DE19818436A1 - Lötvorrichtung, Lötverfahren unter Verwendung derselben und durch die Vorrichtung und das Verfahren hergestellte Halbleitereinrichtung - Google Patents
Lötvorrichtung, Lötverfahren unter Verwendung derselben und durch die Vorrichtung und das Verfahren hergestellte HalbleitereinrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Lötvorrichtung
zum elektrischen Verbinden zweier Teile mit einem Lötmaterial,
ein Lötverfahren und eine mit diesen hergestellte Halbleiterein
richtung. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Löt
vorrichtung, mit dem ein Löten möglich ist, ohne ein Flußmateri
al (Flußmittel) zu verwenden, ein Lötverfahren und eine durch
diese hergestellte Halbleitereinrichtung.
Eine bei der Anmelderin vorhandene Halbleitereinrichtung weist
folgendes auf: ein BGA-(Ball Grid Array, Kugelgittergruppe)-
Substrat, ein auf dem BGA-Substrat angeordnetes Halbleiterchip,
einen Wärmeverteiler zum Verteilen der in dem Halbleiterchip er
zeugten Wärme und einen Ring zum Vorsehen eines vorbestimmten
Raumes zwischen dem BGA-Substrat und dem Wärmeverteiler und zum
Verbinden von diesen.
Fig. 4 ist eine perspektivisch darstellende Teilschnittansicht
eines Beispieles einer bei der Anmelderin vorhandenen Halblei
tereinrichtung. In Fig. 4 bezeichnet das Bezugszeichen 11 ein
BGA-Substrat, das Bezugszeichen 12 ein Halbleiterchip, das Be
zugszeichen 13 einen Wärmeverteiler, das Bezugszeichen 14 einen
Ring, das Bezugszeichen 15 einen Lötbump (erhöhter Lötkontaktie
rungsfflecken) und das Bezugszeichen 16 einen Lötperle
(Lotperle).
Das BGA-Substrat 11 ist mit einer Mehrzahl von Verdrahtungen
(Leitungen) (nicht dargestellt) versehen und jede Leitung ist
elektrisch mit externen Elektroden (nicht dargestellt) der Halb
leitereinrichtung verbunden. Außerdem weist die Lötperle 16 die
Lötmaterialien (Lotmaterialien) auf und diese sind elektrisch
mit den externen Elektroden der Halbleitereinrichtung verbunden.
Der Ring 14 weist ein Plattformteil mit einer in dem Zentrum
vorgesehenen Öffnung auf. Die Konfiguration der Öffnung ist ge
mäß der Form des Halbleiterchips 12 festgelegt. Die Form des
Wärmeverteilers 13 ist eine dünne Plattenform ähnlich zu derje
nigen des BGA-Substrats 11. Das Halbleiterchip 12 und der Wärme
verteiler 13, das BGA-Substrat 11 und der Ring 14, und der Wär
meverteiler 13 und der Ring 14 sind mit Haftmitteln gebondet
(kontaktiert) . Das Haftmittel (Klebstoff) zum Bonden des Halb
leiterchips 12 und des Wärmeverteilers 13 ist ein Haftmittel mit
einer hohen Wärmestrahlungseigenschaft (d. h. mit einer großen
Wärmeausstrahlung), z. B. Silikon- oder Epoxid-Haftmittel. Ande
rerseits sind die Haftmittel (Klebstoffe) für das Bonden des
BGA-Substrats 11 und des Ringes 14, und des Wärmeverteilers und
des Rings 14 beispielsweise ein wärmeaushärtendes oder thermo
plastisches Haftmittel, das beispielsweise in einer Bandform
(Streifenform) geformt ist.
Als nächstes wird das Herstellungsverfahren der Halbleiterein
richtung erklärt. Fig. 5 und Fig. 6 zeigen erklärende Ansichten
des Prozeßabschnittes, die ein Beispiel des bei der Anmelderin
vorhandenen Herstellungsprozesses für die Halbleitereinrichtung
zeigen. In Fig. 5 und 6 sind die Teile, die dieselben sind wie
diejenigen der Fig. 4, mit denselben Symbolen (Bezugszeichen)
bezeichnet. Der Teil 15a zeigt einen ersten Lötbump, der elek
trisch mit einer Elektrode (nicht dargestellt) verbunden ist,
welche sich in dem Halbleiterchip 12 befindet, und 15b zeigt den
zweiten Lötbump, der elektrisch mit einem Endteil (nicht darge
stellt) jeder der Mehrzahl von auf dem BGA-Substrat 11 vorgese
henen Leitungen verbunden ist. Der Teil 17a zeigt eine erste
Haftmittelschicht (Klebstoffschicht) mit dem Haftmittel
(Klebstoff) zum Bonden des BGA-Substrats 11 und des Ringes 14,
des Wärmeverteilers 13 und des Ringes 14, des Wärmeverteilers 13
und des Ringes 14, und 17b zeigt eine zweite Haftmittelschicht
(Klebstoffschicht) mit dem Haftmittel (Klebstoff) zum Bonden des
Halbleiterchips 12 und des Wärmeverteilers 13.
