[go: up one dir, main page]

DE19814075B4 - Verfahren zum Abtasten und Erkennen mehrerer Fotografien und zum Beseitigen von Randfehlern - Google Patents

Verfahren zum Abtasten und Erkennen mehrerer Fotografien und zum Beseitigen von Randfehlern Download PDF

Info

Publication number
DE19814075B4
DE19814075B4 DE19814075A DE19814075A DE19814075B4 DE 19814075 B4 DE19814075 B4 DE 19814075B4 DE 19814075 A DE19814075 A DE 19814075A DE 19814075 A DE19814075 A DE 19814075A DE 19814075 B4 DE19814075 B4 DE 19814075B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
photographs
photograph
image
polygons
high resolution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19814075A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19814075A1 (de
Inventor
Yongchun Lee
Quinton Lamar Sowell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kodak Alaris Inc
Original Assignee
Eastman Kodak Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eastman Kodak Co filed Critical Eastman Kodak Co
Publication of DE19814075A1 publication Critical patent/DE19814075A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19814075B4 publication Critical patent/DE19814075B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/00795Reading arrangements
    • H04N1/00798Circuits or arrangements for the control thereof, e.g. using a programmed control device or according to a measured quantity
    • H04N1/00816Determining the reading area, e.g. eliminating reading of margins
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/00795Reading arrangements
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/387Composing, repositioning or otherwise geometrically modifying originals
    • H04N1/3877Image rotation
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N2201/00Indexing scheme relating to scanning, transmission or reproduction of documents or the like, and to details thereof
    • H04N2201/04Scanning arrangements
    • H04N2201/0402Arrangements not specific to a particular one of the scanning methods covered by groups H04N1/04 - H04N1/207
    • H04N2201/0416Performing a pre-scan

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Image Processing (AREA)
  • Image Analysis (AREA)
  • Combination Of More Than One Step In Electrophotography (AREA)
  • Facsimile Scanning Arrangements (AREA)
  • Editing Of Facsimile Originals (AREA)
  • Facsimile Image Signal Circuits (AREA)

Abstract

Verfahren zum Abtasten und Erkennen mehrerer Fotografien und zum Beseitigen von Randfehlern mit folgenden Schritten:
Anordnen einer Vielzahl von Fotografien (12) auf einem Scanner (11);
Abtasten mit niedriger Auflösung, um eine Vielzahl niedrig aufgelöster Bilder zu erzeugen;
Herstellen einer Vielzahl von Vielecken, wobei jedes Vieleck mindestens eines der niedrig aufgelösten Bilder enthält;
Ermitteln einer Anzahl von Vielecken;
Vergleichen dieser ermittelten Anzahl von Vielecken mit der Anzahl der Fotografien (12),
und wenn die Anzahl der Vielecke kleiner als die Anzahl der Fotografien ist, Neupositionieren sich überlagernder Fotografien (12) und Wiederholen der Abtastung mit niedriger Auflösung sowie der nachfolgenden Schritte;
Bestimmen der Schräglage und Position jeder Fotografie;
Auswählen einer ersten Fotografie;
Abtasten dieser ersten Fotografie mit hoher Auflösung, um ein Bild mit hoher Auflösung zu erzeugen;
gerades Ausrichten des Bildes mit hoher Auflösung und
Ausschneiden des Bildes mit hoher Auflösung, um...

