verbunden.
Daher kann über diese herkömmlichen Telefonanlagen nur mit
vergleichsweise sehr eingeschränkter Bewegungsfreiheit tele
foniert werden, wobei die Bewegungsfreiheit durch die Länge
des Verbindungskabels zwangsläufig festgelegt ist.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, ei
ne vollkommen automatisch arbeitende Anlage zum Vermieten von
Handys zu schaffen, welche die Möglichkeit bietet, ein Handy
ohne Einschalten irgendeiner Bedienungsperson jederzeit mie
ten zu können und zwar bei größtmöglicher Sicherheit einer
seits für den Betreiber der Anlage und andererseits auch für
die Personen, die ein Handy mieten wollen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1
angegebenen Merkmale gelöst.
Durch die vorliegende Erfindung wird somit ein Verleihautomat
geschaffen, der wenigstens ein normalerweise durch eine steu
erbare Verriegelungs/Entriegelungs-Einrichtung mechanisch
verriegeltes Handy und eine Einrichtung zur Aufnahme eines
Zahlungsmittels aufweist, wobei die Einrichtung zur Aufnahme
eines Zahlungsmittels die Verriegelungs/Entriegelungs-
Einrichtung ansteuern kann und zwar abhängig davon, ob ein
bestimmter Grundbetrag (Sicherheitsbetrag) entrichtet worden
ist, so daß erst nach Abbuchung oder Einzahlung eines be
stimmten zu entrichtenden Betrages eine Entnahme des Handys
aus dem Automaten ermöglicht wird.
Die Einrichtung zur Aufnahme eines Zahlungsmittels besteht in
bevorzugter Weise aus einem Kreditkartenlesegerät. Das Zah
lungsmittel selbst kann aus einer Kreditkarte, in bevorzugter
Weise jedoch aus einer Telefonkarte bestehen, in der entrich
tete Zahlungsbeträge über das Kartenlesegerät speicherbar,
sperrbar und/oder abbuchbar bzw. löschbar sind.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung be
steht darin, daß auf der Telefonkarte eine einem Benutzer der
Telefonkarte zugewiesene Telefonnummer speicherbar ist, die
bei einem Mietvorgang in das gemietete Handy übertragbar ist,
so daß die betreffende Person bei jedem neuen Mietvorgang im
mer die gleiche Telefonnummer erhalten kann.
Im einzelnen kann die Erfindung dadurch eine vorteilhafte
Ausgestaltung erfahren, daß in jedem Miethandy ein Kreditkar
tenlesegerät integriert ist, welches beim Mietvorgang eine
eingesetzte Kreditkarte (Telefonkarte) mechanisch verriegelt
hält, wobei die Verriegelung der Kreditkarte im Handy erst
bei Rückgabe des Miethandys durch die Übertragung eines Codes
vom Verleihautomaten an das betreffende Miethandy aufhebbar
ist. Erst nach Rückgabe des Miethandys und Abbuchung des
Mietbetrages und ggf. der verbrauchten Telefongebühren kann
somit die Kreditkarte wieder aus dem Miethandy entnommen wer
den.
Im Falle einer Telefonkarte kann diese als Magnetstreifenkar
te ausgebildet sein und wenigstens einen Magnetstreifen auf
weisen, in welchem Einzahlungen, Abbuchungen, Umbuchungen,
Telefonnummern und Sperr- und Freigabe-Codes eintragbar sind.
In Verbindung mit der Telefonkarte besteht somit ein wesent
liches Merkmal der vorliegenden Erfindung darin, daß diese
Telefonkarte so lange gesperrt ist, bis das Miethandy an ir
gendeinen Verleihautomaten zurückgegeben wird und dann nach
Abbuchung der angefallenen Gebühren der Sperrcode auf der Te
lefonkarte wieder gelöscht wird, so daß diese wieder weiter
verwendet werden kann.
Zweckmäßigerweise weist die Telefonkarte zwei Magnetstreifen
auf, wobei ein Magnetstreifen zur Speicherung eines Siche
rungsbetrages und der andere Magnetstreifen zur Speicherung
eines beim Telefonieren zu verbrauchenden, im voraus festleg
baren Betrages dient.
Es besteht bei der letzteren Ausgestaltung dann beispielswei
se die Möglichkeit, lediglich den Sicherungsbetrag während
der Mietzeit zu sperren, während der andere in dem zweiten
Magnetstreifen eingetragene Betrag weiter verbraucht werden
kann, so daß diese Telefonkarte auch weiterhin dazu verwendet
werden kann, um ein anderes Telefon freizugeben bzw. in einer
öffentlichen Telefonsprechanlage eine Bezahlung vorzunehmen.
Eine alternative Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Anlage
besteht ferner darin, daß der Verleihautomat eine Eingabeta
statur zur Eingabe eines Pin-Codes beim Mietvorgang aufweist,
wobei die Verriegelungs/Entriegelungs-Einrichtung dafür aus
gebildet sein kann, die Entnahme eines Miethandys aus dem Au
tomaten erst nach dem Einschieben einer Kreditkarte und nach
der Eingabe eines Pin-Codes freizugeben.
Ferner kann das Kreditkartenlesegerät eine Einrichtung auf
weisen, die bei einer gewaltsamen Entnahme der Kreditkarte
eine Zerstörung derselben bewirkt, indem beispielsweise ein
Säurefach geöffnet wird, aus dem dann bei Zerstörung des Le
segerätes Säure austritt, die eine unmittelbare Zerstörung
der betreffenden Kreditkarte bewirkt.
Um während der Mietzeit die betreffende Bedienungsperson dar
über zu informieren, welcher Geldbetrag bereits verbraucht
worden ist, kann jedes Miethandy eine Einrichtung aufweisen,
um den bereits verbrauchten Geldbetrag optisch anzuzeigen.
Um das Miethandy auch über einen längeren Zeitraum mieten
bzw. betreiben zu können, besteht eine weitere Ausgestaltung
der Erfindung darin, daß eine in das Miethandy integrierte
Ladeeinrichtung vorgesehen ist, so daß das Miethandy jeder
zeit an irgendeiner verfügbaren Steckdose wieder aufgeladen
werden kann.
Ein weiteres Sicherheitsmerkmal besteht ferner darin, daß je
des Miethandy eine Einrichtung besitzt, über die es über eine
Handy-Hotline telefonisch sperrbar ist.
Besonders vorteilhaft kann der Verleihautomat ferner auch als
Telefonzelle oder Telefonbedienbereich ausgebildet sein und
es können insbesondere mehrere Telefonbedienbereiche vorgese
hen sein, die in einem kreisförmigen, in sich geschlossenen
Verbund, insbesondere kugelförmigen Verbund vereinigt sind,
wobei die Telefonbedienbereiche Sektoren des kreisförmigen
Verbundes bilden und wobei wenigstens einer der Sektoren ei
nen Handy-Verleihautomaten bildet.
Durch diese letztere Ausgestaltung der Erfindung besteht u. a.
auch die Möglichkeit, jede herkömmliche Telefonanlage als
Handy-Verleihstation auszubauen oder Teile einer Telefonanla
ge dafür zu verwenden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbei
spielen unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert. Es
zeigen;
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Verleihautomaten mit
Merkmalen nach der Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht des Verleihautomaten
nach Fig. 1;
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht eines kugelförmigen
Verbundes von Telefon-Bedienbereichen und einem Handy-
Verleihautomaten;
Fig. 4 eine schematische Schnittansicht der Ausführungsform
nach Fig. 3; und
Fig. 5 eine horizontale Schnittansicht der Ausführungsform
nach Fig. 3.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform einer Anlage zum
Vermieten von Handys ist ein Verleihautomat allgemein mit 1
bezeichnet. Dieser umfaßt ein äußeres Gehäuse 2, welches zu
der Bedienseite hin offen ist, so daß dieses Gehäuse 2 die
Handgriffe bei der Entnahme eines Handys und bei der Eingabe
von Zahlen über eine Zifferneingabe-Tastatur 4 in keiner Wei
se behindert. Das Gehäuse 2 ist jedoch derart gestaltet, daß
es einen ausreichenden Schutz für den Verleihmechanismus 3
innerhalb des Gehäuses 2 bietet. Der gezeigte Verleihautomat
1 enthält somit in einem hinteren Gehäusebereich einen Ver
leihmechanismus 3, der mehrere Handys 6 in einem verriegelten
Zustand hält, wobei die Handys mit Hilfe einer mechanischen
Verriegelungseinrichtung 7 jeweils unabhängig voneinander
verriegelt sind. Die gezeigte Anlage kann ferner einen klei
nen Bildschirm 5 aufweisen, in welchem genaue Anweisungen zur
Abwicklung eines Miet- und Entnahmevorganges dargestellt wer
den können. Der gezeigte Verleihautomat enthält ferner Kar
tenlesevorrichtungen 9, wobei jeweils eine dieser Kartenlese
vorrichtungen 9 einem Miethandy 6 zugeordnet ist.
