DE19817370A1 - Verfahren, Vorrichtung und Übertragungswerkzeug zum Wickeln und Einziehen von Spulen in Statoren elektrischer Maschinen - Google Patents
Verfahren, Vorrichtung und Übertragungswerkzeug zum Wickeln und Einziehen von Spulen in Statoren elektrischer MaschinenInfo
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Abstract
Bei dem Verfahren zum Wickeln von Spulen und zum Einziehen der Spulen in Statoren elektrischer Maschinen werden die auf eine Schablone gewickelten Spulenwindungen (14) auf ringförmig angeordnete Stäbe (12) eines Übertragungswerkzeuges (10) abgestreift, mit diesem auf ringförmig angeordnete Lamellen (22, 24) eines Einziehwerkzeugs (30) übertragen und dann in die Nuten eines Stators eingezogen. Um die Werkzeuge vereinfachen zu können, ist vorgesehen, daß sich die Spulenwindungen (14) im Übertragungswerkzeug (10) von den Schlitzen zwischen den Stäben (12) im wesentlichen geradlinig radial nach innen durch die Schlitze zwischen den Lamellen (22, 24) hindurch erstrecken, wenn das Übertragungswerkzeug (10) koaxial und gleichgerichtet über das Einziehwerkzeug (30) gesetzt wird. Zum Einziehvorgang wird der Stator vor den freien Enden der Stäbe (12) auf das Einziehwerkzeug (30) aufgesetzt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Wickeln von Spulen
und zum Einziehen der Spulen in Statoren elektrischer Ma
schinen, bei dem die auf eine Schablone gewickelten Spulen
windungen auf ein ringförmig angeordnete, parallele Stäbe
aufweisendes Übertragungswerkzeug abgestreift, mit diesem
auf ein ringförmig angeordnete, parallele Lamellen aufwei
sendes Einziehwerkzeug übertragen und anschließend in die
Nuten eines Stators eingezogen werden. Die Erfindung be
trifft weiterhin ein Übertragungswerkzeug und eine Vorrich
tung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Es ist bei der Herstellung von Elektromotoren bekannt, die
Spulen für den Stator auf eine Schablone zu wickeln und von
dieser auf ein im wesentlichen aus ring- oder teilringför
mig angeordneten Stäben bestehendes Übertragungswerkzeug
abzustreifen. Dieses setzt man dann koaxial so an einem im
wesentlichen aus ringförmig angeordneten, parallelen Lamel
len und einem Einziehstern bestehenden Einziehwerkzeug an,
daß die freien Enden der Stäbe des Übertragungswerkzeugs
entgegengesetzt zu den freien Enden der Lamellen gerichtet
sind. In dieser Stellung werden die Spulen von Hand auf das
Einziehwerkzeug übergestreift. Anschließend findet der Ein
ziehvorgang statt, bei dem die Spulen mittels des längs der
Lamellen verfahrbaren Einziehsterns axial in die Nuten ei
nes auf die freien Enden der Lamellen aufgesetzten Stator
blechpakets eingezogen werden.
Es ist weiterhin bekannt, das Übertragungswerkzeug, welches
die Spulen von der Schablone übernimmt, danach mit einem
zweiten Werkzeugteil zu verbinden und mit dieser Einheit
die Spulen in den Stator einzuziehen. Auch dieses Verfahren
schließt Handarbeitsvorgänge ein und findet daher haupt
sächlich bei der Einzel- und Kleinserienfertigung Anwen
dung.
In der Großserienproduktion von Statoren ist es üblich, die
Spulen von der Schablone direkt auf das im wesentlichen aus
ringförmig angeordneten Lamellen und einem Einziehstern be
stehende Oberteil eines Einziehwerkzeugs abzustreifen, das
dann durch einen Drehtisch oder eine andere Fördervorrich
tung an eine Einziehstation transportiert wird. Dort wird
ein Statorblechpaket auf die Lamellen des Einziehwerkzeugs
aufgesetzt, und anschließend werden die Spulen mittels des
Einziehsterns axial in die Statornuten eingezogen.
Die Lamellen der Einziehwerkzeuge müssen beim Aufsetzen des
Statorblechpakets oder sogar während des Einziehvorgangs
unter starker Belastung an den scharfkantigen Zähnen des
Statorblechpakets entlanggleiten und deshalb sehr hart
sein. Andererseits müssen sie mit individuellen, gerundeten
Querschnittsformen und dünnen Stegen feinbearbeitet werden,
um die isolierende Lackschicht der Spulendrähte nicht zu
verletzen. Die Werkzeuge sind deshalb verhältnismäßig teuer
und verursachen um so höhere Kosten, je mehr Lamellen sie
haben. Statoren mit z. B. 36 Polen, d. h. 72 Spulen in ei
ner Wickellage, haben 144 Nuten, und dementsprechend muß
auch das Einziehwerkzeug 144 Einziehlamellen, welche den
Spulendraht führen, und 144 Deckstreifenlamellen, welche
Isolierstreifen zum Verschließen der Statornuten führen,
insgesamt also 288 Lamellen, haben.
