DE19808218A1 - Antriebsvorrichtung mit einem Exzentergetriebe zur Definition einer Winkelausgangsstellung - Google Patents
Antriebsvorrichtung mit einem Exzentergetriebe zur Definition einer WinkelausgangsstellungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Antriebseinrichtung mit einem
Elektromotor, bei der über ein Getriebe eine Anordnung, ins
besondere ein Garagentor, bewegt wird. Bei solch einer An
triebseinrichtung muß verhindert werden, daß der Motor da
durch beschädigt wird, daß das Garagentor gegen einen Wider
stand läuft. Es ist daher notwendig, die Stromversorgung des
Elektromotors in einer bestimmten Lage des Garagentors
selbsttätig abzuschalten. Hierzu muß eine Zuordnung zwischen
der Anzahl der Umdrehungen des Getrieberades oder der Motor
welle selbst und der jeweiligen Lage des Garagentors beste
hen.
Um diese Zuordnung zu erreichen, ist bereits vorgeschlagen
worden, die Abtriebswelle des Getriebes mit einem Exzenter
getriebe zu verbinden, das aus einem direkt von der Ab
triebswelle angetriebenen Getrieberad mit Außenverzahnung
und einem exzentrisch angeordneten zweiten Getrieberad mit
Innenverzahnung besteht. Dieses angesetzte Exzentergetriebe
arbeitet dermaßen, daß zwei bestimmte Punkte auf dem Umfang
der beiden Getrieberäder des Exzentergetriebes nach einer
größeren Anzahl Umdrehungen der Getriebezahnräder immer mit
einander fluchten. Dies kann beispielsweise nach jeweils 13
Umdrehungen der Fall sein. Dabei sind die beiden miteinander
fluchtenden Punkte mit zwei Ausnehmungen versehen, die dann
nach zum Beispiel jeweils 13 Umdrehungen ebenfalls mitein
ander fluchten. Ein Schalter wird immer nur dann betätigt,
wenn die beiden Ausnehmungen miteinander fluchten, also zu
einer ganz bestimmten Stellung des Exzentergetriebes und
damit einer bestimmten Stellung der Abtriebswelle. Dieser
Schaltpunkt des Schalters wird als Ausgangslage für die Be
rechnung der Stellung des Garagentors verwendet. Ab dieser
Ausgangslage kann man die von dem Getrieberad oder (um eine
noch größere Genauigkeit zu erreichen) die von der Motorwel
le zurückgelegte Anzahl von Umdrehungen festhalten, um je
weils eine Aussage über die genaue Stellung des Garagentors
zu haben. Ist aber die jeweilige Stellung des Garagentors
bekannt, so kann auch in einem geeigneten Zeitpunkt das Gar
agentor abgeschaltet werden, etwa indem man nach einer be
stimmten Anzahl von Umdrehungen der Motorwelle den Strom
kreis zu dem Elektromotor unterbricht.
Nachteilig bei den schon vorgeschlagenen Anordnungen ist es,
daß man das Exzentergetriebe und die Anschlußschaltung für
ein Hall-Element zur Messung der Motorumdrehungen (bzw. Um
drehungen des Getrieberades) in Form von speziellen Kompo
nenten an die Antriebseinrichtung, insbesondere den Getrie
bedeckel, anfügen muß.
Die vorliegende Erfindung geht daher aus von einer Antriebs
einrichtung der sich aus dem Oberbegriff des Anspruchs 1
ergebenden Gattung. Aufgabe der Erfindung ist es, eine der
artige Antriebseinrichtung hinsichtlich Aufbau und Montage
zu vereinfachen.
