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DE198207C - - Google Patents

Info

Publication number
DE198207C
DE198207C DENDAT198207D DE198207DA DE198207C DE 198207 C DE198207 C DE 198207C DE NDAT198207 D DENDAT198207 D DE NDAT198207D DE 198207D A DE198207D A DE 198207DA DE 198207 C DE198207 C DE 198207C
Authority
DE
Germany
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT198207D
Other languages
English (en)
Publication of DE198207C publication Critical patent/DE198207C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H9/00Registering, e.g. orientating, articles; Devices therefor
    • B65H9/10Pusher and like movable registers; Pusher or gripper devices which move articles into registered position
    • B65H9/103Pusher and like movable registers; Pusher or gripper devices which move articles into registered position acting by friction or suction on the article for pushing or pulling it into registered position, e.g. against a stop

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Registering Or Overturning Sheets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15 α. GRUPPE
Zusatz zum Patente 177111 vom 6. Mai 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Juli 1907 ab. Längste Dauer: 5. Mai 1920.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Bogenanlegevorrichtung für Druckpressen, und zwar nach Patent 177111, bei welcher ein seitliches Registrieren des Bogens stattfindet, indem eine seiner Seitenkanten ergriffen und der Bogen alsdann bis zu einer bestimmten Linie zurückgezogen wird, um ein stets gleiches seitliches Register beim Drucken zu erzielen.
Auf den Zeichnungen ist der Gegenstand to vorliegenden Zusatzpatentes in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht, teilweise. im Schnitt gemäß Linie 3-3 der Fig. T, wobei die Vorrichtung eine andere Stellung einnimmt, welche von derjenigen in den Fig. 1 und 2 abweicht,
Fig. 4 eine Draufsicht, wobei einzelne Teile weggebrochen gedacht sind. °
Bei der dargestellten Bogenanlegevorrichtung ist, wie bei derjenigen des Hauptpatentes ein Fuß 1 vorgesehen, um unter den Bogen 2 (Fig. 2, 3 und 4) zu gehen und denselben zu erfassen. Der Fuß 1 bildet vermöge eines senkrechten Verbindungsgliedes 3 ein Ganzes mit einem Bock 4, der mit zwei Öffnungen 5, 6 (Fig. 3) versehen ist, welche weiter unten im einzelnen näher erläutert sind.
Der Bock 4 ist in wagerechter Richtung quer zur Maschine auf einer Platte 7 einbzvv. verstellbar befestigt, welche ihrerseits in einer Schwalbenschwanzfübrung 8 (dargestellt in punktierten Linien in Fig. 1) gleitbar ist, die mit der Grundplatte 9 des Bogenanlegers ein Ganzes bildet. Die Platte 7 ist mit einer Reibungsverminderungsrolle 10 versehen, mit welcher eine schwingende sektorförmigeRaumkurvenscheibe 11 zusammenwirkt, um die genannte Platte 7 und ihre anhängenden Teile einwärts gegen die Mitte des Anlegetisches 12 zu bewegen, wobei die Rück- oder Auswärtsbewegung der. Platte 7 durch eine Zugfeder 13 bewirkt wird.
Die Grundplatte 9 bildet mit einer Säule 14 ein Ganzes, an deren oberem Ende ein Lager 15 angeordnet ist, in welchem die Hohlnabe der oben genannten Scheibe 11 in der Lage ist, eine Schwingbewegung ausführen zu können. An dem unteren Teil der Säule 14 ist eine regelbare Stellschraube 16 vorgesehen, welche eine Handmutter trägt, um die Bewegung der Platte 7 bis zu einem gewünschten Maße zu begrenzen. Die Grundplatte 9 ist an dem Anlegetisch 12 in solcher Weise befestigt, daß die gesamte Bogenanlegevorrichtung am Anlegetisch so ein- bzw. verstellt werden kann, daß sich dieselbe verschiedenen Bogenbreiten anpaßt; hierzu ist auch die Scheibe 11 an ihrer Schwingwelle 17 derart angeordnet, daß entsprechende Seitwärtseinstellungen bewirkt werden können, ohne daß die wirksame Verbindung mit der Welle 17 gestört wird..
An dem oben erwähnten senkrechten Glied 3 ist ein Bogenführer bzw. -greifer senkrecht gleitbar angebracht. Der Bogenführer umfaßt einen Fuß, welcher mit der Ziffer 18 bezeichnet ist und welcher eine konvexe Sohle 19 aufweist, und ist so, wie in Fig. 1 bis 4 dargestellt, ausgebildet. Der Bogen- ■ führer besteht ferner aus zwei parallelen senkrechten Stegen 20 (Fig. 1), welche mit ihm ein Ganzes bilden, und deren obere Enden durch je ein nach vorn vorspringendes Brückenstück oder Ohr 21 verbunden sind. Der Raum 22 zwischen diesen beiden Stegen 20 bildet eine senkrechte Führung - für einen das Ergreifen des Bogens bewirkenden Schieber 23, welcher mit einem nach hinten vorspringenden Ohr 24 versehen ist.
Dieses Ohr 24 geht durch die vorher erwähnte öffnung 5 in dem Glied 3 und kann
sich in senkrechter Richtung in dieser öffnung frei bewegen. Das Ohr 24 ist von oben her durch eine Feder 26 belastet, die sich mit ihrem oberen Ende gegen einen festen Ansatz 27 an dem vorher beschriebenen Bock 4. stützt. Über den Brückenstücken 21 des Bogenführers ist ein mit einem Anschlagstift 28 versehener Schlitten 25 angeordnet, welcher sich frei auf- und abwärts in der vorher beschriebenen Öffnung 6 bewegen kann und welcher — durch Anschlagen des Anschlagstiftes 28 gegen das untere Ende der Öffnung 6 (Fig. 3) — eine Begrenzung der Abwärtsbewegung des Schlittens 25 und des mit diesem verbundenen Bogenführers 18 bewirkt.
Zur Auf- und Niederbewegung des Bogengreifers 23 dient folgende Vorrichtung:
Auf der Platte 7 sind zwei senkrechte Führungen 29 vorgesehen, in deren einer ein Hebel 30 verzapft ist und zwischen welchen senkrecht bewegbar ein Gleitstück 31 angeordnet ist, das in dauernder Verbindung mit dem einen Ende des genannten Hebels steht, dessen entgegengesetztes Ende in dauernder Verbindung mit der unteren Seite des Ohres 24 steht. An seinem oberen Ende ist der Schlitten 31 zwecks Reibungsvermeidung mit einer Rolle 32 versehen, welche in dem Wirkungsbereich eines — auf der Nabe des Daumens 11 angeordneten —schwingenden Daumens 33 bewegbar ist. Dieser Daumen 33 hat zwei Teile von verschiedener Radiuslänge; wenn der Teil mit längerem Radius auf die Rolle 32 (Fig. 1 und 2) wirkt, so wird der Hebel 30 so bewegt, daß er den Schieber 23 hebt. Wenn die Teile in dieser Stellung sind, so greift eine Federsperrklinke 34 über den Hebel 30, um ihn sowie die übrigen Teile in der genannten Stellung zu halten. Das Herabgehen des Bogengreifers 23 wird durch eine Raumkurvenscheibe 35 bewirkt, welche einen Schwanzteil 36 der Sperrklinke 34 beeinflußt, die letztere von dem Hebel 30 außer Eingriff bringt und so der Feder 26 gestattet, den Bogengreif er niederzudrücken.
