DE19812883A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Auffinden von mit Transpondern versehenen Objekten mittels elektronischer Einrichtungen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Auffinden von mit Transpondern versehenen Objekten mittels elektronischer EinrichtungenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und auf
eine Vorrichtung zum Auffinden von mit Transpondern
versehenen Objekten mittels elektronischer Einrich
tungen gemäß den Merkmalen des Oberbegriffes des
Patentanspruches 1 bzw. 5.
Mit Transpondern versehene Objekte sind Personen und
Sachen, wie z. B. Akten. Die Suche von Akten oder
anderen Objekten innerhalb eines Büros erfordert
häufig einen ganz erheblichen Zeitaufwand. Zur Er
leichterung der Sucharbeit sind bereits Aktenerfas
sungssysteme auf elektronischer Basis entwickelt wor
den, bei denen auf jede Akte ein Aufkleber mit Strich
code aufgebracht wird. Wird eine Akte von einem Auf
enthaltsort zu einem anderen Aufenthaltsort transpor
tiert, so muß der Benutzer am neuen Aufenthaltsort der
Akte mit einem Lesegerät (Barcodescanner) den Strich
code der Akte einlesen, damit der neue Aufenthaltsort
der Akte von der elektronischen Datenverarbeitungsan
lage registriert werden kann. Dieses Aktenerfassungs
system ist mit erheblichem Zeitaufwand und großem
Arbeitsaufwand verbunden, da der Benutzer bei jeder
Aktenbewegung mit dem Lesegerät den Strichcode erfas
sen muß, was bei großem Aktenaufkommen einen erhebli
chen Zeitaufwand zur Folge hat. Wird dieser Vorgang
bei einer Aktenbewegung einmal vergessen, so ist das
System nutzlos, da die Datenverarbeitungsanlage dann
den alten, nicht mehr aktuellen Standort ausgibt.
Es sind aus WO 91/17515 und WO 97/01154 Verfahren und
Vorrichtungen zum Auffinden von mit Transpondern ver
sehenen Objekten mittels elektronischer Einrichtungen
der gattungsgemäßen Art vorbekannt, bei welchen jedes
Objekt mit einem Transponder versehen wird, dessen
ID-Code dem Objekt zugeordnet und in einem Computer eines
Computernetzwerkes gespeichert wird, wobei alle vor
aussichtlichen Aufenthaltsorte des Objektes mit Sende- und
Empfangsantennen versehen werden und durch das Zu
sammenwirken von Antennen und Transpondern über min
destens ein Lesegerät und eine im Computer installier
te Software durch Eingabe des ID-Codes des Trans
ponders oder einer Objektkennung der Aufenthaltsort
des Objektes angezeigt wird. Dabei sind die Transpon
der elektronische Sende- und Empfangseinrichtungen im
Miniformat, die auf empfangene Abfragesignale einer
Sendeantenne Antwortsignale auf die Empfangsantenne
aussenden. Ein Transponder der vorbekannten Art ist
z. B. in Fig. 3 der WO 91/17515 näher dargestellt und in
der zugehörigen Beschreibung näher beschrieben.
Nachteilig bei den vorbekannten Verfahren und Vor
richtungen zum Auffinden von mit Transpondern
versehenen Objekten mittels elektronischer Einrich
tungen ist, daß alle Bewegungen der mit den Trans
pondern versehene Objekte ständig registriert werden
müssen, um so den Aufenthaltsort aller Objekte im
Zusammenwirken von Antennen und Transpondern über das
mindestens eine Lesegerät im Computer zu speichern und
dort anzuzeigen. Hierzu muß die gesamte Vorrichtung
ständig in Betriebsbereitschaft sein, was einen
relativ hohen Energieverbrauch zur Folge hat.
Der Erfindung liegt von daher die Aufgabe zugrunde,
das vorbekannte Verfahren und die vorbekannte Vor
richtung zu verbessern.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kenn
zeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 für das
Verfahren und des Patentanspruches 5 für die Vorrich
tung. Erfindungsgemäß sind die Transponder Selec
tive-Adressible-Transponder. Zum Auffinden eines bestimmten
Objektes werden dessen Kennung oder der ID-Code des
zugehörigen Selective-Adressible-Transponders in einen
Computer des Computernetzwerkes eingegeben und über
das mindestens eine Lesegerät alle Antennen aktiviert,
wobei nur diejenige Antenne, in deren Wirkungsbereich
sich das Objekt mit dem bestimmten Selective-Adressib
le-Transponder befindet, von dem dann aktivierten Se
lective-Adressible-Transponder angesprochen wird und
mit der zugehörigen Antenne einen Erkennungsimpuls an
das Lesegerät des angeschlossenen Computers ausgibt.
Erfindungsgemäß ist somit keine dauerhafte Überwachung
zum Auffinden des Aufenthaltsortes eines Objektes er
forderlich. Ferner sind die erforderlichen elektroni
schen Geräte nicht mehr dauerhaft in Betrieb, da die
Bewegung von mit den Selective-Adressible-Transpondern
versehenen Objekten nicht mehr sofort registriert wer
den müssen. Auch werden keine Lagedatenbank bzw. kein
Data-Concentrator und kein System-Controller mehr be
nötigt. Es werden keine Daten des Aufenthaltsortes
eines mit einem Transponder versehenen Objektes in der
Datenverarbeitungseinrichtung gespeichert. Zwar sind
weiterhin alle voraussichtlichen Aufenthaltsorte der
Objekte mit Sende- und Empfangsantennen ausgestattet,
welche über mindestens ein Lesegerät gesteuert werden.
Die Lesegeräte sind wiederum an mindestens einen Com
puter oder ein Computernetzwerk angeschlossen und
werden von diesem bzw. diesen gesteuert. Notwendig ist
auch die Erstellung eines Raumplanes mit der Software
bei der Installation der Vorrichtung.
Vorteilhafterweise wird der Energieverbrauch verrin
gert. Ferner wird das System nicht funktionslos, wenn
es einmal abgeschaltet oder nicht in Betrieb war und
zwischenzeitlich Objekte bewegt worden sind.
Wesentlich für die Erfindung ist die Wahl des Trans
ponders. Diese sind nicht mehr gewöhnliche Read-Only-Trans
ponder (RO) oder Read-Write-Transponder (RW),
sondern Selective-Adressible-Transponder (SA). Die
gewöhnlichen RO-Transponder verhalten sich wie folgt.
Sendet ein Lesegerät Radiosignale aus, laden sich alle
in entsprechender Reichweite befindlichen RO- oder
RW-Transponder mit dieser Energie auf und alle senden
ihren ID-Code gleichzeitig zurück. Das Lesegerät kann
in einem definierten Zeitpunkt jedoch nur die Frequen
zen eines einzelnen Transponders entschlüsseln. Bei
der erfindungsgemäßen Verwendung von SA-Transpondern
können diese auch in einer Gruppe von Transpondern im
Gegensatz zu den RO-Transpondern einzeln angesprochen
werden, indem das Lesegerät mit seinen Radiofrequenzen
noch einen Transponder ID-Code mitsendet. Nur
derjenige SA-Transponder, dessen eigener ID-Code mit
dem vom Lesegerät gesendeten ID-Code übereinstimmt,
antwortet mit Radiofrequenzen.
Erfindungsgemäß gibt somit dann, wenn ein bestimmtes
Objekt, das mit einem SA-Transponder mit bestimmtem
ID-Code verbunden ist, gesucht wird, der Benutzer an
einem beliebigen, nicht unbedingt mit einem Lesegerät
ausgestatteten Computer, der aber mit den Computern
vernetzt ist, an denen Lesegeräte angeschlossen sind,
den ID-Code des SA-Transponders ein. Daraufhin wird
jeder Computer, an dem diese Geräte mit Antennen in
stalliert sind, über das Netzwerk angewiesen, die Lese
geräte über die Antennen zum Lesen dieses bestimmten
SA-Transponders zu veranlassen. Erhält ein Lesegerät
eine Antwort, so bedeutet dies, daß der gesuchte
SA-Transponder im Bereich seiner Antenne oder Antennen
liegt. Der mit diesem Lesegerät verbundene Computer
sendet dann über das Netzwerk Daten zur Lage des
gesuchten Objektes, das mit dem bestimmten SA-Trans
ponder versehen ist, an den suchenden Computer. Dieser
stellt darauf den Aufenthaltsort des Objektes anhand
der vorher erstellten Raumkarte dar. Erfindungsgemäß
müssen somit die Lesegeräte nur beim Suchen eines be
stimmten Objektes, das mit einem bestimmten SA-Trans
ponder mit bestimmter ID-Code versehen ist, aktiviert
werden und dabei nur einen einzigen Impuls aussenden.
Ansonsten werden keine Radiosignale ausgesendet. Statt
der Eingabe der zu suchenden ID-Code des bestimmten
SA-Transponders am Computer kann diese auch aus einer
Datenbank eingegeben werden, wenn der ID-Code mit
einem bestimmten Objekt, z. B. einer bestimmten Akte,
verknüpft ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen. Insbesondere
wird hierbei auf den Unteranspruch 9 hingewiesen,
welcher die Verwendung eines Selective-Adressible-Trans
ponders zum Auffinden von mit Transpondern
versehenen Objekten, insbesondere Akten, mittels
elektronischer Einrichtungen betrifft.
Die erfindungsgemäß verwendeten Selective-Adressible-Trans
ponder (SA-Transponder) sind einzeln ansprechbare
und antwortende Transponder.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der ein
zigen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
einer Vorrichtung zum Auffinden von mit Transpondern
versehenen Objekten mittels elektronischer Einrich
tungen näher erläutert. Die einzige Figur zeigt
ein prinzipielles Schaltungsbild der Vorrichtung im
Blockdiagramm.
Die Vorrichtung zum Auffinden von mit Transpondern 1
versehenen, nicht näher dargestellten Objekten in Form
von Personen, Akten u. dgl. besteht aus einem Netzwerk
von Computern 2, die über Leitungen 3 miteinander ver
bunden sind und an welche über Leitungen 4 Lesegeräte
5 angeschlossen sind, die wieder über Leitungen 6 mit
Antennen 7 verbunden sind, die als Sende- und Empfangs
antennen ausgebildet sind, wobei alle voraussichtli
chen Aufenthaltsorte des mit einem Transponder 1 ver
sehenen Objektes mit mindestens einer Antenne 7 verse
hen sind. Die mit den Objekten verknüpften Transponder
1 sind Selective-Adressible-Transponder, die einzeln
ansprechbar sind und deren Identifizierungs-Code
(ID-Code) dem Objekt zugeordnet ist. Die derart ausgebil
deten Transponder 1 können auf Anforderung ihres
ID-Codes über die zugeordnete Antenne 1 antworten. Mit
tels eines Admin-Programmes werden nicht näher darge
stellte Raumkarten mit Anordnung der Antennen 7 und
Lesegeräten 5 und die Zuordnung dieser zu bestimmten
Computern 2 im Netzwerk erstellt. Das Admin-Programm
wird nur für die Installation des Systems benötigt.
Ebenfalls nur für die Installation wird ein Reader
Manager an den Computern 2 benötigt, an denen Lese
geräte 5 angeschlossen sind. Mit dem Reader Manager
wird an jedem der Computer 2 bestimmt, wie und wo an
diesem Lesegeräte 5 angeschlossen werden. Diese
Informationen werden in einem Register gespeichert.
Auf den Computern 2, an denen Lesegeräte 5 angeschlos
sen sind, läuft das Station-Programm 8, um die Lese
geräte 5 zu steuern und Suchaufträge vom User-Programm
9 auszuführen. Das Station-Programm 8 liest Informati
onen über die angeschlossenen Geräte aus dem Register,
welche Informationen mit dem Reader-Manager dort ein
geschrieben worden sind. Dies hat den Vorteil, daß das
Station-Programm 8 schnell geladen wird, da es nicht
selbst nach angeschlossenen Geräten suchen muß.
In jedem der Computer 2 des Netzwerkes ist ein
User-Programm 9 eingebaut, auf welchem ein User-Programm
des Suchsystems läuft, mit dem der Benutzer arbeitet.
Das User-Programm 9 ist mit dem zugehörigen Programm
auf jedem am Netzwerk angeschlossenen Computer 2 ein
gesetzt und stellt den mit dem Admin-Programm er
stellten Raumplan am Bildschirm des Computers 2 dar.
Hier gibt der Benutzer die ID-Code des zu suchenden
Selective-Adressible-Transponders ein bzw. liest den
ID-Code durch Eingabe von Suchkriterien, die der
Benutzer definieren kann, aus einer Datenbank. Auch
kann von einem beliebigen anderen Programm, in das es
durch eine definierte Schnittstelle implementiert ist,
gesteuert werden. Das Programm erteilt dann an alle im
Netzwerk angeschlossenen Computer 2, an welche Lese
geräte 5 angeschlossen sind, bzw. den auf diesen lau
fenden Programmen des Station-Programms 8 Suchaufträ
ge. Sobald ein Transponder 1 von einem Station-Pro
gramm 8 aufgefunden ist, so gibt dieser die Daten
bezüglich der Lage bzw. des Aufenthaltsortes des
gesuchten Transponders 1 an das Programm des aufrufen
den User-Programms 9 zurück, das dieser anhand der
Raumkarte grafisch auf dem Computer 2 darstellt. Die
Feinsuche mit einer Genauigkeit von kleiner 20 cm kann
dann - falls erforderlich - mit einem Handlesegerät
ausgeführt werden.
Bei der Verknüpfung des User-Programms 9 mit dem Sta
tion-Programm 8 handelt es sich um eine sogenannte
Client-Server-Beziehung. Hierbei kann jede Server-Sta
tion mehrere User-Clients haben, da das User-Pro
gramm gleichzeitig auf beliebigen angeschlossenen
Computern 2 ausgeführt werden kann. Jedes User-Pro
gramm 9 wiederum kann auch mit mehreren Servern
verbunden sein, wenn Lesegeräte 5 auf verschiedenen
Computern 2 angeschlossen sind.
Zum Betrieb des Verfahrens zum Auffinden von mit einem
Transponder 1 versehenen Objekten mittels der voran
stehend beschriebenen elektronischen Einrichtung müs
sen die elektronischen Geräte der Einrichtung nicht
dauerhaft in Betrieb sein, da Bewegungen der Objekte,
d. h. der Transponder 1, nicht sofort registriert wer
den müssen, wie es bei vorbekannten Überwachungsvor
richtungen notwendig ist. Auch werden keine Lagedaten
bank bzw. kein Data-Concentrator und auch kein System-Con
troller benötigt. Es werden keine Daten über die
Lage eines Objektes bzw. des diesen verbundenen Trans
ponders 1 in den Programmen der Computer 2 gespeichert
wie es bei vorbekannten Überwachungsvorrichtungen er
forderlich ist. Alle voraussichtlichen Ablageorte der
mit Transpondern 1 versehenen Objekte sind mit Anten
nen 7 als Sende- und Empfangsantennen ausgestattet,
die von den Lesegeräten 5 gesteuert werden. Diese wie
derum sind an die mit den Station-Prorammen 8 verse
henen Computern 2 angeschlossen und von diesen ge
steuert. Erforderlich ist die Erstellung eines Raum
planes mit den Admin-Programm bei der Installation der
Vorrichtung.
Wichtig ist die Wahl des Transponders 1. Dieser ist
kein gewöhnlicher Read-Only-Transponder (RO) oder
Read-Write-Transponder (RW), sondern ein Sele
tive-Adressible-Transponder (SA-Transponder). Die gewöhn
lichen RO- oder RW-Transponder arbeiten wie folgt.
Sendet ein Lesegerät Radiosignale aus, so laden sich
alle in entsprechender Reichweite befindlichen RO- oder
RW-Transponder 1 mit dieser Energie auf und alle
RO- oder RW-Transponder 1 senden ihre Kennung in Form
des ID-Codes gleichzeitig zurück. Das Lesegerät 5 kann
in einem definierten Zeitpunkt jedoch nur die Frequen
zen eines einzelnen Transponders 1 entschlüsseln. Die
erfindungsgemäß eingesetzten SA-Transponder zeichnen
sich demgegenüber dadurch aus, daß diese in einer
Gruppe von SA-Transpondern 1 - anders als die vorbe
kannten RO- und RW-Transponder - einzeln angesprochen
werden können, indem das Lesegerät 5 mit seinen Radio
frequenzen noch den ID-Code des SA-Transponders 1 mit
sendet. Nur die SA-Transponder 1, deren eigener ID-Code
mit dem vom Lesegerät 5 mitgesendeten ID-Code
übereinstimmt, antwortet mit Radiofrequenzen.
Wird somit ein bestimmtes Objekt, das mit einem be
stimmten SA-Transponder 1, der mit dem Objekt ver
knüpft ist, gesucht, so gibt der Benutzer an einem
beliebigen, nicht unbedingt mit einem Lesegerät 5
verknüpften Computer 2 den ID-Code des SA-Transponders
1 ein. Der Computer 2 muß aber mit den Computern 2
vernetzt sein, an denen Lesegeräte 5 angeschlossen
sind. Daraufhin wird jeder Computer 2, an dem Lese
geräte 5 mit Antennen 7 installiert sind, über das
Netzwerk aus den Computern 2 angewiesen, die Lese
geräte 5 über die Antennen 7 zum Lesen dieses be
stimmten SA-Transponders 1 zu veranlassen. Erhält ein
Lesegerät 5 eine Antwort, so bedeutet dies, daß der
gesuchte SA-Transponder 1 im Bereich seiner Antenne 7
oder gegebenenfalls mehrerer Antennen 7 liegt. Der mit
dem Lesegerät 5 verbundene Computer 2 sendet dann über
das Netzwerk aus den Computern 2 Daten über die Lage
des mit dem SA-Transponder 1 verknüpften, gesuchten
Objekts an den suchenden Computer 2. Dieser stellt
daraufhin den Aufenthaltsort des Objektes anhand der
erstellten Raumkarte auf dem Bildschirm des Computers
2 dar.
Daraus folgt, daß die Lesegeräte 5 nur beim Suchen
eines SA-Transponders 1 aktiviert werden und dabei nur
einen einmaligen Impuls aussenden. Ansonsten werden
keine Radiosignale ausgesendet. Statt der Eingabe der
zu suchenden Transponder-ID-Code am Computer 2 kann
diese auch aus einer Datenbank eingegeben werden, wenn
der ID-Code z. B. mit einem bestimmten Objekt, z. B.
Akte, verknüpft ist.
Claims (9)
1. Verfahren zum Auffinden von mit Transpondern ver
sehenen Objekten mittels elektronischer Einrich
tungen, wobei jedes Objekt mit einem Transponder
versehen wird, dessen ID-Code dem Objekt zugeordnet
und in einem Computer oder Computernetzwerk gespei
chert wird, wobei alle voraussichtlichen Aufent
haltsorte des Objektes mit mindestens einer Antenne
versehen werden und durch das Zusammenwirken von
Antennen und Transpondern über mindestens ein Lese
gerät und eine im Computer installierte Software
durch Eingabe des ID-Codes des Transponders oder
einer Objektkennung der Aufenthaltsort des Objektes
angezeigt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Transponder Selective-Adressible-Transpon
der sind und zum Auffinden eines bestimmten Ob
jektes dessen Kennung oder der ID-Code des
zugehörigen Selective-Adressible-Transponders in
den Computer bzw. das Computernetzwerk eingegeben
und über das mindestens eine Lesegerät alle
Antennen aktiviert werden, daß die Antenne, in
deren Wirkungsbereich sich der bestimmte
Selective-Adressible-Transponder befindet, von dem
dann aktivierten Selective-Adressible-Transponder
angesprochen wird und über die zugeordnete Antenne
einen Erkennungsimpuls über das Lesegerät an den
angeschlossenen Computer ausgibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Raumplan der Aufenthaltsorte der Objekte
erstellt und in den Computer eingegeben wird und
eine grafische Darstellung des Aufenthaltsortes des
Objektes auf dem Bildschirm erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß vom Benutzer am angezeigten Aufenthaltsort des
Objektes mit einem Handlesegerät der genaue Lage
bereich des Objektes ermittelt wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß Selective-Adressible-Trans
ponder mit einer Arbeitsfrequenz von 120 kHz bis
135 kHz, 6,8 MHz bis 13,56 MHz oder in einem
Bereich zwischen 3 und 30 MHz eingesetzt werden.
5. Vorrichtung zum Auffinden von mit Transpondern ver
sehenen Objekten mittels elektronischer Einrich
tungen, wobei jedes Objekt mit einem Transponder
versehen ist, dessen ID-Code dem Objekt zugeordnet
und in einem Computer oder Computernetzwerk gespei
chert ist, wobei alle voraussichtlichen Aufent
haltsorte des Objektes mit mindestens einer Antenne
versehen sind und durch das Zusammenwirken von
Antennen und Transpondern über mindestens ein Lese
gerät und eine im Computer installierte Software
durch Eingabe des ID-Codes des Transponders oder
einer Objektkennung der Aufenthaltsort des Objektes
angezeigt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Transponder (1) Selective-Adressible-Trans
ponder sind und zum Auffinden eines bestimmten Ob
jektes dessen Kennung oder der ID-Code des zugehö
rigen Selective-Adressible-Transponders in den Com
puter (2) bzw. das Computernetzwerk eingegeben und
über das mindestens eine Lesegerät (5) alle Anten
nen (7) aktiviert werden, daß die Antenne (7), in
deren Wirkungsbereich sich der bestimmte Selec
tive-Adressible-Transponder befindet, von dem aktivier
ten Selective-Adressible-Transponder angesprochen
wird und über die zugeordnete Antenne (7) einen
Erkennungsimpuls über das Lesegerät (5) an den
angeschlossenen Computer (2) ausgibt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß ein Raumplan der Aufenthaltsorte der Ob
jekte erstellt und in den Computer (2) eingegeben
wird und eine grafische Darstellung des Aufent
haltsortes des Objektes auf dem Bildschirm des
Computers (2) erfolgt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß vom Benutzer am angezeigten Aufenthaltsort
des Objektes mit einem Handlesegerät der genaue
Lagebereich des Objektes ermittelt wird.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß Selective-Adressible-Trans
ponder (1) mit einer Arbeitsfrequenz von 120 kHz
bis 135 kHz, 6,8 MHz bis 13,56 MHz oder in einem
Bereich zwischen 3 und 30 MHz eingesetzt werden.
9. Verwendung eines Selective-Adressible-Transponders
zum Auffinden von mit Transpondern versehenen Ob
jekten, insbesondere Akten, mittels elektronischer
Einrichtungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19812883A DE19812883A1 (de) | 1998-03-17 | 1998-03-17 | Verfahren und Vorrichtung zum Auffinden von mit Transpondern versehenen Objekten mittels elektronischer Einrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19812883A DE19812883A1 (de) | 1998-03-17 | 1998-03-17 | Verfahren und Vorrichtung zum Auffinden von mit Transpondern versehenen Objekten mittels elektronischer Einrichtungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19812883A1 true DE19812883A1 (de) | 1999-10-14 |
Family
ID=7862108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19812883A Ceased DE19812883A1 (de) | 1998-03-17 | 1998-03-17 | Verfahren und Vorrichtung zum Auffinden von mit Transpondern versehenen Objekten mittels elektronischer Einrichtungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAV | Applicant agreed to the publication of the unexamined application as to paragraph 31 lit. 2 z1 | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |