DE19807484A1 - Stampfanlage der Kokereitechnik mit Linearmotoren - Google Patents
Stampfanlage der Kokereitechnik mit LinearmotorenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer
Stampferanlage der Kokereitechnik zur Herstellung eines ge
stampften Kokskohlekuchens zum Zwecke der Verkokung dessel
ben in der Ofenkammer eines Koksofens und Vorrichtung.
Gemäß dem Stand der Technik ist es schon lange be
kannt, Kokskohle als feinkörniges, formloses Mahlgut in ei
ner Stampfform zu einem Kokskohlekuchen zu verdichten, der
anschließend in einer Ofenkammer des Koksofens verkokt
wird. Über diese Entwicklungslinie geben insbesondere die
deutsche Patentschrift Nr. 557 178 vom 28. Juli 1932 und
die DE 31 45 344 A1 einen guten geschichtlichen Überblick.
Durch Verdichtung von zur Verkokung vorgesehener Ein
satzkohle ist es möglich, auch schwach backende Kohle und
Kohlemischungen einzusetzen, die im Schüttverfahren nicht
oder nur zu minderwertigem Koks verarbeitet werden könnten.
Eine dazu verwendete Stampfform befindet sich normalerweise-
verfahrenstechnisch bedingt - auf einer an den Koksöfen
vorbeifahrenden Maschine. Bei diesen Verfahren werden z. B.
mit Reibbelägen ausgerüstete Stampferstangen von exzentri
schen Hubscheiben angehoben. Anschließend verdichten sie
frei fallend die kontinuierlich in die Stampfform einge
füllte Kohle.
Ein solches Verfahren erlaubt es jedoch nicht, die ki
netische Energie einer Stampferstange beim Auftreffen auf
den zu verdichtenden Kokskohlekuchen zu variieren und somit
die Stampfzeit zu beeinflussen, wünschenswerterweise zu ver
kürzen oder andererseits den Verdichtungsgrad verändern
bzw. zu erhöhen.
Hinzu kommt, daß z. B. wie bei dem zuvor genannten
Verfahren Reibbeläge an den Stampferstangen benötigt wer
den, die aus Verschleißgründen auch gewartet werden müssen.
Dazu sind des weiteren dann spezielle Vorrichtungen notwen
dig, um das Wartungs- und Reparaturhandling kostengünstig
beherrschen zu können.
Die bekannten Verfahren erlauben auch nicht, Stampfer
stangen individuell zu steuern und somit bestimmte Syn
chronisierungsformen mehrerer oder aller Stampferstangen un
tereinander zu erreichen.
Erfahrungsgemäß werden außerdem oft Klemmvorrichtungen
zum Anheben der Stampferstangen von der Endkuchenhöhe bis
zur Ruhestellung benötigt.
Bei einem weiteren bereits bekannten verfahren werden
über Unwuchtmotoren angetriebene Rüttelplatten zur Verdich
tung eines Kokskohlekuchens eingesetzt. Dieses Verfahren
erreicht nicht den Verdichtungsgrad der klassischen Stam
pftechnik.
Es sind auch schon Vorrichtungen vorgeschlagen worden,
bei den Druckstempel hydraulisch auf die zu verdichtende
Kokskohle aufgedrückt werden und diesen anschließend über
das Druckmittel hydraulische Druckschwingungen überlagert
werden.
Da eine solche Vorrichtung z. B. hauptsächlich auf
der Funktionsweise eines Hydraulikzylinders beruht, geht
der Fachmann davon aus, daß bei der relativ hohen Amplitu
de, die zum Ordnen der Kohlekörnung erforderlich ist, Hy
draulikteile wie beispielsweise Dichtungen, Kolben, Venti
le, usw. sehr schnell Schaden nehmen können.
Auch Verfahren nach einem solchen Wirkprinzip errei
chen nicht den Verdichtungsgrad der klassischen Stampftech
nik.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, ein
Verfahren anzugeben, das es ermöglicht, die bestimmenden
Verfahrensparameter beim Betrieb einer Stampferanlage den
Bedingungen und Eigenschaften der zum Einsatz vorgesehenen
Kokskohle individuell anpassen zu können, die Kokskohle
möglichst wirtschaftlich verkokungsgerecht zu verdichten
und wenn möglich das Spektrum der als verkokbar verwen
dungsfähigen Einsatzkohle zu vergrößern.
Es ist weiterhin auch eine wesentliche Aufgabe, die
Vorrichtungen und Anlagenteile der Anlage möglichst
wartungs- und verschleißarm betreiben zu können und dazu
die Stampferanlage schon möglichst kostengünstig installie
ren zu können sowie im Hinblick auf zukünftige Wartungs-,
Reparatur- oder Austauscharbeiten so auszuführen, daß ein
optimales Handling zu diesen Tätigkeiten erfolgen kann.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die das formlose
Mahlgut in einer Verdichtungsform zum Kokskohlekuchen ver
dichtenden Stampfereinheiten der Stampferanlage mittels
elektromagnetischer Linearmotoren angetrieben werden, wobei
diese aus Linearantriebs-Primärteil und Linearantriebs-
Sekundärteil bestehen, dem Synchron- oder Asynchronprinzip
genügen und eine elektromagnetische Kopplung zwischen der
beweglichen Stampferstange und ihrem feststehenden Primär
teil bilden.
Der Kern der Lösung besteht dabei darin, daß
Stampfereinheiten - das sind Stampferstangen einer Stampfe
ranlage, jeweils von elektromagnetischen Linearmotoren an
getrieben - den Verdichtungsvorgang in einer Stampferform
bewerkstelligen.
Der grundsätzliche Verfahrensablauf wird dazu zu
nächst anhand von Fig. 1 erläutert.
Zu Beginn des Stampfprozesses wird eine Kohlegrundla
geschicht in die Stampferform 2 eingefüllt, auf welche dann
die Stampferstangen 1.2 - mit Hilfe ihrer Linearmotoren 1.1 -
langsam abgelassen werden. Nun startet die Kohlezudosie
rung 3 und die Stampferstangen. 1.2, angetrieben durch die
Linearantriebe 1.1, vollführen vertikale Hubbewegungen:
durch die elektromagnetisch induzierten Kräfte werden die
Stampferstangen 1.2 angehoben, anschließend schaltet die
Bewegungsrichtung der Linearantriebe 1.1 um und die Stamp
ferstangen 1.2 der Stampfereinheit 1 werden abwärtsbe
schleunigt.
Unmittelbar vor dem Auftreffen einer Stampferstange
1.2 auf die zu verdichtende Kokskohleschicht erfolgt eine
elektromagnetische Entkoppelung zwischen Primärteil 1.10
und Sekundärteil 1.11 des Linearmotors. D. h. der Linearan
trieb 1.1 schaltet ab, damit keine elektromagnetische Kop
plung durch physikalische Wechselwirkungskräfte zwischen
Primär- und Sekundärteil des Linearantriebes mehr besteht.
Während des Auftreffens einer Stampferstange
1.2 auf der Kokskohleschicht gibt diese ihre kinetische En
ergie - gewonnen während der Abwärtsbeschleunigung der
Stampferstange 1.2 des Linearantriebes, auch zufolge der
Gravitationswirkung auf die Stampferstangenmasse - an die
Kokskohleschicht ab; wodurch eine Verdichtung der Kokskoh
leschicht erreicht wird.
Dieser Vorgang wird unter Aufrechterhaltung der Kohle
zudosierung 3 solange fortgesetzt, bis ein verkokbarer
Kokskohlekuchen vorliegt. Anschließend werden die Stampfer
stangen 1.2 durch die Linearantriebe 1.1 bis in ihre obere
Endstellung angehoben und dort mechanisch festgehalten bzw.
gesichert.
Fig. 1 und Fig. 2 ist sowohl der prinzipielle als
auch der detaillierte konstruktive Aufbau einer Stampfer
einheit 1 zu entnehmen.
Eine erfindungsgemäße Stampfereinheit 1 besteht dabei
aus dem Stampfertraggerüst 1.12, das einfach austauschbar
am Haupttraggerüst 4 der Maschine bzw. dem Gebäude ange
hängt werden kann.
Zur Führung der Stampferstangen 1.2 sind am Stampfer
traggerüst 1.12 Gleitführungen 1.3 ausgebildet. In das
Stampfertraggerüst 1.12 ist der innere Führungsrahmen 1.8
mittels elastischer Aufhängungen 1.4 installiert. Das
Linearantrieb-Primärteil 1.10 ist fest mit dem Führungsrah
men 1.8 verbunden. Wie Fig. 2 entnehmbar, kann dabei ein
Linearantrieb-Primärteil 1.10 mit einem Linearantrieb-
Sekundärteil 1.11 nur auf einer Stampferstangenseite an
geordnet sein. Es können aber auch zwei Linearantrieb-
Primärteile mit entsprechenden Linearantrieb-Sekundärteilen
spiegelsymmetrisch zur Stampferstange angeordnet sein. Die
Notwendigkeit der elastischen Aufhängung 1.4 des inneren
Führungsrahmens 1.8 resultiert aus der Bewegungsfreiheit
der Stampferstange 1.2 in den Gleitführungen 1.3, insbeson
dere aufgrund der zu erwartenden Schwingungen in der Stamp
ferstange 1.2 beim Auftreffen auf eine zum Stampferfuß 1.7
unebene Kokskohlegrundlage.
Mittels Führungs- und Distanzrollen 1.5 wird die Füh
rung der Stampferstange 1.2 zum inneren Führungsrahmen 1.8
erreicht und außerdem der notwendige Abstand des
Linearantrieb-Primärteiles 1.10 zum Linearantrieb-
Sekundärteil 1.11 aufrecht erhalten. Das Linearantrieb-
Sekundärteil 1.11 ist auf die Stampferstange 1.2 montiert.
Zur Dicht- und Sauberhaltung der Antriebseinheit ist
der innere Führungsrahmen 1.8 mit einer Einhausung 1.9 aus
geführt. Des weiteren sind ober- und unterhalb des inneren
Führungsrahmens 1.8 Dicht- und Abstreifbürsten 1.6 instal
liert, d. h. der innere Führungsrahmen ist mit Dicht- und
Abstreifbürsten 1.6 ausgeführt.
An der Stampferstange 1.2 ist eine Grundplatte als
Stampferfuß 1.7 montiert.
Die Stampferstange 1.2 ist, wie das Anwendungsbeispiel
in Fig. 2 zeigt, z. B. als I-Profilträger ausgeführt. Es
kann jedoch beispielsweise auch als Rechteck-Hohlprofil,
als Rohrprofil oder einer sonstigen Querschnittsgeometrie
mit günstigem Flächenträgheitsmoment durchgebildet sein. In
einem solchen Falle, z. B. bei Verwendung eines Rohrprofi
les, wird dieses durch Einbringen von Reluktanzrillen über
die Länge des Linearmotoren-Wirkbereiches selbst zum Sekun
därteil des Linearantriebes. Das Linearantrieb-Primärteil
ist dann transaxial zur Stampferstange angeordnet und an
einem inneren Führungsrahmen montiert. Dieser führt dann
mit Parabolrollen die Stampferstange. Der innere Führungs
rahmen 1.8 ist mittels elastischen Aufhängungen 1.4 in das
Stampfertraggerüst 1.12 installiert.
Fig. 3 zeigt in Form eines Block- bzw. Wirkschaltbil
des den Regelmechanismus auf, aufgrund dessen die Einzel
glieder des Regelkreises für die Bewegungsüberwachung zu
sammenwirken.
Die Linearantrieb-Primärteile werden pro Stampferein
heit 1 über Frequenzumrichter FU gespeist. Dazu werden alle
oder einzelne Linearantriebs-Primärteile 1.10 einer Stamp
fereinheit 1 über Versorgungsleitungen von einem oder meh
reren Frequenzumrichtern FU gespeist.
Der steuerungstechnische Auf- und Abbau der elektroma
gnetischen Kopplung zwischen Primärteil und Sekundärteil
eines Linearmotors erfolgt über ein rampenartiges Steuer
signal. Dadurch wird vom Verfahren her erreicht, daß das
Ansteuern bzw. das Ausschalten der Linearmotoren grundsätz
lich nicht sprung- sondern rampenartig erfolgt.
In Verbindung mit einer Rechner- und Steuerungseinheit
K in der kinematische Sollwerte vorgehalten, gebildet und
auch mit erfaßten Meßsignalen zum Zwecke der Bildung einer
Regeldifferenz verglichen werden, können die Stampferein
heiten 1 autark betrieben werden. Den Stampfereinheiten 1
übergeordnet gibt es jedoch keine koordinierende Steuerung.
Auf diese Weise lassen sich bestimmte Synchronisati
onsformen aller Stampferstangenbewegungen untereinander
realisieren, z. B. das Nachfahren einer Sinuskurve über die
gesamte Stampfereinheitenanordnung hinweg.
Ein Meßwertrechner MR erfaßt in Verbindung mit einem
Impulsgeber ME inkrementell das Wegsignal der Stampferstan
ge 1 und ermittelt deren Geschwindigkeit und Beschleuni
gung. Hiernach werden entsprechende Programmsequenzen im
Frequenzumrichter FU angesteuert.
Aus der Beschleunigung beim Auftreffen der Stampfer
stange auf die Kokskohleschicht kann auf die Härte des zu
verdichtenden Kuchens geschlossen werden. Daraus kann dann
z. B. die kinetische Energie, die die Stampferstange un
mittelbar vor dem Auftreffen auf den Kokskohlekuchen er
reicht, an den Sollwert S angeglichen werden.
Es erweist sich deshalb trotz des Aufwandes als sehr
vorteilhaft, wenn die Beschleunigung der Stampferstange 1.2
beim Auftreffen auf die Kokskohleschicht direkt oder indi
rekt gemessen und mit Hilfe dieses Meßsignales der Verdich
tungsgrad des Kokskohlekuchens und der da zugehörige Betrag
an kinetischer Energie der Stampferstange vor Auftreffen
auf den Kokskohlekuchen auf einen Vorgabewert geregelt
wird.
Die Endkuchenhöhe des verdichteten Kokskohlekuchens
wird durch entsprechende Sensoren erfaßt, die das Ende des
Kokskohlekuchenstampfprozesses einleiten. Anschließend wer
den die Stampferstangen mittels ihrer Linearantriebe wieder
weiter angehoben, bis die obere Stampferstangenendposition
als Grundstellung erreicht ist. Dies wird ebenfalls durch
entsprechende Sensoren rückgemeldet. Hier wird die Stamp
ferstange 1.2 durch Querverriegelung gehalten.
1
Stampfereinheit, mehrteilig
1.1
Linearantrieb bzw. Linearmotor
1.2
Stampferstange
1.3
Gleitführung
1.4
Elastische Aufhängung
1.5
Führungs-/Distanzrollen
1.6
Dicht- und Abstreifbürsten
1.7
Stampferfuß
1.8
Innerer Führungsrahmen
1.9
Einhausung des inneren Führungsrahmens
1.8
1.10
Linearantrieb-Primärteil
1.11
Linearantrieb-Sekundärteil
1.12
Stampfertraggerüst
2
Stampferform (Verdichtungsform, Stamperkasten)
3
Kokskohleaufgabeeinheit (Kohlezudosierung)
4
Haupttraggerüst (der Maschine bzw. des Gebäudes)
FU Frequenzumrichter zur Speisung des Linearmotors
K Vergleichsorgan
ME Meßwerterfassungseinrichtung zur Wegaufnahme
MR Meßwertverarbeitungsrechner zur Bildung zeitbe zogener Größen
S einstellbarer kinematischer Sollwert, von der Einsatz kohle der Kohlemischung abhängig
FU Frequenzumrichter zur Speisung des Linearmotors
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MR Meßwertverarbeitungsrechner zur Bildung zeitbe zogener Größen
S einstellbarer kinematischer Sollwert, von der Einsatz kohle der Kohlemischung abhängig
Claims (13)
1. Verfahren zum Betrieb einer Stampferanlage der Koke
reitechnik zur Herstellung eines gestampften Kokskoh
lekuchens zum Zwecke der Verkokung desselben in der
Ofenkammer eines Koksofens,
dadurch gekennzeichnet,
daß die das formlose Mahlgut in einer Verdichtungs
form (2) zum Kokskohlekuchen verdichtenden Stampfer
einheiten (1) der Stampferanlage mittels elektromagne
tischer Linearmotoren angetrieben werden, wobei diese
aus Linearantriebs-Primärteil (1.10) und Linearan
triebs-Sekundärteil (1.11) bestehen, dem Synchron-
oder Asynchronprinzip genügen und eine elektromagneti
sche Kopplung zwischen der beweglichen Stampferstange
(1.2) und ihrem feststehenden Primärteil (1.1) bilden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Montage separater Sekundärteile (1.11)
des Linearmotors unmittelbar an der beweglichen Stamp
ferstange (1.2), die elektromagnetische Kopplung zum
unbewegten Primärteil (1.10) des Linearmotors herge
stellt wird.
3. Stampferanlage nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede der Stampferstangen (1.2) der Stampferanla
ge mindestens einen eigenen Linearantriebs-Primärteil
(1.10) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen die Linearantrieb-Primärteile (1.10) der
Stampfereinheiten (1) Führungs- und Distanzrollen
(1.5) als Abstandhalter zu den Linearantrieb-
Sekundärteilen (1.11) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der innere Führungsrahmen (1.8) gemeinsam mit
dem Linearantrieb-Primärteil (1.10) horizontal
senkrecht zur Stampferstange (1.2) elastisch am Stamp
fertraggerüst (1.12) der Stampfereinheit (1) befestigt
ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stampferstange (1.2) in der Grundstellung
durch eine Querverriegelung gehalten wird.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stampfereinheiten (1) austauschbar am Haupt
traggerüst (4) der Maschinen- oder Gebäudekonstruktion
aufgehängt sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der innere Führungsrahmen (1.8) mit einer Ein
hausung (1.9) und Dicht- und Abstreifbürsten (1.6)
ausgeführt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß alle oder einzelne Linearantriebs-Primärteile
(1.10) einer Stampfereinheit (1) über Versorgungslei
tungen von einem oder mehreren Frequenzumrichtern FU
gespeist werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß unmittelbar vor Auftreffen der Stampferstange
(1.2) auf die zu verdichtende Kokskohleschicht eine
elektromagnetische Entkoppelung zwischen Primär- und
Sekundärteil des Linearmotors erfolgt.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der steuerungstechnische Auf- und Abbau der
elektromagnetischen Kopplung zwischen Primär- und Se
kundärteil eines Linearmotores über ein rampenartiges
Steuersignal erfolgt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bewegung einer Stampferstange (1.2) inkre
mentell oder absolut erfaßt und mit dem so gewonnenen
oder verarbeiteten Meßsignal der Hub der zugehörigen
Stampferstange (1.2) gesteuert wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschleunigung der Stampferstange (1.2) beim
Auftreffen auf die Kokskohleschicht direkt oder indi
rekt gemessen und mit Hilfe dieses Meßsignales der
Verdichtungsgrad des Kokskohlekuchens und der dazuge
hörige Betrag an kinetischer Energie der Stampferstan
ge vor Auftreffen auf den Kokskohlekuchen auf einen
Vorgabewert geregelt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998107484 DE19807484C2 (de) | 1998-02-25 | 1998-02-25 | Stampfanlage der Kokereitechnik mit Linearmotoren |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1998107484 DE19807484C2 (de) | 1998-02-25 | 1998-02-25 | Stampfanlage der Kokereitechnik mit Linearmotoren |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19807484A1 true DE19807484A1 (de) | 1999-09-09 |
| DE19807484C2 DE19807484C2 (de) | 2000-03-23 |
Family
ID=7858600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998107484 Expired - Fee Related DE19807484C2 (de) | 1998-02-25 | 1998-02-25 | Stampfanlage der Kokereitechnik mit Linearmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19807484C2 (de) |
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1998
- 1998-02-25 DE DE1998107484 patent/DE19807484C2/de not_active Expired - Fee Related
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