Soweit bis hierher die in den Zeichnungen dargestellte Vorrichtung rücksichtlich ihrer Bauart beschrieben wurde, ist dieselbe mit derjenigen in dem eingangs erwähnten,Hauptpatent 1771.11 übereinstimmend; abweichend davon ist aber die nachstehend im einzelnen erläuterte Anordnung: -
Bei der früheren Bauart wurde der Bogenführer 18 durch einen raschen Abwärtsgang unter dem Einflüsse der betreffenden Feder und folgeweise bei dem Verlassen der Sperrklinke 34 veranlaßt, den Bogen .2 früher als der ■ Schieber (Greifer) 23 zu berühren, zum Zweck, irgendeinen aufgeworfenen Teil, eine Falte oder Furche vorbereitenderweise niederzudrücken.
Es ist.jedoch gefunden worden,.,daß bei gewissen Papieren der rasche Abwärtsgang des Bogenführers auf einen aufgeworfenen Rand Veranlassung gewesen ist, den Bogen quer zu verschieben und hierbei nicht registerhaltige Drucke zu verursachen.
Vorliegendes Zusatzpatent bezweckt, diesen Ubelstand zu beseitigen, und besteht zu diesem Zweck aus Mitteln, um den Bogenführer zu veranlassen, langsam herabzugehen und hierbei schrittweise irgendeine aufgeworfene oder anderweitig in ähnlicher Weise abgewichene Bogenkante niederzudrücken, welche sich unter ihm befindet.
Für diesen Zweck wird der Bogenführer 18 — anstatt durch eine Feder wie früher niedergedrückt zu werden — durch einen, Daumen 37 an der schwingenden Welle 17 niedergedrückt; die selbsttätige Aufwärtsbewegung des Bogenführers wird durch eine oder mehrere Federn 38 bewirkt, welche den genannten Bogenführer in dauernder Berührung;mit dem Daumen 37 halten. , ; ·■;; !
In den Fig. I, 2 und 4 sind zwei Zugfedern 38 dargestellt, welche dieses Anheben des Bogenführers 18 bewirken und deren obere Enden an zwei Stiften 39' befestigt sind, welche von dem Bock 4 vorspringen, und deren untere Enden an zwei Stiften 40 befestigt sind, welche rückwärts von den oben erwähnten senkrechten Stegen 20 vorspringen. Der Daumen 37 wirkt auf den Bogenführer zwecks Reibungsvermeidung durch eine Rolle 41, welche in dem Schlitten 25 drehbar ist. Dieser Schlitten 25 ist mit einem nach vorn vorspringenden Ohr 42 versehen , in welchem das obere Ende einer Schraube 43 angeordnet ist; die letztere ist in einem Tragschlitz zwischen den vorher erwähnten Brückenstücken 21 eingelassen. Durch
Drehen der Schraube 43 kann die Entfernung zwischen der Rolle 41 und dem Bogenführer 18 gemäß der Dicke der Bogen vergrößert oder verkleinert werden. Nach ihrer Ein-Stellung können die Teile 20 und 2ς in ihrer Stellung durch Anziehen einer Klemmschraube 44 gesichert werden.
Der Daumen 37 kann in einem Stück oder anderweitig in Verbindung mit den vorstehend beschriebenen Daumen 11 und 33 derart ausgebildet sein, daß — wenn die Bogenanlegevorrichtung zur Seite des Anlegetisches eingestellt wird — alle Daumen sich gleichzeitig einstellen; der Daumen 37 kann aber auch unabhängig von dem anderen ein- bzw. verstellbar sein.
Der Daumen 2>7 ist von genügender Breite, um der Rolle 41 zu ermöglichen, während der wagerechten Vor- und Rückwärtsbewegungen des Bogenführers 18 mit ihm in Verbindung zu bleiben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bogenanlegevorrichtung für Druckpressen nach Patent 177111, dadurch gekennzeichnet, daß der das Erfassen des Bogens durch den Schieber (23) vorbereitende auf und ab bewegliche Bogenführer (18) seinen Antrieb durch eine schwingende Daumenscheibe (37) erhält, mit der er mittels eines verstellbaren Schlittens (25) und durch Federn (38) in kraftschlüssiger Berührung gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT198207D Active DE198207C (de)

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