Das Wickeln der Spulen einer gemeinsam in den Stator einzu
ziehenden Wicklungslage dauert sehr viel länger als der
Einziehvorgang. Wenn z. B. 25 Wickler mit einer Einziehvor
richtung zusammenarbeiten, um eine kurze Taktzeit zu errei
chen, besteht im Beispielsfall von 144 Lamellen pro Ein
ziehwerkzeug ein Werkzeugsatz für einen bestimmten Stator
blechschnitt aus 7.200 formgeschliffenen Lamellen aus ge
härtetem Stahl.
Die Erfindung zielt auf eine Vereinfachung der Werkzeuge
von Fertigungsanlagen, insbesondere solcher, bei denen meh
rere Wickelvorrichtungen vor einer Einziehvorrichtung par
allel arbeiten, und diese Aufgabe wird erfindungsgemäß da
durch gelöst, daß die Spulenwindungen so geformt werden,
daß sie im Übertragungswerkzeug, ausgehend von den Schlit
zen zwischen den auf größerem Radius als die Lamellen des
Einziehwerkzeugs eingeordneten Stäben, über eine Länge, die
größer ist als die radiale Erstreckung der Lamellen, im we
sentlichen geradlinig radial nach innen verlaufen, daß das
Übertragungswerkzeug mit den darin gehaltenen Spulenwindun
gen in koaxialer Lage derart über das Einziehwerkzeug ge
setzt wird, daß die freien Enden der Lamellen in dieselbe
Richtung wie die freien Enden der Stäbe weisen und über
diese hinausragen, daß der Stator vor den freien Enden der
Stäbe des Übertragungswerkzeugs auf das Einziehwerkzeug
aufgesetzt wird und daß nach dem Einziehvorgang und dem Ab
ziehen des Stators vom Einziehwerkzeug das Übertragungs
werkzeug von diesem abgenommen wird.
Durch das neue Verfahren wird erreicht, daß für den Trans
port der Spulen von den Wicklern zu der Einziehstation
statt der komplizierten und teuren Einziehwerkzeug-Obertei
le sehr einfache Übertragungswerkzeuge eingesetzt werden
können. Da sie nur eine Transportfunktion haben und nicht
am Einziehvorgang beteiligt sind, können sie aus kostengün
stigem Material geringer Härte, z. B. aus Kunststoff, be
stehen. Die Übertragung der Spulen kauf das Einziehwerkzeug
bedarf auch keiner Handarbeit, weil die Spulen dabei ihre
Lage im Übertragungswerkzeug unverändert beibehalten und
diese so ist, daß die Lamellen des Einziehwerkzeugs durch
die spulen dringen, während das Übertragungswerkzeug, z. B.
durch einen Roboter, über das Einziehwerkzeug gesetzt wird.
In der bevorzugten Ausführung des Verfahrens werden die
Spulenwindungen durch entsprechende Gestaltung des Quer
schnitts des Wickelschablone so geformt, daß sie im Über
tragungswerkzeug nahe der radial äußeren Seite der Stäbe
einen Knick aufweisen und sich von dort nach radial außen
mit beiden Strängen im wesentlichen parallel oder konver
gierend erstrecken. Durch diese Formgebung der Spulenwin
dungen werden sie im Übertragungswerkzeug in einer defi
nierten radialen Stellung gehalten, und zwar vorzugsweise
in Ebenen, zu denen sich die Stäbe normal erstrecken. Die
definierte Lage der Spulen mit Bezug auf den Querschnitt
des Übertragungswerkzeugs ist wiederum die Voraussetzung
dafür, daß in weiterer bevorzugter Ausführung der Erfindung
die Spulen vor oder nach der Einführung in das Einziehwerk
zeug in den sich radial nach innen erstreckenden Bereichen
axial von den freien Enden der Stäbe fort gebogen werden.
In diese Richtung müßten die Spulenwindungen sonst während
des Einziehvorgangs gebogen werden. Durch das Biegen vor
dem Einziehen können die Einziehkräfte und damit die Gefahr
des gegenseitigen Verkeilens der Spulenwindungen in den
schmalen Spalten zwischen den Einziehlamellen verringert
werden.
Das zur Durchführung des neuen Verfahrens vorgeschlagene
Übertragungswerkzeug besteht in herkömmlicher Weise aus
ringförmig angeordneten, parallelen Stäben, die an einem
Ende durch eine Basis miteinander verbunden sind. Die Be
sonderheit besteht darin, daß der radiale Bereich, in dem
sich die Stäbe befinden, radial außerhalb des radialen Be
reichs liegt, in dem sich die Lamellen des mit dem Übertra
gungswerkzeug zusammenwirkenden Einziehwerkzeugs befinden,
daß die Stäbe in Umfangsrichtung etwa im Verhältnis der Ra
dien breiter sind als die radial inneren Lamellen des Ein
ziehwerkzeugs und daß die Basis eine sich von den Stäben
über den Querschnitt der zwischen ihnen gehaltenen Spulen
radial nach außen erstreckende Auflagefläche für die Spulen
hat, zu der sich die Stäbe im wesentlichen normal erstrec
ken.
Zweckmäßigerweise hat die Basis die Form einer Scheibe mit
einer zentralen Öffnung, deren Durchmesser mindestens so
groß ist wie ein in die ringförmige Anordnung der Stäbe
einbeschriebener Kreis. Diese Gestaltung erlaubt es, die
Stäbe des Übertragungswerkzeugs im wesentlichen spielfrei
auf den Deckstreifenlamellen des Einziehwerkzeugs zu füh
ren.
Die zur Durchführung des neuen Verfahrens in der bevorzug
ten Ausführung vorgesehene Vorrichtung weist eine Halteein
richtung zum Andrücken der Spulen im Bereich radial außer
halb der Stäbe gegen die Auflagefläche und ein Biegewerk
zeug auf, das mit einem axialen Vorsprung radial innerhalb
der ringförmigen Anordnung der Stäbe von deren freien Enden
her in wenigstens eine Spule einführbar ist und das gegen
den radial innersten Bereich der Spule andrückbar ist, so
daß dieser zur zentralen Öffnung der Basis hin biegbar ist.
Diese Vorrichtung hat den Vorteil, daß sie das Übertra
gungswerkzeug als einen Teil des zum Biegen erforderlichen
Werkzeugs nutzt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an
hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines vorgewickelte
Spulen tragenden Übertragungswerkzeugs
vor dem Aufsetzen auf ein Einziehwerk
zeug;
Fig. 2 in Seitenansicht das Übertragungswerk
zeug nach Fig. 1 nach dem Aufsetzen auf
das Einziehwerkzeug;
Fig. 3 einen vereinfachten Längsschnitt durch
die oberen Teile des Einziehwerkzeugs
in einer Zwischenphase des Einziehvor
gangs;
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Wir
kung einer Vorformung der Spulen mit
dem in Fig. 1 über dem Übertragungs
werkzeug gezeigten Formwerkzeug und
Fig. 5 einen Querschnitt durch das Übertra
gungswerkzeug und das Einziehwerkzeug
in der Stellung nach Fig. 2.
Das Erzeugen von Drahtspulen durch Wickeln von Draht auf
eine Schablone mit bestimmtem Querschnitt und das Abstrei
fen der Spulenwindungen von der Schablone in einen aus
ringförmig angeordneten Stäben oder Lamellen bestehenden
Aufnehmer, der ein Übertragungs- oder Einziehwerkzeug sein
kann, ist eine seit langem bekannte Technik, auf die nicht
näher eingegangen zu werden braucht. Es genügt, z. B. auf
die GB 2 072 543 A Bezug zu nehmen.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird das in Fig. 1 ge
zeigte Übertragungswerkzeug 10, welches wie die sonst übli
chen Spulenaufnehmer ringförmig angeordnete, parallele Stä
be 12 aufweist, an die Schablone herangebracht. Die auf der
Schablone erzeugten Spulenwindungen 14 fallen jeweils in
zwei Zwischenräume zwischen den Stäben 12, wie am besten
aus Fig. 5 ersichtlich. Die Stäbe 12 sind fest verbunden
mit einer Basis 16 in Form einer flachen Scheibe, mit Bezug
auf deren Oberfläche sich die Stäbe 12 normal erstrecken.
Die Scheibe 16 hat eine mittlere Durchgangsöffnung 18, die
größer ist als ein in den Innenraum zwischen den parallelen
Stäben einbeschriebener Kreis. Die in üblicher Weise von
der Schablone abgestreiften, senkrecht nach unten zwischen
die Stäbe 12 fallenden Spulenwindungen legen sich in im we
sentlichen paralleler Lage auf die Oberfläche der scheiben
förmigen Basis 16 des Übertragungswerkzeugs 10, wie dies in
Fig. 1 dargestellt ist.
Damit die Spulenwindungen 14 jeweils eine bestimmte Lage im
Übertragungswerkzeug 10 einnehmen, benutzt man eine Scha
blone mit einem wenigstens in einem Bereich polygonalen
Querschnitt, so daß die Spulenwindungen 14 im Übertragungs
werkzeug mindestens im Bereich radial innerhalb des Kranzes
der Stäbe 12 mit gegenüberliegenden, im wesentlichen gerad
linigen, konvergierenden Umfangsabschnitten 20 geformt wer-
den. Sie erstrecken sich jeweils von einem Spalt zwischen zwei Stäben 12 aus in Richtung zum Zentrum der ringförmigen Anordnung der Stäbe 12. Unmittelbar an der radial äußeren Öffnung der Spalte zwischen den Stäben 12 oder mit einem bestimmten, verhältnismäßig kurzen Abstand hinter dieser Öffnung sind die radial nach außen divergierenden Umfangs abschnitte 20 zueinander hin abgeknickt, so daß die sich weiter nach außen erstreckenden Umfangsabschnitte im Bei spielsfall parallel liegen. Die Spulenwindungen könnten an den Stäben 12 auch noch stärker oder weniger stark als im gezeigten Ausführungsbeispiel abgeknickt sein. Auf jeden Fall verhindern die konvergierenden Umfangsabschnitte 20 in Verbindung mit den Knicken 15 nahe der radial äußeren Seite den Stäbe 12, daß sich die Spulenwindungen 14 relativ zum Kranz der Stäbe 12 radial verlagern können. Die Länge der konvergierenden Umfangsabschnitte 20 ist von der Lage der Spulen im Übertragungswerkzeug kund von der radialen Er streckung der Stäbe 12 und der Lamellen des Einziehwerk zeugs abhängig. Im übrigen spielt die Form der Spulenwin dungen für die Erfindung keine Rolle.
