DE19807195A1 - Zusammensetzung und Verfahren zum Reinigen und zum Trocknen von Fahrzeugen - Google Patents
Zusammensetzung und Verfahren zum Reinigen und zum Trocknen von FahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft wäßrige Zusammensetzungen, die beim Waschen, Spülen
oder der Wasserbeseitigung von bzw. auf Fahrzeugoberflächen eingesetzt werden
können. Solche Oberflächen können hergestellt sein aus Glas, Kautschuk, lackier
ten Oberflächen, Stahl- und Aluminiumrädern, Armaturenbrettern aus Kunststoff,
Verbundwerkstoffen, thermoplastischen Kunststoffen/Geweben oder aus thermo
plastischen Kunststoffen/Fasern, Kunststofflinsen und einer Vielzahl von Glas- oder
Metallverbundwerkstoffen und Zierleisten aus Kunststoff. Die erfindungsgemäßen
Zusammensetzungen werden typischerweise auf eine Fahrzeugoberfläche aufge
sprüht oder durch Wischen aufgetragen, um eine Vielzahl von Verschmutzungen
zu entfernen, die üblicherweise beim Transport, bei der Bahnbeförderung, auf
Flugplätzen und Autobahnen und dergleichen vorkommen. Solche Verschmut
zungen stammen von Treibstoffen, Schmiermitteln, hydraulischen und anderen
Funktionsflüssigkeiten, Schmutz, Bestandteilen der Fahrzeugabgase, Rückständen
von früher eingesetzten Reinigungsmitteln, Wachsen und dergleichen. Die erfin
dungsgemäßen Zusammensetzungen werden bevorzugt bei Systemen eingesetzt,
die mit Bürsten oder mit dem Kontakt von Gewebe arbeiten oder berührungslos
sind. Die berührungslosen Systeme verwenden ein einfaches Aufsprühen der
wäßrigen Systeme, gefolgt von einem Spülvorgang mit Wasser, der eine saubere
Fahrzeugoberfläche zurückläßt, die geringe Mengen oder keine Rückstände
der Reinigungszusammensetzung oder des Spülmittels aufweist.
Verschmutzte Fahrzeugoberflächen wurden jahrelang unter Einsatz einer Vielzahl
von Zusammensetzungen und Verfahren gereinigt. Diese Zusammensetzungen
können einfache Lösungen von organischen Geschirrspülmitteln oder üblichen
Vielzweck-Reinigungsmitteln sein. Beim Reinigen von Fahrzeugen im Bereich des
Gewerbes oder der Industrie, wie z. B. beim halbautomatischen und vollautomati
schen Waschen von Autos, wurden für Reinigungssysteme eine Vielzahl von
Reinigungsmitteln eingesetzt, wobei die Reinigungssysteme oft einen Vorwasch
gang oder Vorreinigungsgang, einen Reinigungsgang und im Anschluß daran eine
Kombination aus einem oder mehreren Arbeitsgängen vorsehen, bei denen Wachs,
Spülmittel, Rostschutzmittel, mechanisches Trocknen und dergleichen eingesetzt
werden. Diese Art der Fahrzeugreinigung kann eine gewerbliche Fahrzeugreinigung
sein, bei der die Fahrzeuge durch den Eigner selbst oder durch angestelltes Perso
nal gewaschen werden. Solche Reinigungsstationen können z. B. Stationen sein,
die von Autovermietern, Autohändlern, den Betreibern von Automobilflotten, in
Omnibus- und Eisenbahndepots, in Gebäuden zur Wartung von Flugzeugen und
dergleichen betrieben werden.
Eine Klasse von allgemein verfügbaren selbstbeweglichen Reinigungsmitteln
enthalten eine Reihe von anionischen Tensiden, die zusammen mit verträglichen
nichtionischen Tensiden, Komplexierungsmitteln, Wachsen und anderen Bestand
teilen eingesetzt werden.
Wachszusammensetzungen auf Kohlenwasserstoffbasis, die nach dem erwähnten
Reinigungsgang aufgetragen werden, ergeben ein glänzendes Finish und werden so
zusammengemischt, daß sie die Entfernung von Wasser von der Fahrzeugober
fläche unterstützen. Diese Wachse enthalten auch oft ein Wachs zusammen mit
anionischen oder nichtionischen Tensiden, Rostschutzmitteln und anderen Kom
ponenten, die ein vollständiges funktionelles System bilden, mit dem man das
Wasser auf Automobilen so beseitigen kann, daß ein trockenes glänzendes Finish
zurückbleibt.
Eine zweite Klasse von Wachszusammensetzungen ist allgemein verfügbar und hat
eine typische Formulierung, die Tenside, Lösungsmittel und ein siliconwachs
ähnliches Material umfaßt, welches eine glänzende Oberfläche bildet. Silicone sind
gut beschriebene und sehr hydrophobe Stoffe, die bei Einsatz in Wachszusammen
setzungen für Fahrzeuge mit anderen Komponenten wie z. B. nichtionischen Tensi
den, Rostschutzmitteln und dergleichen eine glänzende und trockene Fahrzeugober
fläche bilden.
Ein allgemeines Thema bei Reinigungszusammensetzungen des Standes der Tech
nik ist ein anionisches Material (typischerweise ein Sulfonat- oder Sulfat-Tensid),
wobei die Wachszusammensetzungen des Standes der Technik Kohlenwasserstoff-
oder Silicon-Wachse erfordern.
Für Kohlenwasserstoffe und Silicone enthaltende Wachszusammensetzungen und
für Zusammensetzungen, die sowohl Kohlenwasserstoffe als auch Silicone enthal
ten, wurden allgemein auch Aminverbindungen formuliert. Zum Beispiel lehren
Chestochowski et al (US-Patent 3 440 063) Salze von aminorganischen Fettsäuren
in Formulierungen für das Waschen von Autos. Baker et al (US-Patent 3 592 669)
offenbaren eine Kohlenwasserstoffwachs-Zusammensetzung, die ein Fettsäurealkyl
amin einer transparenten und schichtbildenden Zusammensetzung enthält. Cifuen
tes et al (US-Patent 5 258 063) offenbart einen Schaum zur Glanzverbesserung
zur Anwendung auf Fahrzeugoberflächen. Die Schicht kombiniert Wachse mit
einem Alkylcyclohexylamin. Herring (GB 1 349 447) offenbart eine Autopolitur
zusammensetzung, die ein Paraffinwachs zusammen mit einem Alkyldiamin ent
hält. Schließlich offenbart ABE (WO 92-22 632) eine wasserabstoßende Wasch
zusammensetzung für Autofenster unter Einsatz eines Fettsäureaminacetatsalzes
in Kombination mit einem Kohlenwasserstofflösungsmittel und Siliconwachs in
einer komplexen Formulierung, die ein aktives Fluorkohlenwasserstoff-Material
enthält. Fettsäurealkylamine haben typischerweise die Formel R-NH2, wobei R eine
Kohlenwasserstoffgruppe bedeutet, die 1 bis 3 ungesättigte Bindungen haben,
jedoch 6 bis 24 Kohlenstoffatome in einer geraden Kette enthalten kann.
Eriksson (WO 92-08 823) offenbart Reinigungs- und Entfettungsmittel, die ein
ethoxyliertes Alkylamin enthalten. Eriksson (EP 43 360) lehrt ein Schutzmittel
gegen Metallkorrosion, welches eine ethoxylierte Aminzusammensetzung enthält.
Lemin et al (GB 2 036 783) offenbart einen wasserabstoßenden Schaum unter
Verwendung eines kationischen Wasserbeseitigungsmittels, welches ein ethoxy
liertes Amin enthält und auch wahlweise ein antistatisches Mittel einsetzen kann.
Fettsäureethanolaminamid-Verbindungen wurden beispielsweise von Bayless
(US-Patent 5 330 673) zum Einsatz in Klebstoffen und Reinigungsmittel offenbart.
Weiterhin lehrt die JP 06-145 603 eine Wasserbeseitigungsschicht, die unter
Einsatz von Triethanolamin und einem Kohlenwasserstoffwachs oder Siliconwachs
hergestellt wird. Die JP 03-156 289 lehrt einen Fahrzeugreiniger, der kurzkettige,
wasserlösliche Amine enthält. Schließlich lehrt die JP 03-024 200 ein Detergenz
zur Entfernung von Schmutz von Fahrzeugen unter Verwendung eines kurzkettigen
wäßrigen oder nichtwäßrigen Amins.
Fox (US-Patent 4 284 435) lehrt eine Autowaschzusammensetzung unter Einsatz
einer Zusammensetzung eines ethoxylierten quaternären Amins. Karalis et al
(US-Patent 4 864 060) lehren eine Autowaschzusammensetzung, bei der eine quater
riäre Ammoniumverbindung und ein Aminoxid kombiniert werden. Betty, Jr. et al
(US-Patent 3 756 835) lehren eine Autopolitur, bei der eine quaternäre Ammoni
umverbindung und ein ethoxyliertes Amin und ein Mineralöl auf Erdölbasis kom
biniert werden. Tarr (US-Patent 5 221 329) lehrt ein wasserabstoßendes Material,
welches als Beschichtung für Flugzeuge verwendet wird und eine quaternäre
Ammoniumverbindung und eine Salzverbindung enthält. Die JP 03-262 763 und
JP 58-076 477 offenbaren Autowaschzusammensetzungen und Beschichtungs
zusammensetzungen zur Fleckenbeseitigung, die quaternäre Amine in Kombination
mit Additiven enthalten können, wie z. B. Wachsen, kationischen Tensiden und
dergleichen.
Diese Fahrzeugreinigungsmittel des Standes der Technik hatten einen gewissen
Markterfolg. Jedoch ist der Markt ständig auf der Suche nach Materialien mit
verbesserten Eigenschaften. Zu den Eigenschaften, die immer einer Verbesserung
bedürfen, gehören der Glanz der gereinigten Fahrzeugoberfläche, die Geschwindig
keit und das Ausmaß der Wasserbeseitigung, Wasserflecken auf Glasoberflächen
oder lackierten Oberflächen, die Stabilität der Konzentrate, die Klarheit der Lösun
gen und die Leichtigkeit, mit der insgesamt wäßrige Verdünnungen aus den
wäßrigen Konzentraten hergestellt werden können. Der Markt sucht ständig nach
Verbesserungen bei organische Reinigungsmittel enthaltenden, wäßrigen Syste
men, die die Schmutzbeseitigung, den Glanz der erhaltenen Fahrzeugoberfläche, die
Fleckenbildung und die Wasserbeseitigung verbessern. Schließlich wurde in den
letzten Jahren auch die Umweltverträglichkeit der wachsartigen Materialien auf
Kohlenwasserstoff- und Siliconbasis in Frage gestellt. Es besteht ein nachhaltiger
Bedarf an der Entwicklung von Fahrzeugreinigern und Fahrzeugspülmitteln, mit
denen in berührungslosen Systemen oder Systemen unter Verwendung von Tü
chern oder Bürsten die Reinigung und das Erzeugen von Glanz bei minimalen
wäßrigen Rückständen erfolgen kann.
Es wurde gefunden, daß wachsartige Materialien auf Silicon- und Kohlenwasser
stoffbasis in Zusammensetzungen zur Reinigung und Pflege und zum Trocknen
oder der Wasserbeseitigung von Fahrzeugen weitgehend vermieden werden
können, wenn ein Fettsäurealkyletheramin verwendet wird. Es wurde gefunden,
daß bei herkömmlichen Reinigungszusammensetzungen für Fahrzeuge die her
kömmlichen wachsartigen Materialien in wäßrigen Reinigungsmitteln, Wasser
beseitigungs- oder Trocknungsmitteln ersetzt werden können durch ein Alkyl
etheramin oder ein Alkyletherdiamin der Formel
R-O-(R2)n-NH-A
A = R3NH2 oder H
R2, R3 = lineares oder verzweigtes Alkyl
Die erfindungsgemäßem Etheramin- und Etherdiamin-Zusammensetzungen werden
typischerweise als flüssige oder feste wäßrige Konzentratmaterialien formuliert,
bei denen das Etheramin oder Etherdiamin mit anderen kompatiblen Reinigungs
mitteln zu einem kompatiblen wäßrigen Konzentrat kombiniert wird, das mit
Brauchwasser zur Bildung eines Materials verdünnt werden kann, welches in
einfacher Weise aufgebracht werden, d. h. auf eine Fahrzeugoberfläche aufgesprüht
werden kann, um die Fahrzeugoberfläche so zu reinigen, daß das Fahrzeug ein
leuchtendes und glänzendes Finish erhält und mit möglichst wenig Wasserflecken
oder Wasserstreifen zurückbleibt. Die Kompatibilität des Amins wird bei den
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen durch Einsatz eines Stabilisierungsmittels
erreicht, welches ein Neutralisierungsmittel und ein nichtionisches Tensid enthält.
Das Stabilisierungsmittel erzeugt einphasige Etheramin-Zusammensetzungen, die
klare Lösungen sein können. Eine Liste der typischen Aminverbindungen des
Standes der Technik finden sich in Tabelle 11. Im Gegensatz zum Stand der
Technik werden keine anionischen Tenside (wie z. B. Sulfate oder Sulfonate)
bevorzugt, und die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen sind im wesentlichen
frei von anionischen Materialien, die mit Aminen reagieren. Es ist davon auszu
gehen, daß sauere anionische Materialien wie Alkylbenzolsulfonate, alpha-Olefin
sulfonate und Alkoholsulfate mit dem Fettsäureaminen der Erfindung reagieren,
diese neutralisieren und ihre Aktivität herabsetzen.
Für die Zwecke dieser Beschreibung soll sich der Begriff "Fahrzeug" auf jedweden
Transportvorgang beziehen, und zwar unter Einschluß von Automobilen, Lastwa
gen, Sport/Nutzfahrzeuge, Bussen, Golfkarren, Motorrädern, Einschienenfahr
zeugen, Diesellokomotiven, Reisebussen, kleinen einmotorigen Privatflugzeugen,
Jetflugzeugen von Fluggesellschaften, die handelsübliche Ausrüstung von Flugge
sellschaften und dergleichen. Der Begriff "berührungsloses Reinigungssystem"
bedeutet Verfahren, bei denen die Reinigungsmittel direkt mit einer Fahrzeugober
fläche in Kontakt gebracht werden, umfassend lackierte Oberflächen, Oberflächen
aus thermoplastischen Schichtmaterial, Glasoberflächen, Kunststoffoberflächen
oder Oberflächen, die übliche Zierleisten für Automobile aufweisen, um durch
Sprühen oder Waschen Verschmutzungen zu entfernen, ohne daß bei der Entfer
nung von Schmutz eine mechanische Wirkung eingesetzt wird. Ein "Wasserbeseiti
gungsmittel" unterstützt die schnelle und im wesentlichen vollständige Abfuhr
wäßrigen Rückständen auf einer Fahrzeugoberfläche. Beim Einsatz muß eine
wäßrige Reinigungszusammensetzung mit diesen Oberflächen über einen relativ
kurzen Zeitraum (weniger als 5 Minuten) im Kontakt bleiben, um die Schmutz
entfernung zu unterstützen. Die wäßrigen Systeme werden von der Fahrzeugober
fläche typischerweise durch Spülung mit Wasser und anschließend einem Wasser
beseitigungsmittel entfernt. Der Begriff "kohlenwasserstofffreies Wachs" soll das
Konzept umfassen, daß die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen keinen
wesentlichen Anteil an Kohlenwasserstoffen enthalten, die entweder bei der
Schmutzentfernung, der Wasserbeseitigung oder der Erzeugung einer glänzenden
Beschichtung auf der lackierten Oberfläche eines Fahrzeugs beteiligt sind. Der
Begriff "siliconfrei" soll das Konzept umfassen, das die erfindungsgemäßen Zu
sammensetzungen im wesentlichen frei von Siliconmaterialien bei den Konzen
trationen sind, die zum Erzeugen einer glänzenden Oberfläche, zur Wasserbeseiti
gung, zur Wasserentfernung oder zum Verhindern von Flecken oder Streifen
eingesetzt werden. Unerhebliche Mengen von Wachs oder Silicon können zu
gesetzt werden, ohne die Erfindung zu verlassen. Der Begriff "schmutzverhin
dernd" soll das Konzept umfassen, daß die erfindungsgemäßen Materialien bei der
Beseitigung oder Abstoßung von Wasserflecken mit harter Oberfläche helfen, die
durch lösliche Feststoffe im Spülwasser verursacht werden.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen zum Reinigen von Fahrzeugen
können vielgestaltig formuliert werden. Das Trocknungsmittel unterstützt in
einfacher Weise die Wasserbeseitigung auf der Oberfläche eines Fahrzeugs. Die
Zusammensetzung kann auch die Form einer Reinigungszusammensetzung zum
Autowaschen haben, die als einfaches Schmutzentfernungsmittel formuliert ist,
welches nach dem Entfernen des Reinigers eine glänzende Oberfläche zurückläßt,
die so getrocknet werden kann, daß ein ansehnliches Finish zurückbleibt. Die Mate
rialien können auch als Autowaschformulierung hergestellt sein, mit denen gewa
schen und getrocknet werden kann und die eine glänzende, trockene Oberfläche
zurücklassen. Grundformulierungen, die in flüssiger oder fester Form eingesetzt
werden können, finden sich in den nachfolgend genannten wachs- und siliconfreien
Formulierungen.
Autowäsche
Neutrales Mittel (Lösungsphase)
Neutrales Mittel (Lösungsphase)
Nicht neutralisiertes Mittel (emulgierte1 Phase)
Formulierung zum Waschen und Trocknen von Autos
Allgemein können die Formulierungen flüssig oder fest sein und die erfindungs
gemäßen Fettsäureetheramin-Zusammensetzungen in Kombination mit einer
Vielzahl anderer Materialien enthalten, die bei der Herstellung von Mitteln zur
Reinigung von Fahrzeugen und zur Wasserbeseitigung nützlich sind, wie z. B.
nichtionische Tenside, Aminoxidtenside, Komplexierungsmittel, sauere Materialien,
basische Materialien, Lösungsmittel und eine Vielzahl anderer brauchbarer Materia
lien wie Farbstoffe, Duftstoffe, Verdickungsmittel, schäumende Tenside und
andere. Herkömmliche Härtungs- oder Verfestigungsmittel können eingesetzt
werden, wie z. B. Harnstoff, PEG-Materialien, nichtionische Stoffe und dergleichen.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen zur Fahrzeugpflege können eine
Fettsäureetheramin-Verbindung der Formel
R-O-(R2)n-NH-A
A = R3NH2 oder H
R2, R3 = lineares oder verzweigtes Alkyl
enthalten. Bevorzugte Amine sind Tetradecyloxypropyl-1,3-diaminopropan, ein FNZ
C12-14-Alkyloxypropyl-1,3-diaminopropan, ein C12-15-Alkyloxypropylamin und andere
ähnliche Materialien, die auf dem Markt unter den Handelsnamen TOMAH® DA19,
DA18, DA17, DA1618, DA14, PA19, PA17, PA16, PA14, PA1214 und der
gleichen erhältlich sind.
