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DE19818652A1 - Schneidgarnitur - Google Patents

Schneidgarnitur

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Publication number
DE19818652A1
DE19818652A1 DE1998118652 DE19818652A DE19818652A1 DE 19818652 A1 DE19818652 A1 DE 19818652A1 DE 1998118652 DE1998118652 DE 1998118652 DE 19818652 A DE19818652 A DE 19818652A DE 19818652 A1 DE19818652 A1 DE 19818652A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
set according
saw chain
roof
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1998118652
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Nitschmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Andreas Stihl AG and Co KG
Original Assignee
Andreas Stihl AG and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Andreas Stihl AG and Co KG filed Critical Andreas Stihl AG and Co KG
Priority to DE1998118652 priority Critical patent/DE19818652A1/de
Priority to FR9905178A priority patent/FR2777823A1/fr
Priority to CA 2270125 priority patent/CA2270125A1/en
Priority to US09/298,581 priority patent/US6128997A/en
Publication of DE19818652A1 publication Critical patent/DE19818652A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B33/00Sawing tools for saw mills, sawing machines, or sawing devices
    • B27B33/14Saw chains
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    • B27B33/14Saw chains
    • B27B33/141Saw chains with means to control the depth of cut
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schneidgarnitur für eine Motorkettensäge (1), die aus einer Führungsschiene (9) mit einer darauf umlaufenden Sägekette (10) besteht. Die Sägekette (10) besteht aus mittleren Treibgliedern (13) und seitlichen Verbindungsgliedern (14), wobei einzelne Kettenglieder als Schneidglieder (12) ausgebildet sind. Die Treibglieder (13) greifen mit Ansätzen in die Führungsnut (11), während die Verbindungsglieder (14) seitlich neben der Führungsnut (11) auf Führungsflächen (17) aufliegen. Jedes Schneidglied (12) weist einen Tragsteg (24) auf, der ein über dem Grundkörper (23) liegendes Schneidzahndach (29) mit einer Dachschneide (30) hält. Zur Schaffung einer leistungsfähigen Schneidgarnitur sind die Tragstege (24) der Schneidglieder (12) in Laufrichtung (15) der Sägekette (10) hintereinander liegend angeordnet, wobei der Rand (32) des Schneidzahndaches (29) etwa parallel zum Grundkörper (23) abgewinkelt ist und eine der Dachschneide (30) vorlaufende Seitenschneide (33) trägt.

Description

Die Erfindung betrifft eine Schneidgarnitur für eine Motor­ kettensäge bestehend aus einer Führungsschiene mit einer umfangsseitigen Führungsnut und einer darin umlaufenden Sägekette nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der US-A 2,832,380 ist eine Sägekette bekannt, welche geteilte Schneidzähne aufweist. Der eine Schneidzahn ist als vorlaufende Seitenschneide ausgebildet, dem zwei nach­ laufende Schneidzähne mit Dachschneiden und ein auf der an­ deren Kettenlängsseite liegendes Schneidzahnglied mit einer Seitenschneide zugeordnet sind. Da die Schneidglieder in Kettenlängsrichtung mit Abstand zueinander liegen, erfolgt der Schnitt zum Lösen des Spans in aufeinander folgenden Schnitten, was sowohl bezogen auf die Leistungsfähigkeit der Sägekette als auch für die Spanabfuhr ungünstig ist.
Aus der US-A 2,622,636 ist eine Sägekette mit versetzt rechts und links angeordneten Hobelzähnen bekannt, die je­ weils an einem zur äußeren Längsseite ausgestellten Trag­ steg mit über die Längsmittelachse der Sägekette abge­ winkeltem Schneidzahndach ausgebildet sind. Die sich in Kettenlängsrichtung erstreckenden Tragstege bilden mit aneinander folgenden Tragstegen weiterer Schneidzähne unter Berücksichtigung der hohen Kettengeschwindigkeiten von 20 m/sec fast eine Trennwand, die bei seitlicher Spanabfuhr zu überwinden ist und zu Leistungsverlusten führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schneid­ garnitur der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß bei minimalem Leistungseinsatz eine hohe Schnittleistung erzielt ist.
