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DE19821496A1 - Eine Kombination einer neuen, ein eutektisches Salzgemisch und Wasser verwendenden Feuerlöschzusammensetzung und ein Verfahren zu deren Verwendung zum Feuerlöschen - Google Patents

Eine Kombination einer neuen, ein eutektisches Salzgemisch und Wasser verwendenden Feuerlöschzusammensetzung und ein Verfahren zu deren Verwendung zum Feuerlöschen

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Publication number
DE19821496A1
DE19821496A1 DE19821496A DE19821496A DE19821496A1 DE 19821496 A1 DE19821496 A1 DE 19821496A1 DE 19821496 A DE19821496 A DE 19821496A DE 19821496 A DE19821496 A DE 19821496A DE 19821496 A1 DE19821496 A1 DE 19821496A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
mixture
fire
combination
fire extinguishing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19821496A
Other languages
English (en)
Inventor
Steven W Hansen
William Shipley
Debbie L Wagner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ansul Inc
Original Assignee
Ansul Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ansul Inc filed Critical Ansul Inc
Publication of DE19821496A1 publication Critical patent/DE19821496A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62DCHEMICAL MEANS FOR EXTINGUISHING FIRES OR FOR COMBATING OR PROTECTING AGAINST HARMFUL CHEMICAL AGENTS; CHEMICAL MATERIALS FOR USE IN BREATHING APPARATUS
    • A62D1/00Fire-extinguishing compositions; Use of chemical substances in extinguishing fires
    • A62D1/0028Liquid extinguishing substances
    • A62D1/0035Aqueous solutions

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing Compositions (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Feuerlöschzu­ sammensetzung, welche eine einzigartige Salzmischung um­ faßt, und ein Verfahren zur Verwendung der neuen Zusammen­ setzungskombination mit Wasser zum Löschen von Klasse B und Klasse C Feuern, welche schwierig zu löschen sind. Insbe­ sondere umfaßt die Feuerlöschzusammensetzung eine einzigar­ tige Mischung aus wenigstens zwei Salzen I und II, wobei das Salz I aus der Gruppe ausgewählt ist, welche aus einem Bicarbonat- oder Carbonatsalz von Natrium oder Kalium be­ steht, und das Salz II aus der Gruppe ausgewählt ist, wel­ che aus einem Chlorid-, Sulfat- oder Tartratsalz von Natri­ um oder Kalium besteht, und worin das Gemisch einen einzi­ gen Minimum-Schmelzpunkt zeigt. Insbesondere wurde gefun­ den, daß die Zusammensetzung, wenn sie in Kombination mit Wasser verwendet wird, ausgezeichnete Ergebnisse beim Lö­ schen von Feuern der Klasse B liefert, insbesondere jenen, welche Kochgeräte umfassen, die eine große Menge an Öl oder Fett verwenden, wie Friteusen.
Im Feuerlöschwesen werden Feuer in vier allgemeine Klassen unterteilt, nämlich Klasse A, Klasse B, Klasse C und Klasse D.
Klasse A Feuer sind jene, welche gewöhnliches brennbares Material, wie Papier, Holz, etc. beinhalten und durch Lö­ schen und Kühlen mit großen Mengen von Wasser oder Lösun­ gen, welche einen großen Prozentsatz Wasser enthalten, ge­ löscht werden können.
Klasse B Feuer sind jene, welche Backfett, Öle, Fette, leicht entzündliche Flüssigkeiten etc. betreffen. Bei die­ sem Typ Feuer ist die Verwendung von Wasser im allgemeinen unwirksam, da der Kontakt von Wasser mit dem heißen Öl sehr viel Spritzen verursacht, ohne die Flammen zu löschen, und das heiße brennende Öl oder Fett das Feuer verbreiten kann. Dieser Typ Feuer ist aufgrund der niedrigen Selbstentzün­ dungspunkte von Backfett, Ölen und Fetten, welche im Be­ reich von etwa 360°C bis 380°C liegen, der am schwierigsten zu löschende. Des weiteren macht es die Gegenwart entzünd­ licher Materialien in großen Mengen äußerst wichtig, das Feuer so rasch wie möglich zu löschen und auch die Tempera­ tur herunterzubringen, um ein Wiederentzünden zu verhin­ dern, was bei einer niedrigeren Temperatur von etwa 337°C eintritt.
Klasse C Feuer betreffen elektrische Anlagen. Demnach ist die elektrisch leitende Eigenschaft des Löschmaterials ein wesentlicher Gesichtspunkt. Aus diesem Grund wurde gefun­ den, daß trockene Feuerlöschmittel im allgemeinen nützli­ cher sind. Es wurde auch gefunden, daß die für Klasse B Feuer nützlichen Feuerlöschmittel im allgemeinen auch nütz­ lich für Klasse C Feuer sind.
Klasse D Feuer betreffen verbrennbare Metalle und werden mit speziellen Trockenpulvern gelöscht.
Viele verschiedene Feuerlöschzusammensetzungen und Feuer­ löschsysteme, welche diese Zusammensetzungen verwenden, sind entwickelt worden und sind auf dem Markt verfügbar. Das Wiederaufflammen oder die Selbstentzündung von heißem Backfett, Ölen oder Fetten bei Klasse B Feuern bleibt je­ doch ein ernstes Problem. Das gilt insbesondere dann, wenn solche Feuer große Geschäftseinrichtungen, wie Restaurants, Cafeterien, Messehallen, etc. betreffen. Die potentielle Gefahr solcher Feuer bei diesen Typen von Einrichtungen ist gut bekannt.
Carbonat- oder Bicarbonatsalze von Natrium oder Kalium sind als Feuerlöschmittel bekannt gewesen. Der Grund dafür ist, daß Kohlendioxid erzeugt wird, wenn solche Salze bei einer hohen Temperatur als trockene Feststoffe erhitzt werden. Das erzeugte Kohlendioxidgas liefert eine Decke, und das Feuer wird durch Entziehen des Luftsauerstoffes erstickt.
