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DE19812957A1 - Verfahren zum Ausgeben empfangener Bilddaten - Google Patents

Verfahren zum Ausgeben empfangener Bilddaten

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Publication number
DE19812957A1
DE19812957A1 DE1998112957 DE19812957A DE19812957A1 DE 19812957 A1 DE19812957 A1 DE 19812957A1 DE 1998112957 DE1998112957 DE 1998112957 DE 19812957 A DE19812957 A DE 19812957A DE 19812957 A1 DE19812957 A1 DE 19812957A1
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DE
Germany
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image
incoming
image information
raster
sequence
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1998112957
Other languages
English (en)
Inventor
Wilfried Jentsch
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JENTSCH, WINFRIED, DR., 10367 BERLIN, DE
Original Assignee
COIN INST fur COMPUTER INTEGR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by COIN INST fur COMPUTER INTEGR filed Critical COIN INST fur COMPUTER INTEGR
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Priority to AU35213/99A priority patent/AU3521399A/en
Publication of DE19812957A1 publication Critical patent/DE19812957A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09GARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
    • G09G5/00Control arrangements or circuits for visual indicators common to cathode-ray tube indicators and other visual indicators
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    • G09G5/399Control of the bit-mapped memory using two or more bit-mapped memories, the operations of which are switched in time, e.g. ping-pong buffers
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausgeben von Bilddaten, welche aus einzelnen Bildelementen bestehen, die in Matrixform in Zeilen und Spalten angeordnet sind, insbesondere von einer TV- oder Video-Bewegbildsequenz. Bei den Verfahren werden Bildinformationen zu nacheinander einlaufenden Bildern bereitgestellt und gespeichert. Ferner werden die gespeicherten Bildinformationen als nacheinander auslaufende Bilder ausgegeben, wobei die Bildinformationen der auslaufenden Bilder aus den Bildinformationen der einlaufenden Bilder ausgelesen werden.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausgeben empfan­ gener Bilddaten gemäß Patentanspruch 1 und gemäß Patentan­ spruch 2.
Bei bekannten Bildwiedergabegeräten zur Darstellung von Bildern, deren Bildinformation zeilen- und spaltenweise in Matrixform angeordnet ist, ist eine Vielzahl verschiedener Bildformate üblich geworden.
Demgemäß existieren auch ganz unterschiedliche Formen der Codierung und Übertragung der Bildinformationen z. B. von einer Einheit, welche die Bilder erzeugt und bereitstellt, zu den Bildwiedergabegeräten hin.
In der Fernsehtechnik sind z. B. das PAL-, SECAM-, NTSC- und das HDTV-Verfahren zur Bilddatencodierung und/oder -übertragung als Standards gängig geworden.
Auf der anderen Seite ist auf dem Gebiet der Computertech­ nologie eine Vielzahl von Anzeigestandards bei Datenend­ geräten, z. B. in Form von Grafikterminals, bekannt. In diesem Bereich der Computergrafik und -animation wurde ge­ genüber der herkömmlichen Fernsehtechnik ein erheblicher Qualitätsvorsprung dadurch erreicht, daß eine viel höhere Auflösung bei gesteigerter Bildwiederholfrequenz im Voll­ bildverfahren Verwendung findet. So sind z. B. beim SVGA- Standard, insbesondere bei Multimedia-Anwendungen, 1280 × 1024 oder 1600 × 1200 Bildelemente oder Bildpixel bei Bild­ wiederholfrequenzen der Vollbilder von mindestens 60 Hz üblich, wogegen beim normalen Fernsehen im Halbbildmodus mit 50 oder 60 Hz gearbeitet wird.
Zur Verbesserung der Bildqualität von TV- oder Videobild­ sequenzen in bezug auf die Bildruhe wurde in der TV-Tech­ nologie die sogenannte 100 Hz-Technik vorgeschlagen. Das Grundprinzip dieser Verfahrensweise zur Erzielung von flim­ merfreien Fernsehbildern besteht darin, daß gewöhnliche TV-Halbbilder alternierend im 50 Hz Rhythmus wie üblich emp­ fangen werden. Statt einer einmaligen Ausgabe auf dem Bild­ schirm wird jedes Halbbild nunmehr in einem Bildspeicher zwischengespeichert und zweimal hintereinander, d. h. also mit doppelter Frequenz, auf dem Bildschirm abgebildet, wo­ durch sich eine Bildwiederholfrequenz von 100 Hz ergibt.
Hierdurch erreicht man zwar eine gewisse Steigerung der Bildruhe und eine Reduzierung des Bildflimmerns, aber es ist eine inhärente Eigenschaft der Halbbild-Visualisie­ rung, daß das Flimmern von horizontalen Linien und z. B. von alphanumerischen Zeichen auch durch diese 100 Hz-Technik nicht vollständig beseitigt wird. Des weiteren ergibt sich die Ausgangs-Bildwechselfrequenz von 100 Hz gerade direkt aus der Eingangs-Bildwechselfrequenz von 50 Hz durch reine Verdopplung; somit sind also die Ausgangs- und die Ein­ gangsfrequenz streng und direkt miteinander gekoppelt und festgelegt.
Neben der Verbesserung der Bildruhe und der Reduktion des Bildflimmerns üblicher TV- oder Videobilder wird oft auch die Darstellung computergenerierter Bilder oder Bildse­ quenzen auf einem TV-Monitor mit hoher Qualität gewünscht.
Aufgrund der höheren Bildwechselfrequenz im Vollbildmodus, welche in der Computertechnologie üblicherweise verwendet wird, ergeben sich hier Probleme bei der Konvertierung auf ein übliches TV- oder Videosignal, wobei derzeit auch Einbußen in der resultierenden Bildqualität hingenommen werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Ausgeben empfangener Bilddaten zu schaffen, bei welchem die Ausgangs-Bildwechselfrequenz der ausgege­ benen Bilder auf besonders einfache Art und Weise an die technischen und/oder physiologischen Notwendigkeiten ange­ paßt und insbesondere von einer Eingangs-Bildwechselfre­ quenz unabhängig gewählt werden kann.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß jeweils mit einem Verfah­ ren zum Ausgeben empfangener Bilddaten gemäß Patentanspruch 1 oder gemäß Patentanspruch 2 gelöst. Vorteilhafte Weiter­ bildungen der erfindungsgemäßen Verfahren sind Gegenstand der Unteransprüche.
Bei beiden erfindungsgemäßen Lösungen der Aufgabe werden Bilddaten oder Bildinformationen einer Sequenz einlaufender Rasterbilder, welche aus einer Anzahl N einzelner Bildele­ mente bestehen, welche in Matrixform in z Zeilen und s Spalten angeordnet sind, bereitgestellt und gespeichert. Dieses Bereitstellen kann auch das Empfangen der Bilddaten oder Bildinformation über Funk, parallele oder serielle Leitungen, mittels Infrarot-Strahlung oder über Glasfaser beinhalten.
Es ist bei den erfindungsgemäßen Verfahren ferner vorgese­ hen, daß die gespeicherten Bildinformationen als Sequenz nacheinander auslaufender Rasterbilder aus jeweils N Bild­ elementen in z Zeilen und s Spalten, insbesondere auf einer Bildanzeigeeinrichtung, ausgegeben werden.
Das Ausgeben der gespeicherten Bildinformation kann auch das Einprägen der gewonnenen Bildinformation als Sequenz nacheinander auslaufender Rasterbilder in ein Speicherme­ dium beinhalten. Es ist aber auch direkt an eine optische Darstellung auf einem Display, wie einem TV-Monitor, einem LCD- oder Plasma-Bildschirm, einem Videoprojektor oder der­ gleichen gedacht.
Erfindungsgemäß erfolgt das Bereitstellen, Speichern und das Ausgeben der gespeicherten Bildinformation jeweils in einer bestimmten ersten und zweiten zeitlichen Abfolge, wo­ bei die Bildinformation der nacheinander auslaufenden Ra­ sterbilder aus der Sequenz gespeicherter einlaufender Ra­ sterbilder erzeugt wird, und zwar indem jeweils die Bildin­ formation der einlaufenden Rasterbilder beim Ausgeben eines auslaufenden Rasterbildes ausgelesen wird.
Dabei ist es erfindungsgemäß vorgesehen, daß zum Auslesen der Bildinformation eines nachfolgenden einlaufenden Ra­ sterbildes übergegangen wird, falls während des Auslesens der Bildinformation eines bestimmten Bildelements eines einlaufenden Rasterbildes die Bildinformation des entspre­ chenden Bildelements des übernächsten einlaufenden Raster­ bildes bereits bereitgestellt und gespeichert wird.
Das heißt, daß der Ausleseprozeß zur Ausbildung der aus­ laufenden Rasterbilder vom aktuellen auszulesenden Raster­ bild zum nachfolgenden Rasterbild wechselt, falls während des Auslesens des aktuellen Rasterbildes bereits das über­ nächste Rasterbild einläuft, so daß sich der Ausleseprozeß zum Erzeugen der auslaufenden Rasterbilder mit dem Bereit­ stellungsprozeß für die einlaufenden Rasterbilder nicht überschneiden kann.
Die erste erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe besteht nun des weiteren darin, daß beim Erreichen des letzten Bild­ elements beim Auslesen der Bildinformation eines einlaufen­ den Rasterbildes entweder die Bildinformation dieses aktu­ ellen einlaufenden Rasterbildes erneut und wiederholt aus­ gelesen wird oder zum Auslesen der Bildinformation des nachfolgenden einlaufenden Rasterbildes übergegangen wird, je nachdem, ob die Bildinformation zu dem nachfolgenden ein­ laufenden Rasterbild unvollständig oder vollständig bereit­ gestellt und gespeichert ist. Dabei wird jeweils mit dem ersten Bildelement des auszulesenden einlaufenden Raster­ bildes begonnen.
Bei der zweiten erfindungsgemäßen Lösung der Aufgabe wird des weiteren beim Erreichen des letzten Bildelements beim Aus lesen der Bildinformation eines aktuellen einlaufenden Rasterbildes entweder zum wiederholten Auslesen der Bildin­ formation dieses aktuellen einlaufenden Rasterbildes oder aber zum Auslesen der Bildinformation des nachfolgenden einlaufenden Rasterbildes übergegangen, und zwar je nach­ dem, ob die durch die erste zeitliche Abfolge gegebene Zeitspanne bis zum Erreichen des vollständigen Bereitstel­ lens und Speicherns der Bildinformation des nachfolgenden einlaufenden Rasterbildes kleiner oder aber größer ist als die durch die zweite zeitliche Abfolge gegebene Zeitspanne des vollständigen Auslesens der Bildinformation des nach­ folgenden einlaufenden Rasterbildes.
Dabei wird beim Auslesen jeweils mit dem jeweiligen ersten Bildelement des auszulesenden einlaufenden Rasterbildes be­ gonnen.
Beim ersten erfindungsgemäßen Verfahren wird also immer der Ausleseprozeß beim Erreichen des Endes des aktuellen ein­ laufenden Rasterbildes mit diesem aktuellen Rasterbild wie­ derholt, es sei denn, das nachfolgende einlaufende Raster­ bild liegt bereits vollständig bereitgestellt und gespei­ chert vor.
Beim zweiten erfindungsgemäßen Verfahren dagegen wird beim Erreichen des Endes des aktuellen einlaufenden Rasterbildes durch den Ausleseprozeß geprüft, ob der Ausleseprozeß den Bereitstellungsprozeß für das nachfolgende Bild einholen kann oder nicht. Kann das Auslesen mit dem nachfolgenden Bild begonnen werden, ohne daß es zu einer Kollision des Auslesens und des Bereitstellens für das nachfolgende ein­ laufende Rasterbild kommt, so wird tatsächlich zum nachfol­ genden einlaufenden Rasterbild übergegangen.
Kann dagegen der Ausleseprozeß den Bereitstellungs- und Speicherungsprozeß für das nachfolgende Bild einholen, so wird nicht zum nachfolgenden einlaufenden Rasterbild über­ gegangen, sondern es wird das aktuelle einlaufende Raster­ bild, welches bereits vollständig vorliegt, wiederholt aus­ gelesen und bei der Erzeugung der auslesenden Rasterbilder verwendet.
Eine Grundidee dieser beiden erfindungsgemäßen Verfahren besteht darin, daß die zeitliche Abfolge des Auslesens der bereitgestellten Daten und somit die Erzeugung der Sequenz nacheinander auslaufender Rasterbilder unabhängig von der zeitlichen Abfolge der einlaufenden Rasterbilder gewählt werden kann.
Dabei kann der Bereitstellungs- und Speicherprozeß den Aus­ leseprozeß in bezug auf das aktuelle Bildelement des ein­ laufenden Rasterbildes nicht überholen, weil der Auslese­ prozeß einen entsprechenden Bildwechsel vollzieht, so daß das Bereitstellen und das Auslesen zeitlich höchstens zwei Bilder voneinander entfernt operieren.
Durch diese erfindungsgemäße Lösung ist z. B. eine Zwischen­ speicherung der einlaufenden Bildinformation nicht notwen­ dig. Ein auslaufendes Rasterbild kann aus Bildinformationen verschiedener einlaufender Rasterbilder zusammengesetzt sein, wenn die Bereitstellung und der Empfang der einlau­ fenden Rasterbilder rascher erfolgen als der Ausleseprozeß und die Konstruktion der auslaufenden Rasterbilder.
So ist es z. B. möglich, daß mit einer qualitativ hochwerti­ gen, hochauflösenden Computergrafikkarte oder mit einem Grafikprozessor eine Computeranimation mit einer hohen Bildwechselfrequenz erzeugt wird, die z. B. bei über 60 Hz liegt und von einem üblichen TV-Gerät nicht dargestellt wer­ den könnte. Es kann mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ei­ ne Ausgabe der Bildinformationen generiert werden, welche eine geringere Bildwechselfrequenz besitzt und welche auf einem herkömmlichen TV-Gerät darstellbar ist. Dabei wird durch die Art und Weise der Zusammensetzung der darzustel­ lenden auslaufenden Rasterbilder ein fließender Übergang, insbesondere bei Bewegbildsequenzen erreicht, welcher auf das menschliche Auge-Gehirn-System nicht unnatürlich wirkt. Dadurch entfallen eine Datenpufferung und die generelle Neuberechnung von Bildern, und somit lassen sich die erfin­ dungsgemäßen Verfahren auch in Echtzeit realisieren.
Andererseits kann es auch sein, daß die Bildinformation zu den einlaufenden Rasterbildern weniger rasch bereitge­ stellt und gespeichert wird, als das Ausgeben der Sequenz aus laufender Rasterbilder.
In diesem Fall wird unter Umständen die Bildinformation zu einem gegebenen einlaufenden Rasterbild mehrmals verarbei­ tet und mehrmals ausgelesen. So kann es sein, daß in der Sequenz auslaufender Rasterbilder aufeinanderfolgend mehre­ re Rasterbilder aus identischer Bildinformation aus demsel­ ben einlaufenden Rasterbild bestehen.
Auf jeden Fall aber ist bei den erfindungsgemäßen Verfahren eine Berechnung von Zwischenbildern nicht erforderlich, und die erfindungsgemäßen Verfahren können somit in Echtzeit ausgeführt werden, so daß sich die Darstellung von üblichen TV- oder Video-Bildsequenzen auf einem Computermonitor oder einer anderen Darstellungseinrichtung mit hoher Bildwech­ selfrequenz erschließt.
Vorteilhafterweise wird beim übergehen vom Auslesen der Bildinformation eines bestimmten Bildelements eines be­ stimmten einlaufenden Rasterbildes zum Auslesen der Bildin­ formation des nachfolgenden einlaufenden Rasterbildes mit dem entsprechenden nachfolgenden Bildelement des nachfol­ genden Rasterbildes fortgefahren.
Dadurch wird gewährleistet, daß die Bildinformation der auslaufenden Rasterbilder nahtlos aus den Bildinformatio­ nen der einlaufenden Rasterbilder zusammengesetzt werden kann. Es ergeben sich keine Lücken, und es findet auch kein überlappen statt.
Durch die erfindungsgemäßen Verfahren wird insbesondere verhindert, daß aktuelle auslaufende Bildinformation eines auslaufenden Rasterbildes durch Bildinformationen aus frü­ heren einlaufenden Rasterbildern überschrieben wird.
Dies wird insbesondere durch eine dynamische Kollisionsver­ meidung zwischen dem Bereitstellungs-/Speicherprozeß und dem Ausleseprozeß verhindert. Die jeweiligen Positionen, auf denen die Prozesse operieren, können z. B. aus Zählregi­ stern zur Steuerung des Lesens/Schreibens von Speicherbe­ reichen abgeleitet werden. Zum anderen sind auch elektro­ nische Steuersignale - z. B. Vertikalsynchronsignale oder dergleichen - aus Grafikkarten oder entsprechenden Einrich­ tungen abgreifbar und auswertbar.
Bei den eben angegebenen Verfahren findet ein Wechsel zum nächsten einlaufenden Rasterbild genau in zwei Fällen statt, nämlich falls eine Kollision zwischen dem Bereitstel­ lungs- und Speicherprozeß auf der einen Seite und dem Aus­ leseprozeß auf der anderen Seite bevorsteht.
Andererseits findet ein Bildwechsel zum nächsten Rasterbild auch dann statt, falls der Ausleseprozeß das Ende des aktu­ ell auszulesenden Rasterbildes erreicht und falls darüber hinaus bei einem Wechsel eine Kollision mit dem Bereitstel­ lungs- und Speicherprozeß im anderen Bild nicht zu befürch­ ten ist.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist es vorgesehen, daß während des Auslesens der Bildinformation eines Bild­ elementes eines einlaufenden Rasterbildes ständig geprüft wird, ob die durch die erste zeitliche Abfolge gegebene Zeitspanne bis zum Erreichen des vollständigen Bereitstel­ lens und Speicherns der Bildinformation des nachfolgenden einlaufenden Rasterbildes kleiner ist als die durch die zweite zeitliche Abfolge gegebene Zeitspanne des voll­ ständigen Auslesens der Bildinformation des nachfolgenden einlaufenden Rasterbildes, und daß dann gegebenenfalls zum Aus lesen der Bildinformation des nachfolgenden einlaufenden Rasterbildes übergegangen wird, und zwar beginnend mit dem jeweiligen nächsten Bildelement.
Diese Verfahrensweise beinhaltet den Aspekt, daß zu einem frühestmöglichen Zeitpunkt zum jeweils nächsten Rasterbild gewechselt wird. Der frühestmögliche Zeitpunkt ist derjeni­ ge Zeitpunkt, ab dem eine Kollision zwischen dem Auslese­ prozeß und dem Bereitstellungs- und Speicherprozeß im Spei­ cherbereich, der das nächst einlaufende Rasterbild enthält, nicht mehr erfolgen kann.
Verfahrensmäßig bedeutet das, daß nach oder während des Auslesens eines aktuellen Bildelements oder Bildpixels abgefragt werden muß, ob zum nächsten Rasterbild gewech­ selt werden kann. Ist das der Fall, so wird zum nächsten Rasterbild und dort zum nächsten Bildelement oder Pixel ge­ wechselt. Anderenfalls wird mit dem Auslesen am nächsten Bildelement oder Pixel des aktuellen einlaufenden Raster­ bildes fortgefahren.
Durch die Wahl des frühestmöglichen Zeitpunkts zum Wech­ seln zum nächsten einlaufenden Rasterbild wird insbeson­ dere bei Bewegtbildsequenzen aus sinnesphysiologischen Grün­ den ein besonders glatter und ruhiger Übergang zwischen den Bildern erreicht.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfin­ dungsgemäßen Verfahren wird die bestimmte erste zeitliche Abfolge für die Sequenz einlaufender Rasterbilder und/oder die bestimmte zweite zeitliche Abfolge für die Sequenz aus­ laufender Rasterbilder jeweils durch eine Sequenz von Bild­ eingangszeiten bzw. Bildausgangszeiten für das jeweilige einlaufende bzw. auslaufende Rasterbild definiert.
Es kann z. B. daran gedacht werden, daß für jedes einlaufen­ de und für jedes auslaufende Bild oder auch für jedes Bild­ element eines ein-/auslaufenden Restbildes eine unabhängige Bildeingangszeit bzw. eine unabhängige Bildausgangszeit vordefiniert wird. Durch diese Vorgehensweise ist z. B. ein stochastisches Einlaufen der einlaufenden Rasterbilder möglich und führt zu keinerlei Problemen beim Konstruieren und beim Ausgeben der Sequenz auslaufender Rasterbilder.
Andererseits kann daran gedacht werden - die Sequenz der Bildausgangszeiten ist unabhängig von der Sequenz der Bildeingangszeiten - eine beliebige Sequenz von Bildaus­ gangszeiten festzulegen; dies entspräche z. B. einem sto­ chastisch verteilten Abfrageprozeß, bei welchem durch ein Abfrageereignis die Konstruktion und das Ausgeben eines Elements der Sequenz auslaufender Rasterbilder in Gang ge­ setzt werden.
Wie bereits erwähnt wurde, ist es von besonderem Vorteil, daß die bestimmte zweite zeitliche Abfolge unabhängig ge­ wählt wird von der bestimmten ersten zeitlichen Abfolge.
Bevorzugt wird, daß das Bereitstellen und/oder das Aus­ geben der einlaufenden Rasterbilder bzw. der auslaufen­ den Rasterbilder bildelementweise, zeilenweise und/oder spaltenweise durchgeführt wird.
Dadurch kann auch erreicht werden, daß die jeweiligen Ra­ sterbilder bildelementeweise oder pixelweise in einem be­ stimmten zeitlich organisierten Datenstrom eingegliedert sind.
Die erfindungsgemäßen Verfahren gestalten sich besonders einfach, wenn als Bildausgangszeiten der auslaufenden Ra­ sterbilder und/oder als Bildeingangszeiten der einlaufenden Rasterbilder im wesentlichen jeweils identische Zeiten ge­ wählt werden. Dabei können diese identischen Zeiten mit einer im wesentlichen konstanten Ausgangs-Bildwechselfre­ quenz bzw. mit einer im wesentlichen konstanten Eingangs- Bildwechselfrequenz korrespondieren.
Diese vorteilhafte Ausgestaltungsform der erfindungsgemäs­ sen Verfahren ist hier als ein üblicher Fall anzusehen, bei welchem die Bilddaten, z. B. in Form eines PAL-Signals, mit fester Frequenz in ein Gerät einlaufen, dort empfangen und bereitgestellt werden, um dann ebenfalls mit einer festen Ausgangs-Bildwechselfrequenz, welche erfindungsgemäß im Allgemeinen unabhängig von der Eingangs-Bildwechselfrequenz gewählt werden kann, an ein Ausgabegerät weitergeleitet werden.
In einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Verfahren wird die Ausgangs-Bildwechselfrequenz größer als die Eingangs-Bildwechselfrequenz gewählt. Dies entspricht z. B. dem Fall, daß ein TV-Signal auf einem Computer-Monitor visualisiert werden soll.
Andererseits ist es von Vorteil, daß eine Ausgangs-Bild­ wechselfrequenz gewählt wird, welche kleiner ist als die Eingangs-Bildwechselfrequenz.
Dies entspricht z. B. der Situation, daß eine Computerani­ mation über eine Grafikkarte mit hoher Bildwechselfrequenz erzeugt wird und auf einem üblichen TV-Gerät mit relativ geringer Bildwechselfrequenz dargestellt werden soll.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltungsform der er­ findungsgemäßen Verfahren wird die Bildinformation der ein­ laufenden Rasterbilder in mindestens zwei Speicherbereiche eingelesen und/oder dort gespeichert.
Hier bietet sich z. B. die Verwendung von mindestens zwei schnellen Bildwechselspeichern oder Bildwiederholspeichern an.
Für den unabhängigen und/oder gleichzeitigen lesenden und schreibenden Zugriff eignen sich z. B. dual ported dynamical RAMs (dp DRAM). Bei einem dp DRAM existiert neben einem DRAM-Baustein noch ein Zwischenspeicher ZS, z. B. für die Pixel einer DRAM-Zeile, der den zweiten Port realisiert.
Während über der DRAM-Zeile Zi gelesen bzw. geschrieben wird, kann unabhängig davon in ZS geschrieben bzw. gelesen werden. Die beiden Bauelemente eines dp DRAM arbeiten im fifo-Takt (fifo: first-in/first-out).
Des weiteren ist es erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Bildinformation der ungeradzahligen einlaufenden Rasterbil­ der einem ersten Speicherbereich zugeordnet und zugewiesen wird und daß die Bildinformation der geradzahligen ein­ laufenden Rasterbilder einem zweiten Speicherbereich zuge­ ordnet und zugewiesen wird.
Dadurch wird gewährleistet, daß immer ein Speicherbereich mit bereits vorhandener Bildinformation ungestört zur Ver­ fügung steht, während der andere Speicherbereich gerade mit neu einlaufender Bildinformation eines Rasterbilders be­ schrieben oder überschrieben wird.
In einer weiteren Ausgestaltungsform der erfindungsgemäßen Verfahren wird die Sequenz nacheinander auslaufender Ra­ sterbilder auf einem Anzeigebereich mit Nd Elementen in Ma­ trixform mit zd Zeilen und sd Spalten ausgegeben und/oder angezeigt.
Unter diesem Anzeigebereich kann zum einen eine normale Anzeigeeinrichtung, ein Bildschirm, ein Monitor oder der­ gleichen verstanden werden. Andererseits ist hier auch an eine Speicherung in einem Fest- oder Flüchtigspeicher ge­ dacht.
Bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Be­ arbeiten eines Stroms einlaufender TV- oder Video-Halbbil­ der als Sequenz nacheinander einlaufender Rasterbilder wird ein Anzeigebereich verwendet, der gegenüber den einlaufen­ den Rasterbildern die doppelte Zeilenzahl und eine identi­ sche Zahl von Spalten aufweist.
Dabei ist es von Vorteil, daß diejenige Bildinformation ei­ nes auslaufenden Rasterbildes, welche einem ungeradzahligen oder geradzahligen einlaufenden Rasterbild entstammt, auf jeweils entsprechende Elemente aufeinanderfolgender unge­ radzahliger bzw. geradzahliger Zeilenbereiche des Anzeige­ bereichs ausgegeben wird.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer schematischen Zeichnung auf der Grundlage bevorzugter Ausführungsbei­ spiele näher erläutert. In dieser ist/sind
Fig. 1 ein Blockdiagramm, in welchem der generelle Ab­ lauf der erfindungsgemäßen Verfahren schema­ tisch dargestellt ist,
Fig. 2a-2f schematische Darstellungen, welche einen ersten Abschnitt eines Ausführungsbeispiels der erfin­ dungsgemäßen Verfahren zeigen,
Fig. 3a-3f schematische Darstellungen, welche einen ande­ ren Abschnitt eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Verfahren zeigen,
Fig. 4a-4b schematische Darstellungen, welche den Aufbau eines auslaufenden Rasterbilds im Vollbild- bzw. im Halbbildverfahren zeigen,
Fig. 5 eine schematische Darstellung, welche eine all­ gemeine Vorrichtung, insbesondere zum Ausführen der erfindungsgemäßen Verfahren, zeigt und
Fig. 6a-6f schematische Darstellungen, welche einen Ab­ schnitt eines anderen Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens zeigen.
Fig. 1 zeigt in Form eines Blockdiagramms die Verarbeitung einer Sequenz SE einlaufender Rasterbilder Ej, Ej+1, . . . zu einer Sequenz SA auslaufender Rasterbilder Ai, Ai+1, . . . mittels eines Verarbeitungsprozesses VP.
Die Sequenz SE einlaufender Rasterbilder Ej, Ej+1, . . . führt dem Verarbeitungsprozeß VP die entsprechenden Bildda­ ten für die einzelnen Rasterbilder Ej, Ej+1, . . . zu. Im Verarbeitungsprozeß VP werden die Bilddaten zu den einzelnen Rasterbildern Ej im Verarbeitungsschritt B bereitgestellt, wobei dieses Bereitstellen B auch den Empfang E und gegebe­ nenfalls den Schritt des Digitalisierens und/oder Dekodie­ rens AD umfassen kann. Danach werden die Bilddaten zu den Rasterbildern Ej jeweils einzeln und nacheinander im näch­ sten Verarbeitungsschritt S gespeichert, wobei im allge­ meinen, eine Mehrzahl, insbesondere zwei Bildwechselspeicher B1 und B2 verwendet werden. Abschließend werden die Bild­ daten der einlaufenden Rasterbilder Ej im Auslese- und Aus­ gabeschritt A in auslaufende Rasterbilder Ai, Ai+1, . . . ausgelesen und die so konstruierten auslaufenden Rasterbil­ der Ai verlassen den Verarbeitungsprozeß VP als Sequenz SA auslaufender Rasterbilder Ai, Ai+1, . . .
In den Fig. 2a bis 2f ist ein erster Abschnitt eines Aus­ führungsbeispiels der erfindungsgemäßen Verfahren schema­ tisch beschrieben, wobei jeweils die Zustände gegebener Speicherbereiche B1 und B2 für die zu empfangenden und zu speichernden einlaufenden Rasterbilder Ej und eines Anzei­ gebereichs D schematisch dargestellt sind. Sämtliche Berei­ che B1, B2 und D weisen jeweils 6 Zeilen und 6 Spalten auf, und die einlaufenden Rasterbilder Ej besitzen das gleiche Format.
Im Zustand zur Fig. 2a ist der Speicherbereich B1 voll­ ständig mit der Bildinformation zu einem aktuellen einlau­ fenden Rasterbild Ej beschrieben. Im Speicherbereich B2 befindet sich vollständig die Bildinformation zum Vorgänger­ bild Ej-1, und der Anzeigebereich D beinhaltet ausschließ­ lich die Bildinformationen dieses Vorgängerbildes Ej-1.
Im Zustand zur Fig. 2a operiert der Leseprozeß L an der Po­ sition des ersten Bildelements oder Pixels des Speicherbe­ reichs B1 und der Schreibprozeß S am ersten Bildelement oder Pixel des Speicherbereichs B2.
Der Ausgabeprozeß A, welcher die durch den Leseprozeß L gelesenen Daten in den Anzeigebereich D überträgt, ist auf das erste Bildelement oder Pixel des Anzeigebereichs D positioniert und wird immer analog zur Position des Lese­ prozesses L auf diesem Anzeigebereich D ausgerichtet.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 2a bis 2f wird vorausge­ setzt, daß die einlaufenden Rasterbilder Ej mit einer fes­ ten Eingangs-Bildwechselfrequenz fe bereitgestellt werden. Dem gegenüber ist die Ausgangs-Bildwechselfrequenz fa dop­ pelt so groß gewählt (fa = 2fe).
Im Zustand der Fig. 2b ist der Leseprozeß L im Speicherbe­ reich B1 bis zur Hälfte fortgeschritten und operiert hier am letzten Pixel der dritten Zeile.
Aufgrund des Verhältnisses der Bildwechselfrequenzen ist der Prozeß des Bereitstellens und Speicherns S des nachfolgen­ den einlaufenden Rasterbildes Ej+1 in den Speicherbereich B2 nur halb so schnell vorangeschritten und ist am vierten Pixel der zweiten Zeile angelangt. Das heißt, daß die im Speicherbereich B2 enthaltenen Informationen zum vorange­ gangenen einlaufenden Rasterbild Ej-1 bis zu dieser Posi­ tion mit den Bildinformationen zum nachfolgenden einlaufen­ den Rasterbild Ej+1 überschrieben sind.
Parallel zum Voranschreiten des Leseprozesses L ist auch der Ausgabeprozeß A zum Anzeigebereich D zum letzten Pixel der dritten Zeile hin fortgeschritten.
Im Zustand der Fig. 2c ist durch den Leseprozeß L der Speicherbereich B1 und somit das Rasterbild Ej vollständig ausgelesen und in entsprechender Art und Weise auf den Anzeigebereich D übertragen worden.
Der Bereitstellungs- und Speicherprozeß S hat das nach­ folgende einlaufende Rasterbild Ej+1 zur Hälfte, also bis zum letzten Pixel der dritten Zeile des Speicherbereichs B2, eingetragen.
Nachfolgend prüft das erfindungsgemäße Verfahren, ob ein Auslesen L des Speicherbereichs B2 aufgrund des gegebenen Frequenzverhältnisses möglich ist oder aber zu einer Kolli­ sion zwischen dem Leseprozeß L und dem Speicherprozeß S führt. Da die Ausgangs-Bildwechselfrequenz fa doppelt so groß gewählt wurde wie die Eingangs-Bildwechselfrequenz fe, würde der Leseprozeß L den Bereitstellung- und Speicher­ prozeß S im Speicherbereich B2 einholen.
Demzufolge wird, wie das in der Fig. 2d gezeigt ist, das Auslesen L im Sinne eines wiederholten Auslesens des ein­ laufenden Rasterbildes Ej im Speicherbereich B1 an dessen erstem Bildelement, d. h. im ersten Pixel der ersten Zeile, fortgesetzt. Dementsprechend beginnt auch die Übertragung A der durch L gelesenen Daten in den Anzeigebereich D in des­ sen erstem Bildelement, so daß die ausgegebenen Bilddaten zum einlaufenden Rasterbild Ej im Anzeigebereich D durch die identischen Bilddaten des einlaufenden Rasterbildes Ej überschrieben und auch ein zweites Mal angezeigt werden.
Im Zustand zur Fig. 2e ist das Auslesen L des Rasterbildes Ej im Speicherbereich B1 am letzten Bildelement angelangt und somit auch das Ausgeben A zum Anzeigebereich D das zweite Mal abgeschlossen.
Aufgrund des gegebenen Verhältnisses von Eingangs-Bildwech­ selfrequenz fe und Ausgangs-Bildwechselfrequenz fa ist nun­ mehr auch das Bereitstellen und Speichern S des nachfolgen­ den einlaufenden Rasterbildes Ej+1 in den Speicherbereich B2 beim letzten Bildelement oder Pixel des Speicherbereich B2 in der letzten Zeile angelangt und abgeschlossen.
Demzufolge kann im nächsten Schritt, welcher in der Fig. 2f gezeigt ist, der Ausleseprozeß L zum Speicherbereich B2 und damit zum Auslesen des nachfolgenden einlaufenden Raster­ bilds Ej+1 überwechseln, weil eine Kollision mit dem Be­ reitstellungs- und Speicherprozeß S im Speicherbereich B2 nicht mehr erfolgen kann.
Entsprechend wechselt der Bereitstellungs- und Speicherpro­ zeß S zum ersten Bildelement des Speicherbereichs B1 und beginnt damit, den nun in B1 vollständig enthaltenen Daten­ satz zum einlaufenden Rasterbild Ej mit den Bilddaten zum übernächsten einlaufenden Rasterbild Ej+2 zu überschreiben.
Die Sequenz der Fig. 3a bis 3f beschreibt die Zustände der Speicherbereiche B1 und B2 sowie des Anzeigebereichs D in zeitlicher Abfolge in bezug auf einen anderen Abschnitt für eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verfahren, bei welchem die Eingangs-Bildwechselfrequenz fe dreimal so groß ist wie die Ausgangs-Bildwechselfrequenz fa.
Zum Zeitpunkt der Fig. 3a liest der Leseprozeß L das erste Bildelement des Speicherbereichs B1, und zwar das erste Bildelement des einlaufenden Rasterbildes Ej, und gibt die Bildinformation an den Anzeigebereich D in den Bereich des ersten Bildelements aus.
Der Bereitstellungs- und Speicherprozeß S ist auf das erste Bildelement des Speicherbereichs B2 positioniert und be­ ginnt dort, die im Speicherbereich B2 enthaltene Bildinfor­ mation zum vorangegangenen einlaufenden Rasterbild Ej-1 mit der Bildinformation des nachfolgenden einlaufenden Raster­ bildes Ej+1 zu überschreiben.
Im Zustand, welcher in der Fig. 3b gezeigt ist, ist die Eintragung und Speicherung S der Bildinformation zum nach­ folgenden einlaufenden Rasterbild Ej+1 in den Speicherbe­ reich B2 am letzten Bildelement oder Pixel in der letzten Zeile des Speicherbereichs B2 angelangt und abgeschlossen.
Aufgrund des vorgegebenen Verhältnisses von Eingangs-Bild­ wechselfrequenz fe und Ausgangs-Bildwechselfrequenz fa be­ findet sich der Auslese- und Ausgabeprozeß L beim Auslesen des einlaufenden Rasterbildes Ej im Speicherbereich B1 am letzten Bildelement der zweiten Zeile. Dementsprechend ist auch die Information dieser ersten beiden Zeilen des Spei­ cherbereichs B1 an den Anzeigebereich D übertragen worden.
Zum Zeitpunkt der Fig. 3c wechselt der Bereitstellung- und Speicherprozeß S auf den Speicherbereich B1 über und über­ schreibt die dort enthaltene Bildinformation zum einlaufen­ den Rasterbild Ej mit der Bildinformation zum übernächsten einlaufenden Rasterbild Ej+2, wobei S am ersten Bildele­ ment oder Pixel des Speicherbereichs B1 beginnt.
Aufgrund des vorgegebenen Verhältnisses der Bildwechselfre­ quenzen fe und fa holt der Bereitstellung- und Speicherpro­ zeß S den Ausgabe- und Ausleseprozeß L zu einem bestimmten Zeitpunkt im Speicherbereich B1 ein.
Dieser Zeitpunkt ist in der Fig. 3d festgehalten.
Der Ausleseprozeß L liest das vorletzte Pixel der dritten Zeile des Speicherbereichs B1 mit der dort enthaltenen Information zum einlaufenden Rasterbild Ej. Der Bereit­ stellung- und Speicherprozeß S schreibt zu diesem Zeit­ punkt gerade Bildinformation zum übernächsten einlaufenden Rasterbild Ej+2 in das vorangehende Bildelement derselben Zeile.
Es wird überprüft und festgestellt, daß in einem der näch­ sten Schritte eine Kollision zwischen dem Ausleseprozeß L und dem Bereitstellungs- und Speicherprozeß S stattfinden würde. In der Fig. 3e ist dargestellt, daß der Leseprozeß L nunmehr nicht zum nächsten Pixel des Speicherbereichs B1, sondern vielmehr zum entsprechenden nächsten Pixel des Speicherbereichs B2 überwechselt, dort die Bildinformation zum nachfolgenden einlaufenden Rasterbild Ej+1 ausliest und an den Anzeigebereich D ausgibt und demzufolge eine Kolli­ sion mit dem Bereitstellungsprozeß S vermieden wird, weil dieser weiterhin auf B1 operiert.
Im Zustand der Fig. 3f ist das Eintragen S der Bildinforma­ tion zum übernächsten einlaufenden Rasterbild Ej+2 in den Speicherbereich B1 mit dem Beschreiben des letzten Pixels im Speicherbereich B1 abgeschlossen. Währenddessen ist auch das Auslesen L im Speicherbereich B2 mit den Bilddaten zum nachfolgenden einlaufenden Rasterbild Ej+1 zum ersten Pixel der vorletzten Zeile des Speicherbereichs B2 vorangeschrit­ ten. Demzufolge enthält der Anzeigebereich D nunmehr in seinem oberen Bereich Bildinformation aus dem einlaufenden Rasterbild Ej und im unteren Bereich Bildinformation des einlaufenden Rasterbildes Ej+1.
In den Fig. 4a und 4b wird in schematischer Art und Weise der Unterschied zwischen einer Vollbild- und einer Halb­ bildvisualisierung bei der Konstruktion der Sequenz auslau­ fender Rasterbilder Ai beschrieben.
Es ist jeweils derselbe Anzeigebereich D gegeben, welcher Bilddaten aus drei aufeinanderfolgenden einlaufenden Ra­ sterbildern enthält, welche mit Ej, Ej+1 bzw. Ej+2 bezeich­ net werden.
Bei der Konstruktion eines auslaufenden Rasterbildes Ai für die Darstellung und Anzeige im Vollbildverfahren werden diese Bildinformationen direkt auf eine Anzeige übertragen, wie das in der Fig. 4a dargestellt ist.
Beim Halbbildverfahren dagegen wird die Bildinformation einlaufender Bilder alternierend auf den ungeradzahligen und geradzahligen Zeilen angezeigt.
Bei einer Sequenz von TV- oder Videobildern enthalten die einlaufenden ungeradzahligen Halbbilder ausschließlich Bildinformationen, welche auf den ungeradzahligen Zeilen des TV-Bildschirms zur Anzeige kommen. Entsprechend werden die Bildinformationen der geradzahligen Halbbilder auf den geradzahligen Zeilen des Bildschirms angezeigt.
Durch die Konstruktion der Sequenz auslaufender Rasterbil­ der Ai kann bei einer entsprechenden Wahl der Eingangs- Bildwechselfrequenz fe und der Ausgangs-Bildwechselfre­ quenz fa im Anzeigebereich D sowohl Bildinformation der ge­ radzahligen als auch der ungeradzahligen Halbbilder ent­ halten sein, welche dann als Gemisch auf ein auslaufendes Rasterbild Ai übertragen wird.
In der Fig. 4b wird derselbe Anzeigebereich D mit derselben enthaltenen Bildinformation aus den einlaufenden Rasterbil­ dern Ej, Ej+1 und Ej+2 auf ein auslaufendes Rasterbild Ai im Halbbildverfahren übertragen. Die Bildinformation zu Ej und zu Ej+2 entstammen dabei ungeradzahligen Halbbildern und werden dementsprechend auf die ungeradzahligen Zeilen, nämlich die Zeilen 1, 3, 11 und 13 übertragen, wie das in der Fig. 4b auf der rechten Seite gezeigt ist.
Die Bildinformation zum einlaufenden Rasterbild Ej+1 ent­ stammt einem geradzahligen Halbbild und wird im auslaufen­ den Rasterbild Ai auf die geradzahligen Zeilen 4, 6, 8 und 10 übertragen.
Die Fig. 5 zeigt ein Blockschaltbild für den grundlegenden Aufbau einer Vorrichtung zur Durchführung der erfindungsge­ mäßen Verfahren.
Über eine Bildempfangs-/-Bereitstellungseinrichtung BE wird die Sequenz einlaufender Rasterbilder Ej+1, empfangen oder bereitgestellt. Es kann sich dabei um eine TV-Eingangsstu­ fe, um eine Empfangseinrichtung für Video-Bilder oder der­ gleichen handeln. Es ist auch daran gedacht, daß bereits digital vorhandene Bilddaten in der Bildempfangs-/Bereit­ stellungseinrichtung BE aufgenommen werden können.
Die empfangenen und bereitgestellten Bilddaten werden, falls sie nicht digital vorliegen, durch einen entsprechen­ den Wandler AD digitalisiert. Danach werden die digitali­ sierten Bilddaten an mindestens zwei Bildspeicherbereiche B1 und B2 weitergeleitet und dort gespeichert. Dabei wird durch eine Steuereinheit C alternierend zwischen den beiden Bildspeicherbereichen B1 und B2 gewechselt, so daß z. B. die ungeradzahligen Rasterbilder zu B1 und die geradzahligen Rasterbilder zu B2 gelangen.
Die Steuerung C steuert ebenfalls das Ausgeben und Auslesen A der in den Bildspeicherbereichen B1 und B2 enthaltenen Bilddaten an den Anzeigebereich D. Die Auswahl der Bild­ speicherbereichen B1 und B2 beim Speichern S der einlaufen­ den Bilddaten bzw. beim Auslesen A der gespeicherten Bild­ daten erfolgt über Eingangs- und Ausgangswahlschalter WE bzw. WA.
Nachdem im Anzeigebereich D die Daten zu einem auslaufenden Rasterbild Ai vollständig bereitgestellt sind, kann die Ausgabe, das Auslesen oder die Anzeige der bereitgestellten Daten zum auslaufenden Rasterbild Ai erfolgen.
Dies geschieht entweder dadurch, daß die digitalen Daten aus dem Anzeigebereich D direkt ausgegeben werden oder aber über eine Digital/Analog-Wandlungseinrichtung DA wieder in ein TV- oder Videosignal umgewandelt werden.
Durch die Steuerung C wird sichergestellt, daß die in den Anzeigebereich D hinein ausgelesenen Daten, insbesondere die Bildelemente des Anzeigebereichs D, niemals mit Bildda­ ten aus älteren einlaufenden Rasterbildern Ej überschrieben werden.
Ferner kann die Steuereinrichtung C auch dazu ausgelegt sein, mehrere Input-Kanäle zur Eingabe verschiedener Se­ quenzen einlaufender Rasterbilder und mehrere Visualisie­ rungsausgänge mit einer Mehrzahl von Bildwechselspeichern oder Anzeigebereichen zu bedienen. Dabei ist es auch vor­ gesehen, daß für die mehreren Input-Kanäle und Visualisie­ rungsausgänge die jeweiligen Eingangs-Bildwechselfrequen­ zen und die Ausgangs-Bildwechselfrequenzen unabhängig von­ einander eingestellt und gewählt werden.
Ferner kann durch die Steuereinrichtung C auch ein erfin­ dungsgemäßes Verfahren realisiert werden, bei welchem die kanalbezogene Frequenzwandlung auf bestimmten Bildbereichen der Bildspeicher vorgenommen wird, um ein gegebenenfalls auch mehrfaches Picture-in-Picture-Verfahren (pip-Verfah­ ren) oder ein Picture-out-of-Picture-Verfahren (pop-Verfah­ ren) zu realisieren.
Die Fig. 6a bis 6f zeigen in schematischer Darstellung eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zum Ausgeben empfangener Bilddaten einer Sequenz einlaufen­ der Rasterbilder. Zur Vereinfachung sind hier ausschließ­ lich die beiden Bildspeicherbereiche B1 und B2 schematisch dargestellt. Die Ausgabespeichereinheit oder der Display- Speicher D, auf welchem der Ausleseprozeß A operiert, wird aber wie in den Fig. 2a bis 2f bzw. 3a bis 3f ausgebildet.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 6a bis 6f beträgt die Ausgabe-Bildwechselfrequenz fa etwa das dreifache der Ein­ gabe-Bildwechselfrequenz fe. Zum Zeitpunkt der Fig. 6a operiert der Leseprozeß L im Speicherbereich B1 in Zeile 1 und Spalte 1. Im Speicherbereich B1 ist ein Rasterbild Ej enthalten. Der Speicherbereich B2 wird durch den Bereit­ stellungs- und Speicherprozeß S mit einem Bild Ej+1 be­ schrieben, so daß das im Bildspeicherbereich B2 bisher ent­ haltene Rasterbild Ej-1 überschrieben wird. Aus den Dar­ stellungen der Fig. 6a bis 6c ergeben sich etwa die Fre­ quenzverhältnisse von 3 : 1.
In der Fig. 6c befindet sich der Ausleseprozeß L im Spei­ cherbereich B1 in Zeile 4 und Spalte 2. Dieser Zeitpunkt wird hier als frühestmöglicher Zeitpunkt für einen Wechsel für den Ausleseprozeß L vom Speicherbereich B1 zum Spei­ cherbereich B2 ermittelt, bei dem eine Kollision von L mit dem Bereitstellungs- und Speicherprozeß S im Speicherbe­ reich B2 nicht mehr erfolgen kann.
Wie in den nachfolgenden Fig. 6d und 6e gezeigt ist, nähern sich die Prozesse L und S in bezug auf die Speicherposi­ tion, auf der sie operieren an. Zum Zeitpunkt, welcher der Fig. 6e zugrundegelegt ist, erreicht der Bereitstellung- und Speicherprozeß S aber das letzte Bildelement im Spei­ cherbereich B2. Demzufolge wechselt der Speicherprozeß S vor Kollision mit dem Ausleseprozeß L, d. h. bevor er von L eingeholt werden kann, zum anderen Speicherbereich B1 über, in welchen er nun das Rasterbild Ej+2 einträgt und damit das dort bisher bestehende Rasterbild Ej überschreibt.

Claims (17)

1. Verfahren zum Ausgeben empfangener Bilddaten einer Sequenz einlaufender Rasterbilder, welche aus einzel­ nen Bildelementen bestehen, die in Matrixform in Zei­ len und Spalten angeordnet sind, insbesondere einer TV- oder Video-Bewegtbildsequenz, auf einer Bildan­ zeigeeinrichtung, mit den Schritten:
Bereitstellen und Speichern von Bildinformation zu der Sequenz nacheinander einlaufender Rasterbilder aus jeweils N Bildelementen (Ej(1), . . ., Ej(N)) in z Zeilen und s Spalten in einer bestimmten ersten zeit­ lichen Abfolge und
Ausgeben der gespeicherten Bildinformation als Se­ quenz nacheinander auslaufender Rasterbilder (A1, . . ., Ai, . . .) aus jeweils N Bildelementen (Ai(1), . . ., Ai(N)) in z Zeilen und s Spalten in einer be­ stimmten zweiten zeitlichen Abfolge,
deren Bildinformationen aus der Sequenz gespeicherter einlaufender Rasterbilder (E1, . . ., Ej, . . .) erzeugt wird,
  • - wobei zum Ausgeben eines auslaufenden Rasterbildes (Ai) jeweils Bildinformation der einlaufenden Ras­ terbilder (E1, . . . ., Ej, . . .) ausgelesen wird,
  • - wobei geprüft wird, ob während des Auslesens der Bildinformation eines Bildelements (Ej(k)) eines einlaufenden Rasterbildes (Ej) die Bildinformation des entsprechenden Bildelements (Ej+2(k)) des über­ nächsten einlaufenden Rasterbildes (Ej+2) bereit­ gestellt und gespeichert wird, und dann gegebe­ nenfalls jeweils zum Auslesen der Bildinformation eines nachfolgenden einlaufenden Rasterbildes (Ej+1) übergegangen wird, und
  • - wobei beim Erreichen des letzten Bildelements (Ej(N)) beim Auslesen der Bildinformation eines einlaufenden Rasterbildes (Ej) geprüft wird, ob die Bildinformation zum nachfolgenden einlaufenden Ra­ sterbild (Ej+1) noch unvollständig bereitgestellt und gespeichert ist, und dann gegebenenfalls entwe­ der zum wiederholten Auslesen der Bildinformation dieses einlaufenden Rasterbildes (Ej) oder aber an­ derenfalls zum Auslesen der Bildinformation des nachfolgenden einlaufenden Rasterbildes (Ej+1) übergegangen wird, und zwar jeweils beginnend mit dem jeweiligen ersten Bildelement (Ej(1), Ej+1(1)).
2. Verfahren zum Ausgeben empfangener Bilddaten einer Sequenz einlaufender Rasterbilder, welche aus einzel­ nen Bildelementen bestehen, die in Matrixform in Zei­ len und Spalten angeordnet sind, insbesondere einer TV- oder Video-Bewegtbildsequenz, auf einer Bildan­ zeigeeinrichtung, mit den Schritten:
Bereitstellen und Speichern von Bildinformation zu der Sequenz nacheinander einlaufender Rasterbilder aus jeweils N Bildelementen (Ej(1), . . ., Ej(N)) in z Zeilen und s Spalten in einer bestimmten ersten zeit­ lichen Abfolge und
Ausgeben der gespeicherten Bildinformation als Se­ quenz nacheinander auslaufender Rasterbilder (A1, . . ., Ai, . . .) aus jeweils N Bildelementen (Ai(1), . . ., Ai(N)) in z Zeilen und s Spalten in einer be­ stimmten zweiten zeitlichen Abfolge,
deren Bildinformationen aus der Sequenz gespeicherter einlaufender Rasterbilder (E1, . . ., Ej, . . .) erzeugt wird,
  • - wobei zum Ausgeben eines auslaufenden Rasterbildes (Ai) jeweils Bildinformationen der einlaufenden Ra­ sterbilder (E1, . . ., Ej, . . .) ausgelesen wird,
  • - wobei geprüft wird, ob während des Auslesens der Bildinformation eines Bildelements (Ej(k)) eines einlaufenden Rasterbildes (Ej) die Bildinformation des entsprechenden Bildelements (Ej+2(k)) des übernächsten einlaufenden Rasterbildes (Ej+2) be­ reitgestellt und gespeichert wird, und dann gegebe­ nenfalls jeweils zum Auslesen der Bildinformation eines nachfolgenden einlaufenden Rasterbildes (Ej+1) übergegangen wird, und
  • - wobei beim Erreichen des letzten Bildelements (Ej(N)) beim Auslesen der Bildinformation eines einlaufenden Rasterbildes (Ej) geprüft wird, ob die durch die erste zeitliche Abfolge gegebene Zeit­ spanne bis zum Erreichen des vollständigen Bereit­ stellens und Speicherns der Bildinformation des nachfolgenden einlaufenden Rasterbildes (Ej+1) größer ist als die durch die zweite zeitliche Ab­ folge gegebene Zeitspanne des vollständigen Ausle­ sens der Bildinformation des nachfolgenden einlau­ fenden Rasterbildes (Ej+1), und dann gegebenenfalls entweder zum wiederholten Auslesen der Bildinforma­ tion dieses einlaufenden Rasterbildes (Ej) oder aber anderenfalls zum Auslesen der Bildinformation des nachfolgenden einlaufenden Rasterbildes (Ej+1) übergegangen wird, und zwar jeweils beginnend mit dem jeweiligen ersten Bildelement (Ej(1), Ej+1(1)).
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beim Übergehen vom Auslesen der Bildinformation eines Bildelements (Ej(k)) eines einlaufenden Raster­ bildes (Ej) zum Auslesen der Bildinformation des nachfolgenden einlaufenden Rasterbildes (Ej+1) mit dem entsprechenden nachfolgenden Bildelement (Ej+1(k+1)) des nachfolgenden einlaufenden Raster­ bildes (Ej+1) begonnen wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die bestimmte erste zeitliche Abfolge für die Sequenz einlaufender Rasterbilder (E1, . . ., Ej, . . .) durch eine Sequenz von Bildeingangszeiten (ET1, . . ., ETj, . . .) für das jeweilige einlaufende Rasterbild (E1, . . ., Ej, . . .) definiert wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die bestimmte zweite zeitliche Abfolge für die Sequenz auslaufender Rasterbilder (A1, . . ., Ai, . . .) durch eine Sequenz von Bildausgangszeiten (AT1, . . ., ATi, . . .) für das jeweilige auslaufende Rasterbild (A1, . . ., Ai, . . .) definiert wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die bestimmte zweite zeitliche Abfolge unabhängig gewählt wird von der bestimmten ersten zeitlichen Abfolge.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Bereitstellen und/oder Ausgeben bildelemente­ weise und/oder zeilenweise durchgeführt wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Bildausgangszeiten (AT1, . . ., ATi, . . .) der auslaufenden Rasterbilder (A1, . . ., Ai, . . .) im we­ sentlichen identische Zeiten (AT) gewählt werden, wel­ che mit einer gegebenen, im wesentlichen konstanten Ausgangs-Bildwechselfrequenz (fa) korrespondieren.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Bildeingangszeiten (ET1, . . ., ETj, . . .) der einlaufenden Rasterbilder (E1, . . ., Ej, . . .) im we­ sentlichen identische Zeiten (ET) gewählt werden, welche mit einer gegebenen, im wesentlichen konstan­ ten Eingangs-Bildwechselfrequenz (fe) korrespondie­ ren.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ausgangs-Bildwechselfrequenz (fa) gewählt wird, welche größer ist als die Eingangs-Bildwechsel­ frequenz (fe).
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Ausgangs-Bildwechselfrequenz (fa) gewählt wird, welche kleiner ist als die Eingangs-Bildwech­ selfrequenz (fe).
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildinformation der einlaufenden Rasterbil­ der (Ej) in mindestens zwei Speicherbereiche (B1, B2) eingelesen und gespeichert werden.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildinformation der ungeradzahligen einlau­ fenden Rasterbilder (E21+1) einem ersten Speicherbe­ reich (B1) und die Bildinformation der geradzahligen einlaufenden Rasterbilder (E21) einem zweiten Spei­ cherbereich (B2) zugeordnet wird.
14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sequenz nacheinander auslaufender Rasterbil­ der (Ae) auf einem Anzeigebereich (D) mit Nd Elemen­ ten (Dk) in Matrixform mit zd Zeilen und sd Spalten ausgegeben und/oder angezeigt werden.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorliegen einer Sequenz nacheinander ein­ laufender Rasterbilder (Ej) in Form von TV- oder Video-Halbbildern ein Anzeigebereich (D) mit ge­ genüber den einlaufenden Rasterbildern (Ej) doppel­ ter Zeilenzahl (zd) und identischer Spaltenzahl (sd) verwendet wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß diejenige Bildinformation eines auslaufenden Rasterbildes (Ai), welche einem ungeradzahligen oder geradzahligen einlaufenden Rasterbild (Ej) entstammt, auf entsprechende Elemente (D(k)) aufeinanderfolgen­ der ungeradzahliger bzw. geradzahliger Zeilenbereiche des Anzeigebereichs (D) ausgegeben wird.
17. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß während des Auslesens der Bildinformation eines Bildelements (Ej(k)) eines einlaufenden Rasterbildes (Ej) geprüft wird, ob die durch die erste zeitliche Abfolge gegebene Zeitspanne bis zum Erreichen des vollständigen Bereitstellens und Speicherns der Bild­ information des nachfolgenden einlaufenden Raster­ bildes (Ej+1) kleiner ist als die durch die zweite zeitliche Abfolge gegebene Zeitspanne des vollständi­ gen Auslesens der Bildinformation des nachfolgenden einlaufenden Rasterbildes (Ej+1), und daß dann gege­ benenfalls zum Auslesen der Bildinformation des nach­ folgenden einlaufenden Rasterbildes (Ej+1) überge­ gangen wird, und zwar beginnend mit dem jeweiligen nächsten Bildelement (Ej+1(k+1)).
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