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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Bandsägeblatt gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs
1. Ein derartiges Bandsägeblatt
ist beispielsweise aus der
WO
96/29173 bekannt.
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Herkömmlicherweise
gibt es ein Bandsägeblatt
mit einer variablen Schränkung,
bei der eine Schränkung
einer Sägeverzahnung
unterschiedlich ist. Die Sägeverzahnung
des Bandsägeblattes
besteht aus einer linksgeschränkten
Verzahnung und einer rechtsgeschränkten Verzahnung.
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Da
jedoch die Zahnteilung der Sägeverzahnung
unterschiedlich ist, ist es aufwendig, einen Schränkungsbetrag
bei einem jeden der geschränkten
Zähne anzupassen
und es ist schwierig, den Schränkbetrag
genau auszubilden.
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Es
ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Bandsägeblatt
der eingangs genannten Art bereitzustellen, welches es einfach macht,
einen Schränkungsbetrag
bei einem jeden der geschränkten
Zähne einzustellen
und welches eine Mehrzahl von geschränkten Zähnen gleichzeitig einstellen kann,
wobei eine hohe Schnittgenauigkeit durch das Bandsägeblatt
erreicht werden kann.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein
Bandsägeblatt
mit den Merkmalen des unabhängigen
Patentanspruchs 1 gelöst.
Bevorzugte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen dargelegt.
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Auf
vorteilhafte Weise wird ein Bandsägeblatt bereitzustellen, welches
genau den Schränkungsbetrag
der geschränkten
Verzahnung mit dem im wesentlichen gleichen Betrag, wie zuvor gewünscht, ausbilden
kann und welches eine Lebensspanne des Bandsägeblattes erhöhen sowie
eine Rauhigkeit einer Schneidfläche
verbessern kann.
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Es
wird ein Bandsägeblatt
bereitgestellt, das folgende Merkmale aufweist: eine Mehrzahl von
geschränkten
Zähnen,
wobei die Mehrzahl von geschränkten
Zähnen
mit unterschiedlicher Teilung ausgebildet ist, wobei ferner Biegelängen eines
jeden der geschränkten
Zähne an
einer Schränkungs- und
Biegestelle oder an einer sich biegenden Schränkungsstelle im wesentlichen
einander gleich sind.
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Dadurch,
daß die
Biegelänge
eines jeden der geschränkten
Zähne an
der Biegestelle im wesentlichen gleich gemacht wird, ist es möglich, einen
Biegewiderstand zum Zeitpunkt der Ausbildung einer Schränkung im
wesentlichen konstant zu machen. Außerdem kann ein Rückfederungsbetrag
eines jeden der geschränkten
Zähne nach
dem Biegen des geschränkten
Zahnes im wesentlichen konstant sein. Des weiteren kann eine Mehrzahl
von geschränkten Zähnen entlang
der Schränkungs-
und Biegestelle gleichzeitig eingestellt und gedrückt werden
und der Schränkungsbetrag
kann leicht eingestellt werden.
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In
bevorzugter Weise sind Schränkungsbeträge in rechte
und linke Richtungen eines jeden der geschränkten Zähne im wesentlichen einander gleich.
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Entsprechend
dem obenerwähnten
Aufbau werden selbst bei dem oben genannten Aufbau, der eine Mehrzahl
von geschränkten
Zähnen
mit einem unterschiedlichen Schränkungsbetrag
in rechten und linken Richtungen aufweist, wobei die geschränkten Zähne mit
in rechten und linken Richtungen gleichen Schränkungsbeträgen relativ zueinander in rechten und
linken Richtungen genau mit einem im wesentlichen gleichen Betrag,
wie zuvor gewünscht,
geschränkt
sind.
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In
bevorzugter Weise weist jeder der geschränkten Zähne in einem Abschnitt von
einer Linie der Schränkungs-
und Biegestelle oder von einer Linie der sich biegenden Schränkungsstelle
bis zu einer Spitze im wesentlichen dieselbe Form auf.
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Dadurch,
daß die
Form eines jeden geschränkten
Zahnes im Abschnitt von der Linie der Schränkungs- und Biegestelle oder
von der Linie der sich biegenden Schränkungsstelle bis zur Spitze
im wesentlichen gleich ist, wird ein Verformungsbetrag der Spitze
im wesentlichen gleich dem eines jeden geschränkten Zahnes, so daß der Schränkungsbetrag
eines jeden der geschränkten
Zähne einheitlich ist.
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Da
dementsprechend der Rückfederungsbetrag
eines jeden der geschränkten
Zähne im
wesentlichen gleich ist, kann die geschränkte Verzahnung gleichmäßiger und
genauer geschränkt
und geformt werden.
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Des
weiteren können
Abriebe eines jeden geschränkten
Zahnes des Bandsägeblattes
vereinheitlicht werden, so daß die
Lebensspanne des Bandsägeblattes
erhöht
und die Rauhigkeit der Schnittfläche
an einem zu schneidenden Werkstück verbessert
werden kann.
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Erfindungsgemäß ist die
Schränkungs-
und Biegestelle oder die sich biegende Schränkungsstelle bei einem jedem
der geschränkten
Zähne auf
derselben geraden Linie angeordnet.
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Dementsprechend
kann zum Zeitpunkt der Schränkung
und des Biegens eines jeden der geschränkten Zähne das Schränken und
Biegen durch Erzeugen einer Klemmposition mit einem Klemmschraubstock
zum Festklemmen des Bandsägeblattes
als Referenzposition oder als Standardposition durchgeführt werden.
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Wie
oben erwähnt,
kann bei einem jeden der Gesichtspunkte das Schränken und Formen leicht und
genau durchgeführt
werden, so daß eine
Verbesserung bei der Rauhigkeit der Schnittfläche des zu schneidenden Werkstückes und
eine erhöhte
Lebensspanne des Bandsägeblattes
oder der Bandsägemaschine,
wie sie dem tatsächlichen
Bedarf von Bedienern im Markt entsprechen, realisiert werden können.
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Nachfolgend
wird die vorliegende Erfindung anhand verschiedener Ausführungsformen
von Bandsägeblättern mit
Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
näher beschrieben
und erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
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1A und 1B schematische
Ansichten eines Bandsägeblattes
gemäß eines
Ausführungsbeispiels
der vorliegenden technischen Lehre;
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2A und 2B schematische
Ansichten eines Bandsägeblattes
gemäß eines
zweiten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden technischen Lehre zeigen;
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3A und 3B schematische
Ansichten eines Bandsägeblattes
gemäß eines
dritten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden technischen Lehre;
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4A und 4B schematische
Ansichten eines Bandsägeblattes
gemäß eines
vierten Ausführungsbeispiels
der vorliegenden technischen Lehre;
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5A und 5B schematische
Ansichten eines Bandsägeblattes
gemäß eines
fünften
Ausführungsbeispiels
der vorliegenden technischen Lehre;
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6A und 6B schematische
Ansichten eines Bandsägeblattes
gemäß eines
Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs
1;
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7A und 7B schematische
Ansichten eines Aufbaus des Bandsägeblattes und eines Andrückelementes
zum Schränken;
und
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8A, 8B und 8C schematische Ansichten
eines Schränkungsverfahrens
des Bandsägeblattes.
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Im
folgenden werden die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden
technischen Lehre unter Bezugnahme auf die beigelegten Zeichnungen genauer
beschrieben. Gleiche Bestandteile sind mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
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In Übereinstimmung
mit der vorliegenden technischen Lehre ist ein Bandsägeblatt
BS zur Verwendung bei einer Bandsägemaschine mit einer variablen
Teilung versehen. Beispielsweise sind fünf Zähne a bis e derart angeordnet,
daß sie
fünf verschiedene
Teilungsarten P1 bis P5 als eine Gruppe aufweisen, wie dies in den 7A und 7B gezeigt
ist. Des weiteren ist der Zahn a durch einen ungeschränkten Zahn
ohne Schränkung
gebildet, die Zähne
b und d durch nach rechts geschränkte
Zähne und
die Zähne
c und e durch nach links geschränkte Zähne gebildet.
