DE19820043A1 - Schwenk- und Teleskopvorrichtung für Lenksäulen - Google Patents
Schwenk- und Teleskopvorrichtung für LenksäulenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft im weiten Sinne eine Schwenk- und
Teleskopvorrichtung für Lenksäulen, und insbesondere eine
Schwenk- und Teleskopvorrichtung mit einem Schwenkhebel zum
Ausführen der Schwenkfunktion und der Teleskop-Funktion zum
Einstellen des Neigungswinkels und der Lenksäulenlänge
entsprechend der Körpergröße eines Fahrers.
Wie dem Fachmann bekannt ist, werden Lenksäulen
vorzugsweise mit einer Einrichtung versehen, die dem Fahrer das
selektive Einstellen der Position einer Lenksäule entsprechend
seiner Körpergröße ermöglicht, damit er beim Führen des
Kraftfahrzeugs das Lenkrad stabil, sicher und bequem handhaben
kann. Typische Lenksäulen weisen daher im Einzelfall
vorzugsweise sowohl eine Schwenkeinrichtung für die
Winkelverstellung der Säule als auch eine Teleskopeinrichtung
für ihre Längenverstellung auf.
Fig. 1 bis 3 zeigen den Aufbau einer typischen Schwenk- und
Teleskopvorrichtung für Lenksäulen. Wie aus der Zeichnung
ersichtlich ist, weist eine typische Schwenk- und
Teleskopvorrichtung zwei Hebel auf: einen Schwenkhebel 100 und
einen Teleskophebel 200. Ihr Betrieb erfolgt wie nachfolgend
beschrieben.
Zum Verstellen des Neigungswinkels der Lenksäule wird der
Schwenkhebel 100 gelöst, so daß der Winkel eines Teleskoprohrs
400 einstellbar ist. Nach der Winkeleinstellung des Rohrs 400
wird der Schwenkhebel 100 um eine volle Umdrehung in
Feststellrichtung geschwenkt und dadurch wird die eingestellte
Position des Rohrs 400 festgelegt.
Zum Verstellen der Lenksäulenlänge wird der Teleskophebel
200 in eine Entriegelungsrichtung gedreht, wodurch zwei
Blockkörper eines Teleskopstücks 300 in entgegengesetzte
Richtungen bewegt werden. Die beiden Blockkörper sind in einem
Säulengehäuse aufgenommen und gewöhnlich über einer
Stellschraube 500 des Hebels 100 so festgelegt, daß sie bei
einer Drehbewegung des Hebels 100 stets in entgegengesetzte
Richtungen bewegt werden. Dadurch entsteht ein Spiel zwischen
dem Teleskopstück 300 und dem Rohr 400 und das Rohr 400 ist in
Bezug auf einen Fahrer in beide Richtungen bewegbar. Somit ist
die Länge der Lenksäule entsprechend der Körpergröße des
Fahrers einstellbar.
Nach der Längeneinstellung wird die Stellung der Säule
durch Drehen des Hebels 200 in eine entgegengesetzte bzw. eine
Feststellrichtung festgelegt. In diesem Fall wird ein
Reibkontakt zwischen den gekrümmten Flächen 301 der beiden
Blockkörper des Teleskopstücks 300 und der Außenfläche 401 des
Rohrs 400 erzeugt und das Rohr 400 festgelegt. Bei dieser
Vorrichtung ist die Stellschraube 500 am Hebel 200 mittels
einer Mutter 600 festgelegt. Das Säulengehäuse weist eine
Führungsauflage 700 auf, die ein unvorhergesehenes Loslösen des
Teleskopstücks 300 vom Gehäuse verhindert.
Bei dieser Schwenk- und Teleskopvorrichtung besteht jedoch
das Problem, daß zwei Hebel zum Ausführen der Schwenk- bzw. der
Teleskopfunktion erforderlich sind, woraus sich ein
komplizierter Aufbau und höhere Herstellungskosten für die
Lenksäulen ergeben.
Durch die Erfindung wird eine Schwenk- und
Teleskopvorrichtung für Lenksäulen geschaffen, bei der an einem
mit einem Schwenkhebel zusammenwirkenden Teleskopteil ein
kerbverzahnter Betätigungshebel vorgesehen ist, wodurch ein
einfaches Betätigen der Schwenk- und Teleskopvorrichtung
ermöglicht wird.
