DE19817099A1 - Werkstückträgerwendestation eines Kettenförderers - Google Patents
Werkstückträgerwendestation eines KettenförderersInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Werkstückträgerwendestation eines Kettenförderers, mit einem Werkstückträger (2, 3) zur Aufnahme des Transportgutes, der auf seiner Unterseite (2) in die Kettenglieder eingreifende Schuhe (2a, 2b, 3a, 3b) aufweist, wobei entweder DOLLAR A etwa senkrecht zur Hauptförderstrecke eine Sackstrecke (4) angeschlossen ist und ein Ausschleuser (7) zum Wenden des Werkstückträgers (2, 3) den in Transportrichtung ersten Schuh (2a, 3a) auf die Sackstrecke (4) leitet oder DOLLAR A etwa parallel zur Hauptförderstrecke (1) eine Nebenstrecke (10) angeschlossen ist, die von der Hauptförderstrecke (1) abzweigt und in diese später wieder einmündet, und ein Ausschleuser (11) zum Wenden des Werkstückträgers den in Transportrichtung ersten oder zweiten Schuh auf die Nebenstrecke (10) leitet, wobei die Geschwindigkeit des ersten und zweiten Schuhes (a, b) relativ zueinander derart gewählt sind, daß der zweite Schuh (b) vor dem ersten Schuh (a) die Einmündung (13) erreicht.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Werkstückträ
gerwendestation eines Kettenförderers, bei dem die
benachbarten Kettenglieder kardanisch miteinander
verbunden sind, mit einem Werkstückträger zur Auf
nahme des Transportgutes, der auf seiner Unterseite
in die Kettenglieder eingreifende Schuhe aufweist.
Die Aufgabe eines Kettenförderers besteht vornehm
lich darin, Stückgüter, insbesondere auch Werk
stücke, aufzunehmen, und an ihren Bestimmungsort zu
transportieren. Die kardanische Aufhängung zwischen
benachbarten Gliedern ergibt eine Winkelbeweglich
keit, die es erlaubt, die Kette sowohl in Kurven
als auch in Steigungs- und Gefällestrecken zu füh
ren. Für den eigentlichen Transport wird das Chas
sis eines Werkstückträgers über seiner bodenseitig
angebrachten Schuhe auf die Kette aufgesetzt; das
Transportgut liegt auf dem Werkstückträger.
Bei zahlreichen Anwendungen ist es unabdingbar, den
Werkstückträger am Zielort in definierter Weise auf
die rechte oder linke Seite auszurichten. Zum Ver
tauschen der rechten mit der linken Seite wird der
Werkstückträger um einen Winkel von 180° um die
vertikale Achse gedreht.
Bei den bisher aus dem Stande der Technik bekannten
Lösungen erfolgt die bauliche Realisierung mit
Hilfe eines Drehtellers, der dann, wenn sich der
Werkstückträger auf dem Drehteller befindet und die
Förderbewegung abgestoppt ist, um 180° dreht und
hierbei den Werkstückträger mitführt. Anschließend
wird bei seitenvertauschtem Werkstückträger die
Förderbewegung wieder aufgenommen. Als nachteilig
ist anzusehen, daß der Kettenförderer während der
Bewegung des Drehtellers abzustoppen ist, so daß
sich für die entsprechende Zeitspanne eine Unter
brechung des Transportvorgangs ergibt.
Eine Alternative hierzu stellt ein Wendeanschlag
dar, der außermittig gegen den Werkstückträger an
schlägt, ihn hierdurch in eine Drehbewegung ver
setzt wird und in Abhängigkeit vom Hebelarm das
Werkstück um 90° dreht. Bei Hintereinanderschalten
zweier Folgestationen erhält man insgesamt einen
Drehwinkel von 180°. Hierbei kann der Anschlag auch
zur Erleichterung der Auslösung der Drehbewegung
als Rolle ausgebildet sein. Als nachteilig ist der
Platzbedarf der beiden Folgestationen sowie die
mangelnde Definiertheit des jeweiligen Drehwinkels
anzusehen.
Hiervon ausgehend hat sich die Erfindung die Schaf
fung von Wendestationen für Werkstückträger zur
Aufgabe gemacht, die ohne Unterbrechung des Förder
flusses eine maximale Kapazitätsauslastung der För
derstrecke zulassen.
Als Lösung des vorgeschilderten Problems werden im
folgenden zwei Alternativen beschrieben, die unab
hängig voneinander realisierbar sind, ungeachtet
dessen, daß eine gleichzeitige Verwirklichung der
beiden vorgeschlagenen Alternativen denkbar und
auch möglich ist.
In der ersten Alternative besteht die Lösung darin,
daß etwa senkrecht zur Hauptförderstrecke eine
Sackstrecke angeschlossen und ein Ausschleuser mit
zwei Schaltzuständen vorhanden ist, der zum einen
den Schuh ungehindert passieren und zum anderen zum
Wenden des Werkstückträgers den in Transportrich
tung ersten Schuh auf die Sackstrecke leitet, wobei
die Länge der Sackstrecke größer/gleich dem Abstand
der Schuhe ist.
Der Kerngedanke der Erfindung besteht darin, das
Wenden des Werkstückträgers dadurch vorzunehmen,
daß der in Transportrichtung erste Schuh - nicht
jedoch der zweite Schuh - von der Hauptförder
strecke mit Hilfe eines Ausschleusers auf eine
Sackstrecke ausgeleitet wird. Aufgrund der weiter
hin bestehenden Verbindung des zweiten Schuhs zur
Hauptförderstrecke wird im weiteren der Werkstück
träger so weit in die Sackgasse eingeschoben, bis
der zweite Schuh die Höhe der Sackstrecke passiert.
Von diesem Punkt aus wird bei Fortsetzung der Bewe
gung des zweiten Schuhs nunmehr der Werkstückträger
aus der Sackstrecke herausgezogen und auf die
Hauptförderstrecke zurückgeleitet. Das Ergebnis
ist, daß bezogen auf die Transportrichtung der
zunächst zweite Schuh nunmehr der erste Schuh (und
umgekehrt) ist, woraus das Wenden des Werkstückträ
gers um 180° resultiert.
In ihrem grundsätzlichen Aufbau besteht die Werk
stückträgerwendestation aus einer sich im wesentli
chen im rechten Winkel an die Hauptförderstrecke
anschließenden Sackstrecke, deren Länge grö
ßer/gleich dem Abstand der Schuhe ist, so daß der
Werkstückträger beim Passieren des Fußpunkts der
Sackstrecke auf der Hauptförderstrecke durch den
zweiten Schuh in die Sackstrecke vollständig einge
fahren werden kann. Der Ausschleuser sorgt dafür,
daß sich der streckenmäßig zugeordnete Schuh entwe
der ungehindert auf der Hauptstrecke weiterbewegt,
also ungehindert passiert, oder aber im anderen
Schaltzustand den Schuh auf die Sackstrecke auslei
tet. Die Steuerung hat demnach so zu erfolgen, daß
dann, wenn ein Wenden des Werkstücks gefordert ist,
der erste Schuh auf die Sackstrecke ausgeleitet,
der zugehörige zweite Schuh desselben Werkstückträ
gers entlang der Hauptförderstrecke eine Weiterbe
wegung erfährt.
Die Vorteile bestehen darin, daß man eine kompakt
bauende Wendestation erhält, die einen kontinuier
lichen Betrieb zuläßt und bei der darüberhinaus die
Sackstrecke keinen eigenen Antrieb aufweist, so daß
man im Ergebnis auch eine preisgünstige Herstellung
realisieren kann.
Als nachteilig ist anzusehen, daß vor dem Wendepro
zess hinter dem Werkstückträger eine Lücke auf der
Hauptförderstrecke auszusparen ist, in die der
Werkstückträger nach Wendung um 180° einschwenken
kann. Andernfalls käme es zu Kollisionen mit dem
nachfolgenden Werkstückträger. Das Vorsehen einer
Lücke hat zum nachteiligen Ergebnis, daß die För
derstrecke nicht dicht bestückbar ist und es somit
zu einer Reduzierung der maximal möglichen Förder
kapazität Anlaß gibt.
Zur Gestaltung weicher Übergänge zwischen Hauptför
derstrecke und Sackstrecke wird empfohlen, asympto
tisch angeformte Bogenstücke zwischenzuschalten.
Der Krümmungsradius bestimmt, in wieweit die Sack
strecke ohne Beeinträchtigung der Funktion von der
Senkrechten abweichen kann.
Die Funktion des Ausschleusers besteht darin, den
Werkstückträger bzw. einen Schuh auf die Sack
strecke hinzuführen. Im Rahmen der Erfindung beste
hen hierzu zahlreiche Realisierungsmöglichkeiten.
So ist es mögliche einen verschwenkbaren Sichelaus
schleuser vorzusehen, der in die Hauptförderstrecke
dann eingreift, wenn der Schuh zur Sackstrecke hin
bewegt werden soll; andernfalls verschwenkt der Si
chelausschleuser im Sinne einer Freigabe der Haupt
förderstrecke. Eine andere mögliche Realisierung
ist der Einsatz einer Weiche, deren Wirkungsweise
und Funktion von der Schienenführung her allgemein
bekannt ist und deshalb keiner näheren Erläuterung
bedarf.
Unabhängig vom vorbeschriebenen Prinzip wird im
folgenden eine weitere, alternative Lösung der er
findungsgemäßen Aufgabe vorgeschlagen, die dadurch
gekennzeichnet ist, daß etwa parallel zur Hauptför
derstrecke eine Nebenstrecke angeschlossen ist, die
von der Hauptförderstrecke abzweigt und in diese
später wieder einmündet, und an der Abzweigung ein
Ausschleuser mit zwei Schaltzuständen vorhanden
ist, der zum einen den Schuh ungehindert passieren
läßt und zum anderen zum Wenden des Werkstückträ
gers den in Transportrichtung ersten oder zweiten
Schuh auf die Nebenstrecke leitet, wobei die Ge
schwindigkeit des ersten und zweiten Schuhes rela
tiv zueinander derart gewählt sind, daß der zweite
Schuh vor dem ersten Schuh die Einmündung erreicht.
Die Grundzüge des Aufbaus der nunmehr vorgeschlage
nen Wendestation bestehen darin, daß neben der
Hauptförderstrecke eine Nebenstrecke geführt ist,
die von der Hauptförderstrecke abzweigt und in
Transportrichtung gesehen später wieder einmündet.
Im Abzweigungspunkt ist auch hier ein Ausschleuser
angebracht, der dann zur Auslösung des Wendevorgan
ges den zweiten, ggf. auch den ersten Schuh des
Werkstückträgers auf die Nebenstrecke führt. Ent
scheidend ist nun, daß die Geschwindigkeit des
zweiten Schuhs im Vergleich zu dem ersten Schuh in
Relation zueinander so gewählt ist, daß der zweite
Schuh zuerst den Einmündungspunkt zur Hauptförder
strecke erreicht. Nur dann kommt es zur Wende des
Werkstückträgers um 180°. Der zweite Schuh hat auf
der Nebenstrecke den ersten Schuh überholt und sich
davor in die Hauptförderstrecke eingereiht. Für den
Fall der Ausleitung des ersten Schuhes auf die Ne
benstrecke erfolgt das "Überholen" des zweiten
Schuhs auf der Hauptförderstrecke.
Ausdrücklich anzumerken ist, daß der Wendevorgang
in Ergänzung der bisherigen Beschreibung auch da
durch erfolgen kann, daß der erste Schuh des Werk
stückträgers auf die Nebenstrecke geleitet wird.
Die Forderung nach dem früheren Eintreffen des
zweiten Schuhs am Einmündungspunkt hat nicht zur
zwingenden Voraussetzung, daß die Geschwindigkeit
auf der Nebenstrecke über der der Hauptstrecke lie
gen muß, wie sich unmittelbar jenem Spezialfall
entnehmen läßt, bei dem zwischen dem Abzweigungs-
und Einmündungspunkt die Nebenstrecke kürzer als
die Hauptförderstrecke ist.
Die Funktionsweise ist wie folgt:
Erreicht jener Werkstückträger, der um 180° ge schwenkt werden soll, den Ausschleuser, wird dieser aktiviert im Sinne, daß er den zweiten (ggf. er sten) Schuh auf die Nebenstrecke leitet. Die Ge schwindigkeit auf der Hauptförder- und Nebenstrecke wird relativ zueinander so gewählt, daß der zweite Schuh vor dem ersten Schuh den Einmündungspunkt er reicht und somit auf der Hauptförderstrecke vor dem ursprünglich ersten Schuh zu liegen kommt, wodurch die Schwenkung des Werkstückträgers um 180° zu stande kommt. Während des "Überholvorganges" wird aufgrund der erhöhten Geschwindigkeit des zweiten Schuhs der erste Schuh auf der Hauptförderstrecke angeschoben (ggf. umgekehrt), um nach dem Überholen bis zum Einmündungspunkt gezogen zu werden. Der entscheidende Vorteil ist, daß die nunmehr vor geschlagene Wendevorrichtung auch bei dichtbestück ter Hauptförderstrecke, d. h. auch bei geringstem Abstand benachbarter Werkstückträger, zur Anwendung kommen kann. Der aufgrund der Voreilung des zweiten Schuhs benötigte Platzbedarf wird dadurch zur Ver fügung gestellt, daß der vorauslaufende Werkstück träger die gleiche Schwenkung durchgeführt hat und hierbei den entsprechenden Raum für die nachfolgen den zur Verfügung stellt.
Erreicht jener Werkstückträger, der um 180° ge schwenkt werden soll, den Ausschleuser, wird dieser aktiviert im Sinne, daß er den zweiten (ggf. er sten) Schuh auf die Nebenstrecke leitet. Die Ge schwindigkeit auf der Hauptförder- und Nebenstrecke wird relativ zueinander so gewählt, daß der zweite Schuh vor dem ersten Schuh den Einmündungspunkt er reicht und somit auf der Hauptförderstrecke vor dem ursprünglich ersten Schuh zu liegen kommt, wodurch die Schwenkung des Werkstückträgers um 180° zu stande kommt. Während des "Überholvorganges" wird aufgrund der erhöhten Geschwindigkeit des zweiten Schuhs der erste Schuh auf der Hauptförderstrecke angeschoben (ggf. umgekehrt), um nach dem Überholen bis zum Einmündungspunkt gezogen zu werden. Der entscheidende Vorteil ist, daß die nunmehr vor geschlagene Wendevorrichtung auch bei dichtbestück ter Hauptförderstrecke, d. h. auch bei geringstem Abstand benachbarter Werkstückträger, zur Anwendung kommen kann. Der aufgrund der Voreilung des zweiten Schuhs benötigte Platzbedarf wird dadurch zur Ver fügung gestellt, daß der vorauslaufende Werkstück träger die gleiche Schwenkung durchgeführt hat und hierbei den entsprechenden Raum für die nachfolgen den zur Verfügung stellt.
Im Rahmen der Erfindung steht grundsätzlich frei,
ob der erste und/oder zweite Schuh während des ge
samten Wendevorganges mit konstanter Geschwindig
keit auf der Hauptförderstrecke und/oder Neben
strecke gefahren wird - eine derartige Realisierung
wäre besonders einfach - oder aber entlang bestimm
ter Streckenabschnitte Beschleunigungen stattfin
den, mit dem Ergebnis unterschiedlicher Geschwin
digkeiten. Die letztere Maßnahme empfiehlt sich in
jenem Augenblick, indem der zweite (ggf. erste)
Schuh in die Nebenstrecke eingefädelt. Eine Be
schleunigung in diesem Augenblick bewirkt ein ra
sches Abziehen, so daß frühzeitig eine Lücke ent
steht und der Ausschleuser ohne Behinderung des
nächsten Werkstückträgers arbeiten kann. Bei zu en
gem Kontakt besteht die Gefahr auch auf den nach
folgenden Schuh in ungewollter Weise einzuwirken.