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Ein
jeder der geschränkten
Zähne b
bis e, die in der 7A gezeigt sind, wird durch
Andrückelemente
f bis i gedrückt,
so daß ein
Schränkungsprozeß stattfindet.
Des weiteren zeigt eine Linie j-j eine Schränkungs- und Biegestelle an,
wie in 7B gezeigt ist (eine Stelle
eines Klemmschraubstocks zum Festklemmen des Bandsägeblattes
BS zum Zeitpunkt der Durchführung
einer Schränkung).
Die jeweiligen Biegelängen
der geschränkten
Zähne b
bis e sind jedoch mit L1 bis L4 bezeichnet und weisen allesamt eine
unterschiedliche Länge
auf (L1 ≠ L2 ≠ L3 ≠ L4).
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Als
nächstes
wird im folgenden eine grundsätzliche
Vorgehensweise zur Durchführung
eines Schränkungsprozesses
unter Bezugnahme auf die 8A, 8B und 8C beschrieben.
Die 8A, 8B und 8C zeigen
einen Zustand des Formens eines Sägezahnes q mit einem Schränkungsbetrag
n an einer Linie j-j der Biegestelle mittels eines Andrückelementes
P. Die Linie j-j entspricht einer Lage einer Oberfläche von
rechten und linken Schraubstockklemmen B. Entsprechend zeigt 8A einen
Zustand, bei dem das Andrückelement P
den Sägezahn
q berührt. 8B zeigt
einen Zustand, bei dem das Andrückelement
P ein Hubende erreicht und 8C zeigt
einen Zustand, bei dem das Andrückelement
P vom Sägezahn
q beabstandet ist und in die ursprüngliche Stelle nach dem Durchführen des
Schränkungsprozesses
zurückkehrt.
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Wie
anhand der 8A, 8B und 8C zu
verstehen ist, wird immer eine Beziehung r > n immer zwischen einem Wegdrückbetrag
r, um den das Andrückelement
P den Sägezahn
q wegdrückt,
und einem Schränkungsbetrag
n erfüllt.
Dieses Phänomen
wird durch die folgenden Gründe
verursacht:
- (1) Im Vergleich zur linearen Bewegung
des Andrückelementes
P ist der Sägezahn
q derart geneigt, daß er
sich dreht.
- (2) Eine Rückfederung
m wird erzeugt.
- (3) Eine Verformung (k1–k2)
wird in einer Spitze erzeugt.
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Dabei
ist selbst bei einer unterschiedlichen Spitzenform der Punkt (1)
konstant. Die Punkte (2) und (3) jedoch sind bei unterschiedlicher
Spitzenform (insbesondere die Form von der Linie j-j der Biegestelle
der geschränkten
Verzahnung zur Spitze) verschieden, es entsteht ein Unterschied
im Wert der Rückfederung
m und des Verformungsbetrages (k1–k2) und insbesondere die Biegelänge an der
Linie j-j der Biegestelle hat einen großen Einfluß.
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Dementsprechend
wird bei dem Bandsägeblatt
BS mit variabler Teilung ein Unterschied in den Werten der obenerwähnten Punkte
(2) und (3) erzeugt, da die Spitzenform der geschränkten Zähne b bis
e innerhalb der Zahngruppe nicht konstant ist und insbesondere die
Biegelängen
L1 bis L4 an der Linie j-j der Biegestelle nicht konstant sind,
so daß zur
konstanten Fertigung des Schränkungsbetrages
n eines jeden der Zähne
b bis e es notwendig ist, den vorstehenden Betrag des Andrückelementes
P unabhängig bei
einem jedem der Zähne
b bis e anzupassen.
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Des
weiteren ist selbst in dem Fall, in dem ein jeder der geschränkten Zähne b bis
e mit demselben Schränkungsbetrag
n eingestellt wird, der Verformungsbetrag der Spitze bei jeden der
Zähne aufgrund
der unterschiedlichen Zahnform verschieden. Demzufolge ist eine
gewisse Ungleichmäßigkeit
unter den Spitzen verteilt.
