DE19814803A1 - Hubkolbenbrennkraftmaschine - Google Patents
HubkolbenbrennkraftmaschineInfo
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Abstract
Die Erfindung geht aus von einer Hubkolbenbrennkraftmaschine mit mehreren in Reihe angeordneten Zylindern, die jeweils zwei Einlaßventile und mindestens ein Auslaßventil haben, die alle über elektromagnetische Aktuatoren betätigt werden. DOLLAR A Es wird vorgeschlagen, daß für die Auslaßseite eines Zylinders nur ein Aktuator vorgesehen ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Hubkolbenbrennkraftmaschine nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
In der folgenden Beschreibung wird nur auf gattungsmäßige
Brennkraftmaschinen bezug genommen. Bei diesen wird der La
dungswechsel im Zylinder durch Gaswechselventile gesteuert,
nämlich Einlaßventile und Auslaßventile. Es ist bekannt, die
Gaswechselventile durch elektromagnetische Aktuatoren zu öffnen
und zu schließen. Die Öffnungszeitpunkte und Schließzeitpunkte
und damit die Öffnungsintervalle der einzelnen Gaswechselventi
le können dadurch unabhängig voneinander eingestellt und
gezielt an gewünschte Anforderungen angepaßt werden. Insbeson
dere können die Füllung und/oder das Mischungsverhältnis der
Zylinderladung durch Veränderung der Öffnungszeitpunkte
und/oder der Schließzeitpunkte für bestimmte Betriebsbereiche
variabel gesteuert werden, beispielsweise indem im Teillastbe
reich die Einlaßventile vollständig jedoch nur kurze Zeit
geöffnet und/oder durch vorzeitiges Schließen der Auslaßventile
Abgase im Zylinder zurückbehalten werden. Bei Brennkraftmaschi
nen mit einer Quantitätsregelung kann eine Drosselklappe
entfallen und die damit im Teillastbereich auftretenden Dros
selverluste verringert werden, wodurch der Kraftstoffverbrauch
sinkt. Aber auch bei Brennkraftmaschinen mit einer Qualitätsre
gelung ist es günstig, die Gaswechselventile schnell vollstän
dig zu öffnen, um die Ladungswechselverluste gering zu halten.
Um die Gaswechselventile bei kurzen Öffnungsintervallen mög
lichst lange vollständig geöffnet zu halten, sind hohe Öff
nungs- und Schließgeschwindigkeiten mit entsprechend großen
Stellkräften erforderlich. Allerdings ist der Bauraum begrenzt,
um entsprechende Aktuatoren mit deren Magnetspulen und dem
Anker unterzubringen. Außerdem bestimmt die Größe der Aktuato
ren die Dimensionen des Zylinderkopfs und vergrößert das
Gewicht der Brennkraftmaschine. Zudem werden oft trotz der
damit verbundenen größeren Teilevielfalt mehrere Gaswechselven
tile je Zylinder vorgesehen, um möglichst große Gaswechselquer
schnitte und kleine Drosselverluste zu erreichen. Die Gaswech
selquerschnitte werden durch den Umfang der Sitze der Ein
laß- bzw. Auslaßventile eines Zylinders und den Öffnungshub be
stimmt. Da der Umfang des Ventilsitzes linear, die Fläche aber
quadratisch mit dem Durchmesser zunimmt, ist das Verhältnis von
Ventilfläche zum Umfang bei mehreren Ventilen mit einem kleine
ren Durchmesser günstiger als bei einem Ventil mit einem
entsprechend größeren Umfang. Hinzukommt, daß die Masse der
Ventile in erster Näherung proportional der Flächen ist und
somit die für die Betätigungskräfte mitbestimmenden Massenkräf
te bei einem großen Ventil ungünstiger sind als bei mehreren
kleinen. Das Problem ist allerdings, mehrere Aktuatoren neben
einander in einem begrenzten Bauraum unterzubringen.
In der EP 0 796 981 A1 wird ein Aktuatorgehäuse vorgeschlagen,
dessen Außenwände in Längsrichtung des Zylinderkopfs kreiszy
lindrische Segmente aufweisen und dessen Außenwände quer zur
Längsrichtung eben ausgebildet sind. Durch die ebenen Außenwän
de können die Aktuatoren nahe in Längsrichtung nebeneinander
angeordnet werden.