Zuerst wird auf einer in dem Halbleiterchip 12 enthaltenen Elek
trode ein erster Lötbump 15a vorgesehen und in ähnlicher Weise
wird auf einem Ende der Mehrzahl von Leitungen des BGA-Substrats
11 ein zweiter Lötbump 15b vorgesehen (Fig. 5(a)). Als nächstes
wird auf dem Bereich, auf dem der zweite Lötbump 15b auf der
Oberfläche des BGA-Substrats 11 gebildet ist, ein Flußmittel
aufgetragen. Als nächstes wird ein Halbleiterchip 12 auf dem
BGA-Substrat 11 angeordnet und unter der Bedingung, daß der er
ste Lötbump 15a und der zweite Lötbump 15b in Kontakt zu einan
der stehen, wird das BGA-Substrat 11 und das Halbleiterchip 12
in den Wärmebehandlungsofen (Lötofen, ein sogenannter Rückfluß
ofen) gebracht. Als eine Folge schmelzen der erste Lötbump 15a
und der zweite Lötbump 15b und der erste Lötbump 15a und der
zweite Lötbump 15b, die in Kontakt zu einander standen, werden
ein einstückiges Teil. In Fig. 5 ist das einheitliche Objekt des
ersten Lötbumps 15a und des zweiten Lötbumps 15b als ein Lötbump
15 gezeigt. Durch den oben genannten Lötbump 15 sind die in dem
Halbleiterchip 12 enthaltene Elektrode und die Mehrzahl von Lei
tungen des BGA-Substrats 11 elektrisch miteinander verbunden
(Fig. 5(b)). Ferner wird der Ring 14 nach dem Waschen des Fluß
mittels an das BGA-Substrat 11 durch die erste Haftmittelschicht
17a gebondet (Fig. 5(c)). Als nächstes wird auf der oberen Ober
fläche des Halbleiterchips 12 ein Haftmittel (Klebstoff) aufge
bracht, um eine zweite Haftmittelschicht 17b (Fig. 6(a)) vorzu
sehen, und ein Haftmittel (Klebstoff) wird auf der oberen Ober
fläche des Rings 14 aufgebracht, um eine erste Haftmittelschicht
17a vorzusehen, wonach der Wärmeverteiler 13 auf dem Halbleiter
chip 12 und dem Ring 14 angeordnet wird, und der Wärmeverteiler
13 wird an das Halbleiterchip 12 und an den Ring 14 gebondet
(Fig. 6(b)). Schließlich wird eine Lötperle 16 auf der externen
Elektrode der Halbleitereinrichtung vorgesehen, welche mit dem
anderen Ende der Mehrzahl von Leitungen des BGA-Substrats 11
verbunden ist, um eine Halbleitereinrichtung zu erhalten (Fig.
6(c)).
Die bei der Anmelderin vorhandene Halbleitereinrichtung wird un
ter Verwenden eines Flußmaterials (Flußmittels) derart gefer
tigt, daß zwischen der Mehrzahl von Leitungen des BGA-Substrats
und der externen Elektrode der Halbleitereinrichtung gelötet
wird. Wenn nach dem Löten das Flußmittel in der Halbleiterein
richtung bleibt, werden die die Halbleitervorrichtung bildenden
Teile wie beispielsweise die Halbleiterelemente durch das Fluß
mittel ausgewaschen (angegriffen, beschädigt). Demgemäß muß das
Flußmittel vollständig mit einem Reinigungsmittel wie beispiels
weise Aceton oder Isopropylalkohol entfernt werden. Jedoch auf
grund der engen Spalte zwischen dem Halbleiterchip und dem
BGA-Substrat ist das vollständige Entfernen des Flußmittels von der
Halbleitereinrichtung schwierig. Als eine Folge ist es ungeach
tet der gestiegenen Anzahl von Schritten, die zum Herstellen der
Halbleitereinrichtung erforderlich sind, schwierig, die vorbe
stimmte Zuverlässigkeit, die für die Halbleitereinrichtung er
forderlich ist, zu erhalten.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die wie oben be
schriebenen Probleme zu lösen und eine Lötvorrichtung anzugeben,
mit welcher ein Löten ohne Verwenden eines Flußmaterials
(Flußmittels) ausgeführt werden kann, ein Lötverfahren und eine
Halbleitereinrichtung anzugeben, welche durch diese hergestellt
ist.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Lötvorrichtung nach An
spruch 1 beziehungsweise ein Lötverfahren nach Anspruch 7 bezie
hungsweise eine Halbleitervorrichtung nach Anspruch 13.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen ange
geben.
Insbesondere weist die Lötvorrichtung nach Anspruch 1 folgendes
auf: eine Bondstufe für zwei Teile, die elektrisch mit einem
Lötmaterial (Lotmaterial) verbunden sind, wobei ein Teil davon
durch ein Bondgerät gehalten (getragen, gestützt) ist und das
andere Teil durch die Bondstufe gehalten ist; eine Einrichtung
zum Drücken (Stoßen) eines der beiden Teile gegen das andere mit
einem Druck; eine Heizeinrichtung zum Heizen des Lötmaterials;
eine Reduziergasversorgungseinrichtung zum Versorgen des Lötma
terials mit einem Reduziergas; und ein Reduzierkasten, in den
die zwei Teile gebracht sind, wobei der Reduzierkasten mit dem
Reduziergas um die zwei Teile herum gefüllt ist.
In der Lötvorrichtung nach Anspruch 2 ist das Reduziergas ein
Gas, das Stickstoffgas und Wasserstoffgas enthält.
In der Lötvorrichtung nach Anspruch 3 befindet sich der Druck
zwischen dem Bondgerät und der Bondstufe beim Drücken eines der
beiden Teile gegen das andere mit dem Druck in dem Bereich von
48 bis 1000 kPa.
In der Lötvorrichtung nach Anspruch 4 beträgt die Temperatur in
dem Reduzierkasten höchstens 350°C.
In der Lötvorrichtung nach Anspruch 5 beträgt die Strömungsge
schwindigkeit des Reduziergases höchstens 20 Liter pro Minute.