Haissler et al. offenbarten in der US-PS 3,463,233 die Ver­ wendung einer Alkalilösung, einschließlich jener von Kali­ umcarbonat, zum Verseifen des brennenden Öles oder Fettes, um eine länger haltende Decke von Kohlendioxidschaum zur Verfügung zu stellen. Die alkalischen Lösungen, welche als nützlich beschrieben wurden, sind konzentrierte Lösungen eines oder mehrerer der folgenden Salze: Kaliumcarbonat, Kaliumhydrogenphosphat, Tetrakaliumpyrophosphat, Kaliumace­ tat, Kaliumhydroxid, Natriumsilicat und Natriumhydroxid. Interessanterweise wurde für Lösungen von Natriumcarbonat, Trinatriumphosphat und Natriumtetraborat gefunden, daß sie zum Feuerlöschen nicht geeignet sind. Es gab jedoch ver­ schiedene Probleme mit der Verwendung dieser Salze. Die Lö­ sung ist hochalkalisch und toxisch. Es besteht die Gefahr der Korrosion der Küchengeräte und der Umweltverschmutzung durch den Austrag des Materiales in das Abwassersystem. Des weiteren verbraucht sich das erzeugte Kohlendioxid rasch und bleibt die Wiederentzündung solcher Feuer ein ernstes Problem.
Dunn beschrieb in der US-PS 3,889,754 und 3,889,757 ein trockenes chemisches Mittel, das ein Gemisch aus 95 Gew.-% Carbonat- oder Bicarbonatsalzen von Natrium oder Kalium und 5 Gew.-% eines synthetischen Metallsilicates zur Verwendung mit speziell ausgestalteten Verteilerdüsen für den Gebrauch in der Küche umfaßt. Die Gegenwart von Natriumsilicat ver­ hindert ein Verstopfen der Düsen durch das trockene Feuer­ löschmittel. Die Probleme mit der Wiederentzündung, Korro­ sion und Verunreinigung bleiben jedoch bestehen.
Es wurden auch andere Feuerlöschmittel für Klasse B Feuer vorgeschlagen. Curzon et al. offenbarten in der US-PS 4,756,839 die Zugabe einer Bor enthaltenden Verbindung zu Kaliumcarbonat für Herdoberflächenfeuer, um eine Korrosion der Metalloberflächen zu verhindern. Szekely et al. offen­ barten die Verwendung eines Pulvers, das 10 bis 90% eines Sesquicarbonates von Natrium, Kalium oder Ammonium mit Ka­ lium- oder Natriumcarbonat/-bicarbonat umfaßt, zum Löschen von brennendem Benzin. Es werden auch andere aktive In­ haltsstoffe bzw. Bestandteile zum Feuerlöschen beschrieben. Diese umfassen Salze, wie Natrium- oder Kaliumphosphate, -hydrophosphate und Hydrophosphate; Sulfate und Hydrosulfate und Borate, Borsäure, Ableitungen der vorgenannten Salze mit Harnstoff, Guanidindicyandiamid und Melamin und Polyme­ re und Polysaccharide. Die darin beschriebenen Inhaltsstof­ fe und Additive sind toxisch und/oder korrosiv. Das Problem der Wiederentzündung ohne Verwendung großer Mengen dieser Mittel bleibt ungelöst.
Vorhandene Feuerlöschsysteme und -mittel haben sich seit der Energiekrise der frühen 70er Jahre auch als von abneh­ mender Wirksamkeit erwiesen. Der Grund dafür ist, daß das Design bzw. die Ausgestaltung von Kochgeräten, insbesondere von Friteusen, geändert worden, um eine verbesserte Isolie­ rung zur Energieeinsparung zur Verfügung zu stellen. Die verbesserte Isolierung hat Feuer, welche Kochgeräte, wie Friteusen, betreffen, viel schwieriger zu löschen und abzu­ sichern gemacht.
Des weiteren werden das Backfett oder die Öle, welche von den Fastfood-Einrichtungen verwendet werden, bei einer hei­ ßeren Temperatur gehalten und bringen zusammen mit der ver­ besserten Isolierung eine größere Feuer- und Wiederentzün­ dungsgefahr mit sich. Es wurde gefunden, daß eine erhöhte Menge an Feuerlöschmittel zum Löschen der Flammen, zum Ab­ sichern und Verhindern einer Wiederentzündung des heißen Öles erforderlich ist. Die große Menge an Feuerlöschmittel, welche erforderlich ist, führt zu weiteren Problemen, wie dem Vorsehen eines adäquaten Raumes zum Speichern bzw. Auf­ bewahren des Feuerlöschmittels, einem erhöhten Korrosions­ risiko der Küchengerätschaften und weiteren Schwierigkeiten beim Reinigen und Entfernen von Materialien, welche toxisch und/oder korrosiv sein können, nachdem das Feuer gelöscht worden ist.
Aufgrund dieser Probleme sind neue und bessere Feuerlösch­ mittel und Verfahren zum Löschen und Sichern von Feuern, auch als Unterdrücken von Feuern bezeichnet, für gewerbli­ che Kocheinrichtungen erforderlich.
Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, neue Feuerlöschmittel zur Verfügung zu stellen, welche zur Verminderung der Menge des zum Löschen des Feuers erforder­ lichen Mittels sehr viel wirksamer sind.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Feuerlöschmittel zur Verfügung zu stellen, welche effizient und rasch die Flammen löschen und ein Wiederentzünden ver­ hindern werden.
Eine dritte Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Feu­ erlöschmittel zur Verfügung zu stellen, welche einen Schaum auf dem Öl ausbilden, und ein Verfahren zum Aufrechterhal­ ten des Schaumes, bis das Öl unter die Wiederentzündungs- bzw. Flammpunkttemperaturen abgekühlt worden ist.
Ein weiteres Ziel ist es, Feuerlöschmittel zur Verfügung zu stellen, welche weniger toxisch sind und ohne Umweltproble­ me zu verursachen gelagert und aufgetragen werden können.