Für Reinigungszusammensetzungen geeignete nichtionische Tenside sind solche,
die als Teil des Tensidmoleküls ein Polyalkylenoxid-Polymer aufweisen. Solche
nichtionischen Tenside sind z. B. Chlor-, Benzyl-, Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Butyl- und
andere, wie z. B. alkylgedeckte Polyethylenglycolether von Fettalkoholen, Poly
alkylenoxid-freie nichtionische Tenside wie z. B. Alkylpolyglycoside, Sorbit- und
Sucroseester und ihre Ethoxylate, alkoxyliertes Ethylendiamin, Alkoholalkoxylate
wie Alkoholethoxylatpropoxylate, Alkoholpropoxylate, Alkoholpropoxylatethoxy
latpropoxylate, Alkoholethoxylatbutoxylate und dergleichen, Dodecyl-, Octyl- oder
Nonylphenolethoxylate, Polyoxyethylenglycolether und dergleichen, Carbonsäuree
ster wie z. B. Glycerinester, Polyoxyethylenester, ethoxylierte und Glycolester von
Fettsäuren und dergleichen, Carbonsäureamide wie z. B. Diethanolaminkondensate,
Monoalkanolaminkondensate, Polyoxyethylenfettsäureamide und dergleichen, und
Polyalkylenoxid-Blockcopolymere, die ein Ethylenoxid/Propyleneoxid-Blockcopoly
mer enthalten, wie z. B. solche, die unter den Handelsnamen PLURONIC™
(BASF-Wyandotte) erhältlich sind und dergleichen, sowie andere ähnliche nichtionische
Verbindungen. Silicon-enthaltende nichtionische Tenside wie z. B. ABIL B8852 oder
Silwet 7602 können ebenfalls eingesetzt werden. Die nachfolgenden Materialien
sind besonders bevorzugt: Fettsäureamine (Kokos-, Tallamine), die mit 2 bis 18
Mol Ethylenoxid (EO) ethoxyliert sind, substituierte Amine der Formel R1-O-R2-NH-
R2-NH2 oder ethoxylierte Vertreter davon, wobei R1 eine Fettsäuregruppe und R2
jeweils unabhängig voneinander eine C1-6-Alkylengruppe ist; ein Poloxamin, ein
(EO)x(PO)y-NH-R2-NH2, wobei R2 eine C1-6-Alkylengruppe ist; C9-14-Alkohole, die mit
3 bis 10 Mol Ethylenoxid (EO) ethoxyliert sind, Kokosalkohol, der mit 3 bis 10 Mol
EO ethoxyliert ist, Stearylalkohol, der mit 5 bis 10 Mol EO ethoxyliert ist, ein
gemischter C12-15-Alkohol, der mit 3 bis 10 Mol EO ethoxyliert ist, ein gemischter
sekundärer C11-15-Alkohol, der mit 3 bis 10 Mol EO ethoxyliert ist, ein gemischter
linearer C9-11-Alkohol, der mit 3 bis 10 MOL EO ethoxyliert ist und dergleichen. Es
ist bevorzugt, daß die nichtionische Verbindung 8 bis 12 Kohlenstoffatome in der
Alkylgruppe aufweist. Wenn diese bevorzugte Alkylgruppe eingesetzt wird, ist die
am meisten bevorzugte nichtionische Verbindung der mit 3 bis 7 Mol EO ethoxy
lierte gemischte C9-11-Alkohol.
Eine wichtiges nichtionisches Tensid kann ein Aminoxid umfassen. Solche Materia
lien werden hergestellt, indem man ein t-Alkylamin zu einem Aminoxid oxidiert.
Bevorzugte und typische Aminoxide sind C6-28-Alkyldimethylaminoxide. Representa
tive Beispiele solcher Aminoxide sind Lauryldimethylaminoxid, Dodecyldimethyl
aminoxid, Tetradecyldimethylaminoxid, Cetyldimethylaminoxid, Stearyldimethyla
rninoxid, Dodecyldiethylaminoxid, Bis(2-Hydroxypropyl)tetradecylaminoxid und
dergleichen.
Die Komplexierungsmittel zum Herabsetzten der unerwünschten Wirkungen von
typischen di- und trivalenten Metallkationen können in typischen wäßrigen Zu
sammensetzungen enthalten sein, die mit Brauchwasser kombiniert sind. Solche
Kationen können die Wirkung einer Vielzahl der organischen Komponenten der
erfindungsgemäßen Formulierungen herabsetzen und können die Bildung von
Wasserflecken unterstützen. Geeignete Komplexierungsmittel sind sowohl an
organische als auch organische Komplexierungsmittel. Beispiele sind anorganische
Silicate, Carbonate, Phosphate und Borate. Organische Komplexierungsmittel sind
rum Beispiel Trinatriumnitrilotriacetate, Trinatriumhydroxyethylethylendiamin
triacetat, Tetranatriumethylendiamintetraacetat, Natriumsalze von Polyacrylsäuren
und andere komplexierende oder chelatierende Mittel, die in der Industrie wohl
bekannt sind.
Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen können sauere oder basische Stoffe
enthalten, mit denen sich ein basischer bzw. sauerer pH-Wert neutralisieren läßt.
Solche basischen Stoffe sind zum Beispiel Amine, Natriumhydroxid, Natriumsilicate
und dergleichen. Diese Materialien können als alkalische Builder, Schmutzträger
und als Puffer wirken. Die bevorzugten Silicate können auch als Schutz für Alumi
nium wirken, der die Auswirkungen der erfindungsgemäßen Chemikalien auf
freiliegende Aluminiumoberflächen herabsetzt. Die alkalischen Builder sollten in
Mengen vorhanden sein, die zum Erreichen eines ungefähr neutralen pH-Werts
(zum Beispiel etwa 6 bis 10, bevorzugt 6 bis 9) ausreichend sind. Zum Neutralisie
ren und Solubilisieren der basischen Zusammensetzungen auf unterschiedliche
pH-Werte kann eine Vielzahl typischer schwacher oder milder Säuren eingesetzt
werden. Solche Säuren sind zum Beispiel Essigsäure, Hydroxyessigsäure,
Phosphorsäure, Zitronensäure und andere typische Säuren, die für die Herstellung
von Reinigungszusammensetzungen verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen Formulierungen können ein Lösungsmittel enthalten. Die
bevorzugte Chemie bedarf keines Lösungsmittels. Bevorzugte Lösungsmittel
umfassen Alkohole, Glycole und Glycolether. Solche Stoffe haben im allgemeinen
einen aliphatischen Anteil, der 2 bis 6 Kohlenstoffatome enthält. Beispiele solcher
Stoffe sind Ethanol, Propanol, Isopropanol, Butanol, 2-Butanol, 2-Methyl-2-pro
panol, Butoxydiglycol, Ethoxydiglycol, Polypropylenglycol, Ethylenglycolmethylet
her, Ethylenglycoldimethylether, Propylenglycolmethylether, Dipropylenglycol-n-
Butylether, Butoxyethanol, Phenoxyethanol, Methoxypropanol, Propylenglycol,
n-butylether, Tripropylenglycol, n-Butylether, Propylenglycol, Hexylenglycol und
andere ähnliche sauerstoffhaltige Lösungsmittel.
Zum Testen der Reinigungskraft und der Wasserbeseitigungseigenschaften wurde
mit und ohne Alkyletherdiamin eine Reihe von "berührungslosen" Waschversuchen
an Autos durchgeführt. Der Versuch wurde unter Verwendung einer 1-prozentigen
wäßrigen Verdünnung der in den Fußnoten angegebenen Formulierungen durch
geführt. Das Material wurde aufgebracht durch (i) Niederdruck-Aufsprühen von
100 ml der verdünnten Testlösung auf eine Seitenfläche mit 1,5 m2 (16 ft2) eines
weißen Dodge Caravan Baujahr 1994, (ii) Einschalten einer Wartezeit von 30
Sekunden und (iii) schließlich einer Hochdruckspülung mit Wasser von 4,1 MPa
600 psi) unter Einsatz von etwa 1,9 l (0,5 Gallonen) Brauchwasser.
Tabelle 1 zeigt die verbesserten Wasserbeseitigungseigenschaften auf einer lackier
ten Oberfläche bei Einsatz des Fettsäureetheramins, das auch eine gute Reini
gungskraft ergab. Die Beurteilung des Glanzes der Seitenflächen erfolgte mit einem
Glanzmeßgerät, die Beurteilung der Wasserbeseitigungseigenschaften durch
optische Kontrolle. Die Prozentangabe für den Glanz erfolgt auf einer relativen
Bezugsskala, auf der schwarz 0% und weiß 100% entspricht, wobei verbesserte
Reinigung durch einen größeren Wert angegeben wird; d. h. üblich verschmutzte
Oberflächen liegen im Bereich von etwa 50 bis 70% Glanz, wogegen gereinigte
Oberflächen etwa 90 bis 110% Glanz aufweisen. Spiegelnde Oberflächen können
oberhalb von 100% liegen.
Tests für berührungslose Fahrzeugwaschformulierungen unter Einsatz eines Alkyletherdiamins
Tests für berührungslose Fahrzeugwaschformulierungen unter Einsatz eines Alkyletherdiamins
3 Die Detergenzkonzentrate laut Fußnote waren wie angegeben hergestellt, wurden
jedoch als Verdünnungen mit 1,0 Gew.-% eingesetzt.
4 Die Glanzzunahme wurde mit einem Hand-Glanzmeßgerät gemessen; Messung des Oberflächenglanzes nach dem Reinigen von 5 Bereichen der Fahrerseite des Fahrzeugs (Mittel aus 6 Glanzmessungen pro Bereich). Die Messung des erreichten Glanzes erfolgte nach 5 Minuten Trocknen.
5 Wasserbeseitigungsgeschwindigkeit = optische Beurteilung der Zeit, in der 50% des Wassers von der Oberfläche abgeleitet werden
6 Formulierung D = 2,7% Kokosamin, 15 Mol Ethoxylat (Varonic K-215), 14% Na-HEDTA (Versonol 120), 3,0% Linear-C12-14-alkyloxypropyl-1,3-diaminopropan Tomah DA-1618), 3,2% C12-Alkyldimethylaminoxid, 10,0% nichtionische Tensi de, 0,25% NaOH, Rest Wasser
7 Formulierung C = 3,0% Varonic K-215, 14% Versonol 120,5,0% Tomah DA-1618, 4,0% Aminoxid, 10,0% Dowanol-Glycole, 0,25% NaOH, Rest Wasser
8 Formulierung B = 3,5% Varonic K-215, 14% Versonol 120,5,0% Tomah DA-1618, 3,2% Aminoxid, 11,0% nichtionische Tenside, 2,5% Dowanol-Glycole, 0,25% NaOH, Rest Wasser
9 Bei dieser Formulierung wurde unvollständige Reinigung beobachtet.
10 Herkömmliche Formulierung = 4,5% Kaliumpyrophosphat TKPP, 9,25% LAS Sulfonatsäure mit linearem Alkan, 2,24% alpha-Olefinsulfonat (AOS), 8% Dowa nol-Glycole, 1,13% NaOH, Rest Duftstoffe/Wasser
11 Das Abtrocknen des Wassers begann tatsächlich bereits vor der Wasserbeseiti gung, so daß die angegebene Zeit auf 50% Beseitigung für beide Wege zu bezie hen ist.
4 Die Glanzzunahme wurde mit einem Hand-Glanzmeßgerät gemessen; Messung des Oberflächenglanzes nach dem Reinigen von 5 Bereichen der Fahrerseite des Fahrzeugs (Mittel aus 6 Glanzmessungen pro Bereich). Die Messung des erreichten Glanzes erfolgte nach 5 Minuten Trocknen.
5 Wasserbeseitigungsgeschwindigkeit = optische Beurteilung der Zeit, in der 50% des Wassers von der Oberfläche abgeleitet werden
6 Formulierung D = 2,7% Kokosamin, 15 Mol Ethoxylat (Varonic K-215), 14% Na-HEDTA (Versonol 120), 3,0% Linear-C12-14-alkyloxypropyl-1,3-diaminopropan Tomah DA-1618), 3,2% C12-Alkyldimethylaminoxid, 10,0% nichtionische Tensi de, 0,25% NaOH, Rest Wasser
7 Formulierung C = 3,0% Varonic K-215, 14% Versonol 120,5,0% Tomah DA-1618, 4,0% Aminoxid, 10,0% Dowanol-Glycole, 0,25% NaOH, Rest Wasser
8 Formulierung B = 3,5% Varonic K-215, 14% Versonol 120,5,0% Tomah DA-1618, 3,2% Aminoxid, 11,0% nichtionische Tenside, 2,5% Dowanol-Glycole, 0,25% NaOH, Rest Wasser
9 Bei dieser Formulierung wurde unvollständige Reinigung beobachtet.
10 Herkömmliche Formulierung = 4,5% Kaliumpyrophosphat TKPP, 9,25% LAS Sulfonatsäure mit linearem Alkan, 2,24% alpha-Olefinsulfonat (AOS), 8% Dowa nol-Glycole, 1,13% NaOH, Rest Duftstoffe/Wasser
11 Das Abtrocknen des Wassers begann tatsächlich bereits vor der Wasserbeseiti gung, so daß die angegebene Zeit auf 50% Beseitigung für beide Wege zu bezie hen ist.
Zum Testen der Reinigungskraft und der Wasserbeseitigungseigenschaften gegen
über Beispiel 1 wurden mit und ohne Fettsäurealkylethermonoamin "berührungs
lose" Waschversuche an Kraftfahrzeugen durchgeführt. Der Test wurde unter
Verwendung einer 1-prozentigen wäßrigen Verdünnung der in den Fußnoten
angegebenen Formulierungen durchgeführt: (i) Niederdruck-Aufsprühen von 100 ml
der verdünnten Testlösung auf eine Seitenfläche mit 1,5 m2 (16 ft2) eines weißen
Dodge Caravan Baujahr 1994, (ii) Einschalten einer Wartezeit von 30 Sekunden
und (iii) schließlich einer Hochdruckspülung mit Wasser von 4,1 MPa (600 psi)
unter Einsatz von etwa 1,9 l (0,5 Gallonen) Brauchwasser.
Tabelle 2 zeigt die überlegenen Wasserbeseitigungseigenschaften bei Einsatz des
Amins gegenüber einem herkömmlichen Detergenz. Es sind auch die besseren
Ergebnisse für das primäre gegenüber dem Etherdiamin angegeben. Die Beurteilung
des Glanzes der Seitenflächen erfolgte mit einem Glanzmeßgerät, die Beurteilung
der Wasserbeseitigungseigenschaften durch optische Kontrolle. Die relative Pro
zentangabe für den Glanz zeigt, daß beide Aminformulierungen (Versuch 1 uns 2)
höhere Glanzwerte ergeben als die herkömmliche Formulierung (Versuch 3) und
daß das Amin der Oberfläche einen Spiegelglanz verleihen kann, der den Glanz auf
< 100% erhöht.
Tests für berührungslose Fahrzeugwaschformulierungen unter Einsatz von Alkyletherdiaminen und Monoaminen
Tests für berührungslose Fahrzeugwaschformulierungen unter Einsatz von Alkyletherdiaminen und Monoaminen
1 Die Detergenzkonzentrate laut Fußnote waren wie angegeben hergestellt, wurden
jedoch als Verdünnungen mit 1,0 Gew.-% eingesetzt.
2 Die Glanzzunahme wurde mit einem Hand-Glanzmeßgerät gemessen; Messung des Oberflächenglanzes nach dem Reinigen von 3 Bereichen der Fahrerseite des Fahrzeugs (Mittel aus 6 Glanzmessungen pro Bereich). Die Messung des Glanzes erfolgte nach 5 Minuten Trocknen.
3 Wasserbeseitigungsgeschwindigkeit = optische Beurteilung der Zeit, in der 50% des Wassers von der Oberfläche abgeleitet werden
4 Formulierung D (Diamin) = 2,7% Varonic K-215, 14% Versonol 120, 3,0% Tomah DA-1618, 3,2% Aminoxid, 10,0% nichtionische Tenside, 0,25% NaOH, Rest Wasser
5 Formulierung D (Monoamin) = 2,7% Varonic K-215, 14% Versonol 120, 3,0% C12-14-Oxypropylamin (Tomah PA-19), 3,2% Aminoxid, 10,0% nichtionisches Tensid, 0,25% NaOH, Rest Wasser
6 Herkömmliche Formulierung = 4,5% TKPP, 9,25% LAS-Säure, 2,24% AOS, 8% Dowanol-Glycole, 1,13% NaOH, Rest Duftstoffe/Wasser
7 Das Abtrocknen des Wassers begann tatsächlich bereits vor der Wasserbeseiti gung, so daß die angegebene Zeit auf 50% Beseitigung für beide Wege zu bezie hen ist.
2 Die Glanzzunahme wurde mit einem Hand-Glanzmeßgerät gemessen; Messung des Oberflächenglanzes nach dem Reinigen von 3 Bereichen der Fahrerseite des Fahrzeugs (Mittel aus 6 Glanzmessungen pro Bereich). Die Messung des Glanzes erfolgte nach 5 Minuten Trocknen.
3 Wasserbeseitigungsgeschwindigkeit = optische Beurteilung der Zeit, in der 50% des Wassers von der Oberfläche abgeleitet werden
4 Formulierung D (Diamin) = 2,7% Varonic K-215, 14% Versonol 120, 3,0% Tomah DA-1618, 3,2% Aminoxid, 10,0% nichtionische Tenside, 0,25% NaOH, Rest Wasser
5 Formulierung D (Monoamin) = 2,7% Varonic K-215, 14% Versonol 120, 3,0% C12-14-Oxypropylamin (Tomah PA-19), 3,2% Aminoxid, 10,0% nichtionisches Tensid, 0,25% NaOH, Rest Wasser
6 Herkömmliche Formulierung = 4,5% TKPP, 9,25% LAS-Säure, 2,24% AOS, 8% Dowanol-Glycole, 1,13% NaOH, Rest Duftstoffe/Wasser
7 Das Abtrocknen des Wassers begann tatsächlich bereits vor der Wasserbeseiti gung, so daß die angegebene Zeit auf 50% Beseitigung für beide Wege zu bezie hen ist.
Fahrzeuge wurden mit und ohne Fettsäureetheramin mit mechanischen Bürsten
gewaschen, um die Glanzverbesserung, die Wasserbeseitigung und die Fleckenbil
dung zu testen. Tabelle 3 zeigt die verbesserten Wirkungen bei Einsatz des Fett
säureetheramins. Die Beurteilung des Glanzes der Fahrzeugoberflächen erfolgte mit
einem Glanzmeßgerät, die Beurteilung der Wasserbeseitigungseigenschaften und
der Fleckenbildung durch optische Kontrolle. Es wurde eine Verbesserung der
Wasserbeseitigung der Aminformulierungen gegenüber den herkömmlichen Formu
lierungen ermittelt, wobei das nach einer Ablaufzeit von 30 Sekunden auf der
Seitenoberfläche des Fahrzeugs verbleibende Wasser gravimetrisch bestimmt
wurde. Dann wurde berechnet:
100% × (1- Gewicht auf der mit Amin behandelten Oberfläche/Gewicht auf der herkömmlichen Oberfläche) = Verbesserung der Wasserbeseitigung.
100% × (1- Gewicht auf der mit Amin behandelten Oberfläche/Gewicht auf der herkömmlichen Oberfläche) = Verbesserung der Wasserbeseitigung.
1 Zwei Waschformulierungen wurden getestet an 1) Fahrzeugen zur Verteilung von Industriewäsche mit 3 m Höhe, 6 m Länge und
2,4 m Breite (10 ft, 20 ft, 8 ft) oder 2) einem blauen Ford Taurus Lieferwagen Baujahr 1989, wobei mechanische Schrubbürsten
eingesetzt wurden. Das Waschen mit mechanischen Bürsten wurde durchgeführt mit Verdünnungen der konzentrierten Formulier
ungen von 1,3 Vol.-% mit und ohne Aminzusätze, wobei die Oberflächen auf Glanzzunahme, Wasserbeseitigung und optische
Fleckenbildung untersucht wurden.
2 Die Glanzzunahme wurde mit einem Hand-Glanzmeßgerät gemessen; Messung des Oberflächenglanzes vor und nachdem Reinigen in 4 Vierteln der Seitenfläche des LKW (Mittel aus 3 Messungen pro Bereich). Glanzzunahme in % Glanz (vorher - nachher)/vorher × 100%
3 Geschwindigkeit der Wasserbeseitigung = optische Bewertung der Zeit, in der 50% des Wassers von der Oberfläche abläuft
4 1 = keine bis wenige Wasserflecken, kleiner Durchmesser, durch Wischen leicht zu beseitigen
2 = wenige Wasserflecken, mittlere Größe, durch Wischen leicht zu beseitigen
3 = wenige bis viele große Wasserflecken, durch Wischen schwierig zu beseitigen
4 = viele große Wasserflecken, schwierig zu beseitigen, schmutziges Aussehen
5 Aminformulierung 1 = 2% Varonic K-215, 7% EDTA. 3% Tomah DA-1618, 3,2% Aminoxid, 10% nichtionische Tenside, 10% Dowanol-Glycole, 0,25% NaOH, Rest Wasser
6 Herkömmliche Formulierung 2 = 4,5% TKPP, 9,25% LAS-Säure, 2,24% AOS, 8% Dowanol-Glycole, 1,13% NeOH, Rest Duftstoffe/Wasser
7 Aminformulierung 2 = 2% Tomah DA-19, 14,0% Versene 100, 2,4% Aminoxid, 10% ethoxylierte nichtionische Tenside, 10% Dowanol DPNP/DPM. Rest Wasser
8 Herkömmliche Formulierung 2 = 14,0% Versene 100, 2,4% Aminoxid, 10% ethoxylierte nichtionische Tenside, 10% Dowanol DPN/DPM, Rest Wasser
12 Die Glanzzunahme wurde mit einem Hand-Glanzmeßgerät gemessen; Messung des Oberflächenglanzes vor und nach dem Reinigen in 4 Vierteln der Seitenfläche des LKW (Mittel aus 3 Messungen pro Bereich). Glanzzunahme in % = Glanz (vorher - nachher)/vorher × 100%
13 Geschwindigkeit der Wasserbeseitigung = optische Bewertung der Zeit, in der 50% des Wassers von der Oberfläche abläuft.
2 Die Glanzzunahme wurde mit einem Hand-Glanzmeßgerät gemessen; Messung des Oberflächenglanzes vor und nachdem Reinigen in 4 Vierteln der Seitenfläche des LKW (Mittel aus 3 Messungen pro Bereich). Glanzzunahme in % Glanz (vorher - nachher)/vorher × 100%
3 Geschwindigkeit der Wasserbeseitigung = optische Bewertung der Zeit, in der 50% des Wassers von der Oberfläche abläuft
4 1 = keine bis wenige Wasserflecken, kleiner Durchmesser, durch Wischen leicht zu beseitigen
2 = wenige Wasserflecken, mittlere Größe, durch Wischen leicht zu beseitigen
3 = wenige bis viele große Wasserflecken, durch Wischen schwierig zu beseitigen
4 = viele große Wasserflecken, schwierig zu beseitigen, schmutziges Aussehen
5 Aminformulierung 1 = 2% Varonic K-215, 7% EDTA. 3% Tomah DA-1618, 3,2% Aminoxid, 10% nichtionische Tenside, 10% Dowanol-Glycole, 0,25% NaOH, Rest Wasser
6 Herkömmliche Formulierung 2 = 4,5% TKPP, 9,25% LAS-Säure, 2,24% AOS, 8% Dowanol-Glycole, 1,13% NeOH, Rest Duftstoffe/Wasser
7 Aminformulierung 2 = 2% Tomah DA-19, 14,0% Versene 100, 2,4% Aminoxid, 10% ethoxylierte nichtionische Tenside, 10% Dowanol DPNP/DPM. Rest Wasser
8 Herkömmliche Formulierung 2 = 14,0% Versene 100, 2,4% Aminoxid, 10% ethoxylierte nichtionische Tenside, 10% Dowanol DPN/DPM, Rest Wasser
12 Die Glanzzunahme wurde mit einem Hand-Glanzmeßgerät gemessen; Messung des Oberflächenglanzes vor und nach dem Reinigen in 4 Vierteln der Seitenfläche des LKW (Mittel aus 3 Messungen pro Bereich). Glanzzunahme in % = Glanz (vorher - nachher)/vorher × 100%
13 Geschwindigkeit der Wasserbeseitigung = optische Bewertung der Zeit, in der 50% des Wassers von der Oberfläche abläuft.
Zur Bestimmung der Wasserabstoßung der Fettsäureetheramine auf Oberflächen
von Glasfliesen wurden wäßrige aktive Lösungen mit 0,03 Gew.-% (mit unter
schiedlichen pH-Werten) hergestellt, die Lösungen auf die Oberfläche der Glas
fliesen aufgebracht und mit Brauchwasser gespült, bis das Wasser schnell ablief
(etwa 5 Sekunden pro Spülung). Die Fliese wurde dann über Nacht getrocknet und
erneut mit 100 ml weichem Wasser gespült, und nach 10 Sekunden Ablaufzeit
wurde das restliche Oberflächenwasser gravimetrisch bestimmt. Die Daten in
Tabelle 4 zeigen die wasserbeseitigende Wirkung der unterschiedlichen Amine. Bei
allen getesteten Formulierungen, die ein Amin enthielten (Versuche 1 bis 11),
wurde eine Wasserbeseitigung von ) 90% relativ zu den Kontrollversuchen ohne
Amin festgestellt (Versuche 1 bis 2). Die Beispiele der vorliegenden Erfindung
zeigen auch die wesentliche Verbesserung der handelsüblichen Formulierungen des
Standes der Technik (Versuche 12 bis 20).
1 Die getesteten Amine oder Ammoniumformulierungen wurden mit 3 Gew.-% Amin in den Testlösungen hergestellt. Die Handels
produkte (Zeilen 17, 18, 19) wurden nicht vorverdünnt. Jede Formulierung wurde auf Glasquadraten mit 30 × 30 cm (12 inch × 12
inch) erprobt, die mit wäßrigen Verdünnungen der vorerwähnten Lösungen von 1,5 Vol.-% von unterschiedlichen pH-Werten
behandelt, dann 5 Sekunden lang mit Brauchwasser gespült und schließlich 5 Sekunden lang getrocknet wurden. Das Restwasser
auf der Oberfläche wurde gravimetrisch bestimmt.
2 Der pH-Wert wurde mit Glycolsäure oder Essigsäure eingestellt.
3 Die Wasserbeseitigung wurde berechnet mit der Beziehung 100 × (1-Restwasser der Testprobe/Restwasser des Kontrollversuchs), wobei für Testlösungen mit pH-Werten < 7,0 als Restwasser des Kontrollversuchs die Kontrollprobe von Zeile 1 und für pH-Werte < 7,0 die Kontrollprobe von Zeile 2 eingesetzt wurde.
4 Brauchwasser, welches mit Glycolsäure oder NaOH neutralisiert wurde, d. h. Amine oder Ammoniumverbindungen waren nicht anwesend
5 Tomah DA-19
6 Tomah PA-19
7 Autowaschmittel I = 3% ethoxyliertes Amin, 7% EDTA, 3% Tomah PA-19, 3% Aminoxid, 10% nichtionisches Tensid, 2% Silicat, 1% NaOH Rest Duftstoff/Wasser
8 Autowaschmittel II = 6% Monoethanolamin MEA, 5% EDTA, 8% Betain-Tensid, 20% Glycol-Lösungsmittel, 6% LAS, 3% Amine, Rest Duftstoff, Wasser
9 Tomah DA-1618
10 Saurer Reiniger I = 7% Sulfaminsäure, 7,5% Zitronensäure, 12% Aminoxid, 9% Glycol-Lösungsmittel, 10% Phosphorsäure, Rest Duftstoff/Farbstoff/Wasser
11 BELIEVE ist ein industrielles Autowaschdetergenz zum Hochdruckwaschen von S.C. Johnson Co., Rascine, WI
12 ZIP WAX ist ein handelsübliches Autowaschdetergenz von Turtle Wax, Inc., Chicago, IL
13 SUDDEN (SHINE ist ein Mittel zum Erreichen von Autoglanz und zur Wasserbeseitigung auf Windschutzscheiben für den Endverbraucher von Plastone Co., Bedford Park, IL
14 Stand der Technik, der ethoxilierte Alkylamine einsetzt: JP 63 048 398, Deutsche Offenlegungsschrift DE 44 12 380, GB 2 036 783 unter Verwendung von Exxon ET-5
15 Stand der Technik gemäß Fußnote 14, bei dem jedoch Varonic K-215 verwendet wurde
16 Stand der Technik unter Einsatz von quats wie WO 9 222 632, US 4 284 435, JP 58 076 477 unter Einsatz von 0372 von Ecolab
17 Stand der Technik wie WO 9 222 632, US 3 440 063 unter Einsatz von Armene OL
18 Stand der Technik wie US 3 440 063 unter Einsatz eines Amingemisches = 2 : 1 : 0,5 (Duomene OL : Duomene CD : Armene OI).
2 Der pH-Wert wurde mit Glycolsäure oder Essigsäure eingestellt.
3 Die Wasserbeseitigung wurde berechnet mit der Beziehung 100 × (1-Restwasser der Testprobe/Restwasser des Kontrollversuchs), wobei für Testlösungen mit pH-Werten < 7,0 als Restwasser des Kontrollversuchs die Kontrollprobe von Zeile 1 und für pH-Werte < 7,0 die Kontrollprobe von Zeile 2 eingesetzt wurde.
4 Brauchwasser, welches mit Glycolsäure oder NaOH neutralisiert wurde, d. h. Amine oder Ammoniumverbindungen waren nicht anwesend
5 Tomah DA-19
6 Tomah PA-19
7 Autowaschmittel I = 3% ethoxyliertes Amin, 7% EDTA, 3% Tomah PA-19, 3% Aminoxid, 10% nichtionisches Tensid, 2% Silicat, 1% NaOH Rest Duftstoff/Wasser
8 Autowaschmittel II = 6% Monoethanolamin MEA, 5% EDTA, 8% Betain-Tensid, 20% Glycol-Lösungsmittel, 6% LAS, 3% Amine, Rest Duftstoff, Wasser
9 Tomah DA-1618
10 Saurer Reiniger I = 7% Sulfaminsäure, 7,5% Zitronensäure, 12% Aminoxid, 9% Glycol-Lösungsmittel, 10% Phosphorsäure, Rest Duftstoff/Farbstoff/Wasser
11 BELIEVE ist ein industrielles Autowaschdetergenz zum Hochdruckwaschen von S.C. Johnson Co., Rascine, WI
12 ZIP WAX ist ein handelsübliches Autowaschdetergenz von Turtle Wax, Inc., Chicago, IL
13 SUDDEN (SHINE ist ein Mittel zum Erreichen von Autoglanz und zur Wasserbeseitigung auf Windschutzscheiben für den Endverbraucher von Plastone Co., Bedford Park, IL
14 Stand der Technik, der ethoxilierte Alkylamine einsetzt: JP 63 048 398, Deutsche Offenlegungsschrift DE 44 12 380, GB 2 036 783 unter Verwendung von Exxon ET-5
15 Stand der Technik gemäß Fußnote 14, bei dem jedoch Varonic K-215 verwendet wurde
16 Stand der Technik unter Einsatz von quats wie WO 9 222 632, US 4 284 435, JP 58 076 477 unter Einsatz von 0372 von Ecolab
17 Stand der Technik wie WO 9 222 632, US 3 440 063 unter Einsatz von Armene OL
18 Stand der Technik wie US 3 440 063 unter Einsatz eines Amingemisches = 2 : 1 : 0,5 (Duomene OL : Duomene CD : Armene OI).
Die erfindungsgemäßen wasserbeseitigenden Fettsäurealkyletheramine können auf
die Kunststoff-Bürstenköpfe, die in Waschanlagen mit mechanischem Transport
eingesetzt werden, auch eine Schmierkomponente übertragen. Diese Reibungsver
minderung wird als wichtig erachtet, um bei mechanischen Autowaschsystemen,
die zur Verbesserung der Schmutzbeseitigung von einem PKW Börstenbürsten aus
Kunststoff einsetzen, das Verkratzen und den Abrieb zu vermindern. Unter Berück
sichtigung eines nahezu logarithmischen Maßstabs für den relativen Reibungs
koeffizienten (COF) zeigen die Ergebnisse die beachtliche Schmierungsverbes
serung bei diesem Patent (Zeilen 1 bis 5) gegenüber dem Stand der Technik (Zeilen
13 bis 7). Die COF-Werte unterhalb von 1,00 zeigen minimalen Widerstand, wo
gegen die des Standes der Technik oberhalb von 1,00 auf harten Oberflächen
beträchtlichen Abrieb ergeben und solche oberhalb von etwa 1,3 extremen Abrieb
bedeuten.
Schmierwirkung auf den Oberflächen von Waschbürsten aus Kunststoff
Schmierwirkung auf den Oberflächen von Waschbürsten aus Kunststoff
1 Die Proben zur Bestimmung Schmierwirkung wurden (soweit nichts anderes
angegeben ist) mit destillierten Wasser auf 0,1% verdünnt, welches 200 ppm
NaHCO3 enthielt, und entlang der Begrenzung einer polierten Platte aus rostfreiem
Stahl verströmt, die einen Durchmesser von 20,5 cm hatte. Die Platte war mit
einem Elektromotor verbunden und drehte sich nach dessen Anschalten mit
gleichmäßiger Geschwindigkeit. Eine Polyesterscheibe mit einem Gewicht von
238 g wurde eine Belastungszelle eingebracht und in dem Bereich, der durch die
Schmiermittellösung befeuchtet war, auf die Platte gesetzt. Beim Anschalten des
Elektromotors konnte die Scheibe frei auf der Platte gleiten. Die Reibung zwischen
der Polyesteroberfläche und der Platte aus rostfreiem Stahl wurde durch die
Belastungszelle gemessen und auf einen Schreiber übertragen. Um mit dem Test
verfahren übereinstimmende Messungen zu erhalten, wurde nach jedem Versuch
die Reibung einer Waschlösung mit anionischen Detergenzien als Standard gemes
sen und der dabei erhaltene Wert willkürlich als Reibungskoeffizient 1,00 bezeich
net. Jeder Versuch wurde auf die Versuche mit den Fettsäure-Schmiermitteln
bezogen, so daß die Ergebnisse als relative Reibungskoeffizienten gegenüber
diesem Standard mitgeteilt werden.
2 Kontroll-Autowaschkonzentrat als Referenz für den Reibungskoeffizienten des Schmiermittels: 2,0% Hydrotrop, 4,0% SXS, 10,0% EDTA, 8,0% nichtioni sches Tensid, 13,5% TEA, 10,0% anionische Tenside, der Rest weiches Wasser
3 7,0% Glycole, 9,0% Amin, 4,0% neutralisierende Säure, 2% lineares nichtio nisches Tensid, Rest weiches Wasser
4 7,0% Glycole, 9,0% Amin, 4,0% neutralisierende Säure, 2% sekundäres nichtionisches Tensid, Rest weiches Wasser
57 ,0% Glycole, 9,0% Amin, 4,0% neutralisierende Säure, 1% sekundäres nichtionisches Tensid, Rest weiches Wasser
6 7,0% Glycole, 6,0% Amin, 4,0% neutralisierende Säure, 10% sekundäres nichtionisches Tensid, Rest weiches Wasser
8 BELIEVE ist ein industrielles Autowaschdetergenz für das Hochdruckwaschen von S.C. Johnson Co., Rascine, WI
9 ZIP WAX ist ein handelsübliches Autowaschdetergenz von Turth Wax, Inc., Chicago, IL
2 Kontroll-Autowaschkonzentrat als Referenz für den Reibungskoeffizienten des Schmiermittels: 2,0% Hydrotrop, 4,0% SXS, 10,0% EDTA, 8,0% nichtioni sches Tensid, 13,5% TEA, 10,0% anionische Tenside, der Rest weiches Wasser
3 7,0% Glycole, 9,0% Amin, 4,0% neutralisierende Säure, 2% lineares nichtio nisches Tensid, Rest weiches Wasser
4 7,0% Glycole, 9,0% Amin, 4,0% neutralisierende Säure, 2% sekundäres nichtionisches Tensid, Rest weiches Wasser
57 ,0% Glycole, 9,0% Amin, 4,0% neutralisierende Säure, 1% sekundäres nichtionisches Tensid, Rest weiches Wasser
6 7,0% Glycole, 6,0% Amin, 4,0% neutralisierende Säure, 10% sekundäres nichtionisches Tensid, Rest weiches Wasser
8 BELIEVE ist ein industrielles Autowaschdetergenz für das Hochdruckwaschen von S.C. Johnson Co., Rascine, WI
9 ZIP WAX ist ein handelsübliches Autowaschdetergenz von Turth Wax, Inc., Chicago, IL
Es wurde ein Test durchgeführt, mit dem bestimmt wurde, ob die Beschichtungen
aus den erfindungsgemäßen Fettsäureaminen in der Lage sind, vorhandene und
unansehnliche Wasserflecken in Detergenzprodukten (wie z. B. Wasserbeseitungs
mittel für Windschutzscheiben) zu verhindern oder zu minimieren. Weil diese
Verschmutzung auf einer Windschutzscheibe für den Verbraucher besonders
sichtbar ist, wäre eine Kontrolle darüber besonders von Nutzen. Die Tabellen 6 und
7 zeigen die Auswertung für unterschiedliche Amine, 2 Kontrollproben und 4
Beispiele von Wettbewerbsprodukten für die Belagbildung durch hartes Wasser.
Der Test wurde durchgeführt, indem die Aminbeschichtung auf die Oberfläche
einer Fliese aus Glaskeramik aufgebracht wurde - mit Ausnahme der Kontrollproben -
und dann 15 mal mit Brauchwasser gespült wurde, wobei zwischen den Spülun
gen 30 Minuten lang getrocknet wurde. Nachdem 15 Zyklen wurden die Fliesen
optisch auf einer Skala von 1 bis 4 beurteilt (siehe Fußnote 2 in Tabelle 6).
Die augenblicklichen Ergebnisse zeigen, daß die längerkettigen Alkyletheramine
(< C12) äußerst gut als Inhibitoren für Oberflächenflecken aus hartem Wasser
wirken, wogegen der Stand der Technik weniger wirksam ist und manchmal einer
Nicht-Behandlung gleich kommt.
Verhinderung der Belagbildung von Aminbeschichtungen bei Einsatz von Brauchwasser
Verhinderung der Belagbildung von Aminbeschichtungen bei Einsatz von Brauchwasser
1 pH-Wert mit Glycolsäure eingestellt
2 1 = keine bis wenige Wasserflecken, kleiner Durchmesser, durch Wischen leicht zu beseitigen
2 = wenige Wasserflecken, mittlere Größe, durch Wischen leicht zu beseitigen
3 = wenige bis viele große Wasserflecken, durch Wischen schwierig zu beseiti gen
4 = viele große Wasserflecken, schwierig zu beseitigen, schmutziges Aussehen
3 Tomah DA-19
4 Tomah DA-1618
5 Tomah DA-17
6 Tomah PA-1214
9 augenblicklicher Stand der Technik unter Einsatz von Quats, JP 58 076 477
10 Ecolab Q372 Quat
11 Kontrollversuch = Eine Fliese wurde mit Chlorox-Reiniger gereinigt, fünfmal gespült und getrocknet
2 1 = keine bis wenige Wasserflecken, kleiner Durchmesser, durch Wischen leicht zu beseitigen
2 = wenige Wasserflecken, mittlere Größe, durch Wischen leicht zu beseitigen
3 = wenige bis viele große Wasserflecken, durch Wischen schwierig zu beseiti gen
4 = viele große Wasserflecken, schwierig zu beseitigen, schmutziges Aussehen
3 Tomah DA-19
4 Tomah DA-1618
5 Tomah DA-17
6 Tomah PA-1214
9 augenblicklicher Stand der Technik unter Einsatz von Quats, JP 58 076 477
10 Ecolab Q372 Quat
11 Kontrollversuch = Eine Fliese wurde mit Chlorox-Reiniger gereinigt, fünfmal gespült und getrocknet
Beispiel 6 wurde wiederholt, wobei jedoch formulierte Detergenzreiniger anstelle
von Wasserbeseitigungsmitteln eingesetzt wurden. Die Bildung von Wasserflecken
konnte in ähnlicher Weise gesteuert werden.
Fleckenverhinderung durch Aminbeschichtungen in formulierten Reinigern
Fleckenverhinderung durch Aminbeschichtungen in formulierten Reinigern
1 Es wurden konzentrierte Reiniger mit der empfohlenen Verdünnung von 1 : 62 (2
Unzen pro Gallone) eingesetzt.
2 Sauerer Reiniger = 7% Sulfaminsäure, 7,5% Zitronensäure, 12% Aminoxid, 9% Glycollösungsmittel, 10% Phosphorsäure, Rest Duftstoff/Farbstoff/Wasser
3 Amin = Tomah DA-19
4 Neutraler Reiniger: 6,8% Essigsäure, 9,6% KOH, 10,0% lineares Alkoholethoxy lat, 10,0% Hexylenglycol, Rest Wasser. Wenn kein Amin anwesend war, wurde zur Neutralisation zusätzlich KOH verwendet.
5 Alkalischer Reiniger = 6% MEA, 5% EDTA, 8% Betain-Tensid, 20% Glycol- Lösungsmittel, 6% LAS, Rest Duftstoff/Wasser
2 Sauerer Reiniger = 7% Sulfaminsäure, 7,5% Zitronensäure, 12% Aminoxid, 9% Glycollösungsmittel, 10% Phosphorsäure, Rest Duftstoff/Farbstoff/Wasser
3 Amin = Tomah DA-19
4 Neutraler Reiniger: 6,8% Essigsäure, 9,6% KOH, 10,0% lineares Alkoholethoxy lat, 10,0% Hexylenglycol, Rest Wasser. Wenn kein Amin anwesend war, wurde zur Neutralisation zusätzlich KOH verwendet.
5 Alkalischer Reiniger = 6% MEA, 5% EDTA, 8% Betain-Tensid, 20% Glycol- Lösungsmittel, 6% LAS, Rest Duftstoff/Wasser
Es wurden Detergenzproben der erfindungsgemäßen Fettsäurealkyletheramine und
nach dem Stand der Technik gemäß Chestochowski2 und Fasterding2 hergestellt,
wobei alkoholartige oder glycolartige Lösungsmittel in unterschiedliche Mengen
zugesetzt waren, um die Anforderungen des Standes der Technik für ein stabilisie
rendes Hydrotrop zu erfüllen. Die Proben wurden auf 49°C erwärmt und 30
Minuten kontinuierlich gerührt, wonach die Stabilität der Formulierung optisch
beurteilt wurde. Die Ergebnisse, die in Tabelle 8 gezeigt sind, demonstrieren den
Vorteil des Einbaus der äußerst löslichen linearen Alkyletheramine oder -diamine,
weil ein Hydrotrop für die Stabilität des Konzentrats nicht erforderlich ist. Dies
geht im Unterschied zum durch die vorstehenden Zitate beschriebenen Stand der
Technik, d. h. der Einsatz von Alkyletheraminen und -diaminen ermöglicht das
Minimieren oder Eleminieren von Co-Lösungsmitteln und Hydrotropen, wogegen die
Formulierungen des Standes der Technik eine wesentliche Kupplung durch ein
Hydrotrop erfordern.
Konzentratstabilität mit Hydrotropen bei unterschiedlichen Mengen
Konzentratstabilität mit Hydrotropen bei unterschiedlichen Mengen
1 Vorschlag des Standes der Technik, bei dem lineare Alkyletherdiamine eingebaut
werden, die wie folgt formuliert sind: Bestimmte Hydrotrope mit 2,5% Essigsäure,
10,0% C12-14-Alkyloxypropyl-1,3-diaminopropan, 10,0% nichtionisches Tensid,
Rest weiches Wasser
2 Stand der Technik gemäß DD 91 104, US 3 440 063 und DE 34 39 440, die formuliert sind mit bestimmten Hydrotropen und 2,5% Essigsäure, 6,6% N-Oleyl- 1,3-diaminopropan, 3,4% N-Kokos-1,3-diaminopropan, 10% nichtionisches Tensid, Rest weiches Wasser
3 Ungelöste Festanteile in den flüssigen Materialien sind unerwünscht, einfache flüssige Phasen sind bevorzugt.
2 Stand der Technik gemäß DD 91 104, US 3 440 063 und DE 34 39 440, die formuliert sind mit bestimmten Hydrotropen und 2,5% Essigsäure, 6,6% N-Oleyl- 1,3-diaminopropan, 3,4% N-Kokos-1,3-diaminopropan, 10% nichtionisches Tensid, Rest weiches Wasser
3 Ungelöste Festanteile in den flüssigen Materialien sind unerwünscht, einfache flüssige Phasen sind bevorzugt.
Es wurden gemäß den Zusammensetzungen in der nachstehenden Tabelle 9
Proben formuliert, die die vorgeschlagene Erfindung und den in den Fußnoten von
Tabelle 9 dargestellten Stand der Technik repräsentieren. Es wurden 1-prozentige
Lösungen unter Verwendung von Trübungstestwasser als Verdünnungsmittel
(siehe unten) hergestellt und der pH-Wert der Lösung mit verdünnter Essigsäure
oder verdünntem KOH auf 5 bis 10 eingestellt. Das Verhalten in Bezug auf Wolken
bildung wurde nach 15 Minuten bestimmt. Es ist überraschend, daß die überlegene
Löslichkeit der erfindungsgemäßen linearen Alkylether(di)amine, wie sie durch die
vorstehend erwähnte Konzentratstabilität bewiesen wird, gestützt wird von einer
Toleranz für Anionen, die von der bekannten Fettsäureamin-Technik nicht erreicht
wird. Die Alkylether(di)amine erlauben einen größeren pH-Bereich der Formulie
rungen, und die Selektion des geeigneten Alkyletheramin-Ausgangsmaterials
gestattet für eine Formulierung pH-Werte, die mit den Aminen des Standes der
Technik nicht zugänglich sind.
Das Verhalten der Detergenzlösungen in Bezug auf Wolkenbildung wurde nach
Weber6 untersucht. Es wurde eine Zubereitung aus weichem Wasser hergestellt,
die 500 ppm Na2SO4 und 500 ppm NaCl enthielt. Dieses mit Anionen beladene
Wasser wurde als Verdünnungsmittel für das Detergenz eingesetzt.
Es wurden Proben zur Entwässerung von Windschutzscheiben, die die vorgeschla
gene Erfindung und den Stand der Technik repräsentieren, auf ihre Verbrauchersi
cherheit getestet, indem 1 Gramm des Formulierungskonzentrats auf ein Uhrglas
getropft und mit einer Propanflamme erhitzt wurden. Die Ergebnisse von Tabel
le 10 zeigen eine subjektive Bewertung der Produkte und demonstrieren, daß die
wäßrigen Fettsäurealkyletheramine für den allgemeinen Gebrauch wesentlich
sicherer sind als die des Standes der Technik. Die Proben dieser Erfindung (Test 1
bis 3) wurden trocken, wogegen alle Beispiele des Standes der Technik (4 bis 7)
eine schnelle bis plötzliche Verbrennung zeigten.
Entflammbarkeit von Mitteln zur Wasserbeseitigung von Scheiben
Entflammbarkeit von Mitteln zur Wasserbeseitigung von Scheiben
1 Proben gemäß der vorgeschlagenen Erfindung und gemäß dem Stand der Technik
wurden auf ihre Anwenderfreundlichkeit getestet, indem 1 Gramm des Konzentrats
der Formulierung auf ein Uhrglas getropft und mit einer Propanflamme erhitzt
wurde. Die Ergebnisse zeigen eine subjektive Bewertung der Produkte.
2 Gleicher Probentest wie in Tabelle 5
3 SUDDEN SHINE ist ein handelsübliches Mittel zur Wasserbeseitigung auf PKW von Plastone Co., Chicago, II
4 RAIN-X ist ein handelsübliches Mittel zur Wasserbeseitigung auf Windschutz scheiben von, Phoenix, AZ
5 Stand der Technik gemäß der Lehre von DD 91 104
6 Stand der Technik gemäß der Lehre von DE 34 39 440
2 Gleicher Probentest wie in Tabelle 5
3 SUDDEN SHINE ist ein handelsübliches Mittel zur Wasserbeseitigung auf PKW von Plastone Co., Chicago, II
4 RAIN-X ist ein handelsübliches Mittel zur Wasserbeseitigung auf Windschutz scheiben von, Phoenix, AZ
5 Stand der Technik gemäß der Lehre von DD 91 104
6 Stand der Technik gemäß der Lehre von DE 34 39 440
Käuflich erhältliche und in den Beispielen genannte Diamine und Etherdiamine
Käuflich erhältliche und in den Beispielen genannte Diamine und Etherdiamine
Die folgende Formulierung wurde als feste Autowaschformulierung in Gestalt eines
Blocks hergestellt, dessen Abgabe bzw. Verteilung dadurch erfolgen konnte, daß
die feste Zusammensetzung in einer Abgabevorrichtung mit Wasser besprüht
wurde, wodurch eine Konzentratlösung entstand, die dann zum Einsatzort in
Fahrzeugwaschanlage gebracht werden konnte. Die Formulierung wird hergestellt
durch Einbringen der Bestandteile 1 bis 4 in einen geheizten, gerührten Tank von
geeigneter Größe. Beim Erwärmen der Materialien und Mischen auf eine Tempe
ratur von etwa 75°C werden die Bestandteile 5 und 6 zugesetzt und es wird bis
zum Vorliegen eines einheitlichen Gemisches gemischt. Dem einheitlichen Gemisch
wird Bestandteil 7 zugesetzt und bis zur Einheitlichkeit gemischt. Nach Erreichen
eines Gleichgewichts werden die pulverförmigen Bestandteile 8 und 9 vorsichtig
zugesetzt, um die Bildung von Klumpen oder Knoten zu vermeiden. Die Zusammen
setzung wird dann bis zur Einheitlichkeit gerührt und in Portionen von 3,6 kg (8
Pound) in Flaschen aus Polyethylen überführt, wo es abkühlt und sich verfestigt.
Die Flaschen sind ideal zum Verschließen, zum Verteilen und für den Einsatz in
einer Fahrzeugwaschanlage. Die feste Formulierung ergibt ähnliche Ergebnisse wie
die vorstehend vorgestellt flüssige Formulierung.
Die vorliegende Beschreibung, die Beispiele und die Daten stellen eine vollständige
Beschreibung der Herstellung und der Verwendung der erfindungsgemäßen Zu
sammensetzung dar. Die Beispiele und Daten können auf vielfältige Art und Weise
variiert und abgewandelt werden.
Claims (44)
1. Wäßrige Konzentratzusammensetzung, die mit Wasser zur Bildung einer
wäßrigen Gebrauchslösung verdünnt werden kann,
gekennzeichnet durch
- (a) 0,1 bis 50 Gew.-% einer Fettsäurealkyletheramin-Zusammensetzung der
Formel
R-O-R2-NH-A
wobei A die Bedeutung R3NH2 oder H hat, R2 und R3 unabhängig vonein ander lineare oder verzweigte Alkylengruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoff atomen bedeuten und R eine fettsäurealiphatische Gruppe mit 6 bis 28 Kohlenstoffatomen ist; - (b) eine wirksame Menge eines Stabilisierungsmittels zum Solubilisieren des Etheramins, umfassend eine neutralisierende Säure oder ein nichtioni sches Tensid oder Gemische davon; und
- (c) einen Hauptanteil Wasser;
wobei die wäßrige Konzentratzusammensetzung im wesentlichen frei von Kohlenwasserstoff-Wachsen und von Polydimethylsiloxanen ist.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
nichtionische Tensid ein C6-24-Alkoholethoxylat, ein Fettsäureaminethoxylat,
ein Fettsäureetheraminethoxylat, ein Alkylphenolethoxylat oder Gemische
davon umfaßt.
3. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Fettsäurealkyletheramin ein C6-20-Alkyloxyalkyl-1,3-diaminopropan ist.
4. Zusammensetzung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Fettsäurealkyletheramin ein C10-20-Alkyloxyalkylamin ist.
5. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeich
net durch 1 bis 20 Gew.-% der Fettsäurealkyletheramin-Zusammensetzung,
0,1 bis 20 Gew.-% des nichtionischen Tensids, 0,01 bis 10 Gew.-% einer
Säure oder Base zum Erzeugen eines im wesentlichen neutralen pH-Wertes
und Wasser.
6. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch
0,1 bis 20 Gew.-% der Fettsäurealkyletheramin-Zusammensetzung, 0,1 bis
10 Gew.-% einer Zusammensetzung eines nichtionischen Tensids oder Gemi
schen davon und Wasser.
7. Zusammensetzung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zusammensetzung eine Emulsion ist.
8. Wäßrige Konzentratzusammensetzung, die zu einer verdünnten Reinigungs
zusammensetzung verdünnt werden kann,
gekennzeichnet durch
- (a) ein Alkyletheramin der Formel
R-O-R2-NH-A
wobei A die Bedeutung R3NH2 oder H hat, R2 und R3 unabhängig vonein ander lineare oder verzweigte Alkylengruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoff atomen bedeuten und R eine fettsäurealiphatische Gruppe mit 6 bis 28 Kohlenstoffatomen ist; - (b) ein Komplexierungsmittel;
- (c) eine wirksame Menge eines Stabilisierungsmittels zum Solubilisieren des Etheramins, umfassend eine neutralisierende Säure oder ein nichtioni sches Tensid oder Gemische davon;
- (d) ein C6-24-Alkyldimethylaminoxid; und
- (e) Wasser;
9. Zusammensetzung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Alkyletheramin ein C10-20-Alkyloxypropyl-1,3-diaminopropan ist.
10. Zusammensetzung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Alkyletheramin ein C10-20-Alkyloxypropylamin ist.
11. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Komplexierungsmittel ein organisches Chelatierungsmittel
ist.
12. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Komplexierungsmittel ein kondensiertes Phosphat ist.
13. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Komplexierungsmittel Ethylendiamintetraessigsäure, Trinatri
umhydroxyethylendiamintriessigsäure oder Salze davon umfaßt.
14. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß das nichtionische Tensid ein EO/PO-Blockcopolymer, ein
Alkylphenolethoxylat, ein lineares Alkoholethoxylat, ein Fettsäureaminethoxy
lat oder Fettsäureetheraminethoxylat oder Gemische davon umfaßt.
15. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zusammensetzung außerdem ein Ethoxylatamin der Formel
R-N(A)(B) enthält, wobei A die Bedeutung (EO)x und B die Bedeutung (EO)y
oder Wasserstoff hat und wobei EO Ethylendioxyd bedeutet, x eine Zahl von
1 bis 50 und R die Fettsäurealkylgruppe, eine Fettsäurealkylethergruppe oder
Fettsäurealkylethergruppe mit 6 bis 24 Kohlenstoffatomen ist.
16. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die wäßrige Konzentratzusammensetzung einen pH-Wert von
6 bis 13 aufweist.
17. Verfahren zum Reinigen einer Fahrzeugoberfläche,
dadurch gekennzeichnet, daß man
- (a) eine verschmutzte Fahrzeugoberfläche mit einer wäßrigen Zusammen
setzung in Kontakt bringt, die ein nichtionisches Tensid und eine Alkyl
etheramin-Zusammensetzung der Formel
R-O-R2-NH-A
enthält, wobei A die Bedeutung R3NH2 oder H hat, R2 und R3 unabhän gig voneinander lineare oder verzweigte Alkylengruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen bedeuten und R eine fettsäurealiphatische Gruppe mit 6 bis 28 Kohlenstoffatomen ist; - (b) die wäßrige Zusammensetzung auf die Fahrzeugoberfläche einwirken läßt, um die Entfernung von Schmutz zu bewirken; und
- (c) den Schmutz und das Amin von der Fahrzeugoberfläche durch Spülen der Oberfläche mit Wasser entfernt;
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülung bei
hohem Druck angewandt wird.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der hohe Druck
mehr als 0,7 MPa (100 psi) beträgt.
20. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß das Alkyletheramin ein C10-20-Alkyloxypropyl-1,3-diaminopropan ist.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
daß das Alkyletheramin ein C10-20-Alkyloxypropylamin ist.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet,
daß das nichtionische Tensid ein lineares Alkoholethoxylat, ein Alkylphenol
ethoxylat, ein EO/PO Blockcopolymer, ein Fettsäureaminethoxylat, ein Fett
säureetheraminethoxylat oder Gemische davon umfaßt.
23. Verfahren zum reinigenden Entfernen von Schmutz von einer Fahrzeugober
fläche unter Verwendung eines wäßrigen Reinigungsmittels und Oberflä
chenabrieb,
dadurch gekennzeichnet, daß man
- (a) auf die Fahrzeugoberfläche eine wäßrige Zusammensetzung aufbringt,
die ein nichtionisches Tensid und eine Alkyletheramin der Formel
R-O-R2-NH-A
enthält, wobei A die Bedeutung R3NH2 oder H hat, R2 und R3 unabhängig voneinander lineare oder verzweigte Alkylengruppen mit 1 bis 6 Kohlen stoffatomen bedeuten und R eine fettsäurealiphatische Gruppe mit 6 bis 28 Kohlenstoffatomen ist; - (b) die Fahrzeugoberfläche und das Reinigungsmittel einer mechanischen Einwirkung aussetzt, die den Zweck hat, die Entfernung von Schmutz zu unterstützen;
- (c) auf die wäßrige Reinigungszusammensetzung eine wäßrige Spülung einwirken läßt
24. Verfahren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülung bei
hohem Druck angewandt wird.
25. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der hohe Druck
mehr als 0,7 MPa (100 psi) beträgt.
26. Verfahren nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet,
daß das Alkyletheramin ein C10-20-Alkyloxypropyl-1,3-diaminopropan ist.
27. Verfahren nach einem der Ansprüche 23 bis 25, dadurch gekennzeichnet,
daß das Alkyletheramin ein C10-20-Alkyloxypropylamin ist.
28. Verfahren nach einem der Ansprüche 23 bis 27, dadurch gekennzeichnet,
daß das nichtionische Tensid ein lineares Alkoholethoxylat, ein Alkylphenol
ethoxylat, ein EO/PO Blockcopolymer, ein Fettsäureaminethoxylat, ein Fett
säureetheraminethoxylat oder Gemische davon umfaßt.
29. Verfahren zur Wasserbeseitigung auf einer Fahrzeugoberfläche zur Erzeugung
einer sauberen und glänzenden Fahrzeugoberfläche,
dadurch gekennzeichnet, daß man
- (a) auf eine im wesentlichen saubere Fahrzeugoberfläche eine wäßrige Zu
sammensetzung aufbringt, die ein nichtionisches Tensid und eine Alky
letheramin der Formel
R-O-R2-NH-A
enthält, wobei A die Bedeutung R3NH2 oder H hat, R2 und R3 unabhängig voneinander lineare oder verzweigte Alkylengruppen mit 1 bis 6 Kohlen stoffatomen bedeuten und R eine fettsäurealiphatische Gruppe mit 6 bis 28 Kohlenstoffatomen ist; und - (b) die wäßrige Zusammensetzung von der Fahrzeugoberfläche ablaufen läßt, bevor das Fahrzeug wieder in Benutzung genommen wird;
30. Verfahren nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Spülung bei
hohem Druck angewandt wird.
31. Verfahren nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß der hohe Druck
mehr als 0,7 MPa (100 psi) beträgt.
32. Verfahren nach einem der Ansprüche 29 bis 31, dadurch gekennzeichnet,
daß das Alkyletheramin ein C10-20-Alkyloxypropyl-1,3-diaminopropan ist.
33. Verfahren nach einem der Ansprüche 29 bis 31, dadurch gekennzeichnet,
daß das Alkyletheramin ein C10-20-Alkyloxypropylamin ist.
34. Verfahren nach einem der Ansprüche 29 bis 33, dadurch gekennzeichnet,
daß das nichtionische Tensid ein lineares Alkoholethoxylat, ein Alkylphenol
ethoxylat, ein EO/PO Blockcopolymer, ein Fettsäureaminethoxylat, ein Fett
säureetheraminethoxylat oder Gemische davon umfaßt.
35. Feste blockartige Konzentratzusammensetzung, die mit Wasser zur Bildung
einer wäßrigen Gebrauchslösung verdünnt werden kann,
gekennzeichnet durch
- (a) 0,1 bis 50 Gew.-% einer Fettsäurealkyletheramin-Zusammensetzung der
Formel
R-O-R2-NH-A
wobei A die Bedeutung R3NH2 oder H hat, R2 und R3 unabhängig vonein ander lineare oder verzweigte Alkylengruppen mit 1 bis 6 Kohlenstoff atomen bedeuten und R eine fettsäurealiphatische Gruppe mit 6 bis 28 Kohlenstoffatomen ist; - (b) eine wirksame Menge eines Stabilisierungsmittels zum Solubilisieren des Etheramins, umfassend eine neutralisierende Säure oder ein nichtioni sches Tensid oder Gemische davon;
- (c) eine wirksame Menge eines Verfestigungsmittels; und
- (d) einen Hauptanteil Wasser;
36. Zusammensetzung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß das
Verfestigungsmittel Harnstoff ist.
37. Zusammensetzung nach Anspruch 35 oder 36, dadurch gekennzeichnet,
daß das nichtionische Tensid ein C6-24-Alkoholethoxylat, ein Fettsäureami
nethoxylat, ein Fettsäureetheraminethoxylat, ein Alkylphenolethoxylat oder
Gemische davon umfaßt.
38. Zusammensetzung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß das
Fettsäurealkyletheramin ein C10-20-Alkyloxyalkyl-1,3-diaminopropan ist.
39. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 35 bis 37, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Fettsäurealkyletheramin ein C10-20-Alkyloxyalkylamin ist.
40. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 35 bis 39, gekennzeichnet
durch 1 bis 20 Gew.-% der Fettsäurealkyletheramin-Zusammensetzung, 0,1
bis 20 Gew.-% des nichtionischen Tensids, 0,01 bis 10 Gew.-% einer Säure
oder Base zum Erzeugen eines im wesentlichen neutralen pH-Wertes und
Wasser.
41. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 35 bis 39, gekennzeichnet
durch 0,1 bis 20 Gew.-% der Fettsäurealkyletheramin-Zusammensetzung,
0,1 bis 10 Gew.-% einer Zusammensetzung eines nichtionischen Tensids
oder Gemischen davon und Wasser.
42. Zusammensetzung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß sie
außerdem ein Komplexierungsmittel enthält.
43. Zusammensetzung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß sie
außerdem ein Silicat enthält.
44. Zusammensetzung nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, daß sie
außerdem ein Aminoxid enthält.
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