DE19816273A1 - Verfahren zur Prozeßüberwachung, Steuerung und Regelung - Google Patents
Verfahren zur Prozeßüberwachung, Steuerung und RegelungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, insbesondere zur Prozeßüberwachung, Steue
rung und Regelung, bei dem eine Signalverarbeitungsvorschrift auf einer rechnerge
stützten Benutzeroberfläche durch Anordnen und Verbinden von Symbolen aufge
baut wird und die durch den Rechner aus Einzelvorschriften enthaltenden Basismo
dulen erzeugt wird.
Derartige Prozeßüberwachungs-, Steuerungs- und Regelungssysteme (PSR) erzeu
gen eine Signalverarbeitungsvorschrift aus digitalen Daten, die sich bezüglich der
Eingangs- bzw. Ausgangssignale ebenso verhält, wie ein entsprechender Hardware
aufbau aus bspw. digitalen Filtern, PID-Reglern, Regelkarten. Darüber hinaus lassen
sich die Signalverarbeitungsvorschriften auch zur Simulation einer Regelstrecke bzw.
zur Qualitätssicherung einsetzen. Um die Programmierzeiten von PSR-Systemen ge
ring zu halten, werden dabei graphische Benutzeroberflächen als Ersatz für die Pro
grammierumgebung verwendet. Im mathematischen Sinne handelt es sich bei der
Darstellung um eine Graphstruktur, die auf der Benutzeroberfläche aus einzelnen,
bspw. Digitalfilter- und PID-Regler-Symbolen aufgebaut werden, wobei entsprechend
dieser Graphstruktur auf dem Rechner eine Signalverarbeitungsvorschrift aus Einzel
vorschriften zusammengesetzt wird. Meist sind diese Einzelvorschriften in Basismo
dulen programmiert, wobei bestimmte Rechenoperationen mit Algorithmen in den
einzelnen Basismodulen enthalten sind. Die Graphstruktur bzw. die Signalverarbei
tungsvorschrift wird schließlich in eine sinnvolle Abarbeitungsreihenfolge übersetzt.
Ein Nachteil dieser bekannten PSR-Systeme besteht darin, daß der Aufbau der Si
gnalverarbeitungsvorschrift aus den Einzelvorschriften kompliziert ist und daß sich
bei der Weiterentwicklung der Basismodulgruppen beim Verknüpfen der Basismodule
Probleme ergeben, da bei einer Ergänzung des Gesamtsystems durch weitere Ein
zelvorschriften das gesamte Programmpaket mit der zusammengesetzten Signalvor
schrift, wegen der sich ändernden Schnittstelle, ständig neu übersetzt werden muß.
Ein Hinzufügen grundsätzlich neuer Funktionalität ist für denjenigen, der nicht im Be
sitz des Quelltextes der Signalverarbeitungsvorschrift ist, prinzipiell nicht möglich. Die
Erweiterbarkeit derartiger PSR-Systeme beschränkt sich auf Funktionalitäten, die be
reits bei der Programmierung des PSR-Systems vorgesehen waren.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren der eingangs genannten
Art derart weiterzuentwickeln, daß die Erweiterbarkeit vereinfacht und der Aufbau
von Bibliotheken mit häufig verwendeten Basismodulen erleichtert wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Gemäß Kennzeichen wird dabei jedem Symbol genau ein Basismodul zugeordnet
und die Einzelvorschriften der ausgewählten Basismodule werden entsprechend der
graphischen Einbindung der Symbole zur Übertragung und/oder Bearbeitung von
Daten miteinander verknüpft.
Durch die Zuordnung genau eines Basismoduls zu genau einem auf der
Benutzeroberfläche anordenbaren Symbol, wird besonders vorteilhaft die
Weiterentwicklung von Basismodulgruppen verbessert, und zwar dann, wenn
verschiedene Arten des Informationsaustausches oder neue komplexe Datentypen
verwendet werden sollen. Die Validierung solch komplexer Datentypen kann somit in
vorteilhafter Weise schon bei der Erstellung der Signalverarbeitungsvorschrift
erfolgen. Insbesondere wird die Erweiterung der Algorithmenbibliotheken bestehend
aus vielen wahlweise verwendbaren Basismodulen nicht durch eine Begrenzung der
durch die Benutzeroberfläche behandelten Datentypen eingeschränkt. Bevorzugt
können die Eingangsdaten, Basismodulparameter und Ausgangsdaten der
Signalverarbeitungsvorschrift auf der Benutzeroberfläche grafisch dargestellt werden.
