DE19814224C2 - Leuchtengehäuse - Google Patents
LeuchtengehäuseInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Leuchtengehäuse zum
Einbau in eine Einbauöffnung, insbesondere für eine Leuchte
in einem Kraftfahrzeug, mit einem von vorne in die Einbau
öffnung einsetzbaren Einbaurahmen und mit zwei auf einander
gegenüberliegenden Seiten am Leuchtengehäuse befestigten
Haltebügeln, die bei eingebautem Leuchtengehäuse die Einbau
öffnungswand jeweils mit einer Anlagefläche hintergreifen,
wobei einer der Haltebügel aus einer inneren Schwenklage in
seine hintergreifende äußere Schwenklage verschwenkbar ist.
Ein derartiges Leuchtengehäuse ist beispielsweise durch die
EP 0 524 830 A2 bekanntgeworden.
Um eine Leuchte bzw. ein Leuchtengehäuse in einen Einbauaus
schnitt (Einbauöffnung) im Dachhimmel eines Fahrzeugs ein
bauen zu können, ist es bekannt, im Bereich der Einbauöff
nung einen zusätzlichen Metallrahmen im Dachhimmel zu mon
tieren. An diesem Metallrahmen läßt sich das Leuchtengehäuse
dann z. B. über eine Clipsverbindung befestigen. Das Lösen
dieser Befestigung, z. B. für einen Glühlampenwechsel, ist
nicht immer ganz einfach.
Das aus der EP 0 524 830 A2 bekannte rahmenförmige Leuchten
gehäuse wird in einer quadratischen Einbauöffnung im Dach
himmel eines Kraftfahrzeuges befestigt, indem es, an der dem
Benutzer zugewandten Innenseite des Dachhimmels anliegend,
den Dachhimmel auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten
hintergreift. Dazu weist das Leuchtengehäuse auf einer Seite
eine Halteaufnahme mit feststehendem Haltebügel und auf der
gegenüberliegenden Seite eine Haltebügelverriegelung auf,
deren Haltebügel am Leuchtengehäuse über ein Filmscharnier
angelenkt ist. Wenn das Leuchtengehäuse mit dem feststehen
den Haltebügel auf den Dachhimmel aufgeschoben ist und auch
auf der gegenüberliegenden Seite innen am Dachhimmel an
liegt, wird der andere Schwenkhebel in seine den Dachhimmel
hintergreifende Stellung verschwenkt und in dieser Stellung
verriegelt. Danach wird die Rahmenöffnung des Leuchtengehäu
ses durch eine Lichtscheibe verschlossen.
Bei der Montage dieses bekannten Leuchtengehäuses sind somit
lediglich drei Einbauschritte erforderlich, nämlich Auf
schieben des feststehenden Haltebügels auf die Wand des
Dachhimmels, Verriegeln des verschwenkten Haltebügels und
Einsetzen der Lichtscheibe.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die
Montage eines Leuchtengehäuses der eingangs genannten Art
noch weiter zu vereinfachen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe auf ebenso überraschend
einfache wie wirkungsvolle Art und Weise dadurch gelöst, daß
auch der andere Haltebügel aus einer inneren Schwenklage in
seine hintergreifende äußere Schwenklage verschwenkbar ist
und daß ein zumindest teilweise in die Rahmenöffnung des
Einbaurahmens einführbares Einführteil vorgesehen ist, das
beim Einführen jeweils durch Auflaufen auf eine im Winkel
zur Anlagefläche stehende Auflauffläche der Haltebügel die
Haltebügel aus ihrer inneren in ihre äußere Schwenklage ver
schwenkt.
Der mit der Erfindung erzielbare Vorteil besteht darin, daß
die beiden Haltebügel aus einer zunächst in die Rahmenöff
nung hineinragenden inneren Schwenklage, in der sie das Ein
setzen des Einbaurahmens in die Einbauöffnung nicht behin
dern, durch das Einführteil jeweils in ihre hintergreifenden
äußeren Schwenklagen verschwenkt werden und gleichzeitig ge
gen Zurückschwenken gesichert sind.
Indem der Dachhimmel zwischen den Haltebügeln und dem Ein
baurahmen im Leuchtengehäuse festgeklemmt wird, ist das
Leuchtengehäuse in der Einbauöffnung des Dachhimmels sicher
gehalten. Das erfindungsgemäße Leuchtengehäuse kann so auch
in einen labilen Dachhimmel montiert und in einem Kraftfahr
zeug z. B. als Innenleuchte, Motorraumleuchte oder als Kof
ferraumleuchte eingesetzt werden.
Das Einführteil ist bei bevorzugten Ausführungsformen der
Erfindung am Einbaurahmen schwenkbar gelagert, so daß es in
die Rahmenöffnung eingeschwenkt werden kann. Das Einführteil
kann aber auch ein separates Teil sein, das von vorne in die
Rahmenöffnung eingesetzt wird.
Besonders vorteilhaft sind dabei der Einbaurahmen und das
Einführteil über ein Filmscharnier miteinander verbunden.