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In
diesem Fall erfordern es die Bedürfnisse von
Benutzern im Markt ein Bandsägeblatt
mit erhöhter
Genauigkeit, so daß ein
Bandsägeblatt
mit einer abgeschliffenen und polierten Spitze erschienen ist.
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Um
ein Bandsägeblatt
der Zukunft mit einer nochmals erhöhten Genauigkeit herzustellen,
ist es unumgänglich,
den Schränkungsprozeß hochgenau und
stabil zu machen. Außerdem
ist es dringend notwendig, eine Zahnform eines Bandsägeblattes
und ein Verfahren zur Herstellung derselben unter Berücksichtigung
einer plastischen Verformung zu einem Zeitpunkt der Durchführung eines
Schränkungsprozesses
festzusetzen.
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Im
folgenden wird ein weiteres Ausführungsbeispiel
der vorliegenden technischen Lehre, das durch Berücksichtigung
der obengenannten Bedingungen abgeändert wurde, im Detail beschrieben.
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Unter
Bezugnahme auf die 1A und 1B ist
ein Bandsägeblatt
BS mit variabler Teilung mit sieben Zähnen gezeigt, die mit sieben
verschiedenen Teilungen P1 bis P7 als eine Gruppe angeordnet sind.
In diesem Fall ist von den sieben Zähnen 1, 3, 5, 7, 9, 11 und 13 der
Zahn 1 ein ungeschränkter Zahn,
die Zähne 3, 7 und 11 sind
links geschränkte Zähne und
die Zähne 5, 9 und 13 rechts
geschränkte Zähne. Des
weiteren sind sämtliche
positiven Spanwinkel und radial hinterschnittenen Rückflächen der jeweiligen
Zähne 1 bis 13 konstant.
Des weiteren ist festgesetzt, daß ein Zahngrund R bei allen
Zähnen konstant
ist und daß eine
Zahnlückentiefe
D konstant ist.
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Das
Bandsägeblatt
BS wird derart hergestellt, daß ein
Biegewiderstand zum Zeitpunkt einer Durchführung einer Schränkung und
einer Biegung bei jedem der geschränkten Zähne im wesentlichen einander
gleich ist, wobei der Rückfederungsbetrag bei
einem jeden der geschränkten
Zähne nach
dem Durchführen
des Schränkens
und Biegens im wesentlichen einander gleich wird, und wobei ferner
der Verformungsbetrag eines jeden der geschränkten Zähne nach dem Schränken und
Biegen im wesentlichen einander gleich wird.
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Wie
in der 1B gezeigt, stellt die Linie
j-j dementsprechend die Schränkungs-
und Biegestelle dar und alle Biegelängen L der geschränkten 3 bis 13 sind
konstant. Des weiteren ist die Form von der Linie j-j der Schränkungs-
und Biegestelle bis zur Spitze S eines jeden der geschränkten Zähne 3 bis 13 bei
allen Zähnen
konstant. In diesem Fall kann die Schränkungs- und Biegestelle näher an der
Spitze S als die Linie j-j sein und kann näher am Zahngrund sein.
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Dementsprechend
wird dadurch, daß die Biegelänge L der
Linie j-j der Schränkungs- und Biegestelle
einem jeden der geschränkten
Zähne 3 bis 13 im
wesentlichen einander gleich ist, der Biegewiderstand bei einem
jeden der geschränkten
Zähne zu einem
Zeitpunkt der Durchführung
des Schränkungsprozesses
im wesentlichen einander gleich und der Rückfederbetrag nach dem Schränken und
Biegen wird im wesentlichen einander gleich. Des weiteren kann eine
Mehrzahl von geschränkten
Zähnen 3 bis 13 entlang
der Linie j-j der Schränkungs-
und Biegestelle gleichzeitig eingedrückt werden und der Schränkungsbetrag
kann einfach eingestellt werden.
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Wenn
in diesem Fall die Biegelänge
L innerhalb der einen Gruppe der Zähne tatsächlich gemessen wird und der
Mittelwert mit LA bezeichnet wird, dann ist es wünschenswert, daß die Abweichung
bei einem jeden der Zähne
innerhalb ± 10%
liegt.
