DE19807635A1 - Verfahren und Einrichtung zum Entfernen bituminöser und ähnlicher Verunreinigungsschichten von der Oberfläche einer Wandung - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zum Entfernen bituminöser und ähnlicher Verunreinigungsschichten von der Oberfläche einer WandungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und zu dessen Durchfüh
rung eine Einrichtung zum Entfernen bituminöser und ähnlicher Verunreini
gungsschichten von der Oberfläche einer Wandung, insbesondere für die
Reinigung und Instandhaltung in Anlagen zur Herstellung und Verarbeitung
von Asphaltmassen, Ölen und Farben.
Es ist bekannt, daß Bitumen, Öle und zumeist auch Farben von Oberflächen
abgetragen bzw. entfernt werden können, indem man diese Oberflächen
schichten in einem Lösungsmittel auflöst. Gemäß der WO 82/04440 werden
dazu auch zusätzliche Flüssigkeiten, die mit dem Lösungsmittel nicht misch
bar sind, jedoch wesentlich andere Benetzungskräfte zum Substrat hin auf
weisen und letztlich mit dem Lösungsmittel emulgierbar sind, genutzt.
Schon die EP 0 428 692 A1 und die DE 690 22 683 C2 schlagen ein Ver
fahren vor, das ohne die an sich nachteiligen, weil material- und verarbei
tungsaufwendigen, Lösungsmittel auskommt. Demgemäß werden mit einem
Flotationsverfahren aus einer wässrigen Aufschlämmung mittels Zusatz von
gemahlenem Koks oder Kohle Teeranteile von der Oberfläche von Sandkör
nern entfernt.
Der Nachteil solcher Verfahren, bei denen Lösungsmittel oder Aufschläm
mungen genutzt werden, besteht darin, daß sie einerseits hauptsächlich dort
genutzt werden können, wo Verunreinigungen und Substrat kleinkörnig bzw.
fein verteilt und gemischt vorliegen, z. B. Teer-Sand-Gemische, und daß
andererseits ihre Nutzung an komplizierte und aufwendige Trennanlagen und
an nachträglich zu behandelnde Hilfsstoffe gebunden ist mit den zugehörigen
insgesamt hohen Kosten.
In der WO 93/16817 wird eine Methode und eine zugehörige Vorrichtung
für die Entfernung von bituminösem Material von Rohroberflächen vorge
schlagen, bei dem die Rohre in einen Behälter mit hocherhitztem Bitumen
(100°-250°C) eingetaucht werden, die Bitumenverunreinigungsschicht und das
Rohr selbst auf die gleiche Temperatur durch Wärmeübergang aus dem
flüssigen Bitumenbad erhitzt und die Rohre danach vertikal wieder herausge
zogen werden, wobei das ursprünglich auf der Rohroberfläche befindliche
bituminöse Material in das Bitumenbad im Behälter eingeht und durch einen
Überlauf mit seiner Flüssigphase und durch einen Bodenrost mit seiner
Festphase (z. B. Gewebe) entnommen wird. Der Nachteil dieser thermischen
Reinigung besteht im hohen energetischen und apperativen Aufwand und in
der Tatsache, daß stets eine, wenn auch relativ dünne, Restschicht infolge
von Adhäsionskräften auf der Rohroberfläche verbleibt.
Weiterhin ist bekannt, daß die Reinigung von Oberflächen von Tanks, auf
denen sich Bitumenreste befinden, mechanisch erfolgen kann. Dabei werden
diese Ablagerungen mittels Hämmern abgeschlagen, was praktisch nur in der
kalten Jahreszeit, wenn die Ablagerungen hart sind, realisierbar ist. Deshalb
wurde mit der DE 37 00 671 A 1 ein Verfahren und eine zugehörige Vor
richtung zur Reinigung z. B. von Tanks für hochviskose Bitumenmassen vor
geschlagen, in welchem ein Hochdruckwasserstrahlverfahren mit Drücken von
200 bis über 1000 bar angewendet wird. Der Hochdruckwasserstrahl wird
mittels Rund-, Flach- oder Rohrstrahldüsen erzeugt, das Arbeitsmedium
Wasser in einer Trenneinrichtung von den Reinigungsrückständen abgeschie
den und nach Aufbereitung, insbesondere Filtern, wiederverwendet. Der
Nachteil der Hochdruckwasserstrahlreinigung liegt einerseits in den Problemen
der Dampfbildung beim Arbeiten an noch heißen Anlagenwänden, wodurch
sich Korrosion und Störungen an der elektrischen Ausrüstung ergeben, und
andererseits in der begrenzten Anwendbarkeit, denn alle zu reinigenden
Oberflächenbereiche müssen für die Hochdruckstrahldüse gut zugänglich sein,
was in Doppelwandbehältern, beispielsweise sogenannten Dosierwaagen, nicht
der Fall ist.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, das Reinigen von Oberflächen mit
bituminösen und ähnlichen Oberflächenreinigungsschichten effektiver zu
gestalten, also ein Verfahren und eine Einrichtung zu dessen Durchführung
zu entwickeln, mit denen mit einfachen Mitteln und geringem energetischen
Aufwand ohne Verwendung wiederaufzubereitender Hilfsmedien wie Lö
sungs-, Suspensions- oder Strahlmittel, die Reinigung von mit Bitumen,
Ölen, Farben und ähnlichen Stoffen bedeckten Oberflächen, insbesondere
auch von der Oberfläche einer Wandung in nicht direkt zugänglichen Anlag
enteilen, schnell und vollständig realisierbar ist.
Diese Aufgabe wird gemäß Anspruch 1 dadurch gelöst, daß die Verunreini
gungsschichten über vorgegebene, von der Art, Temperatur und Dicke der
unter den Verunreinigungsschichten liegenden Wandung abhängigen Zeitdauer,
welche auch näherungsweise durch das Auftreten von Rissen in den Ver
unreinigungsschichten definiert werden kann, mit einem aus verflüssigter Luft
und/ oder verflüssigten und/ oder verfestigten Luftbestandteilen bestehenden
Kühlstrahl und nachfolgend durch mindestens einen aus gasförmiger Luft
oder gasförmigen und/oder verfestigten Luftbestandteilen bestehenden Über
schallreinigungsstrahl beaufschlagt werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Verfahrens sind in den
abhängigen Ansprüchen angeben. Demgemäß werden vorzugsweise als ver
flüssigte Luftbestandteile verflüssigter Stickstoff oder verflüssigtes Argon
verwendet, als gasförmige Luftbestandteile gasförmiger Stickstoff, gasförmiges
Argon oder gasförmiges Kohlendioxid und als verfestigte Luftbestandteile
Kohlendioxid in Form von sublimierenden Mikrokristallen oder in Form von
Kohlensäureschnee oder in Form von gepreßten Kohlensäureeispartikeln.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist weiterhin vorzugsweise so gestaltet, daß
die Verunreinigungsschichten während eines Reinigungszyklusses intermit
tierend, mehrfach impulsförmig oder wechselweise mit verflüssigten und/oder
auch mit gasförmigen Luftbestandteilen beaufschlagt werden.
Die erfindungsgemäße Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens umfaßt
in bevorzugter Form Mittel zur Erzeugung mindestens eines Kühlstrahles,
welcher aus einer Quelle für verflüssigte Luft und/oder verflüssigte und/oder
verfestigte Luftbestandteile gespeist wird; Mittel zur Erzeugung mindestens
eines Überschallreinigungsstrahles, welcher aus einer Quelle für gasförmige
Luft und/oder gasförmige und/oder verfestigte Luftbestandteile gespeist wird;
mindestens eine Düse zum Versprühen des Kühlstrahles und des Überschall
reinigungsstrahles; Mittel zur Zuführung der Luft und/oder der Luftbestand
teile von den Quellen zu der Düse; und eine Umschalteinrichtung zum
aufeinanderfolgenden Verbinden der ersten sowie der zweiten Quelle mit der
Düse.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Einrichtung, insbeson
dere für eine Dosierwaage für Bitumen, sind in den abhängigen Ansprüchen
angegeben. Demgemäß weist eine Dosierwaage für Bitumen mit einer erfin
dungsgemäßen Einrichtung zum Entfernen bituminöser und ähnlicher Ver
unreinigungsschichten von der Oberfläche einer insbesonderen schwer zugäng
lichen Wandung mindestens ein Düsenrohr mit mehreren Düsen zur Beauf
schlagung der Verunreinigungsschichten mit einem Kühlstrahl und einem
Überschallreinigungsstrahl auf, welches benachbart zu den zu reinigenden
Oberflächen fest oder beweglich angeordnet ist, wobei die Düsen auf die zu
reinigenden Oberflächen ausrichtbar sind.
In einer besonders einfachen und wirkungsvollen Ausführung sind die Düsen
der erfindungsgemäßen Einrichtung als zylindrische Bohrungen in der Rohr
wandung und/oder in der Stirnwand des Düsenrohres ausgebildet sind.
Es ist selbstverständlich auch möglich, die Form der Düsenrohre den jeweili
gen Gegebenheiten anzupassen und anstelle einfacher zylindrischer Düsen in
Bohrungsform, spezielle druck- und medienangepaßte Düsenkörper mit
innerer Bohrungsprofilierung zu verwenden.
Die Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß im Vergleich zum bekannten
Stand der Technik die Reinigung von Oberflächen, die mit bituminösen oder
ähnlichen Schichten bedeckt sind, schnell, einfach, vollständig und auch an
schwer zugänglichen Stellen ausgeführt werden kann, so daß als sogenannte
Reinigungsreste lediglich das in seiner Art unveränderte Schichtmaterial in
schüttfähigem Zustand anfällt und daß die Reinigungsmittel, welche der
natürlichen Atmosphäre entnommen werden, ohne Veränderung wieder in die
Atmosphäre bzw. den natürlichen Kreislauf zurückgehen. Ein zusätzlicher
Vorteil ist, daß die zu reinigenden Anlagen oder Anlagenteile vielfach nicht
außer Betrieb genommen werden müssen und daß durch Feuchtigkeit oder
Lösungsmittel entstehende Sicherheitsprobleme, wie die Gefahr von Lösungs
mittelexplosionen oder elektrischen Kurzschlußgefahren, vermieden werden.
Zusätzliche Einzelheiten und weitere Vorteile werden nachfolgend an Hand
eines bevorzugten Ausführungsbeispiels, nämlich einer an einer Dosierwaage
für Bitumen fest angeordneten erfindungsgemäßen Einrichtung in Verbindung
mit den beigefügten Zeichnungen beschrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 eine Dosierwaage für Bitumen mit einer Einrichtung zum
Entfernenen bituminöser und ähnlicher Verunreinigungsschichten
von der Oberfläche einer insbesonderen schwer zugänglichen
Wandung im Prinzipschnitt, und
Fig. 2 ein vergrößertes Detail X der fest an einer Dosierwaage an
geordneten Einrichtung nach Fig. 1.
Fig. 1 zeigt, in einem Luftspalt 3 von rundum wenigen Zentimetern in
nerhalb eines Außenbehälters 4, der einen Heizmantel 5 aufweist und der
auf einer Geschoßdecke 6 aufsitzt und mit dem Flanschstutzen 7 durch die
Geschoßdecke 6 hindurchreicht, einen Waageninnenbehälter 1, welcher frei
an Kraftaufnehmern 2 hängt und mit denen das Gesamtgewicht des Waa
geninnenbehälters 1 erfaßt wird. In den Waageninnenbehälter 1 hinein ragt
ein von einer nicht dargestellten Pumpe kommendes Einfüllrohr 8. Das
untere Ende des Waageninnenbehälters 1 ist mit einem Auslaßventil 9 dicht
verschließbar. Ein am Flanschstutzen 7 angeschlossenes und zu einer nicht
dargestellten weiteren Pumpe hinführendes Rohr 10 ist mit einer Klappe 11
dicht verschließbar.
Der Wägeprozeß läuft diskontinuierlich so ab, daß flüssiges Bitumen mit
einer Temperatur von ca. 200°C durch das Einfüllrohr 8 solange in den mit
dem Auslaßventil 9 verschlossenen Waagenbehälter 1 eingefüllt wird, bis die
Kraftaufnehmer 2 ein Sollgewicht registrieren, wobei sich im Waagenbehälter
1 die obere Füllhöhe 12 einstellt. Danach wird die so dosierte Bitumenpor
tion durch Öffnen des Auslaßventils 9 bei geschlossener Klappe 11 in den
Außenbehälter 4 ausgelassen, wonach sich die untere Füllhöhe 13 einstellt.
Danach wird die Klappe 11 geöffnet und die Bitumenportion durch die nicht
dargestellte Pumpe zur Weiterverwendung transportiert. Infolge dieser diskon
tinuierlichen Betriebsweise lagern sich im Laufe der Zeit insbesondere
unterhalb der unteren Füllhöhe 13 an der inneren Wandung des Außen
behälters 4 und der äußeren Wandung des Waagenbehälters 1 zunehmend
dicker werdende Verunreinigungsschichten 14, 15 aus, teilweise gecracktem,
Bitumen ab, der unter Einwirkung der Wärme aus dem Heizmantel mit dem
Luftsauerstoff oxidiert ist. Mit den Kraftaufnehmern 2 wird die Masse der
Verunreinigungsschicht 15 an der Wandung des Waagenbehälters meßbar.
Bei automatisiertem Betrieb, beispielsweise dem eines automatisierten
Asphaltmischwerks, verfälscht das zunehmende Gewicht der Verunreinigungs
schicht 15 zunehmend die gewünschte Rezeptur. Deshalb muß hauptsächlich
die Verunreinigungsschicht 15, aber auch natürlich die Verunreinigungsschicht
14, von Zeit zu Zeit entfernt werden.
Dazu ist im Ausführungsbeispiel mit einer Halterung 16 und einer Schelle
17 ein ringförmiges Düsenrohr 18 über dem Luftspalt 3 am Außenbehälter
4 befestigt, das mit einer Vielzahl von Düsen 19, 20 in Form einfacher, je
weils auf den oberen Ansatz der Verunreinigungsschichten 14, 15 ausgerich
teter Bohrungen, versehen ist. Das Düsenrohr 18 ist mit mehreren, nicht
dargestellten Rohranschlüssen für die wechselweise zuschaltbare Zuführung
eines Kühlstrahles, bestehend aus tiefkaltflüssigem Stickstoff unter etwa 3 bar
und eines Überschallreinigungsstrahles, bestehend aus Druckluft unter etwa
7 bar ausgelegt. In diesem Ausführungsbeispiel wird mit dem Kühlstrahl
über einen Zeitraum von etwa 3 Stunden insgesamt 200 kg tiefkaltflüssiger
Stickstoff intermittierend durch die Düsen 19, 20 auf die Verunreinigungs
schichten 14, 15 aufgebracht, die sich nach dieser Behandlungszeit durch
Schichtaufrisse in etwa 10 cm2 große, aufgewölbte Bereiche von den jeweili
gen Oberflächen abheben. Im diesem, nunmehr sprödharten Zustand lassen
sich die jeweiligen Verunreinigungsschichten 14, 15 infolge ihres durch die
Aufwölbung entstandenen hohen Strömungswiderstandes unter den, mittels
eines über die Düsen 19, 20 aufgebrachten Überschallreinigungsstrahls, sich
ausbildenen kräftigen Überschallstrecken, weggedrücken. Die nach unten zum
Flanschstutzen 7 fallenden Bitumenstücke können anschließend bei demontier
tem Rohr 10 entnommen werden. Der Gesamtzeitaufwand für das Entferne
nen bituminöser Verunreinigungsschichten 14, 15 mit einer Fehlmasse von ca.
30 kg durch die Verunreinigungsschicht 15 am Waageninnenbehälter 1
beträgt etwa 4 Stunden. Das ist etwa ein Zehntel des früheren manuellen
Aufwandes mit Hämmern und Unterbrechung des Gesamtbetriebs. Der
Druckluftverbrauch beträgt 100 m3.