Die Lötvorrichtung richtet sich auf eine Lötvorrichtung mit ei
ner Bondstufe für zwei Teile, die elektrisch mit einem Lötmate
rial verbunden sind, wobei ein Teil davon durch ein Bondgerät
und das andere Teil durch die Bondstufe gehalten ist, einer Ein
richtung zum Drücken eines der beiden Teile gegen das andere mit
einem Druck, einer Heizeinrichtung zum Heizen des Lötmaterials,
einer Reduziergasversorgungseinrichtung zum Versorgen des Lötma
terials mit einem Reduziergas, und einem Reduzierkasten, in den
die zwei Teile gebracht sind, wobei der Reduzierkasten mit dem
Reduziergas um die zwei Teile herum gefüllt ist, und einer zu
sätzlichen Einrichtung zum Ebnen (bzw. auf eine Ebene bringen)
der Höhen der Mehrzahl von Lötbumps in einheitlicher Weise in
dem Fall, daß die zwei Teile elektrisch miteinander verbunden
werden, nachdem die Mehrzahl von Lötbumps mit den Lötmaterialien
in entsprechender Weise darauf gebildet sind.
Das Lötverfahren richtet sich auf ein Lötverfahren zum elektri
schen Verbinden der zwei Teile mit einem Lötmaterial, mit den
Schritten: Anordnen der Lötmaterialien auf den entsprechenden
vorbestimmten Plätzen der zwei oben genannten Teile, Bringen der
zwei Teile in den Reduzierkasten, Versorgen des Reduzierkastens
mit Reduziergas und Heizen des Lötmaterials, so daß die Tempera
tur der zwei Teile höher sein kann als der Schmelzpunkt des Löt
materials, und Drücken eines der oben genannten zwei Teile gegen
das andere mit einem Druck gegeneinander, um sie elektrisch zu
verbinden.
In dem Lötverfahren liegt der Druck zwischen den beiden Teilen
beim Drücken eines der beiden Teile gegen das andere mit dem
Druck in dem Bereich von 48 bis 1000 kPa.
In dem Lötverfahren beträgt die Temperatur höchstens 350°C.
In dem Lötverfahren beträgt die Strömungsgeschwindigkeit des Re
duziergases höchstens 20 Liter pro Minute.
Das Lötverfahren nach Anspruch 7 ist ein Lötverfahren zum elek
trischen Verbinden der zwei Teile mit einem Lötmaterial
(Lotmaterial) mit den Schritten: Anordnen einer Mehrzahl der
Lötbumps mit den Lötmaterialien auf den entsprechenden vorbe
stimmten Plätzen der zwei oben genannten Teile; Bringen der zwei
Teile in den Reduzierkasten; Versorgen des Reduzierkastens mit
Reduziergas; und Heizen des Lötmaterials derart, daß die Tempe
ratur der zwei Teile höher sein kann als die Schmelzpunkte des
Lötmaterials; Ebnen der Höhen der Mehrzahl von Lötbumps in ein
heitlicher Weise und Drücken eines der oben genannten zwei Teile
gegen das andere mit einem Druck gegeneinander, um sie elek
trisch zu verbinden.
Die Halbleitereinrichtung nach Anspruch 13 richtet sich auf eine
Halbleitereinrichtung mit einem BGA-Substrat, das mit einer
Mehrzahl von Leitungen versehen ist, und einem Halbleiterchip
mit einer Mehrzahl von Elektroden, die entsprechend mit der
Mehrzahl von Leitungen unter Verwenden eines Lötmaterials ver
bunden sind, wobei die Halbleitereinrichtung unter Verwenden der
Lötvorrichtung nach Anspruch 1 hergestellt ist, ohne ein während
des Herstellungsprozesses benutztes Flußmaterial (Flußmittel) zu
benutzen.
In der Halbleitereinrichtung nach Anspruch 14 ist das Material
des Lötmaterials eine Legierung mit mindestens zwei Elementen
von Zinn, Silber, Zink, Titan, Antimon, Gold und Blei.
Die Halbleitereinrichtung richtet sich auf eine Halbleiterein
richtung mit einem BGA-Substrat mit einer Mehrzahl von Leitungen
und einem Halbleiterchip mit einer Mehrzahl von Elektroden, die
entsprechend mit der Mehrzahl von Leitungen unter Verwenden ei
nes Lötmaterials verbunden sind, und ist hergestellt unter Ver
wenden des Lötverfahrens ohne Benutzen eines Flußmaterials in
dem Herstellungsprozeß.
In der Halbleitereinrichtung ist das Material des Lötmaterials
eine Legierung mit mindestens zwei Elementen von Zinn, Silber,
Zink, Titan, Antimon, Gold und Blei.
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten ergeben sich aus der fol
genden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung an
hand der beiliegenden Figuren. Von diesen zeigen:
Fig. 1 eine erklärende perspektivische Ansicht einer Aus
führungsform einer Lötvorrichtung;
Fig. 2 eine erklärende Schnittansicht entlang der Linie
A-A der Fig. 1;
Fig. 3 eine erklärende Schnittansicht einer Ausführungs
form einer Halbleitereinrichtung;
Fig. 4 eine erklärende perspektivische Teilschnittansicht
eines Beispiels einer bei der Anmelderin vorhande
nen Halbleitereinrichtung;
Fig. 5 eine erklärende Schnittansicht eines Prozesses,
der ein Beispiel des bei der Anmelderin vorhande
nen Verfahrens zum Herstellen der Halbleiterein
richtung zeigt;
Fig. 6 eine erklärende Schnittansicht eines Prozesses,
der ein Beispiel des bei der Anmelderin vorhande
nen Verfahrens zum Herstellen der Halbleiterein
richtung zeigt.
Als nächstes werden Ausführungsformen der Lötvorrichtung, des
Lötverfahrens und der Halbleitereinrichtung, die unter Verwenden
von diesen hergestellt ist, erklärt.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen werden die Ausführungsform
1 der Lötvorrichtung, des Lötverfahrens und der Halbleiterein
richtung, die unter Verwenden von diesen hergestellt ist, er
klärt.
Fig. 1 ist eine erklärende perspektivische Ansicht der Ausfüh
rungsform 1 der Lötvorrichtung. In Fig. 1 zeigt der Teil 1a ein
Bondgerät (Bondwerkzeug), 1b zeigt eine Bondstufe, 2 zeigt eine
Reduziergasversorgungsröhre die eine Reduziergasversorgungsein
richtung zum Versorgen des Lötmaterials mit einem Reduziergas
ist, 3 zeigt einen mit Reduziergas gefüllten Reduzierkasten, 4
zeigt eine Gasableitungsröhre zum Ableiten des in dem Reduzier
kasten 3 enthaltenen Gases. Das nicht dargestellte Seitenende
der Reduzierversorgungsröhre 2 ist mit der Gasquelle aus bei
spielsweise einem Gaszylinder verbunden. Außerdem ist das nicht
dargestellte Seitenende der Gasableitungsröhre 4 mit einem Sau
erstoffkonzentrations-Meßgerät verbunden, durch das die Sauer
stoffkonzentration in dem Reduzierkasten 3 jederzeit ermittelt
werden kann. Bezüglich des Sauerstoffkonzentrations-Meßgeräts,
kann eines verwendet werden, das fähig ist, die Sauerstoffkon
zentration in dem Bereich von 0 bis 10000 ppm zu ermitteln. Fig.
2 ist eine erklärende Schnittansicht entlang der Linie A-A in
Fig. 1. In Fig. 2 sind dieselben Teile wie diejenigen in Fig. 1
und 5 mit denselben Bezugszeichen versehen. In Fig. 1 und 2 zei
gen die mit den Pfeilen B1, B2 und B3 angezeigten Richtungen
entsprechend die Richtungen des Gasflusses.
Das Bondgerät 1a und die Bondstufe 1b sind Einrichtungen zum
Drücken (Pressen, Stoßen) des Halbleiterchips 12 gegen das
BGA-Substrat 11 mit einem Druck, das Bondgerät 1a ist ein Teil zum
Halten (Stützen, Tragen) des Halbleiterchips 12 und die Bondstu
fe 1b ist ein Teil zum Halten des BGA-Substrats 11. Ferner ist
das Bondgerät 1a die Heizeinrichtung (nicht dargestellt) zum
Heizen des Lötmaterials (Lot, Lotmaterial). Das Bondgerät ist
mit beispielsweise einem thermischen Erhitzer (Heizer) versehen.
Als nächstes wird ein Verfahren zum Löten eines Halbleiterchips
12 an das BGA-Substrat 11 unter Verwenden der Lötvorrichtung er
klärt. Zuerst werden in derselben Weise wie in dem bei der An
melderin vorhandenen Verfahren zum Herstellen einer Halblei
tereinrichtung ein erster Lötbump (erhöhter Lötkontaktierungs
flecken) 15a und ein zweiter Lötbump (erhöhter Lötkontaktie
rungsflecken) 15b an den vorbestimmten Positionen des Halblei
terchips 12 und des BGA-Substrats 11 vorgesehen. Als nächstes
wird das Halbleitersubstrat 12 an dem Bondgerät 1a befestigt,
und das BGA-Substrat 11 wird an der Bondstufe 1b befestigt (Fig.
2). Zuletzt werden das Halbleiterchip 12 und das BGA-Substrat 11
in den Reduzierkasten 3 gesetzt, der erste Lötbump 15a und der
zweite Lötbump 15b werden erhitzt und diese werden mit einem Re
duziergas versorgt, und das Halbleiterchip 12 wird an das
BGA-Substrat 11 mit dem Bondgerät 1a zum Vervollständigen des Lötens
gedrückt.
Als ein Beispiel des Verfahrens zum Befestigen des Halbleiter
chips 12 an dem Bondgerät 1a und des Verfahrens zum Befestigen
des BGA-Substrats 11 an der Bondstufe 1b gibt es ein Verfahren,
das Vakuumadsorbtion verwendet.
Die Temperatur in dem Reduzierkasten 3 wird durch die oben be
schriebene Heizeinrichtung angeglichen. Ferner wird der Innenbe
reich des Reduzierkastens 3 mit einem Reduziergas gefüllt. Da
der Reduzierkasten 3 mit einer Öffnung zum Einsetzen des Bondge
räts 1a versehen ist, kann Außenluft in den Reduzierkasten 3 ge
raten. Die Sauerstoffkonzentration in dem Reduzierkasten 3 kann
durch Überwachen (Anzeigen) der Menge von Sauerstoff, der in dem
von der Gasableitungsröhre 4 abgeleiteten Gas enthalten ist, er
mittelt werden.
Gemäß dieser Ausführungsform kann unter Verwenden eines Redu
ziergases beim Löten das Löten ausgeführt werden, nachdem die
Atmosphäre in dem Reduzierkasten die erwünschte Konzentration
erreicht, und deshalb kann das Bilden einer Oxidschicht auf der
Oberfläche des Lötbumps verhindert werden. Demgemäß gibt es kei
ne Notwendigkeit zum Benutzen eines Flußmaterials (Flußmittels)
Als eine Folge ist es möglich, den Prozeß, der mit dem Entfernen
eines in dem bei der Anmelderin vorhandenen Halbleitereinrich
tungsherstellungsverfahren erforderlichen Flußmittels verbunden
ist, zu unterlassen, und aufgrund des Nichtverwendens des Fluß
mittels kann eine Halbleitereinrichtung mit einer hohen Zuver
lässigkeit hergestellt werden.
