DE19811827A1 - Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung - Google Patents
FahrzeugscheinwerferwaschvorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine verbesserte
Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung. Insbesondere betrifft
die Erfindung eine Scheinwerferwaschvorrichtung, die sehr gut
für den Einsatz beim Waschen einer Fahrzeugscheinwerferlinse
geeignet ist, die eine große Breite und eine beträchtliche
Krümmung aufweist.
Es wurde bereits eine Scheinwerferwaschvorrichtung zum
Waschen einer Fahrzeugscheinwerferlinse mit großer Breite
vorgeschlagen.
Der Hauptabschnitt der vorgeschlagenen
Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung dieses Typs ist in Fig.
8 dargestellt.
Ein Düsenhalter 1 ist mit zwei Halterohren 2 versehen, die
Seite an Seite und parallel zueinander angeordnet sind. Ein
Waschflüssigkeitszufuhrrohr 3 befindet sich im unteren Teil
der Halterohre 2. Die Halterohre 2 sind einstückig mit dem
Waschflüssigkeitszufuhrrohr 3 aufgebaut. Bei den beiden
Halterohren 2 ist jeweils ein Ende des Halterohrs offen,
wogegen das andere Ende im wesentlichen verschlossen ist. Das
Waschflüssigkeitszufuhrrohr 3 ist so aufgebaut, daß das eine
Ende des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs offen ist, wogegen das
andere Ende im wesentlichen geschlossen ist. Das im
wesentlichen geschlossene Ende des
Waschflüssigkeitszufuhrrohrs 3 ist mit den im wesentlichen
geschlossenen Enden der Halterohre 2 verbunden. Der Innenraum
des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs 3 steht in Verbindung mit
den Innenräumen der Halterohre 2.
Eine Spitze eines Waschflüssigkeitszufuhranschlußrohrs 4 ist
in das Waschflüssigkeitszufuhrrohr 3 durch dessen offenes
Ende eingepaßt. Das Flüssigkeitszufuhranschlußrohr 4 empfängt
Waschflüssigkeit von einer
Waschflüssigkeitszufuhreinrichtung. Sprühdüsen (nicht
dargestellt) sind innerhalb der Halterohre 2 des Düsenhalters
1 vorgesehen.
Im Betrieb wird Waschflüssigkeit von der
Waschflüssigkeitszufuhreinrichtung dem
Waschflüssigkeitszufuhrrohr 3 über das
Flüssigkeitszufuhranschlußrohr 4 zugeführt. Die
Waschflüssigkeit teilt sich auf die Halterohre 2 auf, und
wird auf die Scheinwerferlinse von den (nicht dargestellten)
Düsen aufgesprüht, die in den Halterohren 2 gehaltert sind.
Bei der vorgeschlagenen Scheinwerferwaschvorrichtung mit dem
voranstehend geschilderten Aufbau gibt es eine Grenze für die
Erhöhung der Entfernung zwischen den Öffnungen der beiden
Sprühdüsen. Daher ist die vorgeschlagene
Scheinwerferwaschvorrichtung nicht dazu fähig, die Oberfläche
einer Fahrzeugscheinwerferlinse jener Art zu waschen, die
eine große Breite und eine starke Krümmung aufweist.
Eine mögliche Lösung für dieses Problem bestände darin, den
Zwischenraum zwischen den Halterohren 2 des Düsenhalters zu
vergrößern. In diesem Fall erhöht sich unvermeidlich der
Durchmesser des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs 3. Der Versuch,
ein Waschflüssigkeitszufuhrrohr 3 mit vergrößertem
Durchmesser zu verwenden, erfordert die Herstellung von
Waschflüssigkeitszufuhrrohren mit speziellen Abmessungen, da
die Abmessungen der im Handel erhältlichen
Waschflüssigkeitszufuhrrohre 3 genormt sind.
Eine weitere mögliche Lösung für dieses Problem besteht
darin, die Richtungen der Sprühdüsen innerhalb der Halterohre
2 einzustellen. Auch diese Lösung führt zu keiner
zufriedenstellenden Ausschaltung des Problems. Wenn eine
Einstellung möglich ist, ist dennoch das Ausmaß der
Einstellung unzureichend, und zwar deswegen, daß die
Orientierungen der beiden Halterohre 2 beim
Formgebungsvorgang nicht geändert werden können, und daher
die Einstellung der Orientierung unvermeidlich auf einen
engen Bereich beschränkt ist.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht daher in der
Bereitstellung einer Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung,
welche die gesamte Oberfläche einer Fahrzeugscheinwerferlinse
waschen kann, die eine große Breite und eine beträchtliche
Krümmung aufweist.
Eine Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung mit dem nachstehend
angegebenen Aufbau stellt die beste Lösung für die Probleme
dar, die bei der voranstehend geschilderten, vorgeschlagenen
Scheinwerferwaschvorrichtung auftreten. Die
Scheinwerferwaschvorrichtung gemäß der Erfindung weist auf:
Sprühdüsen zum Aussprühen von Waschflüssigkeit; ein Waschflüssigkeitszufuhrrohr, welches T-förmig ausgebildet ist, wobei das Rohr einen horizontalen Stangenabschnitt und einen vertikalen Abschnitt aufweist, der an den horizontalen Stangenabschnitt angeschlossen ist; sowie Düsenhalter, die in der Nähe des entfernten Endes des horizontalen Stangenabschnitts des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs angeordnet sind, um die Sprühdüsen zu halten.
Sprühdüsen zum Aussprühen von Waschflüssigkeit; ein Waschflüssigkeitszufuhrrohr, welches T-förmig ausgebildet ist, wobei das Rohr einen horizontalen Stangenabschnitt und einen vertikalen Abschnitt aufweist, der an den horizontalen Stangenabschnitt angeschlossen ist; sowie Düsenhalter, die in der Nähe des entfernten Endes des horizontalen Stangenabschnitts des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs angeordnet sind, um die Sprühdüsen zu halten.
Die Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung mit dem voranstehend
geschilderten Aufbau kann flexibel an verschiedene Arten von
Fahrzeugscheinwerfern mit unterschiedlichen Linsenbreiten
einfach dadurch angepaßt werden, daß die Länge des
horizontalen Stangenabschnitts des
Waschflüssigkeitszufuhrrohrs eingestellt wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch
dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus
welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1 eine Längsschnittansicht einer
Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung, wenn diese
nicht in Gebrauch ist, wobei die Fig. 1 bis 5
zusammen erläutern, wie die
Scheinwerferwaschvorrichtung gemäß einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
aufgebaut ist;
Fig. 2 eine vergrößerte Schnittansicht der
Scheinwerferwaschvorrichtung von Fig. 1 im
Gebrauch;
Fig. 3 eine vergrößerte Perspektivansicht eines
wesentlichen Abschnitts der Waschvorrichtung
gemäß Fig. 1;
Fig. 4 eine vergrößerte Perspektivansicht in
Explosionsdarstellung des wesentlichen Abschnitts
von Fig. 3;
Fig. 5 eine vergrößerte Querschnittsansicht eines
wesentlichen Abschnitts, in welchem eine
Sprühdüse innerhalb eines Düsenhalterungsteils
einer Düsenhalterung gehaltert wird;
Fig. 6 eine vergrößerte Perspektivansicht eines
wesentlichen Abschnitts einer weiteren
Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 7 eine vergrößerte Perspektivansicht in
Explosionsdarstellung des wesentlichen Abschnitts
von Fig. 6; und
Fig. 8 eine Perspektivansicht eines Hauptabschnitts
einer vorgeschlagenen
Scheinwerferwaschvorrichtung zum Waschen einer
Fahrzeugscheinwerferlinse.
Die Fig. 1 bis 5 zeigen zusammen eine
Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung gemäß einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Die Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung ist insgesamt durch
das Bezugszeichen 10 bezeichnet. Ein Hauptkörper 20 der
Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung 10 ist fest an einer
Fahrzeugkarosserie innerhalb einer Stoßstange 30 als Teil der
Fahrzeugkarosserie angebracht. Der Hauptteil 20 weist eigen
Zylinder 40 und einen gleitbeweglich durch den Zylinder 40
gehalterten Kolben 50 auf. Der Zylinder ist an einen
Waschflüssigkeitsbehälter (nicht dargestellt) über Rohre
angeschlossen. Beim Waschen eines Scheinwerfers (nicht
dargestellt) wird Waschflüssigkeit, beispielsweise Wasser,
zwangsweise von dem Waschflüssigkeitsbehälter dem Zylinder 40
zugeführt.
Der Druck der Waschflüssigkeit, die dem Zylinder 40 zugeführt
wird, nimmt mit wachsender Zufuhr der Waschflüssigkeit in dem
Zylinder zu. Infolge der zunehmenden Erhöhung des
Flüssigkeitsdrucks bewegt sich der Kolben 50 aus dem Zylinder
40 heraus nach oben (Fig. 2). Wenn der Flüssigkeitsdruck
einen vorbestimmten Druckwert erreicht, öffnet sich ein
Rückschlagventil 60, das am unteren Ende des Kolbens 50
vorgesehen ist, und erreicht Waschflüssigkeit das äußerste
Ende eines zentralen Durchgangsloches, also eines
Flüssigkeitskanals 51 des Kolbens 50. Nach Beendigung des
Aussprühens der Waschflüssigkeit nimmt der Druck der
Waschflüssigkeit innerhalb des Zylinders 40 ab, und die
Druckabnahme und die Federkraft einer zusammengedrückten
Schraubenfeder 70 bewegen den Kolben 50 nach innerhalb des
Zylinders 40. Die Schraubenfeder 70 ist zwischen der
Außenwand des Kolbens 50 und der Innenwand des Zylinders 40
angeordnet. Das Rückschlagventil 60 kann irgendein
herkömmliches Ventil sein, wenn dies nur so arbeitet, daß das
Ventil öffnet, wenn der auf die eine Seite des Ventils
einwirkende Hydraulikdruck einen vorbestimmten Druckpegel
überschreitet, und schließt, wenn der Hydraulikdruck unter
den vorbestimmten Druck absinkt.
Ein Flüssigkeitszufuhranschlußrohr 80 ist an der Spitze des
Kolbens 50 angebracht. Das Flüssigkeitszufuhranschlußrohr 80
weist einen Hauptabschnitt 81 und einen Verbindungsabschnitt
82 auf, der stetig in das obere Ende des
Flüssigkeitszufuhranschlußrohres 80 übergeht. Der
Hauptabschnitt 81 weist einen Teil 83 mit großem Durchmesser
und einen Teil 84 mit geringem Durchmesser auf, der von dem
unteren Ende des Teils 83 mit großem Durchmesser ausgeht.
Ringförmige Rippen 85 sind voneinander beabstandet an der
Außenoberfläche des Teils 84 mit kleinem Durchmesser so
vorgesehen, daß sie von dieser aus vorspringen. An einem Ort
näher am oberen Ende des Teils 83 mit großem Durchmesser
verläuft ein Flansch 86 von der Außenoberfläche des Teils 83
mit großem Durchmesser aus. Eine Befestigungsnut 86a ist in
der Umfangsoberfläche des Flansches 86 vorgesehen. Der
Verbindungsabschnitt 82 weist mehrere Verbindungsplatten 87
auf, die aufrecht auf der oberen Oberfläche des Teils 83 mit
großem Durchmesser vorgesehen sind. Diese Anschlußplatten 87
weisen jeweils Eingriffslöcher 88 auf.
Das Teil 84 mit kleinem Durchmesser des
Flüssigkeitszufuhranschlußrohres 80 ist in das obere Ende des
Flüssigkeitskanals 51 eingepaßt. Ein Ende einer
faltenbalgartigen Manschette 90 aus elastischem Material,
beispielsweise Gummi, ist in die Befestigungsnut 86 des
Flansches 86 des Flüssigkeitsanschlußrohres 80 eingepaßt. Das
andere Ende der faltenbalgartigen Manschette 90 ist auf die
Außenoberfläche des unteren Endteils des Zylinders 40
aufgepaßt. Wenn sich der Kolben 50 nach außerhalb des
Zylinders 40 bewegt, wird der Abschnitt des Kolbens, der sich
oberhalb des oberen Endes des Zylinders 40 befindet, nicht
freigelegt, da die faltenbalgartige Manschette 90 verwendet
wird.
Ein Waschflüssigkeitszufuhrrohr 100 ist an das obere Ende des
Flüssigkeitszufuhranschlußrohrs 80 angeschlossen. Das
Waschflüssigkeitszufuhrrohr 100 ist T-förmig ausgebildet. Ein
horizontaler Stangenabschnitt 101 (entsprechend der
horizontalen Stange eines T) des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs
100 ist an seinen beiden Enden 102 offen. Durch die offenen
Enden 102 fließt Waschflüssigkeit aus dem
Waschflüssigkeitszufuhrrohr 100 heraus. Montagestücke 103 mit
voneinander beabstandeten Montagelöchern 103a springen
gegenüber der Außenoberfläche des horizontalen
Stangenabschnitts 101 vor. Ein weiteres Montagestück 103 mit
einem Montageloch 103a springt gegenüber der Außenoberfläche
eines vertikalen Stangenabschnitts 104 (entsprechend der
Vertikalstange eines T) des Waschflüssigkeitszufuhrrohres 100
vor.
Eine ringförmige Befestigungsnut 105 ist in der
Außenoberfläche des unteren Endteils des vertikalen
Stangenabschnitts 104 vorgesehen. Das
Waschflüssigkeitszufuhrrohr 100 ist am unteren Endteil mit
dem Flüssigkeitszufuhranschlußrohr 80 verbunden. Mehrere
Führungsplatten 106, die entgegengesetzt verlaufen,
erstrecken sich über die Hälfte des Teils der Außenoberfläche
des vertikalen Stangenabschnitts 104. Die Führungsplatten 106
sind einstückig mit dem vertikalen Stangenabschnitt 104
ausgebildet. Jede der Führungsplatten 106 weist ein
Vorderteil 106a und ein rückwärtiges Teil 106b auf. Das
rückwärtige Teil 106b geht stetig in das hintere Ende des
Vorderteils 106 über, und ist gegenüber der Außenoberfläche
des horizontalen Stangenabschnitts 101 geneigt angeordnet.
Das Vorderteil 106a jeder Führungsplatte 106 ist parallel zur
Längsachse des horizontalen Stangenabschnitts 101 angeordnet,
und daher sind diese Vorderteile 106 parallel zueinander
angeordnet. Ein Engriffsvorsprungsstück 107 steht gegenüber
dem Vorderende jedes Vorderteils 106a vor. Das hintere Teil
der Eingriffsvorsprungsstücke 107 stellt eine Schrägfläche
107a zur Verfügung.
Zum Anschluß des Waschflüssigkeitszufuhrrohres 100 an das
Flüssigkeitszufuhranschlußrohr 80 wird das hintere Teil des
vertikalen Stangenabschnitts 104 in das Teil 83 mit großem
Durchmesser des Flüssigkeitszufuhranschlußrohrs 80 so
eingeführt, daß ein O-Ring 110 in die ringförmige
Befestigungsnut 105 des vertikalen Stangenabschnitts 104 des
Waschflüssigkeitszufuhrrohrs 100 eingepaßt wird. Bei dem
Anschlußvorgang werden die Anschlußplatten 87 des
Flüssigkeitszufuhranschlußrohres 80 jeweils entlang den
Führungsplatten 106 des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs 100
geführt, die jeweiligen Vorderenden der Kupplungsplatten 87
gleiten auf den Schrägflächen 107a der
Eingriffsvorsprungsstücke 107 nach vorn, während sie nach
außen gebogen werden, oder anders ausgedrückt voneinander
getrennt werden, und die Eingriffsvorsprungsstücke 107 der
Führungsplatten 106 werden jeweils in die Eingriffslöcher 88
der Anschlußplatten 87 des Anschlußabschnitts 82 eingepaßt,
wodurch eine verläßliche Verbindung zur Verfügung gestellt
wird.
Düsenhalter 120 sind jeweils in den offenen Enden 102 des
horizontalen Stangenabschnitts 101 des
Waschflüssigkeitszufuhrrohrs 100 angeschlossen.
Jeder Düsenhalter 120 ist L-förmig ausgebildet, einer der
Schenkel des L dient als Düsenhalterungsteil 121, und der
andere Schenkel bildet ein Anschlußrohr 122. Bei dem
Anschlußrohr 122 ist ein Flansch 123 näher am entfernten Ende
des Anschlußrohres 122 angeordnet. Ein Abschnitt zwischen dem
Flansch 123 und dem entfernten Ende des Anschlußrohrs 122
dient als Anschlußteil. Eine ringförmige Rippe 125 ist auf
dem Anschlußteil des Anschlußrohrs 122 vorgesehen.
Befestigungsteile 124 der Düsenhalter 120 werden jeweils in
die offenen Enden 102 des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs 100
eingepaßt. Hierbei werden die Befestigungsteile 124 in die
geöffneten Enden 102 soweit eingeführt, bis die Flansche 123
der Anschlußrohre 122 an die Endoberflächen der offenen Enden
102 anstoßen.
Sprühdüsen 130 werden durch die Düsenhalterungsteile 121 der
Düsenhalter 120 jeweils gehaltert. Jede Sprühdüse 130 weist
einen kugelförmigen Hauptkörper 131 auf, der im wesentlichen
kugelförmig ausgebildet ist, sowie ein Öffnungsteil 132,
welches von dem kugelförmigen Hauptkörper 131 aus vorspringt,
und eine Ausstoßöffnung 133 aufweist. Ein Kanal 134 geht
durch den kugelförmigen Hauptkörper 131 so hindurch, daß das
eine Ende des Kanals 134 sich öffnet, um die Ausstoßöffnung
133 auszubilden, wogegen das andere Ende des Kanals 134 unten
am kugelförmigen Hauptkörper 131 offen ist. Der kugelförmige
Hauptkörper 131 jeder Sprühdüse 130 wird in dem
entsprechenden Düsenhalterungsteil 121 angeordnet, und ist
infolge seiner Kugelform drehbar.
Ein Abdeckteil 140 wird auf die wie voranstehend geschildert
zusammengebaute Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung so
aufgesetzt, daß es die Düsenhalter 120 und den horizontalen
Stangenabschnitt 101 des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs 100 der
Anordnung abdeckt. Wie am deutlichsten aus Fig. 4
hervorgeht, ist das Abdeckteil 140 mit zwei Löchern 141
versehen, die an seinen beiden Enden angeordnet sind, und mit
drei Montagevorsprüngen 142, in der Draufsicht. Beim
Anbringen des Abdeckteils 140 auf dem
Waschflüssigkeitszufuhrrohr 100 werden die Montagevorsprünge
142 des Abdeckteils 140 zu den jeweiligen Montagestücken 103
des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs 100 ausgerichtet, und werden
Befestigungsschrauben 150 in die Montagelöcher 103a der
Montagestücke 103 und der Montagevorsprünge 142 eingeführt
und dort befestigt. Wenn das Abdeckteil 140 auf diese Art und
Weise auf dem Waschflüssigkeitszufuhrrohr 100 angebracht ist,
sind die Ausstoßöffnungen 133 der Sprühdüsen 130 nach außen
über die Löcher 140 beider Enden des Abdeckteils 140
freigelegt.
Als nächstes erfolgt eine Beschreibung des Betriebs der
Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung mit dem voranstehend
geschilderten Aufbau.
Wenn die Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung nicht verwendet
wird, also keine Waschflüssigkeit dem Zylinder 40 der
Scheinwerferwaschvorrichtung zugeführt wird, befindet sich
der Kolben 50 innerhalb des Zylinders 40, infolge der
Federkraft der zusammengedrückten Schraubenfeder 70, und wird
eine Öffnung 31 der Stoßstange 30 durch das Abdeckteil 140
verschlossen.
Dann wird Waschflüssigkeit zwangsweise von einer
Waschflüssigkeitszufuhreinrichtung (nicht gezeigt) dem
unteren Teil des Zylinders 40 zugeführt. Infolge der Zufuhr
der Waschflüssigkeit steigt der Druck der Waschflüssigkeit
zunehmend an, diese drückt gegen den Kolben 50, der Kolben
bewegt sich aus dem Zylinder 40, und die Düsenhalter 120
werden durch die Öffnung 31 der Stoßstange 30 hindurch und
nach oberhalb dieser bewegt. Wenn der Kolben 50 auf diese Art
und Weise aus dem Zylinder 40 bewegt wird und seine
Maximalhöhe erreicht, nimmt der Waschflüssigkeitsdruck in dem
Zylinder 40 weiter zu, was wiederum dazu führt, daß das
Rückschlagventil 60 geöffnet wird, welches sich im unteren
Teil des Kolbens 50 befindet, und die Waschflüssigkeit durch
den Flüssigkeitskanal 51, das Flüssigkeitszufuhranschlußrohr
80 und das Waschflüssigkeitszufuhrrohr 100 hindurchgeht und
die Düsenhalter 120 erreicht, und schließlich die
Waschflüssigkeit durch die Kanäle 134 der Sprühdüsen 130
hindurchgeht, und an den Ausstoßöffnungen 133 zwangsweise zur
Fahrzeugscheinwerferlinse hin ausgestoßen wird.
Dann wird die Zufuhr der Waschflüssigkeit zum Zylinder 40
unterbrochen, nimmt der Waschflüssigkeitsdruck ab, schließt
das Rückschlagventil 60, zieht sich der Kolben 50 in den
Zylinder 40 mit Hilfe der Federkraft der zusammengedrückten
Schraubenfeder 70 zurück, und schließt das Abdeckteil 140 die
Öffnung 31 der Stoßstange 30.
Es wird darauf hingewiesen, daß bei der
Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung 10 mit dem voranstehend
geschilderten Aufbau und Betrieb die Länge des horizontalen
Stangenabschnitts 101 des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs 100
bei der Herstellung der Waschvorrichtung einstellbar ist.
Daher kann die Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung 10
flexibel an verschiedene Arten von Fahrzeugscheinwerfern mit
unterschiedlichen Linsenbreiten angepaßt werden.
Weiterhin wird darauf hingewiesen, daß die Düsenhalterungen
120 um die offenen Enden 102 des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs
100 herum gedreht werden können. Durch dieses Merkmal sind
die Ausstoßöffnungen 133 der Sprühdüsen 130 in einem weiten
Bereich einstellbar. Daher kann die
Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung 10 bei Linsen mit
starker Krümmung eingesetzt werden, um diese
zufriedenstellend zu waschen oder zu reinigen.
Weiterhin wird darauf aufmerksam gemacht, daß die
Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung 10 so aufgebaut ist, daß
sie bei Nicht-Gebrauch innerhalb der Stoßstange 30 angeordnet
wird, und im Gebrauch aus der Stoßstange 30 vorspringt.
Dieses Merkmal führt zu folgenden Vorteilen: der
Waschflüssigkeitsdruck wirkt auf den horizontalen
Stangenabschnitt 101 des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs 100
ein, und daher wird der auf die Sprühdüsen 130 einwirkende
Druck verringert.
In den Fig. 6 und 7 ist eine
Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung gemäß einer zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt.
Die Scheinwerferwaschvorrichtung gemäß der zweiten
Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten
Ausführungsform erstens bezüglich des Aufbaus des
Waschflüssigkeitszufuhrrohrs und der Düsenhalter und zweitens
in der Hinsicht, daß dieses Rohr und diese Halterung
einstückig aufgebaut sind. Nachstehend werden daher im
wesentlichen nur jene Teile beschrieben, die sich von der
ersten Ausführungsform unterscheiden.
Wie aus diesen Figuren hervorgeht, ist ein
Waschflüssigkeitszufuhrrohr 200 T-förmig ausgebildet, wird
also ein T-förmiges Rohrteil verwendet. Ein horizontaler
Stangenabschnitt 201 (entsprechend der Horizontalstange des
T) des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs 200 ist an seinen beiden
Enden 202 offen. Durch die offenen Enden 202 fließt
Waschflüssigkeit aus dem Waschflüssigkeitszufuhrrohr 200
heraus. Ein vertikaler Stangenabschnitt 203 (entsprechend der
Vertikalstange des T) des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs 200
dient als Anschlußteil, wenn das Waschflüssigkeitszufuhrrohr
200 an ein Flüssigkeitszufuhranschlußrohr (nicht dargestellt)
angeschlossen wird.
Düsenhalter 210 springen gegenüber den Orten der offenen
Enden 202 des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs 200 vor, wobei ihr
vertikaler Stangenabschnitt 203 vom Zentrum des
Waschflüssigkeitszufuhrrohrs aus nach unten verlängert ist.
Die Düsenhalter 210 sind einstückig mit dem
Waschflüssigkeitszufuhrrohr 200 ausgebildet.
Jeder Düsenhalter 210 besteht aus einem Düsenhalterteil 210,
welches rohrförmig und kurz in Richtung der Länge ist, sowie
einem Anschlußteil 210, welches ebenfalls rohrförmig ist,
einen kleineren Durchmesser aufweist als das Düsenhalterteil
211, und stetig in das Düsenhalterteil 211 übergeht. Das
Anschlußteil 212 der Düsenhalter 210 geht bezüglich der
Flüssigkeit stetig in das entsprechende offene Ende 202 des
Waschflüssigkeitszufuhrrohrs 200 über.
Stopfen 220 sind in die jeweiligen Öffnungen der offenen
Enden 202 des horizontalen Stangenabschnitts 201 eingesetzt,
und verschließen so diese Öffnungen.
Sprühdüsen 130 sind in den jeweiligen Düsenhalterteilen 211
der Düsenhalter 210 vorgesehen.
Auch bei der Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung gemäß der
zweiten Ausführungsform kann der horizontale Stangenabschnitt
201 des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs 200 bei der Herstellung
der Waschvorrichtung eingestellt werden. Daher kann die
Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung flexibel an verschiedene
Arten von Fahrzeugscheinwerfern mit unterschiedlichen
Linsenbreiten angepaßt werden.
Darüber hinaus wird, wenn die
Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung nicht verwendet wird,
sie innerhalb der Stoßstange angeordnet, und steht im
Gebrauch gegenüber der Stoßstange vor. Daher wirkt der
Waschflüssigkeitsdruck auf den horizontalen Stangenabschnitt
202 des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs 100 ein, was dazu führt,
daß der auf die Sprühdüsen 130 einwirkende Druck verringert
wird.
Darüber hinaus werden das Waschflüssigkeitszufuhrrohr 200 und
die Düsenhalter 210 einstückig hergestellt. Dieses Merkmal
führt zu einer Verringerung der Anzahl erforderlicher
Bauteile für die Scheinwerferwaschvorrichtung.
Die Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung gemäß der
vorliegenden Ausführungsform ist so aufgebaut, daß sie dann,
wenn sie nicht gebraucht wird, innerhalb der Stoßstange
angeordnet wird, und im Gebrauch von der Stoßstange
vorspringt. Falls erforderlich können die Sprühdüsen in
beiden Fällen, also wenn die Scheinwerferwaschvorrichtung
gebraucht bzw. nicht gebraucht wird, am entsprechenden Ort
festgehalten werden. Ein Beispiel für eine Maßnahme zur
Befestigung der Sprühdüsen besteht darin, das
Waschflüssigkeitszufuhrrohr an der Stoßstange zu befestigen.
Wie aus der voranstehenden Beschreibung deutlich wird, weist
die Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung auf: Sprühdüsen zum Aussprühen einer
Waschflüssigkeit, ein Waschflüssigkeitszufuhrrohr in Form
eines T, wobei der horizontale Stangenabschnitt des T-förmigen
Waschflüssigkeitszufuhrrohrs an seinen beiden Enden
offen ist, und aus den offenen Enden Waschflüssigkeit aus dem
Waschflüssigkeitszufuhrrohr hinausfließen kann, sowie
Düsenhalter, die an den offenen Enden angeordnet sind, um die
Sprühdüsen zu haltern.
Infolge des voranstehend geschilderten Aufbaus der
Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung ist diese flexibel an
verschiedene Arten von Fahrzeugscheinwerfern mit
unterschiedlichen. Linsenbreiten anpaßbar, und zwar einfach
dadurch, daß die Länge des horizontalen Stangenabschnitts des
Waschflüssigkeitszufuhrrohrs entsprechend eingestellt wird.
Die Scheinwerferwaschvorrichtung gemäß der vorliegenden
Erfindung zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus. Die
Sprühdüsen sind getrennt von dem Waschflüssigkeitszufuhrrohr
ausgebildet, jeder Düsenhalter in Form eines L besteht aus
einem Düsenhalterteil und einem Anschlußrohr, und die
Anschlußrohre der Düsenhalter gehen in Bezug auf die
Flüssigkeit stetig in die offenen Enden des horizontalen
Stangenabschnitts des T-förmigen
Waschflüssigkeitszufuhrrohres über. Daher kann die
Scheinwerferwaschvorrichtung bei verschiedenen Arten von
Fahrzeugscheinwerfern mit unterschiedlichen Breiten
eingesetzt werden, so daß diese zufriedenstellend gewaschen
werden können, nämlich durch eine Kombination
standardisierter Düsenhalter mit den
Waschflüssigkeitszufuhrrohren, deren horizontale
Stangenabschnitte unterschiedliche Längen aufweisen. Da die
Düsenhalter in ihrer Orientierung in Bezug auf das
Waschflüssigkeitszufuhrrohr einstellbar ausgebildet sind,
kann die Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung Linsen mit
starker Krümmung ausreichend sauber halten.
Gemäß der vorliegenden Erfindung zeichnet sich die
Scheinwerferwaschvorrichtung darüber hinaus dadurch aus, daß
die Düsenhalter einstückig mit dem
Waschflüssigkeitszufuhrrohr ausgebildet sind. Diese
Eigenschaft verringert die Anzahl erforderlicher Bauteile für
die Scheinwerferwaschvorrichtung, sowie die Anzahl an
Arbeitsschritten für den Zusammenbau.
Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung weist
die Scheinwerferwaschvorrichtung darüber hinaus einen
Zylinder auf, sowie einen in Bezug auf den Zylinder in
Axialrichtung gleitbeweglich ausgebildeten Kolben, wobei a)
das Waschflüssigkeitszufuhrrohr an das entfernte Ende des
Kolbens angeschlossen ist, b) der Kolben durch den Druck der
zugeführten Waschflüssigkeit gleitbeweglich aus dem Zylinder
herausbewegt wird, und c) Waschflüssigkeit zwangsweise aus
den Sprühdüsen in dem Zustand ausgestoßen wird, in welchem
der Kolben gegenüber dem Zylinder vorspringt. Diese
Eigenschaften führen zu folgenden Vorteilen: Der
Waschflüssigkeitsdruck wirkt auf den horizontalen
Stangenabschnitt des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs ein, und
daher wird der Druck verringert, der auf die Sprühdüsen
einwirkt.
Es wird darauf hingewiesen, daß der Einsatz der vorliegenden
Erfindung nicht auf die Einzelheiten des Aufbaus und der
Anordnung der Teile beschränkt ist, die voranstehend
geschildert und beschrieben wurden, da dies nur als Beispiel
dienen sollte, und daher wird ausdrücklich darauf
hingewiesen, daß die vorliegende Erfindung auf verschiedene
Arten und Weisen abgeändert und modifiziert werden kann,
innerhalb des Wesens und Umfangs der vorliegenden Erfindung,
die sich aus der Gesamtheit der vorliegenden
Anmeldeunterlagen ergeben und von den beigefügten
Patentansprüchen umfaßt sein sollen.
Claims (4)
1. Fahrzeugscheinwerferwaschvorrichtung, welche aufweist:
ein Waschflüssigkeitszufuhrrohr, welches ein erstes Teil und ein zweites Teil aufweist, welches an das erste Teil in der Richtung im wesentlichen senkrecht dazu angeschlossen ist;
zumindest einen Düsenhalter, der in der Nähe des entfernten Endes des ersten Teils des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs angeordnet ist; und
zumindest eine Sprühdüse, die in den Düsenhalter eingepaßt ist, um Waschflüssigkeit auszusprühen.
ein Waschflüssigkeitszufuhrrohr, welches ein erstes Teil und ein zweites Teil aufweist, welches an das erste Teil in der Richtung im wesentlichen senkrecht dazu angeschlossen ist;
zumindest einen Düsenhalter, der in der Nähe des entfernten Endes des ersten Teils des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs angeordnet ist; und
zumindest eine Sprühdüse, die in den Düsenhalter eingepaßt ist, um Waschflüssigkeit auszusprühen.
2. Scheinwerferwaschvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Sprühdüse getrennt von dem Waschflüssigkeitszufuhrrohr
ausgebildet ist, daß der L-förmige Düsenhalter aus einem
Düsenhalterteil und einem Anschlußrohr besteht, und daß
die Anschlußrohre des Düsenhalters in Bezug auf die
Flüssigkeit stetig in das entfernte Ende des ersten
Teils des Waschflüssigkeitszufuhrrohrs übergehen.
3. Scheinwerferwaschvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Düsenhalter einstückig mit dem
Waschflüssigkeitszufuhrrohr ausgebildet ist.
4. Scheinwerferwaschvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Zylinder
und ein in Bezug auf den Zylinder in Axialrichtung
gleitbeweglicher Kolben vorgesehen sind, und daß das
Waschflüssigkeitszufuhrrohr an das entfernte Ende des
Kolbens angeschlossen ist, der Kolben durch den Druck
der zugeführten Waschflüssigkeit gleitbeweglich aus dem
Zylinder heraus bewegt wird, und Waschflüssigkeit
zwangsweise aus der Sprühdüse in dem Zustand
ausgespritzt wird, in welchem der Kolben von dem
Zylinder vorsteht.
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