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Des
weiteren wird dadurch, daß die
Form von der Linie j-j von der Schränkungs- und Biegestelle bis
zur Spitze S bei einem jeden der geschränkten Zähne 3 bis 13 im
wesentlichen einander gleich gefertigt ist, der Verformungsbetrag
der Spitze S nach dem Schränken
und Biegen im wesentlichen bei einem jeden der geschränkten Zähne 3 bis 13 einander gleich,
so daß die
Ungleichmäßigkeit
bei einem jeden der geschränkten
Zähne 3 bis 13 vergleichmäßigt werden
kann. Dementsprechend sind der Rückfederungsbetrag
und der Verformungsbetrag bei einem jeden der geschränkten Zähne im wesentlichen
einander gleich und es kann jeweils ein Schränkungsprozeß auf gleichmäßigere und
genauere Weise durchgeführt
werden. Der Abrieb bei einem jeden der Zähne des Bandsägeblattes
BS kann vergleichmäßigt werden,
so daß die
Lebensspanne erhöht
und die Rauhigkeit der Schneidfläche
verbessert werden kann.
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Ein
zweites Ausführungsbeispiel
ist in den 2A und 2B gezeigt.
Ein Bandsägeblatt
BS mit variabler Teilung weist sieben Zähne auf, die mit sieben verschiedenen
Teilungsarten P1 bis P7 als eine Gruppe angeordnet sind. Von den
sieben Zähnen 1, 3, 5, 7, 9, 11 und 13 ist
der Zahn 1 ein ungeschränkter
Zahn, die Zähne 3, 7 und 11 sind
nach links geschränkte
Zähne und
die Zähne 5, 9 und 13 sind
nach rechts geschränkte
Zähne.
Des weiteren sind alle positiven Spanwinkel und alle radial hinterschnittenen
Rücken
der jeweiligen Zähne 1 bis 13 konstant.
Die Biegelängen
L eines jeden Zahnes 3 bis 13 auf der Linie j-j
an der Schränkungs-
und Biegestelle sind alle konstant gesetzt. Des weiteren haben die
Zahngründe
R1 bis R7 jeweils eine unterschiedliche Krümmung. Es ist festgesetzt,
daß ein Berührungspunkt
des Zahngrundes R sich nicht näher
an der Spitze S befindet als ein Schnittpunkt X1 zwischen der Vorderfläche T und
der Linie j-j und ein Schnittpunkt X2 zwischen der hinterschnittenen
Fläche
und der Linie j-j. Dementsprechend sind alle Spitzenformen von der
Linie j-j bis zur Spitze S konstant. In diesem Fall kann die Schränkungs-
und Biegestelle näher
an die Spitze S als die Linie j-j gesetzt werden.
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Wenn
in diesem Fall die Biegelänge
L in dieser Gruppe von Zahntypen tatsächlich gemessen wird und der
Mittelwert mit LA bezeichnet wird, so ist es wünschenswert, daß die Abweichung
bei jedem Zahn innerhalb ± 10%
liegt.
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Dementsprechend
kann bei dem Ausführungsbeispiel,
das in den 2A und 2B gezeigt ist,
dieselbe Funktion und Wirkung wie beim Sägeblatt des Ausführungsbeispiels
der obenerwähnten 1A und 1B erhalten
werden.
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Ein
drittes Ausführungsbeispiel
ist in den 3A und 3B gezeigt,
dort ist ein Bandsägeblatt
BS mit variabler Teilung gezeigt, das sieben Zähne aufweist, die mit sieben
verschiedenen Teilungen P1 bis P7 als eine Gruppe angeordnet sind.
Von den sieben Zähnen 1, 3, 5, 7, 9, 11 und 13 ist
der Zahn 1 ein ungeschränkter
Zahn, die Zähne 3, 7 und 11 sind
nach links geschränkte
Zähne und
die Zähne 5, 9 und 13 sind
nach rechts geschränkte
Zähne.
