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DE19816728A1 - Elektrisches wassergeschütztes Unterputzinstallationsgerät - Google Patents

Elektrisches wassergeschütztes Unterputzinstallationsgerät

Info

Publication number
DE19816728A1
DE19816728A1 DE1998116728 DE19816728A DE19816728A1 DE 19816728 A1 DE19816728 A1 DE 19816728A1 DE 1998116728 DE1998116728 DE 1998116728 DE 19816728 A DE19816728 A DE 19816728A DE 19816728 A1 DE19816728 A1 DE 19816728A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
installation
installation device
collar
sealing ring
mounting surface
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1998116728
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Lisson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ABB AG Germany
Original Assignee
ABB Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ABB Patent GmbH filed Critical ABB Patent GmbH
Priority to DE1998116728 priority Critical patent/DE19816728A1/de
Publication of DE19816728A1 publication Critical patent/DE19816728A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/12Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting
    • H02G3/121Distribution boxes; Connection or junction boxes for flush mounting in plain walls
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/088Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof casings or inlets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein elektrisches wassergeschütztes Unterputzinstallationsgerät zum Einbau in einer Wandeinbauöffnung, zum Beispiel Steckdose, Schalter, Taster, Dimmer oder Telekommunikationsgerät, welches im Außen- wie im Innenbereich, zum Beispiel Dusche, Badezimmer oder Werkräume, zum Einsatz gelangt und einen Geräteeinsatz (20) und einen Abdeckrahmen (26) für das betreffende Installationsgerät aufweist, welche an der jeweiligen Montagefläche (25) unter Einbeziehung einer Dichtung (10) gegen den Zutritt von Feuchtigkeit beziehungsweise Flüssigkeit befestigt sind, wobei als Dichtung ein Dichtring (10) vorgesehen ist, der zwischen der Montagefläche und dem Geräteeinsatz (20) angeordnet ist und daß der Dichtring (10) den Geräteeinsatz (20) seitlich mit einem Zylinder (12) umfaßt, an welchen sich ein umlaufender Kragen (14) anschließt, der zwischen die Montagefläche (25) und den Geräteeinsatz (20) greift.

Description

Die Erfindung betrifft ein elektrisches wassergeschütztes Unterputzinstallationsgerät zum Einbau in eine Wandeinbauöffnung, zum Beispiel Steckdose, Schalter, Taster, Dimmer oder Telekommunikationsgerät, welches im Außen- wie im Innenbereich, zum Beispiel Dusche, Badezimmer oder Werkräume, zum Einsatz gelangt und mit einer Grundplatte versehen ist, an welcher ein Geräteeinsatz für das betreffende Installati­ onsgerät angeordnet ist und welche an der jeweiligen Montagefläche unter Einbezie­ hung einer Dichtung gegen den Zutritt von Feuchtigkeit beziehungsweise Flüssigkeit befestigt ist.
Elektrische Installationsgeräte, die für wassergeschützte Anwendung vorgesehen sind und hierzu wenigstens eine Abdichtung aufweisen, sind im Stand der Technik allge­ mein bekannt. Die Abdichtung wird hierbei häufig zwischen der Montagefläche und dem betreffenden Installationsgerät angeordnet, um so das Eindringen von Feuchtig­ keit oder Flüssigkeit zu verhindern.
Bei diesen bekannten Installationsgeräten sind die Abdichtungen üblicherweise aus Moosgummi, welches an der jeweiligen Abdeckung angeklebt ist, das heißt, abgese­ hen von dem zusätzlichen Arbeitsgang ist das wassergeschützte Installationsgerät nicht sortenrein, was für eine Wiederverwertung der eingesetzten Materialien nachteilig ist, da sie zunächst aufwendig getrennt werden müssen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, ein Installati­ onsgerät der eingangs genannten Art zu schaffen, das mit möglichst geringem Aufwand wassergeschützt ausgebildet ist und dennoch kostengünstig zu fertigen ist, auch im Hinblick auf die immer bedeutsamer werdende Umweltverträglichkeit, insbesondere die Wiederverwertbarkeit (Recycle-Fähigkeit) der eingesetzten Werkstoffe.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildun­ gen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Gemäß der Erfindung ist daher als Dichtung ein Dichtring vorgesehen, der zwischen der Grundplatte und dem Geräteeinsatz angeordnet ist. Hierbei umfaßt der Dichtring den Geräteeinsatz seitlich mit einem Zylinder, an welchen sich ein umlaufender Kragen anschließt, der zwischen die Montagefläche und den Geräteeinsatz greift.
Vorteilhafterweise umgreift der umlaufende Kragen des Dichtrings ein tragringartiges Stützteil des Geräteeinsatzes rückseitig, so daß dieser gegenüber der Montagefläche quasi vollkommen isoliert ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Installationsgerä­ tes ist am Außenmantel des Zylinders des Dichtrings wenigstens eine umlaufende Dichtlippe angeformt, welche so hoch ist, daß das tragringartige Stützteil des Geräte­ einsatzes ringsum überragt ist. Die an den Kragen angeformte Dichtlippe legt sich vorteilhafterweise an die auf den Geräteeinsatz aufgesetzte Abdeckung an, wodurch der Geräteeinsatz gegenüber eindringender Flüssigkeit, zum Beispiel Wasser, ge­ schützt ist.
Hierbei kann ergänzend vorgesehen sein, daß an der wandseitigen Kragenfläche ebenfalls wenigstens eine umlaufende Dichtlippe angeformt ist, welche das Eindringen von Flüssigkeit durch den zwischen dem Kragen und der Montagefläche verhindert.
Um das Eindringen von Flüssigkeit, zum Beispiel infolge von Spritz- oder Schlagwas­ ser, in die Wandeinbauöffnung sicher zu verhindern, ist gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung vorgesehen, daß wenigstens eine am Außenmantel des Zylinders des Dichtrings angeformte umlaufende Dichtlippe nach Montage mit der Innenwandung der betreffenden Wandeinbauöffnung zusammenarbeitet.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung können am Außenmantel des den Geräteeinsatz umfassenden Zylinders des Dichtrings drei umlaufende Dichtlippen angeformt sein, die im axialen Abstand zueinander angeordnet sind.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung sieht neben den bereits erläuterten Merk­ malen vor, daß am Außenrand des an den Zylinder anschließenden Kragens ein um­ laufender Dichtrand unter einem Winkel von wenigstens 45° zur Zylinderachse ange­ formt ist, der mit dem Geräteeinsatz zusammenarbeitet. Dieser umlaufende Dichtrand weist vorteilhafterweise eine Breite von wenigstens der doppelten Kragendicke auf. Hierdurch ist mit großer Sicherheit gewährleistet, daß ein zwischen dem Geräteeinsatz und der zugehörigen Abdeckung bestehender Spalt überbrückt, das heißt gegen den Zutritt von Flüssigkeit geschützt ist.
Diese und weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles sollen die Erfin­ dung, vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung sowie besonde­ re Vorteile der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Explosionsdarstellung einer aus einem Dichtring gemäß der Erfindung, einem Geräteeinsatz und einem Abdeckrahmen gebildeten Geräteeinheit in Schrägansicht;
Fig. 2 einen Dichtring gemäß der Erfindung und
Fig. 3 eine Ausschnittvergrößerung "X" aus Fig. 2.
In Fig. 1 ist in Form einer Explosionsdarstellung eine beispielhafte Gestaltung einer aus einem Dichtring 10 gemäß der Erfindung, einem Geräteeinsatz 20 mit einem Gerä­ tesockel 22 und einem Abdeckrahmen 26 gebildeten Geräteeinheit in Schrägansicht gezeigt, anhand welcher die Einbaulage und die hiermit verbundene allgemeine Pro­ blematik für Dichtringe für elektrische Installationsgeräte erkennbar ist.
Ohne auf den lediglich zum Gesamtsystem gehörigen Geräteeinsatz 20 beziehungs­ weise Abdeckrahmen 26 jeweils näher einzugehen, soll im folgenden die Besonderheit des erfindungsgemäßen Dichtringes 10 anhand des gezeigten Ausführungsbeispieles veranschaulicht werden.
Der in Fig. 1 in Schrägansicht auf die Frontseite und in Fig. 2 im Längsschnitt darge­ stellte Dichtring 10 besitzt einen zylindrischen Bereich 12, der in Einbaulage den Gerä­ tesockel 22 des betreffenden Geräteeinsatzes 20 umfaßt, sowie einen hieran an einem Ende radial anschließenden Kragen 14, der einen mit dem Gerätesockel 22 des Gerä­ teeinsatzes 20 verbundenen Tragring 24 einfaßt und untergreift.
Um eine problemlose Montage zu gewährleisten besitzt der Kragen 14 des Dichtrings 10 ebenso wie der zugeordnete Tragring 24 des Geräteeinsatzes 20 gleichmäßig am Umfang verteilt angeordnete sogenannte Schlüsselloch-Öffnungen 16, die beispiels­ weise zur Montage mittels Schrauben an der betreffenden Montagefläche dienen.
Anhand der in Fig. 2 gezeigten Längsschnittdarstellung ist ersichtlich, daß sowohl der zylindrische Bereich 12 als auch der hieran einstückig angeformte Kragen 14 jeweils mit umlaufenden Dichtlippen 18, 19 versehen sind, welche darauf abzielen, Flüssigkeit, insbesondere elektrisch leitende Flüssigkeit, wie zum Beispiel Wasser, daran zu hin­ dern, hinter das an einer Montagefläche 25 angebrachte, hier nur als Geräteeinsatz 20 gezeigte Installationsgerät zu gelangen und hierdurch Störungen beziehungsweise Schäden zu verursachen.
Während am Kragen eine Dichtlippe 18 als umlaufender elastischer Dichtrand ange­ formt ist, der sich an den darauf abstützenden Tragring 24 beziehungsweise den Ab­ deckrahmen 26 (hier vereinfacht dargestellt) anlegt, ist der zylindrische Bereich 12 mit im achsialen Abstand zueinander angeordneten, außen angeformten umlaufenden Dichtlippen 19 versehen, die mit der Innenwand der jeweiligen Wandeinbaudose 28 zusammenarbeiten, in welche der betreffende Geräteeinsatz 20 eingreift.
Vorteilhafterweise ist zumindest die dem freien Ende des zylindrischen Bereiches 12 benachbarte, daran angeformte Dichtlippe 19 derart gestaltet, daß sie einen asymme­ trischen Querschnitt aufweist, indem sie sich zum Kragen hin stetig erweitert, wobei sie im Scheitelpunkt zum zylindrischen Bereich quasi zurückspringt und so eine Sperre bildet gegen jedwedes Medium, das bis hierher vorgedrungen sein sollte.
Schließlich ist dem umlaufenden Dichtrand 18 entgegengerichtet an der Rückseite des Kragens 14 wenigstens ein umlaufender Dichtsteg 17 angeformt, der nach Montage mit der Montagefläche 25 zusammenarbeitet.

Claims (8)

1. Elektrisches wassergeschütztes Unterputzinstallationsgerät zum Einbau in einer Wandeinbauöffnung, zum Beispiel Steckdose, Schalter, Taster, Dimmer oder Telekommunikationsgerät, welches im Außen- wie im Innenbereich, zum Beispiel Du­ sche, Badezimmer oder Werkräume, zum Einsatz gelangt und einen Geräteeinsatz (20) und einen Abdeckrahmen (26) für das betreffende Installationsgerät aufweist, wel­ che an der jeweiligen Montagefläche (25) unter Einbeziehung einer Dichtung (10) ge­ gen den Zutritt von Feuchtigkeit beziehungsweise Flüssigkeit befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß als Dichtung ein Dichtring (10) vorgesehen ist, der zwi­ schen der Montagefläche und dem Geräteeinsatz (20) angeordnet ist und daß der Dichtring (10) den Geräteeinsatz (20) seitlich mit einem Zylinder (12) umfaßt, an wel­ chen sich ein umlaufender Kragen (14) anschließt, der zwischen die Montagefläche (25) und den Geräteeinsatz (20) greift.
2. Installationsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der um­ laufende Kragen (14) des Dichtrings (10) ein tragringartiges Stützteil (24) des Geräte­ einsatzes (20) rückseitig umfaßt.
3. Installationsgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß am Außenmantel des Zylinders (12) des Dichtrings (10) wenigstens eine umlaufende Dichtlippe (19) angeformt ist.
4. Installationsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Au­ ßenmantel des Zylinders (12) des Dichtrings (10) drei umlaufende Dichtlippen (19) an­ geformt sind, die im axialen Abstand zueinander angeordnet sind.
5. Installationsgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die wenigstens eine am Außenmantel des Zylinders (12) des Dichtrings (10) angeformte umlaufende Dichtlippe (19) nach Montage mit der Innenwandung der betreffenden Wandeinbauöffnung (28) zusammenarbeitet und hierdurch das Eindrin­ gen von Feuchtigkeit beziehungsweise Flüssigkeit verhindert.
6. Installationsgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekenn­ zeichnet, daß am Außenrand des an den Zylinder (12) anschließenden Kragens (14) ein umlaufender Dichtrand (18) angeformt ist, der mit dem Abdeckrahmen (26) zusam­ menarbeitet.
7. Installationsgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der um­ laufende Dichtrand (18) eine Breite von wenigstens der doppelten Kragendicke auf­ weist.
8. Installationsgerät nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß dem umlaufenden Dichtrand (18) entgegengerichtet an der Rückseite des Kragens (14) wenigstens ein umlaufender Dichtsteg (17) angeformt ist, der nach Montage mit der Montagefläche (25) zusammenarbeitet.
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