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DE19813735B4 - Piezoelektrisches Filter - Google Patents

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DE19813735B4
DE19813735B4 DE19813735A DE19813735A DE19813735B4 DE 19813735 B4 DE19813735 B4 DE 19813735B4 DE 19813735 A DE19813735 A DE 19813735A DE 19813735 A DE19813735 A DE 19813735A DE 19813735 B4 DE19813735 B4 DE 19813735B4
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DE
Germany
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piezoelectric
electrodes
piezoelectric substrate
substrate
filter
Prior art date
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Application number
DE19813735A
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DE19813735A1 (de
Inventor
Masao Nagaokakyo-shi Gamo
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Murata Manufacturing Co Ltd
Original Assignee
Murata Manufacturing Co Ltd
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Publication of DE19813735B4 publication Critical patent/DE19813735B4/de
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  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Piezo-Electric Or Mechanical Vibrators, Or Delay Or Filter Circuits (AREA)

Abstract

Piezoelektrisches Filter mit
einem piezoelektrischen Substrat mit einer ersten und einer zweiten Hauptfläche,
ersten und zweiten Resonanzelektroden, die auf der ersten Hauptfläche vorgesehen sind und einander gegenüberliegen, wobei zwischen ihnen ein vorbestimmter Abstand ausgebildet ist,
einer gemeinsamen Elektrode, die auf der zweiten Hauptfläche vorgesehen ist und den ersten und zweiten Resonanzelektroden gegenüberliegend angeordnet ist,
einem Anregungsabschnitt, der die ersten und zweiten Resonanzelektroden, die gemeinsame Elektrode und den Bereich des piezoelektrischen Substrats umfaßt, der zwischen den ersten und zweiten Resonanzelektroden und der gemeinsamen Elektrode angeordnet ist,
einer Vielzahl von Endelektroden, die jeweils mit einer der ersten und zweiten Resonanzelektroden und der gemeinsamen Elektrode verbunden sind, und
ersten und zweiten kapazitiven Elektroden zum Bilden eines Kondensators, der auf dem piezoelektrischen Substrat vorgesehen ist und elektrisch mit dem Anregungsabschnitt verbunden ist, wobei
der Anregungsabschnitt an einem mittleren Abschnitt des Substrats angeordnet ist, die ersten und zweiten...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein ein Energie konzentrierendes piezoelektrisches Filter (energy-trag type piezoelectric filter) und im besonderen ein piezoelektrisches Filter, das so aufgebaut ist, daß es durch eine Verbesserung der polarisierten Struktur eines piezoelektrischen Substrats verbesserte Charakteristiken aufweist.
  • Unter einem Energie konzentrierenden piezoelektrischen Filter ist ein solches zu verstehen, bei dem die Elektroden nur einen kleinen Teil der Hauptflächen der Keramikscheibe einnehmen und die Schwingungsenergie auf den Bereich zwischen den Elektroden konzentriert, also praktisch in diesem Raum eingeschlossen ist (vgl. DE-PS 19 14 307 ).
  • Aus der DE-OS 1 914 307 ist ein Verfahren zur Herstellung eines Energieeinschlußkeramikfilters bekannt, welches vorsieht, daß die auf einem piezoelektrischen Keramikplättchen ausgebildeten Elektrodenbereiche des Energieeinschlußkeramikfilters mit dünnen Schichten eines Formkernmaterials überzogen werden, welches bei normaler Temperatur fest oder halbfest ist, aber durch Erwärmung leicht schmelzbar ist, so daß danach auf der Oberfläche des Keramikplättchens einschließlich der Fläche dieser Schichten eine isolierende Hartschicht aufgebracht wird und daß die dünnen Schichten durch Erwärmung zur Bildung von Zwischenräumen zwischen dem Resonator, Elektrodenbereichen und der isolierenden Hartschicht weggeschmolzen werden, wobei die dünnen Schichten von der isolierenden Hartschicht absolviert werden.
  • Aus der JP 5-67943 A ist ein piezoelektrisches Filter bekannt mit einem ersten und zweiten piezoelektrischen Substrat, wobei eine erste und zweite Resonanzelektro de auf dem ersten piezoelektrischen Substrat ausgebildet und weitere Resonanzelektroden auf dem zweiten piezoelektrischen Substrat ausgebildet sind. Ebenso sind erste und zweite kapazitive Elektroden zum Bilden eines Kondensators auf dem zweiten piezoelektrischen Substrat vorgesehen. Ferner sind das erste piezoelektrische Substrat und das zweite piezoelektrische Substrat miteinander elektrisch verbunden.
  • Aus der US 5,446,335 ist ein weiteres piezoelektrisches Filter bekannt, mit einem eine erste und zweite Hauptfläche aufweisenden piezoelektrischen Substrat, wobei die erste Hauptfläche erste und zweite Resonanzelektroden und die zweite Hauptfläche dritte Resonanzelektroden aufweist. Ferner weist das piezoelektrische Filter einen kapazitiven Bereich auf, der erste kapazitive Elektroden auf der ersten Hauptfläche und zweite kapazitive Elektroden auf der zweiten Hauptfläche des Substrats aufweist.
  • Die JP 6-343014 A offenbart ein weiteres piezoelektrisches Filterelement, welches ein piezoelektrisches Substrat mit einer ersten und zweiten Hauptfläche aufweist, sowie erste und zweite Resonanzelektroden, die sich auf der ersten Hauptfläche in einem vorbestimmten Abstand gegenüberliegen. Auf der zweiten Hauptfläche des Substrats sind gemeinsame Elektroden vorgesehen, die den ersten und zweiten Elektroden gegenüberliegend angeordnet sind. Ferner sind zur Bildung eines Kondensators auf dem piezoelektrischen Substrat erste und zweite kapazitive Elektroden angeordnet.
  • Piezoelektrische Filter werden häufig als Zwischenfrequenzstufen-Sperrfilter in mobilen Kommunikationsgeräten wie z. B. FM-Empfängern und tragbaren Telefonen verwendet. Die 7A und 7B zeigen ein piezoelektrisches Filter 51 als ein Beispiel für diese Art von Filter.
  • Das piezoelektrische Filter 51 wird dadurch gebildet, daß ein piezoelektrisches Keramiksubstrat 52 in der Form einer rechteckigen Platte verwendet wird. Mit Ausnahme des Bereichs, der mit der gestrichelten Linie A umgeben ist, sind die ande ren Bereiche des piezoelektrischen Keramiksubstrats 52 in der Richtung der Dikkenabmessung polarisiert.
  • Auf dem piezoelektrischen Substrat 52 sind Energie konzentrierende Filterabschnitte 53 und 54 und ein Kondensator 55 ausgebildet. Der Filterabschnitt 53 wird dadurch aufgebaut, daß Resonanzelektroden 53a und 53b auf der oberen Fläche des piezoelektrischen Substrats 52 gebildet werden und daß eine gemeinsame Elektrode 53c auf der Unterseite des piezoelektrischen Substrats 52 ausgebildet wird. Die Resonanzelektroden 53a und 53b auf der Oberseite des piezoelektrischen Substrats 52 weisen einen vorbestimmten Abstand voneinander auf. Die Resonanzelektroden 53a und 53b sowie die gemeinsame Elektrode 53c sind jeweils einander gegenüberliegend auf den gegenüberliegenden Seiten des piezoelektrischen Substrats 52 angeordnet.
  • Der Filterabschnitt 54 ist in der gleichen Weise wie der Filterabschnitt 53 aufgebaut und weist Resonanzelektroden 54a und 54b sowie eine gemeinsame Elektrode 54c auf.
  • Um einen Kondensator 55 zu bilden, wird eine kapazitive Elektrode 55a auf der oberen Fläche des mittleren unpolarisierten Bereichs des piezoelektrischen Substrats 52 ausgebildet, der von einer gestrichelten Linie A eingefaßt ist, und eine kapazitive Elektrode 55b wird auf der Unterseite des unpolarisierten Bereichs ausgebildet. Die kapazitiven Elektroden 55a und 55b sind jeweils mit ihren Rückseiten zueinander auf den gegenüberliegenden Seiten des piezoelektrischen Substrats 52 angeordnet.
  • Eine Endelektrode 56 ist auf der oberen Fläche des piezoelektrischen Substrats 52 entlang einer Endfläche 52a ausgebildet. Die Endelektrode 56 ist elektrisch mit der Resonanzelektrode 53a verbunden. Die Resonanzelektrode 53b ist elektrisch mit der kapazitiven Elektrode 55a verbunden. Die kapazitive Elektrode 55a ist mit der Resonanzelektrode 54b verbunden. Die Resonanzelektrode 54a ist mit einer Endelektrode 57 verbunden, die auf der Oberseite des piezoelektrischen Substrats 52 entlang einer anderen Endfläche 52b ausgebildet ist.
  • Auf der Unterseite des piezoelektrischen Substrats 52 ist die kapazitive Elektrode 55b mit den gemeinsamen Elektroden 53c und 54c verbunden.
  • Deshalb kann das piezoelektrische Filter 51 als ein piezoelektrisches Dualmodusfilter (dual mode piezoelectric filter) betrieben werden, das die Schaltung aufweist, wie sie in 8 gezeigt ist, indem die Endelektroden 56 und 57 als Eingangselektroden und Ausgangselektroden verwendet werden, und indem die kapazitive Elektrode 55b und die gemeinsamen Elektroden 53c und 54c, die auf der Unterseite des piezoelektrischen Substrats 52 ausgebildet sind, mit einem Erdpotentialpunkt verbunden werden.
  • Der mit der gestrichelten Linie A umgebene Bereich des piezoelektrischen Substrats besteht aus dem Abschnitt, auf dem die kapazitiven Elektroden 55a und 55b ausgebildet sind, sowie dessen Nachbarbereichen, und er ist unpolarisiert gelassen, damit tanδ (der dielektrische Verlustfaktor) des Kondensators 55 auf einen kleinen Wert gesetzt werden kann.
  • In dem piezoelektrischen Filter 51 ist eine Polarisation der Bereiche des piezoelektrischen Substrats 52, die die Filterabschnitte 53 und 54 bilden, und anderer benachbarter Bereiche notwendig, damit eine Anregung des piezoelektrischen Substrats 52 und ein gleichförmiges Abklingen der Schwingung der Filterabschnitte 53 und 54 erfolgen kann. Andererseits ist es wünschenswert, daß der Abschnitt, der den Kondensator 55 bildet, unpolarisiert bleibt, damit tanδ des Kondensators 55 klein bleibt, wie oben erwähnt worden ist.
  • Aber bei dem piezoelektrischen Filter 51 sind die Bereiche der piezoelektrischen Substrate, auf denen die Endelektroden 56 und 57 geformt sind, ebenfalls polarisiert, und es ist in Abhängigkeit von der Elektrodenanordnung möglich, daß unerwünschte unnötige Schwingungen zu einer Verschlechterung der Filtercharakteristik führen.
  • Deshalb ist es auch erwünscht, daß der Bereich, der die Endelektroden 56 und 57 bildet, unpolarisiert bleibt. Hierbei muß der unpolarisierte Bereich in einem Bereich ausgebildet werden, in dem ihn die Schwingungen der Filterabschnitte 53 und 54 nicht erreicht. Somit kann der unpolarisierte Abschnitt nicht bis dicht an die Filterabschnitte 53 und 54 heran ausgedehnt werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein piezoelektrisches Filter zu schaffen, bei dem aufgrund von Elektrodenmustern auf dem piezoelektrischen Substrat verursachte unnötige Schwingungen eingeschränkt werden und das verbesserte Charakteristiken aufweist.
  • Genauer gesagt liegt eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein piezoelektrisches Filter vorzusehen, das eine Struktur aufweist, die es ermöglicht, daß ein Bereich eines dielektrischen Substrats, das die kapazitiven Elektroden und die Endelektroden bildet, unpolarisiert bleibt.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem piezoelektrischen Filter mit einem piezoelektrischen Substrat mit ersten und zweiten Hauptflächen, ersten und zweiten Resonanzelektroden, die auf der ersten Hauptfläche vorgesehen sind und einander gegenüberliegen, wobei zwischen ihnen ein vorbestimmter Spalt ausgebildet ist, eine gemeinsame Elektrode, die auf der zweiten Hauptfläche vorgesehen ist und gegenüber den ersten und zweiten Resonanzelektroden angeordnet ist, einen Anregungsabschnitt, der die ersten und zweiten Resonanzelektroden, die gemeinsame Elektrode und den Bereich des piezoelektrischen Substrats umfaßt, der zwischen den ersten und zweiten Resonanzelektroden und der gemeinsamen Elektrode angeordnet ist, eine Vielzahl von Endelektroden, die auf den ersten und zweiten Hauptflächen vorgesehen sind und jeweils mit einer der ersten und zweiten Resonanzelektroden und der gemeinsamen Elektrode verbunden sind, und erste und zweite kapazitive Elektroden zum Bilden eines Kondensators, der auf dem piezoelektrischen Substrat vorgesehen ist und elektrisch mit dem Anregungsabschnitt verbunden ist, wobei der Anregungsabschnitt an einem mittleren Abschnitt des Substrats angeordnet ist, die ersten und zweiten kapazitiven Elektroden nahe bei einer Kante des piezoelektrischen Substrats angeordnet sind, eine Vielzahl von Endelektroden nahe bei einer Kante des piezoelektrischen Substrats so angeordnet sind, daß sie sich zu dieser Kante erstrecken, wobei der Bereich des piezoelektrischen Substrats, der den Anregungsabschnitt bildet, polarisiert ist, und der andere Bereich des piezoelektrischen Substrats, auf dem sich mindestens eine der Vielzahl von Endelektroden und der ersten und zweiten kapazitiven Elektroden befindet, unpolarisiert ist, dadurch gelöst, daß der unpolarisierte Bereich außerhalb eines polarisierten Bereichs angeordnet ist, der sich parallel zu der Richtung der Schaltungsverbindung zwischen den ersten und zweiten Resonanzelektroden erstreckt.
  • Durch den erfindungsgemäßen Aufbau können unnötige Schwingungen, die von der Endelektrode und dem Kondensator verursacht werden, effektiv unterdrückt werden.
  • Bei einem piezoelektrischen Filter ist es notwendig, daß sich die Schwingung größtenteils in der Richtung der Schaltverbindung zwischen den ersten und zweiten Resonanzelektroden ausbreitet und an den gegenüberliegenden Enden in der Resonanzelektrodengegenrichtung des Bereichs des piezoelektrischen Substrats, auf dem die Resonanzelektroden angeordnet sind, ruhig abklingt. Es ist deshalb notwendig, eine gewisse Piezoelektrizität in dem Bereich aufrechtzuerhalten, der sich parallel zu der Verbindungsrichtung zwischen den ersten und zweiten Resonanzelektroden erstreckt. Andererseits ist es wünschenswert, daß die Bereiche, die außerhalb des Bereichs gebildet sind, der sich parallel zu der Verbindungsrichtung zwischen den ersten und zweiten Resonanzelektroden erstreckt, unpolarisiert sein sollten. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird das piezoelektrische Substrat deshalb an den Endelektroden, die sich außerhalb des Bereichs befinden, der sich parallel zu der Richtung der Schaltverbindung zwischen den ersten und zweiten Resonanzelektroden erstreckt, und in der Nähe der Endelektroden unpolarisiert gelassen. Auf diese Weise kann eine unnötige Schwingung, die von den Endelektroden verursacht wird, unterdrückt werden, ohne daß es zu einer beträchtlichen Verschlechterung der Charakteristiken des Abschnitts kommt, der mit den ersten und zweiten Resonanzelektroden versehen ist.
  • Bei dem oben genannten piezoelektrischen Filter sind die ersten und zweiten kapazitiven Elektroden vorzugsweise derart angeordnet, daß sie auf einander gegenüberliegenden Seiten des piezoelektrischen Substrats ausgebildet sind.
  • Wenn der entsprechende Abschnitt des piezoelektrischen Substrats polarisiert ist, treten darin große unnötige Schwingungen auf. Aber gemäß der vorliegenden Erfindung bleibt der Teil, der den Kondensator bildet, unpolarisiert, damit derartige unnötige Schwingungen effektiv unterdrückt werden.
  • Bei dem oben genannten piezoelektrischen Filter können mindestens zwei der piezoelektrischen Substrate derart aufeinandergeschichtet werden, daß die zweite Hauptfläche des einen piezoelektrischen Substrats der ersten Hauptfläche des angrenzenden Substrats der piezoelektrischen Substrate gegenüberliegt.
  • Durch diesen Aufbau kann das kompakte piezoelektrische Filter erhalten werden, das mindestens zwei piezoelektrische Substrate aufweist.
  • Bei dem oben genannten piezoelektrischen Filter können mindestens zwei der piezoelektrischen Substrate durch Klebstoff miteinander verbunden werden, wobei der Klebstoff nicht auf den Bereichen der piezoelektrischen Substrate, die dem Anregungsabschnitt entsprechen, aufgetragen wird. Es kann auch eine Klebefolie aufgebracht werden, die eine Öffnung besitzt, die mit dem Anregungsabschnitt übereinstimmt.
  • Die vorliegende Erfindung kann bei piezoelektrischen Filtern angewandt werden, bei denen die Verdrahtungsanordnung dazu tendiert, kompliziert zu sein, z. B. bei einem piezoelektrischen Filter, das eine Vielzahl von Filterabschnitten besitzt, die auf einem einzigen piezoelektrischen Substrat ausgebildet sind, und bei einem piezoelektrischen Filter, das aufgebaut ist, indem eine Vielzahl von piezoelektrischen Substraten aufeinandergeschichtet sind, die Filterabschnitte aufweisen. In diesen Fällen können unnötige Schwingungen, die durch Verdrahtungsmuster, die Endelektroden umfassen, verursacht werden, effektiv unterdrückt werden. Die vorliegende Erfindung kann vorteilhafterweise bei piezoelektrischen Filtern Anwendung finden, die solch komplizierte Strukturen aufweisen, wie sie z. B. oben erwähnt worden sind, um die Charakteristiken der piezoelektrischen Filter effektiv zu verbessern, die eine komplizierte Verdrahtungsanordnung aufweisen.
  • Die oben genannte Aufgabe sowie weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung der vorliegenden Erfindung deutlich, die in Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen gegeben wird. Es zeigen:
  • 1 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht eines Chip-artigen piezoelektrischen Filters, das ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt,
  • 2 eine schematische perspektivische Ansicht der Elektrodenstruktur auf dem piezoelektrischen Substrat, das bei dem in 1 gezeigten piezoelektrischen Filter verwendet ist,
  • 3A und 3B Schaltpläne, die jeweils die Schaltkreise zeigen, die auf den ersten und zweiten piezoelektrischen Substraten ausgebildet sind,
  • 4A bis 4C jeweils eine Draufsicht, eine Seitenansicht und eine Bodenansicht eines Chip-artigen piezoelektrischen Filters, das ein anderes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt,
  • 5 ein Diagramm einer Charakteristik des Chip-artigen piezoelektrischen Filters gemäß der vorliegenden Erfindung,
  • 6 ein Diagramm einer Charakteristik eines Chip-artigen piezoelektrischen Filters, das in der gleichen Weise wie das Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ausgebildet ist, jedoch mit der Ausnahme, daß das gesamte piezoelektrische Substrat polarisiert ist,
  • 7A und 7B jeweils eine Draufsicht bzw. eine Bodenansicht eines herkömmlichen piezoelektrischen Filters, und
  • 8 einen Schaltplan des in 7 gezeigten piezoelektrischen Filters.
  • Ein piezoelektrisches Filter, das ein nicht einschränkendes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt, wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
  • Wie in 1 zu sehen ist, wird ein Chip-artiges piezoelektrisches Filter gemäß der vorliegenden Erfindung durch die Verwendung von ersten und zweiten rechteckigen piezoelektrischen Substraten 1 und 2 gebildet. Jedes der ersten und zweiten piezoelektrischen Substrate 1 und 2 ist aus einer piezoelektrischen Keramik, wie z. B. Blei-Titanat-Zirkonat-Keramik, gebildet und ist in der Richtung der Dickenabmessung derart polarisiert, daß es einen unpolarisierten Bereich aufweist, wie oben beschrieben worden ist.
  • Auf dem ersten piezoelektrischen Substrat 1 ist ein erster Filterabschnitt ausgebildet, der im Dickenrichtungs-Longitudinalschwingungsmodus arbeitet. Auf dem zweiten piezoelektrischen Substrat 2 ist ein zweiter Filterabschnitt gebildet, der im Dickenrichtungs-Longitudinalschwingungsmodus arbeitet. Ein Kondensator, der als ein Relais-Kondensator vorgesehen ist, ist auf jedem der ersten und zweiten piezoelektrischen Substrate 1 und 2 ausgebildet.
  • Die Elektrodenstruktur und die polarisierte Struktur des ersten piezoelektrischen Substrats werden nun unter Bezugnahme auf 2 beschrieben. In 2 sind die Elektroden auf der Unterseite gezeigt, indem sie auf eine darunter liegende Ebene projiziert worden sind.
  • Zwei Resonanzelektroden 3a und 3b sind auf einem zentralen Bereich der oberen Fläche des piezoelektrischen Substrats 1 derart angeordnet, daß sie einander gegenüberliegen, wobei ein bestimmter Abstand zwischen ihnen liegt. Eine gemeinsame Elektrode 3c ist auf der Unterseite des piezoelektrischen Substrats 1 gegenüberliegend von den Resonanzelektroden 3a und 3b ausgebildet. Die Resonanzelektroden 3a und 3b und die gemeinsame Elektrode 3c bilden den ersten Filterabschnitt, der mit 3 bezeichnet ist.
  • Die Resonanzelektrode 3a ist mit einer Endelektrode 5a durch ein Verbindungs-Leiterelement 4a verbunden. Die Endelektrode 5a ist entlang einer Endfläche 1a des piezoelektrischen Substrats 1 ausgebildet.
  • Die Resonanzelektrode 3b ist mit einer kapazitiven Elektrode 5b durch ein Verbindungs-Leiterelement 4b verbunden. Die kapazitive Elektrode 5b dient auch als eine Endelektrode.
  • Auf der Unterseite des piezoelektrischen Substrats 1 ist die gemeinsame Elektrode 3c mit Endelektroden 5c, 5d und 5e durch die Verbindungs-Leiterelemente 4c, 4d und 4e verbunden. Die Endelektroden 5c und 5d sind jeweils entlang Endflächen 1a und 1b des piezoelektrischen Substrats 1 ausgebildet. Die Endelektrode 5e ist entlang einer Seitenfläche 1c des piezoelektrischen Substrats 1 ausgebildet. Die gemeinsame Elektrode 3c ist mit einer kapazitiven Elektrode 5f durch ein Verbindungs-Leiterelement 4f verbunden. Die kapazitive Elektrode 5f ist auf der der kapa zitiven Elektrode 5b gegenüberliegenden Seite des piezoelektrischen Substrats 1 ausgebildet.
  • Auf der Oberseite des piezoelektrischen Substrats 1 sind Elektroden 6a, 6b und 6c nahe bei den mittleren Abschnitten der Endflächen 1a und 1b und der Seitenfläche 1c ausgebildet. Jede der Elektroden 6a bis 6c ist an einer derartigen Position ausgebildet, daß sie die entsprechende der Endelektroden 5c bis 5e überlappt, die auf der Unterseite des piezoelektrischen Substrats 1 ausgebildet sind, wenn man dies in der Dickenrichtung des Substrats betrachtet. Jede der Elektroden 6a bis 6c ist schließlich elektrisch mit der entsprechenden der Endelektroden 5c bis 5e verbunden.
  • 3A zeigt die Schaltkreiskonfiguration, die auf dem oben beschriebenen piezoelektrischen Substrat vorliegt. Wie aus 3A deutlich wird, wird eine Schaltung gebildet, bei der der erste Filterabschnitt, der aus den Resonanzelektroden 3a und 3b und der gemeinsamen Elektrode 3c gebildet wird, und der Kondensator, der aus den kapazitiven Elektroden 5b und 5f gebildet wird, miteinander verbunden sind.
  • Nun wird nochmals Bezug auf 1 genommen. Die Elektroden werden auf dem piezoelektrischen Substrat 2 in der gleichen Weise gebildet, wie diejenigen auf dem piezoelektrischen Substrat 1, außer daß die Elektroden auf den beiden Substraten in einer umgekehrten Beziehung zueinander angeordnet sind. Folglich wird auf dem piezoelektrischen Substrat 2 ein Schaltkreis gebildet, bei dem ein Filterabschnitt und ein Kondensatorabschnitt so miteinander verbunden sind, wie in 3B gezeigt ist.
  • Die Elektroden auf dem zweiten piezoelektrischen Substrat 2, die denen auf dem ersten piezoelektrischen Substrat 1 entsprechen, sind in 1 mit den gleichen Bezugszeichen versehen und werden nicht noch einmal beschrieben.
  • Auf dem piezoelektrischen Substrat 1 sind die Bereiche, die mit den gestrichelten Linien B und C umgeben sind, unpolarisiert, und der andere Bereich ist in der Richtung der Dickenabmessung polarisiert, wie in 2 gezeigt ist. Das heißt, die Abschnitte des piezoelektrischen Substrats 1, auf denen die Endelektroden 5a und 5e, die kapazitiven Elektroden 5b und 5f und die Elektrode 6c ausgebildet sind, sind nicht polarisiert. Deshalb wird dann, wenn der Filterabschnitt und der Kondensator aktiviert werden, die auf dem piezoelektrischen Substrat 1 ausgebildet sind, eine Schwingung in einem Dickenrichtungs-Longitudinalschwingungsmodus angeregt und auf den Filterabschnitt 3 begrenzt, während unnötige Schwingungen, die durch die Endelektroden 5a und 5e und die kapazitiven Elektroden 5b und 5f verursacht werden, die auf den unpolarisierten Bereichen vorgesehen sind, effektiv unterdrückt werden, wodurch die Filtercharakteristiken verbessert werden. Die Wirkung des Vorsehens der oben beschriebenen unpolarisierten Bereiche wird unten auf der Basis eines Testergebnisses beschrieben.
  • Es wird wiederum Bezug auf 1 genommen. In dem Chip-artigen piezoelektrischen Filter dieses Ausführungsbeispiels sind die ersten und zweiten piezoelektrischen Substrate in der Dickenrichtung übereinandergeschichtet und durch einen Klebstoff 8 miteinander verbunden. Ein externes Substrat 10 wird auf die obere Fläche des piezoelektrischen Substrats 1 aufgelegt und durch einen Klebstoff 7 damit verbunden. In ähnlicher Weise wird ein externes Substrat 11 auf die untere Fläche des piezoelektrischen Substrats 2 aufgelegt und damit durch einen Klebstoff 9 verbunden.
  • Die Klebstoffe 7 bis 9 werden nicht auf die Bereiche des ersten und zweiten piezoelektrischen Substrats oder auf die externen Substrate aufgebracht, die den ersten und zweiten Filterabschnitten entsprechen, die auf den ersten und zweiten piezoelektrischen Substraten 1 ausgebildet sind, weil Zwischenräume zum Verhindern einer Behinderung der Schwingung der ersten und zweiten Filterabschnitte gebildet werden müssen. In 1 werden deshalb die Schichten der Klebstoffe 7 bis 9 mit Öffnungen 7a bis 9a veranschaulicht, die den Filterabschnitten entsprechen.
  • Die Klebstoffe 7 bis 9, die auf eines von jedem Paar von Elementen aufgebracht werden, die miteinander verbunden werden sollen, können auch auf beide Ele mente aufgebracht werden, die miteinander verbunden werden sollen. Als Klebstoffe 7 bis 9 können auch Klebefolien mit Öffnungen 7a bis 9a verwendet werden.
  • Jedes der externen Substrate 10 und 11 kann aus einem geeigneten Isoliermaterial, z. B. aus einem isolierenden Keramikmaterial wie Aluminiumoxid, oder aus einem Kunststoff hergestellt sein.
  • Ein Chip-artiges piezoelektrisches Filter kann gebildet werden, indem die Elemente in der Ausrichtungslage aufeinandergelegt und miteinander verbunden werden, wie sie in 1 gezeigt ist. Ein Chip-artiges piezoelektrisches Filter 21, das ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung darstellt, wird auf diese Weise erhalten und besitzt externe Elektroden, die darauf ausgebildet sind, wie in den 4A bis 4C zu sehen ist.
  • Das heißt, bei dem Chip-artigen piezoelektrischen Filter 21 sind externe Elektroden 22a bis 22f auf Seitenflächen 21a und 21b ausgebildet. Die externe Elektrode 22a ist mit der Endelektrode 5a auf dem zweiten piezoelektrischen Substrat 2 verbunden, damit sie als eine ausgangsseitige Elektrode verwendet werden kann. Die externe Elektrode 22a ist so ausgebildet, daß sie sich von der Seitenfläche 21a bis zu einer unteren Fläche 21c des Chip-artigen piezoelektrischen Filters 21 erstreckt.
  • Die externe Elektrode 22d ist mit der Endelektrode 5a auf dem ersten piezoelektrischen Substrat 1 verbunden, damit sie als eine eingangsseitige Elektrode verwendet werden kann. Die externe Elektrode 22d ist so ausgebildet, daß sie sich von der Seitenfläche 21b bis zu der unteren Fläche 21c erstreckt. Die externe Elektrode 22b, die in der Mitte der Seitenfläche 21a des Chip-artigen piezoelektrischen Filters 21 ausgebildet ist, ist mit der Elektrode 6b auf dem ersten piezoelektrischen Substrat und mit der Endelektrode 5c auf dem zweiten piezoelektrischen Substrat verbunden.
  • Eine externe Elektrode 23a ist auf der unteren Fläche 21c des Chip-artigen piezoelektrischen Filters 21 ausgebildet. Die externe Elektrode 23a verbindet elektrisch die externen Elektroden 22b und 22e und besitzt einen längenmäßig ausgedehnten Elektrodenabschnitt 23b.
  • Die externe Elektrode 22c ist mit der kapazitiven Elektrode 5b auf dem ersten piezoelektrischen Substrat 1 verbunden, die die Funktion einer Endelektrode besitzt, und ist auch mit einem Verbindungs-Leiterelement 23c auf der unteren Fläche 21c des Chip-artigen piezoelektrischen Filters 21 verbunden. Die externe Elektrode 22e verbindet die Elektrode 6a auf dem ersten piezoelektrischen Substrat 1 und die Endelektrode 5d auf dem zweiten piezoelektrischen Substrat 2, und verbindet diese mit der externen Elektrode 23a auf der unteren Fläche 21c. Die externe Elektrode 22f ist mit der kapazitiven Elektrode 5b auf dem zweiten piezoelektrischen Substrat 2 und mit dem Verbindungs-Leiterelement 23c auf der unteren Fläche 21c verbunden.
  • Der verlängerte Elektrodenabschnitt 23b erstreckt sich zwischen den Abschnitten der externen Elektroden 22a und 22d, die sich auf der unteren Fläche 21c des Chip-artigen piezoelektrischen Filters 21 erstrecken. Das heißt, der Grad an Eingangs-/Ausgangstrennung wird verbessert, indem der verlängerte Elektrodenabschnitt 23b zwischen den externen Eingangs- und Ausgangselektroden 22d und 22a angeordnet wird.
  • Das Chip-artige piezoelektrische Filter 21 dieses Ausführungsbeispiels ist so angeordnet, wie oben beschrieben worden ist, und besitzt die gleiche Schaltkreiskonfiguration wie das herkömmliche piezoelektrische Dualmodusfilter, das in 8 gezeigt ist, mit der Ausnahme, daß die beiden Kondensatoren auf dem piezoelektrischen Substrat 1 und 2 als Relaiskondensatoren ausgebildet sind.
  • Wie oben beschrieben worden ist, sind in dem Aufbau des Chip-artigen piezoelektrischen Filters 21 dieses Ausführungsbeispiels der erste Filterabschnitt und ein Kondensator auf dem ersten piezoelektrischen Substrat 1 ausgebildet, während der zweite Filterabschnitt und ein Kondensator auf dem zweiten piezoelektrischen Substrat ausgebildet sind, und die ersten und zweiten piezoelektrischen Substrate sind in der Richtung der Dickenabmessung aufeinandergelegt. Deshalb kann das chipartige piezoelektrische Filter 21 dieses Ausführungsbeispiels im Vergleich zu dem herkömmlichen piezoelektrischen Filter 51 (siehe 7), bei dem eine Vielzahl von Filterabschnitten seitlich angeordnet sind, in einem verkleinerten Montageraum zusammengebaut werden.
  • Auch die Kondensatoren, die als Übertragungskondensatorbauelemente ausgebildet sind, sind getrennt auf den ersten und zweiten piezoelektrischen Substraten ausgebildet, und die Fläche jeder der kapazitiven Elektroden, die auf den piezoelektrischen Substraten ausgebildet sind, kann reduziert werden. Auch aus diesem Grund kann der Einbauraum verkleinert werden.
  • Da die Bereiche jedes der piezoelektrischen Substrate 1 und 2, auf denen die Endelektroden 5a und 5e sowie die kapazitiven Elektroden 5b und 5f ausgebildet sind, und andere benachbarte Bereiche nicht polarisiert sind, können darüber hinaus unnötige Schwingungen, die durch diese Elektroden verursacht werden, unterdrückt werden, wodurch es möglich wird, die Filtercharakteristiken zu verbessern. Dieser Effekt wird nun unter Bezugnahme auf die 5 und 6 beschrieben werden.
  • 5 ist ein Diagramm, das eine Charakteristik des piezoelektrischen Filters dieses Ausführungsbeispiels zeigt, und 6 zeigt eine Charakteristik eines piezoelektrischen Filters, das in der gleichen Weise wie das oben beschriebene Ausführungsbeispiel ausgebildet ist, außer daß kein unpolarisierter Bereich in den piezoelektrischen Substraten 1 und 2 ausgebildet ist.
  • Wie aus 6 deutlich wird, besitzt das chipartige piezoelektrische Filter, bei dem die gesamten piezoelektrischen Substrate 1 und 2 in der Dickenrichtung polarisiert sind, eine derartige Charakteristik, daß unnötige Schwingungen in dem Durchlaßbereich überlagert werden. Im Gegensätze dazu wird bei der Charakteristik des chipartigen piezoelektrischen Filters des Ausführungsbeispiels, das in 5 gezeigt ist, keine unnötige Schwingungen in dem Durchlaßbereich überlagert. Es ist des halb klar, daß das piezoelektrische Filter gemäß diesem Ausführungsbeispiel einen großen Betrag an Dämpfung besitzen kann.
  • Bei dem chipartigen piezoelektrischen Filter gemäß diesem Ausführungsbeispiel sind die nicht polarisierten Bereiche des piezoelektrischen Substrats 1, die mit den gestrichelten Linien B und C umgeben sind, außerhalb des Bereichs ausgebildet, der sich parallel zu der Verbindungsrichtung zwischen den Resonanzelektroden 3a und 3b erstreckt. Es ist notwendig, daß der Bereich des piezoelektrischen Substrats 1, der dem Filterabschnitt 3 entspricht, in der Richtung der Dickenabmessung polarisiert ist, und daß andere Substratabschnitte in dem Bereich, der sich parallel zu der Verbindungsrichtung zwischen den Resonanzelektroden 3a und 3b erstreckt, ebenfalls polarisiert sind, um die Longitudinalschwingung in der Dickenrichtung einzugrenzen. Andererseits ist es nicht notwendig, daß das piezoelektrische Substrat 1 außerhalb des Bereichs polarisiert wird, der sich parallel zu der Verbindungsrichtung zwischen den Resonanzelektroden 3a und 3b erstreckt. Wenn deshalb unpolarisierte Bereiche außerhalb des Bereichs gebildet werden, der sich parallel zu der Verbindungsrichtung zwischen den Resonanzelektroden 3a und 3b erstreckt, wie bei diesem Ausführungsbeispiel, dann können unnötige Schwingungen aufgrund der Endelektroden und der kapazitiven Elektroden effektiv ohne eine Beeinflussung der Schwingungsenergie- eingrenzung in dem Filterabschnitt 3 unterdrückt werden.
  • Aber gemäß der vorliegenden Erfindung können unpolarisierte Bereiche außerhalb der Resonanzelektroden 3a und 3b in dem Bereich gebildet werden, der sich parallel zu der Richtung der Schaltverbindung zwischen dem Paar von Resonanzelektroden erstreckt. Das heißt, wenn die Begrenzung der Größe des piezoelektrischen Substrats 1 außerhalb der Resonanzelektroden 3a und 3b parallel zu der Verbindungsrichtung zwischen den Resonanzelektroden 3a und 3b unwichtig ist, dann kann die Größe des piezoelektrischen Substrats 1 in dieser Richtung vergrößert werden, um unnötige Schwingungen, die von den Endelektroden und den kapazitiven Elektroden verursacht werden, zu unterdrücken, während die Abschnitte des piezoelektrischen Substrats 1, die den Endelektroden und anderen benachbarten Abschnitten entsprechen, unpolarisiert gelassen werden.
  • Da man aber die Größe reduzieren will, ist es wünschenswert, daß nur die Bereiche, die außerhalb des Bereichs gebildet werden, der sich parallel zu der Richtung der Schaltverbindung zwischen den Resonanzelektroden 3a und 3b erstreckt, unpolarisiert gelassen werden, wie dies bei diesem Ausführungsbeispiel der Fall ist.
  • Auch bei dem piezoelektrischen Filter der vorliegenden Erfindung können alle Endelektroden, die so ausgebildet sind, daß sie sich zu den Kanten jedes piezoelektrischen Substrats hin erstrecken, auf unpolarisierten Bereichen des Substrats angeordnet werden. Das heißt, alle piezoelektrischen Substratbereiche, die den Endelektroden und deren benachbarten Bereichen entsprechen, können unpolarisiert gelassen werden.
  • Es ist nicht immer notwendig, daß die kapazitiven Elektroden 5b und 5f, die einen Kondensator bilden, entlang der Kanten des piezoelektrischen Substrats ausgebildet werden, wie in 2 gezeigt ist.
  • Bei den oben beschriebenen ersten und zweiten Ausführungsbeispielen sind die ersten und zweiten Filterabschnitte durch Kondensatoren miteinander verbunden. Das chipartige piezoelektrische Filter der vorliegenden Erfindung ist aber nicht auf die Art begrenzt, die eine Vielzahl von Filterabschnitten besitzt; es kann auch ein piezoelektrischen Filter sein, das nur einen Filterabschnitt besitzt, oder ein piezoelektrisches Filter sein, bei dem nach Wunsch außer den ersten und zweiten Filterabschnitten ein oder mehrere piezoelektrische Filterabschnitte zusätzlich durch Kondensatoren angeschlossen werden können.

Claims (6)

  1. Piezoelektrisches Filter mit einem piezoelektrischen Substrat mit einer ersten und einer zweiten Hauptfläche, ersten und zweiten Resonanzelektroden, die auf der ersten Hauptfläche vorgesehen sind und einander gegenüberliegen, wobei zwischen ihnen ein vorbestimmter Abstand ausgebildet ist, einer gemeinsamen Elektrode, die auf der zweiten Hauptfläche vorgesehen ist und den ersten und zweiten Resonanzelektroden gegenüberliegend angeordnet ist, einem Anregungsabschnitt, der die ersten und zweiten Resonanzelektroden, die gemeinsame Elektrode und den Bereich des piezoelektrischen Substrats umfaßt, der zwischen den ersten und zweiten Resonanzelektroden und der gemeinsamen Elektrode angeordnet ist, einer Vielzahl von Endelektroden, die jeweils mit einer der ersten und zweiten Resonanzelektroden und der gemeinsamen Elektrode verbunden sind, und ersten und zweiten kapazitiven Elektroden zum Bilden eines Kondensators, der auf dem piezoelektrischen Substrat vorgesehen ist und elektrisch mit dem Anregungsabschnitt verbunden ist, wobei der Anregungsabschnitt an einem mittleren Abschnitt des Substrats angeordnet ist, die ersten und zweiten kapazitiven Elektroden in der Nähe einer Kante des piezoelektrischen Substrats angeordnet sind und eine Vielzahl von Endelektroden in der Nähe einer Kante des piezoelektrischen Substrats so angeordnet sind, daß sie sich zu dieser Kante hin erstrecken, die Vielzahl der Endelektroden auf den ersten und zweiten Hauptflächen vorgesehen sind, und der Bereich des piezoelektrischen Substrats, der den Anregungsabschnitt bildet, polarisiert ist, und ein anderer Bereich des piezoelektrischen Substrats, auf dem mindestens eine der Vielzahl von Endelektroden und der ersten und zweiten kapazitiven Elektroden plaziert sind, unpolarisiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der unpolarisierte Bereich (B, C) außerhalb eines polarisierten Bereiches angeordnet ist, der sich parallel zu der Verbindungsrichtung zwischen den ersten und zweiten Resonanzelektroden (3a, 3b) erstreckt.
  2. Piezoelektrisches Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten kapazitiven Elektroden derart angeordnet sind, daß sie auf einander gegenüberliegenden Seiten des piezoelektrischen Substrats ausgebildet sind.
  3. Piezoelektrisches Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der piezoelektrischen Substrate derart aufeinandergeschichtet sind, daß die zweite Hauptfläche des einen der piezoelektrischen Substrate der ersten Hauptfläche des benachbarten Substrats der piezoelektrischen Substrate gegenüberliegt.
  4. Piezoelektrisches Filter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten kapazitiven Elektroden derart angeordnet sind, daß sie auf einander gegenüberliegenden Seiten des piezoelektrischen Substrats ausgebildet sind.
  5. Piezoelektrisches Filter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der piezoelektrischen Substrate aufeinandergeschichtet und durch Klebstoff miteinander verbunden sind, wobei der Klebstoff auf den Bereichen der piezoelektrischen Substrate, die dem Anregungsabschnitt entsprechen, nicht aufgetragen wird.
  6. Piezoelektrisches Filter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der piezoelektrischen Substrate aufeinandergeschichtet und miteinander durch eine Klebefolie verbunden sind, wobei die Klebefolie eine Öffnung besitzt, die mit dem Anregungsabschnitt übereinstimmt.
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