Die Spitzenformen der geschränkten
Zähne 3 und 5 sind einander
gleich ausgebildet und die Spitzenformen der geschränkten Zähne 7, 9, 11 und 13 sind
einander gleich ausgeformt. Des weiteren sind die radial hinterschnittenen
Rücken α6 und α5 des Stirnflächenabschnittes
der Spitze bei den nach rechts und nach links geschränkten Zähnen 3 und 5,
die auf den nichtgeschränkten
Zahn 1 folgen, kleiner als die der radial hinterschnittenen
Rücken α4, α3, α2 und α1 der restlichen
geschränkten
Zähne 7, 9, 11 und 13. Da
des weiteren die Linie j-j der Schränkungs- und Biegestelle nicht
den Abschnitt R des Zahngrundes bei irgendeinem der geschränkten Zähne 3 bis 13 berührt, ist
der Punkt X1 an einer Stelle der Linie angeordnet, die dieselbe
Biegelänge
L hat wie die geschränkten
Zähne 7, 9, 11 und 13 auf
der Linie j-j näher
dem Schnittpunkt X2 zwischen der Linie der Stirnfläche und
der Linie j-j im Zahn 3. Der zweite radial hinterschnittene
Rücken
c ist vom Punkt X1 an angeordnet, wie in 3B gezeigt,
und der Zahn 5 ist gleichermaßen verarbeitet. Dadurch können die Schränkungs-
und Biegelängen
L aller geschränkten Zähne 3 bis 13 im
wesentlichen einander gleich gesetzt werden.
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Wenn
in diesem Fall die Biegelänge
L in der einen Gruppe der Zahntypen tatsächlich gemessen wird und der
Mittelwert mit LA bezeichnet wird, so ist es wünschenswert, daß die Abweichungen
bei jedem Zahn innerhalb ± 10%
liegen.
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Bei
dem Bandsägeblatt
BS, das in den 4A und 4B gezeigt
ist, kann selbst in dem Fall, daß die Form von der Linie j-j
der Schränkungs- und
Biegestelle bis zur Spitze eines jeden Zahnes aufgrund der Anordnung
des zweiten, radial hinterschnittenen Rückens C bei den Zähnen 3 und 5 unterschiedlich
ist, die Biegelänge
L bei jedem Zahn im wesentlichen einander gleich sein und der Betrag
der Rückfederung
nach dem Schränken
und Biegen wird im wesentlichen gleich. Daher kann dieselbe Funktion
und Wirkung wie die des in 1 gezeigten
Bandsägeblattes
erreicht werden.
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Ein
viertes Ausführungsbeispiel
ist in den 4A und 4B gezeigt.
Dort ist ein Bandsägeblatt
BS mit variabler Teilung gezeigt, das sieben Zähne aufweist, die in sieben
verschiedenen Arten von Teilungen P1 bis P7 als eine Gruppe angeordnet sind.
Von den sieben Zähnen 1, 3, 5, 7, 9, 11 und 13 ist
der Zahn 1 ein ungeschränkter
Zahn, die Zähne 3, 7 und 11 sind
nach links geschränkte
Zähne und
die Zähne 5, 9 und 13 sind
nach rechts geschränkte
Zähne.
Die Spitzenformen der geschränkten
Zähne 3 und 5 sind
einander gleich ausgebildet und die Spitzenformen der geschränkten Zähne 7, 9, 11 und 13 sind
einander gleich ausgeformt. Die positiven Schneidwinkel θ6 und θ5 der nach
rechts und links geschränkten
Zähne 3 und 5,
die dem ungeschränkten
Zahn 1 folgen, sind kleiner als die positiven Schneidwinkel θ4, θ3, θ2 und θ1 der restlichen
geschränkten
Zähne 7, 9, 11 und 13.
