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DE19807645A1 - Entwickler für eine Bilderzeugungseinrichtung, die eine elektrophotographische Entwicklungstechnik verwendet - Google Patents

Entwickler für eine Bilderzeugungseinrichtung, die eine elektrophotographische Entwicklungstechnik verwendet

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DE19807645A1
DE19807645A1 DE19807645A DE19807645A DE19807645A1 DE 19807645 A1 DE19807645 A1 DE 19807645A1 DE 19807645 A DE19807645 A DE 19807645A DE 19807645 A DE19807645 A DE 19807645A DE 19807645 A1 DE19807645 A1 DE 19807645A1
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toner
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supply roller
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Samsung Electronics Co Ltd
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine Bilderzeugungseinrichtung, die eine elektrophotographische Entwicklungstechnik verwendet, und betrifft insbesondere einen Entwickler, der vorzugsweise in einer derartigen Einrichtung eingesetzt wird, und eine Kontakt-, Einkomponenten- und nichtmagnetische Entwicklungstechnik verwendet, mit welcher dadurch ein Bild entwickelt werden kann, das unmagnetischer Toner auf ein latentes elektrostatisches Bild auf einer lichtempfindlichen Trommel aufgebracht wird.
Wie Fachleuten auf diesem Gebiet wohlbekannt ist, wurde die elektrophotographische Entwicklungstechnik häufig und in weitem Ausmaß bei verschiedenen Bilderzeugungseinrichtungen eingesetzt, beispielsweise bei Kopiergeräten, LBPs (Laserstrahldruckern) und PPFs (Normalpapier-Telefaxgeräte). Der Bearbeitungsvorgang bei einer derartigen Technik läuft in folgender Reihenfolge ab: elektrische Aufladung, Belichtung, Entwicklung, Übertragung und Fixierung.
Fig. 1 zeigt schematisch den Aufbau des Antriebsmechanismus eines typischen Laserstrahldruckers (LBP), der ein Beispiel für eine Bilderzeugungseinrichtung darstellt, welche eine derartige elektrophotographische Entwicklungstechnik verwendet. Fig. 2 zeigt sowohl den Aufbau eines Entwicklers, der bei dem LBP von Fig. 1 vorgesehen ist, als auch das Anlagen von Vorspannungen an verschiedene Teile des Entwicklers. Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, weist der LBP eine lichtempfindliche Trommel, einen Entwickler und eine Übertragungsrolle auf, welche in diesen beiden Zeichnungen mit dem Bezugszeichen 100, 102 bzw. 114 bezeichnet sind. Der Entwickler 102 weist eine Spannungsanlegungsrolle 128 auf, eine Entwicklerrolle 130, eine Tonerzufuhrrolle 132, eine Tonereinstellklinge 134, und eine Toneraufrührvorrichtung 136, wie am deutlichsten aus Fig. 2 hervorgeht. Beim Druckbetrieb eines derartigen LBP nehmen die lichtempfindliche Trommel 100, die Rollen 114, 128, 130, 132 und die Rührvorrichtung 136 die Drehantriebskraft eines Antriebsmotors über einen Kraftübertragungsmechanismus (nicht gezeigt) auf, und werden so im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn gedreht, wie in Fig. 2 durch Pfeile angedeutet ist, und führen so den Druckvorgang durch. Während eines derartigen Druckbetriebes werden Papierblätter regelmäßig von einer Papierkassette 106 zugeführt, und gehen durch einen Papierkanal 126, bevor sie schließlich von dem LBP über einen Papierauslaß ausgestoßen werden.
Bei dem voranstehend geschilderten Betrieb des LBP führt der Entwickler 102 einen elektrophotographischen Entwicklungsvorgang durch, der nachstehend genauer erläutert wird. Wie voranstehend erwähnt wird ein derartiger elektrophotographischer Entwicklungsvorgang in der Reihenfolge der elektrischen Aufladung, Belichtung, Entwicklung, Übertragung und Fixierung durchgeführt. Bei dem Aufladungsschritt wird an die lichtempfindliche Trommel 100 eine negative Vorspannung Vch angelegt, beispielsweise etwa -1,4 kV, nämlich durch die Spannungsanlegungsrolle 130, und weist so ein gleichmäßiges negatives elektrisches Potential von etwa -800 V auf ihrer Oberfläche auf. Mit der aufgeladenen Oberfläche der Trommel 100 wird dann ein Belichtungsschritt durchgeführt, während die Trommel 100 gedreht wird. Die aufgeladene Oberfläche der Trommel 100 wird daher durch eine Laserscannereinheit (LSU) 104 entsprechend Bilddaten belichtet, so daß sich auf ihr ein latentes elektrostatisches Bild ausbildet. Unbelichtete Bereiche auf der Oberfläche der Trommel behalten hierbei ihr negatives elektrisches Potential (-800 V) ohne irgendwelche Änderung bei, wodurch bildfreie Bereiche ausgebildet werden. Das elektrische Potential belichteter Bereiche auf der Oberfläche der Trommel wird jedoch von -800 V auf einige 10 V einer negativen Spannung verringert. Die belichteten Bereiche der Oberfläche der Trommel mit dem latenten elektrostatischen Bild erreichen einen Entwicklungsbereich, infolge der Drehung der Trommel 100. Der Entwicklungsbereich ist die Einquetschstelle zwischen der lichtempfindlichen Trommel und der Entwicklerrolle 130, an welcher der Entwicklungsschritt durchgeführt wird.
Im Entwicklungsbereich wird das latente elektrostatische Bild auf der Oberfläche der Trommel entwickelt. Das latente Bild der Trommel 100 wird durch den Toner von der Entwicklerrolle 130 entwickelt, und ändert sich daher zu einem sichtbaren Bild. An einem Ort um die Entwicklungsrolle 130 herum ist die Tonerversorgungsrolle 132 so angebracht, daß sie in Berührung mit der Entwicklungsrolle 130 gebracht wird. Die Tonerversorgungsrolle 132 führt eine Reibungsaufladung bei dem Toner aus dem Tonerbehälter des Entwicklers 102 durch, und legt den Toner gleichmäßig an die Oberfläche der Entwicklungsrolle 130 an. Die Tonerversorgungsrolle 132 empfängt darüber hinaus auf ihrer Oberfläche übrigbleibenden Toner von der Entwicklungsrolle 130 bei jeder Umdrehung der Rolle 130, und entfernt so den übrigbleibenden Toner von der Entwicklungsrolle 130, wie nachstehend noch genauer erläutert wird. Die Rührvorrichtung 136 ist in dem Tonberbehälter des Entwicklers 102 angebracht und rührt den Toner in dem Tonerbehälter auf. Diese Rührvorrichtung 136 rührt auch neuen und übrigbleibenden Toner an einem Ort um sowohl die Entwicklungsrolle 130 als auch die Versorgungsrolle 132 herum auf, so daß der neue Toner und der übrigbleibende Toner wirksam miteinander vermischt werden. Hierbei ist mit dem Begriff "übrigbleibender Toner" jener Toner bezeichnet, der auf der Oberfläche der Entwicklungsrolle 130 nach jeder Umdrehung der Rolle 130 übrigbleibt, wogegen mit dem Begriff "neuer Toner" jener Toner bezeichnet wird, der durch die Tonerversorgungsrolle 132 neu auf die Oberfläche der Entwicklungsrolle 130 aufgebracht wird.
Hierbei wird an die Entwicklungsrolle 130 eine negative Entwicklungsvorspannung Vb angelegt, beispielsweise -300 V, so daß sie ein negatives Entwicklungspotential auf ihrer Oberfläche aufweist. Die Tonerversorgungsrolle 132 wird an eine negative Vorspannung Vm angelegt, beispielsweise -500 V. Infolge der Potentialdifferenz zwischen den negativen Vorspannungen, die auf die Entwicklungsrolle 130 bzw. die Tonerversorgungsrolle 132 aufgebracht werden, wird bei dem Toner auf der Versorgungsrolle 132 eine Reibungsaufladung mit einer negativen Spannung durchgeführt, und wird dieser Toner durch eine Entwicklungskraft auf die Entwicklungsrolle 130 bewegt. Der auf die Entwicklungsrolle 130 aufgebrachte Toner wird durch die Tonereinstellklinge 132 eingestellt, und weist daher eine gleichmäßige Dicke auf. Der Toner auf der Entwicklungsrolle 130 wird dann zum Belichtungsbereich der lichtempfindlichen Trommel 100 bewegt und haftet dort an, infolge der statischen Elektrizität, die durch die Potentialdifferenz zwischen dem Belichtungspotential der Trommel 100 und dem Entwicklungspotential der Rolle 130 ausgebildet wird, wodurch ein Bild entwickelt wird. Diese Entwicklungstechnik, bei welcher die Oberfläche der lichtempfindlichen Trommel 100 in Berührung mit der Oberfläche der Entwicklungsrolle 130 gebracht wird, um ein Bild zu entwickeln, wird als Kontakt-Entwicklungstechnik bezeichnet. Insbesondere wenn unmagnetischer, polymerisierter Toner allein bei einer derartigen Kontakt-Entwicklungstechnik verwendet wird, wird diese Technik als Kontakt-, Einkomponenten- und unmagnetische Entwicklungstechnik bezeichnet.