Description

  • Die Erfindung bezieht sich allgemein auf das Abtasten von Fotografien und insbesondere auf das Erkennen der Anzahl und der Schräglage von Fotografien auf einem Scanner-Vorlagenglas und das Neuausrichten und Ausschneiden des digitalisierten Bildes zum Beseitigen von Randfehlern vor dem Drucken.
  • Wie in 1 gezeigt, muß ein Benutzer 10, der eine Kopie einer Fotografie 12 auf einem Scanner 11 anfertigen möchte, die Fotografie 12 auf ein Scanner-Vorlagenglas 14 legen, und zwar so, daß die Vorlage an der oberen Anlageschiene 16 und an der seitlichen Anlageschiene 18 anliegt. Der Benutzer 10 muß zudem auf dem Eingabeschirm 21 das richtige Fotoformat auswählen, d. h. 4 × 6, 5 × 7 usw. Vor dem Drucken des Bildes oder vor dem Abspeichern auf einer Speicherplatte wird eine hoch aufgelöste Abtastung eines festgelegten Abschnitts ausgehend von Ursprungspunkt 19 des Scanners vorgenommen. Dieses Verfahren kommt in einer Reihe von kommerziellen Produkten zum Einsatz.
  • Diese Betriebsweise wirft gewisse Probleme auf. Erstens ist der Benutzer gezwungen, ein einzelnes Foto auf den Scanner zu legen, und zwar in korrekter Ausrichtung zu den Anlageschienen und mit einer Ecke am Ursprungspunkt. Wenn das Bild nicht genau am Ursprungspunkt angelegt wird, erfaßt der Abtastbereich nicht den gesamten Bildbereich, so daß das digitalisierte Bild einen Teil des Scanner-Vorlagenglases mit erfaßt, was sich an einem oder an mehreren Rändern als sogenannter Randfehler 20 bemerkbar macht, wie in 2 gezeigt. Diese Randfehler müssen von den für den Endverbraucher bestimmten Kopien beseitigt werden. Einige Scanner sind mit einem Programm ausgestattet, das den Abtastbereich entlang der horizontalen und vertikalen Ränder abschneidet, um den Randfehler zu beseitigen. Falls jedoch ein Bild gedreht ist, beseitigt das Programm die entlang der Bildlinien auftretenden Randfehler 22 nicht, wie in 3 gezeigt wird. Falls der Benutzer mehrere Fotografien abtasten und die Bilder auf Platte speichern möchte, müssen die Bilder einzeln verarbeitet werden, was recht ineffizient ist.
  • Ferner sei auf die JP 2-143379 hingewiesen, die eine Bildanordnungsvorrichtung mit Mitteln zum Erhalten von Positionsinformationen aufweist, um jeweilige Bilder innerhalb eines vorbestimmten Bereichs, insbesondere hinsichtlich einer Verdrehung der Bilder, neu anzuordnen. Hierdurch soll erreicht werden, dass die Ränder der Bilder gleichmäßig sind.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Abtasten mehrerer Fotografien, zum Erkennen der Anzahl und der Schräglage von Fotografien und zum Beseitigen von Randfehlern durch Ausschneiden des Bildes bereitzustellen.
  • Diese Aufgabe wird duch ein Verfahren zum Abtasten und Erkennen mehrerer Fotografien und zum Beseitigen von Randfehlern nach Anspruch 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird eine Vielzahl von Fotografien auf das Vorlagenglas eines Scanners gelegt. Die Fotografien werden mit geringer Auflösung abgetastet, um eine Vielzahl von Bildern mit geringer Auflösung zu erzeugen. Es wird eine Vielzahl von Vielecken hergestellt, von denen jedes mindestens ein Bild mit geringer Auflösung enthält. Eine Anzahl von Vielecken wird bestimmt und mit der Anzahl von Fotografien verglichen. Ist die Zahl der Vielecke kleiner als die Zahl der Fotografien, werden die Fotografien neu positioniert, um einander überlagernde Fotografien zu trennen, und die Abtastung mit geringer Auflösung wird wiederholt. Für jede der Fotografien wird die Position und Schräglage bestimmt. Eine erste Fotografie wird ausgewählt und mit hoher Auflösung abgetastet, um ein Bild mit hoher Auflösung zu erzeugen. Das Bild mit hoher Auflösung wird gerade ausgerichtet, und es wird ein Bildausschnitt gewählt, um die Randfehler zu beseitigen.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Es zeigen
  • 1 ein Blockdiagramm eines Systems nach dem Stand der Technik zum Abtasten von Fotografien.
  • 2 ein Blockdiagramm eines Systems nach dem Stand der Technik zur Darstellung von Randfehlern.
  • 3 ein Blockdiagramm eines Systems nach dem Stand der Technik zur Darstellung einer Fotografie in Schräglage, eines abgetasteten Bildes und resultierender Randfehler auf der gedruckten Fotografie.
  • 4 ein Blockdiagramm eines erfindungsgemäßen Systems zum automatischen Erkennen der Position einer Fotografie und der Korrektur des Formats und der Schräglage sowie zum Beseitigen von Fehlern.
  • 5 eine schematische Darstellung mehrerer Fotografien auf einem Scanner-Vorlagenglas.
  • 6 ein Blockdiagramm eines Systems zum Erkennen von Fotografien.
  • 7 ein Blockdiagramm eines Systems zur Schwellenwertberechnung eines Bildes.
  • 8 eine Tabelle zum Berechnen der Gradientenstärke.
  • 9 ein Ablaufdiagramm zur Extraktion von Vieleckkonturen.
  • 10 ein Ablaufdiagramm eines Konturenpixel-Erkennungsverfahrens, das in dem bevorzugten Verfahren dieser Erfindung zum Einsatz kommt.
  • 11A, 11B und 11C Diagramme zur Darstellung von Beispielen zur Erzeugung einer Transformationstabelle aus einem 3×3-Bitmap-Muster, einer Umsetzung eines 3×3-Bitmap-Musters in einen Eintrag für die Trans formationstabelle und zur Erzeugung von Befehlen unter Benutzung der Transformationstabelle.
  • 12A12H Definitionen für acht Detektoren des linken Randes, wobei 0 = weiß, 1 = schwarz und X = irrelevant.
  • 13A13H Definitionen für acht Detektoren des rechten Randes, wobei 0 = weiß, 1 = schwarz und X = irrelevant.
  • 14 Veranschaulichung in einer 3×3-Matrix-Form der aus den Randkombinationen nach den Regeln aus Tabelle 1 resultierenden Randmuster;
  • 15A15D Beispiele der Randmusterbefehle, die nach den Regeln aus Tabelle 1 erzeugt worden sind;
  • 16A und 16B einen richtungsbestimmenden Kurvencode und ein Beispiel zur Umsetzung der Kurvencodes in entsprechende Vieleckvektoren;
  • 17 eine schematische Darstellung einer Fotografie in Schräglage auf einem Scanner-Vorlagenglas.
  • 18 ein Diagramm zur Berechnung einer Positionsgröße und eines Schräglagenwinkels einer Fotografie;
  • 19 ein Diagramm zum Erkennen eines Schräglagenwinkels, des oberen Randes und des unteren Randes einer Fotografie;
  • 20 ein Diagramm zur Darstellung einer Sammlung der obersten Schnittpunkte und der untersten Schnittpunkte;
  • 21 ein Histogramm der vertikalen Abstände benachbarter Schnittpunkte;
  • 22 ein Diagramm zur Darstellung der ganz linken Schnittpunkte und der ganz rechten Schnittpunkte;
  • 23 ein Ablaufdiagramm zur schematischen Darstellung des Erkennungsvorgangs für den linken und rechten Rand einer Fotografie;
  • 24 schematische Darstellung der Verfahren zur Schräglagenbeseitigung und zur Bildung des Bildausschnitts.
  • Zum leichteren Verständnis wurden in den Zeichnungen für gleiche Teile gleiche Bezugsziffern benutzt.
  • Bezugnehmend auf 4 werden die Hauptkomponenten und Verarbeitungsstufen eines Systems 30 zum Erkennen und Korrigieren der Schräglage von Fotografien in Form eines Blockdiagramms gezeigt. Die in jedem der Blöcke durchgeführten Arbeitsschritte werden nachfolgend detaillierter unter Bezug auf die Figuren erörtert.