In dieser Anmeldung soll der Begriff "Öl", "Backfett", "Fett", "Schweinefett bzw. -schmalz" oder jedes beim Kochen verwendete Ölmedium bedeuten.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine neue Feuerlösch­ zusammensetzung zur Verfügung gestellt, welche ein einzig­ artiges Gemisch aus wenigstens zwei Salzen I und II umfaßt, wobei das Salz I aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus ei­ nem Carbonat oder Bicarbonat von Natrium oder Kalium be­ steht, und das Salz II aus der Gruppe ausgewählt ist, wel­ che aus einem Chlorid-, Sulfat- oder Tartratsalz von Natri­ um oder Kalium besteht, und das Gemisch aus I und II einen durch DSC bestimmten einzigen Minimum- Schmelztemperaturbereich zeigt. Das Gemisch ist insbesonde­ re wirksam, wenn es in Kombination mit zusätzlichem Wasser angewendet wird. Die Eigenschaft dieses einzigartigen Gemi­ sches ist analog zu der eines Eutektikums, bei dem ein Ge­ misch von zwei oder mehr Metallen oder Salzen einen Mini­ mum-Schmelzpunkt zeigt. I ist ein Salz mit den folgenden Eigenschaften: es dissoziiert beim Erhitzen unter Bildung von Kohlendioxid und es ist in einem Bereich von etwa 25 g bis 150 g/100 ml Wasser löslich. II ist ein Salz oder ein Gemisch, das, wenn es in einem bestimmten Verhältnis mit I vermischt wird, einen einzigen Minimum- Schmelztemperaturbereich ergeben werden wird. Es wurde ge­ funden, daß durch Zugabe einer kleinen Menge von 10 Mol-% bis 20 Mol-% II zu I das Gemisch einen einzigen Minimum- Schmelztemperaturbereich zeigt, der niedriger ist als der von I alleine oder von II alleine. Auch befindet sich bei dieser Temperatur die Wärmekapazität des Gemisches, seine Fähigkeit Wärme aufzunehmen, bei einem Maximum, ein Wert, der über der Wärmekapazität der einzelnen Bestandteile liegt. Der einzige Minimum-Schmelztemperaturbereich ist durch Verwendung der Differentialscanningkalorimetrie (DSC) bestimmbar.
Es wird gefunden, daß wenn die einzigartige Mischung als Feuerlöschmittel unter nachfolgendem Einsatz von Wasser verwendet wird, die Kombination äußerst wirksam zum Löschen von Klasse B Feuern, welche Öle oder Fette betrifft, ist und ein wiederaufflammen/eine Selbstentzündung verhindert werden. Die Mischung kann auf ein Feuer als eine konzen­ trierte wäßrige Lösung von etwa 15 bis 30 Gew.-% in Wasser aufgespritzt werden, wonach weiteres Wasser eingesetzt wird. Die Mischung wird, wenn sie anfänglich auf ein Feuer bei einer Fließgeschwindigkeit von etwa 4,5 l/min bis 7,5 l/min aufgespritzt wird, eine dicke Kohlendioxid enthalten­ de Schaumschicht erzeugen. Bei diesen Fließgeschwindigkei­ ten beträgt der Druck etwa 2,06 bar (30 psi) bis 6,89 bar (100 psi). Diese dicke Schaumschicht erstickt die brennen­ den Flammen rasch innerhalb 2 bis 10 Sekunden. Bei nachfol­ gendem Einsatz von Wasser wird ein weiteres Schäumen zusam­ men mit einer raschen Abkühlung des heißen Öles/Fettes er­ zeugt. Ein 2 Minuten langer Einsatz von Wasser bei einer ähnlichen Fließgeschwindigkeit von etwa 4,5 l/min bis 7,5 l/min verursacht mehr Schäumen und erniedrigt gleichzeitig die Temperatur des heißen Öles auf unter 330°C, so daß eine Wiederentzündung verhindert wird.
Offensichtlich absorbiert die einzigartige Mischung beim Auftragen auf brennendes Öl eine große Menge an Wärme des Öles. Es wurde gefunden, daß bei einer Fließgeschwindigkeit von etwa 4,5 l/min/Düse bis 7,5 l/min/Düse ein 2 bis 10 Se­ kunden langes Auftragen einer 25 Gew.-%igen Lösung einer Mischung aus Kaliumbicarbonat und Natriumsulfat in einem Mol-%-Verhältnis von 85:15, gefolgt von einem 2 bis 10 Mi­ nuten langen Einsatz von Wasser bei der gleichen Fließge­ schwindigkeit, eine aktiv brennende Friteuse, welche etwa 50 L (13 Gal.) kochenden Öles enthält, vollständig löscht. Des weiteren wird das Öl auf unter 330°C abgekühlt, unter Verhindern eines Wiederaufflammens.
Die Hybridkombination einer wäßrigen Lösung der Mischung und Wasser kann von Hand auf das Feuer aufgetragen werden. Es ist jedoch vorzuziehen, das Feuerlöschmittel mit nach­ folgendem Einsatz von Wasser über ein automatisches Feuerunterdrückungs- bzw. -Feuerniederhaltesystem mit einer einzigen Ventilanordnung auf zutragen, um den schrittweisen Austrag des Feuerlöschmittels gefolgt von Wasser und eine speziell ausgestaltete Auftragsdüse zu kontrollieren. Das System kann - in einer Abdeckung bzw. (Dunst-)Abzugshaube über den Kochgerätschaften installiert werden.
Fig. 1 ist eine schematische Ansicht eines bevorzugten Feu­ erlöschsystemes, das die Feuerlöschzusammensetzung der vor­ liegenden Erfindung verwendet. Ein eine Lösung der Feuer­ löschzusammensetzung aufnehmender Tank 3 ist durch Leitun­ gen 7 mit Gerätedüsen 6, Verteilerkanal 8 und Leitungsdüsen 9 verbunden. Eine Ventilanordnung 4 (für Einzelheiten wird auf die Fig. 3A und 3B verwiesen), die am Tank montiert ist, kontrolliert die schrittweise Freisetzung der Lösung der Feuerlöschzusammensetzung, gefolgt von Wasser, und wird durch das aus der Gaskartusche 2 freigesetzte Hochdruckgas betrieben.
Fig. 2 ist eine schematische Ansicht einer zweiten Ausfüh­ rungsform eines Feuerlöschsystemes, worin die Lösung des Feuerlöschmittels in den Rohren und dem Tank unter hohem Gasdruck gespeichert wird. Die Düsen 5, 6 und 7 enthalten Ventile, welche geöffnet werden, wenn ein Feuer festge­ stellt wird. Das mit hohem Druck beaufschlagte Gas in dem Tank verursacht, daß das Mittel durch die geöffneten Ven­ tile der Düsen ausgetragen wird, und verhindert, daß Wasser einfließt. Wenn der Gasdruck auf etwa 3,10 bar (45 psi) re­ duziert ist, fließt Wasser ein und wird durch die Düsen ausgetragen.
Die Fig. 3A und 3B sind Einzelheiten einer Ausführungsform eines Ventiles eines Trockensteigleitung- Feuerlöschsystemes, welche die Feuerlöschzusammensetzung der vorliegenden Erfindung verwendet.
