DE19808590A1 - Beatmungsanfeuchter - Google Patents
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Description
Während der künstlichen Beatmung von Erwachsenen und Neugebore
nen wird die natürliche Erwärmung und Befeuchtung des Atemgases
innerhalb der oberen Atemwege (Nase, Rachen, Bronchien) durch
einen Beatmungsschlauch (Tubus) überbrückt. Die heutigen Beat
mungsgeräte liefern selbst nur trockene und kalte Luft bzw. ein
trockenes und kaltes Sauerstoff-Luftgemisch. Der Patient würde
bei einer dauerhaften maschinellen Beatmung austrocknen. Bei den
Früh- und Neugeborenen kommt noch hinzu, daß diese Patienten
durch die damit verbundene Verdunstungsleistung in ihrer Wärme
bilanz stark beeinflußt werden und auskühlen können.
Weiterhin kommt erschwerend hinzu, daß die natürliche bakteriel
le Schutzfunktion der oberen Atemwege ausgeschaltet ist. Keime,
die sich in den Beatmungsschläuchen befinden, würden ungehindert
direkt in die Lunge gefördert werden, was gerade bei den in
ihren Abwehrsystemen eingeschränkten, kranken Patienten zu le
bensbedrohlichen Zuständen führen kann.
Deshalb kommt der hygienischen Aufbereitung der Atemwege durch
einen Atemluftbefeuchter (Beatmungsanfeuchter) eine hohe Bedeu
tung zu.
Heute im allgemeinen verwendete Beatmungsanfeuchter (wie zum
Beispiel in der DE 195 08 803 A1 beschrieben) benutzen eine Be
feuchtungskammer, in der erwärmtes Wasser auf einer großen Ober
fläche verteilt wird. Über diese Oberfläche wird das Atemgas
geleitet. Während des Kontaktes mit dem Wasser wird das Atemgas
erwärmt und befeuchtet. Dieses System bleibt nicht steril, weil
es sowohl mit der Umgebungsluft als auch mit zurücklaufendem
Kondenswasser des Inspirationsschlauches in Verbindung steht.
Außerdem hat dieses System eine zu große Compliance, was den
Einsatz gerade bei Früh- und Neugeborenen erschwert. Dem Wunsch
nach einer Integration des Beatmungsanfeuchters in das Beat
mungsgerät steht die Größe der Befeuchtungskammer entgegen,
ebenso seine lageabhängige Funktion.
Der in der DE 196 21 541 C1 beschriebene Beatmungsanfeuchter
weist einen Membrananfeuchter mit einem Hohlfasermodul auf, der
die gewünschte Sterilität des Wassers über lange Zeit erhält und
auch nur eine sehr kleine Baugröße hat. Nachteilig ist, daß der
Beatmungswiderstand nicht zu vernachlässigen ist; er liegt bei
2 mbar bei einer Atemgasströmung von 60 l/min. Der Beatmungs
widerstand ist besonders in dem Fall von Bedeutung, wenn das
Beatmungsgerät versagt und der Patient spontan über eine Not
beatmungseinrichtung versorgt werden muß. Zu hohe Atemwiderstän
de können von dem Patienten nicht überbrückt werden. Ein weite
rer Nachteil dieses Beatmungsanfeuchters ist, daß das Hohlfaser
modul auf der Beatmungsgasseite eine feuchte Oberfläche hat, die
nach einiger Zeit verkeimen kann. Deshalb müssen diese Beat
mungsmodule regelmäßig gereinigt und sterilisiert oder komplett
als Einwegteile ausgetauscht werden. Das führt bei diesen Syste
men zu entsprechend hohen Betriebskosten.
Eine weitere Möglichkeit, das Atemgas zu befeuchten, ist in der
DE 43 03 645 C2 beschrieben. Dabei wird ein gesintertes Material
in ein Wasserbad mit konstantem Wasserniveau gestellt und be
heizt. Das Atemgas streicht an dem Sintermaterial vorbei, er
wärmt sich und wird angefeuchtet. Dieses System ist für die An
feuchtung bei der Insufflation vorgesehen, wobei die Atemgas
strömung konstant ist. Es ist für die Beatmung nicht geeignet,
weil sich die Feuchte und Temperatur nicht unabhängig vonein
ander regeln lassen. Der Atemwiderstand und die Compliance sind
zu groß. Außerdem ist es in hygienischer Sicht ein offenes Sy
stem, sowohl von der Wasserversorgungsseite her (mit einer
Schwimmerkammer, die mit der Umgebungsluft in Verbindung steht)
als auch von der Atemgasseite her. Die gesinterte Oberfläche
kann während des Stillstandes der Beatmung sehr schnell verkei
men. Die Betriebstemperatur ist sogar günstig für die Bildung
von Keimen, und das Sintermaterial ist mit seinen kleinen Poren
besonders aufnahmefähig für Keime.
Ein weiterer Beatmungsanfeuchter ist aus der DE-PS 27 02 674
bekannt, bei dem in einer Verdampferkammer Wasser verkocht und
das mit Wasserdampf gesättigte Atemgas einem Überhitzer zuge
führt wird, der von der Atemgastemperatur des Patientensystems
geregelt wird. Die Wasserversorgung ist nicht steril von der
Außenluft getrennt. Die Verdampferkammer und der Überhitzer sind
direkt im Atemgassystem und müssen deshalb bei einem Patienten
wechsel gereinigt und sterilisiert werden. Der Aufbau ist ent
sprechend komplex. Eine Anwendung in Beatmungsgeräten hat sich
auch nicht durchgesetzt.
Ein weiterer bekannter Beatmungsanfeuchter (siehe DE 43 12 793 C2)
verwendet eine beheizte Verdampferkammer, der über eine
Injektionsnadel Wasser zugeführt wird. Die Verdampferkammer wird
auf einer Temperatur von etwa 120°C gehalten.
Aus der DE-AS 25 16 496 ist: ein Beatmungsanfeuchter bekannt, der
in der Praxis den Nachteil hat, daß er auf eine konstante Ver
dunstungsleistung eingestellt wird und ungeregelt arbeitet.
Dadurch erwärmt er das Atemgas unterschiedlich stark an, je nach
dem vorhandenen Durchfluß. Die Anfeuchtung des Atemgases ist
ebenfalls ungeregelt, sie ergibt sich aus der eingestellten
Heizleistung und dem Durchfluß. Entweder ist das Atemgas über
sättigt mit entsprechender Auskondensation in den dafür vorhan
denen Kondensatbehälter, oder das Atemgas ist ungenügend be
feuchtet.
