DE19809388A1 - Reibungskupplung für eine Brennkraftmaschine - Google Patents
Reibungskupplung für eine BrennkraftmaschineInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D13/00—Friction clutches
- F16D13/58—Details
- F16D13/75—Features relating to adjustment, e.g. slack adjusters
- F16D13/757—Features relating to adjustment, e.g. slack adjusters the adjusting device being located on or inside the clutch cover, e.g. acting on the diaphragm or on the pressure plate
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Tellerfederkupplung mit separatem Ausrückelement, wobei eine Verschleißausgleichseinrichtung zwischen Ausrückelement und Tellerfeder bzw. Anpreßplatte vorgesehen ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Reibungskupplung für eine Brennkraftmaschine mit
einem Kupplungsgehäuse, die an einem Schwungrad einer Brennkraftmaschine befe
stigt ist und mit diesem um eine Drehachse umlaufen kann, mit einer im Kupplungsge
häuse drehfest aber axial verlagerbar angeordneten Anpreßplatte, einer Kupplungs
scheibe zwischen Anpreßplatte und Schwungrad mit Reibbelägen, einer Tellerfeder, die
sich einerseits an der Anpreßplatte und andererseits am Gehäuse abstützt und die An
preßplatte in Richtung Schwungrad belastet zur Erzeugung einer Anpreßkraft, einem
Ausrückelement - wirkungsmäßig zwischen Kupplungsgehäuse und Anpreßplatte ange
ordnet - welches zumindest annähernd in Form einer Membranfeder mit radial verlau
fenden Schlitzen ausgebildet ist oder in Form von Hebeln, welches durch Federkraft
ober Eigenspannung fixiert ist, ein auf den radial inneren Bereich des Ausrückelementes
einwirken des Ausrücksystem sowie eine Einrichtung zum automatischen Ausgleich des
Verschleißes der Reibbeläge zur Erhaltung der Einbaulage des Ausrückelementes.
Eine Reibungskupplung der beschriebenen Bauart ist beispielsweise aus der deutschen
Patentschrift 44 36 111 bekannt. Bei dieser bekannten Konstruktion ist zwischen dem
Ausrückelement und der Tellerfeder ein Stellring vorgesehen, der mit Schrägflächen auf
entsprechende Gegenflächen einwirkt und der in Umfangsrichtung federkraftbeauf
schlagt ist derart, daß er den Abstand zwischen Ausrückelement und Tellerfeder zu ver
ringern sucht. Bei auftretendem Verschleiß verringert sich die Vorspannkraft des Aus
rückelementes und der Stellring wird durch seine Federvorspannung eine derartige Ver
stellbewegung durchführen, daß das Ausrückelement in seine ursprüngliche Lage zu
rückkehren kann. Während dieser Verstellung erhöht sich die Anpreßkraft zwischen
Ausrückelement und Stellring und bringt diesen wieder zum Stillstand.
Es hat sich unterdessen herausgestellt, daß die bekannte Konstruktion mehr oder weni
ger empfindlich beispielsweise auf Reibwertveränderungen zwischen dem Ausrückele
ment und dem Stellring einerseits und zwischen dem Stellring und der Tellerfeder ande
rerseits reagiert.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Reibungskupplung mit automatischem Ver
schleißausgleich zu erstellen, welche ein auch über längere Lebensdauer gleichmäßiges
Betriebsverhalten aufweist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch den Hauptanspruch gelöst. Danach wird
vorgeschlagen, daß das Ausrückelement durch Eigenspannung oder durch Federkraft in
einer der Einrückstellung der Kupplung entsprechenden Stellung fixiert ist und der Stell
ring in Umfangsrichtung derart federkraftbeauschlagt ist, daß er den Abstand Ausrücke
lement - Tellerfeder (Anpreßplatte) zu vergrößern sucht. Es hat sich nämlich herausge
stellt, daß während der Kupplungsbetätigungsphase an den Berührungsstellen zwischen
dem Stellring und den entsprechenden Gegenelementen eine Änderung des Reibbei
wertes erfolgt, wobei die höhere Haftreibung in eine niedrigere Gleitreibung übergeht.