Ferner wird durch die Erfindung eine Schwenk- und
Teleskopvorrichtung für Lenksäulen geschaffen, die eine
Stellschraube und -mutter aufweist, die mit einem Schwenkhebel
zusammenwirken, sowie einen in sowohl einem äußeren Rohr als
auch einer Abstandshalterung vorgesehenen Schlitz, und deren
Betrieb einfach durch Einstellen der Schlitzbreite mit Hilfe
des Schwenkhebels erfolgt.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird eine Schwenk- und
Teleskopvorrichtung für Lenksäulen geschaffen, die ein
zylinderförmiges äußeres Rohr aufweist, in dem eine Lenksäulen
welle konzentrisch aufgenommen ist und das an seiner Unterseite
eine Ausnehmung aufweist, ferner ein in das äußere Rohr
eingepaßtes Teleskoprohr, eine von außen an die Unterseite des
äußeren Rohrs geschweißte Abstandshalterung zum Halten des
äußeren Rohrs, wobei die obere Fläche der Abstandshalterung
entsprechend einer Zylinderform des äußeren Rohrs gekrümmt ist
und einen Schlitz an einer der Ausnehmung des äußeren Rohrs
entsprechenden Stelle aufweist, und wobei die Abstandshalterung
darüber hinaus zwei jeweils mit einer Gewindebohrung versehene
Seitenwände aufweist, ferner eine Schwenkhalterung, die einen
oberen Abschnitt des äußeren Rohrs bedeckt und zwei den
Seitenwänden der Abstandshalterung entsprechende Seitenwände
aufweist, und die daher eng auf der Abstandshalterung sitzend
angeordnet ist, wobei in den beiden Seitenwänden der
Schwenkhalterung jeweils ein gekrümmter Führungsschlitz
ausgebildet ist, und wobei die Schwenkhalterung ferner an jeder
Seite einen Befestigungsflügel mit einem an diesem vorgesehenen
Befestigungseinsatz aufweist und damit an einem Fahrgestell
befestigt ist, weiter eine mit der Abstandshalterung und der
Schwenkhalterung verbundene und als Schraubenfeder ausgebildete
Zugfeder, einen Teleskopblock, der durch sowohl den Schlitz der
Abstandshalterung als auch die Ausnehmung des äußeren Rohrs
verläuft und in einer vertikalen Richtung bewegbar ist, wobei
dieser Teleskopblock an seiner unteren Fläche gleichmäßig
gekrümmt und kerbverzahnt ist - also eine kerbverzahnte Fläche
aufweist -, sowie einen Schwenkhebel zum selektiven Betätigen
des Teleskopblocks, der von einem Benutzer bei Bedarf für einen
Schwenk- oder einen Teleskopbetrieb betätigt wird, und der
folgendes aufweist: ein in die kerbverzahnte Fläche des
Teleskopblocks eingreifendes Kerbzahnrad, ferner zwei
Schwenkbolzen mit einem Links- bzw. Rechtsgewinde, die jeweils
einstückig mit den beiden Enden des Kerbzahnrads verbunden
sind, sowie einen einstückig am Zahnrad ausgebildeten und
rechtwinklig zu diesem verlaufenden Handgriff.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird eine
Schwenk- und Teleskopvorrichtung für Lenksäulen geschaffen, die
einen Schwenkhebel aufweist, der von einem Benutzer je nach
Erfordernis selektiv für einen Schwenk- oder einen
Teleskopbetrieb betätigt wird und der zwei Stell-Vorsprünge
aufweist, ferner ein zylinderförmiges äußeres Rohr, in dem eine
Lenksäulenwelle konzentrisch aufgenommen ist und das an seiner
Unterseite einen ersten Schlitz aufweist, weiter ein in das
äußere Rohr eingepaßtes Teleskoprohr, eine von außen an die
Unterseite des äußeren Rohrs angeschweißte Abstandshalterung
zum Halten des äußeren Rohrs, wobei die obere Fläche der
Abstandshalterung entsprechend einer Zylinderform des äußeren
Rohrs gekrümmt ist und einen zweiten Schlitz an einer dem
ersten Schlitz des äußeren Rohrs entsprechenden Stelle
aufweist, und wobei die Abstandshalterung darüber hinaus zwei
jeweils mit einer Öffnung versehene Seitenwände aufweist, und
eine der beiden Seitenwände der Abstandshalterung einen Haken
aufweist, wobei der Haken selektiv von einem der beiden
Stellvorsprünge des Schwenkhebels ausgelenkt und dadurch die
Abstandshalterung entsprechend einer Hebelbewegung des
Schwenkhebels nach oben oder unten bewegt wird. Ferner weist
die Vorrichtung eine Schwenkhalterung auf, die einen oberen
Abschnitt des äußeren Rohrs bedeckt und zwei den Seitenwänden
der Abstandshalterung entsprechende Seitenwände aufweist, und
die damit eng auf der Abstandshalterung sitzend angeordnet ist,
wobei in den beiden Seitenwänden der Schwenkhalterung jeweils
ein gekrümmter Führungsschlitz ausgebildet ist, und wobei die
Schwenkhalterung ferner an jeder Seite einen Befestigungsflügel
mit einem daran vorgesehenen Befestigungseinsatz aufweist und
damit an einem Fahrgestell befestigt ist, weiter eine mit der
Abstandshalterung und der Schwenkhalterung verbundene Zugfeder,
eine außen an einer der beiden Seitenwände der Schwenkhalterung
angeordnete Stellmutter, eine in ein äußeres Ende der
Stellmutter eingeschraubte erste Stellschraube, wobei der
Schwenkhebel festsitzend auf der Stellmutter angeordnet ist und
von der ersten Stellschraube festgelegt ist, sowie eine zweite
Stellschraube, die durch die beiden Führungsschlitze der
Schwenkhalterung und die beiden Ausnehmungen der
Abstandshalterung verläuft, im weiteren Verlauf in ein inneres
Ende der Stellmutter geschraubt ist und die damit zum
Einstellen eines Spiels zwischen den Seitenwänden von Schwenk- und
Abstandshalterung dient.
