[go: up one dir, main page]

DE19820052C1 - Verfahren und Einrichtung zum Erfassen der Laufzeiten von Einzelblättern - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Erfassen der Laufzeiten von Einzelblättern

Info

Publication number
DE19820052C1
DE19820052C1 DE19820052A DE19820052A DE19820052C1 DE 19820052 C1 DE19820052 C1 DE 19820052C1 DE 19820052 A DE19820052 A DE 19820052A DE 19820052 A DE19820052 A DE 19820052A DE 19820052 C1 DE19820052 C1 DE 19820052C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
detector
binary
time
sheets
value
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19820052A
Other languages
English (en)
Inventor
Torsten Dipl Ing Odenwald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oce Document Technologies GmbH
Original Assignee
Computer Gesellschaft Konstanz mbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Computer Gesellschaft Konstanz mbH filed Critical Computer Gesellschaft Konstanz mbH
Priority to DE19820052A priority Critical patent/DE19820052C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19820052C1 publication Critical patent/DE19820052C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H7/00Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles
    • B65H7/02Controlling article feeding, separating, pile-advancing, or associated apparatus, to take account of incorrect feeding, absence of articles, or presence of faulty articles by feelers or detectors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H43/00Use of control, checking, or safety devices, e.g. automatic devices comprising an element for sensing a variable
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2301/00Handling processes for sheets or webs
    • B65H2301/40Type of handling process
    • B65H2301/44Moving, forwarding, guiding material
    • B65H2301/445Moving, forwarding, guiding material stream of articles separated from each other
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2511/00Dimensions; Position; Numbers; Identification; Occurrences
    • B65H2511/20Location in space
    • B65H2511/22Distance
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2511/00Dimensions; Position; Numbers; Identification; Occurrences
    • B65H2511/50Occurence
    • B65H2511/51Presence
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2513/00Dynamic entities; Timing aspects
    • B65H2513/50Timing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2513/00Dynamic entities; Timing aspects
    • B65H2513/50Timing
    • B65H2513/51Sequence of process
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2557/00Means for control not provided for in groups B65H2551/00 - B65H2555/00
    • B65H2557/20Calculating means; Controlling methods
    • B65H2557/24Calculating methods; Mathematic models
    • B65H2557/242Calculating methods; Mathematic models involving a particular data profile or curve
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2557/00Means for control not provided for in groups B65H2551/00 - B65H2555/00
    • B65H2557/30Control systems architecture or components, e.g. electronic or pneumatic modules; Details thereof
    • B65H2557/33Control systems architecture or components, e.g. electronic or pneumatic modules; Details thereof for digital control, e.g. for generating, counting or comparing pulses

Landscapes

  • Controlling Sheets Or Webs (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zum Erfassen der Laufzeiten von Einzelblättern längs eines Trans­ portweges, bei dem mehrere Einzelblätter nacheinander minde­ stens einer Förderstrecke zugeführt und längs der Förder­ strecke mit Abstand voneinander weiter transportiert werden, die Einzelblätter an mindestens einem Detektor vorbeigeführt werden, der das Vorhandensein des jeweiligen Einzelblattes erfaßt, und bei dem die Signale des Detektors einem Computer in Form von Binärsignalen zugeführt werden, die den Erfas­ sungszustand des Detektors wiedergeben.
Ein solches Verfahren beziehungsweise eine solche Einrichtung läßt sich vor allem überall dort einsetzen, wo große Mengen von Einzelblättern separat und mit einem Abstand voneinander auf mindestens einer Förderstrecke zu transportieren und eventuell auch weiterzuverarbeiten sind.
Aus der DE 27 58 007 B1 ist eine Einrichtung bekannt, bei der Abstände von Einzelblättern auf einer Förderstrecke automatisch erfaßt werden. Die erfaßten Daten werden zur Steuerung des Blatt­ transportes verwendet.
Bei der Erfassung und Weiterverarbeitung solcher Daten ist stets auf die binäre Signallogik der Detektoren und der nach­ geschalteten Logikeinheiten zu achten, das heißt welches bi­ näre Signal "0" oder "1" das Vorhandsensein beziehungsweise das Nichtvorhandensein eines Einzelblattes im Erfassungsbe­ reich eines Detektors kennzeichnet.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein einfaches Verfahren und ei­ ne einfache Einrichtung anzugeben, das beziehungsweise die die Zeit für den Vorbeilauf einer Lücke zwischen zwei aufein­ anderfolgenden Einzelblättern oder eines Einzelblattes an mindestens einem Detektor unabhängig von einer binären Verar­ beitungslogik erfaßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren zum Erfassen der Laufzeiten von Einzelblättern längs eines Transportweges, bei dem mehrere Einzelblätter nacheinander mindestens einer Förderstrecke zugeführt und längs der För­ derstrecke mit Abstand voneinander weiter transportiert wer­ den, die Einzelblätter an mindestens einem Detektor vorbeige­ führt werden, der das Vorhandensein des jeweiligen Einzel­ blattes erfaßt, die Signale des Detektors einem Computer in Form von Binärsignalen zugeführt werden, die den Erfassungs­ zustand des Detektors wiedergeben, bei Änderung des Binärsi­ gnals der Zählstand eines Zählers zusammen mit dem Wert des Binärsignals gespeichert wird, zu Beginn der vom Detektor bei definiertem Erfassungzustand abgegebene Binärwert als An­ fangswert gespeichert wird, zum Ermitteln der Zeit, in der kein Einzelblatt von dem Detektor erfaßt wird, oder der Zeit, in der ein Einzelblatt beim Vorbeitransport von dem Detektor erfaßt wird, die Differenz der gespeicherten Zählerstände für aufeinanderfolgende Änderungen der Binärsignale ermittelt wird, der Wert des gespeicherten Binärsignales mit dem An­ fangswert durch eine Exclusiv-Oder-Verknüpfung verglichen wird, und bei dem abhängig vom Ergebnis der Exclusiv-Oder- Verknüpfung die ermittelte Differenz die Zeit für die Lücke zwischen zwei aufeinander geförderter Einzelblättern oder die Zeit für den Vorbeilauf eines Einzelblattes angibt.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird zu Beginn der vom Detektor bei definertem Erfassungszustand abgegebene Binär­ wert als Anfangswert erfaßt und abgespeichert. Dieser An­ fangswert wird mit den später erfaßten Binärwerten durch eine XOR-Verknüpfung verglichen. Dadurch ist die Verarbeitungslo­ gik des Detektors und der ihm nachgeschalteten Verarbeitungs­ einheiten nebensächlich, weil die XOR-Verknüpfung immer dann eine "1" liefert, wenn der binäre Erfassungswert nicht gleich dem Anfangswert ist. Dies ist besonders vorteilhaft, da das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Einrich­ tung dann nicht nur unabhängig von der Verarbeitungslogik des Detektors sind, sondern auch eine Invertierung des Signals auf dem Weg vom Detektor zum Computer das Ergebnis nicht be­ einflussen kann. Vorteilhafterweise können dann auch die De­ tektoren verwendet werden, die ohnehin zur Steuerung der För­ derstrecke und des Prozeßablaufes dienen. Dies macht das er­ findungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Einrichtung besonders einfach. Vorteilhafterweise werden mehrere Detekto­ ren benutzt, da so auch erfaßt werden kann, wie sich die Lücke zwischen zwei Einzelblättern längs der Förderstrecke verändert.
Bei einem Ausführungsbeispiel wird als Computer ein Standard Personal Computer gewählt mit dem Vorteil, daß dieser bereits über ein Betriebssystem wie zum Beispiel DOS und die nötige Basissoftware verfügt, um die Verfahrensschritte auf einfache Weise zu programmieren. Ein solcher Personal Computer verfügt ebenfalls über eine parallele Schnittstelle, die als Inter­ face für die Signale der Detektoren dienen kann. Das hat den Vorteil, daß kein weiteres Zubehör benötigt wird und im Pol­ ling-Mode schnell und einfach abgefragt werden kann, ob sich der binäre Zustand eines der Detektoren geändert hat.
Wenn zum Festlegen des Anfangswertes für die spätere XOR-Ver­ knüpfung so vorgegangen wird, daß die Förderstrecken keine Einzelblätter enthalten, läßt sich dieser Zustand einfach herstellen. Man hat ferner den Vorteil, daß eine "0" im er­ findungsgemäßen Verfahren dann für den Nichterfassungszustand und eine "1" für den Erfassungszustand eines Detektors steht.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird eine Einrich­ tung zum Erfassen der Laufzeiten von Einzelblättern angege­ ben. Mit dieser Einrichtung sind ebenfalls die bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verfahren beschriebe­ nen vorteilhaften Wirkungen erreichbar.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen.
Fig. 1 einen schematischen Aufbau zur Optimierung der Zeit zwischen dem Einzug zweier aufeinander folgender Überweisungsbelege in ein Schriften­ lesesystem, und
Fig. 2 ein Flußdiagramm des Ablaufes zur Messung und statistischen Auswertung der Zeit zwischen zwei aufeinander folgenden Überweisungsbelegen unter Nutzung eines Personal Computers.
Fig. 1 zeigt einen Aufbau zur Messung und Optimierung der Zeit zwischen dem Einzug zweier aufeinander folgender Über­ weisungsbelege in ein Schriftenlesesystem 10. In einem oberen Stapel 12 befinden sich Überweisungsbelege mit Format DIN A6. Am unteren Ende des oberen Stapels 12 ist eine Einzugsrolle 14 angeordnet, an die sich ein Laufband 16 anschließt. Etwa in der Mitte des Laufbandes 16 ist ein Überweisungsbeleg 18 mit einer unteren Kante 20 und einer oberen Kante 22 einge­ zeichnet.
Senkrecht zu dem Laufband 16 ist eine erste Lichtschranke 24 mit einer Lichtquelle 26, einem Empfänger 28 und mit einem TTL Pulsformer 30 so angeordnet, daß ein punktiert einge­ zeichneter Strahlengang 32 nur dann unterbrochen ist, wenn sich ein Überweisungsbeleg zwischen der Lichtquelle 26 und dem Empfänger 28 befindet. Der TTL Pulsformer 30 der Licht­ schranke 24 ist über eine Signalleitung 34 mit einer Steue­ rungseinheit 36 verbunden. Eine zweite Lichtschranke 38 mit einem Strahlengang 40 ist ähnlich wie die Lichtschranke 24 aufgebaut und hat eine Lichtquelle 42, einen Empfänger 44 und einen TTL Pulsformer 46. Auch die Lichtschranke 38 ist über eine Signalleitung 48 mit der Steuerungseinheit 36 verbunden.
An das Laufband 16 schließt sich nach unten hin eine Leseein­ heit 50 mit einem Scanner 52 und einer Transportwalze 54 an. Am unteren Ende der Leseeinheit 50 befindet sich ein weiteres Laufband 56, an dessen unterem Ende ein unterer Stapel 58 mit Überweisungsbelegen angeordnet ist.
Senkrecht zu dem Laufband 56 ist eine dritte Lichtschranke 60 mit einer Lichtquelle 62, einem Empfänger 64, einem TTL Puls­ former 66 und mit einem Strahlengang 68 sowie eine vierte Lichtschranke 70 mit einer Lichtquelle 72, einem Empfänger 74, einem TTL Pulsformer 76 und mit einem Strahlengang 78 angeordnet. Die Lichtschranken 60 und 70 sind mit Signallei­ tungen 80 und 82 mit der Steuerungseinheit 36 verbunden.
Parallel zu den Signalleitungen 34, 48, 80 und 82 sind Si­ gnalleitungen 84, 86, 88 und 90 an die Lichtschranken 24, 38, 60 und 70 angeschlossen. Diese Signalleitungen 84, 86, 88 und 90 haben an einem Ende einen gemeinsamen Stecker 92, der mit einer parallelen Schnittstelle 94 eines Personal Computers 96 des Types Siemens PCD 4 H verbunden ist. Der Personal Compu­ ter 96 hat einen Datenbus 98, einen Prozessor 100 und eine Tastatur 102.
Wird ein Überweisungsbeleg durch die Einzugsrolle 14 von dem Stapel 12 auf das Laufband 16 in Fig. 1 gezogen, das mit ei­ ner zumindest annähernd konstanten Geschwindigkeit von 10 cm/s läuft, so wird der Überweisungsbeleg von dem Laufband 16 von oben nach unten bis in die Leseeinheit 50 transportiert. Sowohl gegenüber der Umfangsgeschwindigkeit der Einzugsrolle 14 beim Einzug von dem Stapel 12 als auch gegenüber der Ge­ schwindigkeit des Laufbandes 16 tritt ein Schlupf der Ge­ schwindigkeit des Überweisungsbeleges auf. Dieser Schlupf hängt vor allem von der Beschaffenheit der Oberfläche des Überweisungsbeleges ab und zeigt statistische Schwankungen.
Nach einer bestimmten Zeit wird ein weiterer Überweisungsbe­ leg von dem oberen Stapel 12 auf das Laufband 16 gezogen. Ist diese Zeit zu lang, arbeitet das Schriftenlesesystem 10 zu langsam. Werden zwei Überweisungsbelege zu kurz hintereinan­ der auf das Laufband 16 gezogen, dann hat der erste Überwei­ sungsbeleg die Leseeinheit 50 noch nicht verlassen, während der zweite Überweisungsbeleg bereits in die Leseeinheit 50 gelangt. Es kommt zu einem Papierstau oder sogar zu einem Datenverlust, was in dem hier beschriebenen Beispiel vermie­ den werden muß.
Der eingezeichnete Überweisungsbeleg 18 hat bereits die Lichtschranke 24 passiert; die Strahlengänge 32, 40, 68 und 78 der Lichtschranken 24, 38, 60 und 70 sind nicht unterbro­ chen. Das TTL Signal der Lichtschranken 24, 38, 60 und 70 beträgt dann 5 V. Wird der Überweisungsbeleg 18 von dem Lauf­ band 16 weiter nach unten transportiert, so gerät die untere Kante 20 in den Strahlengang 40 zwischen der Lichtquelle 42 und dem Empfänger 44 der Lichtschranke 38. Das TTL Signal der Lichtschranke 38, das über die Signalleitung 48 zur Steuer­ einheit 36 übertragen wird, wechselt dann von 5 V auf 0 V. Wenn die obere Kante 22 des Überweisungsbeleges 18 die Licht­ schranke 38 passiert hat, ist der Strahlengang 40 wieder frei und das TTL Signal der Lichtschranke 38 steigt wieder auf 5 V an.