Die Aufgabe der Erfindung ist, den Bauraum für die Aktuatoren
zu reduzieren und gleichzeitig einen hohen Wirkungsgrad der
Brennkraftmaschine und der Aktuatoren zu ermöglichen. Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1
gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildun
gen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß beim Einlaßvor
gang nur ein geringer Unterdruck im Zylinder herrscht, während
beim Auslaßvorgang ein hoher Druck im Zylinder besteht. Daraus
ergibt sich zum einen, daß der Einlaßvorgang nur durch einen
leichten Unterdruck, während der Auslaßvorgang durch einen
hohen Druck unterstützt wird. Zum zweiten werden die Einlaßven
tile durch den Unterdruck beim Öffnen unterstützt während die
Auslaßventile gegen den hohen Druck geöffnet werden müssen.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung wird mit zwei Einlaßventilen
ein großer Einlaßquerschnitt erreicht. Der Zylinder kann
schnell, wirkungsvoll, ohne wesentliche Verluste gefüllt
werden. Die Einlaßventile werden aufgrund der wirkenden Druck
verhältnisse mit separaten, kleinen, platzsparenden Aktuatoren
geöffnet und geschlossen, so daß je Zylinder die Einlaßventile
je nach Last auch unterschiedlich angesteuert werden können.
Dadurch können insbesondere Teillastbereiche feinstufiger und
stabiler mit einem hohen Wirkungsgrad geregelt werden. Aller
dings reicht für viele Einsatzfälle auch ein großer Aktuator
aus, der zwei Ventile gleichzeitig betätigt. Ein großer Aktua
tor besitzt grundsätzlich einen besseren Wirkungsgrad als
mehrere kleinere Aktuatoren mit einer entsprechenden Leistung
und kann dadurch bei gleicher Leistung kleiner ausgeführt
werden und benötigt weniger Energie. Ferner sind insgesamt
weniger Aktuatoren erforderlich, wodurch Kosten und Montageauf
wand eingespart werden. Jedoch nimmt mit der Anzahl der Aktua
toren die Flexibilität der Ventilsteuerung ab.
Auf der Auslaßseite, auf der große Kräfte zum Öffnen der
Auslaßventile aufgebracht werden müssen, weil auf das Auslaß
ventil bzw. die Auslaßventile noch der aus der Verbrennung sich
ergebende Restdruck wirkt, ist vorteilhaft nur ein Aktuator pro
Zylinder angeordnet, der durch seinen hohen Wirkungsgrad bei
der erforderlichen Leistung relativ klein ausgeführt werden
kann. Im übrigen kann er sich über die gesamte Längsseite des
Zylinderkopfs erstrecken. Erfindungsgemäß erreicht man eine
frei zügige Anordnung der Aktuatoren, so daß man bei einem hohen
Wirkungsgrad der Brennkraftmaschine durch mehrere Einlaßventile
mit einem kleineren Bauraum für die Aktuatoren durch einen
wirkungsvollen größeren Aktuator auf der Auslaßseite und durch
einen größeren oder mehrere kleinere Aktuatoren auf der Einlaß
seite auskommt.
Der Aktuator auf der Auslaßseite kann über ein Joch mehrere
Auslaßventile gemeinsam öffnen und schließen. Zwar ist mit
mehreren Auslaßventilen ein größerer Auslaßquerschnitt möglich,
jedoch reicht meist ein Auslaßventil aus, da der Ausstoßvorgang
der Abgase durch das Druckgefälle vom Zylinder zum Abgasrohr
unterstützt wird. Bei aufgeladenen Brennkraftmaschinen, bei
spielsweise mit einem Turbolader oder einem Kompressor, ist der
Druck beim Ausstoßvorgang noch höher als bei konventionell
nicht aufgeladenen Brennkraftmaschinen, wodurch sich die
erfindungsgemäße Ausgestaltung mit einem Auslaßventil insbeson
dere für aufgeladene Brennkraftmaschinen besonders eignet. Mit
nur einem Auslaßventil pro Zylinder sind insgesamt weniger
Auslaßventile und kein Joch erforderlich, das die Auslaßventile
untereinander triebmäßig verbindet. Weniger Bauteile führen zu
geringeren Kosten und Montagezeiten. Allerdings sind mehrere
gemeinsam betätigte Auslaßventile in bezug auf die Öffnungs
querschnitte, die Massenkräfte und die in Schließrichtung
wirkenden Druckkräfte der Abgase günstiger.