Die Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die
beigefügte Zeichnung ausführlich beschrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 den Aufbau einer typischen Schwenk- und
Teleskopvorrichtung für Lenksäulen in einer Ansicht,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Schwenkteil der Vorrichtung
in Fig. 1 entlang der Geraden A-A,
Fig. 3 einen Schnitt durch den Teleskopteil der
Vorrichtung in Fig. 1 entlang der Geraden B-B,
Fig. 4 den Aufbau einer Schwenk- und Teleskopvorrichtung
für Lenksäulen nach der ersten Ausführungsform der Erfindung
als perspektivische Explosivdarstellung,
Fig. 5 die Schwenk- und Teleskopvorrichtung aus Fig. 4 von
vorn,
Fig. 6 die Schwenk- und Teleskopvorrichtung aus Fig. 4 im
Querschnitt,
Fig. 7 den Betrieb der Schwenk- und Teleskopvorrichtung
aus Fig. 4,
Fig. 8 einen Teleskopblock der Schwenk- und Teleskopvor
richtung aus Fig. 4 perspektivisch von unten,
Fig. 9 den Aufbau einer Schwenk- und Teleskopvorrichtung
für Lenksäulen nach der zweiten Ausführungsform der Erfindung
als perspektivische Explosivdarstellung,
Fig. 10 die Schwenk- und Teleskopvorrichtung aus Fig. 9
von vorn,
Fig. 11 die Schwenk- und Teleskopvorrichtung aus Fig. 9 im
Querschnitt,
Fig. 12a die Schwenk- und Teleskopvorrichtung aus Fig. 9
im Schnitt in einer Stellung vor der Betätigung,
Fig. 12b die Schwenk- und Teleskopvorrichtung aus Fig. 9
im Schnitt in einer Stellung nach der Betätigung,
Fig. 13a die Gestaltung einer Ausführungsform des
Schlitzes, der sowohl an einem äußeren Rohr als auch an einer
Abstandshalterung der Schwenk- und Teleskopvorrichtung aus Fig.
9 ausgebildet ist,
Fig. 13b die Gestaltung einer weiteren Ausführungsform des
Schlitzes, der sowohl am äußeren Rohr als auch an der
Abstandshalterung der Schwenk- und Teleskopvorrichtung aus Fig.
9 ausgebildet ist, und
Fig. 13c die Gestaltung einer ebenfalls weiteren
Ausführungsform des Schlitzes, der sowohl am äußeren Rohr als
auch an der Abstandshalterung der Schwenk- und Teleskopvor
richtung aus Fig. 9 ausgebildet ist.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, weist die Schwenk- und
Teleskopvorrichtung nach der ersten Ausführungsform ein
zylinderförmiges äußeres Rohr 21 auf, in dem eine Lenksäulen
welle 23 konzentrisch aufgenommen ist und das an seiner
Unterseite eine Ausnehmung 25 aufweist. Ein Teleskoprohr 27 ist
in das äußere Rohr 21 eingepaßt. Das äußere Rohr 21 wird von
einer Abstandshalterung 33 gehalten, die eine umgekehrt
U-förmige Querschnittsform aufweist und von außen an die
Unterseite des Rohrs 21 angeschweißt ist. Die Abstandshalterung
33 weist eine entsprechend der Zylinderform des äußeren Rohrs
21 gekrümmte obere Fläche auf sowie einen Schlitz 29 an einer
der Ausnehmung 25 des äußeren Rohrs 21 entsprechenden Stelle.
Jede der beiden Seitenwände 31 der Abstandshalterung ist mit
einer Gewindebohrung 30 versehen. Der obere Abschnitt des
äußeren Rohrs 21 ist von einer Schwenkhalterung 37 bedeckt, die
zwei den Seitenwänden 31 der Abstandshalterung 33 entsprechende
Seitenwände 35 aufweist, und die daher eng auf der
Abstandshalterung 33 sitzend angeordnet ist. Ein gekrümmter
Führungsschlitz 36 ist in jeder der beiden Seitenwände 35 der
Schwenkhalterung 37 ausgebildet. Die Schwenkhalterung 37 weist
außerdem an jeder Seite einen Befestigungsflügel 34 mit einem
daran vorgesehenen Befestigungseinsatz 38 zum Befestigen der
Schwenkhalterung 37 an einem Fahrgestell auf. Eine mit der
Abstandshalterung 33 und der Schwenkhalterung 37 verbundene und
als Schraubenfeder ausgebildete Zugfeder 39 drückt die
Abstandshalterung 33 nach oben. Die Schwenk- und
Teleskopvorrichtung weist weiter einen Teleskopblock 43 auf,
der durch sowohl den Schlitz 29 der Abstandshalterung 33 als
auch die Ausnehmung 25 des äußeren Rohrs 21 verläuft und in
einer vertikalen Richtung bewegbar ist, wobei dieser
Teleskopblock 43 an seiner unteren Fläche gleichmäßig gekrümmt
und kerbverzahnt ist und somit eine in Fig. 8 gezeigte
kerbverzahnte Fläche 41 aufweist. Die Vorrichtung weist
außerdem einen Schwenkhebel 51 auf, der in den Teleskopblock 43
eingreift und von einem Benutzer bei Bedarf für einen Schwenk- oder
einen Teleskopbetrieb betätigt wird. Der Schwenkhebel 51
weist ein Kerbzahnrad 45 auf, an dem der Eingriff des
Schwenkhebels 51 mit dem Teleskopblock 43 erfolgt. Zwei mit
einem Links- bzw. Rechtsgewinde versehene Schwenkbolzen 47 sind
jeweils einstückig mit den beiden Enden des Kerbzahnrads 45
verbunden. Ein Handgriff 49 ist einstückig am Kerbzahnrad 45
ausgebildet und verläuft rechtwinklig zu diesem.