Als nächstes wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen die Aus
führungsform 2 der Lötvorrichtung, des Lötverfahrens und der
Halbleitereinrichtung, die durch diese hergestellt ist, erklärt.
Fig. 3 ist eine erklärende Schnittansicht der Ausführungsform 2
der Halbleitereinrichtung beim Prozeß der Herstellung. In Fig. 3
werden dieselben Teile wie diejenigen in Fig. 2 mit denselben
Bezugszeichen gezeigt.
Allgemein werden beim Bilden einer Mehrzahl der ersten Lötbumps
beziehungsweise der zweiten Lötbumps unter Verwenden des Lötma
terials die Größen der ersten Lötbumps und der zweiten Lötbumps
unregelmäßig. Aus diesem Grund werden die Höhen des ersten Löt
bumps und des zweiten Lötbumps uneben (bzw. ungleich). Demgemäß
kann es in dem bei der Anmelderin vorhandenem Prozeß zum Her
stellen der Halbleitereinrichtung Fälle von Oberflächen des er
sten Lötbumps und des zweiten Lötbumps geben, die im voraus eben
gemacht werden (bzw. auf eine Ebene bzw auf eine Höhe gebracht
werden), worauf die Bumps in den Wärmebehandlungsofen gebracht
werden.
In dieser Ausführungsform sind Einrichtungen vorgesehen zum Ein
heitlich-Machen der Höhen des ersten Lötbumps 15a und des zwei
ten Lötbumps 15b in dem Reduzierkasten der in der vorhergehenden
Ausführungsform 1 gezeigten Lötvorrichtung. Zum Beispiel ist in
dem Reduzierkasten eine Plattenbildungseinrichtung vorgesehen.
Ein Beispiel eines Verfahrens zum Einheitlich-Machen der Höhen
des ersten Lötbumps 15a und des zweiten Lötbumps 15b wird er
klärt. Als erstes werden in derselben Weise wie in der Ausfüh
rungsform 1 der erste Lötbump 15a und der zweite Lötbump 15b an
vorbestimmten Plätzen (Positionen) des Halbleiterchips 12 bezie
hungsweise des BGA-Substrats 11 vorgesehen, worauf ein Befesti
gen des Halbleiterchips 12, an dem Bondgerät 1a und des
BGA-Substrats 11 an der Bondstufe 1b folgt. Als nächstes werden das
Halbleiterchip 12 und das BGA-Substrat 11, auf denen der erste
Lötbump 15a und der zweite Lötbump 15b vorgesehen sind, in den
Reduzierkasten gebracht. Ferner wird, wenn der erste Lötbump 15a
und der zweite Lötbump 15b durch die Fritze in dem Reduzierkasten
und dem Heizen von dem Bondgerät weich gemacht werden, ein Ebnen
(bzw. auf eine Ebene bringen) durch Drücken des Bondgeräts 1a an
das BGA-Substrat 11 oder durch Drücken des ersten Lötbumps 15a
gegen den zweiten Lötbump 15b an die Plattenbildungseinrichtung
unter Verwenden des Bondgeräts 1a. Durch ein derartiges Verfah
ren können, wie in Fig. 3(a) gezeigt ist, die Höhen des ersten
Lötbumps 15a und des zweiten Lötbumps 15b einheitlich gemacht
werden. Demgemäß ist es möglich, alle ersten Lötbumps 15a in
gleichzeitigen Kontakt mit dem zweiten Lötbump 15b beim Löten zu
bringen (Fig. 3(b)).
In dieser Ausführungsform werden die Höhen des ersten Lötbumps
15a und des zweiten Lötbumps 15b in einem Reduzierkasten, der
mit einem Reduziergas versorgt wird, einheitlich eben gemacht
(bzw. auf eine Ebene bzw. auf eine Höhe gebracht). Infolgedessen
tritt es nicht auf, daß die Oxidschicht auf den Oberflächen des
ersten Lötbumps 15a und des zweiten Lötbumps 15b im Falle des
Erhaltens einer einheitlichen Ebene (bzw. Höhe) gebildet wird.
Als eine Folge können die Mehrzahl von Leitungen, die auf dem
BGA-Substrat vorgesehen sind, und die Elektroden, die in den
Halbleiterchips enthalten sind, auf sichere Weise gelötet wer
den.
Der Druck zwischen dem Bondgerät und der Bondstufe beim Löten
liegt vorzugsweise in dem Bereich von 48 bis 1000 kPa.
Ferner beträgt die Temperatur in dem Reduzierkasten vorzugsweise
höchstens 350°C.
Außerdem beträgt die Strömungsgeschwindigkeit des Reduziergases
vorzugsweise höchstens 20 Liter pro Minute.
Als Material für das Lötmaterial kann eine Legierung aus minde
stens zwei der Elemente Zinn, Silber, Zink, Titan, Antimon, Gold
und Blei benutzt werden. Als ein konkretes Beispiel für das Löt
material gibt es einen Hochtemperaturlot mit einem Zinkgehalt
von 97 Gew.-% und einem Zinngehalt von 3 Gew.-%, der beim Bilden
des ersten Lötbumps benutzt werden kann. Im Falle des Verwendens
eines Hochtemperaturlots kann, weil das Hochtemperaturlot rela
tiv weich ist, der Druck, der auf den Lötbump angewendet werden
muß, verringert werden. Außerdem kann ein eutektisches Lot beim
Bilden des ersten Lötbumps und des zweiten Lötbumps benutzt wer
den. Im Falle des Verwendens des eutektischen Lots kann, wegen
seinem relativ niedrigen Schmelzpunkt, der thermische Streß auf
das BGA-Substrat verringert werden.
In den Ausführungsformen 1 und 2 wird die Halbleitereinrichtung
mit einem Wärmeverteiler und einem Ring als ein Beispiel der
Halbleitereinrichtung benutzt, aber es können ähnliche Effekte
mit einer Halbleitereinrichtung erreicht werden, die keinen Wär
meverteiler und keinen Ring aufweist.
Die Lötvorrichtung gemäß Anspruch 1 folgendes auf: ein Bondgerät
zum Tragen eines der beiden Teile, die unter Verwenden eines
Lötmaterials elektrisch verbunden werden sollen, und eine Bond
stufe zum Tragen des anderen Teils, welche eine Einrichtung zum
Drücken eines der zwei Teile gegen das andere mit einem Druck
aufweist; eine Heizeinrichtung zum Heizen des Lötmaterials, eine
Reduziergasversorgungseinrichtung zum Versorgen des Lötmaterials
mit einem Reduziergas; und ein Reduzierkasten, in den die zwei
Teile gebracht sind, wobei der Reduzierkasten mit dem Reduzier
gas in der Umgebung der zwei oben beschriebenen Teile gefüllt
ist. Demgemäß ist es möglich zu löten, ohne ein Flußmaterial zu
verwenden. Infolgedessen wird die Gefahr für das Produkt, daß es
durch das restliche Flußmaterial ausgewaschen (angegriffen, be
schädigt, erodiert) wird, ausgeschaltet und die Herstellungsko
sten können durch Weglassen des Waschprozesses verringert wer
den.
In der Lötvorrichtung gemäß Anspruch 2 kann, weil das oben er
wähnte Reduziergas ein Gas ist, das Stickstoffgas und Wasser
stoffgas enthält, die Erzeugung einer Oxidschicht verhindert
werden, und das Löten kann ohne Verwenden des Flußmaterials aus
geführt werden.
In der Lötvorrichtung gemäß Anspruch 3 können, weil der Druck
zwischen dem Bondgerät und der Bondstufe beim Drücken eines der
oben genannten zwei Teile gegen das andere sich in dem Bereich
von 48 bis 1000 kPa befindet, Steuerungen des Ebnens des Löt
bumps und der Höhe zwischen den Lötbums beim Löten auf einfache
Weise ausgeführt werden.
In der Lötvorrichtung gemäß Anspruch 4 kann, weil die Temperatur
in dem oben genannten Reduzierkasten höchstens 350°C beträgt,
das Löten bei einer Temperatur ausgeführt werden, die gleich
oder kleiner ist als der Schmelzpunkt des Lötmaterials.
Ferner kann in der Lötvorrichtung gemäß Anspruch 5, weil die
Strömungsgeschwindigkeit des oben genannten Reduziergases höch
stens 20 Liter pro Minute beträgt, das Bilden einer Oxidschicht
auf der Oberfläche des Lötmaterials verhindert werden.
Die Lötvorrichtung richtet sich auf eine Lötvorrichtung mit: ei
ner Bondstufe für zwei Teile, die elektrisch mit einem Lötmate
rial verbunden sind, wobei ein Teil davon durch ein Bondgerät
getragen wird und das andere Teil durch die Bondstufe getragen
wird, einer Einrichtung zum Drücken eines der beiden Teile gegen
das andere mit einem Druck, einer Heizeinrichtung zum Heizen des
Lötmaterials, einer Reduziergasversorgungseinrichtung zum Ver
sorgen des Lötmaterials mit einem Reduziergas, und einem Redu
zierkasten, in den die zwei Teile gebracht sind, wobei der Redu
zierkasten mit dem Reduziergas um die zwei oben genannten Teile
herum gefüllt ist, und eine zusätzliche Einrichtung zum Ebnen
der Höhen der Mehrzahl von Lötbumps in einheitlicher Weise in
dem Fall, in dem die zwei Teile elektrisch verbunden werden,
nachdem die Mehrzahl von Lötbumps mit den Lötmaterialien ent
sprechend darauf gebildet sind. Demgemäß kann das Bilden einer
Oxidschicht auf der Bumpoberfläche verhindert werden beim Ebnen
der Höhen der Lötbumps.
Das Lötverfahren bezieht sich auf ein Lötverfahren zum elektri
schen Verbinden der zwei Teile mit einem Lötmaterial mit den
Schritten: Anordnen der Lötmaterialien auf den entsprechenden
vorbestimmten Plätzen der zwei oben genannten Teile, Bringen der
zwei Teile in den Reduzierkasten, Versorgen des Reduzierkastens
mit Reduziergas, und Heizen des Lötmaterials derart, daß die
Temperatur der zwei Teile höher sein kann als der Schmelzpunkt
des Lötmaterials und Drücken eines der oben genannten zwei Teile
gegen das andere mit einem Druck gegeneinander zum elektrischen
Verbinden derselben. Das Verfahren ermöglicht ein Löten ohne
Verwenden eines Flußmaterials. Demgemäß ist die Gefahr, daß das
Produkt ausgewaschen wird durch das restliche Flußmaterial, aus
geschaltet, und die Herstellungskosten können durch Unterlassen
des Waschprozesses verringert werden.
In dem Lötverfahren können, weil der Druck zwischen den zwei
Teilen beim Drücken eines der zwei Teile gegen das andere mit
einem Druck sich im Bereich von 48 bis 1000 kPa befindet, Steue
rungen des Ebnens der Lötbumps und der Höhen zwischen der Löt
bumps beim Löten auf einfache Weise ausgeführt werden.
In dem Lötverfahren beträgt die Temperatur höchstens 350°C, so
daß es möglich ist, an dem Schmelzpunkt des Lötmaterials oder
auf einer niedrigeren Temperatur zu löten.