Die Aufgabe wird nach den kennzeichnenden Merkmalen des An­ spruchs 1 gelöst.
Die auf der Führungsschiene umlaufende Sägekette stört die seitliche Spanabfuhr kaum, da die Tragstege aller Schneid­ glieder in Laufrichtung der Sägekette in einer Reihe etwa hintereinander liegen. Im Bereich der Kettenlängsmitte bildet sich bei mit hoher Kettengeschwindigkeit umlaufender Sägekette somit fast eine Trennwand aus aufeinander folgen­ den Tragstegen aus, die zur seitlichen Spanabfuhr aber nicht überwunden werden muß. Der geschnittene Span wird direkt zur Außenseite der Sägekette abgeführt.
Da der dem Tragsteg abgewandte Rand des Schneidzahndaches abgewinkelt ist und an dem abgewinkelten Rand eine Seiten­ schneide trägt, die der Dachschneide vorläuft, gewähr­ leistet die Zahnform ein zeitnahes vollständiges Schneiden des Spans bei gleichzeitiger Abfuhr desselben zur Kettenaußenseite hin. Dabei kann die seitliche Spanabfuhr nicht durch ein nachfolgendes Schneidglied behindert werden. Mit der vorlaufenden Seitenschneide wird der zu schneidende Span seitlich abgetrennt und der Span dann in Längsrichtung des Spans vom Schnittgut geschnitten. Mit minimaler Antriebsleistung ist eine hohe Schnittleistung erzielt.
Der Tragsteg liegt zweckmäßig etwa im Bereich der Ebene des Treibgliedes oberhalb desselben, wobei bei einer Ausbildung des Verbindungsgliedes als Schneidglied der Tragsteg zur Mitte der Sägekette hin abgebogen ist. Dabei sind die Schneidglieder in Laufrichtung der Sägekette versetzt rechts und links deren Längsmittelachse angeordnet.
Vorteilhaft kann das Treibglied selbst als Schneidglied ge­ staltet sein, wobei ein erstes Schneidglied ein zu der einen äußeren Längsseite ragendes Schneidzahndach und ein folgendes Schneidglied ein zur anderen äußeren Längsseite ragendes Schneidzahndach trägt.
Zur Spandickenbegrenzung und zur Senkung der Kick-back- Gefahr kann es vorteilhaft sein, an dem Schneidglied einen der Dachschneide bzw. der Seitenschneide vorlaufenden Tiefenbegrenzer anzuordnen. Zweckmäßig sind bei seitlichen Schneidgliedern die Tiefenbegrenzer in Richtung zur Säge­ kettenmitte abgekröpft, so daß die rechts und links der Sägekette angeordneten Tiefenbegrenzer der Schneidglieder in Laufrichtung der Sägekette etwa in einer Reihe hinter­ einander liegen. Die Abkröpfung wird vorteilhaft so ge­ wählt, daß die Tiefenbegrenzer und die Tragstege in Lauf­ richtung der Sägekette eine Reihe bilden, so daß die seit­ liche Spanabfuhr ohne störende nachfolgende Kettenglieder erfolgen kann.