Eine ganz andere Verfahrensweise ist, das zur Befeuchtung benö
tigte Wasser direkt mit einer Pumpe zu dosieren und in einer
Heizkammer zu verdampfen (siehe exemplarisch die EP 0 716 861 A1,
die eine Schlauchpumpe und eine Kammer für die Verdunstung
von Narkosemitteln zeigt). Derartige Geräte sind zwar technisch
aufwendiger, weil sie die Wassermenge proportional zu der Atem
gasströmung aktiv dosieren müssen, können jedoch sehr klein
gestaltet werden und erzeugen im allgemeinen keinen zusätzlichen
Atemgaswiderstand.
Die DE 41 16 512 A1 schließlich beschreibt einen Narkosemittel
verdampfer, bei dem das Atemgas durch ein beheiztes, poröses
Sintermaterial hindurchströmt. Der Narkosemittelverdampfer wür
de, wenn er als Beatmungsanfeuchter eingesetzt wird, das Atemgas
erwärmen und befeuchten. Bei dieser Anordnung ist eine getrennte
Beheizung und Befeuchtung des Atemgases jedoch nicht möglich.
Außerdem würde das Atemgas direkt mit der Flüssigkeit in Berüh
rung kommen, was zu Problemen hinsichtlich der Sterilität führen
könnte.
Zur Vervollständigung der Hintergrundinformation ist die Ver
wendung von passiven künstlichen Nasen (HME: Heat and Moisture
Exchangers) zu nennen, die die überbrückte Funktion der natür
lichen oberen Atemwege übernehmen (siehe die DE 41 30 724 A1).
Diese HMEs werden notwendigerweise an das Y-Stück des Beatmungs
schlauchsystems, also an die Verbindung des Tubus, adaptiert.
Während der Ausatmung des Patienten wird die warme und feuchte
Luft in einem Feuchte- und Wärmeaustauscher gespeichert und
während der Inspiration wieder abgegeben. Durch verbesserte
Materialien der Tauschoberfläche konnten die Wirkungsgrade der
artiger Systeme in den letzten Jahren deutlich verbessert wer
den. Dadurch sind diese Systeme bei der Langzeitbeatmung von
Erwachsenen immer mehr im Einsatz. Der technische Aufwand ist
gering. Es handelt sich im allgemeinen um Einmalsysteme, die
regelmäßig ausgetauscht und durch neue ersetzt werden. Dennoch
reicht die Anfeuchtungs- und Wärmeleitung der Systeme für beson
ders kranke Patienten nicht aus. Deshalb gibt es Entwicklungen,
dieses passive System durch eine aktive Anfeuchtung und Erwär
mung zu verbessern (siehe auch exemplarisch die EP 0 567 158 A2),
was jedoch wieder technisch aufwendig ist und dazu führt,
daß zum Patienten viele Kabel und Schläuche gelegt werden müs
sen.
Diese künstlichen Nasen haben einen weiteren gravierenden sy
stemimmanenten Nachteil: Der Atemwiderstand ist sehr hoch. Au
ßerdem kommt noch erschwerend hinzu, daß die Systeme durch die
Aspiration des Patienten sehr schnell verschmutzen und sich dann
zusetzen. Bei vielen Beatmungsmodi kann das Zusetzen der künst
lichen Nase nicht von der Überwachungseinrichtung erfaßt werden,
so daß solche Systeme den Patienten in eine gefährliche Situa
tion bringen können, wenn nicht direkt der Lungeninnendruck
(oder Ösophagusdruck) gemessen wird. Derartige Messungen werden
jedoch als invasive Messungen in der Praxis heute nicht akzep
tiert und widersprechen auch der Suche nach einem einfachen
System.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Beatmungsanfeuchter zu
schaffen, der einfach im Aufbau ist, kostengünstig hergestellt
werden kann und von seinem Konzept her eine unabhängige Regelung
der Atemgastemperatur und der relativen Atemgasfeuchtigkeit
gestattet.
Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Beatmungsanfeuchter mit
den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Der erfindungsgemäße Beatmungsanfeuchter hat eine Dosiereinrich
tung und einen elektrisch beheizten Verdampfer, der an seiner
Eingangsseite mit der Dosiereinrichtung in Verbindung steht und
der an seiner Ausgangsseite mit einem von Atemgas durchström
baren Atemgaskanal in Verbindung steht oder verbindbar ist. Die
Dosiereinrichtung ist dazu eingerichtet, die zur Befeuchtung des
Atemgases auf eine vorgegebene relative Atemgasfeuchtigkeit bei
einer vorgegebenen Atemgastemperatur erforderliche Wassermenge
pro Zeiteinheit dem Verdampfer zuzuführen. Diese Wassermenge pro
Zeiteinheit hängt von der pro Zeiteinheit durchströmenden Atem
gasmenge ab, wobei grundsätzlich ein linearer Zusammenhang be
steht. Der Verdampfer ist dazu eingerichtet, Wasserdampf mit
einer Temperatur oberhalb von 134°C bereitzustellen, der bei Mi
schung mit dem anzufeuchtenden Atemgas das Atemgas auf die vor
gegebene Atemgastemperatur erwärmt.
Der Aufbau des erfindungsgemäßen Beatmungsanfeuchters ist ein
fach, was eine kostengünstige Herstellung ermöglicht. Die Atem
gastemperatur und die relative Atemgasfeuchtigkeit können un
abhängig voneinander eingestellt werden. Und zwar wird die rela
tive Atemgasfeuchtigkeit durch die Wassermenge bestimmt, die pro
Zeiteinheit in den Verdampfer gelangt und demnach pro Zeitein
heit verdampft und dem Atemgasstrom zugeführt wird. Als Bezugs
temperatur für die relative Atemgasfeuchtigkeit dient die ge
wünschte Atemgastemperatur, die durch Mischen des anzufeuchten
den Atemgases mit dem aus dem Verdampfer austretenden heißen
Wasserdampf eingestellt wird. Die Temperatur des Wasserdampfs
muß dafür ausreichend hoch sein, nämlich höher als 134°C, und
läßt sich über die Heizung des Verdampfers einstellen. Weiter
unten wird ein Beispiel für eine thermodynamische Berechnung
angegeben, das diese Zusammenhänge verdeutlicht. Da bei den
vorbekannten Beatmungsanfeuchtern der Wasserdampf eine maximale
Temperatur von nur 120°C erreicht, läßt sich damit das erfin
dungsgemäße Konzept nicht realisieren.
Der erfindungsgemäße Beatmungsanfeuchter läßt sich ohne großen
Aufwand so gestalten, daß er ein hohes Maß an Hygiene gewährlei
stet. Zum Beispiel ist ein Aufbau des Beatmungsanfeuchters mit
beispielsweise einer Schlauchpumpe (siehe unten) als Dosierein
richtung und dem nachgeschalteten Verdampfer zur Umgebung abge
schlossen. Dann können Keime nicht in den als Wasserreservoir
dienenden Sterilwasserbehälter und den flexiblen Schlauch der
Schlauchpumpe eintreten. Nur während des Stillstandes des Beat
mungsanfeuchters im kalten Zustand könnten Keime in die Öffnung
zum Beatmungssystem gelangen. Sobald der Beatmungsanfeuchter
jedoch wieder beheizt wird, werden alle Keime durch die hohe
Heizungstemperatur, die in allen Betriebszuständen über 134°C
liegt, abgetötet. (Die Hygienevorschriften für die Dampfsterili
sation besagen, daß eine allgemein und gesetzlich akzeptierte
Keimreduzierung erreicht wird, wenn die Keime einer Temperatur
von 134°C für drei Minuten ausgesetzt sind).
In einer bevorzugten Ausführungsform des Beatmungsanfeuchters
weist der Verdampfer einen bis auf eine Einlaßöffnung an seiner
Eingangsseite und eine Auslaßöffnung an seiner Ausgangsseite ge
schlossenen Innenraum auf, der teilweise oder vollständig mit
einem porösen Material gefüllt ist. Die geschlossene Bauweise
ist aus hygienischen Gründen vorteilhaft, während die Füllung
mit porösem Material zu einer gleichmäßigen Dampferzeugung
führt, weil dem sogenannten Leidenfrost-Effekt vorgebeugt wird.
Der Leidenfrost-Effekt tritt bei der Verdampfung von Wasser auf
heißen Oberflächen auf. Dabei wird unterhalb eines Wassertrop
fens Dampf gebildet, der den Wassertropfen trägt und ihn vor der
weiteren Wärmezufuhr isoliert, so daß er auf der Oberfläche über
längere Zeit schwebt. Dieser Effekt kann sehr störend wirken,
weil die Verdampfung dadurch zeitlich verzögert werden kann und
nicht gleichmäßig erfolgt. Eine einem Verdampfer mit einer Ober
flächentemperatur von über 100°C zugeführte Wassermenge würde
pulsationsartig verdampfen, zum Teil durch Zischgeräusche be
gleitet. Bei dem aus der DE 43 12 793 C2 bekannten Beatmungsan
feuchter wird diesem Problem mit Hilfe einer dünnen Kanüle ent
gegengewirkt. Diese Kanüle kann jedoch leicht verstopfen, außer
dem bilden sich auch am Austritt der Kanüle wieder kleine Tröpf
chen, die ungleichmäßig verdampfen.
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Leiden
frost-Problem durch die Verwendung einer sehr großen Oberfläche
gelöst, auf die das Wasser direkt unterhalb der Verdampfungs
temperatur (100°C) geleitet wird. Das ist mit verschiedenen
Materialien möglich, die eine große Oberfläche bereitstellen.
Besonders geeignete Materialien dafür sind Glassinter, Keramik
sinter, Stahlsinter, Kupfersinter, Messingsinter oder auch Kup
ferwolle. Obwohl Glas-, Keramik- und nichtrostender Stahlsinter
keine gute Wärmeleitung besitzen, eignen sich diese Materialien
deshalb besonders, weil sie antikorrosiv sind. Die schlechte
Wärmeleitung kommt dem Temperaturgradienten in dem Verdampfer
zugute; somit läßt sich an der Eingangsseite das kalte Wasser
zuführen bei einer Temperatur zwischen der Raumtemperatur und
max. 99°C, ohne daß es verdampft, und auf der Ausgangsseite läßt
sich der überhitzte Dampf mit z. B. 140°C bis 300°C abführen, ohne
daß er Kondensat oder Aerosole mit sich führt.
Vorzugsweise ist zwischen der Ausgangsseite des Verdampfers und
dem Atemgaskanal eine thermische Isolierung vorgesehen. Der
Verdampfer des Beatmungsanfeuchters wird nämlich ständig auf
einer vorgegebenen Temperatur gehalten, die im normalen Arbeits
bereich des Beatmungsanfeuchters zwischen 140 und 300°C liegt,
je nach relativer Feuchtigkeit und Temperatur des Atemgases. Da
die Austrittsöffnung des Verdampfers vorzugsweise in den Atem
gaskanal des Atemsystem hineinragt, würde beim Fehlen einer
thermischen Isolierung durch diese Verbindung und die Heizung
eine nicht unwesentliche Wärmemenge auf das Atemsystem übertra
gen werden. Auch ohne Zufuhr und Verdampfung von Wasser würde
sich so das trockene Atemgas erwärmen, und eine unabhängige
Einstellung der Atemgastemperatur und der relativen Atemgas
feuchtigkeit wäre schwieriger. Durch die thermische Isolierung
zwischen der Ausgangsseite des Verdampfers und dem Atemgaskanal
wird die Wärmeleitung zwischen beiden Elementen deutlich redu
ziert. Nur die Austrittsöffnung des Verdampfers ragt in das
Atemsystem hinein. Sobald jedoch kein Wasser mehr verdampft
wird, tritt aus dieser Öffnung fast keine Wärme mehr aus. Es
bleiben nur noch geringe, konvektive Wärmeanteile übrig, die im
normalen Betrieb zu vernachlässigen sind.
Vorzugsweise weist die Dosiereinrichtung eine Dosierpumpe auf.
In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Beat
mungsanfeuchter weist die Dosierpumpe eine Schlauchpumpe auf,
deren Laufgeschwindigkeit einstellbar ist und die mit einem
flexiblen Schlauch in Wirkverbindung steht, der mit seinem einen
Ende mit einem Wasserreservoir verbunden oder verbindbar ist und
der mit seinem anderen Ende mit der Eingangsseite des Verdamp
fers in Verbindung steht.
Ein derartig gestalteter Beatmungsanfeuchter hat praktisch keine
Verbrauchsteile mehr, bis auf das zum Betrieb notwendige Wasser.
Vorzugsweise erfolgt die Versorgung mit sterilem, mineralfreien
Wasser über einen flexiblen, handelsüblichen Beutel (Infu
sionsbeutel), der vorzugsweise über ein handelsübliches Infu
sionsbesteck mit dem Beatmungsanfeuchter verbunden wird. Zwi
schen dem Beutel und dem Verdampfer befindet sich die Dosier
pumpe (Schlauch- oder Peristaltikpumpe), durch die der flexible
Schlauch gelegt ist. Einem etwaigen Verschleiß des Schlauches
durch die Schlauchpumpe kann dadurch entgegengewirkt werden, daß
der Schlauch nach Entleerung des Beutels ausgewechselt wird.
Dieses Anfeuchtungsprinzip erfordert systembedingt nur geringe
Betriebskosten, die sich nur aus den reinen Wasserkosten inklu
sive den Verpackungskosten ergeben.
Die Schlauchpumpe kann für eine Lebensdauer hergestellt werden,
die der Lebensdauer des Beatmungsanfeuchters entspricht. Das
gleiche gilt für die Heizung des Verdampfers, die praktisch
keine Verschleißteile hat.
Vorzugsweise ist die Dosierpumpe dazu eingerichtet, bei Unter
brechung der Strömung des Atemgases zur Förderung einer vorgege
benen Wassermenge aus dem Verdampfer rückwärts zu laufen. Die
Dosierpumpe kann auch dazu eingerichtet sein, bei Beginn der
Strömung des Atemgases zur Förderung einer vorgegebenen zusätz
lichen Wassermenge in den Verdampfer schneller zu laufen.
In dem Verdampfer befindet sich nämlich, je nach Größe der Kon
struktion, eine gewisse Menge Wasser auf der kalten Seite des
Systems. Bei Unterbrechung der Atemgasströmung mit entsprechen
der Unterbrechung der Wasserzufuhr zu dem Verdampfer würde ein
Teil dieser Wassermenge jedoch noch weiter verdampfen, weil sich
z. B. das Gehäuse und das Sintermaterial des Verdampfers auf
einer hohen Temperatur befinden und noch viel Wärme gespeichert
ist. Dies würde zu einem Nachlauf der Verdampfung führen, was
unerwünscht sein kann. Zum Beispiel würde dieser Wasserdampf
noch in das Atemsystem geleitet werden und dort auskondensieren.
Erst bei der Wiederkehr der Atemgasströmung würde diese Wasser
menge wieder von Atemgas aufgenommen werden.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist dieses
Problem dadurch gelöst, daß die Dosierpumpe beim Stillstand der
Atemgasströmung um einen einstellbaren Betrag rückwärts läuft
und das Restwasser aus dem Verdampfer zurückpumpt. Damit wird
dem Verdampfer der größte Teil der Wassermenge entzogen, und es
kann nur noch der Teil des Wassers in das Atemsystem gelangen,
der sich schon als Dampf im Überhitzer (also im Bereich der
Ausgangsseite des Verdampfers) befindet. Dadurch wird die Dyna
mik des Beatmungsanfeuchters verbessert, und zum Beispiel das
bei allen Beatmungsanfeuchtern gefürchtete Überschwingen der
Temperatur nach Stillstand der Atemgasströmung wird vermieden.
In ähnlicher Weise kann der Beatmungsanfeuchter schneller auf
eine höhere Temperatur gebracht werden, indem die Dosierpumpe
für eine kurze Zeit etwas mehr Wasser fördert, als es die Was
serbilanz erfordert.
Grundsätzlich könnte der erfindungsgemäße Beatmungsanfeuchter
ohne eine Überwachung der Atemgastemperatur und/oder der relati
ven Atemgasfeuchtigkeit betrieben werden. Wenn die pro Zeitein
heit durchströmende Atemgasmenge und die Anfangstemperatur und
die Anfangsfeuchtigkeit des Atemgases bekannt sind, können näm
lich die Laufgeschwindigkeit der Dosiereinrichtung und die Heiz
leistung des Verdampfers so eingestellt werden, daß sich die ge
wünschte relative Atemgasfeuchtigkeit und die gewünschte Atem
gastemperatur ergeben. In einer bevorzugten Ausführungsform wird
aber eine zuverlässigere und einfachere Betriebsweise des Beat
mungsanfeuchters durch eine Steuer- und Regeleinrichtung er
reicht, die dazu eingerichtet ist, die Dosiereinrichtung und die
Heizung des Verdampfers in Antwort auf Vorgaben für die Soll
werte der Atemgastemperatur und/oder der relativen Atemgasfeuch
tigkeit und auf Signale für die Istwerte der Atemgastemperatur
und/oder der relativen Atemgasfeuchtigkeit zu steuern. Vorzugs
weise sind ein mit der Steuer- und Regeleinrichtung verbundener
Temperatursensor zur Erfassung des Istwertes der Atemgastempe
ratur und ein mit der Steuer- und Regeleinrichtung verbundener
Feuchtesensor zur Erfassung des Istwertes der relativen Atem
gasfeuchtigkeit vorgesehen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Beispielen näher
beschrieben. Die Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Beatmungsanfeuchters,
Fig. 2 eine graphische Darstellung der Abhängigkeit der Atem
gastemperatur von der Heizungstemperatur des Verdamp
fers für zwei unterschiedliche absolute Wasseranteile
im Atemgas für einen konstanten Atemgas-Flow von 30
l/min,
Fig. 3 eine graphische Darstellung des Verlaufs der Atemgas
temperatur, des absoluten Wasseranteils im Atemgas und
der relativen Atemgasfeuchtigkeit für einen konstanten
Atemgas-Flow von 30 l/min bei stufenweiser Verminderung
der dem Verdampfer pro Zeiteinheit zugeführten Wasser
menge,
Fig. 4 eine graphische Darstellung des Verlaufs der Atemgas
temperatur, des absoluten Wasseranteils im Atemgas und
der relativen Atemgasfeuchtigkeit bei Unterbrechung des
Atemgas-Flows von 30 l/min für 1 min und
Fig. 5 eine graphische Darstellung des Verlaufs der Atemgas
temperatur, des absoluten Wasseranteils im Atemgas und
der relativen Atemgasfeuchtigkeit beim Einschalten des
Beatmungsanfeuchters.
Zunächst wird eine thermodynamische Betrachtung durchgeführt,
die an einem Beispiel die Grundlagen der Funktionsweise des
Beatmungsanfeuchters veranschaulicht. Daraus wird ersichtlich,
wie erfindungsgemäß die für die Befeuchtung des Atemgases not
wendige Wassermenge pro Zeiteinheit entsprechend der pro Zeit
einheit durchströmenden Atemgasmenge (Atemgas-Flow) richtig
zudosiert wird, so daß jede gewünschte Atemgasfeuchtigkeit er
reicht werden kann. Die gewünschte Atemgastemperatur kann un
abhängig davon über die Heizungstemperatur des Verdampfers ein
gestellt werden.
Bei der thermodynamischen Betrachtung der Befeuchtung läßt sich
errechnen, daß eine Temperatur des satten Naßdampfes bzw. über
hitzten Dampfes von 120°C nicht ausreicht, um Atemgas einerseits
von z. B. 25°C auf 37°C zu erwärmen und gleichzeitig auf ca. 100%
zu befeuchten. Dafür ist die Temperatur viel zu niedrig. So kann
bei vorbekannten Beatmungsanfeuchtern, die bei einer Verdampfer
temperatur von 120°C arbeiten, eine unerwünschte Kondensation
auftreten.
Will man eine Kondensation verhindern, muß man eine Dampftempe
ratur von z. B. 250°C erzeugen. Mit der Enthalpie des Dampfes
wird das Atemgas von z. B. 25°C auf 37°C erwärmt, ohne daß ein
Teil des Dampfes kondensiert. Zwischen der zur Befeuchtung er
forderlichen Wassermenge pro Zeiteinheit und der pro Zeiteinheit
durchströmenden Atemgasmenge (Atemgas-Flow) besteht im allgemei
nen eine einfache proportionale Beziehung. Zur weiteren Erläute
rung dient das folgende Zahlenbeispiel.
Die für die Befeuchtung des Atemgases notwendige Wassermenge pro
Zeiteinheit (dx/dt) ergibt sich aus dem absoluten Wasseranteil
(w) im Atemgas und dem Atemgas-Flow (dV/dt):
dx/dt = dV/dt.w
Wie man aus der Gleichung ersieht, ist dx/dt proportional zum
Atemgas-Flow, also sehr einfach über eine Proportionalregelung
einstellbar.
Bei 100% r.F. kann Luft (als übliches Atemgas) bei normalem
Luftdruck 42,5 mg Wasser pro Liter Luft aufnehmen. 50% r.F.
entsprechen dann der Hälfte dieser Wassermenge (21,25 mg/l).
Bei einem Atemgas-Flow von 10 l/min wird für eine Anfeuchtung
auf 100% r.F. die folgende Wassermenge benötigt:
dx/dt = dV/dt.w = 10 l/min.42,5 mg Wasser/l = 425 mg/min
Bei höheren oder niedrigeren Atemgastemperaturen erhöhen sich
bzw. erniedrigen sich die absoluten Wasseranteile gemäß der
Dampfdrucktafel für feuchte Luft. Das kann in dem Algorithmus
für die Anfeuchtung entsprechend berücksichtigt werden.
Zur Aufheizung des Atemgases (Luft) von 25°C auf 37° wird die
folgende Wärmemenge benötigt:
Enthalpie hL = mL.CpL.Delta TL
hL = 1 g.1,005 J/(g.K).12 K = 12,06 J (pro g Luft)
Notwendige Dampftemperatur zur Aufheizung der Luft:
hL = hD = mD.CpD.Delta TD = 12,06 J (pro g Luft)
Mit CpD = 1,85 J/(g.K) und mD = 42 mg Wasser auf 1 g Luft er
gibt sich:
Delta TD = hL/(mD.cpD) = 12,06.103 J.g.K/(42g.1,85 J)
= 0,15.103 K = 150 K
Notwendige Dampftemperatur TD = Atemgastemperatur + 150 K.
Mit Hilfe dieser thermodynamischen Gleichung läßt sich auch eine
Fehlerrechnung aufstellen. Eine Änderung von 12,5 K in der
Dampftemperatur ergibt eine Änderung der Lufttemperatur von 1 K.
Das heißt, mit Hilfe der Dampftemperatur läßt sich die Atemgas
temperatur linear regeln.
Wird eine geringere Atemgasfeuchtigkeit als 100% r.F. gewünscht,
muß die zur Aufheizung der Luft notwendige Enthalpie in einer
höheren Dampftemperatur zugeführt werden. Zum Beispiel bei einer
um 10% reduzierten Atemgasfeuchtigkeit muß die Dampftemperatur
um ca. 15 K erhöht werden, um die gleiche Atemgastemperatur zu
erreichen.
In Fig. 1 ist in schematischer Ansicht eine Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Beatmungsanfeuchters gezeigt.
Ein handelsüblicher Wasserbeutel 1, z. B. ein Infusionsbeutel mit
demineralisiertem Wasser, dient als Wasserreservoir und ist über
einen Verbindungsschlauch 2, der z. B. als handelsübliches Infu
sionsbesteck gestaltet sein kann, an den Beatmungsanfeuchter
angeschlossen. Der Wasserbeutel kann außerhalb des in Fig. 1
nicht eingezeichneten Gehäuses des Beatmungsanfeuchters angeord
net sein, aber auch innerhalb des Gehäuses in einem dafür vor
gesehenen Fach.
Der Verbindungsschlauch 2 führt zu einem flexiblen Schlauch, der
durch eine von einem Pumpenantrieb 10 angetriebene Schlauchpumpe
(Peristaltikpumpe) 3 gelegt ist. Die Laufgeschwindigkeit des
Pumpenantriebs 10 ist einstellbar (im Ausführungsbeispiel auch
umkehrbar) und wird an die pro Zeiteinheit zu fördernde Wasser
menge angepaßt. Der Verbindungsschlauch 2 kann einstückig mit
dem durch die Schlauchpumpe 3 gelegten flexiblen Schlauch ausge
bildet sein. Der flexible Schlauch mündet in die Einlaßöffnung
E eines Verdampfers 4.
Der Verdampfer 4 hat im Ausführungsbeispiel ein zylinderförmiges
Gehäuse, an dessen Außenseite eine elektrisch betriebene Heizung
7 angeordnet ist. Im Innenraum des Gehäuses des Verdampfers 4
befindet sich feinporiges Sintermaterial 6. In der Nähe der Aus
laßöffnung A des Verdampfers 4 schließt sich an das Gehäuse des
Verdampfers 4 eine rohrförmige thermische Isolierung 8 an, die
als Verbindung zwischen dem Verdampfer 4 und einem Atemgaskanal
5 des Atemgassystems dient, mit dem der Beatmungsanfeuchter
betrieben wird.
Das über die Einlaßöffnung E in den Verdampfer 4 gelangende
Wasser wird im unteren Bereich des Verdampfers 4 verdampft und
der nach oben steigende Dampf danach weiter erwärmt, so daß er
eine Temperatur deutlich oberhalb von 100°C erreicht und demnach
überhitzt (also nicht gesättigt) ist. Der obere Bereich des
Verdampfers 4 wirkt also als Überhitzer. Das Sintermaterial ver
hindert ein Auftreten des Leidenfrost-Effekts (siehe oben).
Vorzugsweise ist das in Fig. 1 dargestellte Stück des Atemgas
kanals 5 ein Teil des Beatmungsanfeuchters, wobei weitere Kom
ponenten des Atemgassystems, die nicht Gegenstand dieser Anmel
dung sind, an dieses Stück angekuppelt werden, um den Beatmungs
anfeuchter an das Atemgassystem anzuschließen. Er ist aber auch
denkbar, daß der Beatmungsanfeuchter an der thermischen Isolie
rung 8 endet und an einer darauf abgestimmten Anschlußstelle mit
dem Atemgassystem verbunden wird.
Wie man aus der obigen thermodynamischen Betrachtung sieht, ist
eine unabhängige Regelung von Atemgasfeuchtigkeit und Atemgas
temperatur mit dieser Anordnung erreichbar über die Dosierung
der Wassermenge und über die Temperatur des Dampfes. Wie in
Fig. 2 gezeigt, ist diese Abhängigkeit durch Laborversuche
bestätigt.
Entsprechend der Größe des Atemgas-Flows wird die pro Zeitein
heit erforderliche Wassermenge proportional über eine Pumpe
(Schlauchpumpe 3) zudosiert. Die relative Atemgasfeuchtigkeit
ergibt sich allein aus der oben angegebenen Beziehung. Eine
Feuchtemessung ist also nicht zwingend erforderlich. Zur Anzeige
der realen Feuchte und zur Korrektur der Regelung kann jedoch
ein Feuchtesensor 9 vorgesehen sein, der vorzugsweise auf der
Abgangsseite des Atemgaskanals 5 angeordnet ist (siehe Fig. 1).
Bei Beatmungsgeräten, die über ein Gebläse aus der Umgebungsluft
die Atemluft zur Verfügung stellen und nicht mit einem trockenen
Druckgas arbeiten, muß die in der Umgebungsluft vorhandene
Feuchte berücksichtigt werden. Bei einer derartigen Anordnung
bietet sich eine Feuchtemessung auf der Umgebungsseite vor dem
Gebläse an bzw. im Atemgaskanal 5, um die pro Zeiteinheit zuge
führte Wassermenge korrigieren zu können.
Es ist auch denkbar, die Wasserzufuhr direkt mit einem Feuchte
fühler auf der Atemgasseite (z. B. dem Feuchtesensor 9) zu über
wachen und über eine proportionale Regelung zu führen. Dann ist
der Beatmungsanfeuchter nicht darauf angewiesen, den Atemgas-
Flow des Beatmungsgerätes bzw. die Feuchte der Umgebung (bei
einem mit Gebläse angetriebenen Beatmungsgerät) zu kennen. Das
Feuchtesignal wird ausgewertet und die pro Zeiteinheit zuzufüh
rende Wassermenge so lange erhöht, bis die gewünschte relative
Atemgasfeuchtigkeit bei der gewünschten Atemgastemperatur er
reicht wird. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, kann aus der ge
wünschten Atemgastemperatur auf die notwendige Temperatur bzw.
Leistung der Heizung 7 geschlossen werden, entweder über die
oben angegebenen Algorithmen oder auch durch ein entsprechendes
Kennlinienfeld.
Vorzugsweise wird die Atemgastemperatur am Ende des Beatmungs
anfeuchters gemessen (z. B. mit Hilfe eines Temperatursensors 91,
der als Baueinheit mit dem Feuchtesensor 9 ausgeführt ist),
wobei die Heizleistung des Verdampfers 4 über einen Regler ge
führt wird. Bei Absinken der Atemgastemperatur wird die Heiz
leistung erhöht und damit die Dampftemperatur so lange erhöht,
bis die gewünschte Atemgastemperatur wieder erreicht wird.
In Fig. 1 ist schematisch eine Steuer- und Regeleinrichtung 11
eingezeichnet, die die Laufgeschwindigkeit der Schlauchpumpe 3
und die Leistung der Heizung 7 in Antwort auf Signale für die
Istwerte der Atemgastemperatur und der relativen Atemgasfeuch
tigkeit von dem kombinierten Temperatursensor 91 und Feuchtesen
sor 9 regelt. Die Sollwerte können der Steuer- und Regeleinrich
tung 11 vorgegeben werden. Die Steuer- und Regeleinrichtung 11
steuert optional auch den Rückwärtslauf oder Schnellauf der
Schlauchpumpe 3 beim Unterbrechen oder Anfahren des Atemgas-
Flows, wie oben erläutert.
Im realen Einsatz des Beatmungsanfeuchters muß mit toleranzbe
hafteten Werten gerechnet werden, insbesondere mit einer nur
ungenau bekannten oder schwankenden Förderleistung der Dosier
einrichtung oder mit Abweichungen beim Atemgas-Flow. So können
also zum Beispiel die dem Verdampfer pro Zeiteinheit zugeführte
Wassermenge oder die Vorgabe oder Messung für den Atemgas-Flow
um eine jeweilige Toleranzbreite falsch sein, aber auch die
Heizungstemperatur. Im Idealfalle können die Atemgastemperatur
und die relative Atemgasfeuchtigkeit genau eingeregelt werden,
wenn ein präziser Temperatursensor und ein präziser Feuchtesen
sor im Bereich des erwärmten und befeuchteten Atemgases zur Ver
fügung stehen.
Insbesondere Feuchtesensoren sind jedoch teuer und oft ungenau.
Ferner macht Kondensation von Wasser am Feuchtesensor eine aus
sagekräftige Messung der relativen Atemgasfeuchtigkeit unmög
lich. Im folgenden werden daher Möglichkeiten beschrieben, wie
der Beatmungsanfeuchter auch ohne Feuchtesensor zuverlässig be
trieben und trotzdem eine konstante Feuchte eingehalten werden
kann.
Betrachtet man das System unter dem Gesichtspunkt der oben er
wähnten Toleranzen, ergeben sich im wesentlichen zwei Möglich
keiten zur Kompensation.
- (1) Die Atemgastemperatur am Ausgang des Beatmungsanfeuchters
soll auf einem Sollwert gehalten werden. Falls sich Fehler bei
der Bestimmung des Atemgas-Flow und/oder in der Wasserdosierung
einstellen, wird sich die Atemgastemperatur ändern. Durch eine
entsprechende Erhöhung oder Erniedrigung der Heizungstemperatur,
also der Dampftemperatur, kann die Atemgastemperatur angepaßt
werden.
Die Atemgastemperatur läßt sich also über die Höhe der Heizungs temperatur regeln. Da die wahren Größen von Atemgas-Flow und Wasserdosierung mit Toleranzen (Meß- bzw. Dosierfehlern) behaf tet sind, kann allerdings die relative Atemgasfeuchtigkeit von der gewünschen Einstellung abweichen. Beispiel: Wenn der Atem gas-Flow um +10% höher ist und die pro Zeiteinheit dem Ver dampfer zugeführte Wassermenge um -10% geringer, weicht die relative Atemgasfeuchtigkeit um ca. -15% vom Sollwert ab. - (2) Eine andere Möglichkeit ist, die dem Verdampfer pro Zeitein heit zugeführte Wassermenge entsprechend der Abweichung der Atemgastemperatur von dem Sollwert zu verändern. Dies setzt voraus, daß die Heizungstemperatur nur einen geringen Fehler hat und der aus dem Verdampfer austretende Wasserdampf die Heizungs temperatur annimmt (beides Bedingungen, die in der Praxis in der Regel erfüllt sind). Abweichungen der Atemgastemperatur sind in diesem Fall auf eine Fehldosierung der dem Verdampfer pro Zeit einheit zugeführten Wassermenge zurückzuführen und können zum Regeln genutzt werden.
Dazu wird zunächst die Heizungs- oder Wasserdampftemperatur
rechnerisch anhand der thermodynamischen Formeln bestimmt, wie
oben ausgeführt, und die dem Verdampfer pro Zeiteinheit zuzufüh
rende Wassermenge wird entsprechend dem vorgegebenen Atemgas-
Flow bestimmt. Bei Abweichungen der Atemgastemperatur vom Soll
wert läßt sich die erforderliche Veränderung der Wasserdosierung
aus einer Betrachtung der Enthalpieänderungen berechnen, indem
die Beziehungen
mL.CpL.Delta TL = hL = hD = mD.CpD.Delta TD
für die Istwerte und für die Sollwerte aufgestellt und durchein
ander dividiert werden. Es ergibt sich:
wobei
TLs = Solltemperatur Atemgas
TLi = Isttemperatur Atemgas
T0 = Isttemperatur vor dem Beatmungsanfeuchter
TD = Wasserdampftemperatur (Heißdampf).
TLs = Solltemperatur Atemgas
TLi = Isttemperatur Atemgas
T0 = Isttemperatur vor dem Beatmungsanfeuchter
TD = Wasserdampftemperatur (Heißdampf).
Die Atemgastemperatur läßt sich demnach über eine Veränderung
der Wasserdosierung, also der dem Verdampfer pro Zeiteinheit
zugeführten Wassermenge, einstellen. Eine Regelung im klassi
schen Sinne ist nicht erforderlich. Jede Abweichung der Atem
gastemperatur von dem Sollwert ergibt eine neue Bestimmung (Ein
stellung) einer veränderten Wasserdosierung.
Dabei bleibt die relative Atemgasfeuchtigkeit auch bei fehlerbe
hafteten Werten für den Atemgas-Flow und die Wasserdosierung
konstant. Beispiel: Bei einer Abweichung des Atemgas-Flow um
+10% und der pro Zeiteinheit dem Verdampfer zugeführten Wasser
menge um -10% wird die Wasserdosierung entsprechend der oben
angegebenen Gleichung kompensiert. Sowohl die Atemgastemperatur
als auch die relative Atemgasfeuchtigkeit erreichen ihre Soll
werte.
Mit Hilfe dieser Vorausberechnung der Wasserdampftemperatur und
der Wasserdosierung und entsprechender Kompensation aufgrund der
erreichten Atemgastemperatur läßt sich eine sehr zuverlässige
und genaue Anfeuchtung des Atemgases durchführen. Es ergeben
sich die folgenden Vorteile:
- - Die relative Atemgasfeuchtigkeit ist genau bestimmbar und kann dem Anwender angegeben werden, ohne daß die Atemgasfeuch tigkeit selbst gemessen werden muß.
- - Eine Kondensation von Wasserdampf in den Beatmungsschläuchen kann auf diese Weise zuverlässig verhindert werden.
- - Die sich im realen Anwendungsfall einstellenden Toleranzen werden durch die angegebene Berechnung über die Enthalpiever hältnisse Soll/Ist vollständig kompensiert.
Für die genaue Vorausbestimmung der Atemgastemperatur und der
relativen Atemgasfeuchtigkeit muß die Temperatur vor dem Beat
mungsanfeuchter (T0) gemessen werden. Dies kann mit einem ein
fachen Temperatursensor (z. B. Pt 100, NTC) preiswert und zuver
lässig erfolgen.
Die Fig. 2 bis 5 zeigen an einem Prototypen des Beatmungs
anfeuchters gewonnene Meßergebnisse. Alle Meßwerte sind direkt
hinter dem Beatmungsanfeuchter gemessen worden, und zwar ohne
Verwendung eines Schlauchsystems. Damit sind die Charakteristi
ken des Beatmungsanfeuchters besser analysierbar. Im praktischen
Einsatzfall mit Schlauchsystem sind im allgemeinen trägere Ver
haltensweisen erkennbar.
Fig. 3 zeigt den Verlauf von Atemgastemperatur TA (°C), Wasser
anteil w (g/m3) und relativer Atemgasfeuchte (% r.F.) bei unter
schiedlicher Wasserdosierung für einen konstanten Atemgas-Flow
von 30 l/min. Es zeigt sich, daß bei stufenweiser Verminderung
der Wasserdosierung von 70 ml/h um jeweils 10 ml/h bis auf 0
ml/h Wasser (Wa) die relative Atemgasfeuchtigkeit und der Was
seranteil schrittweise geringer werden. Die Atemgastemperatur TA
geht auch etwas zurück, wie es sich aus der thermodynamischen
Berechnung ergibt. Die Heizungstemperatur wurde in diesem Aufbau
konstant bei 250°C gehalten. Falls die Atemgastemperatur kon
stant geregelt werden soll, hätte die Heizungstemperatur
schrittweise erhöht werden müssen.
Fig. 4 zeigt den zeitlichen Verlauf bei Unterbrechung des Atem
gas-Flows von 30 l/min für ca. 45 Sekunden. Nach Wiedereinschal
ten des Atemgas-Flows steigen für ca. 30 sec die relative Atem
gasfeuchtigkeit und der Wasseranteil an. Auf die Atemgastempera
tur TA hat dies nur einen geringen Einfluß.
Fig. 5 zeigt den zeitlichen Verlauf beim Einschalten des Beat
mungsanfeuchters auf einen Atemgas-Flow von 30 l/min und bei
vorgeheiztem Verdampfer. Der Beatmungsanfeuchter ist sehr
schnell gegenüber bekannten Systemen, die durchschnittlich 10
bis 30 Minuten benötigen, bis sie die gewünschte Atemgastempera
tur TA erreichen. Der erfindungsgemäße Beatmungsanfeuchter benö
tigt nur 3 Minuten, bis er seine höchste Leistung erreicht.
Fig. 2 zeigt die Abhängigkeit der Atemgastemperatur TA von der
Heizungstemperatur TD für zwei unterschiedliche Wasseranteile bei
einem Atemgas-Flow von 30 l/min. Daraus ist zu entnehmen, daß
sich der Beatmungsanfeuchter verhält, wie von der Theorie der
Thermodynamik her erwartet. Beide Parameter, die Atemgastempera
tur und die relative Atemgasfeuchtigkeit, können unabhängig
voneinander eingestellt und dem Atemgassystem zur Verfügung
gestellt werden. Die Kurve - A - gibt dabei die Grenze zwischen
dem Kondensationsbereich (links) und dem Dampfbereich (rechts)
an.
Der erfindungsgemäße Beatmungsanfeuchter ist also, zusammenge
faßt gesagt, sehr einfach im Aufbau und kann kostengünstig her
gestellt werden.
Der Beatmungsanfeuchter läßt sich praktisch ohne Verschleißteile
ausgeführen, die regelmäßig ausgetauscht bzw. gereinigt und
sterilisiert werden müssen, wie bei den bisher bekannten Syste
men. Die Betriebskosten sind deshalb gering.
Der Beatmungsanfeuchter kann eine geschlossene sterile Wasser
versorgung anwenden, was eine Verkeimung verhindert. Der Beat
mungsanfeuchter selbst arbeitet mit Temperaturen, die über der
bekannten Sterilisationstemperatur von 134°C liegen. Selbst bei
längerem Stillstand des Anfeuchters kann ein Keimbefall nur in
dem Verdampfer/Überhitzer erfolgen, der sich aber unmittelbar
beim Einschalten selbst sterilisiert. Auch bei Verwendung von
verkeimtem Wasser würde sich der Beatmungsanfeuchter selbst
sterilisieren, so daß der Patient immer hygienisch geschützt
ist.
Die Atemgastemperatur und und die relative Atemgasfeuchtigkeit
lassen sich unabhängig regeln. Die Atemgastemperatur wird über
die Heizleistung des Verdampfers geregelt, die relative Atem
gasfeuchtigkeit über die Dosierung der pro Zeiteinheit in den
Verdampfer geleiteten Wassermenge.
Überhitzungserscheinungen ("Hot-shot's") bei Stillstand des
Atemgas-Flows und lange Aufwärmzeiten können durch eine besonde
re Dynamik der Wasserdosierung eliminiert werden, indem z. B. die
Dosierpumpe bei Stillstand des Atemgas-Flows Wasser zurückför
dert.
Claims (12)
1. Beatmungsanfeuchter,
- - mit einer Dosiereinrichtung (3, 10) und
- - mit einem elektrisch beheizten Verdampfer (4), der an seiner Eingangsseite (E) mit der Dosiereinrichtung (3, 10) in Verbindung steht und der an seiner Ausgangsseite (A) mit einem von Atemgas durchströmbaren Atemgaskanal (5) in Ver bindung steht oder verbindbar ist,
- - wobei die Dosiereinrichtung (3, 10) dazu eingerichtet ist, die zur Befeuchtung des Atemgases auf eine vorgegebene rela tive Atemgasfeuchtigkeit bei einer vorgegebenen Atemgastem peratur erforderliche Wassermenge pro Zeiteinheit in Abhän gigkeit von der pro Zeiteinheit durchströmenden Atemgasmenge dem Verdampfer (4) zuzuführen, und
- - wobei der Verdampfer (4) dazu eingerichtet ist, Wasser dampf mit einer Temperatur oberhalb von 134°C bereitzustel len, der bei Mischung mit dem anzufeuchtenden Atemgas das Atemgas auf die vorgegebene Atemgastemperatur erwärmt.
2. Beatmungsanfeuchter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verdampfer (4) einen bis auf eine Einlaßöffnung an
seiner Eingangsseite (E) und eine Auslaßöffnung an seiner
Ausgangsseite (A) geschlossenen Innenraum aufweist, der
teilweise oder vollständig mit einem porösen Material (6)
gefüllt ist.
3. Beatmungsanfeuchter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das poröse Material ein Sintermaterial (6) oder Kupfer
wolle aufweist.
4. Beatmungsanfeuchter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß zwischen der Ausgangsseite des
Verdampfers (4) und dem Atemgaskanal (5) eine thermische
Isolierung (8) vorgesehen ist.
5. Beatmungsanfeuchter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Dosiereinrichtung (3, 10) eine
Dosierpumpe (3, 10) aufweist.
6. Beatmungsanfeuchter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dosierpumpe (3, 10) dazu eingerichtet ist, bei Un
terbrechung der Strömung des Atemgases zur Förderung einer
vorgegebenen Wassermenge aus dem Verdampfer (4) rückwärts zu
laufen.
7. Beatmungsanfeuchter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Dosierpumpe (3, 10) dazu eingerichtet ist,
bei Beginn der Strömung des Atemgases zur Förderung einer
vorgegebenen zusätzlichen Wassermenge in den Verdampfer (4)
schneller zu laufen.
8. Beatmungsanfeuchter nach einem- der Ansprüche 5 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß die Dosierpumpe eine Schlauchpumpe
(3, 10) aufweist, deren Laufgeschwindigkeit einstellbar ist
und die mit einem flexiblen Schlauch in Wirkverbindung
steht, der mit seinem einem Ende mit einem Wasserreservoir
(1) verbunden oder verbindbar ist und der mit seinem anderen
Ende mit der Eingangsseite (E) des Verdampfers (4) in Ver
bindung steht.
9. Beatmungsanfeuchter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, ge
kennzeichnet durch eine Steuer- und Regeleinrichtung (11),
die dazu eingerichtet ist, die Dosiereinrichtung (3, 10) und
die Heizung (7) des Verdampfers (4) in Antwort auf Vorgaben
für die Sollwerte der Atemgastemperatur und/oder der relati
ven Atemgasfeuchtigkeit und auf Signale für die Istwerte der
Atemgastemperatur und/oder der relativen Atemgasfeuchtigkeit
zu steuern.
10. Beatmungsanfeuchter nach. Anspruch 9, gekennzeichnet durch
einen mit der Steuer- und Regeleinrichtung (11) verbundenen
Temperatursensor (91) zur Erfassung des Istwertes der Atem
gastemperatur.
11. Beatmungsanfeuchter nach Anspruch 9 oder 10, gekennzeichnet
durch einen mit der Steuer- und Regeleinrichtung (11) ver
bundenen Feuchtesensor (9) zur Erfassung des Istwertes der
relativen Atemgasfeuchtigkeit.
12. Beatmungsanfeuchter nach einem der Ansprüche 9 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß die Steuer- und Regeleinrichtung
(11) dazu eingerichtet ist, bei einer Abweichung des gemes
senen Istwertes TLi der Atemgastemperatur von dem bekannten
Sollwert TLs die pro Zeiteinheit dem Verdampfer (4) zugeführ
te Wassermenge mD nach der Beziehung
nachzuregeln, wobei die Werte T0 für die Isttemperatur vor dem Beatmungsanfeuchter und TD für die Wasserdampftemperatur der Steuer- und Regeleinrichtung (1) bekannt sind.
nachzuregeln, wobei die Werte T0 für die Isttemperatur vor dem Beatmungsanfeuchter und TD für die Wasserdampftemperatur der Steuer- und Regeleinrichtung (1) bekannt sind.
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Owner name: DRAEGER MEDICAL AG & CO. KGAA, 23558 LUEBECK, DE |
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Owner name: DRAEGER MEDICAL AG & CO. KG, 23558 LUEBECK, DE |
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