In dem Lötverfahren kann, weil die Strömungsgeschwindigkeit des
Reduziergases höchstens 20 Liter pro Minute beträgt, das Bilden
einer Oxidschicht auf der Oberfläche des Lötmaterials verhindert
werden, und die Menge des Wasserstoffgases, das in den Reduzier
kasten eintritt, kann niedriger eingestellt werden als die Ex
plosionsgrenzmenge.
Das Lötverfahren gemäß Anspruch 7 richtet sich auf ein Lötver
fahren zum elektrischen Verbinden der zwei Teile mit einem Löt
material mit den Schritten: Anordnen einer Mehrzahl der Lötbumps
mit den Lötmaterialien auf den entsprechenden vorbestimmten
Plätzen der zwei oben genannten Teile, Bringen der zwei Teile in
den Reduzierkasten, Versorgen des Reduzierkastens mit Reduzier
gas, und Heizen des Lötmaterials derart, daß die Temperatur der
zwei Teile höher sein kann als die Schmelzpunkte des Lötmateri-
als, Ebnen der Höhen der Mehrzahl von Lötbumps einheitlich, und
Drücken eines der oben genannten zwei Teile gegen das andere
durch Druck miteinander, um diese elektrisch zu verbinden. Des
halb kann, wenn die Höhe der Lötbumps einheitlich gemacht wird,
das Bilden einer Oxidschicht auf der Lötbumpoberfläche verhin
dert werden.
Die Halbleitereinrichtung gemäß Anspruch 13 richtet sich auf ei
ne Halbleitereinrichtung mit einem BGA-Substrat, das mit einer
Mehrzahl von Leitungen vorgesehen ist, und einem Halbleiterchip
mit einer Mehrzahl von Elektroden, die in entsprechender Weise
mit der Mehrzahl von Leitungen unter Verwenden eines Lötmateri-
als verbunden sind, und die unter Verwenden der Lötvorrichtung
hergestellt werden kann ohne ein während des Herstellungsprozes
ses benutztes Flußmaterial. Demgemäß wird die Gefahr, daß das
Produkt ausgewaschen wird durch das restliche Flußmaterial, aus
geschaltet, und die Herstellungskosten können durch Unterlassen
des Waschprozesses verringert werden.
In der Halbleitereinrichtung nach Anspruch 14 ist das Material
des Lötmaterials eine Legierung aus mindestens zwei Elementen
von Zinn, Silber, Zink, Titan, Antimon, Gold und Blei. Deshalb
ist es möglich, zwischen den Halbleiterelementen und dem
BGA-Substrat auf sicherere Weise zu löten.
Die Halbleitereinrichtung richtet sich auf eine Halbleiterein
richtung mit einem BGA-Substrat mit einer Mehrzahl von Leitungen
und einem Halbleiterchip mit einer Mehrzahl von Elektroden, wel
che entsprechend mit der Mehrzahl von Leitungen unter Verwenden
eines Lötmaterials verbunden sind, und wird hergestellt unter
Verwenden des Lötverfahrens, ohne ein in dem Herstellungsprozeß
benutztes Flußmaterial zu verwenden. Demgemäß ist die Gefahr,
daß das Produkt durch das restliche Flußmaterial ausgewaschen
wird, ausgeschaltet, und die Herstellungskosten können durch Un
terlassen des Waschprozesses verringert werden.
In der Halbleitereinrichtung ist das Material des Lötmaterials
eine Legierung mit mindestens zwei der Elemente Zinn, Silber,
Zink, Titan, Antimon, Gold und Blei. Deshalb ist es möglich, das
Löten zwischen den Halbleiterelementen und dem BGA-Substrat si
cherer zu machen.
Claims (14)
1. Lötvorrichtung mit
einer Bondstufe (1b) für zwei Teile (11, 12), die elektrisch mit einem Lötmaterial verbunden sind, wobei ein Teil (12) davon durch ein Bondgerät (1a) gehalten ist und das andere Teil (11) durch die Bondstufe gehalten ist,
einer Einrichtung (1a, 1b) zum Drücken eines der beiden Teile (11, 12) gegen das andere mit einem Druck,
einer Heizeinrichtung zum Heizen des Lötmaterials,
einer Reduziergasversorgungseinrichtung (2) zum Versorgen des Lötmaterials mit einem Reduziergas, und
einem Reduzierkasten (3), in den die zwei Teile (11, 12) ge bracht sind, wobei der Reduzierkasten (3) mit dem Reduziergas um die zwei Teile (11, 12) herum gefüllt ist.
einer Bondstufe (1b) für zwei Teile (11, 12), die elektrisch mit einem Lötmaterial verbunden sind, wobei ein Teil (12) davon durch ein Bondgerät (1a) gehalten ist und das andere Teil (11) durch die Bondstufe gehalten ist,
einer Einrichtung (1a, 1b) zum Drücken eines der beiden Teile (11, 12) gegen das andere mit einem Druck,
einer Heizeinrichtung zum Heizen des Lötmaterials,
einer Reduziergasversorgungseinrichtung (2) zum Versorgen des Lötmaterials mit einem Reduziergas, und
einem Reduzierkasten (3), in den die zwei Teile (11, 12) ge bracht sind, wobei der Reduzierkasten (3) mit dem Reduziergas um die zwei Teile (11, 12) herum gefüllt ist.
2. Lötvorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Reduziergas
ein Gas ist, das Stickstoffgas und Wasserstoffgas enthält.
3. Lötvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der der Druck
zwischen dem Bondgerät (1a) und der Bondstufe (1b) beim Drücken
eines der beiden Teile (11, 12) gegen das andere mit dem Druck
sich in dem Bereich von 48 bis 1000 kPa befindet.
4. Lötvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der
die Temperatur in dem Reduzierkasten (3) höchstens 350°C be
trägt.
5. Lötvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der
die Strömungsgeschwindigkeit des Reduziergases höchstens 20 Li
ter pro Minute beträgt.
6. Lötvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der
das Material des Lötmaterials eine Legierung mit mindestens zwei
Elementen von Zinn, Silber, Zink, Titan, Antimon, Gold und Blei
ist.
7. Lötverfahren zum elektrischen Verbinden zweier Teile (11,
12) mit einem Lötmaterial mit den Schritten:
Anordnen einer Mehrzahl von Lötbumps (15a, 15b) mit dem Lötmate rial auf den entsprechenden vorbestimmten Plätzen der zwei oben genannten Teile (11, 12),
Bringen der zwei Teile (11, 12) in einen Reduzierkasten (3),
Versorgen des Reduzierkastens (3) mit einem Reduziergas und
Heizen des Lötmaterials derart, daß die Temperatur der zwei Tei le (11, 12) höher sein kann als die Schmelzpunkte des Lötmateri- als,
Ebnen der Höhen der Mehrzahl von Lötbumps (15a, 15b) auf ein heitliche Weise und
Drücken eines der oben genannten zwei Teile (11, 12) gegen das andere mit einem Druck gegeneinander, um sie elektrisch zu ver binden.
Anordnen einer Mehrzahl von Lötbumps (15a, 15b) mit dem Lötmate rial auf den entsprechenden vorbestimmten Plätzen der zwei oben genannten Teile (11, 12),
Bringen der zwei Teile (11, 12) in einen Reduzierkasten (3),
Versorgen des Reduzierkastens (3) mit einem Reduziergas und
Heizen des Lötmaterials derart, daß die Temperatur der zwei Tei le (11, 12) höher sein kann als die Schmelzpunkte des Lötmateri- als,
Ebnen der Höhen der Mehrzahl von Lötbumps (15a, 15b) auf ein heitliche Weise und
Drücken eines der oben genannten zwei Teile (11, 12) gegen das andere mit einem Druck gegeneinander, um sie elektrisch zu ver binden.
8. Lötverfahren nach Anspruch 7, bei der das Reduziergas ein
Gas ist, das Stickstoffgas und Wasserstoffgas enthält.
9. Lötverfahren nach Anspruch 7 oder 8, bei dem der Druck
zwischen dem Bondgerät (1a) und der Bondstufe (1b) beim Drücken
eines der beiden Teile (11, 12) gegen das andere mit dem Druck
sich in dem Bereich von 48 bis 1000 kPa befindet.
10. Lötverfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, bei der die
Temperatur in dem Reduzierkasten (3) höchstens 350°C beträgt.
11. Lötverfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, bei der
die Strömungsgeschwindigkeit des Reduziergases höchstens 20 Li
ter pro Minute beträgt.
12. Lötverfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 11, bei der
das Material des Lötmaterials eine Legierung mit mindestens zwei
Elementen von Zinn, Silber, Zink, Titan, Antimon, Gold und Blei
ist.
13. Halbleitereinrichtung mit einem BGA-Substrat (11), das mit
einer Mehrzahl von Leitungen versehen ist und einem Halbleiter
chip (12) mit einer Mehrzahl von Elektroden, die entsprechend
mit der Mehrzahl von Leitungen unter Verwenden eines Lötmateri-
als verbunden sind, wobei die Halbleitereinrichtung unter Ver
wenden der Lötvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 her
gestellt ist, ohne daß ein während des Herstellungsprozesses be
nutztes Flußmaterial benutzt wird.
14. Halbleitereinrichtung nach Anspruch 13, bei der das Mate
rial des Lötmaterials eine Legierung mit mindestens zwei Elemen
ten von Zinn, Silber, Zink, Titan, Antimon, Gold und Blei ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP9232535A JPH1174314A (ja) | 1997-08-28 | 1997-08-28 | はんだ付装置、はんだ付方法およびそれらを用いて製造された半導体装置 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19818436A1 true DE19818436A1 (de) | 1999-03-04 |
Family
ID=16940861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19818436A Withdrawn DE19818436A1 (de) | 1997-08-28 | 1998-04-24 | Lötvorrichtung, Lötverfahren unter Verwendung derselben und durch die Vorrichtung und das Verfahren hergestellte Halbleitereinrichtung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPH1174314A (de) |
| KR (1) | KR19990023125A (de) |
| DE (1) | DE19818436A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US9875986B2 (en) | 2015-10-09 | 2018-01-23 | International Business Machines Corporation | Micro-scrub process for fluxless micro-bump bonding |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP4901933B2 (ja) * | 2009-09-29 | 2012-03-21 | 株式会社東芝 | 半導体装置の製造方法 |
| WO2019160796A1 (en) * | 2018-02-14 | 2019-08-22 | Kulicke And Soffa Industries, Inc. | Methods of bonding semiconductor elements to a substrate, including use of a reducing gas, and related bonding machines |
| TW202329267A (zh) * | 2021-10-28 | 2023-07-16 | 美商庫利克和索夫工業公司 | 用於將半導體元件接合至基板的接合系統及相關方法 |
-
1997
- 1997-08-28 JP JP9232535A patent/JPH1174314A/ja active Pending
-
1998
- 1998-04-24 DE DE19818436A patent/DE19818436A1/de not_active Withdrawn
- 1998-04-29 KR KR1019980015349A patent/KR19990023125A/ko not_active Abandoned
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US9875986B2 (en) | 2015-10-09 | 2018-01-23 | International Business Machines Corporation | Micro-scrub process for fluxless micro-bump bonding |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPH1174314A (ja) | 1999-03-16 |
| KR19990023125A (ko) | 1999-03-25 |
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