DE19816189A1 - SZ-Verseilmaschine mit Einzelantrieben - Google Patents
SZ-Verseilmaschine mit EinzelantriebenInfo
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Abstract
Maschine zum reversierenden beziehungsweise SZ-Verseilen mindestens eines Verseilelements zu einem Verseilverband, mit einer Verseilstrecke, in der einem drehbaren Verseilorgan, beispielsweise gelochte Verseilscheibe, mehrere, zumindest zum Teil drehbare Führungsorgane, beispielsweise gelochte Führungsscheiben, für das oder die Verseilelemente vorgeschaltet sind, und mit mehreren Antriebseinheiten, die je einem drehbaren Führungs- und Verseilorgan einzeln zugeordnet sind, wobei die Antriebseinheiten durch ein gemeinsames elektronisches Synchronisationssystem zeit-, weg- und/oder winkelbezogen miteinander gekoppelt sind.
Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum reversierenden bzw. SZ-Verseilen
mindestens eines Verseilelements zu einem Verseilverband, mit einer
Verseilstrecke, in der einem drehbaren Verseilorgan wie z. B. einer gelochten
Verseilscheibe, mehrere zumindest zum Teil drehbare Führungsorgane,
beispielsweise gelochte Führungsscheiben, für das oder die Verseilelemente
vorgeschaltet sind, und mit mehreren Antriebseinheiten, die je einem drehbaren
Führungs- und Verseilorgan einzeln zugeordnet sind. Ferner betrifft die
Erfindung ein Betriebsverfahren oder eine Verwendungsweise der
Verseilmaschine zur Produktion eines Verseilverbands.
Verseilelemente können alle Arten von Drähten, Adern, Kabel, Glasfaserleiter,
Schläuche oder auch bereits vorverseilte Produkte sein. Wie bekannt, werden
die Verseilelemente der SZ-Verseilmaschine entweder mittels eines
Ablaufsystems von bewickelten Spulenkörpern übergeben oder kontinuierlich
direkt aus einem vorgeschalteten Fertigungsprozeß zugeführt (Inline-
Verfahren). Der am Ausgang der SZ-Maschine resultierende Verseilverband
(verseiltes Produkt) wird zur anschließenden Weiterverarbeitung abgebunden
und auf Spulenkörper gewickelt oder direkt kontinuierlich mit einer oder
mehreren Mantelschichten im Inline-Verfahren umspritzt (extrudiert).
Bei den derzeit bekannten Verfahren zur SZ-Verseilung werden die
Verseilelemente zwischen einer eingangsseitigen Standscheibe und sich einer
in einem Abstand der Verseilstrecke in Fertigungsrichtung befindlichen,
rotierenden Verseilscheibe auf unterschiedliche Art und Weise zwischen der
Standscheibe und der Verseilscheibe geführt, die jeweils Durchgangslöcher zur
Aufnahme der Verseilelemente besitzen. Es ist bekannt, die Verseilelemente in
länglichen Kunststoffschläuchen oder durch fadenförmige zugfeste
Tragelemente mit daran befestigten Halteelementen (Keramikscheiben) oder
durch einzelne Keramikscheiben zu führen, welche durch einen
Kunststofftorsionsstab verbunden sind.
Der SZ-Verseileffekt wird insbesondere durch eine motorisch angetriebene, um
die eigene Achse sich reversierend drehende Verseilscheibe erreicht. Dabei
gelten folgende Zusammenhänge:
NSchlagS Anzahl der Schläge pro S-Richtung
NSchlagZ Anzahl der Schläge pro Z-Richtung.
Üblicherweise gilt, NSchlagS = NSchlagZ.
NSchlagZ Anzahl der Schläge pro Z-Richtung.
Üblicherweise gilt, NSchlagS = NSchlagZ.
Für die Schlaglänge, an die hohe Genauigkeitsanforderungen gestellt werden,
gilt:
S = V/N
wobei N die Drehzahl der Verseilscheibe und V die Abzugsgeschwindigkeit
sind.
Es ist eine Kabelwickelmaschine bekannt (DE-Offenlegungsschrift 18 11 176),
bei der zwischen der Verseilscheibe und der Standscheibe Führungsscheiben
angeordnet sind, um die zu verseilenden Drähte getrennt zu halten. Die
drehbaren Führungsscheiben unterliegen von den Drähten ausgeübten Kräften
im gleichen Rhythmus, in dem die Legscheibe reversierend angetrieben ist.
Wenn die Spannung in den Drähten zu gering ist, um die Führungsscheiben
anzutreiben, werden diese synchron mit der Legscheibe derart angetrieben, daß
die Winkelverlagerung aller Scheiben, beginnend mit der ersten
Führungsscheibe, in jedem Augenblick im Verhältnis von
1Φ/n : 2Φ/n : 3Φ/n : 4Φ/n : . . . nΦ/n
stehen, wobei Φ die größte Winkelverlagerung nach links und nach rechts der
Verseilscheibe und n die Anzahl der rotierenden Führungsscheiben unter
Einschluß der Verseilscheibe ist. Um die genannten Winkelverhältnisse der
Führungs- und Verseilscheiben untereinander in jedem Augenblick erzielen zu
können, ist der Einsatz einer mechanischen Längswelle (Getriebe) mit einem
den anzutreibenden Scheiben gemeinsamen Antriebsmotor bekannt.
Um die auf die Verseilelemente ausgeübten Zugkräfte zu verringern und höhere
Verseilgeschwindigkeiten erzielen zu können, ist bei einer bekannten
SZ-Verseilvorrichtung etwa der eingangs genannten Art (EP 0 306 087 B1)
vorgeschlagen, für jede mehrerer Führungsscheiben einen eigenen
Antriebsmotor vorzusehen. Die Motordrehzahlen und Drehrichtungen sind
voneinander unabhängig und auch unabhängig von der Drehgeschwindigkeit
des Antriebsmotors der Verseilscheibe steuerbar. Im Rahmen einer
Motorsteuerung wird in Abhängigkeit von einer gespeicherten Sollfunktion durch
einen Spannungssteller, welcher von einer konstanten Eingangsspannung
betrieben wird, eine solche Motorspannung gebildet, daß die Motor-
Drehgeschwindigkeit entsprechend der Sollfunktion verläuft.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine SZ-Verseilmaschine in
Einzelantriebstechnik zu schaffen, bei der in kostengünstiger Bauweise und mit
hoher Präzision und Zuverlässigkeit eine Nachführung der drehbaren
Führungsorgane bezüglich des drehbaren Verseilorgans unter minimaler
mechanischer Belastung der Verseilelemente gegeben ist. Zur Lösung wird bei
einer Verseilmaschine mit den eingangs genannten Merkmalen
erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die einzelnen Antriebseinheiten durch ein
gemeinsames, elektronisches, insbesondere digitalelektronisches
Synchronisationssystem zeit-, weg- und/oder winkelbezogen miteinander
gekoppelt sind.
Die überlieferte, von einem einzigen Antrieb bewegte, mechanische Längswelle,
anhand derer die einzelnen Antriebsstationen der Führungs- und
Verseilscheiben synchronisiert sind, wird also gleichsam durch eine "elektrische
Längswelle" bzw. ein "digitalelektronisches Getriebe" ersetzt. Es gibt keine
mechanische Verbindung mehr zwischen den Antriebsstellen, weder als
Schlauchpaket, Scheibchenspeicher mit Drahtseilverbindung, Torsionsstab
noch mechanischer Längswelle oder ähnlichem. Statt dessen wird eine
elektrische Winkelsynchronisation vorgeschlagen, mit der sich die oben aus
dem Stand der Technik genannten Winkelverhältnisse der Führungs- und
Verseilscheiben untereinander mit erhöhter Präzision erzielen lassen. Es wird
der Nachteil mechanischer Verbindungsteile mit hohem Verschleiß vermieden.
Gegenüber dem Stand der Technik mit Einsatz von Schläuchen und
Torsionsstäben beispielsweise läßt sich die Fertigungsgeschwindigkeit erhöhen.
Schwingungen und Vibrationen können über das gesamte Verseilsystem
reduziert werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß sich über die gesamte
Verseilstrecke eine gleichmäßige, das Verseilgut schonende und insbesondere
einstellbare Kraftverteilung realisieren läßt. Es ist eine exakte Kraftübertragung
auch für große Leiterquerschnitte gegeben. Mechanische Reibung ist erheblich
vermindert, und die Verseilparameter lassen sich hochgenau reproduzieren.
Wie noch weiter unten konkreter dargestellt, läßt sich mit dem
erfindungsgemäßen Konzept synchronisierter Einzelantriebe ein modular
aufgebautes System mit einer beliebigen Anzahl von Antriebsstellen
verwirklichen. Durch die mechanische und elektrische Entkopplung der Antriebe
von Abzugseinrichtungen wird ein Höchstmaß an Laufruhe für die
Gesamtmaschine erreicht. Durch den erfindungsgemäßen Ersatz mechanischer
Verbindungen zwischen Verseilorgan und den einzelnen Führungsorganen
sowie zwischen der Verseilscheibe und der Standscheibe durch den Einsatz
von elektrisch einzeln angetriebenen, winkelsynchron gesteuerten,
insbesondere geregelten Einzelscheibenantrieben sind sowohl höhere
Produktionsgeschwindigkeiten erreichbar als auch die Verarbeitung größerer
Verseilelemente als bisher möglich.
Gemäß eingangs genanntem Stand der Technik ist aufgezeigt, daß sich die
vorgeschalteten Führungsorgane in ihrer Winkelstellung an dem Verseilorgan
zu orientieren haben. Dem trägt eine Ausbildung der Erfindung Rechnung, nach
der das Synchronisationssystem seine Ausgabewerte an die Antriebseinheiten
auf der Basis des Wegs, der Winkelstellung, der Geschwindigkeit und/oder
Beschleunigung des Verseilorgans erzeugt. Dazu ist eine Anordnung von
Winkel- und/oder Drehzahlgeber zweckmäßig, die eingangsseitig mit dem
Antriebsmotor für das Verseilorgan und ausgangsseitig mit dem
Synchronisationssystem verbunden sind.
In weiterer Konkretisierung des Erfindungsgedankens besitzt das
Synchronisationssystem Kommunikationsmittel zu in Austausch zeit-, weg-
und/oder winkelbezogener Informationen. Solche können insbesondere Soll-
und Istwerte für eine Regelung der Antriebseinheiten sein. Diese besitzen dem
Synchronisationssystem zugeordnete Schnittstellen, mit denen die
Informationen empfangen und aufbereitet sowie Istwert-Informationen gesendet
werden können.
Mit Vorteil sind die Kommunikationsmittel mit einem Sensor-Aktor-Bussystem,
nachfolgend "Antriebsbussystem", realisiert. Hierfür sind Schnittstellen und
Kommunikationsprotokolle für Bus-Ringstrukturen zur integrierten Echtzeit-
Kommunikation in der Meß-, Steuer- und Regelungstechnik bekannt (vgl. z. B.
"Simolink" oder "SERCOS-Interface"). Um den Anforderungen an zeitlich hoher
Präzision und Schnelligkeit zu genügen, sind Bussysteme, die auf definierte
Arbeitstakte synchronisiert sind (taktsynchrones Betriebsverhalten)
asynchronen vorzuziehen. Die Verwendung einer seriellen Busstruktur hilft den
Aufwand an Verdrahtung einzusparen und läßt sich angesichts der hohen Bit-
Übertragungsraten, die heutzutage mit Lichtleitern möglich sind, entsprechend
den Dynamikvorgaben bewerkstelligen. Bei der Ringstruktur kann einer der
Busteilnehmer, beispielsweise eine mit entsprechender Schnittstelle
ausgestattete Antriebseinheit, die Rolle des Busmasters übernehmen, der dann
in festen Zeitabständen den Arbeitstakt vorgibt, auf den sich die anderen
Teilnehmer bzw. Antriebseinheiten synchronisieren können.
Im Rahmen der Erfindung ist unter "Synchronisationssystem" weniger eine
Hardwareeinheit, als vielmehr ein Softwaremodul zu verstehen, das teilweise
auf der Hardware des Antriebsbusses und teilweise auf der Hardware der
Antriebseinheiten, insbesondere im Zusammenhang mit deren Schnittstellen zu
den Kommunikationsmitteln bzw. dem Bussystem abläuft.
Damit von einer zentralen Leitsteuerung einer größeren Produktionsanlage aus
auf die jeweilige Verseilmaschine zugegriffen werden kann, ist nach einer
Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß die Antriebseinheiten der
Verseilmaschine zusätzlich mit einem Feldbussystem verbunden sind. Dieses
ist im Rahmen einer geschichteten Architektur einer computergestützten
Fertigung auf einer höheren Ebene als das Synchronisationssystem bzw.
dessen Antriebsbus angesiedelt.
Wichtig für eine SZ-Verseilmaschine sind am Anfang der Fertigungsstrecke die
Einschubwalze und am Ausgang die Abzugseinrichtung. Wenigstens die
Abzugseinrichtung ist ebenfalls möglichst winkelsynchron zum Verseilvorgang
anzutreiben bzw. zu drehen. Unter diesen Gesichtspunkten besteht eine
Ausbildung der Erfindung darin, daß mit dem Synchronisationssystem,
gegebenenfalls dessen Kommunikationsmittel und/oder dem
Antriebsbussystem, weitere Antriebseinheiten gekoppelt sind, die der Einschub-
und/oder Abzugseinrichtung der Verseilmaschine zugeordnet sind.
Zur Lösung der eingangs genannten Erfindungsaufgabe wird im Rahmen der
allgemeinen erfinderischen Idee auch ein Betriebsverfahren für bzw. eine
Verwendung der erfindungsgemäßen Verseilmaschine vorgeschlagen, das sich
dadurch auszeichnet, daß im Synchronisationssystem eine den
Antriebseinheiten gemeinsam zugeordnete virtuelle Leitachse generiert wird.
Dies kann entweder in einem der Antriebseinheiten selbst oder in einem
gesonderten Rechner erfolgen, der kommunikationstechnisch mit
Rechnerschnittstellen der Antriebseinheiten verbunden ist. Mit diesem
Verfahrenskonzept können die einzelnen Antriebseinheiten der zu drehenden
Komponenten der Verseilmaschine rechnerisch ermittelten Sollwerten, nämlich
"Leitachswerten" folgen.
Die der Sollwertvorgabe dienenden Leitachswerte können nach einer
Ausbildung des erfindungsgemässen Verfahrens anhand der Drehwinkel-
und/oder Winkelgeschwindigkeitswerte des Verseilorgans bestimmt und an die
Antriebseinheiten übertragen werden. Dies kann gemäss nach stehender
Beziehung erfolgen:
ΦNsoll = ∫ ωist (t)dt
wobei ω (t) die zeitabhängige Ist-Winkelgeschwindigkeit des Verseilorgans ist.
Nach einer weiteren Ausbildung des erfindungsgemässen Verfahrens werden
die Leitachs- bzw. Sollwerte für die einzelnen Antriebseinheiten jeweils aus
einem Soll- oder Istwert einer Abzugsgeschwindigkeit der Verseilelemente
zweckmässig gemäss nachstehender Beziehung gewonnen:
ΦNsoll = (1/S).∫ V(t)dt
wobei V(t) die über die zeitvariable Abzugsgeschwindigkeit und S die konstante
Schlaglänge sind.
Die kommunikationstechnische Übermittlung dieser Werte an die
Antriebseinheiten kann der oben genannte, insbesondere serielle digitale
Antriebsbus mit zeitlich taktsynchronem Verhalten übernehmen. Eine
Vereinfachung ergibt sich, wenn das Antriebsbussystem primär als reiner
Datenbus ausgeführt ist. Damit läßt sich die Notwendigkeit von Zieladressen
vermeiden. Jeder Busteilnehmer bzw. Antriebseinheit entscheidet selbständig,
ob empfangene Informationen für ihn relevant und deshalb weiterzuverarbeiten
sind. Dazu ist die Eichung der Busteilnehmer auf einem gemeinsamen Bustakt
vorteilhaft. Dies dient auch der Beherrschung der bei Verseilprozeßen
auftretenden, zeitlich schnellen bzw. hochdynamischen Vorgänge: Durch die
zeitliche Synchronisation der Busübertragung lassen sich
Übertragungszeitpunkte und -intervalle präzise definieren. Allerdings müssen
dann zwischen zwei Synchron-Taktsignalen möglichst viele Daten übertragen
werden, was hohe Anforderungen an die Übertragungsrate stellt.
Weitere Einzelheiten, Merkmale, Vorteile und Wirkungen auf der Basis der
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung sowie aus den Zeichnungen.
Diese zeigen in jeweils schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine gerätetechnisch veranschaulichte Prinzip-Blockdarstellung einer
erfindungsgemäßen SZ-Verseilmaschine mit Einzelantrieben und
virtueller Leitachse,
Fig. 2 die Drehzahl-Beträge unterschiedlicher Führungs- bzw. Verseilorgane,
aufgetragen über die Verseilstrecke x,
Fig. 3 ein Block-Schema für die Kommunikation und Regelung einer
Antriebseinheit nach der Erfindung,
Fig. 4 das für die Erfindung verwendete Datenübertragungs-Schema des
Antriebsbusses,
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Verwendung der
SZ-Verseilmaschine gemäß Fig. 14.
Gemäß Fig. 1 werden im dargestellten Beispiel vier Verseilelemente 1 in
Fertigungs- bzw. Durchlaufrichtung 2 über Einschubwalzen 3, die der
zugmäßigen Entkopplung der Verseilelemente 1 dienen, einer Verseilstrecke x
zugeführt. Diese besteht aus n=4 durchbohrten Lochscheiben 41, 42, 43, 44, die
in Verseilstützen 5 drehbar gelagert sind. Jede Lochscheibe 41-44 ist
grundsätzlich von einem Drehstromservomotor 6 mit Resolver oder Encoder
über Zahnriemen 7 angetrieben. Die Anzahl der Lochscheiben 41-44 ist
abhängig von der Gesamtlänge der Verseilstrecke x, wofür gilt:
x < Nschlagmax × Smax
Im allgemeinen wird die erste Scheibe 41 stationär bzw. stillstehend gehalten,
also besitzt diese eine Drehzahl N=0 U/min. In Fertigungsrichtung 2 gesehen ist
die letzte Lochscheibe 4 die Verseilscheibe bzw. das Verseilorgan, während die
anderen Führungsfunktionen ausfüllen bzw. Führungsorgane sind. Die
Verseilscheibe 44 bestimmt letztendlich die Schlaglänge S des Produktes, wofür
gilt:
S = V/N4 (1)
Für den Drehwinkel Φ4 der Verseilscheibe gilt:
Φ4 = ∫ ω4.dt (2)
In S-Richtung durchläuft Φ4 positive, in Z-Richtung negative Werte (vgl. Fig. 2).