In Weiterbildung der Erfindung kann neben dem Schneidzahn ein die Spandicke bestimmender Spanbegrenzer angeordnet sein, dessen Abstützfläche etwas unterhalb des Schneidzahn­ daches liegt. Dabei kann es zweckmäßig sein, die dem Boden der Schnittnut zugewandte Abstützfläche des Spanbegrenzers entgegen der Laufrichtung der Sägekette ansteigend aus zu­ bilden, um bei fortlaufendem Nachschärfen der Sägekette der wachsenden Aggressivität des Schnitteingriffes bedingt durch einen unterschiedlichen Zahnfußverschleiß entgegen­ zuwirken. Zur Erzielung einer guten Seitenführung wird der Spanbegrenzer an dem Tragsteg des Schneidzahns anliegend montiert, wobei der Spanbegrenzer bevorzugt an einem seit­ lichen Kettenverbindungsglied ausgebildet ist. Zweckmäßig ist auch eine einteilige Ausbildung des Spanbegrenzers mit dem Schneidzahn, zum Beispiel als Ausprägung im Tragsteg.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weite­ ren Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung, in der ein nachfolgend im einzelnen beschriebenes Ausführungsbei­ spiel der Erfindung dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 in schematischer Darstellung eine erfindungsgemäße Schneidgarnitur an einer Motorkettensäge,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Sägekette nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Sägekette nach Fig. 2,
Fig. 4 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Schneidgarnitur in einer Schnittfuge,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Sägekette mit einem Schneidzahn in einer ersten Ausführungsform,
Fig. 6 einen Schnitt durch die Sägekette mit einem Schneidzahn in einer zweiten Ausführungsform,
Fig. 7 einen Schnitt durch eine Sägekette mit einem Schneidzahn nach Fig. 5 und einem angeordneten Spanbegrenzer,
Fig. 8 eine Seitenansicht eines Spanbegrenzers in einer ersten Ausführungsform,
Fig. 9 eine Seitenansicht eines Spanbegrenzers in einer zweiten Ausführungsform,
Fig. 10 einen Schnitt durch das Schneidglied längs der Linie X-X in Fig. 7,
Fig. 11 einen Schnitt durch eine Sägekette mit einem Schneidzahn in einer dritten Ausführungsform,
Fig. 12 einen Schnitt durch eine Sägekette mit einem Schneidzahn in einer vierten Ausführungsform.
Die erfindungsgemäße Schneidgarnitur 16 für eine Motor­ kettensäge 1 besteht aus einer Führungsschiene 9 mit einer in deren Außenumfang vorgesehenen Führungsnut 11, in die Treibansätze von mittleren Treibgliedern 13 einer Sägekette 10 eingreifen. Die Sägekette 10 besteht aus den mittleren Treibgliedern 13, seitlichen Verbindungsgliedern 14 und zum Beispiel versetzt und abwechselnd rechts und links der Sägekette 10 liegenden Verbindungsgliedern 14, die als Schneidglieder 12 ausgebildet sind. Die Sägekette 10 wird von einem unter einem Kettenraddeckel 18 umlaufenden An­ triebsritzel auf der Führungsschiene 9 in Längsrichtung 19 umlaufend angetrieben, wobei sie durch die in die Führungs­ nut 11 eingreifenden Treibglieder 13 geführt und gehalten ist. Die seitlich neben den Treibgliedern 13 angeordneten Verbindungsglieder 14 bzw. Schneidglieder 12 sind auf neben der Führungsnut 11 ausgebildeten Führungsflächen 17 glei­ tend abgestützt. Zur Senkung der Reibung zwischen der Säge­ kette 10 und der Führungsschiene 9 wird in die Führungsnut 11 über eine Ölbohrung 20 Schmiermittel, insbesondere bio­ logisch abbaubares Öl, zugeführt.
Das unter dem Kettenraddeckel 18 liegende Antriebsritzel wird von einem Verbrennungsmotor 3 angetrieben, der in einem Gehäuse 2 der Motorkettensäge 1 angeordnet ist. Das Gehäuse 2 weist einen hinteren Handgriff 4 sowie einen obe­ ren, bügelförmigen Handgriff 7 auf, die zum Tragen und Füh­ ren der Motorkettensäge bestimmt sind. In Richtung der Füh­ rungsschiene 9 ist vor dem bügelartigen oberen Handgriff 7 ein Handschutz 8 angeordnet, über den eine nicht näher dar­ gestellte Sicherheitsbremseinrichtung für die Sägekette 10 betätigbar ist. Im hinteren Handgriff 4 ist der Gashebel 5 für den Verbrennungsmotor vorgesehen; dem Gashebel 5 ist eine Gashebelsperre 6 zugeordnet.
Der Aufbau der Sägekette 10 der Schneidgarnitur 16 geht im einzelnen aus den Fig. 2 bis 4 hervor. Die Treibglieder 13 und die Verbindungsglieder 14 sind über quer zur Lauf­ richtung 15 der Sägekette 10 liegende Bolzen 21 gelenkig miteinander verbunden, wobei Treibglieder 13 und Ver­ bindungsglieder 14 als Schneidglieder 12 ausgebildet sein können, die abwechselnd rechts und links zur Kettenaußen­ seite orientiert sind.