Die ganze Anlage ist auf einer Säule 8 montiert.
Fig. 2 zeigt eine schematische senkrechte Schnittansicht des
in Fig. 1 gezeigten Automaten.
Bei der gezeigten Ausführungsform besteht die Besonderheit
darin, daß ein zu mietendes Handy erst nach Einführen eines
Zahlungsmittels beispielsweise in Form einer Kreditkarte oder
einer Telefonkarte in den dafür vorgesehenen Aufnahmeschlitz
eines Lesegerätes 9 entnommen werden kann, wobei ggf. über
die Tastatur 4 ein Pin-Code eingetippt wird.
Im Falle der Verwendung einer Telefonkarte besteht auch die
Möglichkeit, daß beim Mietvorgang ein bestimmter Betrag auf
der Telefonkarte gesperrt wird, so daß während der Dauer der
Mietzeit diese Telefonkarte nicht mehr oder nur in begrenzter
Weise verwendet werden kann, aber in jedem Fall ein Siche
rungsbetrag, der eine Neuanschaffung eines Miethandys ab
deckt, auf der Telefonkarte gesperrt wird.
Die Freigabe dieses Betrages auf der Telefonkarte erfolgt
erst nach ordnungsgemäßer Rückgabe des Handys an irgendeinen
gleichartigen Verleihautomaten, wobei das Handy mit dem Auto
maten einen Informationsaustausch durchführt, wobei der ver
brauchte Betrag von der Telefonkarte abgebucht wird, die me
chanische Verriegelung des zurückgegebenen Miethandys akti
viert wird und dann der Sperrcode auf der Telefonkarte ent
fernt wird, so daß der genannte Sicherungsbetrag dann entwe
der ausgezahlt werden kann, bei weiterer Verwendung der Tele
fonkarte durch Telefonieren verbraucht werden kann oder für
einen neuen Mietvorgang verwendet werden kann.
Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung be
steht ferner darin, daß jedes Miethandy ein eigenes Kartenle
segerät enthält, wobei eine Kreditkarte oder auch eine Tele
fonkarte in dieses Lesegerät beim Mietvorgang eingeführt wird
und wobei die Kreditkarte oder Telefonkarte dann in dem Handy
mechanisch verriegelt wird, so daß sie nicht entnommen werden
kann. Erst bei Rückgabe des Miethandys an einen gleichartigen
Verleihautomaten und nach Austauschen eines entsprechenden
Codes zwischen dem zurückgebrachten Miethandy und dem Verlei
hautomaten wird die Verriegelung der Karte innerhalb des Han
dys freigegeben und die Karte kann dann entnommen werden und
für einen weiteren Gebrauch verwendet werden.
Eine besonders optisch ansprechende Handy-Mietstation ist in
den Fig. 3 bis 5 veranschaulicht. Diese Mietstation kann
aus einem kreisförmig in sich geschlossenen Verbund von Tele
fonbedienbereichen bestehen, wobei dieser Verbund insbesonde
re kugelförmig gestaltet sein kann, so daß die jeweiligen Te
lefonbedienbereiche Sektoren des kreisförmigen Verbundes bil
den und wobei wenigstens einer der Sektoren einen Handy-
Verleihautomaten bildet. In Fig. 3 ist eine derartige Telefon
anlage allgemein mit 10 bezeichnet und es ist ein Sektor 11
in dem Verbund dargestellt, der als Verleihautomat ausgebil
det ist. Der gezeigte Verleihautomat kann mehrere Kartenlese
vorrichtungen 15 aufweisen, ferner mehrere Miethandys 13 und
14, kann ferner einen Bildschirm 17, eine Überwachungskamera
12 und ein Tastenfeld 13 enthalten. Diese allgemein kugelför
mig gestaltete Telefonanlage bzw. Verleihautomat ist in Fig. 4
schematisch im Schnitt gezeigt, wobei aber lediglich der in
Fig. 3 dargestellte einzelne Sektor 11 im Schnitt gezeigt ist.
Dagegen zeigt Fig. 5 eine horizontale Schnittdarstellung des
kugelförmigen Verbundes der Ausführungsform nach Fig. 3. Wie
aus Fig. 5 zu ersehen ist, besteht der kugelförmige Verbund
aus mehreren Sektoren 11, wobei wenigstens einer dieser Sek
toren als Verleihautomat ausgebildet ist, während andere Sek
toren normale Telefonbereiche darstellen können, beispiels
weise auch Telefonbereiche mit schnurlosen Telefonen, wobei
zur Entnahme eines schnurlosen Telefons eine Kreditkarte in
nerhalb des zugeordneten Kreditkartenlesegerätes so lange
verriegelt gehalten wird, bis das schnurlose Telefon wieder
ordnungsgemäß an seinen Platz des betreffenden Sektors zu
rückgebracht worden ist. Bei der in Fig. 5 gezeigten Telefon
anlage können die einzelnen Sektoren durch Trennwände 18 von
einander getrennt sein, wobei diese Trennwände 18 aus einem
lichtdurchlässigen Material bestehen können, und wobei die
Trennwände vom Innenbereich der Anlage her beleuchtet werden,
so daß die Trennwände leuchten und die gesamte Anlage bereits
von weitem als Handy-Mietanlage und Telefonanlage erkannt
werden kann. Bei der gezeigten Ausführungsform nach Fig. 5 ist
die gesamte Anlage an einer Säule 19 befestigt.
Die einzelnen Sektoren 11 können als Baugruppen bzw. in Mo
dulbauweise ausgeführt sein, so daß eine derartige Anlage zum
Vermieten von Handys durch Auswechseln einzelner Sektoren im
mer auf dem neuesten Stand der Technik gehalten werden kann.
Bei allen gezeigten Ausführungsformen besitzt jedes Miethandy
in bevorzugter Weise eine in das Handy integrierte elektri
sche Ladeeinrichtung, um den normalerweise in dem Miethandy
vorhandenen Akku jederzeit nachladen zu können. Auf diese
Weise sind längere Mietzeiten realisierbar.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß
jedes Miethandy mit einer Einrichtung ausgestattet sein kann,
über die es über eine Handy-Hotline telefonisch sperrbar ist.
Es ist offensichtlich, daß die vorliegende Erfindung nicht
auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt ist und von
einem Fachmann eine Reihe von Abwandlungen und Änderungen
vorgenommen werden können, ohne jedoch dadurch den Rahmen der
vorliegenden Erfindung zu verlassen.
So besteht beispielsweise die Möglichkeit im Falle der Aus
führungsform nach Fig. 3 bzw. Fig. 5 sämtliche Sektoren als
Verleihautomaten auszustatten oder auch einige der Sektoren
als Kombinationssektoren auszubilden, so daß an einem Sektor
sowohl Handys gemietet werden können als auch über ein norma
les Schnurtelefon oder Funktelefon telefoniert werden kann.
Claims (14)
1. Anlage zum Vermieten von Handys, mit einem vorzugsweise
freistehenden Verleihautomaten, der wenigstens ein normaler
weise durch eine steuerbare Verriegelungs/Entriegelungs-
Mechanik verriegeltes Handy und eine Einrichtung zur Aufnah
me eines Zahlungsmittels aufweist, wobei die Einrichtung zur
Aufnahme eines Zahlungsmittels die Verriegelungs/Entriegel
ungs-Einrichtung abhängig von einem zu entrichtenden einge
zahlten Zahlungsbetrag für eine Entnahme des Handys entrie
gelt und freigibt.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtung zur Aufnahme eines Zahlungsmittels aus einem Kre
ditkartenlesegerät besteht.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein
Zahlungsmittel in Form einer Telefonkarte, in der entrichtete
Zahlungsbeträge über das Kartenlesegerät speicherbar, sperr
bar und/oder abbuchbar bzw. löschbar sind.
4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf
der Telefonkarte eine einem Benutzer der Telefonkarte zuge
wiesene Telefonnummer speicherbar ist, die bei einem Mietvor
gang in das gemietete Handy übertragbar ist.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß in jedem Miethandy ein Kreditkartenlesegerät
integriert ist, welches beim Mietvorgang eine eingesetzte
Kreditkarte (Telefonkarte) mechanisch verriegelt, wobei die
Verriegelung der Kreditkarte im Miethandy erst bei Rückgabe
des Miethandys durch Übertragen eines entsprechenden Codes
vom Verleihautomaten an das Miethandy aufhebbar ist.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Telefonkarte als Magnetstreifenkarte ausge
bildet ist und wenigstens einen Magnetstreifen aufweist, in
welchem Einzahlungen, Abbuchungen, Umbuchungen, Telefonnum
mern und Sperr- und Freigabecodes eintragbar sind.
7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Telefonkarte zwei Magnetstreifen aufweist, wobei ein Magnet
streifen zur Speicherung eines Sicherungsbetrages und der an
dere Magnetstreifen zur Speicherung eines beim Telefonieren
zu verbrauchenden, im voraus festlegbaren Betrages dient.
8. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verleihautomat eine Eingabetastatur zur Eingabe eines
Pin-Codes beim Mietvorgang aufweist, wobei die Verriege
lungs/Entriegelungs-Einrichtung dafür ausgebildet ist, die
Entnahme eines Miethandys aus dem Automaten erst nach dem
Einschieben einer Kreditkarte und nach der Eingabe eines Pin-
Codes freizugeben.
9. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kreditkartenlesegerät eine Einrich
tung aufweist, die bei einer gewaltsamen Entnahme der Kredit
karte eine Zerstörung derselben bewirkt.
10. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Miethandy eine Einrichtung aufweist,
um den bereits verbrauchten Geldbetrag anzuzeigen.
11. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß eine in das Miethandy integrierte elek
trische Ladeeinrichtung vorgesehen ist.
12. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes Miethandy eine Einrichtung besitzt
über die es über eine Handy-Hotline telefonisch sperrbar ist.
13. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verleihautomat als Telefonzelle oder Telefonanlage ausgebil
det ist.
14. Anlage nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
Telefonanlage mehrere Telefonbedienbereiche aufweist, die in
einem kreisförmigen, in sich geschlossenen Verbund, insbeson
dere kugelförmigen Verbund vereinigt sind, wobei die Telefon
bedienbereiche Sektoren des kreisförmigen Verbundes bilden
und wobei wenigstens einer der Sektoren einen Handy-Verleih
automaten bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998121505 DE19821505A1 (de) | 1998-05-13 | 1998-05-13 | Anlage zum Vermieten von Handys |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998121505 DE19821505A1 (de) | 1998-05-13 | 1998-05-13 | Anlage zum Vermieten von Handys |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19821505A1 true DE19821505A1 (de) | 1999-11-18 |
Family
ID=7867679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998121505 Withdrawn DE19821505A1 (de) | 1998-05-13 | 1998-05-13 | Anlage zum Vermieten von Handys |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19821505A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2001015096A1 (en) * | 1999-08-23 | 2001-03-01 | Glp International Ltd. | Cellular telephone activation and vending system and associated methods |
| DE10132380A1 (de) * | 2001-07-06 | 2003-01-16 | T Mobile Deutschland Gmbh | Verkaufsautomat für Mobiltelefone und/oder SIM-Karten und Verfahren zum Betrieb desselben |
| DE10205025A1 (de) * | 2002-02-07 | 2003-08-21 | Deutsche Telekom Ag | Fernadministration von Wertkarten |
| EP1162579A3 (de) * | 2000-05-12 | 2004-02-04 | Casio Computer Co., Ltd. | System, Vorrichtung und Verfahren zur Bereitstellung von Mietgegenständen |
| CN112070980A (zh) * | 2020-10-19 | 2020-12-11 | 长春工程学院 | 一种共享阅读装置及其控制方法 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4117636A1 (de) * | 1991-05-29 | 1992-12-03 | Knappe Klaus Dipl Ing | Anlage fuer mobile kommunikationsgeraete |
-
1998
- 1998-05-13 DE DE1998121505 patent/DE19821505A1/de not_active Withdrawn
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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