  • Eine Anzahl abzutastender Fotografieren wird in Block 32 auf das Vorlagenglas eines Scanners gelegt. In Block 34 werden die Fotografien mit niedriger Auflösung abgetastet, in Block 36 werden die Fotografien erkannt, und in Block 38 wird die Anzahl der Fotografien bestimmt. In Block 40 wird ermittelt, ob sich Fotografien überlagern. Falls dies der Fall ist, wird in Block 42 der Benutzer aufgefordert, die Überlagerung zu korrigieren und die Fotografien neu zu positionieren. Wenn festgestellt wird, daß keine Überlagerungen vorliegen, wird das Ergebnis der Fotografieerkennung in Block 44 an einem Berührungsbildschirm (Touchscreen) angezeigt. Der Benutzer wählt in Block 46 eine gewünschte Fotografie durch Betätigen des Berührungsbildschirms aus. Die Zuordnungskoordinaten für die gewünschte Fotografie werden in Block 48 berechnet, und in Block 50 werden die gewünschten Fotografien noch einmal mit höherer Auflösung abgetastet. Das digitalisierte Bild wird in Block 52 gerade ausgerichtet, und die Randfehler werden in Block 54 beseitigt. Die Fotografie wird dann in Block 56 gedruckt oder gespeichert.
  • 5 zeigt eine Gruppe von Fotografien 12, die beliebig ohne Berücksichtigung der oberen und seitlichen Anlageschiene 16 bzw. 18 oder des Ursprungspunktes 19 auf das Scanner-Vorlagenglas 14 gelegt wurden. Die gesamte Fläche des Scanner-Vorlagenglases 14 wird mit niedriger Auflösung, beispielsweise mit 90 dpi (Dots per Inch/Punkte pro Zoll) abgetastet, wodurch ein Graustufenbild niedriger Auflösung hergestellt wird.
  • Die Erkennung der Fotografien wird detaillierter in 6 gezeigt. Das Graustufenbild niedriger Auflösung 58 wird einer nachfolgend detaillierter erläuterten Schwellenwertoperation 60 unterzogen, wodurch ein binäres Bild 61 entsteht. Anschließend wird ein Konturenvektorisierungsprozeß 70 durchgeführt, womit die Anzahl der Fotografien 38 ermittelt wird. Die Lage, die Schräglage, die Breite und die Höhe jeder Fotografie werden in Block 78 erkannt.
  • Die Umwandlung eines Graustufenbildes in ein binäres Bild, also die sogenannte Schwellenwertoperation, wird in 7 gezeigt. In Block 62 wird jede Pixelintensität zwischen einem Wert von 0 und 255 ermittelt. Die Intensität wird dann mit einem vorgegebenen Wert IT verglichen, beispielsweise 230. Falls die Intensität kleiner als der Wert IT ist, wird das Pixel als ”schwarz” erkannt.
  • Falls die Intensität größer als der Wert IT ist, wird die Gradientenstärke für das Pixel in Block 64 berechnet. Die Gradientenstärke für das Pixel (i, j) wird unter Verwendung des sogenannten ”Sobel”-Gradientenoperators in einem Fenster aus Pixeln ermittelt, das um Pixel (i, j) gemäß 8 mittig angeordnet ist. Matrix 80 ist ein 3×3 Fenster mit Pixel (i, j) im Zentrum. Wie durch die Gleichungen (1)–(3) nachfolgend bestimmt, beruht der Sobel-Operator auf der Berechnung der horizontalen und vertikalen Pixelintensitäts-Gradienten GX(i, j) bzw. GY(i, j), und für jede Pixelposition (i, j) wird die Gradientenstärke G(i, j) als eine absolute Summe aus GX(i, j) und GY(i, j) gebildet: GX(i, j) = L(i + 1, j – 1) + 2L(l + 1, j) + L(i + 1, j + 1) –L(i – 1, j – 1) – 2L(i – 1, j) – L(i – 1, j + 1) (1) GY(i, j) = L(i – 1, j + 1) + 2L(i, j + 1) + L(i + 1, j + 1) –L(i – 1, j – 1) – 2L(i, j – 1) – L(i + 1, j – 1) (2) G(i, j) = |GX(i, j)| + |GY(i, j)| (3)wobei: G(i, j) die Gradientenstärke an Pixelposition (i, j) ist. Bezugnehmend auf 7 wird in Block 66 der Wert G(i, j) mit einer Konstanten GT verglichen, beispielsweise mit dem Wert 50. Wenn der Wert von G(i, j) größer als GT ist, wird das Pixel als schwarz interpretiert. Dieser Prozeß wird für jedes Pixel durchgeführt.
  • Der Konturenvektorisierungsprozeß 70 wird detailliert unter Bezug auf 9 beschrieben. Das binäre Bild 61 wird verarbeitet, um Konturenpixel zu erkennen und Pixelwerte gemäß vorgegebenen Umwandlungswerten zuzuweisen. Die Zuweisungsfunktion, dargestellt durch Block 90, wird unter Verwendung eines Fensters von 3×3 Pixeln implementiert, das über das binäre Bild jeweils Pixelspalte um Pixelspalte durchlaufen wird. Die die Bildkonturen darstellenden Pixel werden in Block 92 in Vektoren umgewandelt. Die Vektorsegmente werden an Block 94 übergeben. In Block 94 werden die Vektoren jeweils an den Enden zu einem oder mehreren Vielecken zusammengesetzt, die die Konturen des abgetasteten Bildes darstellen. Zusammenfassend gesagt setzt der zuvor beschriebene Vorgang, die sogenannte Konturenvektorisierung, ein binäres Bild in eine Ansammlung einfacher Vielecke um, die in einem fotografischen Erkennungssystem oder in einer fotografischen Erkennungstechnik, etwa der Schräglagenerkennung, oder der Linienerkennung oder in den Bildauszählungstechniken verwertbar sind.
  • Bezugnehmend auf 10 werden die von Block 90 aus 9 zur Konturenpixelerkennung durchgeführten Funktionen detaillierter veranschaulicht. Das bevorzugte Verfahren zum Erkennen eines Konturenpixels übergibt eine Bitmap aus 3×3 Pixeln, die durch Abtastung einer Fotografie erzeugt wurde, wobei die Ausgabe der Abtastfunktion das zuvor besprochene binäre Bild 61 ist. Die 3×3-Bitmap stellt die neun Pixelwerte dar, die innerhalb eines Fensters aus 3×3 Pixeln liegen, und zwar zu einem bestimmten Zeitpunkt, während das Fenster über einer Fotografie abgetastet wird. Wie durch den Block 102 dargestellt, wird jede 3×3-Bitmap zu einer ganzen Zahl im Bereich von 0–511 codiert. Die resultierenden Zahlen werden als Eingaben für eine Transformationstabelle 104 benutzt. Die Transfor mationstabellentechnik wird aufgrund ihrer rechnerischen Effizienz bevorzugt. Die Transformationstabelle gibt ”Randmusterbefehle” aus, deren Einzelheiten nachfolgend beschrieben werden. Diese Befehle werden dem Block 106 übergeben, der das Extrahieren der Konturenpixel darstellt durch Ausführen der Randmusterbefehle in einer geordneten Reihenfolge. Jedes ausgegebene Konturenpixel wird einer von drei Klassen zugewiesen: ein Maximalpunkt, ein Minimalpunkt oder ein Randpunkt.
  • Die Details der Erfindung in bezug auf die aus der 3×3-Bitmap gebildeten und ausgegebenen Randmusterbefehle werden nachfolgend unter Bezug auf 11A11C angesprochen. In 11A wird das Fenster aus 3×3 Pixeln jetzt in Form von neun Zellen dargestellt, die die Buchstaben A bis I tragen. Bekanntlich kann in einem binären System ein Bit innerhalb einer Zelle entweder den Wert 1 oder 0 annehmen. Dies zeigt das Beispiel in 11B. Die Bits A bis I sind in einer bestimmten Reihenfolge derart angeordnet, daß sie eine ganze Zahl aus 9 Bits bilden. Wie zuvor erwähnt, kann die ganze 9-Bit-Zahl einen Wert zwischen 0 und 511 annehmen. Diese ganze Zahl dient dann als Eingabenummer zur Adressierung der Transformationstabelle 104, wie in 11C gezeigt, und zur Ausgabe der zugeordneten Randmusterbefehle.
  • Bezugnehmend auf 12A bis 12H werden die das Erkennen von acht linken Rändern verwendeten Definitionen zum Bestimmen der Randtypen L0 bis L7 verwendet. In diesen Fig. stellt der Wert 0 einen weißen Punkt dar, der Wert 1 stellt einen schwarzen Punkt dar, und ein x stellt einen Punkt dar, der entweder weiß oder schwarz sein kann, wobei das für das System jedoch unerheblich ist. In bezug auf die 3×3-Matrix aus 12A ist zu sehen, daß zwei benachbarte Bits 1 horizontal und parallel zu zwei benachbarten Bits 0 liegen. Die durch dieses Bitmuster dargestellte Randausrichtung ist bestimmungsgemäß horizontal und erstreckt sich nach links. Zum besseren Verständnis werden die Randausrichtungen durch einen Pfeil dargestellt, wobei die Position von Bit 0 (weiße Punkte) die Richtung der Randausrichtungspfeile steuert. Der Randtyp L4 ist mit dem Randtyp L0 identisch, jedoch derart gekippt, daß der Pfeil in Gegenrichtung horizontal verläuft, und daß die Bits 0 im Fenster von 12A unter den Bits 1 angeordnet sind, während in dem Fenster aus 12E die Bits 0 über den Bits 1 angeordnet sind.