In Fig. 3 ist ein seitliches Verbindungsglied 14 als Schneidglied 12 ausgebildet. Jedes Schneidglied 12 besteht aus einem plattenartigen Grundkörper 23, der von den Niet­ bolzen 21 durchragt ist. An einem, bezogen auf die Lauf­ richtung 15 der Sägekette 10, hinteren Abschnitt des Grund­ körpers 23 ist ein Tragsteg 24 einteilig angeformt, der einen Kröpfungsabschnitt 25 und einen Tragabschnitt 26 auf­ weist. Der Kröpfungsabschnitt 25 ist durch einmaliges Ab­ biegen des Tragsteges 24 in Richtung zur Sägekettenmitte und einem entsprechenden Rückbiegen gebildet, so daß der an den Kröpfungsabschnitt 25 anschließende Tragabschnitt 26 etwa parallel zur Ebene des plattenförmigen Grundkörpers 23 in einer Ebene 27 oberhalb des Treibgliedes 13 liegt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 liegt der Tragab­ schnitt 26 des Tragsteges 24 genau in der Ebene 27; es kann zweckmäßig sein, wenn der Tragsteg 24 zum Seitenglied 14 der anderen, abgewandten Kettenlängsseite geneigt liegt, zum Beispiel mit der Ebene 27 des Treibgliedes 13 einen geringen, nach außen offenen Winkel 28 von zum Beispiel 10° einschließt (Fig. 5). Bevorzugt ist eine vollständige Überdeckung der Tragstege 24 vorgesehen, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist. Hierzu liegen die Tragabschnitte 26 der Tragstege 24 jeweils in der Ebene 27 des Treibgliedes 15.
An den Tragabschnitt 26 des Tragsteges 24 schließt etwa rechtwinklig ein Schneidzahndach 29 an, welches über dem plattenartigen Grundkörper 23 liegt und zur Außenseite der Sägekette 10 ragt. Bevorzugt liegt die der Sägekette 10 ab­ gewandte Dachfläche 47 quer zur Längsrichtung 15 in einem annähernd rechten Winkel 46 zur Ebene 27 des Treibgliedes 13, während in Längsrichtung 15 ein geringer Freiwinkel von zum Beispiel 7° vorgesehen ist. Die in Laufrichtung 15 vorne liegende Kante des Schneidzahndaches 29 bildet eine Dachschneide 30, die mit der Längsmittelachse 19 der Säge­ kette 10 einen in Laufrichtung 15 offenen Winkel 31 von etwa 30° bis 35°, bildet. Der sich in Kettenlängsrichtung 19 erstreckende Rand 32 des vom Tragsteg 24 in Richtung zur Kettenaußenseite zurückgebogenen Schneidzahndaches 29 ist etwa parallel zum plattenartigen Grundkörper 23 vom Schneidzahndach 29 abgewinkelt und bildet eine der Dach­ schneide 30 vorlaufende Seitenschneide 33. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, liegt die Seitenschneide 33 mit quer zur Kettenlängsrichtung 19 gemessenem Abstand a seitlich vor dem Grundkörper 23 und bestimmt - wie Fig. 4 zeigt - die äußere Schnittebene 34 der Sägekette 10. Der Rand 32 liegt mit einem Freiwinkel 44 von zum Beispiel 2° bis 3° zur Schnittebene 34.
Die Höhe h der Seitenschneide 33 ist der Dicke des zu schneidenden Spans entsprechend gewählt; vorzugsweise ist die Höhe h geringfügig größer als die Spandicke.
Wie Fig. 10 zeigt, liegt die durch den abgebogenen Rand 32 gebildete Rippe 45 in Längsrichtung 19 der Sägekette 10 zur Kettenaußenseite mit einem seitlichen Freiwinkel 35 von zum Beispiel 3° bis 4°. Vorteilhaft verjüngt sich die Rippe 45 entgegen der Laufrichtung 15.
Die Tragstege 24 der in Laufrichtung 15 bevorzugt abwech­ selnd rechts und links der Sägekette 10 ausgebildeten Schneidglieder 12 liegen in Laufrichtung 15 der Sägekette 10 etwa hintereinander, wobei durch die Gestalt des Schneidzahns 12 die Spanabfuhr seitlich nach außen zu der Längsseite der Sägekette 10 erfolgt, die dem Schneidglied 12 zugeordnet ist, welches den abzuführenden Span ge­ schnitten hat. Die Spanabfuhr erfolgt also unmittelbar in Richtung auf die Schnittfugenseitenwand 37 hin, ohne daß der Span die Längsmittellinie der Sägekette quert. Zweck­ mäßig kann der Tragsteg 24 zur Kettenlängsrichtung 19 ange­ winkelt sein.
Zur Spanbegrenzung, zur Erzielung einer ausreichenden Lauf­ ruhe und zur Vermeidung von Kick-back-Effekten kann an jedem Schneidglied 12 ein der Seitenschneide 33 bzw. der Dachschneide 30 vorlaufender Tiefenbegrenzer 22 (Fig. 2) angeordnet sein. Dabei kann es bei seitlich angeordneten Schneidgliedern 12 zweckmäßig sein, den Tiefenbegrenzer 22 ähnlich dem Tragsteg 24 zur Mitte der Sägekette 10 hin ab­ zukröpfen, so daß die Tiefenbegrenzer 22 der rechts und links der Sägekette 10 angeordneten Schneidglieder 12 in Laufrichtung 15 der Sägekette 10 etwa in einer Reihe hintereinander liegen. Die Ausgestaltung ist vorteilhaft so gewählt, daß sowohl die Tiefenbegrenzer 22 als auch die Tragstege 24 der Schneidzähne in Laufrichtung 15 der Säge­ kette hintereinander liegen, vorzugsweise deckungsgleich hintereinander liegen.
Wie Fig. 4 zeigt, wird durch die vorlaufende Seitenschneide 33 der Span seitlich geschnitten und von der nachlaufenden Dachschneide 30 in Längsrichtung der Schnittfuge 36 abge­ trennt. Durch den Abstand a der Seitenschneide 33 von dem plattenförmigen Grundkörper 23 wird zwischen der Führungs­ schiene 9 und der Fugenseitenwand 37 beim Schnitt ein Spalt 38 entstehen, der einerseits ein Festsetzen der Schneid­ garnitur 16 in der Schnittfuge 36 verhindert und anderer­ seits für einen Austritt der nach dem Schnitt unmittelbar zur Außenseite der Sägekette 10 geförderten Späne dienen kann. In der Praxis hat sich gezeigt, daß selbst bei lang­ faserigem Holz eine zufriedenstellende Spanabfuhr ohne Verstopfen der Schnittfuge 36 erzielt werden kann.
Die Fig. 5 und 6 zeigen unterschiedlich ausgebildete Schneidglieder; in Fig. 5 ist der die Seitenschneide bil­ dende Rand 32 das Zahndaches 29 in Richtung auf die Füh­ rungsschiene 9 bzw. den Grundkörper 23 abgewinkelt, während im Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 der Rand 32 entgegen der Richtung zur Führungsschiene 9 vom Grundkörper 23 weg etwa rechtwinklig nach außen abgewinkelt ist. Auch in der Aus­ führungsform nach Fig. 6 liegt die Seitenschneide 33 etwa parallel seitlich neben der Ebene des plattenförmigen Grundkörpers 23 und bildet die äußere Schnittebene 34 der Sägekette 10, wobei ein Freiwinkel 44 von zum Beispiel 2° bis 3° zur Schnittebene 34 ausgebildet ist. Vorteilhaft liegt die dem Tragsteg 24 zugewandte Innenfläche 53 des ab­ gewinkelten Randes 32 etwa parallel zur zugewandten Außen­ fläche 52 des Tragabschnitts 26 (Fig. 3, 11).