Das durch Beschleunigung erfolgte rasche Abziehen
beseitigt die Gefahr der ungewollten Beeinflussung
des nächsten Werkstückträgers.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Er
findung lassen sich dem nachfolgenden Beschrei
bungsteil entnehmen, indem anhand der Zeichnung
Ausführungsbeispiele der Erfindung widergegeben
sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine als Sackstrecke ausgebildete
Wendestation,
Fig. 2 eine Wendestation mit Nebenstrecke.
Fig. 1 zeigt in der Draufsicht jene erfindungsge
mäße Lösung, bei der die Wendestation über eine
Sackstrecke realisiert ist. Die Hauptförderstrecke
ist mit (1) bezeichnet und bewegt sich in der durch
den stirnseitigen Pfeil angegebenen Richtung. Zwei
Werkstückträger (2, 3) sind dargestellt, wobei sich
der Werkstückträger (2) in Bewegungsrichtung der
Hauptstrecke (1) vor dem Werkstückträger (3) befin
det. Bei jedem Werkstückträger (2, 3) sind die zu
gehörigen Schuhe (2a, 2b, 3a, 3b), die jeweils
starr miteinander in Verbindung stehen, darge
stellt. Senkrecht zur Hauptförderstrecke (1) ist
eine Sackstrecke (4) vorgesehen, die gebildet wird
durch in einem Rahmen (5) angebrachte antriebslose
Förderrollen (6).
Zur Einleitung der Wendebewegung greift ein um eine
senkrecht zur Zeichenebene verlaufende Achse
schwenkbarer Sichelausschleuser (7) in die
Hauptförderstrecke (1) ein. Werkstückträger (3) ist
in jener Position eingezeichnet, in welcher der
vordere Schuh (3a) mit dem Sichelausschleuser (7)
in Kontakt tritt und zur Sackstrecke (4) hin umge
leitet wird. Die Bewegung der Mittelachse ist an
hand der punktierten Linien beschrieben. Der hin
tere Schuh (3b) bewegt sich weiter und schiebt so
mit den Schuh (3a) soweit in die Sackstrecke ein,
bis der zweite Schuh (3b) den Fußpunkt der Sack
strecke passiert. Mit Fortsetzung der Bewegung ent
lang der Hauptförderstrecke (1) wird nunmehr der in
der Sackstrecke (4) befindliche Schuh herausgezo
gen. Diese Position wird durch den Werkstückträger
(2) wiedergegeben. Mit Erreichen der Hauptförder
strecke (1) befindet sich dann der ursprüngliche
erste Schuh (2a) nunmehr hinter dem zweiten Schuh
(2b); eine Wende des Werkstückträgers hat somit
stattgefunden.
Im herausgeklappten Zustand des Sichelausschleusers
(7) bewegt sich der Werkstückträger und demzufolge
auch seine Schuhe (3a, 3b) auf der Hauptförder
strecke (1) ungedreht weiter.
In Draufsicht ist in Fig. 2 eine ebenfalls mit dem
Bezugszeichen (1) gekennzeichnete Hauptförder
strecke wiedergegeben, auf der anhand einer größe
ren Anzahl an Werkstückträgern (2-9) verschiedene
Bewegungsphasen dargestellt werden. Neben der
Hauptförderstrecke (1) ist eine Nebenstrecke (10)
dargestellt, die ausgehend von einem durch einen
Sichelausschleuser (11) definierten Abzweigungs
punkt (12) ausgeht und im Einmündungspunkt (13)
wieder auf der Hauptförderstrecke (1) endet.
Die einzelnen Phasen der Bewegung und der Werk
stückträger (2-9) wird im einzelnen beschrieben:
Der Werkstückträger (2) befindet sich noch in sei
ner Gesamtheit auf der Hauptförderstrecke (1). Der
Werkstückträger (3) hat mit seinem ersten Schuh
(3a), nicht jedoch mit seinem zweiten Schuh (3b)
den Abzweigungspunkt (12) passiert. Dazwischen
greift der Sichelausschleuser (11) ein und sorgt
dafür, daß bei weiterer Bewegung der zweite Schuh
(3b) auf die Nebenstrecke (10) geleitet wird. Die
Position, die dann eingenommen wird ist durch den
Werkstückträger (4) widergegeben. Aufgrund der er
höhten Geschwindigkeit auf der Nebenstrecke (10)
wird ein Überholvorgang eingeleitet, der durch den
mit dem Bezugszeichen (6) widergegebenen Werkstück
träger die Kopf-an-Kopf-Position kennzeichnet. Mit
Fortsetzung der Bewegung entsprechen Werkstückträ
ger (7, 8) wird schließlich erreicht, daß der
zweite Schuh (9b) des Werkstückträgers (9) vor dem
ersten Schuh (9a) den Einmündungspunkt (13) er
reicht und somit im Ergebnis vor dem ersten Schuh
zu liegen kommt. Die Fortsetzung der Bewegung auf
der Hauptförderstrecke erfolgt also bei gedrehten
Werkstückträger.