Die Fig. 4A, B, C, D, E, F und G sind DSC-Kurven für Mi­ schungen aus Kaliumbicarbonat und Natriumsulfat. Die Tempe­ ratur wird in einer Geschwindigkeit von 10°C/min erhöht; das Mol-%-Verhältnis von Kaliumbicarbonat zu Natriumsulfat beträgt 100 : 0, 96 : 4, 94 : 6, 90 : 10, 85:15, 80 : 20 und 0:100.
Fig. 5 zeigt eine für den Einsatz der einzigartigen Feuer­ löschzusammensetzung der Erfindung nützliche Gerätedüse.
Die vorliegende Erfindung stellt eine Feuerlöschzusammen­ setzung für Feuer und ein Verfahren zum Löschen derselben unter Verhinderung eines Wiederaufflammens zur Verfügung.
Die Feuerlöschzusammensetzung umfaßt ein Gemisch aus Salz I und Salz II in einem Verhältnis von 80 Mol-% bis 90 Mol-% Salz I zu 20 Mol-% bis 10 Mol-% Salz II, wobei Salz I aus der Gruppe ausgewählt ist, welche aus einem Carbonat oder Bicarbonat von Natrium oder Kalium besteht, Salz II aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einem Chlorid, einem Sulfat oder einem Tartrat von Natrium oder Kalium besteht, und wo­ bei das Gemisch von Salz I und Salz II einen einzigen Mini­ mum-Schmelztemperaturbereich zeigt. Das Gemisch zeigt auch eine maximale Wärmeabsorptionskapazität für den Phasenüber­ gang. Das Gemisch von Salz I und Salz II kann als eine wäß­ rige Lösung bei einer Konzentration von 15 Gew.-% bis 30 Gew.-% hergestellt werden, oder die Lösung kann in situ er­ zeugt werden, indem Wasser durch das Gemisch in Form eines Trockenpulvers geleitet wird.
Das Verfahren zum Löschen von Feuern gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt das Versprühen bzw. Verspritzen einer Lö­ sung des Gemisches von Salz I und Salz II in einer Konzen­ tration von etwa 20 Gew.-% bis 30 Gew.-% und nachfolgend von Wasser.
Die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung ist einzig­ artig, da das Gemisch einen einzelnen Schmelztemperaturbe­ reich aufweist, der niedriger ist als der von Salz I allei­ ne oder von Salz II alleine. Die beim Übergang absorbierte Wärme befindet sich, wie durch seine DSC-Endotherme ge­ zeigt, bei einem Maximum. Bezüglich Kaliumbicarbonat und Natriumsulfat wird auf die Fig. 4A bis 4G verwiesen. Bei einem Mol-%-Verhältnis von etwa 88:12 bis 80 : 20 von Kalium­ bicarbonat zu Natriumsulfat wird eine einzelne Endotherme für den Phasenübergang für jedes Gemisch beobachtet. Die Temperatur, bei welcher der Übergang einsetzte, wie am An­ fang der Endotherme gemessen, befindet sich bei einem Mini­ mum von etwa 184°C und die absorbierte Energie, berechnet auf der Grundlage der DSC-Endotherme, beträgt etwa 5066 Joule/g. Diese einzigartige Eigenschaft des neuen Feuer­ löschmittels ermöglicht das rasche Löschen der Flammen, in­ dem eine dicke Decke Kohlendioxidschaum vorgesehen wird, der aus der Zersetzung des Carbonat/Bicarbonat-Gemisches und dem verseiften heißen Öl gebildet wird, zusammen mit der raschen Absorption von Wärme von dem brennenden Öl/Fett. Ein Austrag von 2 bis 10 Sekunden bei einer Düsen­ fließgeschwindigkeit von etwa 4,5 l/min/Düse bis 7,5 l/min/Düse des Mittels bei einer Konzentration von 15 Gew.­ % bis 30 Gew.-% in Wasser reicht aus, um ein aktiv brennen­ des Feuer in einer Friteuse zu löschen. Folgt auf den Aus­ trag des Mittels Wasser, tritt eine weitere Schaumbildung auf und die Temperatur des heißen Öles wird rasch auf 315°C abgekühlt, unter die Wiederentzündungs- bzw. Flammpunkttem­ peratur von Kochölen und -fetten. Die Menge an zugegebenem Wasser liegt bei der gleichen Fließrate im Bereich von etwa 4,5 l/min bis 7,5 l/min für etwa 2 bis 10 Minuten.
Es wurde gefunden, daß die sequentielle bzw. aufeinander­ folgende Kombination des Feuerlöschmittels mit Wasser sehr wirksam ist, um ein aktives Klasse B Feuer zu löschen. Ein 10 Sekunden langes Verspritzen einer wäßrigen 25 Gew.-% Lö­ sung eines Gemisches von Kaliumbicarbonat und Natriumsulfat in einem Mol-%-Verhältnis von 85 : 15 in Verbindung mit einem 1 bis 20 Minuten langen Verspritzen von Wasser bei einer Fließgeschwindigkeit von 4,5 l/min bei 2,06 bar (30 psi) reicht aus, um eine aktiv brennende Friteuse zu löschen und eine Wiederentzündung zu verhindern. Im Gegensatz dazu wur­ de das Feuer in etwa 3 bis 8 Sekunden bei einer Fließge­ schwindigkeit von 4,5 l/min gelöscht, wenn eine handelsüb­ liche Feuerlöschzusammensetzung, wie jene, welche Kalium­ citrat, Kaliumacetat oder Kaliumcarbonat enthalten, verwen­ det wird. Jedoch trat in etwa 10 bis 15 Sekunden ein Wie­ deraufflammen auf. Darüber hinaus blieb die Temperatur des Öles für mehr als 15 Minuten über 330°C. Im Gegensatz dazu, wird sogar ohne die Zugabe von Wasser ein aktives Feuer bei einer 2 Sekunden langen Anwendung der Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung bei einer Fließrate von 4,5 l/min bei 2,06 bar (30 psi) gelöscht werden. Die dicke Schicht gebildeten Schaumes wird halten und ein Wiederaufflammen etwa 18 bis 23 Sekunden lang verhindern. Mit der nachfol­ genden Zugabe von Wasser für etwa 1 Minute bei einer Fließ­ geschwindigkeit von 4,5 ml/min wird die Temperatur des Öles auf unter 330°C abgesenkt, den (Wiederent-)Flammpunkt von Ölen und Fetten. Der dramatische und unerwartete Anstieg der Wirksamkeit beim Löschen und Sichern des Feuers ermög­ licht die Entwicklung eines verbesserten und sehr verein­ fachten Feuerlöschsystemes.