Dies ermöglicht insbesondere die kostengünstige Herstellung
von Einbaurahmen und Einführteil als einstückiges Spritz
teil.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist vorgese
hen, daß auch die beiden Haltebügel am Einbaurahmen jeweils
über ein Filmscharnier schwenkbar gelagert sind. Dies ermög
licht ebenfalls die kostengünstige Herstellung von Einbau
rahmen und Haltebügeln als einstückiges Spritzteil.
Damit die beiden Haltebügel gleichzeitig durch das z. B. ein
geschwenkte Einführteil verschwenkt werden können, verläuft
vorzugsweise die Schwenkachse des Einführteils etwa recht
winklig zu den Haltebügel-Schwenkachsen.
Um das in die Rahmenöffnung z. B. eingeschwenkte Einführteil
in der Stellung, in der es die Haltebügel gegen Zurück
schwenken aus der hintergreifenden Stellung sichert, zu fi
xieren, läßt sich das eingeschwenkte Einführteil mit dem
Einbaurahmen verrasten. Nach Lösen der Rastverbindung und
Aufschwenken des Einführteils läßt sich die zweckmäßigerwei
se im Einbaurahmen vorgesehene Lampe austauschen bzw. das
Leuchtengehäuse aus der Einbauöffnung ausbauen.
In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung können die bei
den Haltebügel jeweils als Winkel ausgebildet sein, dessen
einer Schenkel die Anlagefläche und dessen anderer Schenkel
die Auflauffläche bildet. Es versteht sich, daß der oder die
Haltebügel, sofern sie sich nach dem Einsetzen des Einbau
rahmens in die Einbauöffnung bereits in ihrer hintergreifen
den äußeren Schwenklage befinden, beim Einführen des Ein
führteils nicht mehr verschwenkt werden.
Von besonderem Vorteil sind solche Ausführungsformen des
Leuchtengehäuses, bei denen das Einführteil an einer Licht
scheibe vorgesehen ist. Diese Lichtscheibe deckt zumindest
die Rahmenöffnung, vorzugsweise zusätzlich auch den Einbau
rahmen, ab.
Bei ganz besonders bevorzugten Ausführungsformen der Erfin
dung ist das gesamte Leuchtengehäuse ein einstückiges
Spritzteil. Dies ermöglicht die äußerst kostengünstige Her
stellung von Einbaurahmen, Einführteil und Haltebügeln als
einstückiges Kunststoff-Spritzteil. Die Werkzeugkosten sind
besonders niedrig, da zum Herstellen des Leuchtengehäuses
kein Schieber erforderlich ist.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Be
schreibung und der Zeichnung. Ebenso können die vorstehend
genannten und die noch weiter aufgeführten Merkmale erfin
dungsgemäß jeweils einzeln für sich oder zu mehreren in be
liebigen Kombinationen Verwendung finden. Die gezeigten und
beschriebenen Ausführungsformen sind nicht als abschließende
Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaf
ten Charakter für die Schilderung der Erfindung.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird an
hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 das erfindungsgemäße Leuchtengehäuse im einbaube
reiten geöffneten Zustand mit in eine Rahmenöff
nung hineinragenden Haltebügeln; und
Fig. 2 das Leuchtengehäuse der Fig. 1 mit in ihre hinter
greifende Einbaustellung verschwenkten Haltebü
geln.
Das in der Zeichnung dargestellte Leuchtengehäuse 1 läßt
sich in eine Einbauöffnung in der Innenverkleidung eines
Kraftfahrzeugs, z. B. in einen Einbauausschnitt im Dachhimmel
des Kraftfahrzeugs, einbauen.
Das einstückige Leuchtengehäuse 1 umfaßt einen rechteckigen
Einbaurahmen 2 sowie ein rahmenförmiges Einführteil 3 und
zwei Haltebügel 4, die jeweils am Einbaurahmen 2 schwenkbar
befestigt sind. Das Einführteil 3 ist an der Innenseite ei
ner Lichtscheibe 5 vorgesehen, die mit dem Einbaurahmen 2
über ein Filmscharnier 6 verbunden ist, und läßt sich in ei
ne Rahmenöffnung 7 des Einbaurahmens 2 einschwenken.
Jeder Haltebügel 4 ist im Ausführungsbeispiel als Rechteck
winkel ausgestaltet, der an seinem einen Schenkel (Innen
schenkel 4a) über ein Filmscharnier 8 mit dem Einbaurahmen 2
verbunden ist. Die beiden Haltebügel 4 sind einander gegen
überliegend im Bereich der Rahmenöffnung 7 angeordnet, wobei
die Schwenkachsen der beiden Filmscharniere 8 zueinander
parallel und jeweils rechtwinklig zu der Schwenkachse des
Filmscharniers 6 verlaufen.
In Fig. 1 sind die beiden Haltebügel 4 in einer inneren
Schwenklage dargestellt, in der ihre Innenschenkel 4a in die
Rahmenöffnung 7 bis in die Bewegungsbahn des Einführteils 3
hineinragen. Indem das Einführteil 3 beim Einschwenken mit
seiner Wand 9 jeweils auf die Oberseite (Auflauffläche 10)
der Haltebügel 4 aufläuft, werden diese aus der in die Bewe
gungsbahn eingreifenden inneren Schwenklage nach außen ver
schwenkt, bis sie in ihrer Endlage (Fig. 2) jeweils mit ih
rem Außenschenkel 4b an einer Anschlagfläche 11 des Einbau
rahmens 2 anliegen. In dieser Endlage liegen die Innenschen
kel 4a jeweils parallel an einer Anschlagleiste 12 des Ein
führteils 3 an, wodurch sie gegen Zurückschwenken nach innen
gesichert sind.
Mit nach innen geschwenkten Haltebügeln 4 wird das geöffnete
Leuchtengehäuse 1 (Fig. 1) von vorne in eine Einbauöffnung
eingesetzt, bis es mit seinem vorderen Außenrand 13 an der
Wand der Einbauöffnung anliegt. Dann wird das Leuchtengehäu
se 1 durch Verschwenken der Lichtscheibe 5 geschlossen, wo
durch die Haltebügel 4 nach außen verschwenken und die Wand
jeweils mit der einen Seite (Anlagefläche 14) ihrer Außen
schenkel 4b hintergreifen. Indem zwei an der Innenseite der
Lichtscheibe 5 vorgesehene Rastvorsprünge 15 den Einbaurah
men 2 bei 16 hintergreifen, ist die Lichtscheibe 5 bei ge
schlossenem Leuchtengehäuse 1 mit dem Einbaurahmen 2 verra
stet.
Claims (9)
1. Leuchtengehäuse (1) zum Einbau in eine Einbauöffnung,
insbesondere für eine Leuchte in einem Kraftfahrzeug,
mit einem von vorne in die Einbauöffnung einsetzbaren Einbaurahmen (2) und
mit zwei auf einander gegenüberliegenden Seiten am Leuchtengehäuse (1) befestigten Haltebügeln (4), die bei eingebautem Leuchtengehäuse (1) die Einbauöff nungswand jeweils mit einer Anlagefläche (14) hinter greifen,
wobei einer der Haltebügel (4) aus einer inneren Schwenklage in seine hintergreifende äußere Schwenkla ge verschwenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß auch der andere Haltebügel (4) aus einer inneren Schwenklage in seine hintergreifende äußere Schwenkla ge verschwenkbar ist und
daß ein zumindest teilweise in die Rahmenöffnung (7) des Einbaurahmens (2) einführbares Einführteil (3) vorgesehen ist, das beim Einführen jeweils durch Auf laufen auf eine im Winkel zur Anlagefläche (14) ste hende Auflauffläche (10) der Haltebügel (4) die Halte bügel (4) aus ihrer inneren in ihre äußere Schwenklage verschwenkt.
mit einem von vorne in die Einbauöffnung einsetzbaren Einbaurahmen (2) und
mit zwei auf einander gegenüberliegenden Seiten am Leuchtengehäuse (1) befestigten Haltebügeln (4), die bei eingebautem Leuchtengehäuse (1) die Einbauöff nungswand jeweils mit einer Anlagefläche (14) hinter greifen,
wobei einer der Haltebügel (4) aus einer inneren Schwenklage in seine hintergreifende äußere Schwenkla ge verschwenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß auch der andere Haltebügel (4) aus einer inneren Schwenklage in seine hintergreifende äußere Schwenkla ge verschwenkbar ist und
daß ein zumindest teilweise in die Rahmenöffnung (7) des Einbaurahmens (2) einführbares Einführteil (3) vorgesehen ist, das beim Einführen jeweils durch Auf laufen auf eine im Winkel zur Anlagefläche (14) ste hende Auflauffläche (10) der Haltebügel (4) die Halte bügel (4) aus ihrer inneren in ihre äußere Schwenklage verschwenkt.
2. Leuchtengehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das Einführteil (3) am Einbaurahmen (2)
schwenkbar gelagert ist.
3. Leuchtengehäuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Einbaurahmen (2) und das Einführteil (3)
über ein Filmscharnier (6) miteinander verbunden sind.
4. Leuchtengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Haltebügel
(4) am Einbaurahmen (2) jeweils über ein Filmscharnier
(8) schwenkbar gelagert sind.
5. Leuchtengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse des
Einführteils (3) etwa rechtwinklig zu den Schwenkach
sen der beiden Haltebügel (4) verläuft.
6. Leuchtengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das in die Rahmenöff
nung (7) bewegte Einführteil (3) und der Einbaurahmen
(2) durch eine Rastverbindung miteinander lösbar ver
rastet sind.
7. Leuchtengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Haltebügel
(4) jeweils als Winkel ausgebildet sind, dessen einer
Schenkel (4a) die Anlagefläche (14) und dessen anderer
Schenkel (4b) die Auflauffläche (10) bildet.
8. Leuchtengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Einführteil (3)
an einer Lichtscheibe (5) vorgesehen ist.
9. Leuchtengehäuse nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtengehäuse
(1) ein einstückiges Spritzteil ist.
Priority Applications (2)
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| DE19814224A DE19814224C2 (de) | 1998-03-31 | 1998-03-31 | Leuchtengehäuse |
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ID=7862995
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| Country | Link |
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1999
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