DE19820966A1 - Zigarettenpackung sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derselben - Google Patents
Zigarettenpackung sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derselbenInfo
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Abstract
Zigarettenpackungen des Typs Weichpackung aus einem eine Zigarettengruppe (32) unmittelbar umgebenden (Packungs-)Zuschnitt (11) aus Papier, Folie oder dergleichen mit durch Klebung verbundenen Faltlappen bzw. Randstreifen (34, 35). Zum Schutz der Zigarettengruppe (32) gegen unerwünscht austretenden Leim ist innerhalb der Packung (10) ein Abdeckzuschnitt (36) zwischen Zigarettengruppe (32) und Packungszuschnitt (11) positioniert, nämlich im Bereich einer Seitenwand (21) aus durch Klebung miteinander verbundenen Randstreifen (34, 35).
Description
Die Erfindung betrifft eine Zigarettenpackung, vorzugsweise
Weichpackung aus einem eine Zigarettengruppe unmittelbar umge
benden Packungszuschnitt aus Papier, Folie oder dergleichen,
wobei der Packungszuschnitt im Bereich wenigstens einer
Packungswand, insbesondere einer aufrechten Seitenwand, durch
Klebung miteinander verbundene Faltlappen bzw. Seitenstreifen
aufweist. Weiterhin betrifft die Erfindung Verfahren und Vor
richtung zum Herstellen derartiger Packungen.
Wenn eine Zigarettenpackung, insbesondere eine Weichpackung, so
gestaltet ist, daß ein die Zigarettengruppe unmittelbar umge
bender Zuschnitt durch Leim verbundene Faltlappen aufweist, be
steht die Gefahr einer Übertragung von Leimpartikeln auf die
Zigaretten. Dieser unerwünschte Effekt kann vor allem dann auf
treten, wenn die Zigarettenpackung aus einem einzigen Packungs
zuschnitt besteht. Ein Beispiel hierfür ergibt sich aus Be
schreibung und Darstellung von EP 649 797. Die Leimübertragung
kann vor allem im Bereich einer aufrechten, schmalen Seitenwand
erfolgen, die aus miteinander verklebten Faltlappen bzw. Sei
tenstreifen gebildet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Übertragung von
Leim von einem die Zigarettengruppe unmittelbar umgebenden
Packungszuschnitt auf die Zigaretten zu vermeiden.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Zigaretten
packung dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der durch Kle
bung miteinander verbundenen Faltlappen bzw. Seitenstreifen
zwischen der Zigarettengruppe und dem Packungszuschnitt eine
Überdeckung zum Schutz der Zigaretten gegen Leim angeordnet
ist. Vorzugsweise besteht diese Abdeckung aus einem gesonderten
Zuschnitt aus dünnem Material, insbesondere Papier. Bei einer
vorteilhaften Ausführung in Verbindung mit einer Zigaretten
packung entsprechend EP 649 797 ist ein aufrechter, U-förmig
gefalteter Zuschnitt vorgesehen, der die Zigarettengruppe im
Bereich der Leim aufweisenden Seitenwand über die vorzugsweise
volle Höhe abdeckt.
Der Zuschnitt kann darüber hinaus die Funktion eines Druckträ
gers übernehmen, also innenseitig und/oder außenseitig eine Be
druckung aufweisen und zum Beispiel als Coupon für die Teilnah
me an Auslosungen dienen oder Informationen enthalten.
Der Zuschnitt wird bei der Herstellung der Zigarettenpackung in
der erfindungsgemäßen Position angebracht. Demnach wird zu
nächst nach Bildung einer packungsgerechten Zigarettengruppe
der Zuschnitt an die Packungsgruppe angelegt, insbesondere un
ter U-förmigem Falten. Danach wird der Packungszuschnitt in üb
licher Weise um die Zigarettengruppe herumgefaltet.
Weitere Einzelheiten der erfindungsgemäßen Zigarettenpackung
sowie über die Herstellung derselben werden nachfolgend anhand
der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Zigarettenpackung des Typs Weichpackung in ge
öffnetem Zustand bei perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 die Zigarettenpackung gemäß Fig. 1 in Draufsicht,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch die Zigarettenpackung
unmittelbar im Bereich einer aufrechten Seitenwand,
Fig. 4 einen Packungszuschnitt für eine Weichpackung gemäß
Fig. 1,
Fig. 5 einen einzelnen Abdeckzuschnitt für eine Packung ge
mäß Fig. 1 bis 4,
Fig. 6 einen Teilbereich einer Verpackungsmaschine, nämlich
eines sogenannten Weichpackers, in vereinfachter
Seitenansicht,
Fig. 7 einen Ausschnitt eines Faltrevolvers der Ver
packungsmaschine gemäß Fig. 6, ebenfalls verein
facht,
Fig. 8 die Einzelheit gemäß Fig. 7 bei veränderter Relativ
stellung,
Fig. 9 eine nochmals veränderte Position von Organen der
Fig. 7 und Fig. 8.
Die zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiele beziehen
sich auf die Ausgestaltung und Fertigung einer besonderen Aus
führung einer (Zigaretten-)Packung 10. Diese besteht aus einem
einzigen Packungszuschnitt 11 (Fig. 4) aus Papier oder ver
gleichbarem Verpackungsmaterial. Die Besonderheit des Packungs
zuschnitts 11 und der daraus gefertigten Packung besteht darin,
daß Bereiche einer Bodenwand 12 doppellagig ausgebildet sind.
Zu diesem Zweck weist der Packungszuschnitt 11 am bodenseitigen
Rand einen Zuschnittstreifen 13 auf, der entlang einer Faltli
nie in eine doppellagige Position gefaltet wird. Zwei Boden
streifen 15, 16 liegen aneinander. Ein Randstreifen 17 am
freien Rand des Packungszuschnitts 11 ist in eine aufrechte Po
sition gefaltet und erstreckt sich innenseitig im Bereich von
Vorderwand 18, Rückwand 19 und Seitenwänden 20, 21.
Auch im Bereich einer oberen Stirnwand 22 weist der Packungszu
schnitt 11 bzw. die Packung 10 eine aus dem einstückigen
Packungszuschnitt 11 gebildete Verstärkung auf. Es handelt sich
dabei um eine ringsherumlaufende Faltung, nämlich Z-Faltung 23,
unmittelbar unterhalb der Stirnwand 22 im Bereich von Vorder
wand 18, Rückwand 19 und Seitenwänden 20, 21. Die Z-Faltung 23
wird aus einem Faltstreifen 24 des Packungszuschnitts 11 gebil
det mit innenliegenden Faltschenkeln 25, 26.
Die Verstärkungen des Packungszuschnitts 11, nämlich die dop
pellagige Ausbildung der Bodenwand 12 sowie die Z-Faltung 23,
sind durch Verklebung von Teilbereichen stabilisiert. Die Bo
denstreifen 15, 16 können durch Leim (Leimpunkte) und die Falt
schenkel 25, 26 ebenfalls durch Leimpunkte miteinander verbun
den sein.
Die Bodenwand 12 und die Stirnwand 22 sind im übrigen in her
kömmlicher Weise gefaltet, nämlich unter Bildung von trapezför
migen Bodenfaltlappen 27, 28 einerseits und Stirnfaltlappen 29,
30 andererseits. Auch diese Faltlappen 27, 28 sowie 29, 30 kön
nen durch Verkleben miteinander verbunden sein. Im Bereich der
Stirnwand 22 erstreckt sich eine U-förmig gefaltete Banderole
31 quer über die Stirnfaltlappen 29, 30 und bildet ein Ver
schlußmittel. Im übrigen entspricht die Packung 10 in Aufbau
und hinsichtlich der Fertigung der EP 649 797.
Der Packungszuschnitt 11 umgibt den Packungsinhalt, nämlich
eine Zigarettengruppe 32, unmittelbar. Die Zigarettengruppe 32
besteht aus in mehreren, nämlich drei Lagen positionierten Zi
garetten 33. Die Zigarettengruppe 32 ist ein annähernd quader
förmiger Block, der von dem Packungszuschnitt 11 so umgeben
ist, daß im Bereich der Seitenwand 21 Randstreifen 34, 35 ein
ander (teilweise) überdecken zur Bildung der Seitenwand 21. Die
Randstreifen 34, 35 sind im Überdeckungsbereich durch Klebung,
zum Beispiel durch eine Reihe von Leimpunkten, miteinander ver
bunden.
Um zu vermeiden, daß im Bereich der Verklebung von Faltlappen
des Packungszuschnitts 11 austretender bzw. überschüssiger Leim
mit den Zigaretten 33 in Berührung kommt, sind Schutzmaßnahmen
vorgesehen, nämlich eine Abdeckung der Zigaretten 33 im Bereich
des befürchteten Leimaustritts. Beim vorliegenden Ausführungs
beispiel ist eine Schutzmaßnahme der Zigaretten im Bereich der
aus den Randstreifen 34, 35 gebildeten Seitenwand 21 vorgese
hen.
Die Abdeckung der Zigaretten 33 in diesem Bereich besteht aus
einem gesonderten Abdeckzuschnitt 36. Dieser besteht aus dün
nem, faltbarem Material, insbesondere aus Papier. Der Abdeckzu
schnitt 36 ist innerhalb der Packung 10 zwischen dem Packungs
inhalt, nämlich der Zigarettengruppe 32, und dem Packungszu
schnitt 11 im Bereich der Seitenwand 21 positioniert. Der Ab
deckzuschnitt 36 erstreckt sich über die volle Höhe der Packung
10, nämlich von der Bodenwand 12 bis zur Stirnwand 22. Der Ab
deckzuschnitt 36 liegt dabei an der Innenseite der Seitenwand
21 an.
Für eine optimale Abdeckung der Zigarettengruppe 32 und für
eine stabile Positionierung des Abdeckzuschnitts 36 ist dieser
im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildet, nämlich mit einem
Steg 37 unmittelbar im Bereich der Seitenwand 21 und mit quer
gerichteten Schenkeln 38, 39 im Bereich von Vorderwand 18 und
Rückwand 19. Der Übergang zwischen den Schenkeln 38, 39 einer
seits und dem Steg 37 andererseits ist als Rundung 40 ausgebil
det, etwa entsprechend der Kontur der Zigaretten 33.
Der Abdeckzuschnitt 36 ist so ausgebildet bzw. positioniert,
daß eine leichte Entnahme desselben bei geöffneter und noch ge
füllter Packung 10 möglich ist. Bei Packungen 10 des vorliegen
den Typs (Weichpackung bzw. Weichbecherpackung) wird im Bereich
der Stirnwand 22 ein Teilbereich neben der Banderole 31 durch
Abtrennen entfernt, so daß hier eine Entnahmeöffnung 41 gebil
det ist. In diesem Bereich befindet sich der Abdeckzuschnitt
36, der mit einem Teilbereich aus der Entnahmeöffnung 41
herausragt, im vorliegenden Falle mit einer zungenförmigen La
sche 42. Diese ist als Verlängerung des Abdeckzuschnitts 36
ausgebildet und erstreckt sich bei geschlossener Packung 10 in
der Ebene der Stirnwand 22, an den Endflächen der Zigaretten 33
anliegend. Bei geöffneter Packung 10 kann der Abdeckzuschnitt
36 an der Lasche 42 erfaßt und nach oben aus der Packung 10
herausgezogen werden.
Der Abdeckzuschnitt 36 wird vorzugsweise aus einer fortlaufen
den Materialbahn durch Abtrennen gefertigt, wobei die Querab
messung der Breite der Materialbahn entspricht. Beim Abtrennen
durch quergerichtete Stanzschnitte wird auf der einen Seite die
Lasche 42 gebildet und gegenüberliegend eine entsprechende Ver
tiefung 43. Der Abdeckzuschnitt 36 wird demnach verlustfrei von
der Materialbahn abgetrennt. Des weiteren werden zweckmäßiger
weise Prägelinien 44, 45 in Längsrichtung des Abdeckzuschnitts
36 angebracht. Diese erleichtern das Umfalten unter Bildung der
Schenkel 38, 39.
Die Packung 10 kann mit einer herkömmlichen bzw. bekannten Ver
packungsmaschine gefertigt werden, insbesondere mit einem soge
nannten Weichpacker. Fig. 6 zeigt schematisch einen Teilbereich
einer Verpackungsmaschine für die Fertigung von Weichbecher
packungen. Weitere Einzelheiten einer solchen Verpackungsma
schine ergeben sich aus DE 196 44 079.3.
Die Verpackungsmaschine weist einen Faltrevolver 46 auf. Dieser
ist längs des Umfangs mit einer Vielzahl von Aufnahmen bzw.
Halterungen für die Packungen 10 versehen, nämlich mit Faltdor
nen 47. Bei diesen handelt es sich um langgestreckte, dünnwan
dige Hohlkörper mit einem dem Querschnitt einer Packung 10 ent
sprechenden (rechteckigen) Querschnitt. Auf der Außenseite des
Faltdorns wird der Packungszuschnitt 11 gefaltet. Die Zigaret
tengruppe 32 wird über die Innenseite des Faltdorns 47 zuge
führt. Die weitgehend fertiggestellte Packung 10 wird zusammen
mit der Zigarettengruppe 32 vom Faltdorn 47 ab- bzw. aus diesem
ausgeschoben.
Der Faltrevolver 46 ist längs des Umfangs mit mehreren orts
festen Bearbeitungsstationen versehen. Eine Zuschnittstation 48
dient zum Zuführen der Packungszuschnitte 11 zum Faltrevolver
46 und zum Anlegen der Packungszuschnitte 11 an jeweils zuge
ordnete Faltdorne 47. Die Zuschnittstation 48 ist nach Maßgabe
von DE 196 44 079.3 ausgebildet. Der Packungszuschnitt 11 wird
demnach an eine in Drehrichtung vornliegende (schmale) Querwand
des Faltdorns 47 angelegt und bei weiterer Bewegung gefaltet.
In Bewegungs- bzw. Drehrichtung ist der Zuschnittstation 48
eine in gleicher bzw. ähnlicher Weise ausgebildete weitere Zu
schnittstation 49 vorgeordnet. In deren Bereich werden die Ab
deckzuschnitte 36 von einer Materialbahn 50 abgetrennt und über
eine als Saugwalze ausgebildete Übergabewalze 51 einem stab-
bzw. fingerförmigen Übertragungsorgan 52 übergeben. Dieses ist
einseitig auskragend am Umfangsbereich einer drehend angetrie
benen Tragscheibe 53 angeordnet. Das abstehende Übertragungsor
gan 52 erfaßt den zugeführten Abdeckzuschnitt 36 an einer ge
wölbten Außenfläche 54, die den Abdeckzuschnitt 36 durch Saug
bohrungen 55 fixiert. Der Abdeckzuschnitt 36 ist außermittig an
dem Übertragungsorgan 52 fixiert, derart, daß ein überwiegender
Bereich des Abdeckzuschnitts 36 in Drehrichtung rückseitig über
das Übertragungsorgan 52 hinwegragt. Die Faltdorne 47 werden
durch die Drehung des Faltrevolvers 46 an der ortsfesten Trag
scheibe vorbeibewegt, während in einer abgestimmten Bewegung
das Übertragungsorgan 52 entlang einer Kreisbahn durch die Be
wegungsbahn der Faltdorne 47 hindurchbewegt wird. In einer Po
sition gemäß Fig. 8, nämlich benachbart zur Rückseite eines
vorbeilaufenden Faltdorns, wird die Tragscheibe 53 bzw. das
Übertragungsorgan 52 kurzzeitig angehalten, und zwar in einer
Stellung, in der sich der zugeführte Abdeckzuschnitt 36 mittig
zum Faltdorn 47 befindet. In diesem Moment wird ein Andrückor
gan 56 aus einer zurückgezogenen Position gegen den in Bewe
gungsrichtung davorliegenden Faltdorn 47 gedrückt. Der Abdeck
zuschnitt 36 wird dadurch gegen die Rückseite des Faltdorns 47
gedrückt und zugleich - durch Entlüftung der Saugbohrungen 55 -
vom Übertragungsorgan 52 gelöst. Der Abdeckzuschnitt 36 wird
nun in der packungsgerechten Position an dem Faltdorn 47 anlie
gend der Zuschnittstation 48 zugeführt, in der der Packungszu
schnitt 11 in an sich bekannter Weise um den Faltdorn 47 herum
gelegt wird. Die Randstreifen 34, 35 erstrecken sich dabei an
der Rückseite des Faltdorns 47, also im Bereich des Abdeckzu
schnitts 36. Im weiteren Verlauf werden die Randstreifen 34, 35
durch Faltorgane im Bereich einer Faltstation 57 gegen die
Rückseite des Faltdorns 47 bzw. gegen den Abdeckzuschnitt 36
gefaltet. Dieser wird nach Komplettierung der Packung 10 und
Zuführung der Zigarettengruppe 32 gemeinsam mit der Packung 10
vom Faltdorn 47 abgeschoben.
Der Abdeckzuschnitt 36 kann eine weitere Funktion übernehmen,
nämlich als Druckträger für Werbehinweise, als Coupon für die
Teilnahme an Verlosungen bzw. Wettspielen etc. Des weiteren
kann der Abdeckzuschnitt 36 auch auf andere Weise in der be
schriebenen Position innerhalb der Packung 10 angebracht wer
den, zum Beispiel durch Positionieren innerhalb des Faltdorns
47. In diesem Falle werden die Zigarettengruppe 32 und der
packungsgerecht positionierte Abdeckzuschnitt 36 gemeinsam aus
dem Faltdorn 47 ausgeschoben.
Gemäß einer weiteren Alternative kann der Abdeckzuschnitt ein
stückig mit dem Packungszuschnitt 11 verbunden sein. Auch ist
es möglich, analog ausgebildete Abdeckzuschnitte in anderen Be
reichen mit verklebten Faltlappen zu positionieren, zum Bei
spiel im Bereich der Bodenwand 12 und/oder der Stirnwand 22.
10
Packung
11
Packungszuschnitt
12
Bodenwand
13
Zuschnittstreifen
14
Faltlinie
15
Bodenstreifen
16
Bodenstreifen
17
Randstreifen
18
Vorderwand
19
Rückwand
20
Seitenwand
21
Seitenwand
22
Stirnwand
23
Z-Faltung
24
Faltstreifen
25
Faltschenkel
26
Faltschenkel
27
Bodenfaltlappen
28
Bodenfaltlappen
29
Stirnfaltlappen
30
Stirnfaltlappen
31
Banderole
32
Zigarettengruppe
33
Zigarette
34
Randstreifen
35
Randstreifen
36
Abdeckzuschnitt
37
Steg
38
Schenkel
39
Schenkel
40
Rundung
41
Entnahmeöffnung
42
Lasche
43
Vertiefung
44
Prägelinie
45
Prägelinie
46
Faltrevolver
47
Faltdorn
48
Zuschnittstation
49
Zuschnittstation
50
Materialbahn
51
Übergabewalze
52
Übertragungsorgan
53
Tragscheibe
54
Außenfläche
55
Saugbohrung
56
Andrückorgan
57
Faltstation
Claims (8)
1. Zigarettenpackung, vorzugsweise Weichpackung aus einem
eine Zigarettengruppe (32) unmittelbar umgebenden (Packungs-)
Zuschnitt (11) aus Papier, Folie oder dergleichen, wobei der
(Packungs-)Zuschnitt (11) im Bereich wenigstens einer (aufrech
ten Seiten-)Wand (21) der Weichpackung (10) durch Klebung mit
einander verbundene Faltlappen bzw. Randstreifen (34, 35) auf
weist, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der durch Klebung
miteinander verbundenen Faltlappen bzw. Randstreifen (34, 35)
zwischen der Zigarettengruppe (32) und dem (Packungs-)Zuschnitt
(11) eine Abdeckung zum Schutz der Zigaretten (33) gegen Leim
angeordnet ist.
2. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abdeckung als gesonderter Abdeckzuschnitt (36) aus dünnem Mate
rial, insbesondere aus Papier, ausgebildet ist.
3. Packung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abdeckzuschnitt (36) U-förmig um einen seitlichen, der
Seitenwand (21) zugekehrten Bereich der Zigarettengruppe (32)
gefaltet ist und sich über die gesamte Höhe der Packung (10)
erstreckt.
4. Packung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß bei geöffneter Packung (10) im
Bereich einer Entnahmeöffnung (41) ein Teilbereich des Abdeck
zuschnitts (36) aus der Entnahmeöffnung (41) herausragt, insbe
sondere eine zungenartig ausgebildete Lasche (42).
5. Packung nach Anspruch 3 oder einem der weiteren Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der im Querschnitt U-förmig
gefaltete Abdeckzuschnitt (36) zwischen einem an der Seitenwand
(21) anliegenden Steg (37) und quer zu diesem gerichteten
Schenkeln (38, 39) eine Rundung (40) entsprechend der Gestal
tung der Zigaretten (33) aufweist.
6. Verfahren zum Herstellen von Zigarettenpackungen, vor
zugsweise Weichpackungen aus einem eine Zigarettengruppe (32)
unmittelbar umgebenden Packungszuschnitt (11) aus Papier, Folie
oder dergleichen, der um einen Faltdorn (47) als Teil eines
Faltrevolvers (46) derart herumfaltbar ist, daß im Bereich
einer zu bildenden Seitenwand (21) Randstreifen (34, 35) des
Packungszuschnitts (11) einander überdecken und miteinander
durch Klebung verbunden werden und wobei die Zigarettengruppe
(32) über den Innenraum des Faltdorns (47) in die teilweise ge
faltete Packung (10) eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der aus den Randstreifen (34, 35) gebildeten
Seitenwand (21) an der Innenseite der Packung (10) ein Abdeck
zuschnitt (36) positioniert wird, wobei der Abdeckzuschnitt
(36) vor dem Anbringen des Packungszuschnitts (11) im Bereich
der herzustellenden Seitenwand (21) an dem Faltdorn fixiert und
danach der Packungszuschnitt (11) um den Faltdorn (47) und den
an diesem fixierten Abdeckzuschnitt (36) herumgefaltet wird.
7. Vorrichtung zum Herstellen von Zigarettenpackungen (10),
nämlich vorzugsweise Weichpackungen aus einem eine Zigaretten
gruppe (32) unmittelbar umgebenden Packungszuschnitt (11) aus
Papier, Folie oder dergleichen, wobei der Packungszuschnitt
(11) im Bereich wenigstens einer aufrechten Seitenwand (21) der
Packung (10) durch Klebung miteinander verbundene Faltlappen
bzw. Randstreifen (34, 35) aufweist, gekennzeichnet durch einen
Faltrevolver (46) mit mehreren Faltdornen (47) zur Aufnahme je
weils eines Packungszuschnitts (11) im Bereich einer Zu
schnittstation (48), wobei der Zuschnittstation (48) eine zwei
te Zuschnittstation (49) vorgeordnet ist, in deren Bereich Ab
deckzuschnitte (36) den Faltdornen (47) zuführbar sind, derart,
daß jeweils ein Abdeckzuschnitt (36) an einer in Bewegungsrich
tung rückseitigen Wand der Faltdorne (47) anliegt und durch ein
bewegbares Andrückorgan (56) fixiert ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abdeckzuschnitt im Bereich der Zuschnittstation (49) durch
ein Saugbohrungen (55) aufweisendes Übertragungsorgan (52) den
Faltdornen (47) zuführbar ist, wobei die Abdeckzuschnitte (36)
jeweils versetzt an einer Außenfläche (54) des Übertragungsor
gans (52) fixiert sind, derart, daß ein freier, über das Über
tragungsorgan (52) hinwegragender Bereich des Abdeckzuschnitts
(36) in einer Bereitstellungsposition benachbart zur Rückseite
eines Faltdorns (47) von dem nachfolgenden Andrückorgan (56)
erfaßbar und gegen den Faltdorn drückbar ist.
Priority Applications (11)
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|---|---|---|---|
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| CN99806048A CN1300264A (zh) | 1998-05-12 | 1999-04-17 | 卷烟盒及生产这种盒子的方法与设备 |
| KR1020007012347A KR20010052311A (ko) | 1998-05-12 | 1999-04-17 | 담배 팩과 팩 제조방법 및 장치 |
| PCT/EP1999/002598 WO1999058424A1 (de) | 1998-05-12 | 1999-04-17 | Zigarettenpackung sowie verfahren und vorrichtung zum herstellen derselben |
| AU35234/99A AU3523499A (en) | 1998-05-12 | 1999-04-17 | Cigarette package and method and device for the production thereof |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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