Die vorgeschlagene Art der Wendevorrichtung erlaubt
eine hohe Bestückungsdichte des Förderers und damit
eine maximale Förderleistung.
Claims (6)
1. Werkstückträgerwendestation eines Kettenförde
rers, bei dem die benachbarten Kettenglieder karda
nisch miteinander verbunden sind, mit einem Werk
stückträger (2, 3) zur Aufnahme des Transportgutes,
der auf seiner Unterseite (2) in die Kettenglieder
eingreifende Schuhe (2a, 2b, 3a, 3b) aufweist, da
durch gekennzeichnet, daß etwa senkrecht zur Haupt
förderstrecke (1) eine Sackstrecke (4) angeschlos
sen und ein Ausschleuser (7) mit zwei Schaltzustän
den vorhanden ist, der zum einen den Schuh (2a, 2b,
3a, 3b) ungehindert passieren und zum anderen zum
Wenden des Werkstückträgers (2, 3) den in Transpor
trichtung ersten Schuh (2a, 3a) auf die Sackstrecke
(4) leitet, wobei die Länge der Sackstrecke (4)
größer/gleich dem Abstand der Schuhe (2a, 2b bzw.
3a, 3b) ist.
2. Wendestation nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß zur Überbrückung zwischen Sackstrecke
(4) und Hauptförderstrecke (1) Bogenstücke einge
baut sind.
3. Wendestation nach Anspruch 1, 2 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ausschleuser (7) eine Si
chelschleuse oder eine Weiche ist.
4. Werkstückträgerwendestation eines Kettenförde
rers, bei dem die benachbarten Kettenglieder karda
nisch miteinander verbunden sind, mit einem Werk
stückträger (2, 3) zur Aufnahme des Transportgutes,
der auf seiner Unterseite (2) in die Kettenglieder
eingreifende Schuhe (2a, 2b, 3a, 3b) aufweist, da
durch gekennzeichnet, daß etwa parallel zur Haupt
förderstrecke (1) eine Nebenstrecke (10) angeschlos
sen ist, die von der Hauptförderstrecke (1) ab
zweigt und in diese später wieder einmündet, und an
der Abzweigung (12) ein Ausschleuser (11) mit zwei
Schaltzuständen vorhanden ist, der zum einen den
Schuh ungehindert passieren läßt und zum anderen
zum Wenden des Werkstückträgers den in Transpor
trichtung ersten oder zweiten Schuh auf die Neben
strecke (10) leitet, wobei die Geschwindigkeit des
ersten und zweiten Schuhes (a, b) relativ zueinan
der derart gewählt sind, daß der zweite Schuh (b)
vor dem ersten Schuh (a) die Einmündung (13) er
reicht.
5. Station nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Geschwindigkeiten entlang Hauptförder- (1)
und/oder Nebenstrecke (10) variabel sind.
6. Station nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet
durch eine erhöhte Geschwindigkeit beim Ausschleu
sen des Schuhes.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998117099 DE19817099C2 (de) | 1998-04-17 | 1998-04-17 | Werkstückträgerwendestation eines Kettenförderers |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998117099 DE19817099C2 (de) | 1998-04-17 | 1998-04-17 | Werkstückträgerwendestation eines Kettenförderers |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19817099A1 true DE19817099A1 (de) | 1999-10-28 |
| DE19817099C2 DE19817099C2 (de) | 2000-02-24 |
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ID=7864866
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Country Status (1)
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