Durch Betätigen von Symbolauswahlfeldern entsteht auf der Benutzeroberfläche ein
Symbol, das in einem dafür vorgesehenen Bereich der Benutzeroberfläche
angeordnet werden kann. Jedes der Symbole steht dabei für ein bestimmtes
Basismodul, welches typische Bauelemente für die Prozeßüberwachung, Steuerung
und Regelung digitaltechnisch nachbildet bzw. simuliert.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die
Eingangsdaten, insbesondere von Sensoren, durch die gebildete Signalverarbei
tungsvorschrift zur Erzeugung von Ausgangssignalen abgearbeitet und der dabei
entstehende Datenfluß wird durch eine Ablaufsteuerung gesteuert. Auf diese Weise
entsteht durch Auswahl, Verbinden und Wiederholen der Vorgänge die als
Signalgraph auf dem Bildschirm dargestellte Signalverarbeitungsvorschrift. Die
Symbole werden im Bereich der Benutzeroberfläche an einer bestimmten Position
angeordnet und durch eine Verbindungslinie miteinander verbunden. Bspw. werden
Grunddatentypen übertragen. Durch die Ablaufsteuerung kann vorteilhaft auch die
Bearbeitung von komplexen Datentypen beliebiger Struktur unterstützt werden. Die
Einleitung einer Datenübertragung zwischen den Basismodulen erfolgt durch die Ab
laufsteuerung. Die Festlegung der Art der Übertragung sowie die Überprüfung der
Zulässigkeit (type checking) einer Verbindung ist Aufgabe der beteiligten Basismo
dule.
Bevorzugt wird der Datenfluß durch die Signalverarbeitungsvorschrift in Form von
einzelnen Basismodulen zugeordneten Datenpakten, deren Paketgröße insbeson
dere frei festlegbar ist, abgearbeitet und die Ablaufsteuerung ermittelt die Rechenbe
reitschaft der Basismodule. Aus Effizienzgründen erfolgt die Übertragung der Daten
in der Signalverarbeitungsvorschrift blockweise. Mehrere Blöcke zusammen bilden
ein Datenpaket. Neben den relevanten Übertragungsdaten sind jedem Paket weitere
Informationen hinzugefügt, insbesondere Paketname, Paketstatus, Wertebereich,
physikalische Einheit, Skalierfaktor, Abtastrate. Der Paketstatus informiert über die
Zugehörigkeit von Datenblöcken zu einem Symbol bzw. Basismodul. Da ein Symbol
einem elektronischen Bauelement entspricht, bestimmt damit der Paketstatus auch
die Zugehörigkeit des Datenblocks zu dem simulierten Bauelement, bspw. als Ein
gangsdaten für einen PID-Regler. Mit Hilfe der Zusatzinformationen zur Abtastrate
innerhalb des Datenpakets können unterschiedliche Abtastraten von Datenpaketen
erkannt und behandelt werden. Die Verarbeitung von Signalen unterschiedlicher
Abtastraten wird durch die Ablaufsteuerung dadurch unterstützt, daß zu Zeitpunkten,
an denen kein weiteres Verarbeitungsmodul rechenbereit ist, die Liste der
Quellmodule gepolt wird, bis eine oder mehrere rechenbereite Quellmodule gefun
den werden. Je nach verwendeter Abtastrate der Quellmodule wird dies zu unter
schiedlichen Zeitpunkten der Fall sein. Alle Nachfolger der rechenbereiten
Quellmodule werden im nächsten Verarbeitungszyklus behandelt usw.
(Datenflußprinzip). Die Ablaufsteuerung regelt die Bearbeitung der Einzelvorschriften
der Basismodule bzw. die Verarbeitung der Daten eines Basismoduls in geeigneter
Reihenfolge. Insbesondere muß jedes Basismodul zusammen mit seinen Daten
mehrfach abgearbeitet werden, so daß am Eingang eines Basismoduls kein Daten
stau auftritt. Die Ablaufsteuerung erzeugt vorteilhaft keine statische Verarbeitungsrei
henfolge, die nur von der Struktur des Graphen abhängen würde, so daß eine be
sonders effiziente Datenverarbeitung bei Zyklen, Mehrfachbearbeitung von
Einzelvorschriften und unsymmetrisch verteilten Datenmengen in der Signalverar
beitungsvorschrift ermöglicht wird.
Bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung stellt die Ablaufsteue
rung bei jeder Änderung der Eingangsdaten an einem Basismodul dessen Rechen
bereitschaft fest. Bevorzugt wird dabei das Vorhandensein aller benötigten Ein
gangsdaten am Basismodul und eine dem Basismodul zugeordnete Verarbeitungs
priorität abgefragt, um die Verarbeitung der Datenpakete durch die dem Basismodul
entsprechende Einzelvorschrift freizugeben. Es wird dabei das im folgenden be
schriebene dynamische Verfahren eingesetzt, das in der Lage ist, Zyklen zu behan
deln. Ein Basismodul meldet sich bei Ablaufsteuerung rechenbereit, wenn es in der
Lage ist, seine Einzelvorschrift auszuführen. Dabei werden zwei Modularten unter
schieden: Verarbeitungsmodule können nur dann in den Zustand rechenbereit wech
seln, wenn sich die Menge der an den Eingängen anliegenden Daten verändert, wäh
rend Quellmodule auch ohne Änderung von Eingangsdaten, soweit überhaupt Ein
gänge vorhanden sind, rechenbereit sein können. Unmittelbar nach der Bearbeitung
befindet sich ein Basismodul stets im Zustand nicht rechenbereit.