den. Sie erstrecken sich jeweils von einem Spalt zwischen zwei Stäben 12 aus in Richtung zum Zentrum der ringförmigen Anordnung der Stäbe 12. Unmittelbar an der radial äußeren Öffnung der Spalte zwischen den Stäben 12 oder mit einem bestimmten, verhältnismäßig kurzen Abstand hinter dieser Öffnung sind die radial nach außen divergierenden Umfangs abschnitte 20 zueinander hin abgeknickt, so daß die sich weiter nach außen erstreckenden Umfangsabschnitte im Bei spielsfall parallel liegen. Die Spulenwindungen könnten an den Stäben 12 auch noch stärker oder weniger stark als im gezeigten Ausführungsbeispiel abgeknickt sein. Auf jeden Fall verhindern die konvergierenden Umfangsabschnitte 20 in Verbindung mit den Knicken 15 nahe der radial äußeren Seite den Stäbe 12, daß sich die Spulenwindungen 14 relativ zum Kranz der Stäbe 12 radial verlagern können. Die Länge der konvergierenden Umfangsabschnitte 20 ist von der Lage der Spulen im Übertragungswerkzeug kund von der radialen Er streckung der Stäbe 12 und der Lamellen des Einziehwerk zeugs abhängig. Im übrigen spielt die Form der Spulenwin dungen für die Erfindung keine Rolle.
Auf der Schablone werden nacheinander Gruppen konzentri
scher Spulen erzeugt. Fig. 5 zeigt eine aus zwei konzentri
schen Spulen bestehende Gruppe. Dazu könnten auch noch wei
tere konzentrische Spulen gehören. Die Seitenansicht nach
Fig. 1 zeigt zwei diametral gegenüberliegende Spulengrup
pen. Es versteht sich, daß das Übertragungswerkzeug 10 je
nach der gewünschten Bewicklung des Stators mehr als zwei
über den Umfang der ringförmig angeordneten Stäbe 12 ver
teilte Spulen oder Spulengruppen aufnehmen kann, die sämt
lich gemäß Fig. 5 durch ihre Form mit konvergierenden Um
fangsabschnitten 20 und einem Knick 15 an der Außenseite
der Stäbe 12 eine definierte Lage im Übertragungswerkzeug
10 haben.
Im unteren Bereich von Fig. 1 ist ein herkömmliches Ein
ziehwerkzeug schematisch dargestellt. Es hat ringförmig an
geordnete, parallele Einziehlamellen 22 und ringförmig an
geordnete, parallele Deckstreifenlamellen 24. Wie aus Fig. 5
ersichtlich, erstrecken sich die Deckstreifenlamellen 24,
im Querschnitt gesehen, radial in Flucht mit den Einziehla
mellen 22 und liegen an deren radial äußerer Seite an. Wei
terhin gehört zu dem Einziehwerkzeug ein Einziehstern 26,
der in Fig. 5 nicht gezeigt ist. Er ist durch eine Schub
stange 28 angetrieben und im zentralen Raum zwischen den
Lamellen 22, 24 axial verfahrbar.
Da das gezeigte Einziehwerkzeug allgemein bekannt ist, ge
nügt folgende kurze Funktionsbeschreibung: In der herkömm
lichen Einziehtechnik werden die Spulen 14 entweder unmit
telbar unter der Schablone in die Zwischenräume zwischen
den Lamellen 22, 24 eingeführt oder mittels eines Übertra
gungswerkzeugs, von dem die Spulen bei ihrer Übertragung
auf das insgesamt mit 30 bezeichnete Einziehwerkzeug abge
streift werden. Nachdem die Spulen in das Einziehwerkzeug
30 eingehängt worden sind, wird auf die oberen Enden der
Einziehlamellen 22, gegen die freien Enden der Deckstrei
fenlamellen 24 stoßend, ein in Fig. 3 mit 32 bezeichnetes
Statorblechpaket aufgesetzt, das durch einen Niederhalter
34 gegen Abheben während des Einziehvorgangs gesichert
wird. Während des Einziehvorgangs haben die Einziehlamellen
22 die Funktion, die scharfkantigen Statorzähne abzudecken
und die Spulen 14 zu führen. Die Deckstreifenlamellen 24
haben die Aufgabe, Streifen aus Isoliermaterial, mit denen
die Statornuten nach dem Einziehen der Spulen radial innen
geschlossen werden, zu führen. Das Einziehen der Spulen er
folgt durch den axial längs der Einziehlamellen 22 und
durch die Bohrung des Stators 32 verfahrbaren Einziehstern
26. Es spielt für die Erfindung keine Rolle, ob ein Teil
der Einziehlamellen 22 zusammen mit dem Einziehstern 26
axial verfährt oder über einen eigenen axialen Antrieb ver
fügt. Fig. 3 zeigt beispielhaft links eine sich im wesent
lichen nur bis etwas über die Oberkante des Stators er
streckende und rechts eine mit dem Einziehstern 26 verfahr
bare Einziehlamelle 22.
Es ist ersichtlich, daß das Einziehwerkzeug 30 wesentlich
komplizierter und teurer ist als das Übertragungswerkzeug
10, das z. B. auch aus Kunststoff bestehen kann.
Die erfindungsgemäß vorgesehene Formgebung der Spulenwin
dungen 14 gemäß Fig. 5 mit verhältnismäßig langen konver
gierenden Umfangsabschnitten 20 und einem Knick 15 nahe der
radial äußeren Seite der Stäbe 12 gestattet es, die Spulen
14 in der Weise auf das Einziehwerkzeug 30 zu überführen,
daß das Übertragungswerkzeug 10 in koaxialer Ausrichtung
mit dem Einziehwerkzeug und mit gleichgerichteten freien
Enden der Stäbe 12 und der Lamellen 22, 24 auf das Einzieh
werkzeug 30 aufgesetzt wird, wobei die in Fig. 2 gezeigte
Lage erreicht wird. Während des Zusammenführens des Über
tragungswerkzeugs mit dem Einziehwerkzeug dringen die La
mellen 22, 24 durch die Spulen 14. Da das Zusammenführen
der beiden Werkzeuge in einer bestimmten Drehwinkelstellung
mit Bezug auf die Mittellängsachse erfolgt, in der im Quer
schnitt gemäß Fig. 5 die Stäbe 12 radial in Flucht mit den
Lamellen 22, 24 liegen, dringen die konvergierenden Um
fangsabschnitte 20 der Spulenwindungen 14 in die Spalte
zwischen den Einziehlamellen 22 und zwischen den Deckstrei
fenlamellen 24 störungsfrei ein. Da die Spaltweite zwischen
den Einziehlamellen 22 durch die Maße des Statorblechpakets
am radial inneren Eingang der Statornuten vorgegeben ist
und die Stäbe 12 auf einem größeren Radius liegen als die
Einziehlamellen 22, müssen die Stäbe 12 breiter als die
Einziehlamellen 22 sein, um zwischen den Stäben 12 ungefähr
dieselbe Spaltweite zu erhalten wie zwischen den Einziehla
mellen 22. Dabei ergibt sich für die Stäbe 12 eine zweck
mäßige Form mit etwa rechteckigem Querschnitt, allerdings
mit Bezug auf die ringförmige Anordnung radial ausgerichte
ten Seitenflächen. Die radial inneren Flächen der Stäbe 12
können gemäß Fig. 5 an den Deckstreifenlamellen 24 anlie
gen, es kann aber auch ein radialer Zwischenabstand zwi
schen den Stäben 12 und den Deckstreifenlamellen 24 vorge
sehen sein. Durch zweckmäßige Gestaltung der Berührungsflä
chen läßt sich in einfacher Weise die gewünschte relative
Drehwinkelstellung des Übertragungswerkzeugs bei dessen
Aufsetzen auf das Einziehwerkzeug gewährleisten.
Da das Übertragungswerkzeug 10 mit seiner scheibenförmigen
Basis 16 voran von oben auf die freien Enden der Lamellen
22, 24 aufgesetzt wird, muß bei dem erfindungsgemäßen Ver
fahren das Übertragungswerkzeug 10 während des Einziehvor
gangs auf dem Einziehwerkzeug 30 sitzen bleiben. Es stört
dabei aber in keiner Weise und nimmt auch nicht am Einzieh
vorgang teil. Nach dem Aufsetzen des Statorblechpakets auf
die Lamellen 22, 24 des Einziehwerkzeugs befinden sich die
freien Enden der Stäbe 12 mit Abstand unterhalb des Stator
blechpakets, d. h. die Länge der Stäbe 12 und der Lamellen
22, 24 sind so abzustimmen, daß in der Ausgangsstellung
nach Fig. 2 vor dem Einziehvorgang die Deckstreifenlamellen
24 über die Stäbe 12 hinausragen. Wenn dann der Einzieh
stern 26 aufwärts fährt und dabei in herkömmlicher Weise
die Spulen 14 mitnimmt, schiebt er sie zunächst aus den
Spalten zwischen den Stäben 12 und dann gemäß Fig. 3 in die
Nuten des Statorblechpakets 32. Es ändert sich durch das
erfindungsgemäße Verfahren insoweit an dem herkömmlichen
Einziehverfahren nichts. Lediglich das Aufbringen der Spu
len 14 auf die Lamellen 22, 24 mittels des Übertragungs
werkzeugs 10 ist anders, und es muß nach jedem Einziehvor
gang, nach dem Abheben des nunmehr die Spulen 14 tragenden
Statorblechpakets 32 auch das Übertragungswerkzeug 10 wie
der vom Einziehwerkzeug 30 abgehoben werden.
Wenn mehrere Spulenlagen in ein Statorblechpaket einzuzie
hen sind, werden nacheinander mehrere Übertragungswerkzeuge
10, die jeweils eine Spulenlage tragen, einzeln auf das
Einziehwerkzeug 30 aufgesetzt. Nach dem Einziehen der er
sten Lage wird das teilweise bewickelte Statorblechpaket
abgehoben, das erste Übertragungswerkzeug 10 abgenommen,
das zweite Übertragungswerkzeug mit weiteren Spulen sowie
der teilweise bewickelte Stator aufgesetzt, ein weiterer
Einziehvorgang durchgeführt, usw. Das Abnehmen und Wieder
aufsetzen des Statorblechpakets beim Einziehen mehrerer
Wicklungslagen ist auch bei den herkömmlichen Wickel- und
Einziehverfahren erforderlich. Bei dem neuen Verfahren
kommt lediglich das Aufsetzen und Abnehmen des Übertra
gungswerkzeugs 10 hinzu. Da die Spulenwindungen 14 gemäß
Fig. 5 beim Aufsetzen optimal ausgerichtet sind, kann die
ses wesentlich schneller als bisher bei Verwendung von
Übertragungswerkzeugen, vorzugsweise mittels eines Robo
ters, geschehen. Der Zeitgewinn beim Aufsetzen überwiegt
den zusätzlichen Zeitbedarf für das Abnehmen des Übertra
gungswerkzeugs 10 vom Einziehwerkzeug 30 nach dem Einzieh
vorgang beträchtlich. Für den Transport der von einem Robo
ter auf das Einziehwerkzeug gesetzten und von diesem wieder
abgenommenen Übertragungswerkzeuge zwischen dem Einzieh
werkzeug und der Wickelschablone einer Wickelvorrichtung
kommt jede geeignete Fördereinrichtung in Frage. Diese kann
verhältnismäßig einfach sein, weil die Übertragungswerkzeu
ge 10 mit ihrer scheibenförmigen Basis 16 und den mit die
ser fest verbundenen Stäben 12 eine einfache Form haben und
die Spulen 14 durch ihre Formgebung in ihrer Lage auf dem
Übertragungswerkzeug 10 fixiert sind. Somit bestehen gute
Voraussetzungen dafür, eine Vielzahl von Wickelvorrichtun
gen im Parallelbetrieb arbeiten zu lassen. Die auf den ver
schiedenen Wickelvorrichtungen mit Spulen versehenen Über
tragungswerkzeuge 10 werden von der Fördereinrichtung dem
erwähnten Roboter zugeführt, der sie mit kurzem Zeittakt
auf das Einziehwerkzeug 30 aufsetzt und nach dem Einzieh
vorgang wieder abnimmt und der Fördereinrichtung zum Rück
transport zu den Wickelvorrichtungen übergibt.
Die horizontale Lage der Spulenwindungen 14 auf der schei
benförmigen Basis 16 des Übertragungswerkzeugs 10 ist der
Beibehaltung der vorbestimmten Lage der Spulen im Übertra
gungswerkzeug förderlich. Gleichzeitig hat die großflächige
Auflage der Spulen auf der scheibenförmigen Basis 16 in
Verbindung mit der definierten Lage der Spulen im Übertra
gungswerkzeug 10 den Vorteil, daß man in sehr einfacher
Weise die Spulen 14 vor dem Einziehvorgang vorformen kann,
wie dies in Fig. 4 angedeutet ist.
Normalerweise liegt jede Spulenwindung vor dem Einziehen
in einer geraden Ebene. Im eingezogenen Zustand hat sie je
doch die in Fig. 4 oben gezeigte, gekrümmte Form. Die Kraft
für das Biegen der Spulenwindungen aus ihrer geraden Ebene
heraus erfordert eine zusätzliche Kraft, die über den An
trieb des Einziehsterns 26 aufgebracht werden muß. Die ein
zelnen Spulenwindungen werden deshalb beim Einziehvorgang
stärker gegeneinander und gegen die Einziehlamellen 22 ge
drückt. Dies wiederum führt zu größeren Reibungskräften und
einer stärkeren Neigung der Spulenwindungen, sich in den
schmalen Spalten zwischen den Einziehlamellen 22 zu ver
klemmen. Mit der Vorformung der Spulen gemäß Fig. 4 können
diese Nachteile wesentlich vermindert werden.
Die Vorformung der Spulen 14 erfolgt in einfacher Weise mit
einem in Fig. 1 oben gezeigten Biegewerkzeug, welches aus
einer Spannplatte 36 und einem Biegestempel 35 besteht.
Während die Spulen 14 auf der scheibenförmigen Basis 16 des
Übertragungswerkzeugs 10 liegen, werden sie mittels der
Spannplatte 36 im Bereich radial außerhalb der ringförmigen
Anordnung der Stäbe 12 gegen die Basis 16 angedrückt und
dadurch festgespannt. Dann fährt der Biegestempel 36 von
oben in den zentralen Raum zwischen den Stäben 12 gegen die
radial inneren Bereiche der Spulen. Um sie zuverlässig zu
erfassen und am Ausweichen zu hindern, kann der Biegestem
pel 26 mit Vorsprüngen 40 versehen sein, die in die Spulen
eingreifen. Indem der Biegestempel 38 die im Übertragungs
werkzeug 10 radial innersten Bereiche der Spulen nach un
ten, in die zentrale Öffnung der scheibenförmigen Basis 16
hinein drückt und dabei entsprechend verformt, erhalten die
Spulen bereits angenähert - dargestellt ist die ideale Ver
formung - die in Fig. 4 oben gezeigte Form, die sie am Ende
des Einziehvorgangs haben.
Der Biegevorgang mittels des Biegestempels 38 kann vor dem
Aufsetzen des Übertragungswerkzeugs 10 auf das Einziehwerk
zeug 30 stattfinden, wobei dessen Lamellen den Biegevorgang
nicht behindern. Es besteht aber auch die Möglichkeit, das
Vorformen nach dem Aufsetzen des Übertragungswerkzeugs 10
auf das Einziehwerkzeug 30 durchzuführen, wenn gemäß Fig. 5
im zentralen Innenraum zwischen den Einziehlamellen 22 ge
nügend platz vorhanden ist, wobei der Einziehstern 26 eine
entsprechend zurückgezogene Stellung einnimmt. Ein auf ihm
befestigter Stab 42, der in bekannter Weise zum Abheben ei
nes auf die freien Enden der Lamellen 22 aufgesetzten Aus
richtsterns benutzt wird, kann in eine zentrale Bohrung im
Biegestempel 38 eindringen.
Die Erfindung bietet den Vorteil, daß sie praktisch keine
Änderungen an den herkömmlichen Wickel- und Einziehvorrich
tungen erfordert. Es genügen angepaßte Halterungen, um die
Übertragungswerkzeuge 10 in der Wickelvorrichtung unter der
Schablone zu halten und auf der Einziehvorrichtung festzu
legen, nachdem sie auf das Einziehwerkzeug aufgesetzt wor
den sind. Selbst die einfache Form der Übertragungswerkzeu
ge 10 gestattet noch Abwandlungen gegenüber dem gezeigten
Ausführungsbeispiel nicht nur hinsichtlich der Form der
Stäbe, sondern auch hinsichtlich der Art der Befestigung an
der scheibenförmigen Basis. Sie können z. B. einstückig mit
dieser geformt, angeschraubt oder angeschweißt sein. Die
Ausbildung des zentralen Bereichs der Basis 16 in Form ei
nes naben- oder kragenförmigen Ansatzes auf der Unterseite
der Scheibe erleichtert die genaue Positionierung, das Er
greifen mittels eines Roboters und das Festlegen an den
Wickel- und Einziehvorrichtungen. Damit läßt sich auch der
für das Verformen der Spulen gemäß Fig. 4 erforderliche Ab
stand zwischen der Oberfläche der Basis 16 und der Obersei
te des Einrichtsterns 26 gewinnen. Die außen z. B. runde
scheibenförmige Basis 16 kann auch insgesamt oder auf der
Oberseite eine konische Form haben. Durch einen wulstförmi
gen, umlaufenden Vorsprung oder eine Vielzahl einzelner
Vorsprünge auf der Oberseite kann ebenfalls die radiale La
ge der Spulen gesichert werden. Diese Maßnahme kann alter
nativ oder zusätzlich zu den gemäß Fig. 5 in die Spulenwin
dungen 14 eingeformten Knicken getroffen werden.
Claims (10)
1. Verfahren zum Wickeln von Spulen und zum Einziehen der
Spulen in Statoren elektrischer Maschinen, bei dem die
auf eine Schablone gewickelten Spulenwindungen (14) auf
ein ringförmig angeordnete, parallele Stäbe (12) auf
weisendes Übertragungswerkzeug (10) abgestreift, mit
diesem auf ein ringförmig angeordnete, parallele Lamel
le (22, 24) aufweisendes Einziehwerkzeug (30) übertra
gen und anschließend in die Nuten eines Stators (32)
eingezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Spu
lenwindungen (14) so geformt werden, daß sie im Über
tragungswerkzeug (10), ausgehend von den Schlitzen zwi
schen den auf größerem Radius als die Lamellen (22, 24)
des Einziehwerkzeugs (30) angeordneten Stäben (12),
über eine Länge, die größer ist als die radiale Er
streckung der Lamellen (22, 24), im wesentlichen gerad
linig radial nach innen verlaufen, daß das Übertra
gungswerkzeug (10) mit den darin gehaltenen Spulenwin
dungen (14) in koaxialer Lage derart über das Einzieh
werkzeug (30) gesetzt wird, daß die freien Enden der
Lamellen (22, 24) in dieselbe Richtung wie die freien
Enden der Stäbe (12) weisen und über diese hinausragen,
daß der Stator (32) vor den freien Enden der Stäbe (12)
des Übertragungswerkzeugs (10) auf das Einziehwerkzeug
(30) aufgesetzt wird und daß nach dem Einziehvorgang
und dem Abziehen des Stators (32) vom Einziehwerkzeug
(30) das Übertragungswerkzeug (10) von diesem abgenom
men wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spulenwindungen so geformt werden, daß sie im Über
tragungswerkzeug (10) nahe der radial äußeren Seite der
Stäbe (12) einen Knick (15) aufweisen und sich von dort
nach radial außen mit beiden Strängen im wesentlichen
parallel oder konvergierend erstrecken.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Spulenwindungen (14) im Übertragungswerk
zeug (10) im wesentlichen in Ebenen gehalten werden, zu
denen sich die Stäbe (12) normal erstrecken.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Spulenwindungen (14) im Übertra
gungswerkzeug (19) vor oder nach der Einführung in das
Einziehwerkzeug (30) in den sich radial nach innen er
streckenden Umfangsabschnitten (20) axial von den frei
en Enden der Stäbe (12) fort gebogen werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß auf einer Vielzahl von parallel ar
beitenden Wickelvorrichtungen Spulenwindungen (14) er
zeugt und auf Übertragungswerkzeuge (10) übertragen
werden, die nacheinander mit demselben Einziehwerkzeug
(30) zusammenwirken.
6. Übertragungswerkzeug zur Durchführung des Verfahrens
nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit ringförmig ange
ordneten, parallelen Stäben (12), die an einem Ende
durch eine Basis (16) miteinander verbunden sind, da
durch gekennzeichnet, daß der radiale Bereich, in dem
sich die Stäbe (12) befinden, radial außerhalb des ra
dialen Bereichs liegt, in dem sich die Lamellen (22,
24) des mit dem Übertragungswerkzeug (10) zusammenwir
kenden Einziehwerkzeugs (30) befinden, daß die Stäbe
(12) in Umfangsrichtung des Übertragungswerkzeugs (10)
etwa im Verhältnis der Radien breiter sind als die ra
dial inneren Lamellen (22) des Einziehwerkzeugs (30)
und daß die Basis eine sich von den Stäben über den
Querschnitt der zwischen ihnen gehaltenen Spulenwindun
gen (14) radial nach außen erstreckende Auflagefläche
für die Spulenwindungen (14) hat, zu der sich die Stäbe
(12) im wesentlichen normal erstrecken.
7. Übertragungswerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Basis (16) die Form einer Scheibe mit
einer zentralen Öffnung (18) hat, deren Durchmesser
mindestens so groß ist wie ein in die ringförmige An
ordnung der Stäbe (12) einbeschriebener Kreis.
8. Übertragungswerkzeug nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Basis (16) auf der Oberseite
mit einem umlaufenden oder mehreren einzelnen Vorsprün
gen versehen ist, welche die Spulenwindungen (14) in
einer Lage halten, in der sich ihre im wesentlichen ge
radlinig radial nach innen verlaufenden Umfangsab
schnitte (20) im radialen Bereich der Lamellen (20, 24)
und Stäbe (12) befinden.
9. Übertragungswerkzeug nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß es aus Kunststoff besteht.
10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach An
spruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Halte
einrichtung (36) zum Andrücken der Spulenwindungen (14)
im Bereich radial außerhalb der ringförmigen Anordnung
der Stäbe (12) gegen die Auflagefläche (16) und ein
Biegewerkzeug (38) aufweist, das mit einem axialen Vor
sprung (14) radial innerhalb der ringförmigen Anordnung
der Stäbe (12) von deren freien Enden her in Spulenwin
dungen (14) wenigstens einer Spule einführbar ist und
das gegen den radial innersten Bereich der Spule an
drückbar ist, so daß dieser zur zentralen Öffnung (18)
der Basis (16) hin biegbar ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998117370 DE19817370A1 (de) | 1998-04-18 | 1998-04-18 | Verfahren, Vorrichtung und Übertragungswerkzeug zum Wickeln und Einziehen von Spulen in Statoren elektrischer Maschinen |
| PCT/EP1999/002566 WO1999054989A2 (de) | 1998-04-18 | 1999-04-16 | Verfahren, vorrichtung und übertragungswerkzeug zum wickeln und einziehen von spulen in statoren elektrischer maschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998117370 DE19817370A1 (de) | 1998-04-18 | 1998-04-18 | Verfahren, Vorrichtung und Übertragungswerkzeug zum Wickeln und Einziehen von Spulen in Statoren elektrischer Maschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19817370A1 true DE19817370A1 (de) | 1999-10-21 |
Family
ID=7865046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998117370 Withdrawn DE19817370A1 (de) | 1998-04-18 | 1998-04-18 | Verfahren, Vorrichtung und Übertragungswerkzeug zum Wickeln und Einziehen von Spulen in Statoren elektrischer Maschinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19817370A1 (de) |
| WO (1) | WO1999054989A2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP2665163A3 (de) * | 2012-05-16 | 2017-10-11 | Metabowerke GmbH | Wickelschablone sowie Verfahren zum Herstellen eines Stators für einen Elektromotor |
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| DE102018100016A1 (de) * | 2018-01-02 | 2019-07-04 | Elmotec Statomat Holding GmbH | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rotoren und Statoren einschließlich der Konfektionierung von Anschlussdrähten |
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1998
- 1998-04-18 DE DE1998117370 patent/DE19817370A1/de not_active Withdrawn
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1999
- 1999-04-16 WO PCT/EP1999/002566 patent/WO1999054989A2/de not_active Ceased
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1999054989A3 (de) | 2000-01-20 |
| WO1999054989A2 (de) | 1999-10-28 |
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