Bei der beschriebenen Schwenk- und Teleskopvorrichtung
greift das Kerbzahnrad 45 des Schwenkhebels 51 in die
kerbverzahnte Fläche 41 des Teleskopblocks 43 ein.
Das Kerbzahnrad 45 ist erfindungsgemäß durch vollständiges
oder teilweises Kerbverzahnen der Oberfläche eines
Zylinderkörpers des Zahnrads 45 gestaltbar.
Im folgenden wird die Betriebsweise der obigen Schwenk- und
Teleskopvorrichtung mit Bezug auf Fig. 6 und 7 beschrieben.
Zum Feststellen der Lenksäule wird der Schwenkhebel 51 in
eine Feststellrichtung gedreht. Dabei bewegt das Kerbzahnrad 45
des Hebels 51 den Teleskopblock 43 nach oben, so daß die
gekrümmte obere Fläche 43a des Teleskopblocks 43 gegen die
Außenfläche 27a des Teleskoprohrs 27 drückt, wodurch die
Lenksäule festgelegt wird. Wird der Schwenkhebel 51 dagegen in
eine Entriegelungsrichtung gedreht, wird der Teleskopblock 43
vom Kerbzahnrad 45 des Hebels 51 nach unten bewegt. In diesem
Fall entsteht ein Spiel zwischen dem Teleskopblock 43 und dem
Teleskoprohr 27, das Rohr 27 wird vom Teleskopblock 43 gelöst
und eine Längeneinstellung durch den Benutzer ermöglicht. Kurz:
Wird der Schwenkhebel 51 in eine der beiden beschriebenen Richtungen gedreht, wird die Vorrichtung an zwei Kontaktpunkten- einem Punkt "A" bei 60 und einem Punkt "B" bei 70 - festgestellt oder gelöst, wodurch ein Schwenk- oder Teleskopbetrieb ermöglicht wird.
Wird der Schwenkhebel 51 in eine der beiden beschriebenen Richtungen gedreht, wird die Vorrichtung an zwei Kontaktpunkten- einem Punkt "A" bei 60 und einem Punkt "B" bei 70 - festgestellt oder gelöst, wodurch ein Schwenk- oder Teleskopbetrieb ermöglicht wird.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, weist die Schwenk- und
Teleskopvorrichtung nach der zweiten Ausführungsform einen
Schwenkhebel 62 auf, der von einem Benutzer je nach Erfordernis
für einen Schwenk- oder Teleskopbetrieb betätigt wird. Eine
Lenksäulenwelle 23 ist konzentrisch in einem zylinderförmigen
äußeren Rohr 21 aufgenommen, das an seiner Unterseite einen in
Längsrichtung verlaufenden Schlitz 17 aufweist. Ein
Teleskoprohr 27 ist in das äußere Rohr 21 eingepaßt, wobei
zwischen der Welle 23 und dem Teleskoprohr 27 ein Ringspalt
festgelegt ist. Das äußere Rohr 21 wird von einer
Abstandshalterung 33 gehalten, die eine umgekehrt U-förmige
Querschnittsform aufweist und von außen an die Unterseite des
Rohrs 21 angeschweißt ist. Die Abstandshalterung 33 weist eine
entsprechend der Zylinderform des äußeren Rohrs 21 gekrümmte
obere Fläche auf sowie einen Schlitz 64 an einer dem Schlitz 17
des äußeren Rohrs 21 entsprechenden Stelle. Jede der beiden
Seitenwände 31 der Abstandshalterung 33 ist mit einer Öffnung
30 versehen. Eine Seitenwand 31 der Abstandshalterung 33 weist
einen Haken 52 auf, der selektiv von einem der beiden
Stellvorsprünge 58 des Schwenkhebels 62 ausgelenkt wird und
dadurch die Abstandshalterung 33 in Abhängigkeit von einer
Drehrichtung des Schwenkhebels 62 nach oben oder unten bewegt.
Der obere Abschnitt des äußeren Rohrs 21 ist von einer
Schwenkhalterung 37 bedeckt, die zwei den Seitenwänden 31 der
Abstandshalterung 33 entsprechende Seitenwände 35 aufweist, und
die daher eng auf der Abstandshalterung 33 sitzend angeordnet
ist. Ein gekrümmter Führungsschlitz 36 ist in jeder der beiden
Seitenwände 35 der Schwenkhalterung 37 ausgebildet. Die
Schwenkhalterung 37 weist außerdem an jeder Seite einen
Befestigungsflügel 34 mit einem daran vorgesehenen
Befestigungseinsatz 38 zum Befestigen der Schwenkhalterung 37
an einem Fahrgestell auf. Eine mit der Abstandshalterung 33 und
der Schwenkhalterung 37 verbundene und als Schraubenfeder
ausgebildete Zugfeder 39 drückt die Abstandshalterung 33 nach
oben. Die Schwenk- und Teleskopvorrichtung weist weiter eine
Stellmutter 54 und zwei Stellschrauben 60 und 66 auf. Die
Stellmutter 54 ist mit einem Innengewinde 56 versehen und an
einer Seitenwand 35 der Schwenkhalterung 37 befestigt. Die
erste Stellschraube 60 ist in ein Ende bzw. das äußere Ende der
Stellmutter 54 eingeschraubt, wobei der Schwenkhebel 62 eng auf
der Stellmutter 54 sitzend angeordnet und von der ersten
Stellschraube 60 festgelegt ist. Die zweite Stellschraube 66
verläuft durch die beiden Öffnungen 30 sowie die beiden
Schlitze 36 und ist weiter in das andere bzw. innere Ende der
Stellmutter 54 eingeschraubt, wodurch die beiden Halterungen 33
und 37, der Schwenkhebel 62, die Stellmutter 54 und die erste
Stellschraube 60 zu einer Baugruppe verbunden sind. Die zweite
Schraube 66 dient zum Einstellen des Spiels zwischen den
Seitenwänden der beiden Halterungen 33 und 37.
Im folgenden wird die Betriebsweise der obigen Schwenk- und
Teleskopvorrichtung mit Bezug auf Fig. 12a und 12b
beschrieben. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, wird die
obige Vorrichtung mittels der Reibungskraft zwischen der
Abstandshalterung 33 und der Schwenkhalterung 37 betrieben.
Wird der Schwenkhebel 62 in eine Feststellrichtung gedreht,
bewegt sich die Stellmutter 54 in eine Richtung "P", so daß die
beiden Seitenwände 35 der Schwenkhalterung 37 eng an die beiden
Seitenwände 31 der Abstandshalterung 33 heranbewegt werden und
die Abstandshalterung 33 an der Schwenkhalterung 37 festgelegt
wird. Im obigen Fall drückt die mit einem Schlitz versehene
obere Wand der Abstandshalterung 33 nach oben gegen die
ebenfalls mit einem Schlitz versehene Unterseite des äußeren
Rohrs 21, so daß sich die Breite des Schlitzes 17 verringert
und der Durchmesser des äußeren Rohrs 21 kleiner wird. Das
äußere Rohr 21 drückt folglich das Teleskoprohr 27 zusammen und
eine Lenksäule ist festgelegt. Wird der Schwenkhebel 62 dagegen
in eine Entriegelungsrichtung gedreht, versetzt er die
Stellmutter 54 in eine Richtung entgegengesetzt zur Richtung
"P" in Drehung, so daß ein Spiel zwischen den beiden
Seitenwänden 31 der Abstandshalterung 33 und den beiden
Seitenwänden 35 der Schwenkhalterung 37 entsteht. In diesem
Zustand ist die Lenksäule nach oben und unten beweglich und
nach Bedarf schwenkbar. Zusätzlich bewegen sich die beiden
Seitenwände 31 der Abstandshalterung 33 in eine Richtung
entgegengesetzt zur Richtung "P", so daß die Abstandshalterung
33 an den Rundungsabschnitten "R" von dem äußeren Rohr 21
wegbewegt wird, wodurch an den beiden Rundungsabschnitten "R"
jeweils ein Spiel entsteht. Folglich ist die Lenksäule bzw. das
Teleskoprohr 27 in Bezug auf das äußere Rohr 21 in
entgegengesetzte Richtungen beweglich und die Längeneinstellung
der Lenksäule möglich.
Kurz: Das mit einem Schlitz versehene äußere Rohr 21 wird
von der mit einem Schlitz versehenen Abstandshalterung 33 in
Abhängigkeit von einer Hebelbewegung des Schwenkhebels 62
selektiv zusammengedrückt oder freigegeben. Somit ist der
Neigungswinkel des Teleskoprohrs 27 bzw. der Lenksäule
einstellbar. Eine derartige Hebelbewegung des Schwenkhebels 62
bewirkt ebenfalls, daß die beiden Seitenwände 31 der
Abstandshalterung 33 eng an die beiden Seitenwände 35 der
Schwenkhalterung heranbewegt oder von ihnen gelöst werden.
Somit ist die Länge des Teleskoprohrs 27 bzw. der Lenksäule
einstellbar. Der Funktionseffekt der Schwenk- und
Teleskopvorrichtung nach der zweiten Ausführungsform wird
sowohl von der Länge als auch von der Breite der beiden
Schlitze 17 und 64 bestimmt. Aus dem Betrieb mittels der
beiden Schlitze 17 und 64 resultiert ein einfacher Aufbau der
Schwenk- und Teleskopvorrichtung nach der zweiten
Ausführungsform.
Fig. 13a zeigt die Gestaltung einer Ausführungsform des
Schlitzes 17 bzw. 64, der sowohl im äußeren Rohr 21 als auch in
der Abstandshalterung 33 nach Fig. 9 ausgebildet ist. In der
Ausführungsform nach Fig. 13a nimmt eine Breite des Schlitzes
17, 64 zu und eine Stirnseite ist abgerundet. Fig. 13b zeigt
die Gestaltung einer weiteren Ausführungsform des Schlitzes 17
bzw. 64. In der Ausführungsform nach Fig. 13b verringert sich
eine Breite des Schlitzes 17, 64 und eine Stirnseite ist als
Spitze ausgeformt. Fig. 13c zeigt die Gestaltung einer
ebenfalls weiteren Ausführungsform des Schlitzes 17, 64. In der
Ausführungsform nach Fig. 13c sind zwei geradlinig und parallel
zueinander verlaufende Schlitze 17, 64 sowohl in dem äußeren
Rohr 21 als auch in der Abstandshalterung 33 ausgebildet.
Wie oben beschrieben, wird mit der Erfindung eine Schwenk- und
Teleskopvorrichtung für Lenksäulen geschaffen. Bei einer
Ausführungsform ist an dem mit einem Schwenkhebel
zusammenwirkenden Teleskopteil ein kerbverzahnter
Betätigungshebel vorgesehen, wodurch eine einfache
Betriebsweise der Schwenk- und Teleskopvorrichtung ermöglicht
wird.
Bei einer weiteren Ausführungsform weist die Schwenk- und
Teleskopvorrichtung eine Stellschraube und -mutter auf, die mit
einem Schwenkhebel zusammenwirken, sowie einen in sowohl dem
äußeren Rohr als auch der Abstandshalterung vorgesehenen
Schlitz, so daß ihr Betrieb einfach durch Einstellen der
Schlitzbreite mit Hilfe des Schwenkhebels erfolgt.
Die erfindungsgemäße Schwenk- und Teleskopvorrichtung ist
einfach aufgebaut und kostengünstig herzustellen. Ein weiterer
Vorteil der Vorrichtung liegt darin, daß sie eine gewünschte
Eigenfrequenz sowie eine einfache Toleranzbeherrschung bietet.
Claims (6)
1. Schwenk- und Teleskopvorrichtung für Lenksäulen mit
einem zylinderförmigen äußeren Rohr (21), in dem eine Lenksäulenwelle (23) konzentrisch aufgenommen ist und das an seiner Unterseite eine Ausnehmung (25) aufweist,
einem in das äußere Rohr eingepaßten Teleskoprohr,
einer von außen an die Unterseite des äußeren Rohrs geschweißten Abstandshalterung (33) zum Halten des äußeren Rohrs, wobei die Abstandshalterung an ihrer oberen Fläche entsprechend einer Zylinderform des äußeren Rohrs gerundet ist und einen Schlitz (29) an einer der Ausnehmung des äußeren Rohrs entsprechenden Stelle aufweist, und wobei die Abstandshalterung darüber hinaus zwei jeweils mit einer Gewindebohrung (30) versehene Seitenwände (31) aufweist,
einer Schwenkhalterung (37), die einen oberen Abschnitt des äußeren Rohrs bedeckt und zwei den Seitenwänden der Abstandshalterung entsprechende Seitenwände (35) aufweist, und die daher eng auf der Abstandshalterung sitzend angeordnet ist, wobei in den beiden Seitenwänden der Schwenkhalterung jeweils ein gekrümmter Führungsschlitz (36) ausgebildet ist, und wobei die Schwenkhalterung ferner an jeder Seite einen Befestigungsflügel (34) mit einem an diesem vorgesehenen Befestigungseinsatz (38) aufweist und damit an einem Fahrgestell befestigt ist,
einer mit der Abstandshalterung und der Schwenkhalterung verbundenen und als Schraubenfeder ausgebildeten Zugfeder (39),
einem Teleskopblock (43), der durch sowohl den Schlitz der Abstandshalterung als auch die Ausnehmung des äußeren Rohrs verläuft und in einer vertikalen Richtung bewegbar ist, wobei der Teleskopblock an seiner unteren Fläche gleichmäßig gekrümmt und kerbverzahnt ist und somit eine kerbverzahnte Fläche (41) aufweist, sowie
einem Schwenkhebel (51) zum selektiven Betätigen des Teleskopblocks, der von einem Benutzer je nach Erfordernis für einen Schwenk- oder einen Teleskopbetrieb betätigt wird, wobei der Schwenkhebel folgendes aufweist:
ein in die kerbverzahnte Fläche des Teleskopblocks eingreifendes Kerbzahnrad (45),
zwei Schwenkbolzen (47) mit einem Links- bzw. Rechtsgewinde, die jeweils einstückig mit den beiden Enden des Kerbzahnrads verbunden sind, sowie
einen einstückig am Zahnrad ausgebildeten und rechtwinklig zu diesem verlaufenden Handgriff (49).
einem zylinderförmigen äußeren Rohr (21), in dem eine Lenksäulenwelle (23) konzentrisch aufgenommen ist und das an seiner Unterseite eine Ausnehmung (25) aufweist,
einem in das äußere Rohr eingepaßten Teleskoprohr,
einer von außen an die Unterseite des äußeren Rohrs geschweißten Abstandshalterung (33) zum Halten des äußeren Rohrs, wobei die Abstandshalterung an ihrer oberen Fläche entsprechend einer Zylinderform des äußeren Rohrs gerundet ist und einen Schlitz (29) an einer der Ausnehmung des äußeren Rohrs entsprechenden Stelle aufweist, und wobei die Abstandshalterung darüber hinaus zwei jeweils mit einer Gewindebohrung (30) versehene Seitenwände (31) aufweist,
einer Schwenkhalterung (37), die einen oberen Abschnitt des äußeren Rohrs bedeckt und zwei den Seitenwänden der Abstandshalterung entsprechende Seitenwände (35) aufweist, und die daher eng auf der Abstandshalterung sitzend angeordnet ist, wobei in den beiden Seitenwänden der Schwenkhalterung jeweils ein gekrümmter Führungsschlitz (36) ausgebildet ist, und wobei die Schwenkhalterung ferner an jeder Seite einen Befestigungsflügel (34) mit einem an diesem vorgesehenen Befestigungseinsatz (38) aufweist und damit an einem Fahrgestell befestigt ist,
einer mit der Abstandshalterung und der Schwenkhalterung verbundenen und als Schraubenfeder ausgebildeten Zugfeder (39),
einem Teleskopblock (43), der durch sowohl den Schlitz der Abstandshalterung als auch die Ausnehmung des äußeren Rohrs verläuft und in einer vertikalen Richtung bewegbar ist, wobei der Teleskopblock an seiner unteren Fläche gleichmäßig gekrümmt und kerbverzahnt ist und somit eine kerbverzahnte Fläche (41) aufweist, sowie
einem Schwenkhebel (51) zum selektiven Betätigen des Teleskopblocks, der von einem Benutzer je nach Erfordernis für einen Schwenk- oder einen Teleskopbetrieb betätigt wird, wobei der Schwenkhebel folgendes aufweist:
ein in die kerbverzahnte Fläche des Teleskopblocks eingreifendes Kerbzahnrad (45),
zwei Schwenkbolzen (47) mit einem Links- bzw. Rechtsgewinde, die jeweils einstückig mit den beiden Enden des Kerbzahnrads verbunden sind, sowie
einen einstückig am Zahnrad ausgebildeten und rechtwinklig zu diesem verlaufenden Handgriff (49).
2. Schwenk- und Teleskopvorrichtung nach Anspruch 1, wobei
die gerundete obere Fläche des Teleskopblocks (43) von einer
Hebelbewegung des Schwenkhebels selektiv in Reibkontakt mit der
gerundeten Unterseite des äußeren Rohrs gebracht oder von ihr
losgelöst wird, so daß die Länge des Teleskoprohrs einstellbar
ist.
3. Schwenk- und Teleskopvorrichtung nach Anspruch 1, wobei
das Kerbzahnrad (45) mit einer vollständigen oder teilweisen
Kerbverzahnung einer Zylinderoberfläche des Zahnrads
ausgebildet ist, so daß es der kerbverzahnten Fläche (41) des
Teleskopblocks entspricht.
4. Schwenk- und Teleskopvorrichtung für Lenksäulen mit
einem Schwenkhebel (62), der von einem Benutzer je nach Erfordernis selektiv für einen Schwenk- oder einen Teleskopbetrieb betätigt wird, wobei der Schwenkhebel zwei Stell-Vorsprünge (58) aufweist,
einem zylinderförmigen äußeren Rohr (21), in dem eine Lenksäulenwelle konzentrisch aufgenommen ist und das an seiner Unterseite einen ersten Schlitz aufweist,
einem in das äußere Rohr eingepaßten Teleskoprohr (27),
einer von außen an die Unterseite des äußeren Rohrs angeschweißten Abstandshalterung (33) zum Halten des äußeren Rohrs, wobei die Abstandshalterung an ihrer oberen Fläche entsprechend einer Zylinderform des äußeren Rohrs (21) gekrümmt ist und einen zweiten Schlitz an einer dem ersten Schlitz des äußeren Rohrs entsprechenden Stelle aufweist, und wobei die Abstandshalterung darüber hinaus zwei jeweils mit einer Öffnung versehene Seitenwände (31) aufweist, und eine der beiden Seitenwände der Abstandshalterung einen Haken (52) aufweist, wobei der Haken selektiv von einem der beiden Stellvorsprünge (58) des Schwenkhebels (62) ausgelenkt wird und dadurch die Abstandshalterung entsprechend einer Hebelbewegung des Schwenkhebels nach oben oder unten bewegt,
einer Schwenkhalterung (37), die einen oberen Abschnitt des äußeren Rohrs (21) bedeckt, wobei die Schwenkhalterung zwei den Seitenwänden der Abstandshalterung entsprechende Seitenwände (35) aufweist, und damit eng auf der Abstandshalterung (33) sitzend angeordnet ist, wobei in den beiden Seitenwänden der Schwenkhalterung jeweils ein gekrümmter Führungsschlitz (36) ausgebildet ist, und wobei die Schwenkhalterung ferner an jeder Seite einen Befestigungsflügel (34) mit einem daran vorgesehenen Befestigungseinsatz (38) aufweist und damit an einem Fahrgestell befestigt ist,
einer mit der Abstandshalterung und der Schwenkhalterung verbundenen Zugfeder (39),
einer außen an einer der beiden Seitenwände der Schwenkhalterung angeordneten Stellmutter (54), einer in ein äußeres Ende der Stellmutter eingeschraubten ersten Stellschraube (60), wobei der Schwenkhebel festsitzend auf der Stellmutter angeordnet ist und von der ersten Stellschraube festgelegt ist, sowie
einer zweiten Stellschraube (66), die durch die beiden Führungsschlitze der Schwenkhalterung und die beiden Ausnehmungen der Abstandshalterung verläuft, im weiteren Verlauf in ein inneres Ende der Stellmutter geschraubt ist und die damit zum Einstellen eines Spiels zwischen den Seitenwänden von Schwenk- und Abstandshalterung dient.
einem Schwenkhebel (62), der von einem Benutzer je nach Erfordernis selektiv für einen Schwenk- oder einen Teleskopbetrieb betätigt wird, wobei der Schwenkhebel zwei Stell-Vorsprünge (58) aufweist,
einem zylinderförmigen äußeren Rohr (21), in dem eine Lenksäulenwelle konzentrisch aufgenommen ist und das an seiner Unterseite einen ersten Schlitz aufweist,
einem in das äußere Rohr eingepaßten Teleskoprohr (27),
einer von außen an die Unterseite des äußeren Rohrs angeschweißten Abstandshalterung (33) zum Halten des äußeren Rohrs, wobei die Abstandshalterung an ihrer oberen Fläche entsprechend einer Zylinderform des äußeren Rohrs (21) gekrümmt ist und einen zweiten Schlitz an einer dem ersten Schlitz des äußeren Rohrs entsprechenden Stelle aufweist, und wobei die Abstandshalterung darüber hinaus zwei jeweils mit einer Öffnung versehene Seitenwände (31) aufweist, und eine der beiden Seitenwände der Abstandshalterung einen Haken (52) aufweist, wobei der Haken selektiv von einem der beiden Stellvorsprünge (58) des Schwenkhebels (62) ausgelenkt wird und dadurch die Abstandshalterung entsprechend einer Hebelbewegung des Schwenkhebels nach oben oder unten bewegt,
einer Schwenkhalterung (37), die einen oberen Abschnitt des äußeren Rohrs (21) bedeckt, wobei die Schwenkhalterung zwei den Seitenwänden der Abstandshalterung entsprechende Seitenwände (35) aufweist, und damit eng auf der Abstandshalterung (33) sitzend angeordnet ist, wobei in den beiden Seitenwänden der Schwenkhalterung jeweils ein gekrümmter Führungsschlitz (36) ausgebildet ist, und wobei die Schwenkhalterung ferner an jeder Seite einen Befestigungsflügel (34) mit einem daran vorgesehenen Befestigungseinsatz (38) aufweist und damit an einem Fahrgestell befestigt ist,
einer mit der Abstandshalterung und der Schwenkhalterung verbundenen Zugfeder (39),
einer außen an einer der beiden Seitenwände der Schwenkhalterung angeordneten Stellmutter (54), einer in ein äußeres Ende der Stellmutter eingeschraubten ersten Stellschraube (60), wobei der Schwenkhebel festsitzend auf der Stellmutter angeordnet ist und von der ersten Stellschraube festgelegt ist, sowie
einer zweiten Stellschraube (66), die durch die beiden Führungsschlitze der Schwenkhalterung und die beiden Ausnehmungen der Abstandshalterung verläuft, im weiteren Verlauf in ein inneres Ende der Stellmutter geschraubt ist und die damit zum Einstellen eines Spiels zwischen den Seitenwänden von Schwenk- und Abstandshalterung dient.
5. Schwenk- und Teleskopvorrichtung nach Anspruch 4, wobei
sowohl der erste als auch der zweite Schlitz (17), (64) eine
zunehmende oder abnehmende Breite aufweisen.
6. Schwenk- und Teleskopvorrichtung nach Anspruch 4, wobei
die Anzahl der ersten und zweiten Schlitze jeweils eins oder
mehr beträgt.
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