  • Gleiches gilt für die vertikalen Randtypen L2 und L6 sowie für die schrägen (45 Grad) Randtypen L1, L5, L3 und L7. Die 13A bis 13H setzen diese Definitionen zum Erkennen von acht rechten Rändern fort, die die Randtypen R0 bis R7 darstellen.
  • Tabelle 1 zeigt die Vorlagenbefehle, die für jede Randtypenkombination verwendet werden und weist jeder Kombination eine numerierte Regel zu. Jede numerierte Regel bezeichnet also eine bestimmte Kombination. Tabelle 1
    Regel Randtypenkombination Entsprechende Randmusterbefehle
    Nr. 1 Li oder Ri (i = 0, 1, 2, 3) i (einen Kurvencodebefehl hinzufügen)
    Nr. 2 Li und Ri (i = 0, 1, 2, 3) i, i (zwei identische Kurvencodebefehle hinzufügen)
    Nr. 3 Li und Rj (i < 4, j < 4) i, j, 6 (Befehle zum Beseitigen eines äußeren Konturen-Minimalpunktes)
    Nr. 4 Li und Rj (i = 0, j = 3) 0, 3, 6 (Befehle zum Beseitigen eines inneren Konturen-Minimalpunktes)
    Nr. 5 Li und Rj (i = 0, j = 3) 1, 3, 6 (Befehle zum Beseitigen eines inneren Konturen-Minimalpunktes)
    Nr. 6 Li und Rj (i > 4, j > 4, j > i) 4 (Befehl zum Hinzufügen eines neuen äußeren Konturen-Maximalpunktes)
    Nr. 7 Li und Rj (i = 7, j = 5) 5 (Befehl zum Hinzufügen eines neuen inneren Konturen-Maximalpunktes)
    Nr. 8 Li und Rj (i = 7, j = 4) 5 (Befehl zum Hinzufügen eines neuen inneren Konturen-Maximalpunktes)
  • 14 zeigt die aus den Randkombinationen gemäß den Regeln aus Tabelle 1 resultierenden Randmuster.
  • Tabelle 2 zeigt die Beziehung zwischen einer bestimmten 3×3-Bitmap und deren zugehörigen Eintragsnummer. Die Eintragsnummer wird gemäß dem zuvor in 13B dargestellten Verfahren erzeugt. Tabelle 2 zeigt die Randmusterbefehle, die aus der Transformationstabelle 24 ausgegeben werden, wenn die entsprechende Eintragsnummer als Adresse an diese Transformationstabelle übergeben wird. Es ist zudem möglich, daß einer Anzahl von Bitmap-Mustern keine Randmusterbefehle zugewiesen sind, während anderen Bitmap-Mustern mehrere zugewiesen sind. Wenn beispielsweise in Tabelle 2 die mittlere Zelle der 3×3-Matrix den Wert 1 hat und mindestens eine der umgebenden Zellen den Wert 0 hat, dann wird ein Randmusterbefehl zugewiesen, ansonsten wird kein Randmusterbefehl zugewiesen. Tabelle 2
    3×3-Bitmap-Muster Eintragsnummer Randmusterbefehl
    000
    000 0 kein Wert
    000
    000
    000 1 kein Wert
    001
    ... ... ...
    000
    010 21 4, 5
    101
    ... ... ...
    000
    010 23 4
    111
    ... ... ...
    101
    110 368 0, 1, 3, 6, 3, 6
    000
    ... ... ...
    110
    110 437 5, 2
    101
    ... ... ...
    111
    111 511 kein Wert
    111
  • Die Vorlagen aus 15A15D stellen vier Bitmuster dar, die den Tabelleneintragsnummern 373, 124, 151 und 368 entsprechen, und zwar gemäß dem Bitzuweisungsverfahren aus 11A und 11B. Jedes Randmuster wird mit den acht Kombinationsregeln für linke und rechte Randerkennung verglichen, um zu bestimmen, welche Randmusterbefehle für das Randmuster gelten. Definitionen der Randmusterbefehle
    0 Kurvencode 0 hinzufügen
    1 Kurvencode 1 hinzufügen
    2 Kurvencode 2 hinzufügen
    3 Kurvencode 3 hinzufügen
    4 einen neuen äußeren Maximalkonturenpunkt anlegen
    5 einen neuen äußeren Maximalkonturenpunkt anlegen
    6 zwei Kurvencodes verknüpfen
  • Die Vorlage aus 15A umfaßt beispielsweise drei Konturensegmente A, B und C, die durch die Regelnummern 2, 5 und 7 dargestellt werden. Demnach verweisen diese Regeln auf die Randmusterbefehle 1, 3, 6, 5 und 3. Der Randmusterbefehl 1 ist einem Konturensegment A zugeordnet, wobei bestimmt wird, daß dem Wert 1 der mittleren Zelle links oben ein Wert 1 benachbart ist. Beim Vergleichen dieser Beziehung mit der Bestimmung der Kurvencoderichtung, die durch Pfeile in 16B dargestellt wird, erhält man den Befehl 1. Nach der gleichen Logik resultiert aus dem Vorhandensein des Wertes 1 in der mittleren Zelle und in der rechten oberen Zelle der Befehl 3. Eine Überprüfung des Musters aus den Werten 1 in der Matrix aus 15A läßt erkennen, daß die Werte 1 in den oberen beiden Reihen der Matrix eine Verknüpfung der Kurvencodes 1 und 3 darstellen. Aus einer derartigen Verknüpfung resultiert der Befehl 6. Eine Überprüfung der dritten Reihe der Zellwerte zeigt einen neuen inneren Maximal-Konturenpunkt entsprechend einem Konturensegment C, woraus der Befehl 5 resultiert. Aus einer Überprüfung der rechten Spalte von Zellwerten resultiert die Bestimmung des Konturensegments B. Ausgehend von dem Wert 1 der mittleren Zelle wird abgeleitet, daß der zugehörige Kurvencode den Wert 3 hat.
  • Jedes abgetastete binäre Bild weist eine Anzahl von Pixeln auf, die Kanten und/oder Linien bilden, die einem Randtyp zugeordnet sind (L0–L7; R0–R7). Diese Identifikation bezieht sich auf die Richtung eines Vektorsegments. Nach einer gegebenen Regel wird jedes Vektorsegment mit einem anderen Vektorsegment entweder im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn verbunden, abhängig davon, ob die Vektorsegmente den Innenrand eines Objekts oder den Außenrand eines Objekts ausmachen. Ein Beispiel einer Zeichenfolge eines Kurvencodes, die die verbundenen Vektorsegmente darstellt, wird in 16A gezeigt. Die dargestellte Kurvencode-Zeichenfolge ist 212121 122221 112111 33333. Wenn man den Kurvencode mit den in 16A dargestellten Vektoren vergleicht und die Richtungspfeile aus 16B berücksichtigt, ist zu erkennen, daß die erste Ziffer 2 der Kurvencodes zu einem vertikalen Vektorelement e führt, das mit einem Vektorelement f verbunden ist, das durch die zweite Ziffer 1 des Kurvencodes dargestellt wird, und das in einem Winkel von 45 Grad verläuft, der durch den Vektor 1 aus 16B dargestellt wird. Das gleiche gilt sinngemäß für die Vektorelemente g bis j. An diesem Punkt wird ein Liniensegment D durch eine gerade Linie zwischen den beiden Endpunkten der verbundenen Vektorelemente gebildet.
  • Im nächsten Schritt wird die Anzahl der erkannten Fotografien ermittelt, wie in Block 38 aus 6 gezeigt. Nach der Konturenvektorisierung wird jeder Umriß der Objekte in dem binären Bild verfolgt und durch ein Vieleck dargestellt. Jeder Vektor wird gemäß dem im vorherigen Abschnitt beschriebenen Prozeß durch die x- und y-Koordinaten der Endpunkte dargestellt. Die Grenzkoordinaten, Breite und Höhe jedes Vielecks (Objektumriß) werden anhand der Scheitelpunktkoordinaten (Endpunkte der Vektoren) des Vielecks berechnet. Das Erkennen eines fotografischen Vielecks wird durch Gruppierung der Vielecke erleichtert. Das größte Vieleck der sich überlagernden Vielecke (kleinere Vielecke, die vollständig in den größeren Vielecken enthalten sind) wird dann als Kandidat für eine Fotografie gekennzeichnet und identifiziert. Beim Vergleich der Größe der Vieleckkandidaten werden die größten M Vieleckkandidaten als die äußersten Umrisse der gewünschten Fotografien betrachtet, wobei P die erwartete Anzahl von Fotografien in einer Abtastung ist und vom Benutzer eingegeben wird. Wenn die erkannte Anzahl von Fotografien M kleiner als die Anzahl der vom Benutzer eingegebenen Fotografienanzahl P ist, werden einige Fotografien auf dem Scanner überlagert, und die Fotografien müssen neu positioniert werden. Jedes als Fotografie erkannte Vieleck wird einer weiteren Analyse zum Berechnen der Schräglage und Position unterzogen.
  • In 6 zeigt Block 78 das Erkennen von Position, Schräglage, Breite und Höhe jedes Fotos. 17 zeigt schematisch einen Bildbereich 82, der einer auf dem Scanner-Vorlagenglas 14 erkannten Fotografie entspricht.
  • 18 zeigt ein Blockdiagramm zum Berechnen der fotografischen Abmessungen und der Schräglage jedes Vielecks. Hier wird vorausgesetzt, daß es sich um eine rechteckige Fotografie handelt. Das Blockdiagramm beginnt mit einem Vieleck. Durch Verarbeiten des Vielecks, das detaillierter in 20 gezeigt wird, werden eine obere Randlinie 92 und eine untere Randlinie 93 erkannt. Die Neigung der oberen Randlinie wird als Schräglage der Fotografie interpretiert. Die linke Randlinie 94 und die rechte Randlinie 95 des Vielecks werden ebenfalls erkannt. Die extrahierten vier geraden Randlinien werden dazu verwendet, eine rechteckige Form entsprechend der gewählten Fotografie aufzubauen. Der linke obere Eckpunkt 96, der als Ursprung der Fotografie definiert ist, wird berechnet, indem man den Schnittpunkt der oberen Randlinie 92 mit der linken Randlinie 94 ermittelt. Der rechte obere Eckpunkt 97 wird berechnet, indem man einen Schnittpunkt der oberen Randlinie 92 mit der rechten Randlinie 95 ermittelt. Der linke untere Eckpunkt wird berechnet, indem man einen Schnittpunkt der linken Randlinie 94 mit der unteren Randlinie 93 ermittelt. Die Breite der Fotografie ist der Abstand zwischen dem linken oberen Eckpunkt 96 und dem rechten oberen Eckpunkt 97. Die Höhe der Fotografie ist der Abstand zwischen dem linken oberen Eckpunkt 96 und dem linken unteren Eckpunkt 98. Die Berechnung der oberen und unteren Randlinie wird in 19 beschrieben. Die Berechnung der linken und rechten Randlinie wird in 23 beschrieben.
  • 20 zeigt ein Beispiel eines fotografischen Vielecks, dessen Schräglage einen unbekannten Winkel aufweist. Es wird eine Reihe aus gleich beabstandeten vertikalen Linien mit Abstand Dx aufgebaut. Es werden die Punkte ermittelt, an denen vertikale Linien 90 das Vieleck schneiden. Die Punkte mit den kleinsten und größten Werten von Y werden aufgezeichnet. Das Paar benachbarter Punkte, die die Anforderung erfüllen, daß deren Abstand (Dy) in vertikaler Richtung größer als deren Abstand (Dx) in horizontaler Richtung ist, werden aus den beiden Punktmengen gelöscht.
  • Als nächstes werden zwei Histogramme der vertikalen Abstände benachbarter Punkte berechnet, nämlich Histogramm (Ht(Dy)) an den oberen Schnittpunkten und Histogramm (Hb(Dy)) an den unteren Schnittpunkten. Die beiden Histogramme werden mit Mt bzw. Mb bezeichnet, wie in 21 gezeigt. Um die Ermittlung der Schräglage weiter zu verfeinern, werden die Punkte, die außerhalb des Bereichs von Mt+/–K bzw. Mb+/–K fallen, beseitigt. Nach dem Datenverfeinerungsprozeß erfolgt die Berechnung der Korrelationskoeffizienten Ct und Cb der verbleibenden oberen Schnittpunkte und der verbleibenden unteren Schnittpunkte zur Bewertung der Kolinearität der Punkte. Die Korrelationskoeffizienten werden dann folgendermaßen berechnet.
  • Die Schnittpunkte zwischen den Abtastlinien und der oberen oder unteren Linie des Vielecks sind (xi, yi), wobei i = 1, ...., N, und N ist die Anzahl der Schnittpunkte.
  • Der Korrelationskoeffizient (rxy) ist bestimmt durch
    Figure 00150001
    wobei
    Figure 00150002
  • Der Wert des Korrelationskoeffizienten liegt definitionsgemäß zwischen null und eins. Wenn der Korrelationskoeffizient nahe eins ist, weist dies darauf hin, daß diese Punkte kolinear sind, und die lineare Fehlerquadratmethode wird auf diese Punkte angewandt. Der Drehwinkel θS wird aus der Steigung (θS = b) der eingepaßten Geraden y = a + bx gelesen, wobei:
    Figure 00150003
  • Der Drehwinkel des Vielecks wird als Schräglage der abgetasteten Fotografien genommen.
  • Da angenommen wurde, daß die Form der Fotografie rechteckig ist, müssen die obere und die untere Randlinie parallel zueinander verlaufen. Bei der Bewertung der Kolinearität der Punkte wird daher der größere Wert (Cm) der beiden Korrelationskoeffizienten Ct und Cb verwendet, wie in 19 und 23 gezeigt. Für den Fall, daß der Wert Cm kleiner als der vorgegebene Schwellenwert (TH) ist, weist dies darauf hin, daß entweder der horizontale Rand oder ein irregulärer Rand erkannt worden ist. Unter dieser Bedingung wird die Schräglage stets auf den Wert null gesetzt. Die Berechnung der linken und rechten Randlinien erfolgt ähnlich wie zuvor beschrieben. Das Blockdiagramm des Prozesses wird für horizontale Schnittpunkte wiederholt, wie in 22 gezeigt. 23 zeigt die Berechnungen der linken und rechten Randlinie.
  • Nachdem der Ursprungspunkt der Fotografie (linke obere Ecke) ermittelt worden ist, werden die Bildabmessungen (Breite und Höhe) und die Schräglage jeder er kannten Fotografie aus dem Abtastvorgang des gesamten Vorlagenglases mit niedriger Auflösung berechnet. Die Bildrandkoordinaten, wie in 17 gezeigt, werden neu justiert (maßstäblich hochgerechnet), und die Koordinaten eines gewünschten Abtastvorgangs mit hoher Auflösung eingepaßt.
  • Anschließend wird eine gewünschte Fotografie ausgewählt und eine Abtastung der ausgewählten Fotografie mit hoher Auflösung vorgenommen. Nach der Abtastung mit hoher Auflösung wird das hoch aufgelöste Bild mit einer bekannten, standardmäßigen, bilinearen Bildinterpolation gerade ausgerichtet.
  • 24 zeigt schematisch das gerade Ausrichten und das Beseitigen von Randfehlern durch Auswahl eines Bildausschnitts. Nachdem das Bild gerade ausgerichtet worden ist, können die oberen, unteren und seitlichen Randfehler leicht beseitigt werden. Das Bild läßt sich dann auf einer Speicherplatte in bekannter Weise speichern oder als Fotografie ausdrucken.
  • Obwohl die Erfindung unter Bezug auf eine bevorzugte Ausführungsform beschrieben wurde, ist die Erfindung natürlich nicht auf diese Ausführungsform beschränkt, sondern kann zahlreichen, Fachleuten bekannten Änderungen und Abwandlungen unterzogen werden, ohne vom Gegenstand und Geltungsbereich der Erfindung abzuweichen.
  • 11
    Scanner
    12
    Fotografie
    14
    Scanner-Vorlagenglas
    16
    obere Anlageschiene
    18
    seitliche Anlageschiene
    19
    Ursprungspunkt
    20
    weisser Rand
    21
    Eingabeschirm (Touchscreen)
    22
    Randfehler
    24
    Transformationstabelle
    30
    Aufbau von Vektorsegmenten
    32
    Fotografien auf einem Scanner
    34
    Abtastung mit niedriger Auflösung
    36
    Erkennen von Fotografien
    38
    Bestimmen der Anzahl von Fotografien
    40
    Erkennen der Überlagerung
    42
    Meldung an den Benutzer
    44
    Anzeige von Fotografien
    46
    Auswahl über Berührungsbildschirm (Touchscreen)
    48
    Berechnung der Bitmap-Koordinaten
    50
    Abtastung mit hoher Auflösung
    52
    Bildausrichtung
    54
    Randfehlerbeseitigung
    56
    Ausdruck oder Speicherung des Bildes
    58
    Graustufenbild
    60
    Schwellenwertoperation
    61
    binäres Bild
    62
    ermittelte Pixelintensität
    64
    Berechnung der Gradientenstärke
    66
    ermittelte Gradationsschwelle
    70
    Konturenvektorisierung
    78
    Ermittlung von Schräglage, Position, Breite und Höhe der Fotografie
    80
    3×3-Matrix
    82
    Bildbereich
    90
    Abtastlinien
    92
    obere Randlinie
    93
    untere Randlinie
    94
    linke Randlinie
    95
    rechte Randlinie
    96
    linker oberer Schnittpunkt
    97
    rechter oberer Schnittpunkt
    98
    unterer Schnittpunkt
    99
    unterer Schnittpunkt
    102
    Codierung
    104
    Transformationstabelle
    106
    Extrahieren von Konturenpixeln

Claims (10)

  1. Verfahren zum Abtasten und Erkennen mehrerer Fotografien und zum Beseitigen von Randfehlern mit folgenden Schritten: Anordnen einer Vielzahl von Fotografien (12) auf einem Scanner (11); Abtasten mit niedriger Auflösung, um eine Vielzahl niedrig aufgelöster Bilder zu erzeugen; Herstellen einer Vielzahl von Vielecken, wobei jedes Vieleck mindestens eines der niedrig aufgelösten Bilder enthält; Ermitteln einer Anzahl von Vielecken; Vergleichen dieser ermittelten Anzahl von Vielecken mit der Anzahl der Fotografien (12), und wenn die Anzahl der Vielecke kleiner als die Anzahl der Fotografien ist, Neupositionieren sich überlagernder Fotografien (12) und Wiederholen der Abtastung mit niedriger Auflösung sowie der nachfolgenden Schritte; Bestimmen der Schräglage und Position jeder Fotografie; Auswählen einer ersten Fotografie; Abtasten dieser ersten Fotografie mit hoher Auflösung, um ein Bild mit hoher Auflösung zu erzeugen; gerades Ausrichten des Bildes mit hoher Auflösung und Ausschneiden des Bildes mit hoher Auflösung, um die Randfehler zu beseitigen.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Bilder mit niedriger Auflösung vor Herstellen der Vielzahl von Vielecken in binäre Bilder umgesetzt werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl von Vielecken dadurch ermittelt wird, daß kleinere Vielecke, die innerhalb der Grenzen eines größeren Vielecks passen, als ein einzelnes fotografisches Vieleck gruppiert werden.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Position der ersten Fotografie vor dem Bestimmen der Schräglage bestimmt wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Höhe und Breite der Fotografie vor Bestimmen der Schräglage bestimmt werden.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ausgeschnittene Bild mit hoher Auflösung auf einer Festplatte gespeichert wird.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das ausgeschnittene Bild mit hoher Auflösung gedruckt wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Fotografie (12) nach Ausschneiden des Bildes mit hoher Auflösung ausgewählt wird.
  9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bilder an einem Berührungsbildschirm (21) angezeigt werden.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die gewünschte Fotografie durch Berühren des Berührungsbildschirms (21) ausgewählt wird.
DE19814075A 1997-03-31 1998-03-30 Verfahren zum Abtasten und Erkennen mehrerer Fotografien und zum Beseitigen von Randfehlern Expired - Lifetime DE19814075B4 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US08/831,272 US5974199A (en) 1997-03-31 1997-03-31 Method for scanning and detecting multiple photographs and removing edge artifacts
US831,272 1997-03-31

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19814075A1 DE19814075A1 (de) 1998-10-01
DE19814075B4 true DE19814075B4 (de) 2009-12-03

Family

ID=25258697

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19814075A Expired - Lifetime DE19814075B4 (de) 1997-03-31 1998-03-30 Verfahren zum Abtasten und Erkennen mehrerer Fotografien und zum Beseitigen von Randfehlern

Country Status (3)

Country Link
US (1) US5974199A (de)
JP (1) JP3883696B2 (de)
DE (1) DE19814075B4 (de)

Families Citing this family (34)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6201901B1 (en) * 1998-06-01 2001-03-13 Matsushita Electronic Industrial Co., Ltd. Border-less clock free two-dimensional barcode and method for printing and reading the same
US6456732B1 (en) 1998-09-11 2002-09-24 Hewlett-Packard Company Automatic rotation, cropping and scaling of images for printing
US6271935B1 (en) * 1998-09-23 2001-08-07 Xerox Corporation Method to remove edge artifacts from skewed originals
US6377703B1 (en) * 1998-11-10 2002-04-23 Seiko Epson Corporation Apparatus and method for determining an area encompassing an image for scanning the image
AUPQ027799A0 (en) 1999-05-10 1999-06-03 Canon Information Systems Research Australia Pty Ltd Altering the shape of an artwork
US6728005B1 (en) * 1999-09-10 2004-04-27 Hewlett-Packard Development Company, L.P. Method for automatic removal of image artifacts
US6683984B1 (en) 2000-07-31 2004-01-27 Hewlett-Packard Development Company, L.P. Digital imaging device with background training
JP3878401B2 (ja) * 2000-09-14 2007-02-07 シャープ株式会社 画像処理装置、画像処理方法およびそれを記録した記録媒体
AUPR788101A0 (en) * 2001-09-24 2001-10-18 Canon Information Systems Research Australia Pty Ltd Scanning and detecting a number of images
US6914597B2 (en) * 2001-10-17 2005-07-05 Hewlett-Packard Development Company, L.P. System for bi-directional video signal transmission
US6970606B2 (en) * 2002-01-16 2005-11-29 Eastman Kodak Company Automatic image quality evaluation and correction technique for digitized and thresholded document images
US7068855B2 (en) * 2002-07-16 2006-06-27 Hewlett-Packard Development Company, L.P. System and method for manipulating a skewed digital image
US7027666B2 (en) * 2002-10-01 2006-04-11 Eastman Kodak Company Method for determining skew angle and location of a document in an over-scanned image
KR20060012634A (ko) * 2003-05-20 2006-02-08 코닌클리케 필립스 일렉트로닉스 엔.브이. 에지 오리엔테이션 추정
KR20060012629A (ko) * 2003-05-20 2006-02-08 코닌클리케 필립스 일렉트로닉스 엔.브이. 에지 오리엔테이션 추정
JP2005115417A (ja) 2003-10-02 2005-04-28 Canon Inc 画像読取処理装置、画像読取処理方法、プログラムおよび記憶媒体
US6956587B1 (en) * 2003-10-30 2005-10-18 Microsoft Corporation Method of automatically cropping and adjusting scanned images
JP4033198B2 (ja) * 2004-02-27 2008-01-16 カシオ計算機株式会社 画像処理装置、画像投影装置、画像処理方法及びプログラム
JP4277768B2 (ja) * 2004-05-14 2009-06-10 セイコーエプソン株式会社 写真イメージ領域抽出装置およびコピー装置
US7574071B2 (en) * 2004-10-05 2009-08-11 Seiko Epson Corporation Method and apparatus for resizing images
KR100777462B1 (ko) * 2005-01-19 2007-11-21 삼성전자주식회사 스캐닝장치, 그것을 구비하는 스캐닝시스템 및 스캐닝방법
US20070002375A1 (en) * 2005-06-30 2007-01-04 Lexmark International, Inc. Segmenting and aligning a plurality of cards in a multi-card image
JP2007020122A (ja) * 2005-07-11 2007-01-25 Canon Inc 画像処理装置、画像処理装置の制御方法およびプログラム
JP4945962B2 (ja) * 2005-08-30 2012-06-06 富士ゼロックス株式会社 電子文書管理システム、廃棄処理装置、および廃棄処理方法
US8619313B2 (en) * 2005-10-28 2013-12-31 Hewlett-Packard Development Company, L.P. Scanning device with plural image capture zones on a platen
US7742659B2 (en) * 2006-05-09 2010-06-22 Arcsoft, Inc. Edge based auto order supporting rotation algorithm
JP2008059081A (ja) * 2006-08-29 2008-03-13 Sony Corp 画像処理装置及び画像処理方法、並びにコンピュータ・プログラム
JP5241631B2 (ja) * 2008-07-04 2013-07-17 キヤノン株式会社 画像処理方法、画像処理装置及びプログラム
US9547799B2 (en) * 2008-07-17 2017-01-17 Sharp Laboratories Of America, Inc. Methods and systems for content-boundary detection
US8326078B2 (en) * 2009-01-27 2012-12-04 Hewlett-Packard Development Company, L.P. System and method for removing artifacts from a digitized document
US8873864B2 (en) * 2009-12-16 2014-10-28 Sharp Laboratories Of America, Inc. Methods and systems for automatic content-boundary detection
US8682075B2 (en) 2010-12-28 2014-03-25 Hewlett-Packard Development Company, L.P. Removing character from text in non-image form where location of character in image of text falls outside of valid content boundary
WO2012166982A2 (en) * 2011-05-31 2012-12-06 Polyvision Corporation Document unbending systems and methods
JP2013090177A (ja) * 2011-10-19 2013-05-13 Shimoda Oa System Corp 画像処理プログラムおよび画像処理装置

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH02143379A (ja) * 1988-11-25 1990-06-01 Canon Inc 画像レイアウト装置
JPH067360U (ja) * 1991-07-30 1994-01-28 大日本スクリーン製造株式会社 画像読取装置
JPH08153209A (ja) * 1994-11-29 1996-06-11 Dainippon Printing Co Ltd 一括画像入力による印刷用画像データの作成方法および作成装置

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0461817A3 (en) * 1990-06-15 1993-11-18 American Telephone & Telegraph Image segmenting apparatus and methods

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH02143379A (ja) * 1988-11-25 1990-06-01 Canon Inc 画像レイアウト装置
JPH067360U (ja) * 1991-07-30 1994-01-28 大日本スクリーン製造株式会社 画像読取装置
JPH08153209A (ja) * 1994-11-29 1996-06-11 Dainippon Printing Co Ltd 一括画像入力による印刷用画像データの作成方法および作成装置

Also Published As

Publication number Publication date
US5974199A (en) 1999-10-26
JP3883696B2 (ja) 2007-02-21
DE19814075A1 (de) 1998-10-01
JPH118755A (ja) 1999-01-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19814075B4 (de) Verfahren zum Abtasten und Erkennen mehrerer Fotografien und zum Beseitigen von Randfehlern
DE69226846T2 (de) Verfahren zur Bestimmung von Wortgrenzen im Text
DE69715076T2 (de) Vorrichtung zur Erzeugung eines Binärbildes
DE19960555B4 (de) Verfahren zum Auffinden und Lesen eines zweidimensionalen Strichcodes
DE68915950T2 (de) Verfahren zum Trennen von Zeichen.
DE3716787C2 (de)
DE69929572T2 (de) Verfahren zum Lesen eines zweidimensionalen Strichcode ohne Taktsignal und ohne Ränder
DE3633743C2 (de)
DE69421117T2 (de) Gerät zur Bildinformationsverarbeitung und -wiedergabe
DE69308905T2 (de) Verarbeiten von mit Punktmatrix- oder Tintenstrahlkopf gedrucktem Text für optische Zeichenerkennung
DE69432585T2 (de) Verfahren und Gerät zur Auswahl von Text und/oder Non-Text-Blöcken in einem gespeicherten Dokument
EP0131676B1 (de) Verfahren zum automatischen Digitalisieren des Umrisses von Strichgraphiken z.B. Buchstaben
DE68922998T2 (de) Verfahren zur Digitalisierung von in Formblättern eingetragenen Informationen mittels Vergleich mit sehr grossen Symbolen.
DE69230632T2 (de) Optische Worterkennung durch Wortgestaltuntersuchung
DE69516751T2 (de) Bildvorverarbeitung für Zeichenerkennungsanlage
DE69033484T2 (de) Identifizierung und Segmentierung von feintexturierten und festen binären Bildern
DE69621992T2 (de) Anlage und verfahren zur automatischen seitenerfassung und detektion von formularen
DE69429903T2 (de) Verfahren und Gerät zum Erkennen eines spezifizierten Bildes aus einem Bildeingabesignal
DE69332771T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Dekodieren von strichkodierten Symbolen
DE3881392T2 (de) System und Verfahren für automatische Segmentierung.
DE69926205T2 (de) Artefaktentfernungstechnik für schiefenkorrigierte bilder
DE69721941T2 (de) Gerät und Verfahren zum Extrahieren von Mustern
DE69925354T2 (de) Bildverarbeitungssystem um vertikale Muster auf abgetasteten Bildern zu reduzieren
DE112010001320T5 (de) Bildverarbeitungsvorrichtung, Bildverarbeitungsverfahren, Bilderverarbeitungsprogramm und Speichermedium
CH708993B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Identifizieren eines zweidimensionalen Punktcodes.

Legal Events

Date Code Title Description
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: WAGNER & GEYER PARTNERSCHAFT PATENT- UND RECHTSANW

8110 Request for examination paragraph 44
8364 No opposition during term of opposition
R082 Change of representative

Representative=s name: WAGNER & GEYER PARTNERSCHAFT PATENT- UND RECHT, DE

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: KODAK ALARIS INC., ROCHESTER, US

Free format text: FORMER OWNER: EASTMAN KODAK CO., ROCHESTER, N.Y., US

Effective date: 20141028

R082 Change of representative

Representative=s name: WAGNER & GEYER PARTNERSCHAFT PATENT- UND RECHT, DE

Effective date: 20141028

Representative=s name: WAGNER & GEYER PARTNERSCHAFT MBB PATENT- UND R, DE

Effective date: 20141028

R071 Expiry of right