DE19806371A1 - Vorrichtung zum Überlagern optischer Signale mit unterschiedlichen Wellenlängen - Google Patents
Vorrichtung zum Überlagern optischer Signale mit unterschiedlichen WellenlängenInfo
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Description
Diese Patentanmeldung ist eine Zusatzanmeldung zu der Haupt
anmeldung 197 20 852.5, angemeldet am 17. Mai 1997.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Überlagern optischer
Signale mit unterschiedlichen Wellenlängen mit einem Eingangs
freistrahlkoppler und einem Ausgangsfreistrahlkoppler, deren
Freistrahlbereiche über ein Lichtleitergitter miteinander verbunden
sind, mit einer ersten Eingangslichtleitereinheit, die an den Ein
gangsfreistrahlkoppler angeschlossen ist, mit wenigstens einer
weiteren Eingangslichtleitereinheit, wobei in jeder Eingangslicht
leitereinheit wenigstens eine Wellenlänge führbar ist, mit einer eine
Anzahl von Ausgangslichtleitern aufweisenden Ausgangslichtleiter
einheit, wobei die wenigstens eine weitere Eingangslichtleiter
einheit in den Freistrahlbereich des Eingangsfreistrahlkopplers
mündet und Mündungsbereiche der Eingangslichtleitereinheiten in
den Freistrahlbereich des Eingangsfreistrahlkopplers relativ zu den
Ausgangslichtleitern so angeordnet und dimensioniert sind, daß
jeder Ausgangslichtleiter mit wenigstens zwei optischen Signalen
mit unterschiedlichen Wellenlängen beaufschlagbar ist.
Eine derartige Vorrichtung ist aus dem Artikel "Novel multichannel
1.3 µm/1.55 µm AWG multiplexer/demultiplexer for WDM-PONs"
von G. Przyrembel, B. Kuhlow, E. Pawlowski et al., erschienen in
ELECTRONICS LETTERS Vol. 34 No. 3 vom 5. Februar 1998
bekannt. Diese Vorrichtung verfügt über einen Eingangsfreistrahl
koppler und einen Ausgangsfreistrahlkoppler, deren Freistrahl
bereiche über ein Lichtleitergitter miteinander verbunden sind.
Eingangslichtleiter einer ersten Eingangslichtleitereinheit werden in
einer Abbildungsfunktion oder sogenannten N×N-Betriebsweise
jeweils mit optischen Signalen mit jeweils einer spezifischen
Wellenlänge beaufschlagt und münden in den Freistrahlbereich des
Eingangsfreistrahlkopplers. Eingangslichtleiter einer weiteren
zweiten Eingangslichtleitereinheit werden jeweils mit optischen
Signalen mit jeweils gleicher Wellenlänge, das heißt sogenannten
Broadcast-Signalen bei einer Broadcast-Wellenlänge, gespeist und
münden in einem Abstand von den Eingangslichtleitern der ersten
Eingangslichtleitereinheit in den Freistrahlbereich des Eingangs
freistrahlkopplers. Die Mündungsbereiche der Eingangslichtleiter
der Eingangslichtleitereinheiten sind dabei in bezug auf Ausgangs
lichtleiter einer an den Ausgangsfreistrahlkoppler angeschlossenen
Ausgangslichtleitereinheit so angeordnet und dimensioniert, daß
jeder Ausgangslichtleiter eine Überlagerung optischer Signale mit
einer der spezifischen Wellenlängen und der Broadcast-Signale bei
der Broadcast-Wellenlänge empfängt.
Mit der vorbekannten Vorrichtung sind zwar Multiplex- und De
multiplex-Funktionen realisierbar, allerdings weist sie den Nachteil
auf, daß in einem Wellenlängenmultiplexschema überlagerte opti
sche Signale mit spezifischen Wellenlängen vor Einspeisen in die
erste Eingangslichtleitereinheit extern getrennt werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der
eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß beispielsweise zum
Ausführen einer Demultiplex-Funktion optische Signale mit in
einem Wellenlängenmultiplexschema überlagerten spezifischen
Wellenlängen unmittelbar einspeisbar sind, ohne daß weitere
frequenzselektive Bauelemente notwendig sind.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten
Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die erste Eingangslicht
leitereinheit über wenigstens einen Eingangslichtleiter verfügt,
wobei der Mündungsbereich des oder jedes Eingangslichtleiters der
ersten Eingangslichtleitereinheit in den Freistrahlbereich des Ein
gangsfreistrahlkopplers so angeordnet und dimensioniert ist, daß
jeweils eine von wenigstens zwei in dem betreffenden Eingangs
lichtleiter geführte Wellenlänge einen zugeordneten Ausgangslicht
leiter beaufschlagt.
Dadurch, daß bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung der oder
jeder Eingangslichtleiter der von optischen Signalen mit in einem
Wellenlängenmultiplexschema überlagerten spezifischen Wellen
längen beaufschlagbaren ersten Eingangslichtleitereinheit in bezug
auf die Ausgangslichtleiter so angeordnet und dimensioniert ist,
daß jeweils eine von wenigstens zwei in dem betreffenden Ein
gangslichtleiter geführten spezifischen Wellenlängen jeweils einen
Ausgangslichtleiter beaufschlagt, wird die Auftrennung der in
einem Wellenlängenmultiplexschema überlagerten optischen Sig
nale mittels der Anordnung aus Eingangsfreistrahlkoppler, Licht
leitergitter und Ausgangsfreistrahlkoppler ohne weitere dispersive
Bauelemente unmittelbar durchgeführt.
Um auch spektral verhältnismäßig eng benachbarte spezifische
Wellenlängen trennen zu können, ist es zweckmäßig, das Licht
leitergitter für einen Betrieb in verhältnismäßig hohen Beugungs
ordnungen mit beispielsweise etwa 10 bis etwa 150 auszulegen.
Um insbesondere auch spektral verhältnismäßig weit auseinander
liegende spezifische Wellenlängen und Broadcast-Wellenlängen auf
den Ausgangslichtleitern zu überlagern, ist es zweckmäßig, daß
der oder jeder Eingangslichtleiter der ersten Eingangslichtleiter
einheit und der oder jeder Eingangslichtleiter der oder jeder
weiteren Eingangslichtleitereinheit so angeordnet sind, daß die
Ausgangslichtleiter mit in unterschiedliche Ordnungen des Licht
leitergitters gebeugten Wellenlängen aus der ersten Eingangs
lichtleitereinheit und der oder jeder weiteren Eingangslichtleiter
einheit beaufschlagt sind. Der Unterschied zwischen den Ord
nungen liegt dabei typischerweise zwischen 1 und 10, im Einzelfall
auch höher.
Um Schwankungen in der Wellenlänge von Broadcast-Signalen aus
zugleichen, ist es zweckmäßig, die Eingangslichtleiter der oder
jeder weiteren Eingangslichtleitereinheit in ihrem Mündungsbereich
in den Freistrahlbereich aufgeweitet vorzusehen.
In einem Ausführungsbeispiel ist die oder wenigstens eine weitere
Eingangslichtleitereinheit mit einem einzelnen sich hyperbolisch in
Richtung des Mündungsbereiches in den Freistrahlbereich er
weiternden Eingangslichtleiter ausgebildet, so daß in den
Mündungsbereich der Ausgangslichtleiter eine im wesentlichen
rechteckförmige Intensitätsverteilung der den Eingangslichtleiter
der oder wenigstens einer weiteren Eingangslichtleitereinheit
eingespeisten optischen Signale abbildbar ist.
Im Hinblick auf eine kompakte Bauform bis zweckmäßig, daß die
Eingangslichtleiter der Eingangslichtleitereinheiten, die Ausgangs
lichtleiter der Ausgangslichtleitereinheit sowie Phasenschiebelicht
leiter des Lichtleitergitters als planare Wellenleiter und die Frei
strahlbereiche als zweidimensionale Wellenleiterschichten aus
gebildet sind.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung
sind Gegenstand der Unteransprüche sowie der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezug auf die
Figuren der Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 in einer schematischen Darstellung ein Ausführungs
beispiel der Erfindung mit einer einen einzigen Eingangs
lichtleiter aufweisenden ersten Eingangslichtleitereinheit
und einer aus mehreren Eingangslichtleitern gebildeten
weiteren zweiten Eingangslichtleitereinheit und
Fig. 2 in einem schematischen Darstellung ein weiteres Aus
führungsbeispiel der Erfindung mit einer mehrere Ein
gangslichtleiter aufweisenden ersten Eingangslichtleiter
einheit und einer einen einzigen aufgeweiteten Eingangs
lichtleiter aufweisenden weiteren zweiten Eingangslicht
leitereinheit.
Fig. 1 zeigt in einer schematischen Darstellung ein Ausführungs
beispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Überlagern
optischer Signale mit unterschiedlichen Wellenlängen, die einen
Eingangsfreistrahlkoppler 1 aufweist. An einer einen Eingangsfrei
strahlbereich 2 als Freistrahlbereich des Eingangsfreistrahlkopplers
1 begrenzenden, konvex gewölbten Einkoppelseite 3 ist in dem dar
gestellten Ausführungsbeispiel mit seinem ausgangsseitigen Ende
ein einzelner Eingangslichtleiter 4 einer ersten Eingangslichtleiter
einheit 5 angeschlossen, wobei das ausgangsseitige Ende in einem
ersten Mündungsbereich in den Eingangsfreistrahlbereich 2
mündet. Weiterhin sind bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
an der Einkoppelseite 3 in einem Abstand von der Eingangslicht
leitereinheit 5 mit ihren ausgangsseitigen Enden acht Eingangslicht
leiter 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13 einer weiteren zweiten Eingangs
lichtleitereinheit 14 angeschlossen, so daß deren ausgangsseitige
Enden in einem zweiten Mündungsbereich in den Eingangsfrei
strahlbereich 2 münden. Die Eingangslichtleitereinheiten 5, 14 sind
somit in einem Abstand voneinander angeordnet, wobei die opti
sche Position einer Zentralwellenlänge zwischen den Mündungs
bereichen liegt.
An einer konvex kreisförmig gewölbten, den Eingangsfreistrahl
bereich 2 begrenzenden Auskoppelseite 15 des Eingangsfreistrahl
kopplers 1 ist eine Anzahl von Phasenschiebelichtleitern 16 eines
mit einer sogenannten Arrayed-Waveguide-Grating-(AWG-)Struk
tur ausgebildeten Lichtleitergitters 17 angeschlossen. Die Phasen
schiebelichtleiter 16 sind in der Länge unterschiedlich ausgebildet,
wobei die Längendifferenz zwischen benachbarten Phasenschiebe
lichtleitern 16 konstant ist und der Zentralwellenlänge multipliziert
mit einer Gitterordnung für diese Zentralwellenlänge entspricht.
Die in Fig. 1 stark verkürzt dargestellten Phasenschiebelichtleiter
16 sind an einer konvex kreisförmig ausgebildeten Einkoppelseite
18 eines Ausgangsfreistrahlkopplers 19 angeschlossen und
münden in dessen Ausgangsfreistrahlbereich 20 als Freistrahl
bereich. An einer der Einkoppelseite 18 des Ausgangsfreistrahl
kopplers 19 gegenüberliegenden, ebenfalls konvex kreisförmig
gewölbten Auskoppelseite 21 sind an den Ausgangsfreistrahl
koppler 19 acht Ausgangslichtleiter 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28,
29 einer Ausgangslichtleitereinheit 30 angeschlossen.
Vorzugsweise sind der Eingangsfreistrahlkoppler 1, die Eingangs
lichtleiter 4, 6 bis 13 der Eingangslichtleitereinheiten 5, 14, die
Phasenschiebelichtleiter 16 des Lichtleitergitters 17, der Aus
gangsfreistrahlkoppler 19 sowie die Ausgangslichtleiter 22 bis 29
der Ausgangslichtleitereinheit 30 in planarer Wellenleitertechnik als
planare Wellenleiter beziehungsweise Wellenleiterschichten aus
geführt.
Der Eingangslichtleiter 4 der ersten Eingangslichtleitereinheit 5
sowie die Eingangslichtleiter 6 bis 13 der zweiten Eingangslicht
leitereinheit 14 sind mit ihren Mündungsbereichen an dem Ein
gangsfreistrahlbereich 2 so angeordnet und dimensioniert, daß
jeder Ausgangslichtleiter 22 bis 29 der Ausgangslichtleitereinheit
30 mit wenigstens zwei optischen Signalen mit unterschiedlichen
Wellenlängen beaufschlagbar ist.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel werden in
einer Demultiplex-Betriebsweise dem Eingangslichtleiter 4 der
ersten Eingangslichtleitereinheit 5 optische Signale eingespeist, die
in einem Wellenlängenmultiplexschema überlagerte unter
schiedliche spezifische Wellenlängen aufweisen, die jeweils einem
Ausgangslichtleiter 22 bis 29 zuzuführen sind. In die Eingangslicht
leiter 6 des 13 der zweiten Eingangslichtleitereinheit 14 werden
optische Signale einer einzigen Wellenlänge, die auf alle Ausgangs
lichtleiter 22 bis 29 zu verteilenden sogenannten Broadcast-Signale
bei der sogenannten Broadcast-Wellenlänge, eingespeist, die
beispielsweise über einen Einkoppellichtleiter einem in Fig. 1 nicht
dargestellten Sternkoppler zuführbar und über diesen auf die
Eingangslichtleiter 6 bis 13 der zweiten Eingangslichtleitereinheit
14 aufteilbar ist. Durch die Anordnung und Dimensionierung der
Mündungsbereiche der Eingangslichtleiter 4, 6 bis 13 der Ein
gangslichtleitereinheiten 5, 14 in bezug auf die Mündungsbereiche
der Ausgangslichtleiter 22 bis 29 ist sichergestellt, daß jedem
Ausgangslichtleiter 22 bis 29 dem Eingangslichtleiter 4 der ersten
Eingangslichtleitereinheit 5 zugeführte optische Signale mit einer
spezifischen Wellenlänge und der zweiten Eingangslichtleitereinheit
14 zugeführte Broadcast-Signale bei der Broadcast-Wellenlänge
eingespeist werden.
Dabei sind die Positionen der Ausgangslichtleiter 22 bis 29 der
Ausgangslichtleitereinheit 30 bei gegebener Position des Eingangs
lichtleiters 4 der ersten Eingangslichtleitereinheit 5 gemäß folgen
der grundlegender Positioniergleichung gegeben:
mit λ(i) für eine der in dem Eingangslichtleiter 4 der ersten Eingangs
lichtleitereinheit 5 geführten spezifischen Wellenlängen, m für die
Beugungsordnung des Lichtleitergitters 17 für eine Zentralwellen
länge λC, wobei λC eine Funktion von m ist, nC für den effektiven
Brechungsindex der Phasenschiebelichtleiter 16, nS für den effek
tiven Brechungsindex der Freistrahlbereiche 2, 20, d für die Gitter
konstante (pitch) der Phasenschiebelichtleiter 16 am Übergang zu
dem Ausgangsfreistrahlbereich 20 des Ausgangsfreistrahlkopplers
19, Θ(i) IN für den Einkoppelwinkel 31 des Eingangslichtleiters 4
relativ zu der Eingangssymmetrieachse 32 des Eingangsfreistrahl
bereiches2 und Θ(i) OUT für den Auskoppelwinkel 33 relativ zu der
Ausgangssymmetrieachse 34 des Ausgangsfreistrahlbereiches 20.
In der Darstellung gemäß Fig. 1 sind die Symmetrieachsen 31, 34
und Koppelwinkel 31, 33 für den Eingangslichtleiter 4 der ersten
Eingangslichtleitereinheit 5 und dem achten Ausgangslichtleiter 29
dargestellt.
Durch Umstellung der Positioniergleichung aufgelöst nach Θ(i) IN
werden die Positionen der Eingangslichtleiter 6 bis 13 der zweiten
Eingangslichtleitereinheit 14 bei gegebenen Positionen der Aus
gangslichtleiter 22 bis 29 berechnet.
Bei Beaufschlagen der Eingangslichtleiter 6 bis 13 der zweiten Ein
gangslichtleitereinheit 14 mit der Broadcast-Wellenlänge ent
sprechen die Zwischenwinkel zwischen benachbarten Eingangs
lichtleitern 6 bis 13 der zweiten Eingangslichtleitereinheit 14 den
Zwischenwinkeln zwischen benachbarten Ausgangslichtleiter 22
bis 29.
In einer Abwandlung gegenüber dem in Fig. 1 dargestellten Aus
führungsbeispiel sind die Eingangslichtleiter 6 bis 13 der zweiten
Eingangslichtleitereinheit 14 in bezug auf die Ausgangslichtleiter
22 bis 29 so angeordnet, daß jedem Eingangslichtleiter 6 bis 13
der zweiten Eingangslichtleitereinheit 14 eingespeiste optische
Signale mit jeweils einer weiteren spezifischen Wellenlänge als
Träger jeweils einem Ausgangslichtleiter 22 bis 29 zuführbar sind,
die mit der in alle Eingangslichtleiter 6 bis 13 der zweiten Ein
gangslichtleitereinheit 14 eingespeisten Broadcast-Wellenlänge
überlagern. Bei dieser Abwandlung sind die Zwischenwinkeln
zwischen benachbarten Ausgangslichtleitern 22 bis 29 und
Zwischenwinkeln zwischen zugeordneten benachbarten Eingangs
lichtleitern 6 bis 13 der zweiten Eingangslichtleitereinheit 14
ebenfalls gemäß der oben angegebenen Positioniergleichung
eingerichtet.
Da häufig eine Broadcast-Wellenlänge von einem optischen Sender
mit einer gewissen Toleranz erzeugt wird, ist es zweckmäßig, die
Mündungsbereiche der die Broadcast-Wellenlänge führenden Ein
gangslichtleiter 6 bis 13 der zweiten Eingangslichtleitereinheit 14
in der sogenannten Multimode-Interferenz-Technik auszuführen,
gemäß der die Mündungsbereiche aufgeweitet sind, so daß auf
grund der Abbildungseigenschaften des durch den Eingangsfrei
strahlkoppler 1, das Lichtleitergitter 17 und den Ausgangsfrei
strahlkoppler 19 gebildeten Phased-Array-Spektrographen alle
Ausgangslichtleiter 22 bis 29 mit einem im wesentlichen recht
eckförmigen Intensitätsprofil gleichmäßig beaufschlagt werden.
Aufgrund des breiteren Intensitätsprofiles ist die Wellenlängen
toleranz deutlich erhöht.
Fig. 2 zeigt in einer schematischen Darstellung ein weiteres Aus
führungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Überla
gern optischer Signale mit unterschiedlichen Wellenlängen, wobei
sich bei den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 1 und Fig. 2 ent
sprechende Bauelemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen
und im weiteren nicht näher erläutert sind. An den Eingangsfrei
strahlbereich 2 der Vorrichtung gemäß Fig. 2 sind mehrere Ein
gangslichtleiter 35, 36, 37 einer ersten Eingangslichtleitereinheit
38 von der Einkoppelseite 3 her mündend vorgesehen, die in bezug
auf die Ausgangslichtleiter 22 bis 29 so angeordnet und dimen
sioniert sind, daß in einen Eingangslichtleiter 35, 36, 37 ein
gespeiste optische Signale mit mehreren in einem Wellenlängen
multiplexschema überlagerten spezifischen Wellenlängen als Träger
zugeordnete Ausgangslichtleiter 22 bis 29 mit jeweils einer spezi
fischen Wellenlänge beaufschlagen.
Weiterhin weist das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 eine
weitere zweite Eingangslichtleitereinheit 39 auf, die über einen
einzelnen sich in Richtung des Eingangsfreistrahlbereiches 2 hyper
bolisch erweiternden Eingangslichtleiter 40 verfügt. Dabei ist der
Mündungsbereich so weit aufgeweitet, daß alle Ausgangslichtleiter
22 bis 29 mit einem im wesentlichen rechteckförmigen Intensitäts
profil von einer oder mehreren spektral relativ dicht beieinander
liegenden, in die zweite Eingangslichtleitern 39 eingekoppelten
Broadcast-Wellenlängen beaufschlagt sind. Bei dem Ausführungs
beispiel gemäß Fig. 2 sind somit in Ausgangslichtleitern 22 bis 29
wenigstens zwei spezifische Wellenlängen mit wenigstens einer
Broadcast-Wellenlänge überlagerbar.
Bei spektral verhältnismäßig weit auseinanderliegenden Broadcast-
Wellenlängen sind weitere Eingangslichtleitereinheiten vorgesehen,
die entsprechend dem oben gesagten positioniert sind.
Im Hinblick auf geringe Verluste und eine kleine Baugröße von er
findungsgemäßen Vorrichtungen ist es zweckmäßig, daß der oder
jeder Eingangslichtleiter 4, 35 bis 37 der ersten Eingangslichtleiter
einheiten 5, 38 und die Eingangslichtleiter 6 bis 13, 40 der
weiteren zweiten Eingangslichtleitereinheiten 14, 39 so an
geordnet sind, daß die Ausgangslichtleiter 22 bis 29 mit in eine
erste Ordnung m1 = m0 des Lichtleitergitters 17 gebeugten spezi
fischen Wellenlängen aus der ersten Eingangslichtleitereinheit 5,
38 und in eine zweite Ordnung m2 = m0 + k des Lichtleitergitters 17
gebeugten Wellenlänge aus der zweiten Eingangslichtleitereinheit
14, 39 mit Werten von k zwischen k = 1 und typischerweise k = 10
sind. Dadurch lassen sich insbesondere verhältnismäßig weit
auseinanderliegende spezifische Wellenlängen beispielsweise im
Spektralbereich von 1,55 Mikrometern und Broadcast-Wellen
längen im Spektralbereich von 1,50 Mikrometern mit hoher Auf
lösung bei einem platzsparenden Aufbau überlagern.
Es versteht sich, daß aufgrund der Umkehrung der Lichtwege die
Funktionalität der oben erläuterten Bauelemente zum Ausführen
einer Multiplex-Funktion durch Einkopplung von entsprechenden
optischen Signalen in die Ausgangslichtleitereinheit 30 erreicht
wird.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Überlagern optischer Signale mit unter
schiedlichen Wellenlängen mit einem Eingangsfreistrahl
koppler (1) und einem Ausgangsfreistrahlkoppler (19),
deren Freistrahlbereiche (2, 20) über ein Lichtleitergitter
(17) miteinander verbunden sind, mit einer ersten Ein
gangslichtleitereinheit, die an den Eingangsfreistrahlkoppler
(1) angeschlossen ist, mit wenigstens einer weiteren Ein
gangslichtleitereinheit (14, 39), wobei in jeder Eingangs
lichtleitereinheit (14, 39) wenigstens eine Wellenlänge
führbar ist, mit einer eine Anzahl von Ausgangslichtleitern
(22 bis 29) aufweisenden Ausgangslichtleitereinheit (30),
wobei die wenigstens eine weitere Eingangslichtleiter
einheit (14, 39) in den Freistrahlbereich (2) des Eingangs
freistrahlkopplers (1) mündet und Mündungsbereiche der
Eingangslichtleitereinheiten (5, 14, 39) in den Freistrahl
bereich (2) des Eingangsfreistrahlkopplers (1) relativ zu den
Ausgangslichtleitern (22 bis 29) so angeordnet und dimen
sioniert sind, daß jeder Ausgangslichtleiter (22 bis 29) mit
wenigstens zwei optischen Signalen mit unterschiedlichen
Wellenlängen beaufschlagbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Eingangslichtleitereinheit (5, 38) über wenig
stens einen Eingangslichtleiter (4, 35 bis 37) verfügt,
wobei der Mündungsbereich des oder jedes Eingangslicht
leiters (4, 35 bis 37) der ersten Eingangslichtleitereinheit
(5, 38) in den Freistrahlbereich (2) des Eingangsfreistrahl
kopplers (1) so angeordnet und dimensioniert ist, daß
jeweils eine von wenigstens zwei in dem betreffenden Ein
gangslichtleiter (4, 35 bis 37) geführte Wellenlänge einen
zugeordneten Ausgangslichtleiter (22 bis 29) beaufschlagt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der oder jeder Eingangslichtleiter (4, 35 bis 37) der
ersten Eingangslichtleitereinheit (5, 38) und der oder jeder
Eingangslichtleiter (6 bis 13, 40) der oder jeder weiteren
Eingangslichtleitereinheit (14, 39) so angeordnet sind, daß
die Ausgangslichtleiter (22 bis 29) mit in unterschiedliche
Ordnungen des Lichtleitergitters (17) gebeugten Wellen
längen aus der ersten Eingangslichtleitereinheit (5, 38) und
der oder jeder weiteren Eingangslichtleitereinheit (14, 39)
beaufschlagt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der oder jeder Eingangslichtleiter (6 bis 13,
40) der oder wenigstens einen weiteren Eingangs
lichtleitereinheit (14, 39) in seinem Mündungsbereich in
den Freistrahlbereich (2) des Eingangsfreistrahlkopplers (1)
aufgeweitet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die oder wenigstens eine weitere
Eingangslichtleitereinheit (39) mit einem einzelnen sich in
Richtung des Mündungsbereiches in den Freistrahlbereich
(2) des Eingangsfreistrahlkopplers (1) hyperbolisch er
weiternden Eingangslichtleiter (40) ausgebildet ist, so daß
in dem Mündungsbereich der Ausgangslichtleiter (22 bis
29) eine im wesentlichen rechteckförmige Intensitäts
verteilung der den Eingangslichtleiter (40) der oder wenig
stens eine weiteren Eingangslichtleitereinheit (39) ein
gespeisten optischen Signale abbildbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Eingangslichtleiter (4, 6 bis 13,
35 bis 37) der Eingangslichtleitereinheiten (5, 14, 38, 39),
die Ausgangslichtleiter (22 bis 29) der Ausgangs
lichtleitereinheit (30) sowie Phasenschiebelichtleiter (16)
des Lichtleitergitters (17) als planare Wellenleiter und die
Freistrahlbereiche (2, 20) als zweidimensionale Wellen
leiterschichten ausgeführt sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens eine weitere Eingangs
lichtleitereinheit (14) mehrere Eingangslichtleiter (6 bis 13)
aufweist, die an die Ausgänge eines Sternkopplers
angeschlossen und mit optischen Signalen wenigstens
einer Wellenlänge beaufschlagbar sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998106371 DE19806371A1 (de) | 1997-05-17 | 1998-02-17 | Vorrichtung zum Überlagern optischer Signale mit unterschiedlichen Wellenlängen |
| PCT/DE1999/000429 WO1999041629A1 (de) | 1998-02-17 | 1999-02-11 | Vorrichtung zum überlagern optischer signale mit unterschiedlichen wellenlängen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19720852A DE19720852A1 (de) | 1997-05-17 | 1997-05-17 | Vorrichtung zum Überlagern optischer Signale mit unterschiedlichen Wellenlängen |
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|---|---|
| DE19806371A1 true DE19806371A1 (de) | 1999-08-19 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998106371 Ceased DE19806371A1 (de) | 1997-05-17 | 1998-02-17 | Vorrichtung zum Überlagern optischer Signale mit unterschiedlichen Wellenlängen |
Country Status (1)
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