Gemäß Fig. 1 werden am Ausgang der Verseilstrecke x die Verseilelemente 1
in einem Verseilnippel 8 zusammengefaßt und von dort einer Abzugseinrichtung
8a zugeführt, die als Torsionssperre dient. Die Einschubwalze 3 sowie die
Abzugseinrichtung 8a sind ebenfalls mit Drehstrom-Servomotoren 6 zu ihrem
Antrieb versehen. Jeder Motor 5 wird von einem Frequenzumrichter 9 mit darin
eingebautem Mikroprozessor angesteuert, kontrolliert bzw. geregelt. Letzterer
besitzt Schnittstellen sowohl zu einem Antriebsbus 10 auf Aktor/Sensor-Ebene
als auch zu einem Feldbus 11 auf der nächsthöheren Ebene einer
geschichteten Netzwerk-Architektur. Alle Frequenzumrichter 9 sind an die
beiden Bussystemen 10, 11 vorzugsweise mit Parallelverhalten angekoppelt.
In Fig. 2 ist die relative Winkellage der Lochscheiben 41-44 zueinander gemäß
Vorgabe durch die virtuelle Leitachse veranschaulicht. Bei der als Verseilorgan
dienenden letzten Lochscheibe 44 kann der maximale Winkelausschlag Φ4 ±
360° betragen, während er sich rückwärts bis zum Anfang der Verseilstrecke x
linear über Φ3 = ± 240°, Φ2 ± 120° bis auf Φ1 = 0° für die stillstehende erste
Loch- bzw. Standscheibe 41 vermindert. Entsprechend erniedrigen sich die
Winkelgeschwindigkeiten mit zugehörigen Drehzahlen N1, N2, N3, N4 für die
jeweiligen Lochscheiben 41-44. Die Schräglage der beiden Geraden bzw.
Einhüllenden 12, welche die Beträge des Winkelversatzes Φn und der Drehzahl
Nn für die drehbaren Führungsscheiben 42, 43 bestimmt, hängt wesentlich vom
Drehverhalten der Verseilscheibe 44 ab. Also müssen im praktischen
Verseilbetrieb die Drehwinkel und Drehzahlen der als Führungsorgane
dienenden Lochscheiben 42, 43 der Bewegung der Verseilscheibe 44 nach
einem bestimmten Algorhithmus folgen. Dabei gilt für die Bewegungsgleichung
einer drehbaren Loch- bzw. Führungsscheibe 42, 43:
Φn = fn (Φ4)
ωn = fn (ω4)
Dabei ist gemäß obigen Gleichungen (1) und (2) der Drehwinkel Φ4 der
Verseilscheibe 44 eine Funktion der Abzugsgeschwindigkeit V.
In Fig. 3 ist das Blockschaltbild einer Antriebseinheit mit Elektromotor 6 für eine
beliebige, drehbare Lochscheibe 4 dargestellt. Danach wird der Antriebseinheit
ein Solldrehwinkel ΦNSoll vom Antriebsbus 10 aus mitgeteilt. Gleiches gilt für
einen Drehzahlsollwert ωNSoll im vorliegenden Beispiel. Die Berechnung dieser
Sollwerte kann mit einem Mikroprozessor in einem der Frequenzumrichter 9 der
Antriebseinheiten erfolgen. Diesem berechnetem Sollwinkel bzw. Solldrehzahl
folgen alle anderen Antriebseinheiten des Antriebsverbandes, sie folgen somit
einer virtuellen Leitachse im Rahmen des Erfindungskonzeptes. Damit jeder
einzelne Lochscheibenantrieb der vorgegebenen Bewegungsfunktion Φn(t)
präzise folgt ist im Rahmen der Erfindung der Antriebsdatenbus 10 streng
taktsynchron betrieben. Der auf Lichtwellenleiter als physikalischem
Übertragungsmedium basierende Antriebsdatenbus verbindet die
Antriebseinheiten-Teilnehmer vorzugsweise in einer Ringstruktur. Ein
Teilnehmer (z. B. die Antriebseinheit bzw. der Frequenzumrichter 9 der
Verseilscheibe 44) kann die Rolle eines Dispatchers übernehmen. Alternativ
kann der Dispatcher mit einer Antriebseinheit einer anderen drehbaren
Lochscheibe oder mit einem gesonderten Hardwaremodul realisiert sein.
Gemäß Fig. 4 erzeugt der Dispatcher den Takt in Form eines
Synchronisationstelegrammes mit Synchronisationszeichen SYNCH und steuert
damit den Datenverkehr auf dem Antriebsdatenbus 10. Eine Bus-
Datenübertragungsrate von 11 MBit/sec ist zweckmäßig. Weitere Einzelheiten
zum Datenübertragungsprotokoll sind dem Fachmann aus Fig. 4 ohne weiteres
verständlich.
Gemäß Fig. 1 verbindet der Antriebsdatenbus 10 alle Antriebseinheiten 6, 9 mit
Frequenzumrichter 9 der Verseilstrecke x einschließlich der Einschubwalze 3
und der Abzugseinrichtung 8a. Die Schnittstellen der Mikroprozessoren lesen
bei Aussendung des Synchrontelegrammes (Beginn mit Signal SYNCH) die
benötigten Sollwerte ΦNSoll, ωNSoll (N=4 im Beispiel) ein und schreiben Istwerte
Φnist , ωnist auf den Bus (vgl. Fig. 3). Auf diese Weise sind dem System alle
Zeitverzüge als feste Totzeit bekannt und können kompensiert werden. Das
Ergebnis ist ein hochdynamisch winkelgetreues Verhalten der Lochscheiben 41-44
untereinander und im Verhältnis zum Verseilantrieb, wie es beispielsweise
nach Fig. 2 spezifiziert ist.
Gemäß Fig. 3 werden über Telegrammschnittstellen 12 vom Antriebsbus 10
gelesene Sollwertdaten ΦNSoll, ωNSoll in einen Funktionsbaustein
"Sollwertaufbereitung" 13 gelesen. In diesem ist die oben genannte Funktion fn
(n = 1, . . ., 4) implementiert. Diese kann entweder wie dargestellt vom überlagerten
Feldbus 11 eingelesen werden, oder in dem Funktionsbaustein
"Sollwertaufbereitung" 13 hinterlegt sein. Die Vorgabe der Funktion fn ist
zeitunkritisch und erfolgt beispielsweise bei Produktwechsel. In der
Sollwertaufbereitung 13 werden die vom Antriebsbus 10 gelesenen Sollwerte
zu in internen Winkelsollwert ΦnSoll und zu in internen Geschwindigkeitssollwert
ωnSoll entsprechend der Funktion fn umgeformt. Die Ergebnisse werden einem
Winkellageregler 14 und einem Drehzahlregler 15 zugeführt. Diese besitzen
zusätzlich Istwert-Eingänge 16, die dem Ausgang eines Drehzahlgebers
und/oder Winkellagegebers 17 zugeordnet sind, der das Drehverhalten des
Servomotors 6 abtastet. Zwischen dem Istwerteingang 16 des
Winkellagereglers 14 und dem Ausgang des Gebers 17 ist ein weiterer
Funktionsbaustein "Lageistwertaufbereitung" 18 eingefügt, über den mittels
einer damit kombinierten Ausgangsschnittstelle 19 vom Geber 17 abgeleitete
Istwert-Daten für Winkellage Φnist und Drehzahl ωnist auf den Antriebsbus 10
gesendet werden können. Der Frequenzumrichter 9 ist in an sich bekannter
Weise mit einem Stromregler 20 und einem diesem nachgeschalteten
Wechselrichter-Steuersatz 21 ausgebildet, dessen Ausgang in den Leistungsteil
22 des Frequenzumrichters 9 geführt ist.
Die erfindungsgemäße Funkions- bzw. Verfahrensweise wird nachfolgend
anhand eines Ausführungsbeispiels und Fig. 5 näher erläutert:
Darin ist eine lineare Aufteilung des Verseildralls über die Verseilstrecke x dargestellt, entsprechend Fig. 2. In einem solchen Fall entspricht die Funktion fn einer linearen Beziehung:
Darin ist eine lineare Aufteilung des Verseildralls über die Verseilstrecke x dargestellt, entsprechend Fig. 2. In einem solchen Fall entspricht die Funktion fn einer linearen Beziehung:
Mit N = 4 gilt für
n = 1: Φ1(t) = 0°-Standscheibe
n = 2: Φ2(t) = 1/3.ΦN
n = 3: Φ3(t) = 2/3.ΦN
n = 4: Φ4(t) = ΦN-Verseilscheibe.
n = 1: Φ1(t) = 0°-Standscheibe
n = 2: Φ2(t) = 1/3.ΦN
n = 3: Φ3(t) = 2/3.ΦN
n = 4: Φ4(t) = ΦN-Verseilscheibe.
Anhand der in den Scheiben 41-44 für die Periodenzeitpunkte t=0, t=½, t=T
jeweils eingezeichneten Stellungen der Quadranten 23 ist erkennbar, daß vom
maximalen Winkelausschlag Φ4 = 360° ausgehend für die vorausliegenden
Scheiben 43, 42, 41 ein maximaler Winkelausschlag bei t=T von Φ3 = 240° und
Φ2 = 120° und Φ1 = 0° ergibt. Für t = ½ T ergeben sich Φ4 = 180°, Φ3 = 120°, Φ2 =
60° und Φ1 = 0°. Diese unterschiedlichen Winkelausschläge Φ1, . . . Φ4 werden
von der virtuellen Leitachse über einen gemeinsamen Sollwert ΦNsoll für die
Zeitpunkte T=0, . . . T= ½, . . . T = T den einzelnen Antriebseinheiten über den
Antriebsbus 10 für die Lochscheiben 41-44 vorgegeben. Dieser den
Antriebseinheiten als gemeinsamer Leitachswert vorzugebende Sollwert ΦNsoll
wird von der virtuellen Leitachse aus dem Integral über die
Abzugsgeschwindigkeit V geteilt durch die Schlaglänge S (siehe obige Formeln
(1) und (2)) berechnet. Es ist dann Aufgabe jeder einzelnen Achse bzw.
einzelnen Antriebseinheit, aus der Vorgabe ΦNsoll gemäß der eigenspezifischen
Funktion fn im Sollwertaufbereitungsmodul 13 den eigenen internen
Winkellagesollwert Φnsoll zu berechnen. Entsprechendes gilt für den
eigenspezifischen, internen Drehzahlsollwert ωnsoll.
1
Verseilelement
2
Fertigungsrichtung
3
Einschubwalzen
4
,
41
-
44
Lochscheiben
5
Verseilstützte
6
Motor
7
Zahnriemen
8
Verseilnippel
8
a Abzugseinrichtung
9
Frequenzumrichter
10
Antriebsbus
11
Feldbus
12
Telegramm-Schnittstelle
13
Sollwertaufbereitung
14
Winkellageregler
15
Drehzahlregler
16
Ist-Wert-Eingänge
17
Geber
18
Aufbereitung, Istwert
19
Ausgangsschnittstelle
20
Stromregler
21
Wechselrichter-Steuersatz
22
Leistungsteil
23
Quadrant
x Verseilstrecke
SYNCH Synchronisationstelegramm
x Verseilstrecke
SYNCH Synchronisationstelegramm
Claims (20)
1. Maschine zum reversierenden beziehungsweise SZ-Verseilen mindestens eines
Verseilelements (1) zu einem Verseilverband, mit einer Verseilstrecke (x), in der
einem drehbaren Verseilorgan (44), beispielsweise gelochte Verseilscheibe (44),
mehrere, zumindest zum Teil drehbare Führungsorgane (41, 42, 43), beispiels
weise gelochte Führungsscheiben (41, 42, 43), für das oder die Verseilelemente
(1) vorgeschaltet sind, und mit mehreren Antriebseinheiten (6, 9), die je einem
drehbaren Führungs- und Verseilorgan (42, 43, 44) einzeln zugeordnet sind, da
durch gekennzeichnet, daß die Antriebseinheiten (6, 9) durch ein gemeinsames
elektronisches Synchronisationssystem zeit-, weg- und/oder winkelbezogen mit
einander gekoppelt sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Synchronisati
onssystem auf den Weg, die Winkelstellung, Geschwindigkeit und/oder Be
schleunigung des Verseilorgans (44) bezogen ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem
Verseilorgan (44) verbundene Antriebseinheit (6, 9) einen mit ihrem Antriebsmo
tor (6) und/oder der Drehung des Verseilorgans (44) gekoppelten Winkel-
und/oder Drehzahlgeber (17) aufweist, mit dem das Synchronisationssystem
eingangsseitig gekoppelt ist.
4. Maschine nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Syn
chronisationssystem Kommunikationsmittel zum Austausch zeit-, weg- und/oder
winkelbezogener Informationen, insbesondere von Soll- und Istwerten (ΦN
soll; ωNsoll) für eine Regelung der Antriebseinheiten (6, 9), und die Antriebsein
heiten dem Synchronisationssystem zugeordnete Schnittstellen (12, 19) zum
Empfang, Senden und zur Aufbereitung solcher Informationen aufweisen.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kommunikati
onsmittel mit einem vorzugsweise seriellen Antriebsbussystem (10) insbesonde
re in Ringstruktur und/oder mit zeitlich taktsynchronem Verhalten (SYNCH) reali
siert sind, mit dem die Antriebseinheiten (6, 9) über die Schnittstellen (12, 19) ge
koppelt sind.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsbussy
stem (10) nach einer Dispatcherstruktur und/oder hierarchisch nach einer Ma
ster/Slave-Struktur organisiert ist, wobei eine Antriebseinheit (6, 9) als zumindest
Teil des Synchronisationssystems als Dispatcher und/oder Master den Antriebs
bus (10) dominiert und/oder für diesen einen Synchrontakt (SYNCH) vorgibt.
7. Maschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Synchro
nisationssystem auf den Antriebseinheiten (6, 9), insbesondere auf der des Ver
seilorgans (44), in Verbindung mit der oder den Schnittstellen (12, 19), und/oder
auf dem Antriebsbussystem (10) als Softwaremodul implementiert ist.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Antriebseinheit (6, 9) ein mit der Schnittstelle (12) verbundenes Aufbereitungs
modul (13) besitzt, in das ein Algorithmus zur Verarbeitung der Informationen
hinterlegt oder aktuell einlesbar ist.
9. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebseinheiten (6, 9) zusätzlich mit einem Feldbussystem (11) höherer
Ebene als das Synchronisationssystem oder gegebenenfalls der Antriebsbus
(10) verbunden sind.
10. Maschine nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufberei
tungsmodul (13) über die Schnittstelle (12) mit dem Feldbussystem (11) gekop
pelt ist.
11. Maschine nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Antriebseinheit (6, 9) einen mit ihrem Antriebsmotor (6) gekoppelten Winkel-
und/oder Drehzahlgeber (17) und einen mit diesem eingangsseitig verbundenen
Winkel- und/oder Drehzahlregler (14, 15) aufweist, die eingangsseitig über die
Schnittstelle (12) mit dem Synchronisationssystem, gegebenenfalls dessen
Kommunikationsmitteln und/oder dem Antriebsbussystem (10) gekoppelt sind.
12. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das in einer Durchlaufrichtung (2) für die Verseilelemente (1) gesehen erste
Führungsorgan (41) unbewegt beziehungsweise stationär gehalten ist.
13. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem Synchronisationssystem, gegebenenfalls dessen Kommunikati
onsmitteln und/oder dem Antriebsbussystem (10), weitere Antriebseinheiten für
eine Einschub- und/oder Abzugseinrichtung (3, 8a) gekoppelt sind.
14. Verfahren zum Betrieb oder-zur Verwendung der Maschine nach einem der vor
angehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Synchronisations
system eine virtuelle Leitachse generiert wird, die den Antriebseinheiten (6, 9)
gemeinsam zur Sollwertvorgabe zugeordnet ist.
15. Verfahren nach Anspruch 14 für die Maschine nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß als virtuelle Leitachs- beziehungsweise Sollwerte (ΦNsoll, ωNsoll)
die Drehwinkel- und/oder Winkelgeschwindigkeitswerte (Φ4, ω4) des Verseilor
gans (44) ermittelt und den Antriebseinheiten mitgeteilt werden.
16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitachs- bezie
hungsweise Sollwerte (ΦNsoll, ωNsoll) jeweils aus einem Soll- oder Istwert einer Ab
zugsgeschwindigkeit (V) der Verseilelemente (1) in Verbindung mit einer
Schlaglänge für die Verseilelemente (1) errechnet werden.
17. Verfahren nach Anspruch 14, 15 oder 16 für die Maschine nach Anspruch 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Bestimmung der Leitachs- beziehungsweise
Sollwerte (ΦNsoll, ωNsoll) in jeder Bus-Takteinheit (SYNCH) erfolgt.
18. Verfahren nach Anspruch 17 und 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß für
die Bestimmung der Leitachs- beziehungsweise Sollwerte (ΦNsoll, ωNsoll) diejeni
gen Istwerte für die Abzugsgeschwindigkeit (V) und/oder Drehzahl (ω4) des Ver
seilorgans (44) verwendet werden, die zuletzt ermittelt und/oder gemessen wur
den.
19. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 18 für die Maschine nach Anspruch
8, dadurch gekennzeichnet, daß in zumindest den Antriebseinheiten (6, 9), die
den Führungsorganen (42, 43) zugeordnet sind, das Aufbereitungsmodul (13)
nach einem eigen spezifischen Algorithmus den Verseilorgan-Drehwinkel-
und/oder -Winkelgeschwindigkeitswert (Φ4, ω4) oder eine darauf oder auf die Ab
zugsgeschwindigkeit (V) basierende Sollwertvorgabe (ΦNsoll, ωNsoll) in einen inter
nen Sollwert (Φnsoll, ωNdsoll) für Winkelstellung und -geschwindigkeit umrechnet.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 bis 19 für die Maschine nach Anspruch
5, gekennzeichnet durch die taktweise Aufgabe (SYNCH) von Synchrontele
grammen mit Sollwertinformationen auf das Antriebsbussystem (10) für die An
triebseinheiten (6, 9).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998116189 DE19816189C2 (de) | 1998-04-14 | 1998-04-14 | SZ-Verseilmaschine mit Einzelantrieben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998116189 DE19816189C2 (de) | 1998-04-14 | 1998-04-14 | SZ-Verseilmaschine mit Einzelantrieben |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19816189A1 true DE19816189A1 (de) | 1999-10-28 |
| DE19816189C2 DE19816189C2 (de) | 2000-03-09 |
Family
ID=7864287
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998116189 Expired - Lifetime DE19816189C2 (de) | 1998-04-14 | 1998-04-14 | SZ-Verseilmaschine mit Einzelantrieben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19816189C2 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
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| DE19816189C2 (de) | 2000-03-09 |
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