Im Betrieb eines derartigen LPB wird ein Papierblatt, welches von der Papierkassette 106 durch eine Aufnehmerrolle 108 zugeführt wird, hauptsächlich an seiner Vorderkante durch eine Ausrichtungsrolle 128 ausgerichtet, bevor es der Übertragungsrolle 114 über den Papierkanal zugeführt wird. Nach einer gewissen Zeit erreicht die Vorderkante des Papiers die Einquetschstelle zwischen der lichtempfindlichen Trommel 100 und der Übertragungsrolle 114, an welcher der Übertragungsschritt durchgeführt wird. Wenn nämlich die lichtempfindliche Trommel 100 nach den voranstehend geschilderten Belichtungs- und Entwicklungsschritten weitergedreht wird, und so den Übertragungsbereich erreicht, wird mit dem Übertragungsschritt begonnen. Hierbei wird an die Übertragungsrolle 114 eine positive Übertragungsvorspannung Vt von einigen Hundert oder einigen Tausend kV angelegt, wodurch eine Potentialdifferenz zwischen der lichtempfindlichen Trommel 100 und der Übertragungsrolle 114 erzeugt wird, und statische Elektrizität in dem Übertragungsbereich erzeugt wird. Infolge der statischen Elektrizität in dem Übertragungsbereich wird der Toner von der lichtempfindlichen Trommel 100 auf das Papier übertragen, wodurch der Übertragungsschritt durchgeführt wird. Das Papier mit dem auf es übertragenen Toner wird dann mit Druck beaufschlagt und erwärmt, durch die Andruckrolle 118 bzw. die Heizrolle 120 einer Fixiereinheit 116. Auf diese Weise wird der Toner auf dem Papier fixiert und erzeugt ein Bild auf dem Papier. Das Papier von der Fixiereinheit 116 wird aus dem Papierauslaß des LBP ausgestoßen. Die voranstehend geschilderten Schritte der elektrischen Aufladung, der Belichtung, der Entwicklung, der Übertragung und der Fixierung werden ordnungsgemäß durchgeführt, bis ein Druckvorgang für ein Papierblatt vollständig beendet ist.
Während des Betriebs des LBP wird der Toner auf der Entwicklungsrolle 130 teilweise auf die lichtempfindliche Trommel 100 bewegt, und zwar an Orten, welche den belichteten Bereichen auf der lichtempfindlichen Trommel entsprechen. Der Toner auf der Entwicklungsrolle 130 wird daher zum Teil bei jeder Umdrehung der Rolle 130 benutzt, wogegen der übrigbleibende Toner unbenutzt auf der Rolle 130 bleibt. Der Entwickler 102 ist jedoch so ausgelegt, daß er den übrigbleibenden Toner von der Entwicklungsrolle 130 entfernt, durch die Tonerversorgungsrolle 132, an der Einquetschstelle zwischen den beiden Rollen 130 und 132 nach jeder Umdrehung der Entwicklungsrolle 130. Der übrigbleibende Toner wird daher von der Entwicklungsrolle 130 auf die Tonerversorgungsrolle 132 übertragen, wodurch erreicht wird, daß nach jeder Umdrehung die Entwicklungsrolle 130 sauber gehalten bleibt. Bei dem voranstehend geschilderten Entwickler 102 treten jedoch folgende Schwierigkeiten auf. Wenn der Entwickler 102 über einen längeren Zeitraum benutzt wurde, kann die erwartete Betriebsfunktion der Tonerversorgungsrolle 132 beeinträchtigt werden, infolge eines Abriebs wegen der Reibung an der Oberfläche der Rolle, oder infolge eines Eindringens von Toner in die Oberfläche der Rolle, die aus einem geschäumten, schaumartigen Material besteht. In diesem Fall kann es geschehen, daß die Tonerversorgungsrolle 132 nicht mehr den übrigbleibenden Toner von der Entwicklungsrolle 130 vollständig entfernt, so daß der übrigbleibende Toner durch Reibung erneut an der Einquetschstelle zwischen der Entwicklungsrolle 130 und der Zufuhrrolle 132 aufgeladen wird, bevor er im nächsten Entwicklungsschritt erneut benutzt wird. Die Reibungsaufladungsleistung des Entwicklers in Bezug auf den Toner kann daher verringert werden, was dazu führt, daß die Vorspannung für jedes Teil des Entwicklers nicht mehr gleichmäßig ist, und hierdurch verschlechtert sich die Bildqualität bei den durchlaufenden Papierblättern.
