DE19813514A1 - Steckverbindung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Verbindung für Anschlußbauteile eines Heiz- bzw. Kühlkörpers mit einem beweglichen Anschlußstück (10) und einem festen Anschlußstück (20), wobei eines der Anschlußstücke eine Aufnahme aufweist, in die ein Einsteckabschnitt (14) des anderen Anschlußstücks (10) einsteckbar ist. Sie betrifft ferner einen Heiz- bzw. Kühlkörper mit einer solchen Verbindung sowie die Verwendung dieser Verbindung als Anschluß für einen Heiz- bzw. Kühlkörper.
Description
Die Erfindung betrifft eine Verbindung für Anschlußbauteile eines Heiz- bzw. Kühlkör
pers mit einem beweglichen Anschlußstück und einem festen Anschlußstück. Sie
betrifft ferner einen Heiz- bzw. Kühlkörper mit einer solchen Verbindung sowie die
Verwendung dieser Verbindung als Anschluß für einen Heiz- bzw. Kühlkörper.
Neuere Heiz- bzw. Kühlkörper weisen keine starren Vor- bzw. Rücklaufanschlüsse
mehr auf. Damit sie flexibel und schnell an Wand- bzw. Bodenhalterungen befestigt
werden können, haben sie bewegliche Vor- bzw. Rücklaufkanäle, die mit der An
schlußarmatur verbunden werden.
Gemäß dem Stand der Technik wird eine solche Verbindung meist über Rohr- bzw.
Schlauchschellen realisiert, die über den überlappenden Teil der zu verbindenden
Kanäle gesetzt und dort festgezogen werden.
Der Nachteil solcher herkömmlicher Verbindungen liegt einerseits darin, daß sie mit
einem relativ hohen manuellen Aufwand hergestellt werden müssen; die Rohr- bzw.
Schlauchschelle muß nämlich nach dem Anbringen per Hand gesichert, beispielsweise
zugeschraubt werden. Dies verlängert die Montagedauer.
Bei Schraubschellen besteht andererseits die Gefahr, daß die Verbindung zu stark
angezogen wird, so daß Verformungen und damit Undichtigkeiten auftreten können.
Ein weiterer Nachteil einer Verbindung mittels Rohr- bzw. Schlauchschellen liegt
darin, daß deren Anwendung bei in einer Wand versenkten Vor- bzw. Rücklauf
anschlüssen nicht möglich ist.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verbindung für Anschlußbauteile
eines Heiz- bzw. Kühlkörpers bereitzustellen, welche die oben genannten Nachteile des
Standes der Technik weitgehend ausräumt. Insbesondere soll bei der Montage zeit
sparend gearbeitet werden und die Gefahr des Entstehens von Undichtigkeiten durch
Montagefehler ausgeräumt werden.
Es ist ferner eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verbindung für An
schlußbauteile eines Heiz- bzw. Kühlkörpers zur Verfügung zu stellen, die ohne
weiteres auch für in einer Wand versenkte Vor- bzw. Rücklaufanschlüsse verwendbar
ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil
des Patentanspruchs 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Ausbildung der Verbindung als Steckanschluß wirkt sich ins
besondere vorteilhaft auf die Montagezeiten bzw. die Montagesicherheit aus. Ein
einfaches Einstecken eines beweglichen Anschlußstückes, d. h. eines Einsteckabschnit
tes, nimmt nur einen Bruchteil der Zeit in Anspruch, die für die Befestigung einer
Rohr- bzw. Schlauchschelle benötigt wird. Da solche Steckanschlüsse so ausgebildet
werden können, daß die Bauteile keine bzw. nur vernachlässigbare Verformungen er
fahren, sind Undichtigkeiten leicht auszuschließen.
Vorteilhafterweise weist die Aufnahme eine Sicherung auf, die den Einsteckabschnitt
nach dem Einsteckvorgang gegen ein Herausziehen sichert. Damit kann ein unsachge
mäßes oder versehentliches Lösen der Verbindung verhindert werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verbindung weist die
Aufnahme ein den Einsteckabschnitt beim Einsteckvorgang zumindest teilweise umgrei
fendes und fixierendes Bauteil, insbesondere einen Spreiz- bzw. Spannring auf, das in
einem ersten Aufnahmeabschnitt, insbesondere einer Außenbuchse, abgestützt ist. Ein
solches fixierendes Bauteil kommt vorteilhafterweise erst dann zur Haltewirkung, wenn
der Einsteckabschnitt in die Aufnahme eingesteckt wird und läßt damit zwar das
Einstecken ohne weiteres zu, verhindert jedoch zuverlässig das Herausziehen. Wenn
ein Spreiz- bzw. Spannring verwendet wird, kann dieser einen inneren Abschnitt
aufweisen, der in Einsteckrichtung geneigt ist und direkt am äußeren Umfang des
Einsteckabschnitts zu liegen kommt. Dieser Abschnitt wird dann nach dem Einstecken
unter Spannung gegen den äußeren Umfang des Einsteckabschnitts anliegen und mit
Hilfe seines abgestützten Teils ein Herausziehen zuverlässig verhindern.
Die Aufnahme einer erfindungsgemäßen Verbindung kann ferner eine von außen
betätigbare Lösevorrichtung aufweisen, insbesondere einen zweiten Aufnahmeabschnitt,
bevorzugt eine Innenbuchse, welche den Eingriff bzw. die Fixierung zwischen dem
Einsteckabschnitt und dem diesen umgreifenden fixierenden Bauteil lösen kann.
Mit einer solchen Ausbildung besteht also grundsätzlich die Möglichkeit, die Verbin
dung wieder zu lösen, und zwar mit Hilfe eines separaten Bauteils, nämlich das
zweiten Aufnahmeabschnittes. Es besteht hier eine relativ große Gestaltungsfreiheit,
was diese Lösevorrichtung betrifft, jedoch sollte der Lösevorgang eine besondere
Tätigkeit bzw. ein besonderes Werkzeug erfordern, so daß ein versehentliches oder
unsachgemäßes Herausziehen des Einsteckabschnittes unmöglich gemacht wird.
Bei einer erfindungsgemäßen Ausbildung weist der zweite Aufnahmeabschnitt eine im
ersten Aufnahmeabschnitt unter Krafteinwirkung verschieblich angeordnete Innenbuchse
auf, die den Einsteckabschnitt umgreift und an ihrem in Einsteckrichtung vorderen
Ende bevorzugt einen Lösefortsatz hat. Dieser Lösefortsatz kann an dem den Einsteck
abschnitt fixierenden Bauteil, insbesondere dem Spreiz- bzw. Spannring, angreifen,
wenn die Innenbuchse zur Lösung der Verbindung verschoben wird. Er wird dieses
Fixierungsbauteil, insbesondere den Spreiz- bzw. Spannring, dann vom Einsteck
abschnitt lösen, so daß ein Herausziehen des Einsteckabschnittes ermöglicht wird.
Die Innenbuchse sollte beim Einsteckvorgang nicht in ihre Löseposition verschoben
werden und kann zu diesem Zweck mittels eines Preßsitzes in der Außenbuchse gehal
ten werden, wobei sie bevorzugt zusammen mit einem inneren Abschnitt der Außen
buchse zumindest einen Teil der Führung des Einsteckabschnittes bildet. Ein solcher
Preßsitz hat den Vorteil, daß er unter einer gewissen Krafteinwirkung eine Verschie
bung der Innenbuchse gestattet, jedoch im Normalfall eine feste Halterung des Ein
steckabschnittes über die Innenbuchse ermöglicht. Wenn die Innenbuchse also mit Hilfe
eines Spezialwerkzeugs in ihre Löseposition verschoben wird, kommt die Wirkung des
Lösefortsatzes zum Tragen und nur in diesem speziellen Fall kann der Einsteckab
schnitt aus der Aufnahme herausgezogen werden.
Eine erfindungsgemäße Verbindung ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform da
hingehend ausgestaltet, daß die Aufnahme eine Dichtvorrichtung, insbesondere minde
stens einen Dichtring, aufweist, die bevorzugt zwischen einem Abschnitt des Gehäuses
der Aufnahme angeordnet ist, der in Einsteckrichtung hinter der Innen- und Außen
buchse gelegen ist. In diesem Fall durchdringt der Einsteckabschnitt beim Einstecken
noch den oder die Dichtringe, bis er in seiner Endposition angelangt ist, wodurch der
Spalt zwischen dem äußeren Umfang des Einsteckabschnittes und dem Gehäuse der
Aufnahme zuverlässig abgedichtet wird.
Die Aufnahme kann erfindungsgemäß an mindestens einem Anschluß einer Vor- bzw.
Rücklaufarmatur eines Heiz- bzw. Kühlkörpers angeordnet sein. Dies gilt für die Fälle,
in denen im Bereich der Heizungshalterung eine aus dem Boden bzw. aus der Wand
hervortretende Heizungsarmatur vorgesehen ist, die einen Vorlaufanschluß und einen
Rücklaufanschluß aufweist.
Alternativ kann die Aufnahme erfindungsgemäß aber auch als in einer Wand eingelas
sener, insbesondere abschließend mit der Wand versenkter Vor- und/oder Rücklauf
anschluß ausgebildet sein. Hier kommt der Vorteil zum Tragen, daß Steckverbindungen
auch bei in die Wand eingelassenen Vor- bzw. Rücklaufanschlüssen verwendet werden
können. Die erfindungsgemäße Verbindung gestattet also den einfachen und schnellen
Anschluß einer Heizung an in der Wand versenkte Anschlußkanäle, so daß Heizungen
bzw. Kühlkörper auch ohne meist störende oder unschöne Aufputzarmaturen an
geschlossen werden können.
Ein erfindungsgemäßer Heiz- bzw. Kühlkörper weist eine Verbindung auf, wie sie oben
anhand verschiedener Ausführungsformen beschrieben wurde. Insbesondere sind hierbei
als Verbindungskanäle zwischen dem Heiz- bzw. Kühlkörperein- bzw. -auslauf und
dem Einsteckabschnitt Wellrohre vorgesehen.
Die Erfindung betrifft ferner die Verwendung einer oben beschriebenen Verbindung als
Anschluß für einen Heiz- bzw. Kühlkörper, wobei die ebenfalls schon erwähnten
Vorteile zum Tragen kommen.
Die Erfindung wird im weiteren anhand einer vorteilhaften Ausführungsform be
schrieben, die in den beiliegenden Zeichnungen näher dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Steckverbindung im noch gelösten Zustand an einer
Vor- bzw. Rücklaufarmatur für einen Heizkörper;
Fig. 2 eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Steckverbindung vor der
Montage;
Fig. 3 eine erfindungsgemäße Steckverbindung im montierten Zustand; und
Fig. 4 eine erfindungsgemäße Steckverbindung bei der Demontage.
In Fig. 1 ist eine Vor- bzw. Rücklaufarmatur 30 für eine Heizung dargestellt, mit
einem Vor- und Rücklaufanschluß 32, 34. Auf der Seite des Vorlaufanschlusses 32 ist
das senkrecht abgewinkelte Gehäuse einer Steckverbindung 20 im Teilaufbruch sicht
bar. Zur Steckverbindung gehört als bewegliches Bauteil der Verbindungskanal 10 für
den Vorlauf, der einen glatten Einsteckabschnitt 14 sowie ein an diesen anschließendes
Wellrohr 12 aufweist. Um die hier nicht dargestellte Heizung mit dem Heizmedium
versorgen zu können, muß der Einsteckabschnitt 14 an der Steckverbindung 20 an den
Vorlaufkanal 32 angeschlossen werden. Die in Fig. 1 mit einem Kreis umrandete Ein
zelheit wird in den Fig. 2 bis 3 detaillierter dargestellt.
Die Details der erfindungsgemäßen Steckverbindung nach der dargestellten Ausfüh
rungsform sind den Fig. 2 bis 4 zu entnehmen. In Fig. 2 ist die Verbindung in dem
Zustand gezeigt, wie er der Fig. 1 entnehmbar ist, nämlich vor dem Einführen des
Einsteckabschnittes 14 in die links dargestellte Aufnahme.
Der Einsteckabschnitt 14 ist ein rundes glattes Rohr, beispielsweise ein Kunststoffrohr.
Die links dargestellte Aufnahme besteht aus verschiedenen Einzelbauteilen. In das
äußere Gehäuse 21, das den rechtwinkligen Fortsatz des Vorlaufanschlusses 33 in Fig.
1 bildet, ist eine Außenbuchse 22 stirnseitig eingesetzt. Die Außenbuchse 22 besteht
bevorzugt aus einem Kunststoffmaterial; sie stößt mit ihrer in Fig. 2 linken Stirnseite
an einen Absatz des Gehäuses 21 und wird im Öffnungsbereich mit einem nicht
bezeichneten äußeren Absatz im Gehäuse 21 in Position gehalten.
Im Bereich der linken Stirnseite weist die Außenbuchse 24 einen Führungsabschnitt 25
auf, an dem der Einsteckabschnitt 14 in montiertem Zustand anliegt. Links vor der
Stirnseite der Außenbuchse 22 sind in einer Ausnehmung im Gehäuse 21 zwei Dicht
ringe 28 eingebracht, die ebenfalls in montiertem Zustand am äußeren Umfang des
Einsteckabschnittes 14 anliegen und den Zwischenraum zwischen dem Gehäuse 21 und
diesem abdichten können.
Rechts hinter dem Führungsabschnitt 25 weist die Außenbuchse 22 eine schräg nach
außen verlaufende Ausnehmung auf, in der sich ein Spreiz- bzw. Spannring 26 ab
stützt. Der innere Durchmesser des Spreiz- bzw. Spannrings 26 ist im nicht eingescho
benen Zustand etwas geringer als der Durchmesser des Einsteckabschnittes 14. Der
Spreiz- bzw. Spannring 26 weist einen radial verlaufenden Lagerabschnitt 26b sowie
einen schräg nach links verlaufenden Innenabschnitt 26a auf.
Zwischen dem Spreiz- bzw. Spannring 26 und dem rechten Stirnende der Außenbuchse
22 ist die Innenbuchse 24 angeordnet, die mittels eines Preßsitzes im rechts dargestell
ten Bereich in der Außenbuchse 22 axial eingebracht ist.
An ihrem linken Ende weist die Innenbuchse 24 den Lösefortsatz 23 auf, der als nach
links keilförmig zulaufender Teilfortsatz ausgebildet ist.
Wenn nunmehr der Einsteckabschnitt 14 in die Aufnahme eingebracht wird, nimmt die
Steckverbindung den in Fig. 3 dargestellten Zustand ein. Der Einsteckabschnitt 14 wird
beim Einschieben vom Innendurchmesser der Innenbuchse 24 und später vom Füh
rungsabschnitt 25 der Außenbuchse 22 umschlossen, nachdem er den Spreiz- bzw.
Spannring 26 passiert hat. Der Einstiegsabschnitt 14 wird weiter durch die Dichtringe
28 hindurch vorgeschoben, bis er an einem Gehäuseabsatz anliegt. Damit ist die
Verbindung zwischen dem Wellrohr 12 und dem Vorlaufanschluß 32 (Fig. 1) her
gestellt.
Beim Hindurchlaufen durch den Ring 26 wird dessen schräger Abschnitt 26a etwas
nach vorne und außen gebogen, während der radiale Abschnitt 26b in seiner fixierten
Position verbleibt. Dabei entsteht eine Verspannung des Rings 26, so daß der Abschnitt
26a von außen gegen das Material des Einsteckabschnittes 14 drückt, den Einsteck
abschnitt 14 also "einspreizt". Wenn der Spreiz- bzw. Spannring 26 aus einem aus
reichend harten Material mit scharfen Kanten hergestellt wird, ist es in diesem Zustand
nicht mehr möglich, den Einsteckabschnitt 14 aus der Aufnahme herauszuziehen, da
der Abschnitt 26a sich verhakt und der Ring 26 am Abschnitt 26b in der axial unver
schieblichen Außenhülse 22 fest gelagert ist.
Somit wird also der eingesteckte Zustand der Steckverbindung fixiert, wobei ins
besondere darauf zu achten ist, daß der Preßsitz der Innenbuchse 24 in der Außen
buchse 22 so stark ausgeführt wird, daß beim Einschieben des Einsteckabschnitts 14
keine axiale Verschiebung der Innenbuchse 24 nach links erfolgt.
Der Zustand, in dem die erfindungsgemäße Steckverbindung wieder gelöst werden
kann, ist in Fig. 3 gezeigt. Beim Lösen der Verbindung, beispielsweise beim Heizungs
abbau oder bei auszuführenden Wartungsarbeiten, kommt nunmehr der grundsätzlichen
Verschieblichkeit der Innenbuchse 24 im Preßsitz in der Außenbuchse 22 eine be
sondere Rolle zu. Der vorgenannte Preßsitz sollte, wie vorher schon angedeutet, so
streng ausgeführt werden, daß die Innenbuchse 24 sich beim Einschieben des Einsteck
abschnittes 14 nicht axial verschiebt, jedoch unter Einwirkung einer gewissen vor
gegebenen Kraft nach links verschoben werden kann.
Soll nun die Steckverbindung gelöst werden, ist mit einem Spezialwerkzeug in Rich
tung der beiden kleinen Pfeile eine Kraft auf die Innenbuchse 24 auszuüben, welche
diese in der Außenbuchse 22 nach links verschiebt. Diese Axialverschiebung der
Innenbuchse 22 muß solange fortgesetzt werden, bis sich der keilförmige Lösefortsatz
23 so zwischen den schrägen Abschnitt 26a des Spreiz- bzw. Spannrings 26 und den
Außenumfang des Einsteckabschnittes 14 eingeschoben hat, daß die Einspreizwirkung
aufgehoben wird und der Ring 26 den Einsteckabschnitt 14 nicht mehr daran hindert,
nach rechts (großer Pfeil in Fig. 4) aus der Aufnahme herausgezogen zu werden.
Nach dem Herausziehen des Einsteckabschnittes 14 aus der Aufnahme kann die Verbin
dung wieder in den Zustand der Fig. 2 zurückgeführt werden. Zwar ist es, damit ein
vollständiges Herausziehen des Einsteckabschnittes 14 möglich wird, notwendig, daß
die Innenbuchse 22 während des gesamten Herausziehvorgangs in der in Fig. 4 dar
gestellten Stellung verbleibt. Jedoch wird nach dem Herausziehen des Einsteckabschnit
tes 14 auch der Lösefortsatz 23, der sich etwas nach innen biegen kann, spannungslos
werden, so daß die Innenbuchse 24 mit Hilfe eines aufspreizbaren Spezialwerkzeuges,
das in sie eingreift wieder nach rechts an das rechte Stirnende der Außenbuchse 24
zurückgeschoben werden kann. Die erfindungsgemäße Steckverbindung wird also nicht
nach einmaligem Öffnen unbrauchbar, sondern kann wiederverwendet werden.
Abschließend ist noch anzumerken, daß die Aufnahme mit ihren Einzelteilen ebenso
gut als in einer Wand versenkter Vor- bzw. Rücklaufanschluß ausgeführt werden kann.
Es ist weiterhin denkbar, daß die in den Fig. 2 bis 4 jeweils links dargestellten Bauteile
an einem Endabschnitt eines beweglichen Anschlußteils vorgesehen werden, welches
dann auf ein festes Rohr mit einem analog dem Einsteckabschnitt 14 ausgebildeten
Bauteil aufgesteckt wird.
Claims (11)
1. Verbindung für Anschlußbauteile eines Heiz- bzw. Kühlkörpers mit einem
beweglichen Anschlußstück (10) und einem weiteren, bevorzugt festen Anschlußstück
(20), dadurch gekennzeichnet, daß eines der Anschlußstücke eine Aufnahme aufweist,
in die ein Einsteckabschnitt (14) des anderen Anschlußstücks (10) einsteckbar ist.
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme eine
Sicherung aufweist, die den Einsteckabschnitt (14) nach dem Einsteckvorgang gegen
ein Herausziehen sichert.
3. Verbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auf
nahme ein den Einsteckabschnitt (14) beim Einsteckvorgang zumindest teilweise
umgreifendes und fixierendes Bauteil, insbesondere einen Spreiz- bzw. Spannring (26)
aufweist, das in einem ersten Aufnahmeabschnitt, insbesondere einer Außenbuchse (22)
abgestützt ist.
4. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufnahme eine von außen betätigbare Lösevorrichtung aufweist, insbesondere einen
zweiten Aufnahmeabschnitt, bevorzugt eine Innenbuchse (24), welche den Eingriff bzw.
die Fixierung zwischen dem Einsteckabschnitt (14) und dem diesen umgreifenden und
fixierenden Bauteil lösen kann.
5. Verbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Auf
nahmeabschnitt eine im ersten Aufnahmeabschnitt unter Krafteinwirkung verschieblich
angeordnete Innenbuchse (24) aufweist, die den Einsteckabschnitt (14) umgreift und an
ihrem in Einsteckrichtung vorderen Ende bevorzugt einen Lösefortsatz (23) hat, der an
dem den Einsteckabschnitt fixierenden Bauteil, insbesondere dem Spreiz- bzw. Spann
ring (26) angreifen kann.
6. Verbindung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Innenbuchse (24) mittels eines Preßsitzes in der Außenbuchse (22) gehalten wird
und bevorzugt zusammen mit einem inneren Abschnitt (25) der Außenbuchse (22)
zumindest einen Teil der Führung des Einsteckabschnittes (14) bildet.
7. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufnahme eine Dichtvorrichtung, insbesondere mindestens einen Dichtring (28),
aufweist, die bevorzugt zwischen einem Abschnitt eines Gehäuses (21) der Aufnahme
angeordnet ist, der in Einsteckrichtung hinter der Innen- und Außenbuchse (22, 24)
gelegen ist.
8. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufnahme an mindestens einem Anschluß (32, 34) einer Vor- bzw. Rücklaufarmatur
(30) eines Heiz- bzw. Kühlkörpers angeordnet ist.
9. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufnahme als in einer Wand eingelassener, insbesondere abschließend mit der Wand
versenkter Vor- und/oder Rücklaufanschluß ausgebildet ist.
10. Heiz- bzw. Kühlkörper mit einer Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis
9, insbesondere mit einem Wellrohr (12) als Verbindungskanal mit dem Einsteck
abschnitt (14).
11. Verwendung einer Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 als Anschluß
für einen Heiz- bzw. Kühlkörper.
Priority Applications (3)
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| DE1998113514 DE19813514A1 (de) | 1998-03-26 | 1998-03-26 | Steckverbindung |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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Family
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Family Applications (2)
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| DE29905450U Expired - Lifetime DE29905450U1 (de) | 1998-03-26 | 1999-03-24 | Steckverbindung |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (2)
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| DE (2) | DE19813514A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19915701C2 (de) * | 1998-04-07 | 2001-06-07 | Berg Hans Gmbh & Co Kg | Anschlussgarnitur für einen Plattenheizkörper |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10014454B4 (de) * | 2000-03-23 | 2007-08-16 | Kermi Gmbh | Anschlusseinrichtung für einen Heizkörper |
-
1998
- 1998-03-26 DE DE1998113514 patent/DE19813514A1/de not_active Withdrawn
- 1998-12-17 EP EP98124222A patent/EP0945689A2/de not_active Withdrawn
-
1999
- 1999-03-24 DE DE29905450U patent/DE29905450U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19915701C2 (de) * | 1998-04-07 | 2001-06-07 | Berg Hans Gmbh & Co Kg | Anschlussgarnitur für einen Plattenheizkörper |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0945689A2 (de) | 1999-09-29 |
| DE29905450U1 (de) | 1999-08-12 |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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