Die Aufgabe wird durch die sich aus dem kennzeichnenden Teil
des Anspruchs 1 ergebende Merkmalskombination gelöst. Die
Erfindung besteht im Prinzip also darin, das Exzentergetrie
be in die Antriebseinrichtung zu integrieren. Dies geschieht
dadurch, daß eines der beiden Zahnräder des Exzentergetrie
bes unmittelbar mit dem Getrieberad der Untersetzung vereint
ist. Hierdurch werden Bauteile gespart, denn es muß kein
gesondertes Exzentergetrieberad hergestellt und eingebaut
werden sowie spezielle Lagerstellen hierfür vorgesehen wer
den. Weiterhin kann sich auch die Montage des zweiten Ge
trieberades dadurch vereinfachen, daß das Exzentergehäuse
mit dem zweiten Zahnrad einfach auf den Getriebedeckel von
außen angesetzt wird. Das kann beispielsweise durch Verra
sten aber auch durch Vergießen geschehen. Es ist daher denk
bar, das Getriebegehäuse mit dem zweiten Zahnrad erst zu
bestücken und dann die Einheit an dem Deckel zu befestigen.
Eine besonders einfache Lösung erhält man aber durch die
Anwendung der Merkmale nach Anspruch 2. Danach wird das Ex
zentergetriebegehäuse selbst noch einmal geteilt, so daß der
dem Deckel zugewandte Abschnitt des Gehäuses einstückig mit
dem Deckel vergossen werden kann. Will man die Antriebsein
heit auch für andere Zwecke verwenden außer zum Antrieb von
Garagentoren, so muß der Getriebedeckel auch ohne Exzenter
getriebe zur Verfügung stehen. Da der Deckel in einfachster
Form aus Blech gefertigt ist, empfiehlt sich hier in Weiter
bildung der Erfindung die Merkmalskombination nach Anspruch
3. Mit anderen Worten: der Gehäuseblock wird aus Kunststoff
gefertigt und dabei an den Getriebedeckel angerastet oder
auf diesen aufgespritzt. Der Getriebeblock kann aber auch
durch eine Thermoverformung mit dem Deckel unlösbar verbun
den werden, indem beispielsweise Kunststoffansätze durch
zugeordnete Öffnungen in den Deckel ragen, die anschließend
nietenartig durch Verformung und Druck verformt werden.
Um eine möglichst einfache Lagerung für die Getriebewelle
des Übersetzungsgetriebes zu erhalten, wird in Weiterbildung
der Erfindung die Merkmalskombination nach Anspruch 4 vor
geschlagen. Dabei ragt die mit dem zweiten Zahnrad des Ex
zentergetriebes versehene Getriebewelle durch das Blech des
Getriebegehäuses in eine Ausnehmung in dem Getriebeblock des
Exzentergetriebes, auf den eine Kappe aufgerastet wird. Die
Kappe ist mit einer im wesentlichen zylinderförmigen Aus
nehmung versehen, die ein Gleitlager für das freie Ende der
Getriebewelle bildet. Auf diese Weise ist es möglich, bei
abgenommenem Deckel den mit dem Getriebedeckel verbundenen
Getriebeblock des Exzentergetriebes von außen her mit dem
zweiten Exzenterzahnrad zu bestücken und danach die Kappe
aufzurasten. In den Getriebeblock kann auch gleichzeitig
noch ein Mikroschalter mit eingebaut werden, welcher durch
das Exzentergetriebe wie weiter oben schon erläutert betä
tigt wird, wodurch hier eine bestimmte Lage des Garagentors
beim Schalten des Mikroschalters erkennbar wird. In den Ge
triebeblock des Exzentergetriebes können noch Führungsstifte
in Einbaurichtung des Mikroschalters (in der Regel senkrecht
zum Getriebedeckel) abstehen, denen entsprechende Löcher in
dem Mikroschalter zugeordnet sind, so daß durch eine Klemm
verbindung der Mikroschalter in dem Getriebeblock an vor
gegebener Stelle gehalten werden kann.
Wie weiter oben schon erläutert, läßt sich durch das Exzen
tergehäuse zwar feststellen, daß das Lagertor augenblicklich
eine ganz bestimmte Lage einnimmt, es muß aber weiterhin
sichergestellt werden, daß ausgehend von dieser Lage das
Garagentor nur um bestimmte Strecken in beiden Richtungen
weiterbewegt werden darf. Dies wird beispielsweise durch
Zählung der nach dem genannten Schaltpunkt durch die Motor
welle durchgeführten Umdrehungen erreicht. Dabei wird bei
spielsweise mit der Motorwelle ein Magnet verbunden, der von
einem im Bereich des Deckels angeordneten Hall-Element abge
tastet wird. In diesem Fall empfiehlt sich in Weiterbildung
der Erfindung die Anwendung der Merkmalskombination nach
Anspruch 6. Es wird also nicht nur der Getriebeblock des
Exzentergetriebes, sondern auch noch das Sensorgehäuse
selbst aus Kunststoff an den Deckel angefügt. Dabei kann das
Sensorgehäuse ebenfalls wieder aus einem Sensorgehäuseblock
und einer Sensorgehäusekappe bestehen, die durch Rasten mit
einander verbunden werden. Der Vorteil ergibt sich wiederum
dadurch, daß der Block mit dem Deckel einstückig vereint
bzw. mit diesem vergossen sein kann und daß eine Bestückung
von außen ebenso wie bei dem zweiten Exzenterzahnrad möglich
ist. In dem vorliegenden Falle kann eine Leiterplatte von
außen eingefügt werden, die sowohl Steckerstifte als auch
den Hall-Sensor trägt. Dabei empfiehlt sich insbesondere die
Merkmalskombination nach Anspruch 7. Das Sensorgehäuse kann
durch entsprechende Öffnungen in dem Getriebedeckel mit die
sem wiederum vergossen sein. Eine besonders einfache Lösung
ergibt sich aber durch Anwendung der Merkmale nach Anspruch
9. Danach werden das Sensorgehäuse und das Exzentergetrie
begehäuse einstückig miteinander vereint. Dies kann dadurch
geschehen, daß das gemeinsame Gehäuse anfangs mit den ent
sprechenden Baugruppen (Exzentergetrieberad, Leiterplatte
und ähnliches) bestückt und danach mit dem Getriebedeckel
vereint wird, oder aber indem nur die entsprechenden Getrie
beblöcke miteinander einstückig mit dem Deckel vergossen
werden und eine oder zwei Gehäusekappen vorgesehen sind, die
nach dem Bestücken von außen das Gehäuse verschließen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend an
hand der Zeichnung erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine an sich bekannte Antriebseinrichtung mit Elek
tromotor und Untersetzungsgetriebe,
Fig. 2 einen von außen gesehenen Deckel des Übersetzungs
getriebes,
Fig. 3 den Deckel nach Fig. 2 von innen gesehen mit ange
deuteter Kontur des von außen befestigten Gehäuses
für Exzentergetriebe und Hall-Sensor,
Fig. 4 die Ansicht des Deckels nach Fig. 3 von außen gese
hen,
Fig. 5 den Deckel nach Fig. 4 in geschnittener Seitenan
sicht,
Fig. 6 eine Kappe für den Getriebeblock nach Fig. 5 und
Fig. 7 die Kappe nach Fig. 6 in geschnittener Seiten
ansicht,
Fig. 8 in geschnittener Darstellung das Getrieberad mit
angegossenem Exzentergetriebe.
In Fig. 1 wird die Rotorwelle 2 eines Elektromotors 1 aus
dem Gehäuse 1 des Elektromotors herausgeführt. Das freie
Ende der Rotorwelle 2 ist mit einem Schneckenrad 3 versehen,
welches ein Getrieberad 4 mit Außenverzahnung antreibt. Die
Welle 7 des Getrieberades 4 ist in dem Getriebegehäuse 6
gelagert. Das Getrieberad selbst ist mit Magneten S, N verse
hen, deren Drehwinkellager durch einen gehäusefest angeord
neten Hall-Sensor 8 überwacht wird. Die anzutreibende An
ordnung, beispielsweise ein Garagentor, wird durch die Ab
triebswelle 7 des Getriebes mittelbar oder unmittelbar an
getrieben.
Fig. 2 zeigt nun einen Getriebedeckel 9, wie er beispiels
weise für das Gehäuse 6 gemäß der Erfindung Anwendung finden
könnte. Der Gehäusedeckel 9 besitzt eine Durchbrechung 10,
durch welche der Abtrieb des Getrieberades 4 vorgenommen
werden kann. Über entsprechende Schraublöcher ist der Ge
triebedeckel 9 mit dem Gehäuse 6 verschraubbar.
Für die Erfindung wichtig ist nun, daß auf den Deckel 9, wie
in Fig. 3 angedeutet, ein Getriebeblock 11 eines Exzenter
getriebes unlösbar befestigt ist. In Fig. 3, das den Deckel
9 vom Getriebeinneren gesehen zeigt, ist der hinter dem Dec
kel sitzende Getriebeblock 11 mit dem Deckel vergossen. Es
sind aber auch andere Befestigungsmöglichkeiten denkbar, wie
beispielsweise Verkleben, Vernieten oder nietähnliche Ther
moverbindungen mit Kunststoffstiften, die durch Deckelöff
nungen ragen.
Gegenüber der Durchbrechung versetzt ist in dem Getriebe
block eine zylinderförmige Ausnehmung 12 eingearbeitet, in
der ein nicht dargestelltes zweites Getrieberad eines Exzen
tergetriebes über seine äußere Mantelfläche gleitend gela
gert ist. Das zweite Exzenterrad besitzt eine Innenverzah
nung, während das auf der Welle 7 des Getrieberades befe
stigte erste Exzenterzahnrad eine Außenverzahnung besitzt.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist die Drehachse M der Welle 7
gegenüber der Drehachse E des zweiten Exzenterzahnrades ört
lich versetzt.
In Fig. 3 sind weiterhin sechs Ansätze 13 angedeutet, die
von dem Getriebeblock 11 durch entsprechende Öffnungen in
dem Gehäusedeckel 9 ragen und durch Formschluß gehalten wer
den. Von dem Getriebeblock 9 gehen weiterhin zwei angegosse
ne Haltestifte 14 in einer von dem Betrachter abgewandten
Richtung ab, die einen zum Betrachter hin eingefügten Mikro
schalter 15 aufnehmen und halten, welcher wie weiter oben
schon beschrieben, in an sich bekannter Weise mit dem Exzen
tergetriebe zur Bestimmung einer Ausgangsdrehlage zusammen
arbeitet.
In den Gehäuseblock 11 ist weiterhin noch eine Kammer 16
eingearbeitet, die eine Leiterplatte 17 aufnimmt. Die nicht
näher dargestellte Leiterplatte 17 trägt in vom Betrachter
abgewandter Richtung Anschlußstifte und in zum Betrachter
hin gewandter Richtung einen Hall-Sensor, der durch eine
Sensoröffnung 18 in den Deckel ragt und Magnetfeldänderungen
im Inneren des Motorgehäuses oder des Getriebegehäuses fest
zustellen vermag.
In Fig. 4 ist die in Fig. 3 angedeutete Konstellation von
außen auf das Getriebe gerichtet dargestellt.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt längs der Mittellinie des Deckels
in Fig. 5. Dabei ist die Kammer 16 gut zu erkennen, in wel
che die Leiterplatte eingefügt wird. In der zylinderförmigen
Ausnehmung 12 wird das nicht dargestellte zweite Exzenter
zahnrad mit Innenverzahnung eingefügt, welches mit einem
ersten Exzenterzahnrad zusammenwirkt, das sich um die Mit
telachse M dreht und welches einstückig mit der nicht dar
gestellten Welle 7 beispielsweise durch Vergießen vereint
ist. Das zweite Exzenterzahnrad besitzt an seiner äußeren
Kontur eine Ausnehmung, die mit einer Ausnehmung eines Ring
bundes an der Getriebewelle derart zusammenwirkt, daß beim
Fluchten dieser beiden Ausnehmungen der Stößel des Mikro
schalters 15 in die gemeinsame Öffnung hineinfahren kann und
so der Schalter 15 anzeigt, daß die für die Lagebestimmung
des Garagentors wichtige Ausgangslage der Welle von ihr ge
rade erreicht wurde.
Der Ringbund füllt den in Fig. 5 angedeuteten Bohrungsabsatz
19 aus.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist es somit möglich, das zweite
Exzenterzahnrad und die Leiterplatte von außen in den Gehäu
seblock 11 zu bestücken. Anschließend muß dann der Gehäuse
block durch eine Kappe 20 rastend verschlossen werden, wie
sie in den Fig. 6 und 7 in zwei verschiedenen Ansichten ge
zeigt ist. Die Kappe trägt insbesondere eine zylinderförmige
Ausnehmung 21, die als Gleitlager für die Welle 7 dient,
nachdem die Kappe 20 auf den Gehäuseblock 11 auf gerastet
wurde. Damit verschließt die Kappe sowohl den bestückten
Gehäuseblock und hat gleichzeitig die Funktion eines Gleit
lagers.
In Fig. 8 ist das Getriebegehäuse 6 geschnitten dargestellt.
Das Getriebezahnrad 4 ist einerseits im Gehäuse 6 und ande
rerseits in dem Gehäusedeckel 9 gleitend gelagert. Das Ge
triebezahnrad 4 wird über seine Außenverzahnung 5 durch eine
nicht erkennbare Rotorwelle 2 angetrieben, welches sich um
die Drehachse 25 dreht, wobei die Rotorwelle wiederum die
Ausgangswelle des antreibenden Motors ist. Auf dem Gehäuse
deckel 9 sitzt der Getriebeblock 11, der eine Kammer 16 auf
weist, in die eine Leiterplatte 17 von außen angefügt ist.
Die Leiterplatte 17 trägt an ihrem dem Kammerboden zugewand
ten Ende einen Hallsensor 8, der mit Magneten 26 zusammen
wirkt, welche durch die Rotorwelle 2 des Motors um die
Drehachse 25 gedreht werden. Da der Hallsensor 8 durch eine
Ausnehmung 18 in den Boden der Kammer 16 ragt, wird der Ma
gnetstrom nicht durch die Wand des Getriebeblocks 11 ge
stört. Aus Fig. 8 ist zu erkennen, wie von der Leiterplatte
17 Stecker 27 abgehen, die Stromzuführung und Signalzufüh
rung für das Hallelement 8 bilden.
Neben dem Getrieberad 4 sitzt auf der Getriebewelle noch ein
Exzenterzahnrad 28, welches mit seiner Außenverzahnung auf
die Innenverzahnung eines zweiten Zahnrades 29 eines so ge
bildeten Exzentergetriebes einwirkt. Das zweite Zahnrad 29
grenzt an einen Ringbund 30 auf dem Getrieberad 4 an, wobei
im Bereich der Grenzfläche des Ringbundes und des zweiten
Zahnrades an deren jeweiliger Mantelfläche Ausnehmungen ver
sehen sind, die miteinander fluchten können. In diesem Fall
kann der sich zu beiden Seiten der Grenzfläche erstreckende
Stößel 32 des Microschalters 15 in die miteinander fluchten
den Ausnehmungen eintauchen und so durch elektrische Kon
taktgabeanzeigen, das Getrieberad 4 und zweites Zahnrad 29
eine ganz bestimmte Winkelstellung einnehmen, die einer de
finierten Ausgangsstellung des zu befördernden Gegenstandes,
insbesondere des Garagentores einnimmt.
Der Microschalter 15 ist ebenfalls in dem Getriebeblock 11
gelagert. Eine Kappe 20 kann auf den Getriebeblock 11 aufge
setzt und mit diesem verrastet werden. Dabei bildet die Kap
pe gleichzeitig auch das Gleitlager für die Welle 7 des Ge
trieberades 4. Die Welle 7 besitzt eine Durchgangsbohrung 33
mit Längsriefen, in die eine Abtriebswelle zum Antrieb des
Garagentors eingesetzt werden kann, die durch Formschluß mit
dem Getrieberad 4 verbunden ist.
Claims (9)
1. Antriebseinrichtung, die durch einen Elektromotor (1)
über ein Getriebe (3, 4, 7) eine zu bewegende Anordnung,
insbesondere Garagentor, um einen vorgebbaren Weg be
fördert, wobei die Umdrehungen der Motorwelle (2) oder
eines von dem Motor angetriebenen Getrieberades (4) ge
messen werden und nach Erreichen einer vorgegebenen Zahl
von Umdrehungen der Motor stillgesetzt wird und wobei
über ein an die Motorwelle (2) oder das Getrieberad (4)
angekoppeltes Exzentergetriebe (12) ein Schaltpunkt de
finiert wird, bei dem die Anordnung eine definierte Lage
einnimmt und von dem ausgehend die die zur Beförderung
der Anordnung benötigten Umdrehungen des Motors oder des
Getriebes gezählt werden, dadurch gekennzeichnet, daß
ein von außen verzahntes erstes Zahnrad des Exzenter
getriebes auf der Welle des Getrieberades (4) sitzt,
während ein innen verzahntes zweites Zahnrad in einer
zylinderförmigen Ausnehmung (12) eines Exzentergehäuses
(11, 20) gelagert ist, welches an dem Getriebedeckel (9)
des Getriebegehäuses (6) für das Getrieberad (4) von
außen ansetzbar ist.
2. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Exzentergetriebegehäuse (11, 20) aus
einem an dem Getriebedeckel (9) befestigten Gehäuseblock
(11) und eine diesen verschließende Kappe (20) gebildet
ist.
3. Antriebseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Gehäuseblock (11) und die Kappe (20)
aus Kunststoff und der Getriebedeckel (9) aus Blech ge
fertigt sind.
4. Antriebseinrichtung nach einem der vorangegangenen An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (7) des
Getrieberades (4) durch eine erste Öffnung (10) durch
den Getriebedeckel (9) in das Exzentergetriebegehäuse
(11, 20, 12) ragt und das freie Wellenende der Welle (7)
in der Kappe (20) gleitend gelagert ist.
5. Antriebseinrichtung nach einem der vorangegangenen An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Getriebeblock
(11) mit dem Getriebedeckel (9) vergossen ist.
6. Antriebseinrichtung nach einem der vorangegangenen An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Getriebedec
kel (9) ein Sensorgehäuse (16) aus Kunststoff durch Ver
gießen angefügt ist, welches eine Leiterplatte (17) auf
nimmt, die den Sensor sowie dessen Anschlußstecker (27)
trägt.
7. Antriebseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Sensor (16, 17) ein Hall-Sensor ist,
der durch mindestens einen mit der Motorwelle (2) des
Elektromotors (1) verbundenen Magneten (26) angesteuert
wird.
8. Antriebseinrichtung nach einem der vorangegangenen An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Sensorgehäuse
(16) in eine zweite Öffnung im Getriebedeckel (9) einge
fügt ist und einen Durchbruch (18) besitzt, durch wel
chen das Hall-Element Zugang zu dem Innenraum des Ge
triebes hat.
9. Antriebseinrichtung nach einem der vorangegangenen An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Getriebeblock
(11) und das Sensorgehäuse (16) einstückig miteinander
verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808218A DE19808218A1 (de) | 1998-02-27 | 1998-02-27 | Antriebsvorrichtung mit einem Exzentergetriebe zur Definition einer Winkelausgangsstellung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19808218A DE19808218A1 (de) | 1998-02-27 | 1998-02-27 | Antriebsvorrichtung mit einem Exzentergetriebe zur Definition einer Winkelausgangsstellung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE19808218A1 true DE19808218A1 (de) | 1999-09-02 |
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ID=7859049
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| DE19808218A Ceased DE19808218A1 (de) | 1998-02-27 | 1998-02-27 | Antriebsvorrichtung mit einem Exzentergetriebe zur Definition einer Winkelausgangsstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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