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Da
des weiteren die Linie j-j der Schränkungs- und Biegestelle nicht
den Abschnitt R des Zahngrundes bei irgendeinem der geschränkten Zähne 3 bis 13 berührt, ist
der Punkt X1 an einer Stelle der Linie mit derselben Biegelänge L angeordnet wie
die der geschränkten
Zähne 7, 9 und 11 auf
der Linie j-j näher
an dem Schnittpunkt X2 zwischen der Linie der Stirnfläche und
der Linie j-j im Zahn 3. Der zweite, radial hinterschnittene
Rücken
c ist vom Punkt X1 an vorgesehen, wie in der 3B gezeigt, und
der Zahn 5 ist mit demselben Verfahren hergestellt. Dadurch
werden die Schränkungs-
und Biegelängen
L aller geschränkten
Zähne 3 bis 13 leicht
einander im wesentlichen gleich gesetzt.
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Wenn
in diesem Fall die Biegelänge
L innerhalb der einen Gruppe von Zahntypen tatsächlich gemessen wird und der
Mittelwert mit LA bezeichnet wird, so ist es wünschenswert, daß die Abweichung bei
einem jeden Zahn innerhalb ± 10%
liegt.
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Bei
dem Bandsägeblatt
BS, das in den 4A und 4B gezeigt
ist, kann selbst in dem Fall, daß die Form von der Linie j-j
der Schränkungs- und
Biegestelle bis zur Spitze eines jeden Zahnes aufgrund der Anordnung
des zweiten, radial hinterschnittenen Rückens C bei den Zähnen 3 und 5 unterschiedlich
ist, die Biegelänge
L bei jedem Zahn im wesentlichen einander gleich sein und der Betrag
der Rückfederung
nach dem Schränken
und Biegen wird im wesentlichen gleich. Daher kann dieselbe Funktion
und Wirkung wie die des in 1 gezeigten
Bandsägeblattes
erreicht werden.
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Ein
fünftes
Ausführungsbeispiel
ist in den 5A und 5B gezeigt.
Dort ist eine Bandsäge BS
mit variabler Teilung gezeigt, die fünf Zähne aufweist, die mit fünf verschiedenen
Teilungsarten P1 bis P5 als eine Gruppe angeordnet sind. Von den
fünf Zähnen 15, 17, 19 und 23 ist
der Zahn 15 ein ungeschränkter Zahn, die Zähne 17 und 21 sind
rechtsgeschränkte
Zähne und
die Zähne 19 und 23 sind
linksgeschränkte
Zähne.
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Sowohl
der ungeschränkte
Zahn 15 als auch die rechtsgeschränkten Zähne 17 und 21 als
auch die linksgeschränkten
Zähne 19 und 23 weisen
denselben radial hinterschnittenen Rücken und denselben positiven
Schnittwinkel auf. Die Krümmung
des jeweiligen Zahngrundes R1 bis R5 ist jedoch bei allen Zähnen unterschiedlich.
Da die Linie j-j der Schränkungs-
und Biegestelle den Zahngrund R nahe der Stirnseite T berührt, ist
der Punkt X1 an einer Stelle der Linie mit der Linie L an der Linie
j-j näher
dem Schnittpunkt X2 zwischen der Fläche der hinterschnittenen Linie
und der Linie j-j angeordnet, so daß er die Linie der Stirnfläche T und
die Linie der hinterschnittenen Fläche U berührt. Der Zahngrund R ist derart
ausgestaltet, daß er
durch den Punkt X1 geht. Dadurch werden die Schränkungs- und Biegelinien L aller
geschränkten
Zähne 17 bis 23 leicht
im wesentlichen leicht einander gleich gesetzt.
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Wenn
in diesem Fall die Biegelänge
L in einer Gruppe der Zahntypen tatsächlich gemessen wird und der
Mittelwert mit LA bezeichnet wird, ist es wünschenswert, daß die Abweichung
bei jedem Zahn innerhalb ± 10%
liegt.
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Dementsprechend
kann bei dem Bandsägeblatt
BS, das in den 5A und 5B gezeigt
ist, dieselbe Funktion und Wirkung wie bei der Bandsäge BS, die
in der 1 gezeigt ist, erhalten werden.
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Ein
Ausführungsbeispiel
gemäß der vorliegenden
Erfindung mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 1 ist
in den 6A und 6B gezeigt.
Dort ist ein Bandsägeblatt
BS mit variabler Teilung gezeigt, das acht Zähne aufweist, die an acht verschiedenen
Teilungsarten P1 bis P8 als eine Gruppe angeordnet sind. Bei dem
Bandsägeblatt
BS sind die Zähne 25 und 33 ungeschränkte Zähne, die
Zähne 27, 31 und 37 sind
nach links geschränkte
Zähne und
die Zähne 29, 35 und 39 sind nach
rechts geschränkte
Zähne.
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Der
nach links geschränkte
Zahn 27 und der nach rechts geschränkte Zahn 39 sind
derart ausgestaltet, daß der
Schränkungsbetrag
klein ist und daß die
Form des Abschnittes, der sich näher
an der Spitze befindet als die Linie j-j der Schränkungs-
und Biegestelle, einander gleich ist. Die Biegelänge L1 an der Schränkungs-
und Biegestelle ist einander gleich ausgestaltet. Der Schränkungsbetrag
der nach rechts und nach links geschränkten Zähne 29, 31, 35 und 37 ist
größer als
der Schränkungsbetrag
der rechten und linken Zähne 27 und 39.
Die Form des Abschnittes, der sich näher an der Spitze befindet
als die Linie j-j der Schränkungs-
und Biegestelle bei einem jeden der geschränkten Zähne 29, 31, 35 und 37,
ist einander gleich festgesetzt. Die Biegelänge L2 an der Schränkungs-
und Biegestelle ist ebenfalls einander gleich ausgestaltet.
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Dementsprechend
sind bei dem Ausführungsbeispiel
die Spitzenform und die Schränkungs- und
Biegelänge
bei jedem der geschränkten
Zähne mit
jeweils dem gleichen Schränkungsbetrag
in rechter und linker Richtung gleich gesetzt. Folglich können selbst
im Fall einer Ausgestaltung mit einer Mehrzahl von geschränkten Zähnen mit
unterschiedlichen rechten und linken Schränkungsbeträgen die nach rechts und links
geschränkten
Zähne genau
in die rechten und linken Richtungen gesetzt werden, so daß sie einander
gleich sind, da die rechten und linken geschränkten Zähne mit dem jeweils gleichen Schränkungsbetrag
in den rechten und linken Richtungen jeweils gleiche Spitzenform
und gleiche Schränkungs-
und Biegelängen
aufweisen.
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Wenn
in diesem Fall die Biegelänge
L in der einen Gruppe von Zahntypen tatsächlich gemessen wird und der
Mittelwert mit LA bezeichnet wird, dann ist es wünschenswert, daß die Abweichung
bei jedem Zahn innerhalb ± 10%
liegt.
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Im
Fall des in den 6A und 6B gezeigten
Bandsägeblattes
BS können
die Spitzenformen aller Zähne
einander gleich sein, die Schränkungs-
und Biegelängen
können
einander gleich sein und der Schränkungsbetrag aller geschränkten Zähne kann
einander gleich sein.
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Bei
den in den oben erwähnten 1 bis 6 gezeigten
Ausführungsbeispielen
zeigt eine durch einen Pfeil v angedeutete Richtung eine Bewegungsrichtung
des Bandsägeblattes
BS und eine durch einen Pfeil w angedeutete Richtung zeigt eine
Schnittrichtung gegen ein Werkstück
(nicht gezeigt).
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Des
weiteren kann bei den Ausführungsbeispielen,
die in den 1 bis 6 gezeigt
sind und die bezüglich
des Bandsägeblattes
mit variabler Teilung fünf
Zähne,
sieben Zähne
oder acht Zähne
aufweisen, um eine Gruppe zu bilden, die Anzahl der Zähne in einer
Gruppe und das Verteilungsschema willkürlich gesetzt sein.
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In
diesem Fall ist die vorliegende technische Lehre nicht auf die oben
erwähnten
Ausführungsbeispiele
beschränkt
und kann durch geeignete Abänderungen
durch andere Aspekte verwirklicht werden. Beispielsweise kann die
Schränkungs-
und Biegestelle bei jedem der geschränkten Zähne unterschiedlich hoch anstelle
entlang einer geraden Linie angeordnet sein.