Wenn der Überweisungsbeleg 18 in einen der Strahlengänge 68 oder 78 der Lichtschranken 60 oder 70 gerät, oder wenn ein anderer Überweisungsbeleg vom oberen Stapel 12 in einen der Strahlengänge 32, 40, 68 oder 78 gerät, dann sinkt das TTL Signal der betreffenden Lichtschranke 24, 38, 60 oder 70 von 5 V auf 0 V. Wenn dieser Überweisungsbeleg den betreffenden Strahlengang 32, 40, 68 oder 78 wieder verläßt, dann steigt das TTL Signal der entsprechenden Lichtschranke 24, 38, 60 oder 70 wieder von 0 V auf 5 V an. Die jeweiligen Signale der Lichtschranken 24, 38, 60 und 70 werden über die zugehörigen Signalleitungen 34, 48, 80 und 82 an die Steuerungseinheit 36 übertragen, die die Signale zur Steuerung der Einzugsrolle 14, des Scanners 52 und der Transportwalze 54 benutzt.
Nachdem der Überweisungsbeleg 18 die Lichtschranke 38 verlas­ sen hat, gelangt er in die Leseeinheit 50. Dort wird der Überweisungsbeleg 18 von dem Scanner 52 eingelesen und danach von der Transportwalze 54 aus der Leseeinheit 50 auf das Laufband 56 befördert. Das Laufband 56 transportiert den Überweisungsbeleg 18 zum unteren Stapel 58.
Um vor der Auslieferung eines solchen Schriftenlesesystemes 10 an einen Kunden die Zeit zwischen dem Einzug zweier Über­ weisungsbelege zu optimieren, werden die TTL Signale der oh­ nehin vorhandenen Lichtschranken 24, 38, 60 und 70 genutzt. Da diese TTL Signale bereits digitale Zustände mit 0 V und 5 V haben, werden sie parallel zu den Signalleitungen 34, 48, 80 und 82 mit den Signalleitungen 84, 86, 88 und 90 abgegrif­ fen und direkt an die parallele Schnittstelle 94 des Personal Computers 96 angelegt. Die parallele Schnittstelle 94 gibt die TTL Signale als Binärsignale "0" und "1" über den Daten­ bus 98 an den Prozessor 100 des Personal Computers 96 weiter.
Durch Betätigen der Tastatur 102 wird ein Ablauf gestartet und auch wieder abgebrochen, mit dem sich die Zeit erfassen läßt, die ein Überweisungsbeleg benötigt, um eine der Licht­ schranken 24, 38, 60 oder 70 zu passieren. Ebenso ist die Zeit erfaßbar, die von dem Zeitpunkt, zu dem ein Überwei­ sungsbeleg eine der Lichtschranken 24, 38, 60 oder 70 pas­ siert hat, bis zu dem Zeitpunkt reicht, zu dem der nachfol­ gende Überweisungsbeleg dieselbe Lichtschranke 24, 38, 60 oder 70 erreicht.
Nach Beendigung der Zeiterfassung für eine Vielzahl von transportierten Überweisungsbelegen werden die gespeicherten Daten für jede Lichtschranke 24, 38, 60 und 70 getrennt sta­ tistisch ausgewertet, wie weiter unten noch näher erläutert wird. Die Statistik der Verteilung der Zeit zwischen zwei Überweisungsbelegen dient dazu, festzustellen, ob die Zeit zwischen dem Einzug von zwei Überweisungsbelegen mit der Ein­ zugsrolle 14 aus dem oberen Stapel 12 auf das Laufband 16 verkürzt oder verlängert werden muß.
Fig. 2 zeigt ein Flußdiagramm eines Verfahrensablaufes, un­ terstützt durch das Betriebssystem DOS des Personal Computers 96 in Fig. 1, mit dem sich die Zeit zwischen zwei Überwei­ sungsbelegen mit jeder der Lichtschranken 24, 38, 60 und 70 des Schriftenlesesystems 10 getrennt messen und statistisch auswerten läßt. Der Ablauf wird im Verfahrensschritt S10 ge­ startet, bevor der erste Überweisungsbeleg aus dem oberen Stapel 12 auf das Laufband 16 gezogen worden ist. Die Strah­ lengänge 32, 40, 68 und 78 der Lichtschranken 24, 38, 60 und 70 sind dann frei.
Im Verfahrensschritt S12 wird eine Interruptroutine initia­ lisiert, so daß jede 1 ms ein Interrupt erfolgt.
In Fig. 2 oben rechts ist der Ablauf der Interruptroutine gezeigt. Im Schritt S4 wird die Interruptroutine gestartet. Im Schritt S6 wird der Wert eines Zählers Z um "1" vergrö­ ßert. Der Wert des Zählers Z ist vom Hauptprogramm aus er­ reichbar. Im Schritt S8 wird die Interruptroutine beendet.
Im Schritt S14 wird der binäre Status der parallelen Schnitt­ stelle 94 in Fig. 1 eingelesen. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich noch alle Überweisungsbelege in dem oberen Stapel 12. Die parallele Schnittstelle 94 bekommt dann von allen vier Lichtschranken 24, 38, 60 und 70 ein Signal von jeweils 5 V, was sie als binäres Signal "1" oder "0", je nach Verarbei­ tungslogik, an den Prozessor 100 weitergibt.