Während im Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 die Seiten­ schneide 33 übergangslos an die Dachschneide 30 anschließen kann, haben beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 die Sei­ tenschneide 33 und die Dachschneide 30 keinen gleitenden Übergang. Die Ausführungsform nach Fig. 6 bewirkt ein vor­ teilhaftes Schnittverhalten der Sägekette insoweit, als der am Zahndach 29 umgebogene Rand 32 eine überstehende Rippe bildet, die vor Wirksamwerden der Dachschneide 30 in das Schnittgut, zum Beispiel Holz, eingreift, wodurch eine Füh­ rungsfunktion in Längsrichtung der Sägekette 10 gegeben ist. Ein Abrutschen der Motorkettensäge beim Ansetzen des Schnittes kann weitgehend vermieden werden. Wird darüber hinaus die Rippe 45 entsprechend der Darstellung in Fig. 10 entgegen der Laufrichtung 15 der Sägekette 10 verjüngt aus­ gebildet, kann an beiden Rippenlängsseiten 45' ein Frei­ winkel 35 vorgesehen sein, so daß auch an der vorlaufenden Innenkante der Rippe 45 eine Seitenschneide 33' ausgebildet werden kann; dann ist auch ein unterbrechungsfreier Über­ gang von der Seitenschneide 33 in die Dachschneide 30 gege­ ben.
Wie insbesondere Fig. 6 zeigt, kann der Rand 32 in der Ebene der Dachfläche 47 bzw. des Schneidzahndaches 29 ge­ staucht sein, wodurch sich der etwa parallel zum Grund­ körper 25 erstreckende Lappen ausbildet, an dem die Seiten­ schneide 33 auszubilden ist.
Um den Schnitteingriff eines erfindungsgemäß ausgebildeten Schneidgliedes 12 vorgebbar zu begrenzen, ist in Weiter­ bildung der Erfindung auf der Höhe des Schneidzahndaches 29 neben einem Schneidglied 12 ein die Spandicke bestimmender Spanbegrenzer 40 vorgesehen, dessen dem Boden 39 der Schnittnut 36 zugewandter Rand eine Abstützfläche 41 bildet, die den Schnitteingriff der Dachschneide 30 in das Schnittgut begrenzt. Die Abstützfläche 41 verläuft etwa parallel zur Dachfläche 47. Es kann vorteilhaft sein, die dem Boden 39 der Schnittnut 36 zugewandte Abstützfläche 41 entgegen der Laufrichtung 15 der Sägekette 10 ansteigen zu lassen, wie dies in Fig. 7 strichliert dargestellt ist.
Vorteilhaft liegt der Spanbegrenzer 40 an dem Tragsteg 24 an, insbesondere an dem Tragabschnitt 26, wobei der Span­ begrenzer 40 ebenso wie der Tragabschnitt 26 des Tragsteges 24 zweckmäßig parallel zur Ebene des Treibgliedes 13 liegen. Der Spanbegrenzer 40 ist im gezeigten Ausführungs­ beispiel als plattenartiges Element zusammen mit einem Ver­ bindungsglied 14 ausgebildet. Beispiele der Kontur von Spanbegrenzern 40 sind in den Fig. 8 und 9 angegeben, wobei zur Verlängerung der Abstützfläche 41 der Spanbegrenzer 40 nach Fig. 9 einen sich entgegen der Laufrichtung 15 der Sägekette 10 erstreckenden Ansatz 42 aufweist, welcher mit Abstand zu der bezogen auf die Laufrichtung nachlaufenden Nietöffnung 43 liegt. Dadurch wird insbesondere beim Umlauf der Sägekette an der Spitze der Führungsschiene 9 ein Auf­ stellen des Ansatzes 42 in Richtung auf den Nutboden 39 bewirkt, wodurch die Kick-back-Neigung gesenkt werden kann.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 ist der Schneidzahn 12 am Treibglied 13 ausgebildet; für gleiche Teile sind gleiche Bezugszeichen verwendet. Der Tragsteg 24 bzw. der Tragabschnitt 26 liegen in einer Ebene 27 mit dem Grund­ körper 23, wobei die Schneidzahndächer 29 aufeinander­ folgender Schneidglieder 12 abwechselnd rechts und links zur Kettenlängsseite ragen. Zur besseren Führung der Säge­ kette 10 in der Schnittfuge 36 kann es vorteilhaft sein, die Dachfläche 47 bzw. die Dachschneide 30 quer zur Ketten­ längsrichtung geneigt auszubilden. Vorteilhaft ist ein zum Rand 32 öffnender oder schließender Winkel 49 von etwa 3° bis 10°; es kann auch ein zum Tragsteg 24 öffnender Winkel 48 von etwa 3° bis 10° zweckmäßig sein.