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DE19817315C1 - Spindel - Google Patents

Spindel

Info

Publication number
DE19817315C1
DE19817315C1 DE1998117315 DE19817315A DE19817315C1 DE 19817315 C1 DE19817315 C1 DE 19817315C1 DE 1998117315 DE1998117315 DE 1998117315 DE 19817315 A DE19817315 A DE 19817315A DE 19817315 C1 DE19817315 C1 DE 19817315C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
spindle
pot
bobbin
spindle according
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE1998117315
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Kros
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Volkmann GmbH and Co KG
Original Assignee
Volkmann GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkmann GmbH and Co KG filed Critical Volkmann GmbH and Co KG
Priority to DE1998117315 priority Critical patent/DE19817315C1/de
Priority to JP11101027A priority patent/JPH11315431A/ja
Priority to EP99107135A priority patent/EP0950736A3/de
Priority to CZ991364A priority patent/CZ136499A3/cs
Priority to US09/292,926 priority patent/US6244028B1/en
Priority to CN99107223A priority patent/CN1234458A/zh
Application granted granted Critical
Publication of DE19817315C1 publication Critical patent/DE19817315C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/10Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously for imparting multiple twist, e.g. two-for-one twisting
    • D01H1/105Arrangements using hollow spindles, i.e. the yarns are running through the spindle of the unwound bobbins
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/88Hollow-spindle arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Spindel, enthaltend einen rotatorisch antreibbaren Spin­ delschaft, einen mittels des Spindelschaftes rotatorisch antreibbaren Zwirntopf, der einen radial verlaufenden Fadenleitkanal aufweist, eine mit dem Fadenleitkanal in Verbindung stehende Spindelhohlachse, und einen gegen Drehung arretierbaren Spulenträger sowie eine in der Ver­ längerung der Spindelhohlachse liegende Zentrieröse z. B. gemäß DE 197 26 450 C1.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Spindel so zu gestalten, daß sie entweder als Zwirnspindel, insbesondere Mehrfachdraht- bzw. Doppeldraht-Zwirnspindel, oder als Fach- bzw. Spulspindel werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Spindel gekennzeichnet durch eine mit dem Spindelschaft zusammenwir­ kende Kupplung zum selektiven Antrieb des Spulenträgers, und ein in den Spulenträger-Schutztopf einfahrbares, auf- und abbewegbares Verlegeorgan für einen insbesondere von einem Spulengatter abgezogenen Fachfaden. Mit einer derartigen Konstruktion besteht die Möglichkeit, die Spindel entweder als Doppeldraht-Zwirnspindel oder als Fach- bzw. Spulspindel zu betreiben.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in den Unteransprüchen behandelt.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt im Axialschnitt eine Doppeldraht-Zwirnspindel;
Fig. 2 zeigt teilweise im Axialschnitt die zu einer Fach- oder Spulspindel umfunktionierte Spindel gemäß Fig. 1;
Fig. 3 zeigt in teilweisem Axialschnitt eine abgewandelte Ausführungsform der Spindel;
Fig. 4 zeigt ausschnittsweise in isometrischer Darstellung eine Doppeldraht-Zwirnmaschine mit einer nach dem Doppeldrahtprinzip arbeitenden Spindel und einer zu einer Fach- oder Spulspindel umfunktionierten Spindel.
Fig. 1 zeigt ausschnittsweise einen Maschinenrahmen 1 mit Antriebs- und Lagergehäuse 2 und Lagergehäusedeckel 3 zur Lagerung einer Doppeldraht-Zwirnspindel S. In dem Lagerge­ häuse 2 ist ein aus Stator 4 und Rotor 5 bestehender Elektro­ motor zum Antrieb einer Hohlwelle 6 untergebracht, die in ihrem unteren Abschnitt 6.1 die Funktion des üblichen Spindel­ schaftes und in ihrem oberen Abschnitt 6.2 die Funktion der bei einer Doppeldraht-Zwirnspindel üblichen Spindelhohlachse hat.
Der Spindelschaftabschnitt 6.1 der Hohlwelle 6 ist in nicht zur Erfindung gehörender Weise mittels Lagern 7 und 8 in einer Lagernabe des Lagergehäusedeckels 3 gelagert.
Auf dem den Spindelschaft 6.2 bildenden unteren Abschnitt der Hohlwelle 6 ist mittels eines Lagers 9 der Zwirntopf 10 gelagert, bestehend aus Lagernabe 10.1, Zwirntopfboden 10.2 und Zwirntopfmantel 10.3, der von einem Spindelgehäuse 11 umgeben ist.
Ein Spulenträger 12 bestehend aus Spulenträgerboden 12.1, Spulenträgernabe 12.2 und Spulenträgerschutztopf 12.3, ist einerseits mit seinem Spulenträgerboden 12.1 unter Zwischen­ schaltung eines Axiallagers 13 auf der Oberseite des Zwirntopf­ bodens 10.2 und andererseits mittels seiner Spulenträgernabe 12.2 auf der den oberen Abschnitt der Hohlwelle 6 bildenden Spindelhohlachse 6.2 gelagert. Auf das obere Ende der Spindel­ hohlachse 6.2 ist das Fadeneinlaufrohr 16 aufgesteckt, in dessen axialer Verlängerung die für eine Doppeldraht-Zwirnspin­ del übliche Zentrieröse 17 liegt.
Die Spindelhohlachse 6.2 ist im Bereich ihres unteren Endes mit einer Radialöffnung 6.21 versehen, die einem radial durch den Zwirntopfboden 10.2 geführten Fadenleitkanal 10.21 gegen­ über liegt, an den sich ein in axialer Richtung durch den Zwirntopfmantel 10.3 geführter Fadenführungskanal 10.31 an­ schließt.
Durch den hohlen Spindelschaft 6.1 ist eine mittels eines Hubaggregats 18 in Richtung des Doppelpfeiles f1 verstell­ bare Hubstange 19 geführt, die an ihrem oberen Ende zwei radial nach außen gerichtete Mitnehmerstifte 20 trägt, die durch zwei Axialschlitze 6.11 radial nach außen in einen Bundansatz 21.1 eines eine Kupplung bildenden Kupplungs­ stückes 21 eingreifen. Dieses Kupplungsstück 21 ist mit einer Radialöffnung 21.2 versehen, die in der in Fig. 1 dargestellten Position die Verbindung zwischen der Radial­ öffnung 6.21 der Spindelhohlachse 6.2 und dem Fadenleitkanal 10.21 des Zwirntopfbodens 10.2 herstellt.
In Fig. 1 liegt das Kupplungsstück 21 mit einer vor­ zugsweise konisch gestalteten Kupplungsfläche gegen eine Gegenkupplungsfläche in der Lagerbuchse 10.1 des Zwirn­ topfes an, wobei die Andruckkraft zwischen Kupplungsstück und Lagerbuchse 10.1 durch eine an dem Lager 14 abgestütz­ ten Druckfeder 22 unterstützt bzw. erhöht wird, die gegen die Oberseite des Kupplungsstücks anliegt. Die Hubstange 19 befindet sich dabei in einer unteren Stellung. Die Fluchtstellung zwischen der Radialöffnung 6.21 der Spindel­ hohlachse, der Radialöffnung 21.2 des Kupplungsstücks und dem Fadenleitkanal 10.21 des Zwirntopfes wird durch ein Rastelement 23 sichergestellt.
Um während des Doppeldrahtzwirnens bei rotierendem Spindel­ schaft 6.1 und rotierendem Zwirntopf 10 eine Rotation des Spulenträgers 12 zu verhindern, kann dieser mittels geeigne­ ter nicht dargestellter Halteelemente, vorzugsweise einer ein- und ausschaltbaren Elektromagnetkupplung, gegen Drehung ge­ sichert bzw. arretiert werden.
