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DE19819684A1 - Klinkenzug an Formungswerkzeugen - Google Patents

Klinkenzug an Formungswerkzeugen

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DE19819684A1
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DE
Germany
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sleeve
plate
latch pull
tool
pull according
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DE19819684A
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DE19819684B4 (de
Inventor
Hans Mueller
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/26Moulds
    • B29C45/2602Mould construction elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Klinkenzug an Formungswerkzeugen für Kunststoffspritzgießen oder Metallpreßgießen mit einem beweglichen Teil, wie eine Formplatte o. dgl., der dafür bestimmt ist, nach Verschiebung eine bestimmte Strecke in der erreichten Lage vor nachfolgender Beeinflussung gesperrt zu werden.
Durch z. B. die schwedische Patentanmeldung Nr. 9002829-1 ist eine Vorrichtung beispielsweise an einem Spritz­ gießwerkzeug früher bekannt. Dabei sind die betreffenden Teile auf eine bestimmte Weise konstruiert und zusammengesetzt. Es hat sich gezeigt, daß Herstellung und Einbau auf eine rationellere und funktionellere Weise erfolgen könnten, wobei die Benutzer der Formungswerkzeuge gewisse Vorteile betreffend die Funktion zu erzielen wünschen.
Der Hauptzweck der vorliegenden Erfindung ist deshalb in erster Linie zu versuchen, den erwähnten Wunsch auf eine effektive und gut funktionirende Weise ohne komplizierte oder verteuernde Maßnahmen zu erfüllen.
Dieser Zweck wird mittels eines Klinkenzuges gemäß der vorliegenden Erfindung erreicht, die hauptsächlich dadurch gekennzeichnet ist, daß eine mit axialen Schlitzen ver­ sehene Hülse angeordnet ist, um einen Verbindungsteil im Innern zu empfangen, welcher in radiale Richtung hinausragende Zug­ flügel aufweist, die mit einer Werkzeugplatte verbunden sind und die von den Schlitzen der Hülse entlang der Hülse beweglich gesteuert sind, und daß ein mit einer Werkzeugplatte verbundener Endverschluß mit der steuernden, mit Schlitzen versehenen Hülse losmachbar verbunden ist.
Die Erfindung wird im folgenden als eine Anzahl bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Hinweis auf die beige­ fügten Zeichnungen beschrieben, wobei
Fig. 1 eine Schnittansicht eines Einbauklinken­ zuges gemäß der vorliegenden Erfindung in einer Anlauflage zeigt,
Fig. 2 den hinteren Teil des Klinkenzuges in einer hinausgeschobenen Lage zeigt,
Fig. 3 den vorderen Teil des Klinkenzuges in der hinausgeschobenen Lage zeigt,
Fig. 4 eine Schnittansicht einer Rückdruckhülse zeigt,
Fig. 5 eine Schnittansicht eines Teils des Werk­ zeugs in zusammengesetzter Lage zeigt,
Fig. 6 das hintere Ende des Werkzeugs zeigt,
Fig. 7 eine Seitenansicht eines Zugflügel­ befestigungsteils ist,
Fig. 8 eine Hülse teilweise im Schnitt zeigt,
Fig. 9 eine Seitenansicht eines Zapfens ist,
Fig. 10 eine Endansicht der in Fig. 5 gezeigten Zusammensetzung des Werkzeugs zeigt,
Fig. 11 einen Endanschluß einer Werkzeugplatte mit einem Zapfen zeigt,
Fig. 12 eine Befestigungsendplatte teilweise im Schnitt zeigt,
Fig. 13 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Endbefestigung eines Zapfens zeigt,
Fig. 14 eine Ansicht von oben einer Werkzeug­ platte teilweise im Querschnitt zeigt, welche einen Klinkenzug gemäß der Erfindung aufweist, und
Fig. 15 einen ausgekuppelten Klinkenzug gemäß der Erfindung perspektivisch zeigt.
Ein Klinkenzug 1 gemäß der vorliegenden Erfin­ dung an einem Werkzeug 2 für Kunststoffspritzgießen oder Metall­ preßgießen mit einem beweglichen Teil A-D, wie eine Formplatte o. dgl., der dafür bestimmt ist, nach Verschiebung eine bestimmte Strecke in der erreichten Lage vor nachfolgender Beeinflussung gesperrt zu werden, umfaßt eine mit axialen Schlitzen versehene Hülse 3. Diese Hülse 3 ist angeordnet um einen Verbindungsteil 4 im Innern zu empfangen, der mindestens zwei in radialer Richtung hinausragende Zugflügel 5 aufweist. Diese Zugflügel 5 sind mit einer hinteren Werkzeugplatte B verbunden und von den Schlitzen 6, 7 der Hülse in der Richtung 8 entlang der Länge der Hülse beweglich gesteuert. Ein Endverschluß 9 ist mit einer A der Werkzeugplatten verbunden und ist mit der steuernden, mit Schlitzen versehenen Hülse 3 an ihrem äußeren Ende 3A losmach­ bar verbunden.
Die in ihrem hinteren freien Ende 3A mit Schlit­ zen versehene Hülse 3 bildet dabei Endanschlag für eine bei geeigneten Gelegenheiten benutzte Rückdruckhülse 10, die an ihrem einen Ende 10A mit einer Auswerferplatte D fest verbunden ist, z. B. mittels eines Flansches 11, der in einer Ausnehmung zwischen den Plattenteilen D1, D2 festgeklemmt wird. Die Steue­ rung der Auswerferplatte D erfolgt mittels der Rückdruckhülse 10.
Ein Zapfen 12 oder ein ähnlicher, beweglicher Teil, ist vorzugsweise im Innern einer erwähnten Rückdruckhülse 10 empfangen, wie in Fig. 1 gezeigt ist, oder ist frei ohne einen umschließenden Teil, und kann mit der mit Schlitzen ver­ sehenen Hülse 3 losmachbar verbunden werden über den Verbin­ dungsteil 4 mittels in radialer Richtung beweglicher Verrie­ gelungsbacken 13, die in eine ringförmige Ausnehmung 14 im Kolben 12 empfangen werden können und die auf bekannte Weise wirken und betätigt werden.
Der Zapfen 12 kann mit einem federbetätigten Kolben 15 zusammenwirken, der im Innern des Verbindungsteils 4 verschiebbar empfangen ist und in der Richtung von einem mit Gewinden versehenen Gegenhalterstück 16 beweglich ist, das im Innern eines Hohlraums 17 am hinteren Ende 4A des Verbindungs­ teils festgeschraubt werden kann. Eine Sechskantöffnung 18 in diesem Stück 16, das einer Mutter ähnlich ist, ermöglicht Einbau im Hohlraum 17.
Die mit Schlitzen versehene Hülse 3 weist einen mit Innengewinden versehenen Abschnitt 19 am hinteren Ende 3A der Hülse auf, der mit den Außengewinden 20 des einer Schraube ähnlichen Endverschlusses 9 zusammenwirken kann.
Der oben beschriebene Klinkenzug 1 für Formungs­ werkzeuge fungiert wie folgt:
Der Klinkenzug ist dafür bestimmt, eine Zwischenplatte B, C im Formungswerkzeug 2 zu ziehen, bevor das Werkzeug sich in seiner gewöhnlichen Trennfuge öffnet. Der Einbau kann mit Verzögerung erfolgen.
Um vor allem für Kühlkanäle 21 Raum zu lassen, kann das Werkzeug mit einer erwähnten Rückdruckhülse 10 versehen werden, welche gewöhnliche, runde Rückführungsstifte ersetzt. Die erwähnte Rückdruckhülse 10 fungiert auch als Steuerelement für die Auswerferplatten D1, D2 sowohl in der Längsrichtung als auch seitlich. Um den gewünschten Hub H1 zu erreichen können die Teile 3, 12 und 10 in gewünschtem Grad kürzer gemacht werden.
Wenn man spiel freien Einbau des Zapfens 12 wünscht, kann man eine Befestigungsplatte 22 verwenden, die in einer Platte D festgeschraubt wird, wie in Fig. 11 gezeigt ist.
Wichtige Konstruktionspunkte sind wie folgt:
Die Zugflügel 5 des Verbindungsteils 4 sind in einem Stück mit diesem ausgeführt. Feste Hubbegrenzung H1 in der Hülse 3 für die Werkzeugplatte wird erzielt und Verriegelung der gezogenen Platte wird mittels des Kolbens 15 erreicht.
Kleine Baumaße werden ermöglicht und auch ein großer Hubbereich H1. Dadurch, daß die Hülse 3 kürzer gemacht wird, so wird eine regulierte Einbauhöhe erhalten. Die Befesti­ gung dieser Hülse 3 wird mittels der Schraube 9 auf eine sichere Weise erzielt, welche in eine Ausnehmung 23 in der Platte A empfangen wird und welche Durchbiegung der Hülse 3 verhindert.
Vollständige winkelrechte Befestigung des Zapfens 12 kann durch Zusammenwirken mit dem Befestigungsteil 22 erreicht werden. Eine Befestigungsschraube 24 wird bei Über­ belastung abgebrochen, wobei keine anderen Teile beschädigt werden.
Fig. 13 zeigt eine Befestigungsvariante, die es möglich macht, Rückführung der Auswerferplatten zu verhindern. Dabei ist der Zapfen 12 direkt in der Formplatte befestigt.
Weiter kann der Klinkenzug 1, von der Konstruk­ tion abhängig, sowohl in feststehender als auch in beweglicher Formhälfte montiert werden, und das Material der Vorrichtung 1 kann karbonitrierten Werkzeugstahl mit soviel als HRC 64, 0,3 Tiefe an der Oberfläche und im Kern ∼ HRC 46 um Verschleiß­ festigkeit mit so großer Dauerhaftigkeit wie möglich zu kombi­ nieren und um kleine Baumaße zu erhalten.
Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebe­ nen und in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern kann im Rahmen der Patentansprüche variiert werden ohne daß die Idee der Erfindung aufgegeben wird.

Claims (7)

1. Klinkenzug (1) an einem Werkzeug (2) für Kunst­ stoffspritzgießen oder Metallpreßgießen mit einem beweglichen Teil (A-D), wie eine Formplatte o. dgl., der dafür bestimmt ist, nach Verschiebung eine bestimmte Strecke in der erreichten Lage vor nachfolgender Beeinflussung gesperrt zu werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit axialen Schlitzen versehene Hülse (3) angeordnet ist, um einen Verbindungsteil (4) im Innern zu empfangen, der in radialer Richtung hinausragende Zugflügel (5) aufweist, welche mit einer Werkzeugplatte (B) verbunden sind und welche von den Schlitzen (6, 7) der Hülse entlang der Hülse (3) beweglich gesteuert sind, und daß ein mit einer Werkzeugplatte (A) verbundener Endverschluß (9) mit der steuernden, mit Schlit­ zen versehenen Hülse (3) losmachbar verbunden ist.
2. Klinkenzug gemäß Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Schlitzen versehene Hülse (3) End­ anschlag für eine Rückdruckhülse (10) bildet, die mit einer Auswerferplatte (D) verbunden ist.
3. Klinkenzug gemäß Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Steuerung der Auswerferplatte (D) mittels der Rückdruckhülse (10) erfolgt.
4. Klinkenzug gemäß einem der Patentansprüche 2-3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zapfen (12) im Innern der Rück­ druckhülse (10) beweglich empfangen ist und mit der mit Schlit­ zen versehenen Hülse (3) losmachbar verbunden werden kann.
5. Klinkenzug gemäß Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (12) mit dem Verbindungsteil (4) mittels in radialer Richtung beweglicher Verriegelungsbacken (13) verbindbar ist, die in eine Ausnehmung (14) im Kolben (12) empfangen werden können.
6. Klinkenzug gemäß einem der Patentansprüche 2-5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (12) mit einem feder­ betätigten Kolben (15) zusammenwirken kann, der im Innern des Verbindungsteils (4) empfangen ist.
7. Klinkenzug gemäß einem der Patentansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Schlitzen versehene Hülse (3) einen mit Innengewinden versehenen Abschnitt (19) an ihrem hinteren Ende (3A) aufweist, der mit den Gewinden (20) des End­ verschlusses (9) zusammenwirken kann.
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