Die Hybrid-Kombination von Feuerlöschmittel und Wasser der vorliegenden Erfindung kann von Hand angewendet werden. Je­ doch können die starke Wärme- und Rauchentwicklung bei sol­ chen Feuern potentielle Gefahren mit sich bringen. Daher ist es vorzuziehen, ein System mit einem Feuernachweis- bzw. -meldesystem zur Verfügung zu stellen, das automatisch den aufeinanderfolgenden Austrag der Feuerlöschzusammenset­ zung und des Wassers betätigt.
Um die beste Durchführung bzw. Effizienz der Feuerlöschzu­ sammensetzung der vorliegenden Erfindung sicherzustellen, wurde ein Feuerlöschsystem mit einem neuen Ventilaufbau zum Steuern bzw. Kontrollieren des Austrages des Feuerlöschmit­ tels, gefolgt durch Wasser, ausgestaltet bzw. entwickelt. Das System beinhaltet eine Feuernachweis- bzw. Feuerfest­ stellvorrichtung, welche einen Gasmotor zum Durchstoßen ei­ nes Siegels einer Stickstoffpatrone betätigt, was wiederum einen neuen Ventilaufbau aktiviert, um die Feuerlöschzusam­ mensetzung und Wasser nacheinander auszutragen. Das System umfaßt auch eine speziell ausgestaltete Düse zum Abdecken der gesamten Kochgerätschaften in einer Restaurantküche. Der Ventilaufbau kann oben am Tank, welcher die Feuerlösch­ zusammensetzung als wäßrige Lösung aufnimmt, oder entfernt davon angeordnet sein. Die bevorzugten Feuerunterdrückungs­ systeme werden nachfolgend beschrieben.
Das Feuerunterdrückungssystem, das den einzigartigen Ven­ tilaufbau und die Gerätedüse verwendet, ist Gegenstand ei­ ner separaten US-Anmeldung mit der Seriennr. 08/857,546 mit dem Titel Feuerunterdrückungssystem, welche zeitgleich mit der vorliegenden Anmeldung eingereicht worden ist. Die gleichzeitig anhängige Anmeldung ist unter Bezugnahme dar­ auf ausdrücklich in der vorliegenden Anmeldung beinhaltet.
Die Feuerunterdrückungssysteme zur Verwendung in einer ge­ werblichen Küche werden gewöhnlich als Teil der (Dunst-) Abzugshaube über dem Kochbereich angebracht. Eine Ausfüh­ rungsform des Feuerunterdrückungssystemes ist in Fig. 1 ge­ zeigt. Ein die Lösung der Feuerlöschzusammensetzung aufneh­ mender Tank 3 ist durch Rohre 7 mit Gerätedüsen 6, Vertei­ lerkanaldüsen 8 und Rohrleitungsdüsen 9 verbunden. Ein am Tank 3 befestigter Ventilaufbau 4 steuert die aufeinander­ folgende Freigabe der Lösung der Feuerlöschzusammensetzung und des Wassers. Wenn ein Feuer durch eine Nachweis- bzw. Feststelleinrichtung 10 festgestellt wird, wird eine Dich­ tung in einer Gaspatrone 2 durchstoßen und unter hohem Druck stehendes Gas aus der Gaspatrone freigesetzt. Für den Betrieb des Ventiles wird auf die nachfolgende Beschreibung zu den Fig. 3A und 3B hingewiesen. Die in Fig. 2 gezeigte Ausführungsform ist ein Naßsteigleitungssystem. Vor Inbe­ triebnahme des Systems werden der Speichertank 20 und die Verteilerrohrleitung 21 mit nassem Mittel bzw. Agens ge­ füllt. Der Tank 20 und die Verteilerrohrleitung 21 stehen durch komprimiertes Gas im oberen Bereich des Agenstankes unter Druck. Eines oder mehrere der hitzebetätigten Düsen­ ventile 22, 23, 24 öffnet bzw. öffnen in Antwort auf Hitze von aggressivem Feuer, nasses Mittel wird automatisch aus dem Agenstank 20 und der Verteilerrohrleitung 21 durch die offenen Düsen 27, 28, 29 durch das komprimierte Gas in dem Tank 20 ausgetrieben. Wenn der komprimierte Gasdruck unter den Wasserdruck am Wassereinlaß-Rückschlagventil 26 ab­ fällt, wird Wasser automatisch durch die Verteilerrohrlei­ tung 21 und die gleichen Düsen 27, 28, 29 fließen, bis die Wasserzufuhr von Hand abgeschaltet wird. Nur jene Düsen 27, 28, 29, welche sich in Antwort auf Hitze von aggressivem Feuer öffnen, werden automatisch Agens und Wasser auf die brennende Gefahrenquelle austragen.
Die Fig. 3A und 3B zeigen ein automatisches Ventil eines Trockensteigleitungsunterdrückungs- bzw. -löschsystemes, das mit der Feuerlöschzusammensetzung der vorliegenden Er­ findung verwendet werden kann. Der Tank 50 ist mit dem nas­ sen chemischen Mittel 51 unter Atmosphärendruck gefüllt. Die Wassereinlaßöffnung 52 des Ventilaufbaus 53 ist mit ei­ ner Wasserzufuhrleitung verrohrt. Das Ventil 53 ist ge­ schlossen und steht unter statischem Wasserdruck. Die ver­ bundene Wasserleitung (nicht gezeigt) umfaßt ein Rück­ schlagventil (nicht gezeigt), um einen Rückschlag zu ver­ meiden, wenn das System ursprünglich in Betrieb gesetzt wird. Die Hochdruck-Gaseinlaßöffnung 54 des Ventiles 53 ist mit der Hochdruckseite der Gasdruckreguliereinrichtung (nicht gezeigt) am federbelasteten Freigabeaufbau (nicht gezeigt) verrohrt und steht unter Atmosphärendruck, bis das Feuerschutzsystem in Betrieb gesetzt wird. Die Hochdruck­ leitung (nicht gezeigt) umfaßt ein Rückschlagventil (nicht gezeigt), um Hochdruckgas in der Leitung zu halten, wenn das System in Betrieb gesetzt wird. Als wahlweises Merkmal kann die Hochdruck-Gasleitung eine Ausströmöffnung umfas­ sen, so daß das Hochdruckgas langsam freigesetzt wird, da­ mit der Wasserdruck automatisch das Ventil schließen kann, nachdem das Wasser für eine minimale Zeitdauer ausgetragen worden ist, um ein überfluten zu minimieren. Die Nieder­ druck-Gaseinlaßöffnung 55 an der Aufnahmerohrzusammenstel­ lung ist mit-der Niederdruckseite der gleichen Gasdruckre­ guliereinrichtung verrohrt und die Niederdruckseite der gleichen Gasdruckreguliereinrichtung steht ebenfalls unter Atmosphärendruck, bis das System in Betrieb gesetzt wird. Die Gasdruckreguliereinrichtung (nicht gezeigt) ist mit ei­ ner Gaspatrone, einem kleinen Niederdruckgefäß (nicht ge­ zeigt) verrohrt, das ein bestimmtes Volumen Stickstoff- oder Kohlendioxidtreibgas unter hohem Druck enthält. Die Tankaustragsöffnung 56 am Aufnahmerohraufbau 57 ist mit vielen Austragsdüsen (nicht gezeigt) verbunden, wovon alle auf eine potentielle Feuergefahrenstelle gerichtet sind.
Wenn ein aggressives Feuer durch das Feuerschutzsystem festgestellt wird, wirkt der federbelastete Freigabeaufbau (nicht gezeigt) automatisch dahingehend, die Dichtung der Treibgaspatrone zu durchstoßen, wodurch Gas unter hohem Druck sowohl an den Hochdruck-Gaseinlaß des Ventiles 54 als auch an die Druckreguliereinrichtung freigesetzt wird, wo der hohe Gasdruck auf einen niedrigeren Betriebsdruck redu­ ziert wird. Das Hochdruckgas öffnet das Ventil 53 zur Was­ serzufuhr durch Drehen der Kolben- 59 und Stangenanordnung 60 hin zum Wassereinlaß 52, gegen die Kraft der Feder 61 und den statischen Wasserdruck. Sobald der Kolben- /Stangenaufbau 59, 60 geöffnet ist, wird ihn das Hochdruck­ gas offen halten, bis der Gasdruck nach dem Feuerfall manu­ ell freigesetzt wird, wenn das System wieder aufgefüllt und neu eingestellt wird. Das Niederdruckgas aus der Regu­ liereinrichtung tritt am Kopf des Tankes ein, um das nasse Agens 51 aus dem Tank 50 durch die Tankauslaßöffnung 56, Austragsrohrleitung (nicht gezeigt) und Austragsdüsen (nicht gezeigt) auszutragen. Sobald das Niederdruckgas fließt, wird die Reguliereinrichtung das Niederdruckgas in den Tank bei konstantem Druck einspeisen, bis der abfallen­ de Druck des Gases in der Patrone mit festem Volumen unter den voreingestellten Auslaßdruck der Reguliereinrichtung abfällt, zu welcher Zeit der Gasdruck aus der Regulierein­ richtung ebenfalls mit der Zeit abfallen wird.
Obwohl das Ventil ursprünglich durch den hohen Gasdruck ge­ öffnet worden ist, wird Wasser nicht in den Tank 50 flie­ ßen, bis der Wasserdruck aus der Wasserzufuhr den abfallen­ den Gasdruck des Niederdruckgases am Kopf des Tankes 50 übersteigt, zu welcher Zeit Wasser automatisch durch den Tank 50, die Austragsrohrleitung und die Austragsdüsen zu fließen beginnen wird. Wasser wird weiter fließen, bis es manuell oberhalb des Ventiles nach Abschluß des Feuerfalles abgedreht wird.
Dieses Ventil wird durch Patronendruck betrieben, welcher das genaue Umschalten von Löschmittel auf Wasser ohne Ver­ wendung einer elektrischen Vorrichtung sicherstellt. Diese Ausgestaltung ist wirtschaftlicher, da sie nicht die Ausga­ ben einer Steuerpaneele erfordert, um die Schaltungen zu überwachen, wie das durch die NFPA gefordert wird.
Früher wurde bei handelsüblich verfügbaren Feuerlöschmit­ teln herausgefunden, daß ein 11,3 Liter (3 Gallonen)-Tank an Agens notwendig war, um einen Kochbereich von 1,83 m (6 Fuß), einschließlich einer Friteuse, abzudecken. Um wirksam zu sein, müssen die handelsüblich verfügbaren Feuerlösch­ mittel direkt auf jede Kochgerätschaft ausgetragen werden. 12 verschiedene Typen von Düsenanordnungen mit verschiede­ nen Fließgeschwindigkeiten, verschiedenen Sprüh- bzw. Spritzmustern und verschiedenen Spritzwinkeln wurden für die verschiedenen Kochgerätschaften bzw. -einrichtungen für erforderlich gefunden. Beispielsweise benötigt ein senk­ recht stehender Grill zwei Düsen, jeweils mit einer Fließ­ geschwindigkeit von 1,9 l/min/Düse, ein offener Holz­ /Holzkohlegrill erfordert eine Düse bei einer sehr hohen Fließgeschwindigkeit von 5,6 l/min/Düse, um den gesamten Grill zu befluten. Daher ist es für einen Kochbereich von 1,83 m (6 Fuß) bei Verwendung handelsüblich verfügbarer Feuerlöschmittel erforderlich, die Anordnung der Kochgerät­ schaften für den Bereich zu kennen, so daß ein genau ausge­ staltetes System mit genauen Gerätedüsen installiert werden kann. Aufgrund verschiedener erforderlicher Düsenanordnun­ gen dauert die Installation der Verrohrung und der Düsen für solch einen Kochbereich etwa 12 Stunden.
Mit dem überraschenden Anstieg in der Wirksamkeit der Feu­ erlöschzusammensetzung der vorliegenden Erfindung wurde ge­ funden, daß ein viel einfacheres Feuerlöschsystem erforder­ lich ist. 11,3 Liter (3 Gallonen) der Feuerlöschzusammen­ setzung, welche mit einer Fließgeschwindigkeit von 4,5 l/min/Düse verteilt werden, sind ausreichend, um einen Kochbereich von 4,88 in (16 Fuß), einschließlich einer Fri­ teuse abzudecken. Nur eine einzige Düse für die verschiede­ nen Kochgeräte ist notwendig. Die speziell ausgestaltete Düse 80 mit einer Auslaßspitze 82 mit einer Drehverbindung 81, so daß sie nach der Installierung ausgerichtet werden kann. Hierzu wird auf Fig. 5 verwiesen. Die Düsenspitze 82 kann bis zu 30° in jeder Richtung von der Mittellinie des Körpers rotieren. Die Düse umfaßt auch eine Radschaufel 83, welche die aus der Spitze ausgetragene Flüssigkeit dreht oder spint, um den existierenden Sprüh- bzw. Spritzkonus zu stabilisieren. Die innere Bohrung der Düsenspitze ist in eine Konfiguration ausgearbeitet, welche sowohl den kriti­ schen Fließ- als auch Spritzwinkel des Austrages kontrol­ liert bzw. regelt. Im Falle der neuen Gerätedüse wird eine nominale Fließgeschwindigkeit von 6,4 l/min (1,7 Gallonen Wasser pro Minute) bei 5,52 bar (80 psi) Düsendruck für ausreichend befunden. Der Spritzwinkel (umschlossener Win­ kel des Wasserkonus, der ausgetragen wird) liegt bei nomi­ nal 60°. Die Düsen sind durch einen gleichen Abstand von etwa 70 cm beabstandet, um eine überlappende Abdeckung über den Kochgerätschaften vorzusehen. Dieses viel einfachere System erfordert nur etwa 9 Stunden, um installiert zu wer­ den. Daher kann mit der Feuerlöschzusammensetzung der vor­ liegenden Erfindung nicht nur das Feuer wirksam ohne die Gefahr einer Wiederentzündung gelöscht werden, sondern kann eine bessere Abdeckung für einen viel größeren Kochbereich unter Auswechselbarkeit der Kochgerätschaften erreicht wer­ den. Das Feuerlöschsystem ist viel einfacher auszugestalten und zu installieren. Darüber hinaus ist aufgrund der Not­ wendigkeit von nur drei verschiedenen Typen von Düsen, ei­ ner Verteilerkanaldüse, einer Rohrleitungsdüse und einer Gerätedüse, das erfindungsgemäße Erfordernis an Düsen redu­ ziert. Das Feuer wird, wenn eines aufgetreten ist, rasch gelöscht und gesichert. Es besteht auch die erhöhte Sicher­ heit, zu wissen, daß eine unbegrenzte Versorgung an verfüg­ barem Wasser vorhanden ist, um einen viel größeren Sicher­ heitsspielraum vorzusehen. Darüber hinaus sind die bei der vorliegenden Erfindung verwendbaren Chemikalien nicht to­ xisch, leicht löslich und können daher leicht durch Ab­ spritzen mit Wasser entfernt und in das Abwassersystem aus­ getragen werden. Alle diese wünschenswerten Vorteile werden überraschenderweise mit der Feuerlöschzusammensetzung der vorliegenden Erfindung erreicht.
Wenn die Feuerlöschzusammensetzung Natrium- oder Kaliumcar­ bonat umfaßt, ist ein spezielles Rückschlagkontrollventil erforderlich, um einen Rückschlag der Zusammensetzung in die städtische Wasserkanalisation zu verhindern. Des weite­ ren kann die Anwesenheit von Natriumchlorid eine Korrosion der Metallteile des Feuerlöschsystemes oder der Kochgerät­ schaften verursachen. Aus diesem Grund wird bevorzugt, daß die Zusammensetzung Kaliumbicarbonat und Natrium- /Kaliumsulfat oder -tartrat umfaßt.
Die folgenden Beispiele veranschaulichen im weiteren die Erfindung.
Beispiel 1 Bestimmung des Mol-%-Verhältnisses eines Gemisches aus KHCO3 und Na2SO4
Verschiedene Mengen an Natriumsulfat in Pulverform von 0 Mol-% bis 30 Mol-% wurden Kaliumbicarbonat in Pulverform zugesetzt. Jedes Gemisch wurde gründlich vermischt und es wurde eine DSC-Kurve unter Verwendung von etwa 10 bis 15 mg eines jeden Gemisches erhalten. Die DSC-Kurve wird unter Verwendung eines DS-Kalorimeters vom Typ General V2.2A Du­ pont 9900 erhalten. Die Temperatur wird bei einer Ge­ schwindigkeit von 10°C/min unter einer Stickstoff-Spülung von 40 bis 60 l/min erhöht. Wenn 10 bis 20 Mol-% Na2SO4 zu­ gefügt sind, wird nur eine Endotherme für das Gemisch beob­ achtet. Die Endothermen für das Erweichen und Schmelzen ei­ nes jeden Gemisches werden aufgezeichnet. Die Temperatur, bei welcher das Gemisch beginnt zu erweichen, wurde am An­ fang der Endotherme durch Verlängern der Steigung der Kurve zur Grundlinie bestimmt. Die absorbierte Energie in Joule/g wird basierend auf dem Bereich unter der Endotherme berech­ net. Die Ergebnisse sind die folgenden.
Tabelle I
Obwohl die 15 bis 20 Mol-% enthaltenden Gemische die ge­ wünschten Eigenschaften zeigen, wird das Mol-%-Verhältnis von 85:15 von Kaliumbicarbonat zu Natriumsulfat bevorzugt. Der Grund ist, daß es mehr Kaliumbicarbonat zur Erzeugung von Kohlendioxid liefert.
Beispiel 2 Bestimmung des Mol-%-Verhältnisses eines Gemisches aus KHCO3 und K2C4H4O6
Entsprechend der Vorgehensweise von Beispiel 1 wurde hydra­ tisiertes bzw. wasserhaltiges Kaliumtartrat in Pulverform in verschiedenen Mol-% zu Kaliumbicarbonat in Pulverform zugegeben. Für jedes Gemisch wurden die DSC-Endothermen er­ halten. Das Mol-%-Verhältnis von Kaliumbicarbonat zu Kali­ umtartrat, bei dem das Gemisch eine Minimum- Schmelztemperatur von 200°C zeigte, betrug 86 : 14. Die wäh­ rend des Verfahrens absorbierte Wärme betrug 4940 Joule/g. Ein kleiner, bei etwa 116°C beobachteter, Peak ist die Fol­ ge der Freisetzung des Hydratwassers aus den Salzen.
Beispiel 3 Bestimmung des Mol-%-Verhältnisses eines Gemisches aus KHCO3 und NaCl
Entsprechend der Vorgehensweise von Beispiel 1 wurden Gemi­ sche aus KHCO3 und NaCl hergestellt, welche von 1 Mol-% bis 30 Mol-% NaCl enthalten. Die DSC-Endothermen wurden für je­ des Gemisch erhalten. Die Mol-%-Verhältnisse von KHCO3:NaCl, bei welchen die Mischungen eine einzige Schmelztemperatur zeigen, betrugen etwa 80 : 20. Ein Feuer­ test zeigte, daß das Gemisch bei 8 bis 22 Gew.-% Konzentra­ tion verwendbar ist, wobei ein Mol-%-Verhältnis von 88 : 12 bis 86 : 14 bevorzugt ist.
Beispiel 4 Test einer Kombination eines Gemisches aus KHCO3 und Na2SO4 und Wasser
Drei wäßrige Lösungen bei Konzentrationen von 18 Gew.-%, 20 Gew.-% und 22 Gew.-% eines Gemisches von KHCO3 und Na2SO4 in einem Mol-%-Verhältnis von 85 : 15 wurden hergestellt.
Jede der Lösungen wurde wie folgt untersucht. Die Lösung wurde in einen Aufnahmetank mit einem daran befestigten Handfreigabeventil eingebracht. In einer handelsüblichen Friteuse wurde ein Feuer entzündet und 2 Minuten in Über­ einstimmung mit dem Standardprotokoll von Underwriters La­ boratory, UL 300 Standard zur Überprüfung von Feuerunter­ drückungssystemen für Restaurant-Kochbereiche brennen ge­ lassen. Ein in der Friteuse angeordneter Heißleiterfühler wurde verwendet, um die Temperatur des Öles während des Verfahrens zu messen. Die Temperatur des Öles betrug nach dem aktiven Brennen von 2 Minuten etwa 390,5°C. Das Freiga­ beventil wurde manuell betätigt und ein Regen der Lösung wurde bei einer Düsen-Fließgeschwindigkeit von 0,8 bis 0,95 l/min/Düse durch eine 115 cm über der Friteuse befestigte Düse aufgebracht, bis das Feuer erloschen war. Die erfor­ derliche Zeit, um das zu erreichen, wurde aufgezeichnet. Es wurde eine Decke dicken Schaumes auf dem heißen Öl beobach­ tet. Die Temperatur des Öles betrug 390°C. Nach etwa 5 Se­ kunden wurde Wasser durch die Düsen auf die Friteuse ausge­ tragen.
In jedem Fall bildete sich die Schaumdecke auf dem Öl wei­ ter aus. Die Zeit, welche erforderlich war, um die Flammen zu löschen, ist in Tabelle II gezeigt. Es wurde beobachtet, daß sich eine Schaumschicht kontinuierlich auf dem Öl bei Zugabe des Wassers verdickte. Nach etwa 2 Minuten sank die Temperatur des Öles auf unter 332°C, der Flammtemperatur des Öles. Ein Wiederaufflammen trat nicht auf.
Tabelle II
Beispiel 5 Vergleichsbeispiele
Handelsüblich verfügbare Feuerlöschmittel, welche aus Kali­ umcitrat, Kaliumacetat oder Kaliumcarbonat zusammengesetzt waren, wurden in Übereinstimmung mit der durch die Herstel­ ler beschriebenen Vorgehensweise und in Übereinstimmung mit dem UL 300 Standardprotokoll untersucht.
Mit diesen Mitteln wurde das Feuer in etwa 3 bis 7 Sekunden gelöscht, ein Wiederaufflammen trat in etwa 10 bis 15 Se­ kunden auf.

Claims (20)

1. Feuerlöschzusammensetzung, welche eine wäßrige Lösung von 15 Gew.-% bis 30 Gew.-% eines eutektischen Gemi­ sches aus Salz I und Salz II umfaßt, wobei Salz I aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einem Carbonat oder Bicarbonat von Natrium oder Kalium besteht, Salz II aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einem Chlorid, Sulfat oder Tartrat von Natrium oder Kalium besteht, und das Mol-%-Verhältnis von I zu II von etwa 80 : 20 bis 90 : 10 beträgt.
2. Kombination der Zusammensetzung nach Anspruch 1 mit Wasser.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das Gemisch Kaliumbicarbonat und Natriumsul­ fat in einem Mol-%-Verhältnis von 90-85 : 10-15 ist.
4. Kombination der Zusammensetzung nach Anspruch 3 mit Wasser.
5. Kombination nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration der wäßrigen Lösungen 20 Gew.-% beträgt und das Mol-%-Verhältnis von Kaliumbicarbonat zu Natriumsulfat 85:15 beträgt.
6. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Lösung in situ hergestellt wird, indem Wasser durch eine Patrone, welche ein Gemisch aus Salz I und Salz II in Form eines Pulvers enthält, geleitet wird.
7. Kombination der Zusammensetzung nach Anspruch 6 mit einer weiteren Menge Wasser.
8. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das Gemisch Kaliumbicarbonat und Natriumchlo­ rid in einem Mol-%-Verhältnis von 88-86 : 12-14 ist.
9. Zusammensetzung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­ net, daß das Mol-%-Verhältnis 86 : 14 beträgt.
10. Kombination der Zusammensetzung nach Anspruch 8 oder Anspruch 9 mit Wasser.
11. Kombination gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die wäßrige Lösung des Gemisches in Wasser bei ei­ ner Konzentration von 15 bis 25 Gew.-% gelöst ist.
12. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das Gemisch Kaliumbicarbonat und Kaliumtar­ trat in einem Mol-%-Verhältnis von 80-90 : 20-10 ist.
13. Zusammensetzung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich­ net, daß das Mol-%-Verhältnis 86 : 14 beträgt.
14. Kombination der Zusammensetzung nach den Ansprüchen 12 oder 13 mit Wasser.
15. Kombination gemäß Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch in Wasser bei einer Konzentration von 15 bis 25 Gew.-% gelöst ist.
16. Verfahren zum Löschen eines Feuers durch den Einsatz einer Kombination nach den Ansprüchen 2, 4, 5, 7, 10, 11, 14 oder 15.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die wäßrige Lösung des Gemisches bei einer Fließ­ geschwindigkeit von 4,5 bis 7,5 l/min 2 bis 10 Sekun­ den lang, gefolgt von Wasser bei der gleichen Fließge­ schwindigkeit und Druck für wenigstens 120 Sekunden eingesetzt wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die wäßrige Lösung des Gemisches bei einer Fließ­ geschwindigkeit von 6,5 l/min bei 2,06 bar (30 psi) 10 Sekunden, gefolgt von Wasser, bei gleicher Fließrate und gleichem Druck für wenigstens 120 Sekunden einge­ setzt wird.
19. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Kombination manuell eingesetzt wird.
20. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Kombination automatisch in Betrieb und einge­ setzt wird, wenn ein Feuer festgestellt wird.
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