1
Waageninnenbehälter
2
Kraftaufnehmer
3
Luftspalt
4
Außenbehälter
5
Heizmantel
6
Geschoßdecke
7
Flanschstutzen
8
Einfüllrohr
9
Auslaßventil
10
Rohr
11
Klappe
12
obere Füllhöhe
13
untere Füllhöhe
14
,
15
Verunreinigungsschichten
16
Halterung
17
Schelle
18
Düsenrohr
19
,
20
Düsen
Claims (11)
1. Verfahren zum Entfernen bituminöser und ähnlicher Verunreinigungs
schichten (14, 15) von der Oberfläche einer Wandung, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verunreinigungsschichten (14, 15)
- 1. über eine vorgegebene, von der Art, Temperatur und Dicke der unter der Verunreinigungsschichten (14, 15) liegenden Wandung abhängigen Zeitdauer mit einem aus verflüssigter Luft und/oder verflüssigten und/oder verfestigen Luftbestandteilen bestehendem Kühlstrahl
- 2. und nachfolgend durch mindestens einen aus gasförmiger Luft oder gasförmigen und/oder verfestigten Luftbestandteilen bestehenden Überschallreinigungsstrahl
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als verflüssig
te Luftbestandteile verflüssigter Stickstoff oder verflüssigtes Argon
verwendet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als
gasförmige Luftbestandteile gasförmiger Stickstoff, gasförmiges Argon
oder gasförmiges Kohlendioxid verwendet werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß als verfestigte Luftbestandteile Kohlendioxid in Form von sublimie
renden Mikrokristallen oder in Form von Kohlensäureschnee oder in
Form von gepreßten Kohlensäureeispartikeln verwendet werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verunreinigungsschichten (14, 15) während eines Reinigungs
zyklusses intermittierend beaufschlagt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verunreinigungsschichten (14, 15) während eines Reinigungs
zyklusses mehrfach impulsförmig beaufschlagt werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verunreinigungsschichten (14, 15) während eines Reinigungs
zyklusses wechselweise sowohl mit verflüssigten als auch mit gasförmi
gen Luftbestandteilen beaufschlagt werden.
8. Einrichtung zum Entfernen bituminöser und ähnlicher Verunreinigungs
schichten (14, 15) von der Oberfläche einer Wandung, aufweisend:
- 1. Mittel zur Erzeugung mindestens eines Kühlstrahles, welcher aus einer Quelle für verflüssigte Luft und/oder verflüssigte und/oder verfestigte Luftbestandteile gespeist wird,
- 2. Mittel zur Erzeugung mindestens eines Überschallreinigungsstrahles, welcher aus einer Quelle für gasförmige Luft und/oder gasförmige und/oder verfestigte Luftbestandteile gespeist wird,
- 3. mindestens eine Düse (19, 20) zum Versprühen des Kühlstrahles und des Überschallreinigungsstrahles,
- 4. Mittel zur Zuführung (18) der Luft und/oder der Luftbestandteile von den Quellen zu der Düse (19, 20), und
- 5. eine Zuschalteinrichtung zum wechselseitigen Zuführen des Kühl strahls und des Reinigungsstrahls.
9. Dosierwaage für Bitumen mit einer Einrichtung zum Entfernen bitumi
nöser und ähnlicher Verunreinigungsschichten (14, 15) von der Ober
fläche einer, insbesonderen schwer zugänglichen, Wandung nach An
spruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beaufschlagung der Ver
unreinigungsschichten (14, 15) mit einem Kühlstrahl und einem Über
schallreinigungsstrahl mindestens ein Düsenrohr (18) mit mehreren
Düsen (19, 20) vorhanden ist, welches benachbart zu den zu reinigen
den Oberflächen fest oder beweglich angeordnet ist, wobei die Düsen
(19, 20) auf die zu reinigenden Oberflächen ausrichtbar sind.
10. Einrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Düsen (19, 20) als zylindrische Bohrungen in der Rohrwandung und/
oder in der Stirnwand des Düsenrohres (18) ausgebildet sind.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeich
net, daß als Düsen (19, 20) spezielle druck- und medienangepaßte
Düsenkörper mit innerer Bohrungsprofilierung in der Rohrwandung
undl oder in der Stirnwand des Düsenrohres (18) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19807635.5A DE19807635B4 (de) | 1998-02-23 | 1998-02-23 | Dosierwaage mit einer Einrichtung zum Entfernen bituminöser und ähnlicher Verunreinigungsschichten von der Oberfläche einer Wandung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19807635.5A DE19807635B4 (de) | 1998-02-23 | 1998-02-23 | Dosierwaage mit einer Einrichtung zum Entfernen bituminöser und ähnlicher Verunreinigungsschichten von der Oberfläche einer Wandung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19807635A1 true DE19807635A1 (de) | 1999-08-26 |
| DE19807635B4 DE19807635B4 (de) | 2015-12-17 |
Family
ID=7858693
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19807635.5A Expired - Lifetime DE19807635B4 (de) | 1998-02-23 | 1998-02-23 | Dosierwaage mit einer Einrichtung zum Entfernen bituminöser und ähnlicher Verunreinigungsschichten von der Oberfläche einer Wandung |
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