Ferner wird vorgeschlagen bei drei Gaswechselventilen, und zwar
bei zwei Einlaßventilen und einem Auslaßventil pro Zylinder,
Zündkerzen bei Benzinmotoren und Glühkerzen bei Dieselmotoren
und bei direkt einspritzenden Brennkraftmaschinen Einspritzdü
sen seitlich neben dem Auslaßventil anzuordnen. Bei mittig
angeordneten Zündkerzen, Glühkerzen und/oder Einspritzdüsen,
ist für diese und deren Montage und Demontage ein Bauraum
zwischen den Aktuatoren erforderlich, der durch die erfindungs
gemäße Anordnung frei wird. Die Gaswechselventile und deren
Aktuatoren können dichter und insbesondere senkrechter angeord
net werden. Der Bauraum wird besser genutzt und insgesamt
reduziert. Bei einem Abgasventil pro Zylinder können zwei
Zündkerzen neben dem Abgasventil angeordnet werden, um an zwei
Stellen des Brennraums eine Zündung einzuleiten. Die Zündung
des Kraftstoffluftgemisches und die Druckverteilung im Zylinder
wird gleichmäßiger und wirkungsvoller.
Der Aktuator der Auslaßventile und dessen Magnetspule, Kern und
Anker können eine runde Querschnittfläche haben. Durch die
runde Form der Magnetspule, des Kerns und des Ankers kann sich
ein Magnetfeld günstig aufbauen, was zu einem hohen Wirkungs
grad beiträgt. Der runde Anker kann sich drehen ohne zu ver
kannten, wodurch Reibungsverluste und Verschleiß vermieden
werden. Dies führt bei gleicher Leistung zu einem kleineren
Aktuator und damit zu einem kleineren Bauraum. Ferner können
runde Aktuatoren günstig mit einer großen Kontaktfläche in
runde Ausnehmungen eingesetzt werden, die einfach zu fertigen
sind, beispielsweise im Zylinderkopf oder in einem Aktuatoren
träger. Die große Kontaktfläche führt zu einem guten Wärmeüber
gang und ermöglicht eine gute Kühlung des Aktuators. Er wird
zweckmäßigerweise in einer mittleren, zwischen den Einlaßventi
len liegenden Querschnittebene angeordnet, um den Bauraum
nutzen zu können, der entsteht, wenn die Einlaßventile durch
getrennte Aktuatoren betätigt werden.
Möglich ist auch Aktuatoren mit im wesentlichen eckigen,
insbesondere rechteckigen Querschnittflächen für die Auslaßven
tile zu verwenden, die zwar einen geringeren Wirkungsgrad als
runde Aktuatoren besitzen, mit denen jedoch der vorhandene
Bauraum besser ausgenutzt werden kann. Sie können dichter
nebeneinander und dichter zu den Aktuatoren der Einlaßventile
angeordnet werden, insbesondere wenn sie ihre längste Erstrec
kung in Längsrichtung der Zylinderreihe aufweisen.
Für die Einlaßventile können ebenfalls Aktuatoren mit runden
Querschnittflächen und mit eckigen bzw. rechteckigen Quer
schnittflächen verwendet werden. Mit runden Aktuatoren kann ein
hoher Wirkungsgrad erreicht werden. Mit eckigen Querschnittflä
chen kann der Bauraum besser ausgenutzt werden, insbesondere
wenn die Einlaßventile durch separate Aktuatoren betätigt
werden. Vorteilhaft besitzen die Aktuatoren der Einlaßventile
ihre kleinste Erstreckung in Längsrichtung der Zylinderreihe.
Dadurch können sie besonders dicht auf kleinem Raum nebeneinan
der angeordnet werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sowie die daraus resultie
renden Vorteile sind der nachfolgenden Beschreibung von Ausfüh
rungsbeispielen zu entnehmen. In der Beschreibung und in den
Ansprüchen sind zahlreiche Merkmale im Zusammenhang dargestellt
und beschrieben. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßiger
weise auch einzeln betrachten und zu weiteren sinnvollen
Kombinationen zusammenfassen.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Ausschnitt einer Brennkraftmaschine mit runden
Aktuatoren auf der Auslaßseite und auf der Einlaßseite,
Fig. 2 einen Ausschnitt einer Brennkraftmaschine mit runden
Aktuatoren auf der Auslaßseite und rechteckigen Aktuatoren auf
der Einlaßseite,
Fig. 3 einen Ausschnitt einer Brennkraftmaschine mit rechtecki
gen Aktuatoren auf der Auslaßseite und auf der Einlaßseite und
Fig. 4 zwei Gaswechselventile, die durch einen Aktuator betä
tigt werden.
In Fig. 1 sind zwei Zylinder 1, 2 einer Brennkraftmaschine
dargestellt, die hintereinander angeordnet sind und eine erste,
sich in Längsrichtung 4 erstreckende Zylinderreihe bilden. Die
Brennkraftmaschine hat neben der ersten Zylinderreihe in
Richtung 17 eine zweite nicht näher dargestellte Zylinderreihe,
die mit der ersten einen Winkel kleiner als 180° einschließt.
Jeder Zylinder 1, 2 hat drei Gaswechselventile 7, 8, 9, 10, 11,
12, und zwar jeweils zwei Einlaßventile 7, 8, 9, 10 und ein
Auslaßventil 11, 12. Die Einlaßventile 7, 8, 9, 10 sind zur
Mittelachse 18 der Brennkraftmaschine und die Auslaßventile 11,
12 zur Außenseite 31 der Brennkraftmaschine angeordnet. Dadurch
können heiße Abgase günstig nach außen von der Brennkraftma
schine abgeführt werden.
Mit den zwei Einlaßventilen 7, 8, 9, 10 wird ein großer Ein
laßquerschnitt erreicht. Der Zylinder 1, 2 kann schnell und
wirkungsvoll gefüllt werden. Beim Öffnen herrscht ein geringer
Druck im Zylinder 1, 2, so daß die Einlaßventile 7, 8, 9, 10
mit kleinen Aktuatoren 23, 24, 25, 26 geöffnet und geschlossen
werden können. Das Auslaßventil 11, 12 muß gegen einen bedeu
tend höheren Druck geöffnet werden. Dies wird mit jeweils einem
größeren runden Aktuator 13, 14 je Zylinder 1, 2 auf der
Auslaßseite 3 erreicht. Der größere Aktuator 13, 14 besitzt
einen besseren Wirkungsgrad als mehrere kleinere Aktuatoren und
kann dadurch bei gleicher Leistung kleiner ausgeführt werden.
Die Aktuatoren 23, 24, 25, 26 der Einlaßventile 7, 8, 9, 10 und
die Aktuatoren 13, 14 der Auslaßventile 11, 12 besitzen eine
runde Querschnittfläche und damit einen guten Wirkungsgrad.
Insbesondere die Aktuatoren 13, 14 der Auslaßventile 11, 12
können dadurch bei gleicher Leistung kleiner ausgeführt werden.
Bei einem Auslaßventil 11, 12 je Zylinder 1, 2 können zwei
Zündkerzen 19, 20, 21, 22 seitlich neben dem Auslaßventil 11,
12 angeordnet werden. Die Einlaßventile 7, 8, 9, 10 und deren
Aktuatoren 23, 24, 25, 26 und die Auslaßventile 11, 12 und
deren Aktuatoren 13, 14 können dichter zueinander angeordnet
werden, weil der mittlere Bereich zwischen den Gaswechselventi
len 7, 8, 9, 10, 11, 12, frei von Zündkerzen ist. Ferner kann
der Aktuator 13, 14 den Bauraum nutzen, der sich im Bereich
einer mittleren Querebene zwischen den Aktuatoren 23, 24 bzw.
25, 26 ergibt, da er in diesem Bereich angeordnet ist. Außerdem
ist es bei V-Motoren vorteilhaft, die Auslaßventile 11, 12 und
deren Aktuatoren 13, 14 senkrechter auszurichten. Je weiter die
Einlaßventile 7, 8, 9, 10 und deren Aktuatoren 23, 24, 25, 26
in Richtung 17 der Mittelachse 18 der Brennkraftmaschine
geneigt werden, desto senkrechter können die Auslaßventile 11,
12 und deren Aktuatoren 13, 14 gestellt werden. Dadurch wird
der Bauraum zur Mitte der Brennkraftmaschine genutzt. Die
Aktuatoren 23, 24, 25, 26, 13, 14 benötigen keinen oder einen
nur unwesentlich breiteren Bauraum als die Zylinder 1, 2,
wodurch besonders bei V-Motoren ihre Breite reduziert wird. Die
erfindungsgemäße Lösung kann jedoch auch bei sämtlichen anderen
Anordnungsmöglichkeiten der Zylinder einer Brennkraftmaschine
dazu genutzt werden, um einen kleinen Bauraum für die Aktuato
ren zu erreichen, wie beispielsweise bei Einreihenmotoren usw.
Die Einlaßventile 7, 8, 9, 10 in Fig. 2 werden von Aktuatoren
27, 28, 29, 30 mit rechteckigen Querschnittflächen betätigt.
Die Aktuatoren 27, 28, 29, 30 besitzen in Längsrichtung 4 der
Zylinderreihe ihre kleinste Erstreckung 5 und können dadurch
besonders dicht nebeneinander angeordnet werden. Der Bauraum
wird besonders gut genutzt und kann klein ausgeführt werden.
Für gleichbleibende Bauteile zu Fig. 1 werden die bereits
eingeführten Bezugszeichen verwendet.
Ferner sind die Einlaßventile 7, 8, 9, 10 und deren Aktuatoren
27, 28, 29, 30 soweit in die Richtung 17 der Mittelachse 18 der
Brennkraftmaschine verkippt, daß die Auslaßventile 11, 12 und
deren Aktuatoren 13, 14 nahezu senkrecht angeordnet werden
können. Der Bauraum der Brennkraftmaschine in Richtung 17 wird
für die Aktuatoren 27, 28, 29, 30 der Einlaßventile 7, 8, 9, 10
genutzt. Es wird eine schmale Bauform erreicht.
Die Auslaßventile 11, 12 in Fig. 3 werden mit Aktuatoren 15, 16
mit rechteckigen Querschnittflächen betätigt, die ihre kleinste
Erstreckung 6 in Richtung auf die Aktuatoren 27, 28, 29, 30 der
Einlaßventile 7, 8, 9, 10 aufweisen. Durch die rechteckigen
Aktuatoren 15, 16 der Auslaßventile 11, 12 kann der Bauraum
besonders gut ausgenutzt werden. Ferner können die Auslaßventi
le 11, 12 und die Aktuatoren 15, 16 besonders weit in Richtung
der Aktuatoren 27, 28, 29, 30 der Einlaßventile 7, 8, 9, 10
verkippt werden, was eine schmale Bauform ermöglicht.
Fig. 4 zeigt zwei Einlaßventile 7 und 8, die von dem Aktuator
23 gemeinsam betätigt werden. Hierzu sind die Ventilschäfte 33
und 34 der Einlaßventile 7 und 8 über ein Joch 32 miteinander
verbunden, an dem mittig der Aktuator 23 angreift.
Claims (9)
1. Hubkolbenbrennkraftmaschine mit mehreren in Reihe angeordne
ten Zylindern, die jeweils zwei Einlaßventile und mindestens
ein Auslaßventil haben, die alle über elektromagnetische
Aktuatoren betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß für die
Auslaßseite (3) eines Zylinders (1, 2) nur ein Aktuator (13,
14, 15, 16) vorgesehen ist.
2. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Zylinder (1, 2) nur ein Auslaßventil (11, 12) auf
weist und zumindest eine Zündkerze (19, 20, 21, 22) oder
Glühkerze pro Zylinder (1, 2) seitlich neben dem Auslaßventil
(11, 12) angeordnet ist.
3. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß jeder Zylinder (1, 2) nur ein Auslaßventil (11,
12) aufweist und zumindest eine Einspritzdüse pro Zylinder (1,
2) seitlich neben dem Auslaßventil (11, 12) angeordnet ist.
4. Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Aktuator (13, 14) der Auslaß
seite (3) eine runde Querschnittfläche hat und in einer mittle
ren, zwischen den zwei Einlaßventilen (7, 8 bzw. 9, 10) liegen
den Querebene angeordnet ist.
5. Brennkraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Aktuator (15, 16) der Auslaßseite (3)
eine im wesentlichen rechteckige Querschnittfläche hat, deren
lange Seiten sich in Längsrichtung (4) der Zylinderreihe
erstrecken.
6. Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aktuatoren (23, 24, 25, 26) der
Einlaßventile (7, 8, 9, 10) eine runde Querschnittfläche
aufweisen.
7. Brennkraftmaschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Aktuatoren (27, 28, 29, 30) der Einlaßventile
(7, 8, 9, 10) eine im wesentlichen rechteckige Querschnittflä
che aufweisen, deren lange Seiten quer zur Längsrichtung (4)
der Zylinderreihe liegen.
8. Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Aktuator zwei Gaswechselventile
(7, 8 bzw. 9, 10) eines Zylinders (1, 2) betätigt.
9. Brennkraftmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in Längsrichtung (4) zwei Zylinder
reihen in einem Winkel kleiner als 180° zueinander angeordnet
sind und die Aktuatoren auf der Außenseite (31) der Zylinder
reihen weniger zur Längsmittelebene der Zylinderreihe geneigt
sind als die Aktuatoren auf der inneren Seite.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19814803A DE19814803A1 (de) | 1998-04-02 | 1998-04-02 | Hubkolbenbrennkraftmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19814803A DE19814803A1 (de) | 1998-04-02 | 1998-04-02 | Hubkolbenbrennkraftmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19814803A1 true DE19814803A1 (de) | 1999-10-14 |
Family
ID=7863369
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19814803A Ceased DE19814803A1 (de) | 1998-04-02 | 1998-04-02 | Hubkolbenbrennkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |