DE19809631C1 - Verfahren und Vorrichtung zum Vergießen einer Schmelze sowie danach hergestellte Gussstücke - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Vergießen einer Schmelze sowie danach hergestellte GussstückeInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vergießen einer Schmelze bei verhältnismäßig geringer Erstarrungsgeschwindigkeit, wie insbesondere Schwerkraftkokillengießverfahren, Sandgießverfahren, Niederdruckgießverfahren oder Zwischenformen dieser Verfahren, wobei die Schmelze Phasen, wie Vorausscheidungen von Kristallen oder Partikel oder Kurzfasern, mit niedrigerer elektrischer Leitfähigkeit als das Metall der Restschmelze aufweist; um verschleißfeste Oberflächenbereiche zu erhalten, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass die Schmelze unter zumindest lokaler Einwirkung eines elektromagnetischen Wechselfeldes zur Erstarrung gebracht wird und dadurch eine Anreicherung der weniger leitfähigen Phasen an Bereichen der Gußteiloberfläche erreicht wird.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vergießen einer
Schmelze bei verhältnismäßig geringer
Erstarrungsgeschwindigkeit, wie beispielsweise
Schwerkraftkokillengießverfahren, Sandgießverfahren,
Niederdruckgießverfahren oder Zwischenformen dieser
Verfahren, bei denen die Erstarrungsgeschwindigkeit
verglichen mit derjenigen bei Druckgießverfahren gering
ist, wobei die Schmelze Phasen, wie Vorausscheidungen von
Kristallen oder Partikel oder Kurzfasern, mit niedrigerer
elektrischer Leitfähigkeit als das Metall der Restschmelze
aufweist.
Verschleißfeste Gussstücke werden häufig aus Schmelzen oder
Legierungen hergestellt, welche Vorausscheidungen,
intermetallische Phasen oder zugesetzte Partikel oder
Fasern aufweisen, die die Verschleißfestigkeit des
Gussstücks gegenüber dem Basismetall bzw. der
Basismetallliegierung erhöhen sollen. Beispielhaft sei an
dieser Stelle lediglich auf übereutektische AlSi-
Legierungen hingewiesen, bei denen primär
vorausgeschiedenes Silizium eine derartige Phase
niedrigerer elektrischer Leitfähigkeit bildet. Von
Schwerkraftseigerungseffekten abgesehen ist grundsätzlich
von einer gleichmäßigen Verteilung derartiger Phasen im
Gussstück auszugehen. Die erhöhte Verschleißfestigkeit wird
jedoch nicht an allen Stellen des Gussstücks, sondern
üblicherweise an Oberflächenbereichen, die später einen
Gleitbereich bilden, oder an Lagerabschnitten oder
Querschnittsverengungen benötigt. Eine erhöhte
Konzentration dieser Phasen im Gussstück kann sich sogar
nachteilig auswirken (z. B. Versprödung), weshalb die
Verschleißfestigkeit von Gussstücken beispielsweise an
Oberflächenabschnitten nicht beliebig durch Anreicherung
derartiger Phasen im gesamten Gussstück erhöht werden kann.
Um die Qualität des Gussstücks beim Stranggießen von
Stählen zu erhöhen, wurden bereits elektromagnetische
Drehfelder eingesetzt, um der Seigerung in den bis zu 6
Meter langen Sümpfen von Stahl im gerade erstarrenden
Strang entgegenzuwirken. Das Drehfeld wird durch unterhalb
der Stranggusskokille angeordnete Spulen, also im
Nachkühlbereich, erzeugt und in den Strang eingestrahlt.
Hierdurch soll eine innige Vermischung innerhalb des Sumpf s
erreicht werden und wie bereits erwähnt
Seigerungserscheinungen entgegengewirkt werden, um ein
homogenes Gefüge innerhalb des Stranggussstücks zu
erhalten. Im Hinblick auf die Verhinderung von
Seigerungserscheinungen durch elektromagnetische Drehfelder
wird auf die DE-A-31 22 156 und die DE-A-24 24 610
verwiesen.
Aus der DE-A-28 55 933 ist ein Verfahren bekannt, wonach
durch die Kombination eines von außen über Elektroden
angelegten Stromflußes in einem elektrisch leitfähigen
fluiden Medium und eines hiervon unabhängig angelegten
Magnetfeldes die Auftriebskräfte von verschieden gut
leitenden Bestandteilen des Mediums beeinflusst werden. Es
handelt sich hierbei um ein Gleichfeldverfahren, d. h. Strom
und Magnetfeld sind in vorgegebener Weise zeitlich sowie
räumlich aufeinander abgestimmt; sie könnten nur
gleichphasig zueinander verändert werden. Die Druckschrift
lehrt die vollständige volumenmäßige Durchdringung der
Flüssigkeit durch den Strom bzw. das Magnetfeld, um
Entmischungen aufzuheben oder zu verstärken, um
beispielsweise eine Phase abtrennen zu können.
Ausgehend von der eingangs erwähnten Herstellung von
Gussstücken mit verschleißfesten Oberflächenbereichen liegt
der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu Grunde,
verschleißmindernde Phasen in den betreffenden
Oberflächenbereichen zu konzentrieren, ohne in anderen
Bereichen des Gussstücks hieraus resultierende negative
Auswirkungen hinnehmen zu müssen.
Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs
erwähnten Art erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Dabei wird die
Schmelze unter zumindest lokaler Einwirkung eines
elektromagnetischen Wechselfeldes zur Erstarrung gebracht, so
dass dabei das elektromagnetische Wechselfeld in
einen Oberflächenbereich einer von der Frequenz des
Wechselfelds und der Leitfähigkeit der Schmelze abhängigen
Eindringtiefe eindringt und dadurch eine Anreicherung der
weniger leitfähigen Phasen an diesen Oberflächenbereichen
des Gußteils erreicht wird.
Es wurde erfindungsgemäß erkannt, dass im Bereich der
Eindringtiefe eines elektromagnetischen Wechselfeldes eine
Kraftkomponente auf die weniger leitfähigen Phasen in
Richtung der Gussstückoberfläche gebildet wird, so dass
diese sich an Bereichen der Gussteiloberfläche anreichern.
Dies lässt sich physikalisch mit dem Eindringen des
elektromagnetischen Wechselfelds in die Schmelze und die
Auswirkungen der hierbei sich ergebenden elektrischen
Feldstärke E und magnetischen Feldstärke H bzw. Induktion B
und der aus dem Vektorprodukt der elektrischen Feldstärke
und der magnetischen Feldstärke H gebildeten
Energiestromdichte S (S = E × H) im Zusammenhang mit der
jeweils unterschiedlichen elektrischen Leitfähigkeit σ der
Phasen und der sie umgebenden Schmelze zumindest qualitativ
erklären. Diese Wirkung ist praktisch auf den Bereich der
Eindringtiefe des elektromagnetischen Wechselfelds
beschränkt, welche nach der Theorie proportional zum
Reziproken der Wurzel aus Frequenz, magnetischer
Permeabilität und elektrischer Leitfähigkeit ist
(δ = 1/√ (πfµσ)
Innerhalb dieser Eindringtiefe werden also die weniger
leitfähigen Partikel in Richtung auf die Oberfläche bewegt,
weil sie eine geringere abstoßende Kraft durch das
Wechselfeld erfahren als die stärker leitfähige umgebende
Schmelze. Hierdurch entsteht hinter der angereicherten
Oberflächenschicht mit erhöhter Konzentration der jeweils
betrachteten Phase eine Schicht mit demgegenüber deutlicher
Verarmung. Es wird auch darauf hingewiesen, dass der
Begriff der Gussteiloberfläche im weitesten Sinne zu
verstehen ist. Es kann sich hierbei um eine Bohrung, einen
Kanal oder dergleichen handeln.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung kann also bei gleicher
Ausgangsschmelze eine höhere Oberflächenkonzentration der
betreffenden Phase als bei einem bekannten Gießverfahren
erreicht werden.
Diese bewusst herbeigeführte Seigerung unter der Wirkung
elektromagnetischer Wechselfelder muss im wesentlichen im
noch flüssigen Zustand erfolgen. Wird der Anteil aus
Partikeln bzw. Vorausscheidungen und weiteren
Schmelzenanteilen zu groß, so lassen sich die Partikel
nicht mehr hinreichend leicht verschieben. Die festen
Phasen verkanten und behindern sich gegenseitig.
Diese örtlich eingeleitete Phasenbewegung unter
elektromagnetischer Feldeinwirkung benötigt auch Zeit. Die
Erstarrung darf daher nicht so rasch wie zum Beispiel beim
Druckguss erfolgen. Die üblichen Erstarrungszeiten im
Sandguss aber auch im Kokillenguss mit vorzugsweise
wärmedämmenden Schlichten erlauben im allgemeinen die
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Insoweit
erweist es sich auch als vorteilhaft, dass die Einstrahlung
des elektromagnetischen Wechselfelds in die Schmelze nicht
nur "Auftriebskräfte" erzeugt, sondern auch die Erzeugung
von Wärme mit sich bringt. Diese lokale Energiezufuhr
verzögert die Erstarrung in vorteilhafter Weise weiter.
Die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens erweist sich
als besonders vorteilhaft im Zusammenhang mit dem Vergießen
einer übereutektischen oder nah-eutektischen technischen
Aluminium-Silizium-Legierung, bei der die Silizium-
Vorausscheidungen, die sogenannten Silizium-Primärkristalle
die Phase geringerer elektrischer Leitfähigkeit bilden.
Auch intermetallische Phasen wie z. B. Ni2Al3 oder TiAl3
werden in AlSi-Legierungen vorausgeschieden und weisen eine
geringere elektrische Leitfähigkeit auf als flüssiges
Aluminium und werden daher ebenfalls an die Oberfläche
transportiert.
Bei der Schmelze kann es sich aber in ebenfalls
vorteilhafter Weise auch um eine Eisenschmelze handeln, bei
der Graphit- oder Zementit-Vorausscheidungen die Phase
geringerer elektrischer Leitfähigkeit bilden. Auch
Schwermetallschmelzen sowie Leicht- oder
Buntmetallschmelzen mit Partikeln oder Kurzfasern aus
Materialien mit niedrigerer elektrischer Leitfähigkeit als
die Restschmelze eignen sich zum Vergießen nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren.
Die Phase geringerer elektrischer Leitfähigkeit in der zu
vergießenden Schmelze kann auch von Granulatkörnen oder
auch von dispergierten SiC-Partikeln gebildet sein. In
vorteilhafter Weise kann die Phase geringerer elektrischer
Leitfähigkeit auch Fasern, wie zum Beispiel Al2O3, SiO2, C
oder Aluminiumsilikate (Al2O3) . (SiO2) umfassen.
Wie vorausgehend bereits erwähnt, wird die Schmelze mit
zunehmender Erstarrung insgesamt zäher. Vor allem das
Wachstum von Stengelkristallen, Dendriten oder Platten
behindert die Beweglichkeit der zu verschiebenden Partikel.
Auch im Bereich dünner Wandstärken beispielsweise im
Stegbereich zwischen Bohrungen eines Zylinderblocks führt
das "Aufschwimmen" der weniger leitfähigen Partikel sehr
rasch zu einer Verarmung, so dass es wünschenswert wäre,
wenn "aus der Tiefe" des Gussstücks weitere Phasen
nachgeliefert würden. Zur Lösung dieses Problems wird in
Weiterbildung der Erfindung von besonderer Bedeutung
vorgeschlagen, dass durch Einstrahlen eines magnetischen
Wanderfeldes, insbesondere zusätzlich zu dem
elektromagnetischen Wechselfeld ein tangentialer
Materialfluss im Bereich der Gussteiloberfläche erzeugt
wird. Hierdurch wird die Ausbildung großer Stengel- und
Plattenkristalle behindert, was sich in jedweder Hinsicht
als vorteilhaft erweist. Die erstarrende Schmelze bleibt
länger thixotrop. Die Beweglichkeit der zu verschiebenden
Phasen kann bis zu höheren Feststoffanteilen aufrecht
erhalten werden.
Das magnetische Wanderfeld kann, wie vorstehend erwähnt,
insbesondere zusätzlich aber auch unabhängig von
elektromagnetischen Wechselfeldern erzeugt und eingestrahlt
werden. Werden Felder mit unterschiedlicher Frequenz
verwendet, so wirken beide Felder unabhängig voneinander,
wobei aber beachtet werden muss, dass auch das Wanderfeld
eine Kraftwirkung auf die weniger leitfähigen Phasen in
Normalenrichtung haben kann. Die Lage der Feldvektoren des
Segregationsfeldes und des Wanderfeldes können
unterschiedliche Richtungen haben. Dies erlaubt eine
freiere Gestaltung der hierfür erforderlichen
Spulensysteme.
Die Ausgestaltung der Induktionsspulen kann mit aufwendiger
Sehnung wie bei größeren Drehstrommotoren oder aber nur aus
wenigen Teilspulen aufgebaut werden. Werden nur wenige
Teilspulen verwandt, so entstehen sogenannte
Oberwellenfelder. Mit steigender Ordnungszahl nimmt deren
Amplitude jedoch ab. Das Oberwellenfeld der dritten Ordnung
ist ein Drehfeld mit entgegengesetztem Drehsinn. Seine
Eindringtiefe in das Material ist deutlich niedriger als
diejenige des Grundfeldes. Daher bewirkt das Oberwellenfeld
nur eine Schwächung des oberfächenparallelen
Antriebs in unmittelbarer Nähe der Oberfläche der Schmelze
bzw. des hieraus gebildeten Gussstücks.
Um den apparativen Aufwand nicht zu groß werden zu lassen,
erweist es sich als vorteilhaft, die Erzeugung der
Drehfelder nicht mit einem 3-Phasensystem aus drei jeweils
um 120° zeitlich versetzten Stromleitersystemen, sondern
nur mit zwei um 90° zeitlich versetzten Systemen zu
arbeiten. Dies erlaubt den Einsatz eines einfacheren
Spulenaufbaus innerhalb der beengten Verhältnisse einer
Gießform. Zwar steigt der Anteil der Oberwellenfelder
hierdurch; dies wirkt sich aber auf die Ausbildung der
Anreicherungsschicht vorteilhaft aus.
Die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens erlaubt also
eine deutliche Verringerung der Konzentration der
verschleißfesten Phasen im übrigen Gussstück bzw. in der
Schmelze, wobei dennoch eine hohe Oberflächenkonzentration
der verschleißfesten Phasen erreicht werden kann. Dies
bringt Vorteile im Hinblick auf die Bearbeitbarkeit des
übrigen Gussstücks mit sich, aber auch die mechanischen
Kennwerte des Gussstücks werden hierdurch verbessert. Eine
Versprödung in Folge hoher Konzentrationen verschleißfester
harter Partikel kann damit auf die angereicherten
Oberflächenbereiche des Gussstücks beschränkt werden. Die
Dehnbarkeit und Zugfestigkeit des Grundmaterials kann den
Anforderungen entsprechend besser gewählt werden.
Werden teure Verstärkungsmaterialien, z. B. SiC eingesetzt,
so kann mit stärker "verdünnten" Schmelzen gearbeitet
werden, so dass die Herstellungskosten deutlich reduziert
werden können.
Mit der Erfindung wird auch Schutz begehrt für ein
Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 12, wonach
innerhalb der zu vergießenden Schmelze Phasen mit höherer
elektrischer Leitfähigkeit als das Metall der Restschmelze
vorgesehen sind und welches dadurch gekennzeichnet ist,
dass die Schmelze unter zumindest lokaler Einwirkung eines
elektromagnetischen Wechselfeldes zur Erstarrung gebracht
wird und dadurch eine Verarmung der Gusssteiloberfläche an
höher leitfähigen Phasen erreicht wird. Das Einstrahlen
elektromagnetischer Wechselfelder in derartige Schmelzen
drängt daher in entsprechender Weise feste Phasen mit
höherer elektrischer Leitfähigkeit von der Oberfläche weg.
Die Anwendung dieser Erfindungsvariante bietet sich
insbesondere bei Schmelzen mit verhältnismäßig geringer
elektrischer Leitfähigkeit an. Wenn hohe
Wechselfestigkeiten des herzustellenden Gussstücks
erwünscht sind, erweist sich das Verfahren als vorteilhaft,
da die Spannungen an der Oberfläche stets besonders hoch
sind und Risse üblicherweise von größeren Einlagerungen mit
abweichendem E-Modul ausgelöst werden, deren
Konzentrationen im Oberflächenbereich erfindungsgemäß
reduziert werden.
Nach einem weiteren Erfindungsgedanken kann mittels eines
zusätzlichen Induktionsfeldes in denjenigen Bereichen der
Kokille wo eine gezielte Partikelanreicherung erreicht
werden soll, durch Überlagern eines zusätzlichen
Wechselfelds mit deutlich höherer Frequenz eine zusätzliche
Erwärmung erreicht werden, ohne dass jedoch eine merkliche
zusätzliche Kraftwirkung hierdurch verursacht wird.
Zur Reduzierung der gegenseitigen Blockierung fester Phasen
im Zuge der erfindungsgemäß herbeizuführenden
Seigerungseffekte können auch Ultraschallfelder eingesetzt
werden.
Zum Gegenstand der Erfindung, für den Schutz begehrt wird,
gehört auch die Anwendung der erfindungsgemäßen Verfahren
zur Herstellung von Zylinderblöcken, Kolben, Bremsscheiben,
Bremstrommeln sowie Bremszylindern, Pumpengehäusen und
Lagerschalen (Ansprüche 13-19).
Bei Zylinderblöcken erweist es sich als besonders
vorteilhaft, wenn die Gussteiloberfläche im Bereich der
Laufflächen der Zylinderbohrung oder im Bereich der
Lagerstühle eine Anreicherung von Phasen mit niedrigerer
elektrischer Leitfähigkeit aufweisen.
Bei Kolben mussten seither extrem verschleiß- bzw.
thermisch beanspruchte Bereiche, wie zum Beispiel
Ringnutbereiche, der Feuersteg, die Kolbenbolzenbohrungen
oder Muldenkanten durch aufwendige Bearbeitung, wie z. B.
Aufschmelzlegieren von nickelhaltigen Legierungen oder
Beschichten, verbessert werden. Zur Herstellung von Kolben
aber auch Zylinderblöcken wurden auch infiltrierbare
Hohlkörper mit verschleißbeständigen Partikeln oder Fasern
eingesetzt, die dann mit einer untereutektischen Aluminium-
Silizium-Legierung infiltriert werden und so die
verschleißbeständigen Oberflächenbereiche bilden. Wird das
erfindungsgemäße Gießverfahren nunmehr zum Herstellen von
Kolben oder Zylinderblöcken angewandt, so kann in den
vorstehend erwähnten Bereichen eine Anreicherung von
Silizium, NiAl, TiAl erreicht werden, ohne dass die
diesbezügliche Konzentration der Restschmelze erhöht werden
muss.
Erfindungsgemäß hergestellte Bremsscheiben und
Bremstrommeln enthalten vorzugsweise SiC- oder Al2O3-
Partikel als verschleißmindernde Einlagerungen an den
Bremsflächen. Durch die vorgeschlagene Lösung kann die
Oberflächenkonzentration noch deutlich erhöht werden,
wodurch die sich hieraus ergebende lokal verstärkte
Sprödbrüchigkeit wegen der dahinterliegenden duktileren
Bereiche sich nicht negativ auswirkt.
Des Weiteren wird für eine Vorrichtung zum Durchführen des
erfindungsgemäßen Verfahrens mit den Merkmalen des
Anspruchs 20 Schutz in Anspruch genommen. Hiernach umfasst
die Gießkokille und/oder ein in die Kokille eingesetzter
Kern eine Spule zum Erzeugen des elektromagnetischen
Wechselfelds. Die Kokillenwand der Gießkokille ist
vorzugsweise aus einem nichtmagnetisierbaren Werkstoff mit
vorzugsweise niedriger elektrischer Leitfähigkeit
gefertigt. Hierfür hat sich ein austenitischer Chrom-
Nickel-Stahl, auf den eine Schutzschicht z. B. aus Keramik
oder Molybdän aufgebracht ist, als zweckmäßig erwiesen.
Zusätzlich ist durch Kombination magnetischer und nicht
magnetisierbarer Werkstoffe im Gießwerkzeug eine gezielte
Lenkung des Magnetfelds möglich, so dass bestimmte Bereiche
des Gussteils magnetisch abgeschirmt werden, während andere
ein entsprechend konzentrierteres Magnetfeld erfahren.
Um die Abschirmung des Magnetfeldes durch die Kokillenwand
weiter herabzusetzen, wird nach einem weiteren
Erfindungsgedanken vorgeschlagen, die Kokillenwand
senkrecht zu den dahinterliegenden Spulen mehrfach
geschlitzt auszubilden, damit das elektromagnetische
Wechselfeld möglichst umgeschwächt zur Schmelze gelangen
kann.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der zeichnerischen Darstellung und
nachfolgenden Beschreibung des erfindungsgemäßen Verfahrens
anhand einiger Anwendungsbeispiele. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1A eine perspektivische Darstellung eines
Kokillenwandabschnitts einer
Kokillengießvorrichtung;
Fig. 1B eine Wicklung zur Erzeugung eines
elektromagnetischen Wechselfelds zur
Beaufschlagung des Kokillenwandabschnitts nach
Fig. 1A;
Fig. 2A eine Draufsicht auf eine in eine
gießformeinsetzbare Vorrichtung zur Herstellung
einer Zylinderbohrung;
Fig. 2B einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung nach
Fig. 2A
Fig. 1A zeigt einen Kokillenwandabschnitt 2, der aus einem
wendelförmig gewickelten und im Querschnitt
rechteckförmigen Hohlprofil 4 gebildet ist. Das Hohlprofil
4 ist von einem Kühlmedium durchströmbar, was durch die
Anschlussstücke 6, 8 angedeutet ist. Die einzelnen
Wendelgänge liegen nicht aneinander an, sondern es ist ein
Spalt oder Schlitz 12 zwischen ihnen ausgebildet, der von
einer keramischen Masse 14 ausgefüllt ist, die auch eine
innere Beschichtung 16 des Kokillenwandabschnitts 2 bildet.
Im Bereich dieser Spalte 12 ist die Kokillenwand für ein
einzustrahlendes elektromagnetisches Wechselfeld ideal
durchlässig.
Um den Kokillenwandabschnitt 2 herum ist die in Fig. 1B
dargestellte Wicklung 20 positionierbar. Diese Wicklung 20
entspricht einer Drehstromstatorwicklung mit vergleichbarem
Aufbau wie bei einem Asynchronmotor. Die Spulenpakete sind
nur angedeutet.
Die Fig. 2A und 2B zeigen eine in eine Gießform
einsetzbare Vorrichtung 30 zur Herstellung einer
Zylinderbohrung. Die zu vergießende Schmelze gelangt daher
an die Umfangsfläche 32 der Vorrichtung 30, welche von
einer Keramikbeschichtung 34 der Umfangsflächen von in
Längsrichtung verlaufenden Hohlprofilkörper 36 gebildet
ist. Diese Hohlprofilkörper 36 sind in Umfangsrichtung
voneinander geringfügig beabstandet angeordnet, so dass
zwischen ihnen jeweils ein Spalt 38 verbleibt, der von der
keramischen Beschichtungsmasse 34 ausgefüllt ist.
Die jeweiligen Hohlprofilkörper 36 bilden einerseits einen
längsverlaufenden Kühlmittelkanal 40, sie dienen aber auch
als stromführende Wicklung zur Erzeugung eines
elektromagnetischen Wechselfelds. Mit den Buchstaben R, S
und T wird eine Schaltungsanordnung für 3-phasigen
Drehstrom für drei Polpaare mit insgesamt 18
palisadenartigen Hohlkörperprofilleitern angedeutet. Die
mit " ' " bezeichneten Phasen sind um 180° elektrisch
versetzt und bilden die jeweilige Gegenphase. An zentraler
Stelle 42 sind die Leiter zusammengeführt. Dort ist der
Sternpunkt des 3-phasigen Drehstromanschlusses.
Der Blindleistungsbedarf der Anordnung wird durch permable
Ringkörper aus Ferrit reduziert.
Claims (24)
1. Verfahren zum Vergießen einer Schmelze bei
verhältnismäßig geringer Erstarrungsgeschwindigkeit,
wie insbesondere Schwerkraftkokillengießverfahren,
Sandgießverfahren, Niederdruckgießverfahren oder
Zwischenformen dieser Verfahren, wobei die Schmelze
Phasen, wie Vorausscheidungen von Kristallen oder
Partikel oder Kurzfasern, mit niedrigerer elektrischer
Leitfähigkeit als das Metall der Restschmelze
aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelze
unter lokaler Einwirkung eines
elektromagnetischen Wechselfeldes zur Erstarrung
gebracht wird, dass dabei das elektromagnetische
Wechselfeld in einen Oberflächenbereich einer von der
Frequenz des Wechselfelds und der Leitfähigkeit der
Schmelze abhängigen Eindringtiefe eindringt und
dadurch eine Anreicherung der weniger leitfähigen
Phasen an diesen Oberflächenbereichen des Gußteils
erreicht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schmelze eine übereutektische Aluminium-
Silizium-Legierung ist, bei der die Silizium-
Vorausscheidungen die Phase geringerer elektrischer
Leitfähigkeit bilden.
3. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelze eine
Eisenschmelze ist, bei der Graphit- oder
Zementitvorausscheidungen die Phase geringerer
elektrischer Leitfähigkeit bilden.
4. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelze eine
Schwermetallschmelze ist.
5. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelze eine Leicht-
oder Buntmetallschmelze mit Partikeln oder Kurzfasern
aus Materialien mit niedrigerer elektrischer
Leitfähigkeit als die Restschmelze ist.
6. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Phase geringerer
elektrischer Leitfähigkeit Granulatkörner umfasst.
7. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Phase geringerer
elektrischer Leitfähigkeit von dispergierten SiC-
Partikel gebildet ist.
8. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Phase geringerer
elektrischer Leitfähigkeit Fasern umfasst, wie z. B.
Al2O3, SiO2, C oder Aluminiumsilikate (Al2O3) (SiO2).
9. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass durch Einstrahlen eines
magnetischen Wanderfeldes ein tangentialer
Materialfluß im Bereich der Gußteiloberfläche erzeugt
wird.
10. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das magnetische
Wanderfeld zusätzlich und unabhängig von
elektromagnetischen Wechselfeldern erzeugt und
eingestrahlt wird.
11. Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass unter Anwendung von
Wanderfeldern in Form von Drehfeldern
verschleißmindernde Phasen mit geringerer elektrischer
Leitfähigkeit in den Stegbereich zwischen zwei
Bohrungen gebracht werden.
12. Verfahren zum Vergießen einer Schmelze bei langsamer
Erstarrungsgeschwindigkeit, wie insbesondere
Schwerkraftkokillengießverfahren, Sandgießverfahren,
Niederdruckgießverfahren oder Zwischenformen dieser
Verfahren, wobei die Schmelze Phasen, wie
Vorausscheidungen von Kristallen oder Partikel oder
Kurzfasern, mit höherer elektrischer Leitfähigkeit als
das Metall der Restschmelze aufweist, dadurch
gekennzeichnet, dass die Schmelze unter
lokaler Einwirkung eines elektromagnetischen
Wechselfeldes zur Erstarrung gebracht wird, dass dabei
das elektromagnetische Wechselfeld in einen
Oberflächenbereich einer von der Frequenz des
Wechselfelds und der Leitfähigkeit der Schmelze
abhängigen Eindringtiefe eindringt und dadurch eine
Verarmung dieses Oberflächenbereichs des Gußteils an
höher leitfähigen Phasen erreicht wird.
13. Anwendung des Verfahrens nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1-12 zum Herstellen von Zylinderblöcken.
14. Anwendung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
dass in der Gußteiloberfläche im Bereich der
Laufflächen eine Anreicherung von Phasen mit
niedrigerer elektrischer Leitfähigkeit erreicht wird.
15. Anwendung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch
gekennzeichnet, dass in der Gußteiloberfläche im
Bereich der Lagerstühle des Zylinderblocks eine
Anreicherung von Phasen mit niedrigerer elektrischer
Leitfähigkeit erzeugt wird.
16. Anwendung des Verfahrens nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1-12 zur Herstellung von Kolben.
17. Anwendung des Verfahrens nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1-12 zur Herstellung von Bremsscheiben,
wobei vorzugsweise SiC-Partikel als
verschleißmindernde Einlagerungen an den Bremsflächen
angereichert werden.
18. Anwendung des Verfahrens nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1-12 zur Herstellung von Bremstrommeln.
19. Anwendung des Verfahrens nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1-12 zur Herstellung von Pumpengehäusen.
20. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem
oder mehreren der Ansprüche 1-12 mit einer
Gießkokille, dadurch gekennzeichnet, dass der
Gießkokille eine Spule zum Erzeugen des
elektromagnetischen Wechselfelds zugeordnet ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
dass die Kokillenwand aus nicht magnetisierbarem
Werkstoff gefertigt ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch
gekennzeichnet, dass in die Kokille ein Kern mit
einem Leiter eingesetzt ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 20, 21 oder 22, dadurch
gekennzeichnet, dass der Werkstoff ein austenitischer
Chrom-Nickelstahl ist, auf den eine Schutzschicht,
z. B. aus Keramik oder Molybdän, aufgebracht ist.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kokille im Bereich
der Spule senkrecht zur Spulenebene geschlitzt
ausgebildet ist.
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| DE19809631A Expired - Fee Related DE19809631C1 (de) | 1998-03-06 | 1998-03-06 | Verfahren und Vorrichtung zum Vergießen einer Schmelze sowie danach hergestellte Gussstücke |
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