DE19811075A1 - Einseitige, mehrphasige Transversalflußmaschine - Google Patents
Einseitige, mehrphasige TransversalflußmaschineInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine mehrphasige Transversalflußmaschine mit einem Primärteil (1) und einem Sekundärteil (2), wobei das Primärteil (1) in der Längsrichtung der Transversalflußmaschine voneinander beabstandete Blechpakete (11, 12, 13) aufweist. Jedes Blechpaket (11, 12, 13) besitzt in Querrichtung der Transversalflußmaschine angeordnete und voneinander beabstandete Schenkelteile (11a, 11b, 11c), die in der Längsrichtung zueinander in Reihen ausgerichtet sind. Die Reihen werden durch eine Erregerwicklung (15, 16, 17) so erregt, daß die Schenkelteile in der Querrichtung zeitlich nacheinander ein Flußmaximum erreichen. Das Sekundärteil (2) besitzt in der Längsrichtung verlaufende und in der Querrichtung nebeneinander angeordnete Reihen, die jeweils in den Raum zwischen zwei benachbarten Schenkelteilen (11a, 11b; 11b, 11c) eingreifen und in der Längsrichtung abwechselnd nebeneinander angeordnete Permanentmagnetelemente (21a, 22a) und Sammlerpakete (21b, 22b) aufweisen, die mit abwechselnder Polarität aufeinanderfolgen. Die Permanentmagnetelemente (21a, 22a) und die Sammlerpakete (21b, 22b) jeder Reihe sind schräg zur Längsrichtung derart angeordnet, daß der magnetische Fluß ausgehend von einem Schenkelteil (11a) eines Blechpakets in ein Sammlerpaket (21b) einer Reihe seitlich eintritt, von diesem über ein benachbartes Permanentmagnetelement (21a) der Reihe in das nachfolgende Sammlerpaket (21b) der Reihe und von diesem in das gegenüberliegende Schenkelteil (11b) des ...
Description
Die Erfindung betrifft eine Transversalflußmaschine nach
dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Eine derartige Transversalflußmaschine geht aus der DE 195 32 614 A1
hervor. Dabei umfaßt die bekannte mehrphasige
Transversalflußmaschine ein Primärteil und ein Sekundär
teil, wobei das Primärteil in der Längsrichtung der Trans
versalflußmaschine voneinander beabstandete Blechpakete
aufweist. Jedes Blechpaket besitzt in der Querrichtung der
Transversalflußmaschine angeordnete und voneinander beab
standete Schenkelteile, die in der Längsrichtung zueinander
in Reihen ausgerichtet sind. Die Reihen von zueinander aus
gerichteten Schenkelteilen werden jeweils durch eine Erre
gerwicklung erregt. Die Erregerwicklungen werden so erregt,
daß die Schenkelteile in der Querrichtung zeitlich nachein
ander ein Flußmaximum erreichen.
Das Sekundärteil weist in der Längsrichtung verlaufende und
in Querrichtung nebeneinander angeordnete Reihen von Perma
nentmagnetelementen auf, die in stirnseitiger Verlängerung
der Schenkelteile auf einer Trägerplatte angeordnet sind.
Probleme bestehen bei einer derartigen Transversalflußma
schine darin, daß eine Flußkonzentration nur sehr schwer
möglich ist. Zudem treten zwischen dem Primärteil und dem
Sekundärteil starke Anziehungskräfte auf, die zumeist uner
wünscht sind. Zur Reduzierung der Streufelder sind aufwen
dige Streuleitbleche bzw. -pakete erforderlich.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine
derartige einseitige, mehrphasige Transversalflußmaschine
so zu verbessern, daß durch die Reduzierung schädlicher
Streufelder und eine Flußkonzentration eine vergleichsweise
hohe Schubkraft pro Wirkfläche erzielbar ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Transversalflußmaschine mit
den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, daß mit der erfin
dungsgemäßen Transversalflußmaschine eine hohe Schubkraft
pro Wirkfläche infolge einer besseren Materialausnutzung
erreicht werden kann. Dies ist auf die im Vergleich zur ge
nannten DE 195 32 614 A1 modifizierte Bauweise mit Sammler
paketen zurückzuführen, durch die eine Flußkonzentration
und eine Reduzierung der Streueffekte auf ein erträgliches
Maß erreicht wird. Die Anziehungskräfte zwischen Sekundär-
und Primärteil sind wegen der anderen Bauweise vergleichs
weise gering.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen
aus den Unteransprüchen hervor.
Im folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen
im Zusammenhang mit den Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 den schematischen Aufbau einer erfindungsgemäßen
Transversalflußmaschine;
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II der Fig.
1;
Fig. 3 eine Darstellung zur Erläuterung des Versatzes
der Permanentmagnetreihen;
Fig. 4 eine Darstellung zur Erläuterung der Schrägung
der Permanentmagnetreihen;
Fig. 5 eine Darstellung zur Erläuterung des Verlaufes
der magnetischen Feldlinien und
Fig. 6 eine Weiterbildung der Erfindung.
Zu der Erfindung führten die folgenden Überlegungen. Um bei
der offenen Bauweise des genannten Standes der Technik (DE 195 32 614 A1)
hohe Streuverluste zu vermeiden, müßten spe
zielle Streupakete bzw. -leitbleche vorgesehen werden, die
sehr viel Platz beanspruchen und zudem die Herstellungsko
sten beträchtlich erhöhen würden.
Die relativ hohen Streuverluste lassen sich in einer beson
ders einfachen und kostengünstigen Weise dadurch kompensie
ren, daß die einzelnen Permanentmagnetreihen des Sekundär
teiles nicht den Schenkelteilen direkt gegenüberliegen,
sondern jeweils in den Raum zwischen zwei vergleichsweise
verlängerten Schenkelteilen eintauchen, wobei die Perma
nentmagnete einer Reihe schräg zur Längsachse der Transver
salflußmaschine ausgerichtet sind und wobei zwischen den
einzelnen Permanentmagneten einer Magnetreihe lamellierte
Sammlerpakete versetzt angeordnet sind, die die Magnetkrei
se über die Schenkelteile schließen.
Gemäß Fig. 1 besteht die vorliegenden einseitige, mehrpha
sige Transversalflußmaschine im wesentlichen aus einem vor
zugsweise linear beweglichen Primärteil 1 und einem vor
zugsweise unbeweglichen Sekundärteil 2.
Das Primärteil 1 besteht im Falle der dargestellten drei
phasigen Ausführungsform der Transversalflußmaschine aus
einzelnen Blechpaketen 11, 12, 13 etc. die jeweils aus ein
zelnen E-förmigen Elektroblechen 11', 12', 13' etc. durch
deckungsgleiches Stapeln zusammengesetzt sind. Die einzel
nen Blechpakete 11, 12, 13 weisen in der Längsrichtung der
Transversalflußmaschine jeweils eine vorbestimmte Höhe hp
auf. Die Blechpakete sind in der Längsrichtung der Trans
versalflußmaschine deckungsgleich zueinander angeordnet,
wobei zwei benachbarte Blechpakete jeweils einen Mittenab
stand 2τp voneinander aufweisen (siehe Fig. 1).
Die einzelnen Blechpakete 11, 12, 13 etc. besitzen jeweils
drei Schenkelteile 11a, 11b, 11c bzw. 12a, 12b, 12c etc.
Die in der Längsrichtung deckungsgleich zueinander angeord
neten Schenkelteile 11a, 12a etc. werden durch eine gemein
saure erste Erregerwicklung 15 erregt. Entsprechend werden
die deckungsgleich zueinander angeordneten zweiten Schen
kelteile 11b, 12b etc. durch eine gemeinsame zweite Erre
gerwicklung 16 und die deckungsgleich zueinander angeordne
ten dritten Schenkelteile 11c, 12c, 13c etc. durch eine ge
meinsame dritte Erregerwicklung 17 erregt. Bei langen Pri
märteilen 1 können die Reihen der genannten Schenkelteile
jeweils auch durch mehrere Erregerwicklungen erregt werden,
die jeweils nur eine bestimmte Anzahl von hintereinander
angeordneten Schenkelteilen erregen.
Das Sekundärteil 2 weist im wesentlichen die Form eines
plattenförmigen Teiles 25 auf, das den Enden der Schenkel
teile der Blechpakete 11, 12, 13 gegenüberliegt, wobei die
Ebene des plattenförmigen Teiles 25 von der Ebene, in der
die Endflächen der Schenkelteile der Blechpakete 11, 12, 13
liegen, durch einen Spalt 26 voneinander beabstandet ist.
Auf dem plattenförmigen Teil 25 sind in der Querrichtung
der Transversalflußmaschine gesehen nebeneinander zwei Rei
hen 21, 22 angeordnet, die jeweils aufeinanderfolgend Per
manentmagnetelemente 21a bzw. 22a und lamellierte Sammler
pakete 21b bzw. 22b umfassen. Dabei sind die genannten Rei
hen 21, 22 so auf der Oberfläche des plattenförmigen Teiles
25 befestigt, daß sie in die Zwischenräume zwischen den
Endbereichen der Schenkelteile 11a, 11b, 11c bzw. 12a, 12b,
12c etc. der Blechpakete 11, 12, 13 etc. bis zu einer vor
gegebenen Höhe eintauchen. Beispielsweise sind die stanzpa
ketierten Sammlerpakete 21b, 22b mit der Hilfe von nicht
dargestellten Befestigungseinrichtungen, z. B. Schrauben an
dem plattenförmigen Teil 25 befestigtt. Sie weisen zu die
sem Zweck die aus der Fig. 2 für zwei Sammlerpakete darge
stellten vertikal verlaufenden Bohrungen 24 auf, durch die
die genannten Befestigungseinrichtungen, z. B. Schrauben
hindurchgeführt werden. Vorzugsweise sind die Permanentma
gnete 21a, 22a in den Abständen zwischen den Sammlerpaketen
21b, 22b verklebt, wobei die einander jeweils zugewandten
Flächen der Permanentmagnete und der Sammlerpakete aneinan
der anliegen.
In den beschriebenen Reihen 21 und 22 wird bewirkt, daß ge
mäß Fig. 2 die magnetischen Nord- und Südpole genau an den
richtigen Stellen der Sammlerpakete 21b, 22b an den in
Querrichtung der Transversalflußmaschine gesehenen Endflä
chen der Sammlerpakete, d. h. also gegenüberliegend den Sei
tenflächen der Schenkelteile 11a, 11b, 11c bzw. 12a, 12b,
12c etc. gebildet werden, wobei die genannten End- und Sei
tenflächen parallel zueinander verlaufen. Auf diese Weise
wird erreicht, daß bei geeigneter Erregung der Schenkeltei
le der Blechpakete 11, 12, 13 infolge der Schräglage der
Permanentmagnetelemente 21a, 22a und der Sammlerpakete 21b,
22b der Reihen 21 bzw. 22 eine Relativbewegung zwischen dem
Primärteil 1 und dem Sekundärteil 2 in der Längsrichtung
der Transversalflußmaschine erfolgt.
Hierfür ist es von Bedeutung, daß gemäß den Fig. 3 und 4
für eine optimale Materialausnutzung die Magnetreihen ent
sprechend Fig. 3 um ΔX ≈ 2τp/3 versetzt angeordnet sind. Wenn
mehr als drei Schenkelteile bei den Blechpaketen vorhanden
sind, d. h. anders ausgedrückt bei einer mehr als dreiphasi
gen Transersalflußmaschine, gilt allgemein für den genann
ten Versatz ΔX zwischen m-1 Magnetreihen die Formel:
ΔX ≈ 2τp/m. Dabei bedeutet m die Strangzahl (Zahl der erregten Schenkelteile) der Maschine.
ΔX ≈ 2τp/m. Dabei bedeutet m die Strangzahl (Zahl der erregten Schenkelteile) der Maschine.
Gemäß Fig. 4 sind die Permanentmagnetreihen 21, 22 in Be
zug auf die Längsrichtung der Transversalflußmaschine um
ca. τp geschrägt. Dies bedeutet, daß der Abstand zwischen
der Rückseite (oder Vorderseite) eines Schenkelteiles und
dem hinteren (oder vorderen) abgewandten Ende des diesem
Schenkelteil genau gegenüberliegenden Sammlerpaketes ca. τp
beträgt, wie dies die Fig. 4 zeigt. Dabei ist es gemäß
Fig. 4 möglich, die nebeneinander angeordneten Reihen 21, 22
gleichsinnig zu schrägen (durchgehende Linien der Perma
nentmagnetelemente) oder spiegelbildlich zu schrägen
(unterbrochene Linie in der Reihe 22).
Gemäß Fig. 1 kann das plattenähnliche Teil 25 mit der Hil
fe von nicht dargestellten Befestigungseinrichtungen, z. B.
Schrauben, die in Bereichen gegenüberliegend von Schenkel
teilen 11a, 11b, 11c angeordnete Bohrungen 20 eingesetzt
werden, an beliebigen ortsfesten oder beweglichen Gegen
ständen befestigt werden. Damit die Köpfe der genannten
Schrauben nicht über die den Blechpaketen 11, 12, 13 zuge
wandte Fläche des Teiles 25 hinausragen, weisen die Bohrun
gen 20 vorzugsweise entsprechende Ansenkungen 19 auf.
In der entsprechenden Weise sind die dem plattenähnlichen
Teil 25 abgewandten oberen Flächen der Blechpakete 11, 12,
13 etc. an einem entsprechenden beweglichen bzw. ortsfesten
Gegenstand befestigt.
Aus der Fig. 5 ist ersichtlich, wie bei der vorliegenden
Erfindung das magnetische Feld verläuft. Dabei ist eine ge
schlossene magnetische Feldlinie F dargestellt, die mit ei
nem Bereich F1 in einem Schenkelteil 11a in der Längsrich
tung desselben verläuft, am Ende des Schenkelteiles 11a mit
einem Bereich F2 senkrecht zu dem Bereich F1 in Richtung
auf das gegenüberliegende Schenkelteil 11b zum Sammlerpaket
21b verläuft und dort senkrecht auf die Stirnseite dessel
ben auftritt. Mit dem Bereich F3 verläuft die Feldlinie F
dann zunächst in der Längsrichtung des Sammlerpaketes 21b,
um dann mit dem Bereich F4 senkrecht dazu zum Permanentma
gnetelement 21a zu verlaufen, das mit einem Pol an der ihm
zugewandten Fläche des Sammlerpaketes 21b anliegt. Entspre
chend liegt das Permanentmagnetelement 21a mit der Fläche
seines gegenüberliegenden Poles an der Fläche des gegen
überliegenden Sammlerpaketes 21b an, in dem der Feldlinien
bereich F4 in einen in der Längsrichtung des Sammlerpaketes
21b verlaufenden Feldlinienbereich F5 übergeht und senk
recht aus der Stirnseite des Sammlerpaketes 21b austritt,
die dem dem Schenkelteil 11a gegenüberliegenden Schenkel
teil 11b zugewandt ist. Dort geht der Feldlinienverlauf mit
seinem Bereich F6 seitlich in das Schenkelteil 11b über und
verläuft dort senkrecht zu der Längsrichtung desselben. Mit
seinem Bereich F7 verläuft er senkrecht zum Bereich F6 in
der Längsrichtung des Schenkelteiles 11b. Die Bereiche F1
und F7 werden über den zwischen den Schenkelteilen 11a und
11b in Querrichtung verlaufenden Bereich 11d des Blechpake
tes geschlossen (Bereich F8). In der entsprechenden Weise
verlaufen die magnetischen Feldlinien zwischen den Schen
kelteilen 11b und 11c über die Sammlerpakete 22b und die
Permanentmagnetelemente 22a.
Gemäß Fig. 6 kann zum Zwecke der Gewichts- und Materi
aleinsparung die Außenseiten der Blechpakete 11, 12, 13
etc. anstelle der in der Fig. 1 dargestellten Grundform in
verschiedener Weise, z. B. geradlinig (Bezugszeichen 8) oder
abgerundet (Bezugszeichen 9), abgeschrägt sein. Eine Ge
wichtsersparnis ist deshalb von Bedeutung, weil das durch
die genannten Abschrägungen eingesparte Material bei der
Bewegung des Primärteiles 1 nicht mitbewegt werden muß. Da
die genannten Materialeinsparungen an den Außenseiten der
Blechpakete vorgesehen werden, hat dies keinen Einfluß auf
die in diesem Bereich ohnehin bogenförmig verlaufenden ma
gnetischen Felder. Von Vorteil ist es auch, daß in den ge
nannten abgeschrägten Bereichen Raum eingespart wird.
Claims (13)
1. Mehrphasige Transversalflußmaschine mit einem Primär
teil (1) und einem Sekundärteil (2), wobei das Primär
teil (1) in der Längsrichtung der Transversalflußma
schine voneinander beabstandete Blechpakete (11, 12,
13) aufweist, wobei jedes Blechpaket (11, 12, 13) in
der Querrichtung der Transversalflußmaschine angeordne
te und voneinander beabstandete Schenkelteile (11a,
11b, 11c) aufweist, die in der Längsrichtung zueinander
in Reihen ausgerichtet sind, wobei die Reihen von zu
einander ausgerichteten Schenkelteilen jeweils durch
wenigstens eine Erregerwicklung (15, 16, 17) so erregt
werden, daß die Schenkelteile in der Querrichtung zeit
lich nacheinander ein Flußmaximum erreichen, daß das
Sekundärteil (2) in der Längsrichtung verlaufende und
in der Querrichtung nebeneinander angeordnete Reihen
(21, 22) mit Permanentmagnetelementen (21a, 22a) auf
weist, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Reihe
(21, 22) in den Raum zwischen zwei benachbarten Schen
kelteilen (11a, 11b; 11b, 11c) eingreift und in der
Längsrichtung der Transversalflußmaschine abwechselnd
nebeneinander angeordnete Permanentmagnetelemente (21a,
22a) und Sammlerpakete (21b, 22b) aufweist, die mit ab
wechselnder Polarität aufeinanderfolgen, daß die Perma
nentmagnetelemente (21a, 22a) und die Sammlerpakete
(21b, 22b) jeder Reihe schräg zur Längsrichtung der
Transversalflußmaschine derart angeordnet sind, daß der
magnetische Fluß ausgehend von einem Schenkelteil (11a)
eines Blechpaketes in ein Sammlerpaket (21b) einer Rei
he seitlich eintritt, von diesem über ein benachbartes
Permanentmagnetelement (21a) der Reihe in das nachfol
gende Sammlerpaket (21b) der Reihe und von diesem in
das gegenüberliegende Schenkelteil (11b) des Blechpake
tes verläuft, um über die Schenkelteile (11a, 11b) und
einen diese verbindenden Querbereich (11d) des Blech
paktes (11) geschlossen zu werden, und daß die Sammler
pakete und die Permanentmagnetelemente benachbarter
Reihen in der Längsrichtung der Transversalflußmaschine
gegeneinander versetzt sind.
2. Transversalflußmaschine nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Versatz ΔX zwischen benachbarten
Reihen (21, 22) in der Längsrichtung der Transversal
flußmaschine ungefähr 2τp/m beträgt, wobei m die Anzahl
der Schenkelteile bzw. der Strangzahl und 2τp den Mit
tenabstand zweier benachbarter Blechpakete (11, 12)
voneinander bezeichnen.
3. Transversalflußmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schrägung der Permanentmagnete
lemente und der Sammlerpakete in Bezug auf die Längs
richtung der Transversalflußmaschine derart bemessen
ist, daß zwischen dem einer Schenkelteilreihe (11b,
12b) zugewandten Ende einer schräg zur Querrichtung
verlaufenden Seite eines Sammlerpaketes (21b) und dem
der gegenüberliegenden Schenkelteilreihe (11a, 12a) zu
gewandten Ende der Seite des Sammlerpaketes in der
Längsrichtung ein Abstand besteht, der τp beträgt.
4. Transversalflußmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schenkelteilen
(11a, 11b, 11c etc.) zugewandten Stirnflächen der Samm
lerpakete (21b) parallel zu den ihnen jeweils gegen
überliegenden Seiten der Schenkelteile verlaufen.
5. Transversalflußmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägung zweier be
nachbarter Reihen (21, 22) gleichsinnig ist.
6. Transversalflußmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägung der Samm
lerpakete zweier benachbarter Reihen (21, 22) gegensin
nig ist.
7. Transversalflußmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihen (21, 22) auf
einem plattenförmigen Teil (25) angeordnet sind, dessen
Ebene von der Ebene, in der die Endflächen der Schen
kelteile der Blechpakete (11, 12, 13) liegen, durch ei
nen Spalt (26) voneinander beabstandet ist.
8. Transversalflußmaschine nach Anspruch 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Sammlerpakete (21b, 22b) an dem
plattenförmigen Teil (25) verschraubt sind.
9. Transversalflußmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß die Permanentmagnetele
mente (21a, 22a) in den Abständen zwischen den Sammler
paketen (21b, 22b) verklebt sind.
10. Transversalflußmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechpakete (11, 12,
13) äußere Schenkelteile (11a, 11c) besitzen, die an
ihren jeweils außenliegenden Seiten zur Gewichts- und
Materialeinsparung abgeschrägt (8, 9) sind.
11. Transversalflußmaschine nach Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Abschrägung entlang einer geraden
Linie (8) gebildet ist.
12. Transversalflußmaschine nach Anspruch 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Abschrägung entlang einer bogen
förmigen Linie (9) gebildet ist.
13. Transversalflußmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammlerpakete (21b,
22b) durch Stanzpaketierung einzelner Blechteile gebil
det sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998111075 DE19811075A1 (de) | 1998-03-13 | 1998-03-13 | Einseitige, mehrphasige Transversalflußmaschine |
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| DE1998111075 DE19811075A1 (de) | 1998-03-13 | 1998-03-13 | Einseitige, mehrphasige Transversalflußmaschine |
Publications (1)
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| DE1998111075 Withdrawn DE19811075A1 (de) | 1998-03-13 | 1998-03-13 | Einseitige, mehrphasige Transversalflußmaschine |
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| Country | Link |
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