Ein Kanal der parallelen Schnittstelle 94 hat einen inver­ tierten Eingang. Demgemäß erhält der Prozessor 100 als binä­ ren Ausgangswert von der Schnittstelle einen binären Vektor V = (1,1,1,0). Die Komponenten dieses Vektors V bilden den Zu­ stand der Lichtschranken 24, 38, 60 und 70 ab. Die erste Kom­ ponente von V mit dem Wert "1" gehört zur Lichtschranke 24, die zweite Komponente mit dem Wert "1" zur Lichtschranke 38 und die dritte Komponente ebenfalls mit Wert "1" zur Licht­ schranke 60. Die vierte Komponente des Vektors V gehört zur Lichtschranke 70. Aufgrund der invertierten Eingabe des Bi­ närsignals der parallelen Schnittstelle ist hier der Wert "0", obwohl der Strahlengang 78 der Lichtschranke 70 eben­ falls nicht unterbrochen ist.
Im Schritt S16 wird der Vektor V als Anfangswert V0 abgespei­ chert. Weiter unten wird noch gezeigt, wie dieser Anfangswert V0 dazu benutzt wird, festzustellen, ob die gemessenen Zeiten zu einer Beleglücke zwischen zwei Belegen gehören oder eine Beleglänge definieren.
Im Verfahrensschritt S18 wird abgefragt, ob mit der Tastatur 102 der Befehl zum Abbruch des Ablaufes eingegeben worden ist. Ohne Abbruch folgt im Schritt S20 das Einlesen des binä­ ren Status der parallelen Schnittstelle 94, wie im Schritt S14 angegeben. Wenn sich der Vektor V nicht verändert hat, wird im Schritt S22 zurück zu Schritt S18 verzweigt.
Wenn ein Überweisungsbeleg aus dem oberen Stapel 12 auf das Laufband 16 gezogen und weiter transportiert wird, dann gerät seine untere Kante zwischen die Lichtquelle 26 und den Emp­ fänger 28 der Lichtschranke 24 und unterbricht den Strahlen­ gang 32. Der im Schritt S20 eingelesene binäre Status wird dann an den Prozessor 100 als Vektor V = (0,1,1,0) weitergege­ ben.
Im Schritt S22 wird festgestellt, daß sich der binäre Status des Vektors V gegenüber dem letzten Durchgang der Schleife, bestehend aus den Verfahrensschritten S18, S20 und S22, geän­ dert hat. Deshalb wird als nächstes im Schritt S24 der Wert 21 des Zählers Z eingelesen. Im Schritt S26 wird der Zähler­ stand 21 des Zählers Z zusammen mit der ersten Komponente des binären Status der parallelen Schnittstelle 94 als Vektor L1 = (Z1, 0), dessen erste Komponente dem Wert 21 des Zählers Z und dessen zweite Komponente der geänderten ersten Komponente des Vektors V entspricht, in einem Feld abgespeichert. An­ schließend geht es zurück zu Schritt S18.
Wenn der Überweisungsbeleg mit seiner oberen Kante den Strah­ lengang 32 der Lichtschranke 24 wieder verlassen hat, ändert sich der binäre Status der parallelen Schnittstelle 94 er­ neut. Im Schritt S24 wird dann ein Wert 22 des Zählers Z ein­ gelesen, und im Schritt S26 wird der Vektor L1 = (Z2, 1) in dem Feld abgespeichert. Wenn sich der Überweisungsbeleg wei­ ter nach unten bewegt und mit seiner unteren Kante in den Strahlengang 40 der Lichtschranke 38 gerät, dann wird als nächstes der Vektor L2 = (Z3, 0) im Schritt S26 in dem Feld abgespeichert, wobei 23 wiederum dem Wert des Zählers Z ent­ spricht und die zweite Komponente des Vektors L2 gleich dem Wert der geänderten zweiten Komponente des Vektors V ist, die zur Lichtschranke 38 gehört.
Wird ein weiterer Überweisungsbeleg vom oberen Stapel 12 auf das Laufband 16 gezogen und gerät in den Strahlengang 32 der Lichtschranke 24, dann wird der Vektor L1 = (Z4, 0) in dem Feld abgespeichert. Z4 ist hierbei der aktuelle Stand des Zählers Z, und die zweite Komponente des Vektors L1 der Wert der geänderten ersten Komponente des Vektors V. Wenn als nächstes ein Überweisungsbeleg in den Strahlengang 78 der Lichtschranke 70 gerät, dann wird der Vektor L4 = (Z5, 1) in dem Feld abgespeichert. Z5 ist der aktuelle Zählwert des Zäh­ lers Z; die zweite Komponente des Vektors L4 gibt den Wert der geänderten vierten Komponente des Vektors V an, wobei die parallele Schnittstelle 94 ein invertiertes Ausgangs­ signal erzeugt.
Jedesmal, wenn die untere Kante eines Überweisungsbeleges in einen der Strahlengänge 32, 40, 68 oder 78 der Lichtschranken 24, 38, 60 oder 70 gerät, oder wenn die obere Kante eines Überweisungsbeleges einen der Strahlengänge 32, 40, 68 oder 78 der Lichtschranken 24, 38, 60 oder 70 wieder verläßt, än­ dert sich der binäre Zustand der parallelen Schnittstelle 94. Der Wert der geänderten Komponente des Vektors V wird dann zusammen mit dem aktuellen Stand des Zählers Z als Vektor in dem Feld abgespeichert. Wenn sich die zur ersten Licht­ schranke 24 gehörige, erste Komponente des Vektors V ändert, dann wird der Vektor L1 abgespeichert. Ähnliches gilt für die weiteren Lichtschranken 38, 60 und 70: Wenn sich die zur Lichtschranke 38 gehörige, zweite Komponente ändert, wird der Vektor L2, wenn sich die zur Lichtschranke 60 gehörige, drit­ te Komponente ändert, wird der Vektor L3, und wenn sich die zur Lichtschranke 70 gehörige, vierte Komponente des Vektors V ändert, wird der Vektor L4 in dem Feld abgespeichert.
Nachdem im Verfahrensschritt S18 ein Abbruch erfolgt, wird zum Schritt S28 verzweigt, um festzustellen, welche Zustände der Lichtschranken 24, 38, 60 und 70 die Werte der Komponen­ ten des Vektors V definieren. Hierzu wird die zweite Kompo­ nente der in dem Feld abgespeicherten Vektoren L1 mit der er­ sten Komponente des Anfangswertes V0 exclusiv oder ver­ knüpft. Der Vektor L1 und die erste Komponente des Vektors V sind wie erwähnt der ersten Lichtschranke zugeordnet. Ebenso wird die zweite Komponente der in dem Feld abgespeicherten Vektoren L2 mit der zweiten Komponente des Anfangswertes V0, die zweite Komponente der Vektoren L3 mit der dritten Kompo­ nente von V0 und die zweite Komponente der in dem Feld abge­ speicherten Vektoren L4 wird mit der vierten Komponente des Anfangswertes V0 exclusiv oder verknüpft.
Die Exclusiv-Oder-Verknüpfung liefert bekanntlich eine "1", wenn die beiden verknüpften Werte unterschiedlich sind, sie liefert eine "0", wenn die beiden verknüpften Werte gleich sind. Nachdem der Anfangswert V0 einen Zustand definiert, bei dem die Strahlengänge 32, 40, 68 und 78 sämtlicher Licht­ schranken 24, 38, 60 und 70 nicht unterbrochen sind, bedeutet eine "1" immer den Beginn und eine "0" immer das Ende eines Überweisungsbeleges in einem der Strahlengänge 32, 40, 68 oder 78. Diese Aussage ist auch dann gültig, wenn die Verar­ beitungslogik der Lichtschranken unbekannt ist, das heißt unabhängig davon ob die parallele Schnittstelle 94 bei unter­ brochenem Strahlengang 32, 40, 68 oder 78 der Lichtschranken 24, 38, 60 und 70 als Binärwert eine "1" oder eine "0" an den Prozessor 100 abgibt.
Wenn das Ergebnis der XOR-Verknüpfung eine "0" ist, so gibt die Differenz der Zählerstände des Zählers Z zweier aufeinan­ der folgend abgespeicherter Vektoren L1, L2, L3 oder L4 an, wie lang die Zeit ist, in der ein Beleg den Strahlengang 32, 40, 68 oder 78 der Lichtschranken 24, 38, 60 oder 70 unter­ brochen hat. Aus der Differenz dieser Zählerstände kann dann auf die Länge des geförderten Beleges geschlossen werden.
Ist das Ergebnis der XOR-Verknüpfung eine "1", so kann auf analoge Weise aus der Differenz der Zählerstände auf die Länge der Lücken zwischen aufeinander folgenden Belegen ge­ schlossen werden.
Im Schritt S32 erfolgt die statistische Auswertung der Zeit­ differenzen aus S30, also zum Beispiel die Bildung von Mit­ telwert, Minimum und Maximum für jede einzelne Lichtschranke 24, 38, 60 und 70. Die so ermittelten Werte werden in Schritt S34 graphisch ausgegeben. Danach wird der Ablauf in Schritt S36 beendet. Anhand der statistischen Werte wird entschieden, ob die Zeit zwischen dem Einzug von zwei aufeinander folgen­ den Überweisungsbelegen aus dem oberen Stapel 12 auf das Laufband 16 verlängert oder verkürzt werden muß. Das Schrif­ tenlesesystem 10 läßt sich so optimieren.

Claims (12)

1. Verfahren zum Erfassen der Laufzeiten von Einzelblättern längs eines Transportweges,
bei dem mehrere Einzelblätter (18) nacheinander mindestens einer Förderstrecke (16, 56) zugeführt und längs der Förder­ strecke (16, 56) mit Abstand voneinander weiter transportiert werden,
die Einzelblätter (18) an mindestens einem Detektor (24, 38, 60,70) vorbeigeführt werden, der das Vorhandensein des jeweiligen Einzelblattes (18) erfaßt,
die Signale des Detektors (24, 38, 60, 70) einem Computer (96) in Form von Binärsignalen zugeführt werden, die den Erfas­ sungszustand des Detektors (24, 38, 60, 70) wiedergeben,
bei Änderung des Binärsignals der Zählstand (21, 22, 23, 24, 25) eines Zählers (Z) zusammen mit dem Wert des Binärsignals ge­ speichert wird,
zu Beginn der vom Detektor (24, 38, 60, 70) bei definiertem Er­ fassungzustand abgegebene Binärwert als Anfangswert (V0) ge­ speichert wird,
zum Ermitteln der Zeit, in der kein Einzelblatt (18) von dem Detektor (24, 38, 60, 70) erfaßt wird, oder der Zeit, in der ein Einzelblatt (18) beim Vorbeitransport von dem Detektor (24, 38, 60, 70) erfaßt wird, die Differenz der gespeicherten Zählerstände (Z1, Z2, Z3, Z4, Z5) für aufeinanderfolgende Ände­ rungen der Binärsignale ermittelt wird,
der Wert des gespeicherten Binärsignales mit dem Anfangswert (V0) durch eine Exclusiv-Oder-Verknüpfung verglichen wird,
und bei dem abhängig vom Ergebnis der Exclusiv-Oder-Verknüp­ fung die ermittelte Differenz die Zeit für die Lücke zwischen zwei aufeinander folgenden Einzelblättern (18) oder die Zeit für den Vorbeilauf eines Einzelblattes (18) angibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Detektoren (24, 38, 60, 70) angeordnet werden, deren Signale dem Computer (96) zugeführt werden, und daß die Er­ mittlung der Zeit für die Lücke oder für den Vorbeilauf eines Einzelblattes (18) für jeden Detektor (24, 38, 60, 70) ermittelt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelblätter (18) mehrere hintereinander geschaltete Förderstrecken (16, 56) durchlaufen, die jeweils mindestens einen Detektor (24, 38, 60, 70) enthalten.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Computer (96) ein Standard Personal Computer verwendet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Binärsignale dem Computer (96) über eine parallele Schnitt­ stelle (94) zugeführt werden.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler durch eine von Zeittakten gesteuerte Interruptroutine fortlaufend hochge­ zählt wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelblätter (18) der ersten Förder­ strecke (16) durch eine Eingabeeinheit (12) zugeführt werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelblätter (18) von der letzten Förderstrecke (56) einer Ausgabeeinheit (58) zugeführt wer­ den.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelblätter (18) einer Leseeinheit (50) zugeführt werden, die Informationen auf den Einzelblät­ tern (18) liest und abspeichert.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß als Detektoren (24, 38, 60, 70) Licht­ schranken oder Reflexsensoren oder Tastsensoren verwendet werden.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß zum Ermitteln des Anfangswertes (V0) die Förderstrecke (16, 56) beziehungsweise die Förder­ strecken (16, 56) keine Einzelblätter (18) enthalten.
12. Einrichtung zum Erfassen der Laufzeiten von Einzelblät­ tern längs eines Transportweges, mit
einer Einzugsrolle (14), mittels der mehrere Einzelblätter (18) nacheinander mindestens einer Förderstrecke (16, 56) zu­ führbar sind, so daß die Einzelblätter (18) längs der För­ derstrecke (16, 56) mit Abstand voneinander weiter transpor­ tierbar sind,
mindestens einem das Vorhandensein von Einzelblättern (18) erfassenden Detektor, an dem die Einzelblätter (18) (24, 38, 60, 70) vorbeiführbar sind,
Signalleitungen (34, 48, 80, 82), mittels derer den Erfas­ sungszustand des Detektors (24, 38, 60, 70) wiedergebende Signa­ le des Detektors (24, 38, 60, 70) einem Computer (96) in Form von Binärsignalen zuführbar sind,
dem Computer (96), in dem bei Änderung des Binärsignals der Zählstand (21, 22, 23, 24, 25) eines Zählers (Z) zusammen mit dem Wert des Binärsignals speicherbar ist,
dem Computer (96), in dem zu Beginn ein vom Detektor (24, 38, 60, 70) bei definiertem Erfassungzustand abgegebener Binärwert als Anfangswert (V0) speicherbar ist,
dem Computer (96), mit dem zum Ermitteln der Zeit, in der kein Einzelblatt (18) von dem Detektor (24, 38, 60, 70) erfaßt wird, oder der Zeit, in der ein Einzelblatt (18) beim Vor­ beitransport von dem Detektor (24, 38, 60, 70) erfaßt wird, die Differenz der gespeicherten Zählerstände (Z1, Z2, Z3, Z4, Z5) für aufeinanderfolgende Änderungen der Binärsignale ermittelbar ist,
dem Computer (96), mit dem der Wert des gespeicherten Binär­ signales mit dem Anfangswert (V0) durch eine Exclusiv-Oder- Verknüpfung vergleichbar ist,
und mit dem Computer (96), mit dem abhängig vom Ergebnis der Exclusiv-Oder-Verknüpfung die ermittelte Differenz, die Zeit für die Lücke zwischen zwei aufeinanderfolgenden Einzelblät­ tern (18) oder die Zeit für den Vorbeilauf eines Einzelblat­ tes (18) angebbar ist.