Die vorliegende Erfindung wurde daher unter Berücksichtigung der voranstehend geschilderten Schwierigkeiten entwickelt, die beim Stand der Technik auftreten, und ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Entwicklers für eine Bilderzeugungseinrichtung, unter Verwendung einer elektrophotographischen Entwicklungstechnik, welcher praktisch vollständig irgendwelche Beeinträchtigung der erwarteten Betriebsfunktion einer Tonerversorgungsrolle verhindert, selbst wenn der Entwickler über einen längeren Zeitraum verwendet wird, wodurch wirksam irgendeine Beeinträchtigung der Bildqualität durchlaufender Papierblätter infolge einer derartigen Beeinträchtigung der Betriebsfunktion der Tonerversorgungsrolle verhindert wird.
Um den voranstehend geschilderten Vorteil zu erzielen, stellt die vorliegende Erfindung einen Entwickler für eine Bilderzeugungseinrichtung zur Verfügung, welcher die elektrophotographische Entwicklungstechnik verwendet und aufweist: eine Rücksetzrolle, die um die Tonerversorgungsrolle herum so angeordnet ist, daß sie in Berührung mit der Tonerversorgungsrolle gebracht wird, und so den übrigbleibenden Toner von der Tonerversorgungsrolle auf ihre Oberfläche bringt, wodurch die Tonerversorgungsrolle gereinigt wird; und eine Reinigungs- oder Abstreiferklinge, die so angeordnet ist, daß ihre Kante in Berührung mit der Oberfläche der Rücksetzrolle gelangt, wodurch der übrigbleibende Toner von der Rücksetzrolle entfernt wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus welchen weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1 den Aufbau des Mechanismus eines typischen Laserstrahldruckers (LBP), als Beispiel für eine Bilderzeugungseinrichtung, welche die elektrophotographische Entwicklungstechnik verwendet;
Fig. 2 den Aufbau eines in dem LBP von Fig. 1 enthaltenen Entwicklers und das Anlegen von Vorspannungen an verschiedene Teile des Entwicklers; und
Fig. 3 den Aufbau eines Entwicklers für eine Bilderzeugungseinrichtung gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sowie das Anlegen von Vorspannungen an verschiedene Teile des Entwicklers.
Fig. 3 zeigt sowohl den Aufbau eines Entwicklers für eine Bilderzeugungseinrichtung gemäß der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung als auch das Anlegen von Vorspannungen an verschiedene Teile des Entwicklers. Wie aus dieser Zeichnung hervorgeht, ist der grundsätzliche Aufbau des Entwicklers 102 gemäß der vorliegenden Erfindung ebenso wie bei der typischen Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und 2, jedoch ist der Entwickler 102 gemäß der vorliegenden Erfindung sowohl mit einer Rücksetzrolle 142 als auch mit einer Reinigungsklinge 144 an Orten um die Tonerversorgungsrolle 132 herum versehen, im Unterschied zur typischen Ausführungsform. Gleiche Teile wie bei der typischen Ausführungsform werden daher durch die gleichen Bezugszeichen wie bei der typischen Ausführungsform bezeichnet, und werden nachstehend nicht notwendigerweise erneut beschrieben.
Bei dem Entwickler 102 gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Tonerversorgungsrolle 132 so angebracht, daß sie in Berührung mit der Entwicklungsrolle 130 gebracht wird, und wird zur Reibungsaufladung von Toner aus dem Tonerbehälter des Entwicklers 102 und zum gleichmäßigen Aufbringen des Toners auf die Oberfläche der Entwicklungsrolle 130 verwendet. Der Tonerversorgungsrolle 132 wird darüber hinaus übrigbleibender Toner zugeführt, nämlich auf ihre Oberfläche, von der Entwicklungsrolle 130 bei jeder Umdrehung der Rolle 130, wodurch der übrigbleibende Toner von der Entwicklungsrolle 130 entfernt wird, wie dies im Zusammenhang mit dem Stand der Technik beschrieben wurde. Andererseits ist jedoch die Rücksetzrolle 142 um die Tonerversorgungsrolle 132 an einem Ort gegenüberliegend der Entwicklungsrolle 130 angebracht, und wird so in Berührung mit der Tonerversorgungsrolle 132 gebracht, daß sich eine Einquetschstelle zwischen den beiden Rollen 132 und 142 ausbildet. Die voranstehend geschilderte Rücksetzrolle 142, die in entgegengesetzte Richtung wie die Tonerversorgungsrolle 132 gedreht wird, wird zum Entfernen des übrigbleibenden Toners von der Tonerversorgungsrolle 132 verwendet, wobei der übrigbleibende Toner von der Entwicklungsrolle 130 auf die Versorgungsrolle 132 bewegt wird.
Die Rücksetzrolle 142 wird mit einer niedrigen negativen Vorspannung Vr von beispielsweise etwa -100 V beaufschlagt, die niedriger ist als die Vorspannung Vm für die Tonerversorgungsrolle 132. Der auf der Versorgungsrolle 132 übrigbleibende Toner wird daher wirksam auf die Rücksetzrolle 142 übertragen, infolge der Potentialdifferenz zwischen den beiden Rollen 132 und 142, wodurch die Versorgungsrolle 132 sauber gehalten wird. Die Reinigungsklinge 144 ist so angeordnet, daß der Rand der Klinge 144 in Berührung mit der Oberfläche der Rücksetzrolle 142 gelangt, wodurch der übrigbleibende Toner von der Rücksetzrolle 142 entfernt wird.
Im Betrieb des Entwicklers 102 gemäß der vorliegenden Erfindung wird der auf der Tonerversorgungsrolle 132 übrigbleibende Toner praktisch vollständig auf die Rücksetzrolle 142 übertragen, die ständig durch die Reinigungsklinge 144 gereinigt wird. Auf diese Weise wird die Oberfläche der Tonerversorgungsrolle 132 ständig sauber gehalten, und daher behält die Versorgungsrolle 132 ihr erwartetes Betriebsverhalten bei, nämlich die Reibungsaufladung des Toners an der Einquetschstelle zwischen der Entwicklungsrolle 130 und der Versorgungsrolle 132 und das Entfernen übrigbleibenden Toners von der Entwicklungsrolle 130.
Selbst wenn der Entwickler 102 über einen längeren Zeitraum eingesetzt wird, tritt bei der Tonerversorgungsrolle 132 kein Abrieb infolge von Reibung bei der Oberfläche der Rolle auf, oder ein Eindringen von Toner in die Oberfläche der Rolle, wodurch das erwartete Betriebsverhalten beibehalten wird. Die Tonerversorgungsrolle 132 entfernt daher wirksam übrigbleibenden Toner von der Entwicklungsrolle 130 während des Betriebs der Bilderzeugungseinrichtung, wodurch die Reibungsaufladungsleistung des Entwicklers 102 in Bezug auf den Toner verbessert wird, und die Aufladung infolge der Vorspannungen bei jedem Teil des Entwicklers vergleichmäßigt wird, und daher die Bildqualität bei durchlaufenden Papierblättern verbessert wird.
Wie voranstehend geschildert stellt die vorliegende Erfindung einen Entwickler für eine Bilderzeugungseinrichtung zur Verfügung, welche die elektrophotographische Entwicklungstechnik verwendet. Der erfindungsgemäße Entwickler verhindert praktisch vollständig eine Beeinträchtigung des erwarteten Betriebsverhaltens einer Tonerversorgungsrolle, selbst wenn der Entwickler über längere Zeiträume eingesetzt wird, wodurch wirksam eine Beeinträchtigung der Bildqualität bei den durchlaufenden Papierblättern infolge einer derartigen Verschlechterung des Betriebsverhaltens der Tonerversorgungsrolle verhindert wird.