Diese Änderung ist dadurch bedingt, daß während der Kupplungsbetätigungsphase die
den Stellring beaufschlagenden Gegenelemente eine zur axialen Verlagerung zusätzliche
radiale Verlagerung durchführen, so daß immer eine Relativbewegung an den Berüh
rungsstellen stattfindet. Dabei erfährt der Stellring bei jeder Kupplungsbetätigung eine
geringfügige Relativbewegung entgegengesetzt zur Richtung der auf ihn einwirkenden
Federvorspannung. Nach jeder Kupplungsbetätigung ohne Verschleiß an den Reibbelä
gen der Kupplungsscheibe kann sich der Stellring durch seine Federvorspannung wieder
in die ursprüngliche Lage zurückbewegen, da das Ausrückelement durch entsprechende
Fixierung in der Einrückstellung der Kupplung jeweils die gleiche Stellung einnimmt.
Es wird weiterhin vorgeschlagen, daß ein Stellring vorgesehen ist, der vorzugsweise an
der Anpreßplatte geführt ist, mit einer im wesentlichen nicht unterbrochenen Auflage
kante an der Tellerfeder oder dem Ausrückelement anliegt, und mit Schrägflächen auf
entsprechenden Gegenflächen am Ausrückelement oder der Tellerfeder aufliegt. Die
Führung des Stellrings muß dabei nicht mit engen Toleranzen ausgeführt werden, es ist
lediglich darauf zu achten, daß er keine stark exentrische Stellung einnehmen kann. Da
bei ist es ohne weiteres möglich, den Stellring auch an der Tellerfeder oder am Ausrück
element zu fixieren.
In vorteilhafter Weise weisen die Schrägflächen und Gegenflächen einen Winkel α ge
genüber einer Fläche senkrecht zur Drehachse auf, der im Selbsthemmungsbereich liegt.
Dadurch ist sichergestellt, daß während der Betätigung der Kupplung - in jedem mögli
chen stationären Zustand eine Verdrehbewegung des Stellringes infolge Haftreibung
nicht stattfinden kann.
Im eingerückten Zustand der Kupplung nimmt das Ausrückelement erfindungsgemäß
eine definierte Lage gegenüber dem Gehäuse ein. In dieser Stellung kann sich der Stell
ring infolge seiner umfangsmäßigen Federbelastung nach jedem Ausrückvorgang wie
der erneut die richtige Stellung suchen.
Es wird weiterhin vorgeschlagen, daß das Ausrückelement zwischen Tellerfeder und An
preßplatte angeordnet ist. Durch diese Anordnung ist es möglich, das Ausrückelement
entweder an der Tellerfeder oder direkt an der Anpreßplatte angreifen zu lassen.
Dabei sind im Kupplungsgehäuse mehrere konzentrisch zur Drehachse angeordnete
Nietbolzen vorgesehen, die in Richtung Anpreßplatte verlaufen, das Ausrückelement in
entsprechenden Öffnungen durchdringen und zur Abstützung hintergreifen. Die defi
nierte Lage des Ausrückelementes gegenüber dem Kupplungsgehäuse kann dabei da
durch sichergestellt werden, daß radial innerhalb der Nietbolzen ein Gehäusebereich
vorgesehen ist, an welchem sich das Ausrückelement abstützen kann.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es
zeigen im einzelnen:
Fig. 1 die obere Hälfte eines Längsschnitts durch eine Reibungskupplung;
Fig. 2 einen Teilschnitt A-A entsprechend Fig. 1.
Die Reibungskupplung 1 weist ein Kupplungsgehäuse 2 auf, welches an einem nicht
dargestellten Schwungrad einer Brennkraftmaschine befestigt ist. Das Kupplungsgehäu
se 2 kann mit dem Schwungrad um die gemeinsame Drehachse 3 umlaufen. Im Kupp
lungsgehäuse 2 ist eine Anpreßplatte 4 angeordnet, die beispielsweise über Tangen
tialblattfedern drehfest aber axial verlagerbar am Kupplungsgehäuse 2 befestigt ist. Die
Anpreßplatte 4 weist vom Schwungrad weg weisend einen Auflagebereich 16 auf, der
von einer Tellerfeder 5 beaufschlagt wird, wobei sich die Tellerfeder 5 im Bereich ihres
Außendurchmessers am Auflagebereich 16 abstützt und im Bereich ihres Innendurch
messers am Kupplungsgehäuse 2. Die von der Tellerfeder 5 auf die Anpreßplatte 4 aus
geübte Kraft dient der Reibeinspannung einer nicht dargestellten Kupplungsscheibe mit
Reibbelägen. Im Kupplungsgehäuse sind auf einem mittleren Durchmesser am Umfang
mehrere Nietbolzen 11 angebracht, die in Richtung auf die Anpreßplatte zu verlaufen
und welche einen Kippkreis für ein Ausrückelement 6 darstellen. Zwischen dem Aus
rückelement 6 und den Köpfen der Nietbolzen 11 ist ein Auflagering 12 angeordnet.
Um diesen Auflagering 12 läßt sich das Ausrückelement 6 konisch verformen, wenn in
seinem radial inneren Bereich ein Ausrücksystem angreift. Dieses Ausrücksystem kann
entsprechend dem Pfeil f eine Lüftkraft aufbringen. Im dargestellten, eingerückten Zu
stand der Kupplung liegt das Ausrückelement 6 beispielsweise durch Eigenspannung in
seinem radial nach innen weisenden Bereich an einem Gehäusebereich 15 des Kupp
lungsgehäuses 2 an und ist somit in Ruhelage fixiert. In seinem radial äußeren Bereich
wirkt das Ausrückelement 6 über einen Stellring 7 auf die Tellerfeder 5 ein. Es ist prinzi
piell auch möglich, daß das Ausrückelement 6 über den Stellring 7 auf einen entspre
chenden Bereich der Anpreßplatte 4 einwirkt. Wie der Fig. 2 zu entnehmen ist, ist der
Stellring 7 in Umfangsrichtung federbeaufschlagt derart, daß er in Richtung des Pfeiles p
vorgespannt ist. Der Stellring 7 weist Schrägflächen 8 auf, mit welchen er an Gegenflä
chen 9 mit der gleichen Steigung des Ausrückelementes 6 anliegt. Der Stellring 7 liegt
mit einer Auflagekante 14 direkt an der Tellerfeder 5 auf. Die Federkraft p versucht den
Stellring 7 derart zu verdrehen, daß er ohne Spiel zwischen dem Ausrückelement 6 und
der Tellerfeder 5 eingespannt ist. Die Neigung der Schrägflächen 8 und der Gegenflä
chen 9 gegenüber einer Ebene senkrecht zur Drehachse 3 weist einen Winkel α auf, der
im Selbsthemmungsbereich liegt. Die Kraft entsprechend dem Pfeil p kann beispielswei
se durch eine Feder 10 gemäß Fig. 1 aufgebracht werden, die sowohl am Stellring 7 als
auch am Ausrückelement 6 oder an der Tellerfeder 5 eingehängt ist. Der Stellring 7 ist
im vorliegenden Fall an mehreren konzentrisch angeordneten Fortsätzen 17 der Teller
feder 5 in radialer Richtung zentriert. Es ist jedoch auch ohne weiteres möglich, daß der
Stellring 7 entweder am Ausrückelement 6 oder an der Anpreßplatte 4, beispielsweise
an einem Innendurchmesser des Auflagebereiches 16, geführt ist. Die Tellerfeder 5 weist
entsprechend der Anzahl der Nietbolzen 11 entsprechende Öffnungen 13 auf, die zum
Durchtritt der Nietbolzen 11 vorgesehen sind. Das Ausrückelement 6 ist beispielsweise
durch Eigenspannung mit einem Moment m versehen, wodurch es im eingerückten Zu
stand der Kupplung entsprechend der Darstellung einerseits am Anlagering 12 anliegt
und andererseits am Gehäusebereich 15. Es sei darauf hingewiesen, daß der Stellring 7
auch zweiteilig ausgeführt sein kann, wobei dann die Gegenflächen 9 in einem zweiten
Teil des Stellrings angeordnet sind und wobei beide Stellringe gegeneinander vorge
spannt sind, ebenfalls um den Raum zwischen dem Ausrückelement 6 und der Tellerfe
der 5 immer spielfrei auszufüllen.
Die Funktionsweise der Reibungskupplung ist nun folgende: Die Reibungskupplung 1
wird aus der dargestellten, eingekuppelten Stellung dadurch ausgerückt, daß ein Aus
rücksystem eine Kraft f auf die radial inneren Bereiche des Ausrückelementes 6 auf
bringt. Dadurch schwenkt das Ausrückelement 6 um den Anlagering 12 derart, daß es
über seinen radial äußeren Bereich über den Stellring 7 eine Lüftkraft auf die Tellerfe
der 5 aufbringt. Während des Lüftvorgangs wird die Anpreßplatte 4 durch die nicht
dargestellten Tangentialblattfedern entsprechend in Lüftrichtung nachgeführt. Während
dieses Ausrückvorganges entfernt sich der radial mittlere Bereich des Ausrückelemen
tes 6 von dem Gehäusebereich 15. Während der Ausrückbewegung und natürlich auch
während der Einrückbewegung kippt das Ausrückelement 6 um den Anlagering 12
bzw. die Tellerfeder 5 um ihre Anlagestelle am Kupplungsgehäuse 2. Diese Kippbewe
gungen bedingen eine kleine Radialbewegung in den jeweiligen Bereichen, in denen der
Stellring 7 sowohl am Ausrückelement 6 als auch an der Tellerfeder 5 an liegt. Dadurch,
daß der Stellring 7 keine dieser Radialbewegungen mitmachen kann, entsteht an den
Berührungsflächen eine Gleitbewegung zwischen dem Stellring 7 und dem Ausrückele
ment 6 bzw. der Tellerfeder 5. Diese Gleitbewegung bedingt, daß an den Auflagestellen
die Haftreibung in Gleitreibung übergeht und der Selbsthemmungsbereich, der durch
den Winkel α (Größenordnung 4° bis 7°) im Ruhezustand eingehalten wird, wird kurz
fristig aufgehoben. Dadurch ist es dem Stellring 7 möglich, eine Relativbewegung gegen
die Vorspannkraft P auszuführen, wodurch der radial äußere Bereich des Ausrückele
mentes 6 der Tellerfeder 5 im Bereich der Auflagekante 14 geringfügig näherkommt.
Unterstützt wird dieses Verhalten noch zusätzlich durch die Vibrationen, welche im An
triebsstrang einer Brennkraftmaschine auftreten. Beim nachfolgenden Einrückvorgang,
bei welchem angenommenermaßen kein Verschleiß an den Reibbelägen der Kupplungs
scheibe aufgetreten ist, wird die Tellerfeder 5 über die Anpreßplatte 4 die volle Anpreß
kraft auf die Reibbeläge übertragen können, bevor das Ausrückelement 6 in seine Ruhe
stellung überführt ist die dann erreicht ist, wenn es am Gehäusebereich 15 anliegt. In
diesem Teilbereich der Bewegung des Ausrückelementes 6 wird der Stellring 7 durch die
Vorspannkraft P wieder in den entstehenden ursprünglichen Axialabstand hineinver
dreht. Für den Fall, daß während des Einrückvorganges ein fühlbarer Verschleiß an den
Reibbelägen der Kupplungsscheibe aufgetreten ist, wird die Tellerfeder 5 bis zu ihrer
vollen Krafteinleitung auf die Anpreßplatte 4 nahezu den gesamten Einrückweg zu
sammen mit dem Ausrückelement 6 durchführen, wobei im Anschluß an die Anlage der
Anpreßplatte 4 auf den Reibbelägen der Kupplungsscheibe das Ausrückelement 6 nur
doch einen kleinen Weg zurücklegen muß, bis es in seiner fixierten Stellung durch Anla
ge am Gehäusebereich 15 zur Ruhe kommt.
Die beschriebene Reibungskupplung ermöglicht es, das Ausrückelement 6 unabhängig
vom Verschleiß der Reibbeläge gegenüber dem Kupplungsgehäuse in seiner Lage kon
stant zu halten, so daß das Ausrücksystem immer die gleichen Ausrückwege durchfüh
ren kann. Dabei kann eine Tellerfeder so ausgelegt werden, daß sie über den gesamten
Verschleißweg und ihre damit bedingte Änderung ihrer Konizität nur einer geringen
Anpreßkraftveränderung unterliegt.
Claims (8)
1. Reibungskupplung (1) für eine Brennkraftmaschine umfassend
- - ein Kupplungsgehäuse (2), das an einem Schwungrad einer Brennkraftmaschine befestigt ist und mit diesem um eine Drehachse (3) umlaufen kann,
- - eine im Kupplungsgehäuse (2) drehfest aber axial verlagerbar angeordnete Anpreß platte (4),
- - eine Kupplungsscheibe zwischen Anpreßplatte (4) und Schwungrad mit Reibbelä gen,
- - eine Tellerfeder (5), die sich einerseits an der Anpreßplatte (4) und andererseits am Gehäuse (2) abstützt und die die Anpreßplatte (4) in Richtung Schwungrad belastet zur Erzeugung einer Anpreßkraft,
- - ein Ausrückelement (6) - wirkungsmäßig zwischen Kupplungsgehäuse (2) und An preßplatte (4) - zumindest annähernd in Form einer Membranfeder mit radial verlau fenden Schlitzen oder in Form von Hebeln, das durch Federkraft oder Eigenspan nung in einer der Einrückstellung der Kupplung entsprechenden Stellung fixiert ist,
- - ein auf den radial inneren Bereich des Ausrückelementes einwirken des Ausrücksys tem,
- - eine Einrichtung zum automatischen Ausgleich des Verschleißes der Reibbeläge zur Erhaltung der Einbaulage des Ausrückelementes (6), wobei die Einrichtung zumin dest einen umlaufenden, radial vorzugsweise an der Anpreßplatte geführten Stell ring (7) umfaßt, der mit umfangsmäßigen Schrägflächen (8) zwischen Ausrückele ment (6) und Tellerfeder (5) oder Anpreßplatte (4) angeordnet ist, mit entsprechen den Gegenflächen (9) zusammenwirkt und der in Umfangsrichtung federkraftbeauf schlagt ist derart, daß er den Abstand Ausrückelement (6) - Tellerfeder (5) (Anpreßplatte (4)) zu vergrößern sucht.
2. Reibungskupplung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Stellring vorgesehen ist, der vorzugsweise der Anpreßplatte (4) geführt ist,
mit einer im wesentlichen nicht unterbrochenen Auflagekante an der Tellerfeder (5)
oder dem Ausrückelement (6) anliegt und mit Schrägflächen (8) auf entsprechenden
Gegenflächen (9) am Ausrückelement (6) oder der Tellerfeder (5) anliegt.
3. Reibungskupplung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schrägflächen (8) und Gegenflächen (9) einen Winkel (α) gegenüber einer
Fläche senkrecht zur Drehachse (3) aufweisen, der im Selbsthemmungsbereich liegt.
4. Reibungskupplung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausrückelement (6) im eingerückten Zustand der Kupplung eine definierte
Lage gegenüber dem Kupplungsgehäuse (2) einnimmt.
5. Reibungskupplung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausrückelement (6) zwischen Tellerfeder (5) und Anpreßplatte (4) angeord
net ist.
6. Reibungskupplung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Kupplungsgehäuse (2) mehrere konzentrisch zur Drehachse (3) angeordneten
Nietbolzen (11) vorgesehen sind, die in Richtung Anpreßplatte (4) verlaufen, das Aus
rückelement (6) in entsprechenden Öffnungen (13) durchdringen und zur Abstützung
hintergreifen.
7. Reibungskupplung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausrückelement (6) radial innerhalb der Nietbolzen (11) im eingerückten Zu
stand der Kupplung an einem Gehäusebereich (15) abgestützt ist.
8. Reibungskupplung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Gegenflächen (8) im Ausrückelement (6) im Bereich seines Außendurchmessers
angeordnet sind.
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| DE1998109388 DE19809388C2 (de) | 1998-03-05 | 1998-03-05 | Reibungskupplung für eine Brennkraftmaschine |
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Publications (2)
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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