DE19820052A 1998-05-05 1998-05-05 Verfahren und Einrichtung zum Erfassen der Laufzeiten von Einzelblättern Expired - Fee Related DE19820052C1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19820052A DE19820052C1 (de) 1998-05-05 1998-05-05 Verfahren und Einrichtung zum Erfassen der Laufzeiten von Einzelblättern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19820052A DE19820052C1 (de) 1998-05-05 1998-05-05 Verfahren und Einrichtung zum Erfassen der Laufzeiten von Einzelblättern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19820052C1 true DE19820052C1 (de) 1999-07-08

Family

ID=7866739

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19820052A Expired - Fee Related DE19820052C1 (de) 1998-05-05 1998-05-05 Verfahren und Einrichtung zum Erfassen der Laufzeiten von Einzelblättern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19820052C1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006019233A1 (de) * 2006-04-26 2007-10-31 Kolbus Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zum Wenden von kontinuierlich geförderten, flachliegenden Druckprodukten
WO2007144420A1 (de) * 2006-06-16 2007-12-21 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren zum optimieren des abstandes zwischen gütern bei vereinzelung
CN113443444A (zh) * 2021-06-22 2021-09-28 新乡北新建材有限公司 一种石膏板成品输送堆垛系统及调节方法

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2758007B1 (de) * 1977-12-24 1979-03-01 Licentia Gmbh Verfahren zum Steuern des Abzugsvorgangs bei einer Einrichtung zur Abgabe vereinzelter Sendungen von unterschiedlicher Laenge sowie entsprechende Einrichtung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2758007B1 (de) * 1977-12-24 1979-03-01 Licentia Gmbh Verfahren zum Steuern des Abzugsvorgangs bei einer Einrichtung zur Abgabe vereinzelter Sendungen von unterschiedlicher Laenge sowie entsprechende Einrichtung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006019233A1 (de) * 2006-04-26 2007-10-31 Kolbus Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zum Wenden von kontinuierlich geförderten, flachliegenden Druckprodukten
WO2007144420A1 (de) * 2006-06-16 2007-12-21 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren zum optimieren des abstandes zwischen gütern bei vereinzelung
CN113443444A (zh) * 2021-06-22 2021-09-28 新乡北新建材有限公司 一种石膏板成品输送堆垛系统及调节方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2947958C2 (de)
DE112006002939T5 (de) Ausrichtungsförderer-Vorrichtung
DE69413865T2 (de) Vorrichtung zum Unterscheiden von Blättern
DE3650098T2 (de) Überwachen der Blattlänge.
DE69014343T2 (de) Bildanalyse-Zählsystem.
DE1611540B2 (de) Ueberwachungsvorrichtung fuer die in einem kopiergeraet von einer reihe von originalen hergestellten kopien
DE2758007B1 (de) Verfahren zum Steuern des Abzugsvorgangs bei einer Einrichtung zur Abgabe vereinzelter Sendungen von unterschiedlicher Laenge sowie entsprechende Einrichtung
DE2659929A1 (de) Banknoten-unterscheidungsgeraet
DE1406112B2 (de) Einrichtung zur Überwachung der Länge von oder des Ab st. and es zwischen längs einer Förderbahn bewegten Gegenständen
EP2181311B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur dynamischen kontrollwägung
DE2417273A1 (de) Verfahren zur steuerung einer durchlaufenden bahn von flachmaterial und seitenregister- steuervorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE102014211515A1 (de) Wiegeverfahren, Anordnung zur Durchführung des Wiegeverfahrens sowie ein entsprechendes Computerprogramm und ein entsprechendes computerlesbares Speichermedium
DE19820052C1 (de) Verfahren und Einrichtung zum Erfassen der Laufzeiten von Einzelblättern
EP0214096B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verteilen von Einzelobjekten auf mehrere Transportbahnen
DE69723414T2 (de) Vorrichtung zum Ermitteln von übereinanderliegenden Blättern
DE102007040300B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur dynamischen Kontrollwägung
DE2847619A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur kontrolle der raender von bedrucktem material auf zentrierung des druckbildes in bezug auf den drucktraeger
EP0200873A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Sortieren von Münzen
DE102009023301A1 (de) Steuervorrichtung mit einer Erkennungsschaltung für die Schädigung eines seriellen Datensignals
DE3039306C2 (de) Einrichtung für den Empfang von asynchron und bitweise seriell übertragenen Daten
DE2833756A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum automatischen steuern der dicke eines bandstahls, der in einem tandem-bandstahlwalzwerk gewalzt wird
DE2700901A1 (de) Steuereinrichtung fuer eine geldausgabemaschine
EP1000891A2 (de) Vorrichtung zur Dickenmessung von flachen Produkten
DE69710465T2 (de) Vorrichtung zum abtasten eines dokuments
DE1427887A1 (de) Abbremseinrichtung fuer Umkehr-Warmwalzwerke

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of patent without earlier publication of application
D1 Grant (no unexamined application published) patent law 81
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee