DE19814485A1 - Mehrstufiges Turbogebläse - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein mehrstufiges Turbogebläse, bestehend aus mindestens zwei auf einer gemeinsamen an drei oder mehr Stellen gelagerten Welle befindlichen Laufrädern, einer zwischen den Laufrädern angeordneten elektrischen Antriebseinheit und einem die Laufräder verbindenden Mantelraum.
Description
Die Erfindung betrifft ein mehrstufiges Turbogebläse, bestehend aus mindestens zwei auf
einer gemeinsamen an drei oder mehr Stellen gelagerten Welle befindlichen Laufrädern, einer
zwischen den Laufrädern angeordneten elektrischen Antriebseinheit und einem die Laufräder
verbindenden Mantelraum.
Bislang bekannte mehrstufige Turbogebläse werden beispielsweise in schnellgeströmten
axialen Kohlendioxidlasern für Laserschneid- und Schweißanlagen zur Umwälzung des
Lasergases eingesetzt. Bei diesem Anwendungsfall ist es erforderlich, daß das Gebläse
heliumdicht ist, da sonst ein unkontrollierter Gasaustausch die Entladungsstabilität beein
trächtigt, was eine Verminderung der Ausgangsleistung des Lasers verursachen kann. Das
Turbogebläse darf keine Stoffe enthalten oder während des Betriebes entstehen lassen, die
eine Kontamination des Fördermediums verursachen können. Hier sind in erster Linie Koh
lenwasserstoffe zu nennen. Gelangen Kohlenwasserstoffe in das Fördermedium und somit in
den Resonator des Lasers, so werden diese durch Einwirkung der Entladungswärme gecrackt.
Der Kohlenstoff schlägt sich dann auf den gekühlten Optiken nieder, vermindert deren
Reflektionsgrad und führt zu deren Zerstörung.
Resonator, Kühler und Turbogebläse des Lasers arbeiten unter Vakuumbedingungen. Dies
und die Forderung, daß eine Verunreinigung des Fördermediums nicht zulässig ist, stellt u. a.
besondere Anforderungen an die Lagerung des Turbogebläses. Zur Zeit werden in
Turbogebläsen vorwiegend öl- oder fettgeschmierte Kugellager eingesetzt. Um eine Ver
unreinigung des Fördermediums zu verhindern wird in beiden Fällen mit einer Gasabsaugung
im Lagerstellenbereich gearbeitet.
Bei einer bekannten Ausführung eines solchen zweistufigen Turbogebläses befinden sich
zwei Laufräder direkt hintereinander in Richtung der Längsachse einer gemeinsamen Welle,
an deren Enden sich jeweils eine fettgeschmierte Lagerstelle befindet. Eine elektrische
Antriebseinheit ist nach den beiden Laufrädern in Richtung der Wellenachse auf der
gemeinsamen Welle angeordnet. Diese als Außenlagerung bekannte Anordnungsweise eines
typischen mehrstufigen Gebläses weist einen großen Raumbedarf auf, da hier u. a. der
platzsparende axiale Eintritt der Strömung in das Gebläse nicht möglich ist. Weiterhin setzt
der große Lagerabstand die erste Biegeeigenfrequenz der Welle, auch biegekritische Drehzahl
genannt, herab und somit auch die maximale Betriebsdrehzahl für unterkritischen Betrieb.
Daraus resultieren nach dem Wachstumsgesetz der Kreiselmaschinen, wiederum größere
Laufräder. Angesprochene Ausführungen mehrstufiger Turbogebläse weisen deshalb, falls sie
für einen unterkritischen Betrieb ausgelegt sind, ein relativ großes Bauvolumen auf, das
einem gewünschten kompakten Aufbau der Strahlquelle entgegenwirkt.
Bei einer weiteren bekannten Ausführung eines zweistufigen Turbogebläses für diesen Ein
satzfall sind zwei Laufräder direkt nacheinander in Richtung der Wellenachse an einem
Wellenende angeordnet. Eine elektrische Antriebseinheit befindet sich dabei zwischen zwei
Lagerstellen. Diese typische Anordnung der Lager und Laufräder wird fliegende Lagerung
genannt. Um hier die notwendig hohe Betriebsdrehzahl für den geforderten kleinen Raum
bedarf zu erreichen, wird diese im allgemeinen über die erste Biegeeigenfrequenz der Welle
gelegt. Dies hat zur Folge, daß beim Anfahren des Turbogebläses immer ein kritischer Zu
stand durchfahren werden muß. Weiterhin ist der Arbeitsbereich des Turbogebläses einge
schränkt, da sich der Betriebspunkt bzw. die Betriebsdrehzahl zwischen der ersten und
zweiten Biegeeigenfrequenz befinden muß. Da mit normalen Wälzlagern in der Regel ein
Durchfahren einer Biegeeigenfrequenz der Welle auf Grund zu großer Ausbiegungen und
somit der Gefahr des Anstreifens des Rotors bzw. der Laufräder am Gehäuse nicht möglich
ist, müssen hierbei besondere Maßnahmen zur Dämpfung der Lagerung getroffen werden.
Diese Maßnahmen sind immer mit einem zusätzlichen Mehraufwand bei der Auslegung,
Konstruktion und dem Bau des Turbogebläses verbunden.
Ebenfalls ist eine Ausführung eines mehrstufigen Turbogebläses bekannt, bei der zwei Lauf
räder spiegelbildlich fliegend an den Enden der gemeinsamen Welle angeordnet sind.
Zwischen den beiden Laufrädern befindet sich eine elektrische Antriebseinheit, zwei Lager
stellen sind jeweils zwischen einem Laufrad und elektrischer Antriebseinheit angeordnet. Die
Zuführung des Fördermediums zur zweiten Stufe erfolgt über eine außerhalb des Turboge
bläsegehäuses befindliche Rohrleitung, welche das Fördermedium vom Druckstutzen der
ersten Stufe zum Saugstutzen der zweiten Stufe leitet. Diese Anordnung gleicht einen Teil des
Axialschubes aus und führt auf Grund der symmetrisch verteilten Massen zu einer guten
Rotordynamik. Nachteilig ist bei dieser Anordnung der größere Raumbedarf durch die Rohr
leitung zwischen Druckstutzen der ersten Stufe und dem Saugstutzen der zweiten Stufe.
Die bei mehrstufigen Gebläsen oder Verdichtern konventioneller Bauart übliche Zwischen-
oder Stützlagerung ist zur Verbesserung der Rotordynamik bei der Forderung nach kleiner
Baugröße diffizil, wenn eine Verunreinigung des Fördermediums verhindert werden soll und
keine Gas- oder Magnetlager zum Einsatz kommen, da sich die Realisierung der dann not
wendigen Gasabsaugung oder zuverlässigen Abdichtung der Zwischenlagerstelle äußerst
schwierig gestaltet.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein kompaktes mehrstufiges Turbogebläse
zu schaffen, bei welchem die erste biegekritische Drehzahl über der maximalen Betriebs
drehzahl liegt und bei dem eine Verunreinigung des Fördermediums auch bei Unterdruck des
Gleichen vermieden wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Laufräder eines mehrstufigen
Turbogebläses auf beiden Seiten einer elektrischen Antriebseinheit auf einer gemeinsamen
Antriebswelle in Richtung der Antriebswellenachse hintereinander gleich orientiert ange
ordnet sind, und daß jeweils das der elektrischen Antriebseinheit nächstgelegene und auf der
einen Seite von ihr befindliche Laufrad mit dem der elektrischen Antriebseinheit auf der
anderen Seite nächstgelegenem Laufrad durch einen mantelförmigen Raum strömungs
technisch verbunden ist und die gemeinsame Welle mindestens drei Lagerstellen aufweist,
wobei sich eine Lagerstelle auf der eingangsseitigen Rotorseite zwischen dem rotorseitig
nächstgelegenem Laufrad und dem Rotor, eine zweite auf der ausgangsseitigen Rotorseite
zwischen dem Rotor und dem rotorseitig nächstgelegenem Laufrad auf der Antriebswelle
befindet und sich mindestens eine weitere Lagerstelle hinter dem ausgangsseitig ersten
Laufrad des Turbogebläses auf der Antriebswelle befindet.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist somit darin zu sehen, daß durch die An
ordnung der Laufräder auf beiden Seiten der elektrischen Antriebseinheit eine gute Massen
verteilung erzielt wird, die gemeinsam mit der Anzahl und Anordnung der Lagerstellen zu
einer wesentlich verbesserten Rotordynamik führt. Es wird dadurch eine deutliche Erhöhung
der ersten Biegeeigenfrequenz der Welle erreicht. Somit ist eine höhere maximale Betriebs
drehzahl bei unterkritischem Betrieb möglich. Ein überkritischer Betrieb und damit das
Durchfahren eines kritischen Zustandes ist nicht nötig. Die höhere Maximaldrehzahl sowie
die Anordnung der Laufräder und Lagerstellen ermöglichen einen kompakten Aufbau, d. h.
eine kleine Baugröße des Turbogebläses. Eine notwendige Gasabsaugung bei fett- oder ölge
schmierten Lagern zur Vermeidung der Kontamination des Fördermediums läßt sich bei der
erfindungsgemäßen Anordnung der Lagerstellen einfach verwirklichen. Durch die erfindungs
gemaße Gestaltung ist eine Ausführung des Turbogebläses mit mehr als zwei Stufen ins
besondere bei dem beschriebenen Einsatz als Lasergasgebläse und den damit verbundenen
Anforderungen möglich.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, daß die im Rotor der
elektrischen Antriebseinheit entstehenden Verluste in Form von Wärme, welche bei Vakuum
betrieb nur schlecht über den Stator der elektrischen Antriebseinheit an das Gehäuse abge
führt werden können, hier auf Grund der Anordnung der Laufräder gleichmäßig über die
Antriebswelle und die Laufräder an das Fördermedium abgeführt werden.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, daß eine Zwischenkühlung in den mantelförmigen Raum
integriert wird. Dadurch wird das Fördermedium beim Durchströmen des mantelförmigen
Raumes abgekühlt, bevor es in die an den mantelförmigen Raum anschließende Stufe eintritt.
Dies führt zu einer thermodynamischen Leistungsersparnis, die eine geringere erforderliche
Antriebsleistung des Turbogebläses zur Folge hat. Das wirkt sich besonders bei höheren Ver
dichtungsverhältnissen aus. Durch diese erfindungsgemäße Lösung können z. B. auch
konventionelle mehrstufige Verdichter mit Zwischenkühlung mit einer deutlich verringerten
Baugröße ausgeführt werden.
Eine in den mantelförmigen Raum integrierte Zwischenkühlung bietet weiterhin den Vorteil
einer geringeren thermischen Belastung der Bauteile des Gebläses.
Vorteilhaft vorgesehen kann es sein, daß eine Gehäusekühlung in die Wandungen des den
mantelförmigen Raum bildenden Bauteiles integriert wird. Auf Grund des großen zur Ver
fügung stehenden Platzes ist eine sehr gute thermische Entlastung der Gehäuseteile erreich
bar. Weiterhin wird dadurch die Wärmeabstrahlung vom Gehäuse an die Umgebung ver
ringert. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn das Gebläse z. B. zusammen mit anderen Geräten
in einen Schrank eingebaut wird. Der sonst auftretende Aufheizeffekt, der z. B. bei elektroni
schen Geräten zur Funktionsbeeinträchtigung oder sogar zum Ausfall führen kann, wird
dadurch verringert oder beseitigt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Aus
führungsbeispiels näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes
Turbogebläse.
Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes zweistufiges Turbogebläse 10 zur Förderung von Laser
gas. Das Turbogebläse besteht aus einer ersten und einer zweiten Gebläsestufe. Die erste
Gebläsestufe besteht aus einem Laufrad 12 und einem Leitrad 14, die zweite aus einem
Laufrad 16 und einem Leitrad 18.
Die beiden Laufräder 12 und 16 sitzen auf einer gemeinsamen Welle 20. Zwischen den
beiden Laufrädern 12 und 16 befindet sich ein Rotor 22 einer elektrischen Antriebseinheit auf
der Welle 20. Die elektrische Antriebseinheit besteht weiterhin aus einem Stator 24, welcher
in einem Gehäuse 26 sitzt. Das Gehäuse 26 besitzt einen Saugstutzen 28 und zwei Druck
stutzen 30.
Die Laufräder 12, 16 sind als Radiallaufräder ausgeführt, welche auch durch Halbaxial- oder
Axiallaufräder ersetzt werden können. Der Rotor 22 der elektrischen Antriebseinheit und die
Laufräder 12, 16 sitzen auf der gemeinsamen Welle 20, welche drei Lagerstellen 32, 34 und
36 aufweist. Die Welle 20 befindet sich in senkrechter Lage zur Aufstellungsebene 38 des
Turbogebläses 10.
Die Lagerstelle 32 ist als sogenanntes Festlager und die Lagerstellen 34 und 36 als Loslager
ausgeführt. Lagerstelle 32 besteht aus einem Schrägkugellagerpaar in O-Anordnung, die
Lagerstelle 34 und 36 jeweils aus einem Zylinderrollenlager.
Lagerstelle 32 befindet sich zwischen dem Laufrad 12 der ersten Gebläsestufe und dem Rotor
22. Die Lagerstelle 34 ist zwischen dem Rotor 22 und dem Laufrad 16 der zweiten Gebläse
stufe angeordnet. Die dritte Lagerstelle 36 befindet sich zwischen dem Laufrad 16 und dem
unteren Ende der Welle 20.
Wird die Welle 20 durch die elektrische Antriebseinheit in Rotation versetzt, so wird das
Fördermedium über den Saugstutzen 28 durch das Laufrad 12 angesaugt. Im Laufrad 12 wird
das Fördermedium von der axialen in die radiale Strömungsrichtung umgelenkt. An
schließend durchströmt das Fördermedium einen schaufellosen Ringraum 40, um dann in das
Leitrad 14 einzutreten. Nach dem Verlassen des Leitrades 14 durchströmt das Fördermedium
einen durch das Gehäuse 26 gebildeten mantelförmigen Raum 42 und wird dann über
Rückführschaufeln 44 dem Laufrad 16 der zweiten Gebläsestufe zugeführt. Nach dem
verlassen des Laufrades 16 strömt das Fördermedium durch einen schaufellosen Ringraum 46
und durch das Leitrad 18, um dann über einen Sammelraum 48 an den beiden Druckstutzen
30 aus dem Turbogebläse auszutreten.
Die Einzellager der Lagerstellen 32, 34 und 36 sind fettgeschmiert. Eine Ölschmierung der
Lager ist ebenfalls möglich. Bei Fettschmierung ist der Einsatz synthetischer Hochge
schwindigkeitsfette vorteilhaft, deren Grundöle einen sehr niedrigen Dampfdruck haben und
dadurch entsprechend vakuumtauglich sind. Zur zusätzlichen Sicherheit gegen Aus
dampfungsprodukte ist es vorteilhaft eine Gasabsaugung im Lagerstellenbereich vorzusehen.
Diese ist hier über Kanäle 50, 52, 54 und 56 sowie über Verbindungsleitungen 58 und 60
realisiert, an welche eine Vakuumpumpe angeschlossen ist. Durch die Vakuumpumpe wird in
der Lagerstellenumgebung ein unter dem Systemdruck liegender Druck erzeugt und somit
eine Kontamination des Fördermediums zuverlässig verhindert.
Besonders vorteilhaft ist eine Kühlung des Stators 24 vorzusehen. Diese kann z. B. durch
einen um den Stator 24 spiralförmig umlaufenden Kühlkanal, welcher in das Gehäuse 26 in
unmittelbarer Nähe zum Stator 24 integriert ist und z. B. mit Kühlwasser versorgt wird,
realisiert werden.
Vorteilhaft kann auch eine Gehäusekühlung ausgeführt werden. Die Gehäusekühlung kann
z. B. ebenfalls durch einen spiralförmig umlaufenden in der äußeren Wandung 27 des
Gehäuses 26 integrierten Kühlkanal verwirklicht werden.
Besonders vorteilhaft ist zur Leistungsersparnis bei höheren Druckverhältnissen die Inte
gration einer Zwischenkühlung in den mantelförmigen Raum 42. Die Realisierung einer
solchen Zwischenkühlung kann z. B. durch den Einbau eines berippten Rohrschlangenpaketes
bzw. von Rippen erfolgen. Als Kühlmittel kann Wasser eingesetzt werden, welches durch das
berippte Rohrschlangenpaket bzw. durch die Rippen geleitet wird.
10
Turbogebläse
12
Laufrad der 1. Gebläsestufe
14
Leitrad der 1. Gebläsestufe
16
Laufrad der 2. Gebläsestufe
18
Leitrad der 2. Gebläsestufe
20
Welle
22
Rotor der elektrischen Antriebseinheit
24
Stator der elektrischen Antriebseinheit
26
Gehäuse
27
Äußere Wandung des Gehäuses
26
28
Saugstutzen
30
Druckstutzen
32
Lagerstelle (Festlager)
34
Lagerstelle (Loslager)
36
Lagerstelle (Loslager)
38
Aufstellungsebene
40
schaufelloser Ringraum der 1. Gebläsestufe
42
konzentrisch zur Wellenachse mantelförmiger Raum
44
Rückführschaufeln
46
schaufelloser Ringraum der 2. Gebläsestufe
48
Sammelraum
50
,
52
,
54
,
56
Kanal zur Gasabsaugung
58
,
60
Verbindungsleitung für Gasabsaugung
Claims (7)
1. Mehrstufiges Turbogebläse, welches eine Eingangsseite und eine Ausgangsseite, zwei
oder mehr Laufräder und eine mit Rotor und Antriebswelle versehene elektrische An
triebseinheit aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufräder auf beiden Seiten des
Rotors der elektrischen Antriebseinheit in Richtung der Antriebswellenachse gleich
orientiert hintereinander angeordnet sind und das jeweils das eingangsseitig dem Rotor
nächstgelegene Laufrad mit dem ausgangsseitig dem Rotor nächstgelegenem Laufrad
durch einen mantelförmigen Raum strömungstechnisch verbunden ist und die Antriebs
welle mindestens drei Lagerstellen aufweist, wobei sich eine Lagerstelle auf der eingangs
seitigen Rotorseite zwischen dem rotorseitig nächstgelegenen Laufrad und dem Rotor,
eine zweite auf der ausgangsseitigen Rotorseite zwischen dem Rotor und dem rotorseitig
nächstgelegenen Laufrad auf der Antriebswelle befindet und sich mindestens eine weitere
Lagerstelle hinter dem ausgangsseitig ersten Laufrad des Turbogebläses auf der Antriebs
welle befindet.
2. Turbogebläse gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in den Mantelraum
integrierte Zwischenkühlung.
3. Turbogebläse gemäß eines oder mehrerer der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß in die äußere Gehäusewandung eine Kühlung integriert ist.
4. Turbogebläse gemäß eines oder mehrerer der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lagerung der Antriebswelle mittels Wälzlagern erfolgt.
5. Turbogebläse gemäß eines oder mehrerer der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lagerung der Antriebswelle mittels Gleitlagern erfolgt.
6. Turbogebläse gemäß eines oder mehrerer der Ansprüche 1 bis 3 dadurch
gekennzeichnet, daß die Lagerung der Antriebswelle durch eine Kombination von Wälz-
und Gleitlagern erfolgt.
7. Turbogebläse gemäß eines oder mehrerer der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der mantelförmige Raum konzentrisch zur Längsachse der
Antriebswelle ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19814485A DE19814485A1 (de) | 1998-04-01 | 1998-04-01 | Mehrstufiges Turbogebläse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19814485A DE19814485A1 (de) | 1998-04-01 | 1998-04-01 | Mehrstufiges Turbogebläse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE19814485A1 true DE19814485A1 (de) | 1999-10-07 |
Family
ID=7863167
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19814485A Withdrawn DE19814485A1 (de) | 1998-04-01 | 1998-04-01 | Mehrstufiges Turbogebläse |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE19814485A1 (de) |
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- 1998-04-01 DE DE19814485A patent/DE19814485A1/de not_active Withdrawn
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