Um die in Fig. 1 dargestellte Spindel als Doppeldraht- Zwirnspindel S wirksam werden zu lassen, wird der von einer auf den Spulenträger 12 aufgesteckten Vorlagespule A nach oben abgezogene Faden a durch das Fadeneinlaufrohr 16, die Spindelhohlachse 6.2, die Radialöffnungen 6.21 und 21.2, den Fadenleitkanal 10.21 sowie den axial verlaufenden Faden­ führungskanal 10.31 und die Zentrieröse 17 hindurchgezogen und einen in Fig. 4 schematisiert dargestellten Fadenauf­ wickelaggregat B zugeführt, um beispielsweise zu einer Kreuzspule C aufgewickelt zu werden.
Um die Spindel gemäß Fig. 2 als Fach- oder Spulspindel benutzen zu können, wird durch Hochfahren der Hubstange 19 das Kupplungsstück mit seiner oberen, vorzugsweise ko­ nischen Kupplungsfläche gegen eine Gegenkupplungsfläche des Spulenträgerbodens 12.1 hochgedrückt, so daß nunmehr bei rotierender Hohlwelle 6 der Spulenträger 12 in Rotation versetzt werden kann.
Auf den Spulenträger 12 ist eine zu bewickelnde Fachspule, im vorliegenden Fall eine Scheibenspule D, aufgesteckt.
In Fig. 2 ist oberhalb des Spindelgehäuses 11 ein Verlegekopf 24 dargestellt, mit dem z. B. mittels eines Zahnritzeltriebes 25 ein Verlegerohr 26 einerseits in den Spulenträger-Schutz­ topf 12.3 eingefahren und andererseits in Richtung der Pfeile f2, f3 auf- und abwärtsbewegt werden kann, um bei rotierender Fachspule D einen von Spulengatter-Vorlagespulen V, siehe Fig. 4, abgezogenen Fachfaden b auf der Fachspule D zu verlegen.
Die Erfindung ermöglicht es damit, auf ein- und derselben Spindel z. B. in einem ersten Arbeitsgang eine Fachspule zu be­ wickeln und anschließend in einem zweiten Arbeitsgang in der in Fig. 1 dargestellten Weise diesen Fachfaden von der Vorlagespule A abzuziehen und dem Doppeldrahtprinzip entsprechend zu verzwirnen und zu einer Zwirnspule C auf­ zuwickeln.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 unterscheidet sich von der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und 2 dadurch, daß die Kupplung durch eine entlang der Hohlwelle 6 verschiebbare Kupplungs-Verschiebehülse 31 gebildet ist, die auf ihrem Außenumfang eine Verzahnung 31.3 aufweist. Die Zwirntopfnabe 10.1 ist mit einer mit der Außenverzahnung 31.3 zusammenwir­ kenden Innenverzahnung 10.11 versehen. Die Spulenträgernabe 12.2 ist ebenfalls mit einer mit der Außenverzahnung 31.3 der Schiebebüchse 31 zusammenwirkenden Innenverzahnung 12.21 ver­ sehen.
Die einzelnen Außen- und Innenverzahnungen können in ihrer axialen Länge so aufeinander abgestimmt sein, daß folgende Betriebszustände möglich sind:
  • 1. Die Schiebebüchse 31 ist so weit nach unten abgesenkt, daß die Innenverzahnung 12.21 außerhalb des Bereichs der Außenverzahnung 31.3 liegt, so daß bei rotierendem Spindelschaft 6.1 nur der Zwirntopf 10 in Rotation versetzt wird, so daß nach dem Doppeldrahtprinzip gearbeitet werden kann.
  • 2. Bei hochgefahrener Schiebebüchse 31 werden sowohl der Zwirntopf 10 als auch der Spulenträger 12 durch Eingrei­ fen der Außenverzahnung 31.3 in die Innenverzahnungen 10.11 und 12.21 in Drehung versetzt, wobei dann bei funktionslos mitrotierendem Zwirntopf 10 eine Fachspule gemäß Fig. 2 gewickelt werden kann.
  • 3. Bei hochgefahrener Schiebebüchse 31 wird nur der Spulen­ träger 12 in Rotation versetzt, so daß dann ein der Fig. 2 vergleichbarer Zustand vorliegt.

Claims (12)

1. Spindel, enthaltend einen rotatorisch antreibbaren Spin­ delschaft (6.1), einen mittels des Spindelschaftes rota­ torisch antreibbaren Zwirntopf (10), der einen radial verlaufenden Fadenleitkanal (10.21) aufweist, eine mit dem Fadenleitkanal (10.21) in Verbindung stehende Spindel­ hohlachse (6.2), und einen gegen Drehung arretierbaren Spulenträger (12) sowie eine in der Verlängerung der Spin­ delhohlachse (6.2) liegende Zentrieröse (17), gekennzeich­ net durch eine mit dem Spindelschaft (6.1) zusammenwirkende Kupplung zum selektiven Antrieb des Spulenträgers (12) und ein in den Spulenträger-Schutztopf (12.3) einfahrbares, auf- und abbewegbares Verlegeorgan für einen insbesondere von einem Spulengatter abgezogenen Fachfaden.
2. Spindel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung zwischen den Zwirntopf (10) oder den Spulen­ träger (12) antreibenden Positionen umschaltbar ist.
3. Spindel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung zwischen den Zwirntopf (10) und den Spulen­ träger (12) oder allein den Zwirntopf (10) antreibenden Positionen umschaltbar ist.
4. Spindel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung eine mit dem Spindelschaft (6.1) drehfest verbundenes Kupplungsstück (21) bzw. (31) ist, das zum Antrieb des Spulenträgers (12) in Richtung desselben verstellbar ist und einen an den Fadenleitkanal (10.21) anschließbaren Fadenkanal (21.2 bzw. 31.2) aufweist.
5. Spindel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen oberhalb der Spindel angeordneten Verlegekopf (24), dem ein in den Spulenträger-Schutztopf (12.3) ein­ fahrbares und in vertikaler Richtung auf- und abbewegbares Verlegerohr (26) zugeordnet ist.
6. Spindel nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine dreh­ fest mit dem Kupplungsstück (21 bzw. 31) verbundene, durch den hohlen Spindelschaft (6.1) geführte Hubstange (19).
7. Spindel nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück (21) an seinen Ober- und Unterseiten vor­ zugsweise konisch gestaltete Kupplungsflächen aufweist, und daß der Spulentopf (10) einerseits und der Spulen­ träger (12) andererseits mit Gegenkupplungsflächen ausge­ stattet sind.
8. Spindel nach Anspruch 7 gekennzeichnet durch ein zwischen dem Kupplungsstück (21) und dem Zwirntopf (10) wirksames Rastelement (23).
9. Spindel nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch ein das Kupplungsstück in seine untere Position drückendes Druck­ element, vorzugsweise in Form einer Druckfeder (22).
10. Spindel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsstück als eine drehfest mit einer Hubstange (9) verbundene Kupplungsschiebebüchse (31) ausgebildet ist, die an ihrem Außenumfang mit einer Außenverzahnung (31.3) versehen ist, und daß der Zwirntopf (10) und der Spulen­ träger (12) mit Innenverzahnungen (31.3 bzw. 21.2) ausge­ rüstet sind, wobei die axialen Längen der Innen- und Außenverzahnungen derart aufeinander abgestimmt sind, daß durch axiales Verschieben der Kupplungsschiebebüchse (31) entweder
  • a) die Schiebebüchse nur mit dem Zwirntopf (10), oder
  • b) nur mit dem Spulenträger (12) oder
  • c) sowohl mit dem Zwirntopf (10) als auch mit dem Spulenträger (12) gekuppelt ist.
11. Spindel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenträger (12) drehbar auf dem Boden (10.2) des Zwirntopfs gelagert ist.
12. Spindel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Spulenträger (12), um ihn gegen Drehung zu sichern, eine ein- und ausschaltbare Magnetkupplung zugeordnet ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19726450C1 (de) * 1997-06-21 1998-07-02 Hamel Ag Mehrfachdraht-Zwirnspindel mit rotierendem Ballonbegrenzer

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