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 12 entspricht etwa dem nach Fig. 5. Zur Begrenzung der Spandicke ist einteilig mit dem Schneidzahn 12 ein Spanbegrenzer 40 ausgebildet, der als Ausprägung 50 oder Stauchung an dem Tragsteg 24 ausge­ bildet ist. Die Prägung oder Stauchung erfolgt von der dem Rand 32 zugewandten Seite des Tragsteges 24 bzw. des Trag­ abschnittes 26, wobei die sich etwa parallel zum Schneid­ zahndach 29 bzw. dessen Dachfläche 47 erstreckende Abstütz­ fläche 41 ausgebildet wird. Die Seitenschneide 33 geht mit einem schneidenden gerundeten Übergang 51 in die Dach­ schneide 30 über.
Die erfindungsgemäße Sägekette kann aufgrund der gewählten Schneidzahngeometrie in unterschiedlicher Gestaltung ge­ nutzt werden, so zum Beispiel ohne Tiefenbegrenzer und ohne Spanbegrenzer, nur mit Tiefenbegrenzer oder nur mit Span­ begrenzer oder aber mit Tiefenbegrenzer und Spanbegrenzer, wobei die letztgenannte Kombination derart gestaltet sein kann, daß eine erste Begrenzung durch den Tiefenbegrenzer und eine zweite Begrenzung durch den Spanbegrenzer erfolgt. Konstruktiv könnte dies durch eine entsprechende maßliche Auslegung des Tiefenbegrenzers erreicht werden, wobei der Tiefenbegrenzer im günstigsten Fall über die Lebensdauer der Kette nicht abzutragen ist, sondern lediglich der Spanbegrenzer beim Nachschärfen der Sägekette abgetragen wird.
Beim Nachschärfen der Schneidglieder kann aufgrund der er­ findungsgemäßen Gestaltung durch die Lage und Führung der runden Schärffläche das Abt ragen und die Form des Span­ begrenzers 40 bestimmt werden. Liegt der Mittelpunkt des Feilendurchmessers oberhalb der Abstützfläche 41, wird die vordere Kante abgestumpft; es kann sich keine Schneide aus­ bilden.

Claims (21)

1. Schneidgarnitur für eine Motorkettensäge, bestehend aus einer Führungsschiene (9) mit einer umfangsseitigen Führungsnut (11), in der eine in Längsrichtung (19) der Führungsschiene (9) umlaufende Sägekette (10) geführt und gehalten ist, und die Sägekette (10) aus mittleren Treibgliedern (13) und seitlichen Verbindungsgliedern (14) zusammengesetzt ist und einzelne Kettenglieder (13, 14) als Schneidglieder (12) ausgebildet sind, wo­ bei alle Kettenglieder (12, 13, 14) über quer zur Lauf­ richtung (15) der Sägekette (10) liegende Bolzen (21) gelenkig miteinander verbunden sind, und die Treib­ glieder (13) mit Ansätzen in die Führungsnut (11) ein­ greifen, während die Verbindungsglieder (14) seitlich der Treibglieder (13) auf neben der Führungsnut (11) liegenden Führungsflächen (17) gleitend abgestützt sind, und jedes Schneidglied (12) aus einem Grundkörper (23) mit einem Tragsteg (24) für den Schneidzahn be­ steht, wobei der Tragsteg (24) ein zur Längsseite der Sägekette (10) ragendes Schneidzahndach (29) hält, an dem eine in Laufrichtung (15) der Sägekette (10) vorne liegende Dachschneide (30) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstege (24) der Schneidglieder (12) in Laufrichtung (15) der Sägekette (10) etwa hintereinander liegen und der dem Tragsteg (24) abgewandte, sich in Laufrichtung (15) erstreckende Rand (32) des Schneidzahndaches (29) etwa parallel zum Grundkörper (23) des Schneidgliedes (12) abgewinkelt ist und eine der Dachschneide (30) vorlaufende Seiten­ schneide (33) trägt.
2. Schneidgarnitur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragsteg (24) etwa im Bereich der Ebene (27) des Treibgliedes (13) oberhalb des Treibgliedes (13) liegt.
3. Schneidgarnitur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein seitliches Verbindungs­ glied (14) als Schneidglied (12) ausgebildet ist und der Tragsteg (24) zur Mitte der Sägekette (10) abge­ kröpft ist.
4. Schneidgarnitur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Laufrichtung (10) ver­ setzt rechts und links der Sägekette (10) Schneid­ glieder (12) vorgesehen sind.
5. Schneidgarnitur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Treibglied (13) als Schneidglied (12) ausgebildet ist.
6. Schneidgarnitur nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragsteg (24) zu einem seitlichen Verbindungsglied (14) der abgewandten Kettenlängsseite geneigt liegt und mit der Ebene (27) des Treibgliedes (13) einen nach außen offenen Winkel (28) einschließt.
7. Schneidgarnitur nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dachschneide (30) des Schneidzahndaches (29) mit der Längsmittelachse (19) der Sägekette (10) einen in Laufrichtung (15) offenen Winkel (31) von etwa 30° bis 35° bildet.
8. Schneidgarnitur nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schneidglied (12) ein der Dachschneide (30) und der Seitenschneide (33) vorlaufender Tiefenbegrenzer (22) angeordnet ist.
9. Schneidgarnitur nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefenbegrenzer (22) der aufeinander folgenden Schneidglieder (12) in Lauf­ richtung (15) der Sägekette (10) etwa in einer Reihe hintereinander liegen.
10. Schneidgarnitur nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefenbegrenzer (22) und die Tragstege (24) in Laufrichtung (15) der Säge­ kette (10) etwa hintereinander liegen.
11. Schneidgarnitur nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (32) des Schneid­ zahndaches (29) in Richtung auf die Führungsschiene (9) abgewinkelt ist.
12. Schneidgarnitur nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (32) des Schneid­ zahndaches (29) entgegen der Richtung zur Führungs­ schiene (9) abgewinkelt ist.
13. Schneidgarnitur nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (32) des Schneid­ zahndaches (29) in Richtung der Ebene der Dachfläche (47) gestaucht ist.
14. Schneidgarnitur nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der umgebogene Rand (32) des Schneidzahndaches (29) eine etwa der Spandicke ent­ sprechende Höhe (h) hat.
15. Schneidgarnitur nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Schneidglied (12) ein die Spandicke bestimmender Spanbegrenzer (40) ange­ ordnet ist, dessen Abstützfläche (41) etwas unterhalb des Schneidzahndaches (29) liegt.
16. Schneidgarnitur nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Boden (39) der Schnittfuge (36) zugewandte Abstützfläche (41) des Spanbegrenzers (40) entgegen oder in Laufrichtung (15) der Sägekette (10) ansteigt.
17. Schneidgarnitur nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Spanbegrenzer (40) an dem Tragsteg (24) des Schneidgliedes (12) anliegt.
18. Schneidgarnitur nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Spanbegrenzer (40) an einem Verbindungsglied (14) ausgebildet ist.
19. Schneidgarnitur nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Spanbegrenzer (40) ein­ teilig mit dem Schneidglied (12) ausgebildet ist.
20. Schneidgarnitur nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Spanbegrenzer (40) als Ausprägung/Ausstauchung (50) im Tragsteg (26) des Schneidgliedes (12) ausgebildet ist.
21. Schneidgarnitur nach einem der Ansprüche 15 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Spanbegrenzer (40) einen sich entgegen der Laufrichtung (15) erstreckenden Ansatz (42) aufweist, der die Abstützfläche (41) in Längsrichtung (19) der Sägekette (10) verlängert.
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