Zwar wurden die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zum Zwecke der Erläuterung beschrieben, jedoch wird Fachleuten auf diesem Gebiet deutlich werden, daß sich verschiedene Abänderungen, Hinzufügungen und Weglassungen durchführen lassen, ohne vom Wesen und Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen, die sich aus der Gesamtheit der vorliegenden Anmeldeunterlagen ergeben und von den beigefügten Patentansprüchen umfaßt sein sollen.

Claims (4)

1. Entwickler für eine Bilderzeugungseinrichtung, welcher die elektrophotographische Entwicklungstechnik verwendet, mit welcher ein Bild durch Aufbringen unmagnetischen Toners von einer Entwicklungsrolle auf ein latentes elektrostatisches Bild auf einer lichtempfindlichen Trommel entwickelt wird, mit:
einer Tonerversorgungsrolle, die so um die Entwicklungsrolle herum angeordnet ist, daß sie in Kontakt mit der Entwicklungsrolle gebracht wird, wobei die Tonerversorgungsrolle dazu ausgebildet ist, eine Reibungsaufladung von Toner durchzuführen, um den Toner auf die Oberfläche der Entwicklungsrolle aufzubringen, und übrigbleibenden Toner von der Entwicklungsrolle auf ihrer Oberfläche bei jeder Umdrehung der Entwicklungsrolle aufzunehmen, um die Entwicklungsrolle zu reinigen;
einer Rücksetzrolle, die so um die Tonerversorgungsrolle herum angeordnet ist, daß sie in Berührung mit der Tonerversorgungsrolle gebracht wird, wodurch sie auf ihrer Oberfläche den übrigbleibenden Toner von der Tonerversorgungsrolle aufnimmt, um die Tonerversorgungsrolle zu reinigen; und
einer Reinigungsklinge, die so angeordnet ist, daß ihr Rand in Berührung mit der Oberfläche der Rücksetzrolle gelangt, wodurch der übrigbleibende Toner von der Rücksetzrolle entfernt wird.
2. Entwickler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücksetzrolle in entgegengesetzter Richtung zur Drehrichtung der Tonerversorgungsrolle gedreht wird.
3. Entwickler für eine Bilderzeugungseinrichtung, welcher die elektrophotographische Entwicklungstechnik verwendet, durch welche ein Bild durch Aufbringen unmagnetischen Toners von einer Entwicklungsrolle auf ein latentes elektrostatisches Bild auf einer lichtempfindlichen Trommel entwickelt wird, mit:
einer Tonerversorgungsrolle, die um die Entwicklungsrolle herum so angebracht ist, daß sie in Berührung mit der Entwicklungsrolle gebracht wird, wobei die Tonerversorgungsrolle dazu ausgebildet ist, eine Reibungsaufladung von Toner mit einer negativen Vorspannung durchzuführen, um den Toner auf die Oberfläche der Entwicklungsrolle aufzubringen, und übrigbleibenden Toner auf ihrer Oberfläche von der Entwicklungsrolle bei jeder Umdrehung der Entwicklungsrolle aufzunehmen, um die Entwicklungsrolle zu reinigen;
einer Rücksetzrolle, die um die Tonerversorgungsrolle herum so angebracht ist, daß sie in Berührung mit der Tonerversorgungsrolle gebracht wird, wobei die Rücksetzrolle durch eine niedrige negative Vorspannung aufgeladen wird, die niedriger ist als die Vorspannung für die Tonerversorgungsrolle, wodurch sie den übrigbleibenden Toner auf ihrer Oberfläche von der Tonerversorgungsrolle aufnimmt, infolge der Potentialdifferenz zwischen der Tonerversorgungsrolle und der Rücksetzrolle, wodurch die Tonerversorgungsrolle gereinigt wird; und
einer Reinigungsklinge, die so angebracht ist, daß ihr Rand in Berührung mit der Oberfläche der Rücksetzrolle gelangt, wodurch der übrigbleibende Toner von der Rücksetzrolle entfernt wird.
4. Entwickler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücksetzrolle in entgegengesetzter Richtung zur Richtung der Tonerversorgungsrolle gedreht wird.
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