Dieses Verfahren ist besonders vorteilhaft, wenn im Signalgraphen mehrere
Quellmodule existieren, die unterschiedliche Datenmengen zu unterschiedlichen
Zeitpunkten bzw. mit verschiedenen Abtastraten liefern. Dies ist vor allem bei Multi
sensoriksystemen der Fall, die verschiedene Meßgrößen gleichzeitig erfassen. Durch
die Feststellung der Rechenbereitschaft ist eine Synchronisation der erzeugten Da
tenströme mit unterschiedlicher Abtastrate möglich, ohne daß durch Überabtastung
langsamerer Vorgänge unverhältnismäßig hohe Datenmengen entstehen. Durch die
Abarbeitung der Datenpakete eines Basismoduls bei Rechenbereitschaft können
auch zeitlich hintereinander eingehende Meßgrößen vorteilhaft und effizient abgear
beitet werden. Die Feststellung der Rechenbereitschaft, insbesondere durch die Ba
sismodule selbst, ist ein wichtiges Instrument zur Synchronisation und Zyklenbe
handlung und eine der Voraussetzungen für die Erweiterbarkeit der Programmbiblio
thek. Die Feststellung der Rechenbereitschaft ist aber auch eine der wichtigen
Voraussetzungen zur Behandlung von Zyklen im Signalgraphen. Durch eine Rück
kopplung (Zyklus) im Signalgraph werden Module, die im entsprechenden Verarbei
tungszyklus bereits einmal rechenbereit waren, wieder in diesen Zustand versetzt.
Durch die Erkennung des Start-Datenpaket-Status, an einem der Eingänge kann der
(ansonsten unendliche) Zyklus unterbrochen werden. In diesem Fall meldet sich das
"Rückkopplungsmodell" nicht mehr rechenbereit und der Bearbeitungsvorgang wird
mit den in der Warteschlange verbliebenen Modulen fortgesetzt.
Bevorzugt werden, ausgehend von Quellmodulen, jene Basismodule auf Rechenbe
reitschaft getestet, deren Eingangsdaten sich, insbesondere durch Abarbeitung einer
Einzelvorschrift eines vorhergehenden Basismoduls, ändern. Bei der Abarbeitung
werden zunächst alle Quellmodule auf Rechenbereitschaft getestet. Rechenbereite
Quellmodule werden bearbeitet und alle weiteren Basismodule, bei denen sich da
durch eine Änderung der Eingangsdaten ergeben könnte, also alle direkten Nachfol
ger, werden ihrerseits auf Rechenbereitschaft getestet und ggf. bearbeitet. Beim
nächsten Schritt werden wiederum deren Nachfolger auf Rechenbereitschaft getestet
usw. Dieser Vorgang wird solange fortgesetzt, bis keine rechenbereiten Module mehr
vorhanden sind. Wenn keine rechenbereiten Basismodule mehr vorhanden sind,
werden wieder die Einzelvorschriften der Quellmodule abgearbeitet. Durch dieses
Verfahren wird sichergestellt, daß alle rechenbereiten Verarbeitungsmodule bear
beitet werden, da eine Änderung der Eingangsdaten und damit eine Zustandsände
rung nur durch die Bearbeitung eines unmittelbaren Vorgängers ausgelöst werden
kann. Andererseits werden Basismodule nur dann auf Rechenbereitschaft getestet,
wenn eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Zustandsänderung besteht, was die Effi
zienz des Verfahrens ausmacht.
Bevorzugt wird der Datenfluß zwischen den verknüpften Basismodulen, insbeson
dere bei mehreren rechenbereiten Basismodulen, durch Vergabe von Prioritäten ge
steuert. Die Auswahl bei mehreren gleichzeitig rechenbereiten Modulen läßt sich so
durch die zugeordnete Priorität leicht steuern.
Bei einer anderen Weiterbildung des Verfahrens wird mittels eines Datenpaketstatus
eine Synchronisation zeitlich unterschiedlich an den obligatorischen Eingängen eines
Basismoduls ankommender Datenpakete, insbesondere bei unterschiedlichen
Abtastraten, vorgenommen. Die Synchronisation ist erforderlich, da zeitlich versetzt
anfallende Daten über die Einzelvorschriften der Basismodule zu einer zeitlich ein
deutigen Gesamtaussage verknüpft werden müssen, die dann als Ausgangssignal
wiederum an das nächste Basismodul weitergegeben wird. Durch die Synchronisa
tion ist es aber auch vorteilhaft möglich, in verschiedenen Zweigen der Signalverar
beitungsvorschrift unterschiedliche Verarbeitungszeiten oder eine zeitlich versetzte
Erfassung an Meßstationen vorzusehen. In der Signalverarbeitungsvorschrift, insbe
sondere in den Basismodulen, gibt es Synchronisationsauswerteelemente, die Infor
mationen über die Bauteilzugehörigkeit in den Datenpaketen auswerten.
Zur Synchronisation und Zyklenbehandlung von Datenströmen aus asynchronen
Datenquellen wird der Paketstatus benutzt. Rechnet ein Basismodul auf mehreren
Datenblöcken, so wird sichergestellt, daß an jedem obligatorischen Eingang des Ba
sismoduls, an dem Daten synchron anliegen müssen, Datenblöcke mit dem gleichen
Paketstatus verarbeitet werden. Liegen an einem Eingang noch keine Daten an, so
kann keine Rechenbereitschaft festgestellt werden. Damit wird die Bearbeitung bis
zum nächsten Aufruf des Basismoduls durch die Ablaufstellung verzögert, bis die
Eingangsdaten vollständig vorhanden sind, um dann mit der Verarbeitung beginnen
zu können. Diese Synchronisation durch Warten auf noch fehlende Datenblöcke wird
dadurch vorteilhaft unterstützt, daß die Ablaufsteuerung bei jedem eintreffenden Da
tenpaket einen Aufruf erzeugt.
Viele Einzelvorschriften ändern die Datenrepräsentation, so erzeugt bspw. eine poly
nomiale Regression aus zwei Vektoren mit x- und y-Werten einen Satz von Polynom
koeffizienten. Durch die Verwendung von Paketstart- bzw. Paketendesignalen und
weiterer Informationen zu den Datenpaketen können Statusinformationen in Aus
gangsdaten eines Basismoduls die Statusinformationen ihrer zugrundeliegenden
Eingangsdaten unabhängig von der Ausgabedatenlänge propagieren. Ein Datenpa
ket aus mehreren Blöcken am Eingang eines Basismoduls kann also ein Datenpaket
bestehend aus nur einem Komplettblock am Ausgang erzeugen. Spezielle Algorith
men zur Datenpaketverarbeitung können dabei solange Daten sammeln, bis die Pa
ketende-Information erreicht ist. Beim Eintreffen von Paketstart-Information können
notwendige Initialisierungen vorgenommen werden, wodurch eine korrekte und lauf
zeitunabhängige Behandlung von Zyklen im Signalgraphen möglich ist.
Durch die Synchronisation der Daten werden folgende Vorteile erzielt. Es können
Daten verarbeitet werden, die an evtl. nicht genau vorhersagbaren Zeitpunkten am
Eingang eines Basismoduls anliegen. Weg- oder Verarbeitungszeitdifferenzen in ver
schiedenen Zweigen der Signalverarbeitungsvorschrift können korrigiert werden. Die
Verarbeitung großer Datenmengen, die eine Totzeit in nicht relevanten Bereichen
zwischen Bauteilen erzeugen, kann vermieden werden.
Bevorzugt können die Eingangsdaten, Basismodulparameter oder Ausgangsdaten
der Signalverarbeitungsvorschrift auf der Benutzeroberfläche graphisch dargestellt
werden. Dadurch können Datenänderungen, insbesondere Regelgrößenänderungen,
vorteilhaft für den Benutzer auf der Benutzeroberfläche angezeigt werden.
Die Aufgabe wird aber auch erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches
10 gelöst. Gemäß Kennzeichen wird beim Zusammensetzen der Signalverarbei
tungsvorschrift aus den einzelnen Basismodulen anhand der den zu verknüpfenden
Basismodulen zugeordneten Zusatzinformationen überprüft, ob eine Verbindung
zweier benachbarter Basismodule zulässig ist. Dadurch wird bereits beim Zusam
menstellen der Symbole beim Zeichnen des Graphen, während dem Verbinden
zweier Symbole bei einem Verknüpfungsvorgang, zwischen einem Ausgang eines
Vorgängermoduls und einem Eingang eines Zielmoduls geprüft, ob eine Verbindung
beider Symbole und damit der zugeordneten Basismodule erlaubt ist. Dabei wird be
vorzugt die Übereinstimmung eines vorgegebenen Sendedatentyps mit dem ge
wünschten Empfangsdatentyps am Eingang des Basismoduls überprüft. Es kann
vorgesehen sein, daß die Validierung nicht zu einer Datentypenbeschränkung führt.
Bspw. kann lediglich eine Warnung angezeigt werden, jedoch die Verbindung mög
lich sein. Dies ist gerade dann von Vorteil, wenn im Rahmen einer Weiterentwicklung
von Basismodulgruppen eine andere Art des Informationsaustausches oder neue
komplexere Datentypen verwendet werden sollen. Die Validierung solch komplexer
Datentypen erfolgt somit vorteilhafter Weise nicht bei der Bearbeitung der
Signalverarbeitungsvorschrift während der Datenübertragung, sondern bei der Er
stellung der Signalverarbeitungsvorschrift. Durch die frühe Validierung beim Zusam
menstellen der Signalverarbeitungsvorschrift werden leicht vermeidbare Fehler vor
Ablauf der Datenverarbeitung in der Signalverarbeitungsvorschrift erkannt. Dabei
wird die Erweiterung der Algorithmenbibliothek bestehend aus vielen wahlweise ver
wendbaren Basismodulen nicht durch eine Begrenzung der durch die Be
nutzeroberfläche behandelbaren Datentypen eingeschränkt.
Bei einer besonders bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens
wird beim Abarbeiten der Einzelvorschrift eines Basismoduls, insbesondere durch
Überprüfung der Zulässigkeit des Datentyps, der Einheiten oder der Abtastraten der
Informationsdaten, eine zusätzliche Validierung durchgeführt. Dies führt zu einer
mehrstufigen Validierung komplexer Datentypen zwischen den Basismodulen durch
die Basismodule selbst, die die Zusatzinformationen bei Datenempfang überprüfen
und auswerten. Durch die Trennung in eine Validierung bei der Zusammenstellung
der Signalverarbeitungsvorschrift und die Validierung bei der Datenverarbeitung
benötigt die Benutzeroberfläche zunächst keine Kenntnis über die bei einer Wei
terentwicklung in Zukunft möglicherweise verwendeten Datentypen. Komplexe Da
tentypen, d. h. zusammengesetzte Datentypen, können deswegen frei definiert wer
den. Damit kann das System jederzeit an neue Erfordernisse angepaßt werden.
Bevorzugt erfolgt die Validierung der Zulässigkeit der Verbindung zweier Basismo
dule gerichtet, wobei die Zulässigkeit der Verbindung vom vorhergehenden zum fol
genden Basismodul und umgekehrt überprüft wird. Bereits bei der Erstellung des
Graphen auf der Benutzeroberfläche erfolgt die Validierung in zwei Richtungen. Da
mit kann von beiden Seiten eine Liste möglicher kompatibler Typen geprüft werden.
Ist das Quell- oder Zielmodul zu mehreren Datentypen kompatibel, kann es auf diese
Weise den Wunschtyp übernehmen und an weitere Ein- und Ausgänge weiterpropa
gieren. Bspw. kann bei einem Multiplexer nach einer einzigen Ein- oder Ausgangs
verbindung schon feststehen, welche weiteren Datentypen an dem anderen Ein- bzw.
Ausgängen zu erwarten sind.
Bevorzugt wird auch die Zulässigkeit des Informationsaustausches, insbesondere
über gemeinsame Speicherbereiche oder Daten überprüft. Die Validierung der Kom
munikationsart regeln bevorzugt die beteiligten Basismodule untereinander. Auf diese
Weise kann die Kommunikation jederzeit auf maximale Geschwindigkeit oder maxi
malen Programmierkomfort umgestellt werden. Aufgrund der hierarchischen Daten
struktur (Datenblöcke und Datenpakete als Zusammenfassung mehrerer Blöcke) und
der mitübertragenen Zusatzinformationen (Abtastraten, Einheiten, Wertebereiche
etc.) zu den Daten können logische Validierungen während der Abarbeitung des
Graphen durchgeführt werden, z. B. durch Addition gleicher Abtastraten bzw. Einhei
ten. So wird dadurch während der Abarbeitung bspw. erkannt, wenn Meßdaten, die
hintereinander mehrere Meßstellen durchlaufen, von einer der Meßstellen fehlen.
Der Fehler kann z. B. auftreten, weil die Verbindung zu einer der Meßstellen unter
brochen ist.
Mit Hilfe der hierarchischen Datenstruktur und der Zusatzinformation lassen sich aber
auch logische Fehler in der Designphase des Signalgraphen erkennen, z. B. wenn
versucht wird, Meßdaten zu addieren, die mit unterschiedlichen Abtastraten aufge
nommen wurden, oder die verschiedene physikalische Einheiten besitzen. Vorteilhaf
terweise wird durch die Kombination der frühen Validierung eine größtmögliche Er
weiterbarkeit des Systems erreicht.
Eine Verbindung zwischen den Basismodulen, also eine Kante des Signalgraphen,
kann auch durch eine Netzwerkverbindung repräsentiert werden. Damit ist eine de
zentrale Datenerfassung/Auswertung realisierbar, die durch die Ablaufsteuerung
(reine Datenflußsteuerung) ebenfalls unterstützt wird.
Mehrere Instanzen einer Ablaufsteuerung und damit mehrere Signalgraphen können
auch parallel (Zeitscheibe, preemptives Multitasking) betrieben werden. Die Kommu
nikation erfolgt datenflußorientiert. Ferner wird die Hierarchisierung von Signalgra
phen (Makrobildung) durch die Ablaufsteuerung unterstützt.
Bevorzugt wird bei unzulässiger Verknüpfung von Basismodulen bzw. bei Daten mit
unzulässigen Datenformaten, eine Fehlermeldung insbesondere durch die beteiligten
Basismodule oder die Benutzeroberfläche, erzeugt.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen de
finiert. Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Hinweis
auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es stellen dar:
Fig. 1 eine Ansicht eines Computerbildschirms mit einer rechnergeschützten
Benutzeroberfläche während der Ausführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Signalverarbeitungsvorschrift nach
einem zweiten Ausführungsbeispiel und
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Signalverarbeitungsvorschrift zur
Stemmtiefenmessung an Ventilen eines Antiblockiersystems nach ei
nem dritten Ausführungsbeispiel.
Fig. 1 zeigt eine auf einem Computerbildschirm 1 dargestellte Benutzeroberfläche 2
mit einer an der Oberseite angeordneten Befehlszeile 3 mit einzelnen Symbolaus
wahlfeldern 4. Bei Betätigung eines der Symbolauswahlfelder 4 entsteht auf der Be
nutzeroberfläche 2 ein Symbol 6 bzw. 7 das bspw. durch Computerhilfsmittel, wie ei
ner Maus, in einem dafür vorgesehenen Bereich 8 der Benutzeroberfläche 2 ange
ordnet wird. Jedes der Symbole 6 bzw. 7 steht dabei für ein bestimmtes Basismodul,
welches typische Bauelemente für die Prozeßüberwachung, Steuerung und Rege
lung digitaltechnisch nach bildet bzw. simuliert.
Dabei können bspw. folgende Symbole ausgewählt werden: Datenladen aus einer
Datenbank, Zufallsgenerator, Funktionsgenerator für Sinus-, Dreieck-, Sägezahn-,
Rechteck-, Impulssignale, Laden einer Textdatei, Steuersignale mit einstellbarem
Puls-/Pausenverhältnis, Schalter, Konstantwertgeber, Bedienelement für Analog
werteingabe, Eingabe ganzzahliger Werte (Steuersignal für Multiplexer), Module zur
statistischen Verarbeitung wie Standardabweichung, Mittelwert, Sortiermodul mit
Steuerausgängen, Herabsetzen der Abtastrate des Signals, schnelle und diskrete
Fourier-Transformation, digitaler IIR-Filter, Filter wie Tiefpaß-, Hochpaß-, Bandpaß-,
Bessel-, Tschebyschef-, Butterworth-Filter, Triggerschaltungen, statistische Filter
zum Glätten von Funktionsverläufen, Module zum Konvertieren parallel anliegender
Parameterwerte in einen seriellen Datenstrom, Serialisierung mehrerer skalarer und
vektorieller Daten in einen seriellen Datenstrom, Fehlermodul, logische Gatter wie
AND-, OR-Glieder, Flip-Flops, Monoflops, Binärcodierer, Skalierungsmodule, Module
zur Erzeugung arithmetischer Grundfunktionen, Kommunikationsmodule zur Übertra
gung von Meßdaten, Treiber für Signalprozessorkarten, I/O-Einheiten und Multiplexer
für dezimale oder binäre Signale, Fuzzylogic und Mustererkennungsmodule. Natür
lich ist diese Liste lediglich beispielhaft und beliebig erweiterbar. Der Schutzbereich
der Erfindung beschränkt sich nicht lediglich auf diese Beispiele.
Die Symbole 6 bzw. 7 werden im Bereich 8 der Benutzeroberfläche 2 an einer be
stimmten Position angeordnet und durch eine Verbindungslinie 9 miteinander ver
bunden. Durch derartige Verbindungslinien 9 sind auch Rückkopplungsschleifen er
zeugbar. Auf diese Weise entsteht durch Auswahl, Verbinden und Wiederholen der
Vorgänge die als Signalgraph 10 dargestellte Signalverarbeitungsvorschrift.
In einem weiteren Bereich 11 der Benutzeroberfläche 2 ist bspw. ein Dickenprofil 12
der kapazitiven Banddickenmessung von Metallfolien dargestellt. In einem weiteren
Bereich 13 der Benutzeroberfläche 2 sind Meßergebnisse wie die Bandbreite, Dicke
des beispielhaften Profils usw. in Form einer Digitalanzeige 14 dargestellt.
In einem Bereich 16 der Benutzeroberfläche 2 werden auf je einer Analoganzeige 17
und 18 zwei Regelgrößen zur statistischen Regelung des Prozesses visualisiert. Zwei
Eingabefelder 19 und 20 dienen zur Vorgabe des Dicken-Sollwerts und zur Auswahl
des Meßmoduls.
Der in Fig. 2 dargestellte aus Symbolen aufgebaute Signalgraph 21 der
Signalverarbeitungsvorschrift wird bei Meßaufgaben zur Prozeßvisualierung und
Steuerung eingesetzt. Der Signalgraph 21 weist u. a. ein Modul 22 zur Datenaquisi
tion, mehrere Skalierungsmodule 23, die die Meßsignale skalieren, Triggermodule
24, Module 26, die Teildatensätze aus Datenpaketen ausschneiden und Regressi
onsanalysemodule 27, in dessen Folge charakteristische Kennwerte wie Keil- oder
Hohlform des Dickenprofils numerisch berechnet werden. Diese Kennwerte zur Re
gelung des Prozesses werden an einem Ausgabemodul 28 an eine Pro
duktionsmaschine ausgegeben.
In dem in Fig. 3 dargestellten Signalgraphen 31 zur Stemmtiefenmessung an Venti
len eines Antiblockiersystems wird anstelle eines Endlos-Bandmaterials Stückgut
vermessen. In ein nicht dargestelltes Ventilgehäuse wird ein Dichtring eingepreßt,
dessen stabiler und paßgenauer Sitz durch eine optische Triangulationsmessung
überwacht werden soll. Bei der Simulation durch den Signalgraphen 31 werden
Meßwerte durch das Einlesemodul 32 aus einer Datei ausgelesen. Vier Bereiche an
unterschiedlichen Stellen des Ventilgehäuses werden zur Qualitätskontrolle herange
zogen. In der Modulgruppe 33 werden daraus zwei Differenzen gebildet und die ge
wünschte Stemmtiefe wird jeweils berechnet und dargestellt. Durch die Multiplexmo
dule 34 im Signalgraphen 31 wird erreicht, daß die Daten einer Hauptmessung in ei
nem anderen Teilgraph ebenfalls verarbeitet werden können. Neben einer Speiche
rung und Archivierung der Meßdaten durch die Modulgruppe 36 wird auch eine Sor
tierung in Gut-/Schlecht-Teile bei der Modulgruppe 37 vorgenommen. In der Modul
gruppe 38 wird eine Prozeßstatistik einer Produktionsschicht vorgenommen. An ei
nem Ausgangsmodul 39 wird das Sortierergebnis in Form digitaler Ausgangsdaten
zur Verfügung gestellt.
Claims (15)
1. Verfahren, insbesondere zur Prozeßüberwachung, Steuerung und Regelung,
bei dem eine Signalverarbeitungsvorschrift auf einer rechnergestützten Benutzer
oberfläche (2) durch Anordnen und Verbinden von Symbolen (6, 7) aufgebaut wird
und durch den Rechner aus Einzelvorschriften enthaltenden Basismodulen (22, 23,
24, 26, 27, 28; 32, 33, 34, 36, 37, 38, 39) erzeugt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedem Symbol (6, 7) ein Basismodul (22, 23, 24, 26, 27, 28; 32, 33, 34, 36, 37,
38, 39) zugeordnet ist und daß die Einzelvorschriften der ausgewählten Basismodule
(22, 23, 24, 26, 27, 28; 32, 33, 34, 36, 37, 38, 39) entsprechend der graphischen
Einbindung der Symbole (6, 7) zur Übertragung und/oder Verarbeitung von Daten
miteinander verknüpft werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Eingangsdaten,
insbesondere von Sensoren, durch die gebildete Signalverarbeitungsvorschrift zur
Erzeugung von Ausgangssignalen abgearbeitet werden und der dabei entstehende
Datenfluß durch eine Ablaufsteuerung gesteuert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Daten
fluß durch die Signalverarbeitungsvorschrift in Form von einzelnen Basismodulen
(22, 23, 24, 26, 27, 28; 32, 33, 34, 36, 37, 38, 39) zugeordneten Datenpaketen, deren
Paketgröße insbesondere frei festlegbar ist, abgearbeitet wird und die Ablaufsteue
rung die Rechenbereitschaft der Basismodule (22, 23, 24, 26, 27, 28; 32, 33, 34, 36,
37, 38, 39) ermittelt.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablaufsteue
rung bei jeder Änderung der Eingangsdaten an einem Basismodul (22, 23, 24, 26,
27, 28; 32, 33, 34, 36, 37, 38, 39) dessen Rechenbereitschaft feststellt, wobei insbe
sondere das Vorhandensein aller benötigten Eingangsdaten am Basismodul (22, 23,
24, 26, 27, 28; 32, 33, 34, 36, 37, 38, 39) und eine dem Basismodul (22, 23, 24, 26,
27, 28; 32, 33, 34, 36, 37, 38, 39) zugeordnete Verarbeitungspriorität abgefragt wird,
um die Verarbeitung der Datenpakete durch die dem Basismodul (22, 23, 24, 26, 27,
28; 32, 33, 34, 36, 37, 38, 39) entsprechende Einzelvorschrift freizugeben.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß ausgehend
von Quellmodulen jene Basismodule (22, 23, 24, 26, 27, 28; 32, 33, 34, 36, 37, 38,
39) auf Rechenbereitschaft getestet werden, deren Eingangsdaten sich, insbe
sondere durch die Abarbeitung einer Einzelvorschrift eines vorhergehenden Basis
moduls (22, 23, 24, 26, 27, 28; 32, 33, 34, 36, 37, 38, 39), ändern.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
bei fehlender Rechenbereitschaft aller Basismodule (22, 23, 24, 26, 27, 28; 32, 33,
34, 36, 37, 38, 39) die Verarbeitung der Eingangsdaten bzw. bei den Quellmodulen
(22, 32) fortgeführt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Datenfluß zwischen den verknüpften Basismodulen, insbesondere bei mehreren
rechenbereiten Basismodulen (22, 23, 24, 26, 27, 28; 32, 33, 34, 36, 37, 38, 39),
durch Vergabe von Prioritäten gesteuert wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
mittels eines Datenpaketstatus eine Synchronisation zeitlich unterschiedlich an den
obligatorischen Eingängen eines Basismoduls (22, 23, 24, 26, 27, 28; 32, 33, 34, 36,
37, 38, 39) ankommender Datenpakete, insbesondere bei unterschiedlichen Abta
straten, erfolgt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
Eingangsdaten, Basismodulparameter oder Ausgangsdaten der Signalverarbeitungs
vorschrift auf der Benutzeroberfläche (2) graphisch dargestellt werden.
10. Verfahren, insbesondere zur Prozeßüberwachung, Steuerung und Regelung
nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem eine Signalverarbeitungsvorschrift aus
Basismodulen (22, 23, 24, 26, 27, 28; 32, 33, 34, 36, 37, 38, 39) zusammengesetzt
wird, einzelne Basismodule (22, 23, 24, 26, 27, 28; 32, 33, 34, 36, 37, 38, 39) zur
Übertragung von Informationsdaten miteinander über Schnittstellen verbunden und
die Daten in den Basismodulen (22, 23, 24, 26, 27, 28; 32, 33, 34, 36, 37, 38, 39) der
Signalverarbeitungsvorschrift verarbeitet werden,
dadurch gekennzeichnet, daß beim Zusammensetzen der Signalverarbeitungsvor
schrift aus den einzelnen Basismodulen (22, 23, 24, 26, 27, 28; 32, 33, 34, 36, 37,
38, 39) anhand der den zu verknüpfenden Basismodulen (22, 23, 24, 26, 27, 28; 32,
33, 34, 36, 37, 38, 39) zugeordneten Zusatzinformationen überprüft wird, ob eine
Verbindung zweier benachbarter Basismodule (22, 23, 24, 26, 27, 28; 32, 33, 34, 36,
37, 38, 39) zulässig ist.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abarbeiten
einer Einzelvorschrift eines Basismoduls (22, 23, 24, 26, 27, 28; 32, 33, 34, 36, 37,
38, 39), insbesondere durch Überprüfung der Zulässigkeit des Datentyps, der Ein
heiten oder der Abtastraten der Informationsdaten, eine zusätzliche Validierung er
folgt.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vali
dierung der Zulässigkeit der Verbindung zweier Basismodule (22, 23, 24, 26, 27, 28;
32, 33, 34, 36, 37, 38, 39) gerichtet erfolgt, wobei die Zulässigkeit der Verbindung
vom vorhergehenden zum folgenden Basismodul (22, 23, 24, 26, 27, 28; 32, 33, 34,
36, 37, 38, 39) und umgekehrt überprüft wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
bei der Validierung auch die Zulässigkeit des Informationsaustausches, insbesondere
über gemeinsame Speicherbereiche oder Dateien, überprüft wird.
14. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Validie
rung beim Zusammensetzen der Signalverarbeitungsvorschrift die Verwendung kom
plexer Datentypen nicht eingeschränkt wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
bei unzulässiger Verknüpfung von Basismodulen (22, 23, 24, 26, 27, 28; 32, 33, 34,
36, 37, 38, 39) bzw. bei Daten mit unzulässigen Datenformaten eine Fehlermeldung,
insbesondere durch die beteiligten Basismodule (22, 23, 24, 26, 27, 28; 32, 33, 34,
36, 37, 38, 39), erzeugt wird.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19816273A DE19816273A1 (de) | 1997-06-23 | 1998-04-11 | Verfahren zur Prozeßüberwachung, Steuerung und Regelung |
| PCT/DE1998/001710 WO1998059281A1 (de) | 1997-06-23 | 1998-06-22 | Verfahren zur prozessüberwachung, steuerung und regelung |
| HK00106511.7A HK1028822B (en) | 1997-06-23 | 1998-06-22 | Method for process monitoring, control and adjustment |
| EP98939481A EP0991986B8 (de) | 1997-06-23 | 1998-06-22 | Verfahren zur prozessüberwachung, steuerung und regelung |
| DE59811060T DE59811060D1 (de) | 1997-06-23 | 1998-06-22 | Verfahren zur prozessüberwachung, steuerung und regelung |
| JP50358399A JP3330379B2 (ja) | 1997-06-23 | 1998-06-22 | 処理をモニターし、制御し、及び整合する方法 |
| US09/446,685 US6571133B1 (en) | 1997-06-23 | 1998-06-22 | Method for process monitoring, control, and adjustment |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19726544 | 1997-06-23 | ||
| DE19816273A DE19816273A1 (de) | 1997-06-23 | 1998-04-11 | Verfahren zur Prozeßüberwachung, Steuerung und Regelung |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19816273A1 true DE19816273A1 (de) | 1999-01-07 |
Family
ID=7833337
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19816273A Ceased DE19816273A1 (de) | 1997-06-23 | 1998-04-11 | Verfahren zur Prozeßüberwachung, Steuerung und Regelung |
| DE59811060T Expired - Lifetime DE59811060D1 (de) | 1997-06-23 | 1998-06-22 | Verfahren zur prozessüberwachung, steuerung und regelung |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE59811060T Expired - Lifetime DE59811060D1 (de) | 1997-06-23 | 1998-06-22 | Verfahren zur prozessüberwachung, steuerung und regelung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE19816273A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US8050778B2 (en) | 2002-03-18 | 2011-11-01 | Sick Ag | Sensor-machine interface and method for operation thereof |
| DE112005001031B4 (de) | 2004-05-04 | 2022-11-10 | Fisher-Rosemount Systems, Inc. | Grafisches Bildschirmkonfigurationsgerüst für vereinheitlichte Prozesssteuerungssystemoberfläche |
| CN115775029A (zh) * | 2021-09-06 | 2023-03-10 | 合肥本源量子计算科技有限责任公司 | 量子线路转化方法、装置、介质及电子装置 |
-
1998
- 1998-04-11 DE DE19816273A patent/DE19816273A1/de not_active Ceased
- 1998-06-22 DE DE59811060T patent/DE59811060D1/de not_active Expired - Lifetime
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|---|---|---|---|---|
| US8050778B2 (en) | 2002-03-18 | 2011-11-01 | Sick Ag | Sensor-machine interface and method for operation thereof |
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| CN115775029A (zh) * | 2021-09-06 | 2023-03-10 | 合肥本源量子计算科技有限责任公司 | 量子线路转化方法、装置、介质及电子装置 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE59811060D1 (de) | 2004-04-29 |
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