DE1981182U - Vorrichtung zum polieren des randbereiches von kornealschalen. - Google Patents
Vorrichtung zum polieren des randbereiches von kornealschalen.Info
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■DR.-INQ. H, FINOKE DIPL1-ING, H. BOHR
DIPL.-ING. S. STAEGER
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RÄ· O 3 1
s München s, MOllarstraee 31
I /. JAN. Swtf
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L 35 520/67a Gbm
L 35 520/67a Gbm
BSSCHEEIBUH
212m Gebrauchsmuster der
Pirma SOCIEOJE DES !ANTILLES OPHTALMIQOES HAiIOUMELLES
TELEGIC LOH - TELEGIC Bod4t4 Anonyme, Paris/Frankreich,
betreffendί
"VorriciitUHg zwa Polieren des Bandbereiehes voa
β« Oktober 1962 - IRAffiEEICH
Bekaantlioh;ist bei der Herstellung von Kornealschalen die
Eegelinässigkeit der Polierarbeit, insbesondere der Innenkrüiamiangen
und der Bänder» Ton grundlegender Bedeutung«,
- 2
Die Komealscliale ist in den meis-ten fällen ein kugeliger·
!Rotationskörper, dessen Drehachse iia allgemeinen mit äer
optischen Achse susamnenfällt ? xmä wird zum Durchführen
der Polierarbeit von Hand mit Hilfe von feieinen Gusninisaugnäpfsn
gehalten und in Auflage auf ein sich drehendes Polierwerkzeug gebracht>
wobei ihr mit den Fingern eine Drehbewegung mitgeteilt wird«
Diese Drehbewegung ist swangsläufig unregelmäßig, wa&
der Anpreßdruck schwankt ebenfalls in isnregelKässiger
Weise, so dass die Sefahr besteht, dass bestimmte Stellen
zum Nachteil von anderen langer oder stärker poliert
werden»
Der Sfewerung liegt die Aiafgabe zugrunde* die Eegeliaässigkeit
xmä die Güte der Polierarbeit aia Rand und an äen
Innenkrüsmiangen einer Kornealsehale su verbee&ern- xmä
hierfür ein einfaches, störungsfreies handbedienbares
Werkzeug zu verwenden, welches gegenüber allen bekannten Vorrichtungen und Verfahren die Halterung der Schale
und deren Zustellung zum Polierwerkzeug erleichtert und
ein sicheres, schnelles t wirtschaftliches Arbeiten ermöglichte
Zu diesem Zweck geht die Heuerung aus tob einer Torrich-
3 ~
inrag sum Polieren des Randbereielaes von gornealschalen
■unter Verwendung eines motorisch, mittels biegsamer Welle
angetriebenen Händstückes sub Halten einer Kornealsehale
mittels eines Saugelemente und eines ortsfest angeordneten
drehangetriebenen Werlcseug&ropfes mit etwa halbkugelförmigem
nachgiebigem Polierbelag, und kenBseiclitiet
sicli dadurch, class in der Antriebshohlwelle des Hand« Stückes ein durch eine Jeder in Saugstellung und mittels
eines änsseren Betätigungsorgans in entgegengesetzte
Kichtmig bezüglich des Saugelements axial Tsrschieb~
barer Kolben angeordnet ist«,
Ein weiteres Merkmal der !Steuerung' kennzeichnet sich dadurch „dass das Saugelement * ein Saugnapf aus einem nachgiebigen Material ist, der einen liieh erweiternden» mit
einem dünnen Hand ausgebildeten schalenförmigen Seil
für die Halterung der Komealschale aufweist, dessen
Grrund über eine axiale Bohrung im Schaft des Saugnapfes mit einer axialen Bohrung innerhalb der Antriebshohlwelle
in .-Verbindung steht $ wobei der Kolben innerhalb
dieser Bohrung der Antriebshohlwell© axial verschiebbar
gehalten unä geführt
Ein weiteres MerkBal der Neuerung kennzeichnet sich dadurch,
dase das.-Betätigungsorgan eine JFlanschhülse ist,
die auf der Antriebshohlwelle axial gleitbar geführt wird,
und Sie über eine Stiftschraube mit einem Ansatzstück des
rückwärtigen Endes der Stange dee Kolbens in Verbindung
stehtr wobei sich diese Schraube in einen axialen Längsschlitz
der Antriebshohlwelle führt raid das AnsatzBtüek
in der axialen Bohrung innerhalb der Antriebshohlwelle axial beweglieh gehalten ist.
Wenn die Kornealschale neuerungsgeicäss mit. einem sich
drehenden Polierwerkzeug in Kontakt gebracht und selbst
mit einer regeliaässigen Drehbewegung angetrieben wird,
dann ist es erstmals möglich, den gesamten Mnsenranö
auf diesem Werkzeug ununterbrochen nnä ohne Absetzen bearbeiten
zu können, so dass der Poliervorgang in einem einzigen Arbeitsgang völlig gleichmässig bei einfachster
wirtschaftlichster Herstellungsweise erfolgt«
Zum besseren Verständnis der Heuerung wird diese nachfolgend
in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen
beispielsweise beschrieben, und ssw&r seigens
Fig. 1 eine G-esamtansicht einer Poliervorrichtung für
Kornealsclialen gemäss der Isuerungj und
Fig. 2 einen Axialschnitt durch das Handstück dieser Vorrichtung nach Fige 1»
~ 5 - ■■..■
Pie Vorrichtung des Ausführungabeispiels der Heuerung
weist einen Griff 1 auf, in welches eine axiale Bohrung
vorgesehen ist* welche sswei ringförmige Auflageflächen
3 und 4 aufweist, die lager für eine Hohlwelle 5 bilden«
Diese Hohlwelle kann· sich frei in eier Bohrung 2 drehen,
wird jedoch an einer A?ialverSchiebung im Griff 1 durch
zwei Anschläge gehindert, nämlich einerseits durch eine Schulter 6f die auf der Hohlwelle ausgebildet ist und
sich gegen eine radiale Anlagefläche 7 der Bohrung.abstützt, und andererseits durch einem abnehmbaren Hing 8Ψ
der auf die Welle 5 aufgeschoben wad auf dieser durch
eine Schraube 9 festgestellt ist und sich ebenfalls gegen
eine radiale Anlagefläche 10 der Bohrung 2 abstlitst» Die
Anlagefläche 10 wird durch den Grund einer zylindrischen*
sur Bohrung 2 gleichaehsigen Ausnehmung 11 gebildet, die
im oberen Seil des Griffes 1 vorgesehen i0t und deren
Durchmesser, der grosser ist als derjenige"--der Bohrung 2f
die Aufnahme des Hinges 6 mit-radialem Spiel ermöglicht<,
Eine Bohrung 12„ die in der Wand des Sriffes gegenüberliegend
den Hing 8 vorgesehen ist,- ermöglicht das Einsetsen
und Pestsiehen der Schraube 9»
Hohlwelle 5 erstreckt sich an ihrem unteren Teil über
den G-riff 1 hinaus und weist eine Auasenflache mit einem
Gewinde auf, auf das ©in Ansatzstück 14 aufgeschraubt
ist, dessen freies Ende eine axiale zylindrische Ausnehmung
15 aufweist, die zur Aufnahme eines Schaftes 16
eines Gumsaisaugnapfes 17 dient f welcher mit einem nach
unten offenen schalenförmig©!! feil 18 mit ©inem dünnera
Rand ausgebildet ist und zur Aufnahise äer tonwexen Fläche
eimer Kornealsohale 20 dient <■ Durch eine Bohrung 21»
öie sich durch, den Schaft 16 des Saugnapfes erstreckt»
steht der schalenförmig© Teil mittels einer Bohrung 22,
die im Grund der Ausnehmung 15 vorgesehen ist? mit dem
!nnenrauu der Hohlwelle 5 in Verbindung.
In der Hohlwelle 5 ist axial eine Staiage 23 mit einem .
beträchtliches radialen Spiel angeordnet, !reiche an ihreia
unteren !Seil einen Kolben aufweist, der durch, eine eunsiidichtung
24 gebildet wird, welche sit Eeibung in der
Bohrung der Welle 5 sitst und am Ende der Stange 23 mittels
einer Scheibe 26 und einer Schraube 2? befestigt
ist. Der obere Seil der Stange endet mit einem Gewindeteil
28 f auf das ein Ansatzstück 29 aufgeschraubt ist,
das eine zylindrische Lagerflache aufweist 9 welche einen
geringfügig kleineren Durchmesser als der Innendurchmesser
der Hohlwelle 5 besitzt, line die Stange 23 umgebende Schraubenfeder 30 hat das Bestreben, die Stange
nach oben zu verschiebenv so dass sie sich you dem Kolben
ssu drücken» bis Sie Scheibe 26 an der Bodenwand der Aus
nehmung 15 zur Anlage kommt und eich öle Hülse mit radialem
Spiel in der Ausnehmung 11 befindet*
dieeen Vorgang ata erleichtern, ist es sweckmässig,
am oberen Seil des Griffes 1 einen ringfÖrmigen Bund 38
sowie einen gleichartigen ringförmigen Biand 39 auf der
Hülse 34
Am oberen Seil der Hohlwelle 5 ist durch"eine Schraube
40 ein Stopfen 41 smr Verbindung xnit dem einen Ende eines
biegsamen Kabels einer biegsamen Kraftübertragung 42 befestigt j deren anderes Ende üurok ein betriebe 43 sait
einejEQ geeigneten tibersetzungsverhältnis ait der Abtriebswelle
eines Elektromotors " 45' verbunden ist a
Der Elektromotor ist in einem'Gehäuse 46 angeordnet»
das durch einen Sockel 47 gelenkig gelagert ist«,
Wenn der Elektromotor zur Drehung angetrieben wird, wird über das Getriebe und die biegsame Welle die Hohlwelle 5 im Griff 1 in Drehung fersetat und damit auch
der Saugnapf 17, wobei das Obersetsungsverhältnis beispielsweise so gewählt werden kanu/ dass sich der Saugnapf mit 200 D'/min dreht. Zur Halterung einer au polie-
rend en Korneal- baw« Haftschale wird der Kolben unter
Zusasmiendrückung der feder 30, wie vorangehend angege~
ben, in die -untere Stellung gebracht und wird der schalenföraige
Seil 18 auf die konvexe ' Fläche der Haftsehale
20 aufgesetzt« Sodann wird die Hülse 34- freigegeben, so dass* da der Kolben durch die Feder 30 in seine obere
Stellung zurückgeführt wird, ein Unterdruck in den Baum
entstehtp der durch.-die Haftschale 20» die Innenwand.
des Saugnapfes- und die Bohrung der Hohlwelle 5 und den
Kolben begrenzt wird.
Infolge des !Druckunterschiedes zwischen de:® erwähnten
lamm und der Aussenluft wird die Haftschale gegen den
Saugnapf gedrückt und in diesen gehaltenf' so dass sie
BJit den Saugnapf beim Einschalten des Elektroaotors ssur
Drehung angetrieben wird»
2u der Gesaiatvorrichtung gehört ein Polierwerkzeug 50s
das bei der dargestellten Äusführmngsforin eine Halbkugel
51 j beispielsweise-aus- Schaumkunststoff auf Basis
von Polyurethan, aufweist, die am Ende einer drehbaren Welle 52 angeordnet und auf die ein Spezialpoliersand
aufgebracht ist *
Die beschriebene Anordnung ermöglicht durch die-Yerwen-
:....■■■■- 10 - ■
dung des netterimgsgeiäässe:a tob Hand feedlenbaren Werkzeuges,, das leicht in die gewünscht© Stellung gebracht werden
kanny einen sehr kontinuierlielien Übergang äer aufelaanclerfolgeMen
Krümmungen, die von der konkaven zwe
konvexen Pläche der Schale 20 verlaufen»
Die regeliBäBsigs Drehung ä©r Haftschale vm ihre Achse
gestattet das Irsielen einei* besonders gleiehmässigen
Polierarbeit.
SöMSZAlSPEÜöHEi
Claims (1)
- RA. O 31599*17.1.- 11 -S , O, Hn U g m Z <{&. J1 ^S1; JP1, Ej; β, „Η S1. ,ϊ,16 Vorrichtung sum Polieren des Bandbereiches von Kornealsehalen unter Verwendung eines aotoriseh mit« tels biegsamer Welle angetriebenen Handstüekes ssuja Halten einer Kornealsciiale mittels eines Saugelessents und eines ortsfest angeordneten» drehangetrisbenen Werkzetigkop« fes siit etwa halbkiagelförisigeaä nachgiebigem Polierbelag» a&äuToh gekennzeichnet? dass te der Äntriebshohlwelle (5) dee HandstüclEes (T) ein durch eine Feder (50) in SaugstelluBg und mittels eines äusseren Betätigungsorgans (39) ia entgegengesetzte Eichtang bezüglich des Saugelements (17) axial verechiebberer Kolben (25?24) angeordnet ist»2ο Vorrichtung nach Anspruch. 1,/dadurch gekennzeich* Bet? dass das Saugelement ein Saugnapf (17) aus einem nachgiebigen Material ist, der einen sich erweiterndes». mit einem dünnen Hand ausgebildeten schalenföraiigen Seil (18) für die Halterung der Kornealecimle (20) aufweist s dessen Grund über eine axiale Bohrung (21) im Schaft (16) des Saugnapfes (17) aüt- einer axialen Bohrung innerhalb äer Antriebshohlwelle (5) in Verbindung- 12 - .steht, wobei der Kolben (23» 24) innerhalb dieser Bohrung der Antriebshöhlwelle (5) axial -verschiebbar gehalten xmä geführt iat*3» Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2$ dadurch gekennzeichnet* aase das Betätigungsorgan (39) ein© Plansch-» hülse ist, öle auf der Aatriebsholalwelie (5) axial gleitbar geführt wird, und die über eine Stiftschraube (36) mit eineai Ansatssiüek (29) des rüclntsrtigen Bndes der Stange (25) aes Kolbens (24) in Verbindung steht," wobei sich diese Schraube (36) in; einen axialen Längsschlitader Antriebshohlwelle.;(5) führt-und ääe.'Ansatzstück (29) in der axialen Bohrung-* innerhalb der Antriebshohlwelle (5) axial beweglich gehalten ist. :!-MS. H.FI?;CK3, DiPWMn. j... BOHi
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