DE19805106C1 - Vorrichtung zum Erfassen einer vordefinierten absoluten Nullstellung zwischen einem um seine Längsachse in beiden Richtungen drehbaren zylindrischen Körper und einem feststehenden zylindrischen Körper - Google Patents
Vorrichtung zum Erfassen einer vordefinierten absoluten Nullstellung zwischen einem um seine Längsachse in beiden Richtungen drehbaren zylindrischen Körper und einem feststehenden zylindrischen KörperInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet des Erkennens bzw. Erfassens
von vordefinierten Positionen zwischen zwei gegeneinander drehbaren
Körpern. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zum Erfas
sen einer vordefinierten absoluten Nullstellung zwischen einem um seine
Längsachse in beide Richtungen drehbaren zylindrischen Körper (Rotor)
und einem feststehenden zylindrischen Körper (Stator).
Derartige Vorrichtungen werden zum Erkennen einer vordefinierten
Grundstellung - der Nullstellung - zwischen Rotor und Stator benötigt. Da
von ausgehend kann erfaßt werden, ob der Rotor in die eine oder in die
andere Richtung um seine Längsachse ausgelenkt wurde. Beispielsweise
werden derartige Vorrichtungen bei Kraftfahrzeugen in der Lenksäulen-
Lenkrad-Einheit eingesetzt, um zu erfassen, wann sich das Lenkrad in
seiner Geradeausstellung befindet. Die erfaßte Lenkradgeradeausstellung
kann dazu verwendet werden, um etwa eine elektronisch realisierte
selbsttätige Rückstellung eines Fahrtrichtungsanzeigers nach einer Kur
venfahrt herbeizuführen oder um eine Lenkwinkelsensorik zu initialisieren.
In der DE 29 13 008 C3 ist eine solche Vorrichtung zur selbsttätigen
Fahrtrichtungsanzeigerrückstellung beschrieben. Diese Vorrichtung ver
wendet eine Gabellichtschranke bestehend aus zwei als Sender einge
setzten Fotodioden und zwei als Empfänger vorgesehenen Fototransisto
ren, die am Stator angeordnet sind. Als Lichtschranke wird eine am Rotor
gelagerte Scheibe verwendet, durch welche beim Drehen des Lenkrades
eine oder beide Sichtverbindungen zwischen den jeweiligen Sende-Emp
fangseinrichtungen unterbrochen werden. Zum Betrieb dieser Vorrichtung
ist diese an eine Steuerelektronik angeschlossen, welche sowohl durch
den die Fahrtrichtung anzeigenden Tastschalter als auch von den Aus
gängen der Empfänger beaufschlagt wird. Gemäß einem vorgegebenen
Algorithmus kann eine Erkennung der Lenkraddrehrichtung ausgehend
von der Geradeausstellung und eine Rückstellung des Fahrtrichtungsan
zeigers nach Beendigung der Kurvenfahrt durchgeführt werden. Auch
wenn mit einer solchen Vorrichtung zufriedenstellende Ergebnisse erhält
lich sind, stellt sich als Nachteil der notwendigerweise zu betreibende
konstruktive Aufwand dar. Zum einen ist in der Lenksäulen-Lenkrad-Ein
heit eines Kraftfahrzeuges nur beschränkter Einbauraum vorhanden. Zu
dem muß berücksichtigt werden, daß in der Lenksäulen-Lenkrad-Einheit
auch weitere Module integriert werden müssen, wie beispielsweise
Stromübertragungssysteme, so daß der zur Verfügung stehende Einbau
raum weiter beschränkt ist. Zum anderen ist ein zusätzlicher Montageauf
wand zum Einbau einer solchen Vorrichtung notwendig.
Eine Bestimmung der Geradeausstellung des Lenkrades eines Kraftfahr
zeuges kann auch durch Erfassen der Raddrehzahlunterschiede der
durch das Lenkrad gelenkten Räder erfolgen. Dies setzt auf der konstruk
tiven Seite jedoch voraus, daß die gelenkten Räder über entsprechende
Sensoren verfügen. Ferner setzt eine derartige Erfassung einer Gerade
ausstellung des Lenkrades voraus, daß sich das Kraftfahrzeug bewegt, da
ansonsten bei einer Betätigung des Lenkrades keine Raddrehzahlunter
schiede zwischen dem rechten und dem linken Rad erfaßbar sind.
Aus der DE 41 23 781 A1 ist ein Winkelsensor bekannt geworden, mit
dem ein Winkelerfassungsbereich von mehr als 360° abdeckbar ist. Zu
diesem Zweck ist eine Spirale aus flexiblem Material zwischen einem
Statorteil und einem sich um eine Achse drehenden Rotorteil vorgesehen,
welches Rotorteil Beläge trägt, die mit der Spirale einen sich mit der
Drehung in seiner Kapazität ändernden Kondensator bildet. In
Abhängigkeit von der ermittelten Kapazität des jeweils aus einem Belag
und der Spirale oder einem Spiralenabschnitt gebildeten Kondensators
ergibt sich dann die Winkelstellung des Rotorteils im Bezug auf das
Statorteil. Eine bestimmte Kapazität des aus der Spirale und dem Belag
gebildeten Kondensators kann als Nullstellung oder im Falle eines
Einsatzes als Lenkwinkelsensors als Geradeausstellung der gelenkten
Räder definiert sein. Dieser bekannte Winkelsensor vermag jedoch nicht
den Anforderungen an die Genauigkeit einer Erfassung einer absoluten
Nullstellung zwischen einem Rotor und einem Stator zu genügen, da die
Spirale in dem zwischen dem Statorteil und dem Rotorteil liegenden
Zwischenraum frei beweglich ist und somit in Folge von Vibrationen oder
Bewegungen in ihrem Abstand zu einem Belag variieren kann. Folglich
ändert sich die Kapazität des Kondensators. Für einen Einsatz als
Lenkwinkelsensor ist ein Winkelsensor gemäß diesem Dokument nicht
geeignet.
Ausgehend von dem zuerst diskutierten Stand der Technik liegt der Erfin
dung daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Erfassen einer
vordefinierten absoluten Nullstellung zwischen einem um seine Längs
achse in beiden Richtungen drehbaren zylindrischen Körper und einem
feststehenden zylindrischen Körper vorzuschlagen, die mit einfachen Mit
teln realisierbar ist und sich insbesondere auch für einen Einsatz in einer
Lenksäulen-Lenkrad-Einheit eignet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß zum einen durch eine Vorrichtung
zum Erfassen einer vordefinierten absoluten Nullstellung zwischen einem
um seine Längsachse in beide Richtungen drehbaren zylindrischen Kör
per (Rotor) und einem feststehenden zylindrischen Körper (Stator) gelöst,
welche beiden Körper mit axialem Abstand zueinander angeordnet
sind, so daß ein durch die äußere Mantelfläche des innenliegenden Kör
pers und die innere Mantelfläche des außenliegenden Körpers begrenzter
Wickelspalt gebildet ist, von welchen Mantelflächen eine zumindest in ei
nem Bereich als Elektrode wirkend ausgebildet ist (Mantelelektrode), in
welchem Wickelspalt ein flexibles Flach band dergestalt angeordnet ist,
daß sein eines Ende am Rotor und sein anderes Ende am Stator befestigt
ist und in der Nullstellung der beiden Körper zueinander mit einem Ab
schnitt um die äußere Mantelfläche des innenliegenden Körpers in der
einen Richtung und mit einem weiteren Abschnitt an der inneren Mantel
fläche des außenliegenden Körpers anliegend in entgegengesetzter
Richtung gewickelt ist, so daß zwischen den beiden Abschnitten eine die
Wickelrichtung umkehrende Schleife gebildet ist, welches Flachband in
der Nullstellung zwischen Rotor und Stator im Bereich der die Wickel
richtung des Flachbandes umkehrenden Schleife als Elektrode
(Anlageelektrode) wirkend ausgebildet ist, welche Anlageelektrode über
eine Zuleitung elektrisch kontaktierbar ist und welche ebenfalls elektrisch
kontaktierbare Mantelelektrode bezüglich der Mantelfläche dergestalt
angeordnet ist, daß beim Drehen des Rotors in eine Richtung ein Kon
densator bestehend aus der Mantelelektrode und der durch die Drehbe
wegung in eine parallele Anordnung mit der Mantelelektrode gelangende
Anlageelektrode gebildet ist.
Ferner wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung zum
Erfassen einer vordefinierten absoluten Nullstellung zwischen einem um
seine Längsachse in beide Richtungen drehbaren zylindrischen Körper
(Rotor) und einem feststehenden zylindrischen Körper (Stator) gelöst,
welche beiden Körper mit axialem Abstand zueinander angeordnet
sind, so daß ein durch die äußere Mantelfläche des innenliegenden
Körpers und die innere Mantelfläche des außenliegenden Körpers
begrenzter Wickelspalt gebildet ist, in welchem Wickelspalt zwei flexible
Flachbänder dergestalt angeordnet sind, daß deren eines Ende am Rotor
und deren anderes Ende am Stator befestigt ist und in der Nullstellung der
beiden Körper zueinander jeweils mit einem Abschnitt um die äußere
Mantelfläche des innenliegenden Körpers in der einen Richtung und mit
einem weiteren Abschnitt an der inneren Mantelfläche des
außenliegenden Körpers anliegend in entgegengesetzter Richtung
gewickelt ist, so daß zwischen den beiden Abschnitten jeweils eine die
Wickelrichtung umkehrende Schleife gebildet ist, welches eine Flachband
in der Nullstellung zwischen Rotor und Stator im Bereich der die
Wickelrichtung dieses Flachbandes umkehrenden Schleife als Elektrode
(Anlageelektrode) wirkend ausgebildet ist, und welches andere Flachband
auf einer Länge als Elektrode (Flachbandelektrode) wirkend ausgebildet
ist, welche Länge der Elektrode zumindest so bemessen ist, damit beim
Drehen des Rotors in eine Richtung ein Kondensator bestehend aus der
Flachbandelektrode und der durch die Drehbewegung in eine parallele
Anordnung mit der Flachbandelektrode gelangenden Anlageelektrode
gebildet ist.
Die erfindungsgemäßen Vorrichtungen nutzen die sich einstellenden Ka
pazitätsunterschiede zwischen zwei elektrisch kontaktierbaren Elektroden
aus, wobei sich die Kapazitätsunterschiede durch unterschiedlichen Ab
stand bzw. unterschiedliche Anordnung der Elektroden zueinander in Ab
hängigkeit von der Stellung zwischen Rotor und Stator ergeben. Zu die
sem Zweck verwenden die erfindungsgemäßen Vorrichtungen ein Flach
band, welches in einem zwischen dem Rotor und dem Stator angeordne
ten Wickelraum dergestalt angeordnet, daß dieses mit seinem einen Ende
um den innenliegenden Körper in der einen Richtung und mit seinem an
deren Ende innenseitig am äußeren Körper anliegend in entgegenge
setzter Richtung gewickelt ist. Das Flachband bildet somit innerhalb des
Wickelraumes eine die Wickelrichtung umkehrende Schleife aus. Derje
nige Flachbandabschnitt, der in der Nullstellung zwischen Rotor und Sta
tor die die Wickelrichtung umkehrende Schleife bildet, ist als Elektrode
wirkend ausgebildet, welche Elektrode über eine Zuleitung elektrisch
kontaktierbar ist. Bei einer Drehbewegung des Rotors in die eine oder in
die andere Richtung gelangt diese als Anlageelektrode bezeichnete Elek
trode in eine parallele Anordnung zur inneren Mantelfläche des äußeren
Körpers oder zur äußeren Mantelfläche des inneren Körpers. Diese Anla
gebewegung der Anlageelektrode wird erfindungsgemäß ausgenutzt, um
dadurch mit einer weiteren Elektrode, die beispielsweise einer oder beiden
Mantelflächen zugeordnet sein kann oder die durch ein weiteres als
Elektrode wirkendes Flachband gebildet sein kann, einen Kondensator zu
bilden. In derjenigen Stellung der Anlageelektrode, in der diese nahe an
der weiteren Elektrode anliegt, ist ein Kondensator hoher Kapazität gebil
det. Entsprechend gering ist die Kapazität, wenn die Anlageelektrode
durch Drehen des Rotors in die andere Richtung am anderen Körper
angeordnet ist. In Abhängigkeit von der Länge der weiteren Elektrode
kann die dann erfaßte Kapazität auch einen sehr geringen Wert ein
nehmen. Wird die Anlageelektrode infolge eines Drehens des Rotors
durch ihre Nullstellung geführt, in der diese als die Wickelrichtung dieses
Flachbandes umkehrende Schleife ausgebildet ist, dann ist ausgehend
von einer vorherigen Anlage dieser Elektrode an einer weiteren ein Kapa
zitätsabfall ggf. ein Kapazitätsminimum feststellbar, so daß auf diese
Weise die Nullstellung zwischen Rotor und Stator auch über mehrere Um
drehungen hinaus absolut definierbar ist. Entsprechend ist die Drehrich
tung des Rotors detektierbar. Insbesondere eignen sich die erfindungs
gemäßen Vorrichtungen zum Initialisieren eines Lenkwinkelsensorsy
stems.
In einer Ausführungsform der Erfindung ist zur Bildung des Kondensators
eine Mantelelektrode vorgesehen, die entweder der inneren Mantelfläche
des äußeren Körpers oder der äußeren Mantelfläche des inneren Körpers
zugeordnet sein kann. Diese Mantelelektrode ist bezüglich der jeweiligen
Mantelfläche in einer Position vorgesehen, die der Position entspricht, an
der durch Drehen des Rotors die Anlageelektrode zur Anlage gelangt. In
einer Weiterbildung dieser Ausführung ist vorgesehen, daß beide Mantel
flächen jeweils eine mit der Anlageelektrode zusammenwirkende Mantel
elektrode aufweisen. Durch eine solche Anordnung sind zwei Kondensa
toren gebildet, deren Kapazitäten sich beim Drehen des Rotors durch die
Nullstellung gegenläufig verhalten. Der eine Kondensator ist durch die
dem äußeren Körper zugeordnete Mantelelektrode und der Anlageelek
trode gebildet, während der andere Kondensator durch die der Mantelflä
che des inneren Körpers zugeordnete Elektrode und die Anlageelektrode
gebildet ist. Entsprechend kann ebenfalls vorgesehen sein, daß die ge
samte innere Mantelfläche des außenliegenden Körpers sowie die äußere
Mantelfläche des innenliegenden Körpers etwa durch metallisches Be
dampfen als Elektroden ausgebildet sind.
In einer weiteren Ausgestaltung ist als mit der Anlageelektrode zur Bil
dung des Kondensators zusammenwirkende weitere Elektrode eine als
Flachband ausgebildete Elektrode vorgesehen, die wie auch das Flach
band der Anlageelektrode sowohl am Rotor als auch am Stator mit ent
sprechenden Wicklungen befestigt ist. Bei dieser Ausgestaltung kann vor
gesehen sein, daß die Flachbandelektrode, die wie auch das Flachband
der Anlageelektrode eine die Wickelrichtung umkehrende Schleife ausbil
det, im Bereich der sich in der Nullstellung zwischen Rotor und Stator
ausbildenden Schleife eine Isolierung eingebracht ist, so daß durch die
Flachbandelektrode zwei einzelne Elektroden gebildet sind. In Abhängig
keit von der Drehrichtung des Rotors legt sich die Anlageelektrode sodann
in eine parallele Anordnung zu der einen oder der anderen Elektrode. Auf
diese Weise sind ebenfalls zwei bezüglich ihrer Kapazität beim Drehen
des Rotors durch die Nullstellung gegenläufige Kondensatoranordnungen
gebildet.
Besonders bevorzugt ist eine Verwendung einer dieser Vorrichtungen zur
Erfassung der absoluten Nullstellung einer Lenksäulen-Lenkrad-Einheit,
bei welcher zur elektrischen Stromübertragung zwischen der Lenksäule
als Rotor auf einen Stator eine Wickelfederkassette vorgesehen ist. Bei
einer solchen Wickelfederkassette sind die stromübertragenden Kabel in
einem oder mehreren Flachkabeln vereinigt, die unter Ausbildung einer
die Wickelrichtung umkehrende Schleife wie auch die erfindungsgemäßen
Flachbänder in dem Wickelspalt angeordnet sind. Zur Unterstützung des
Wickelvorganges dieser Flachkabel werden Blindbänder eingesetzt. In Ab
hängigkeit von der Ausgestaltung der Nullstellungserkennungsvorrichtung
können eine oder mehrere dieser Blindbänder als Elektrodenflachbänder
im Sinne der oben beschriebenen Erfindung eingesetzt sein. Derartige
Wickelfederkassetten sind im Kraftfahrzeugbereich weit verbreitet, so daß
eine solche vorbereitete Wickelkassette ohne zusätzlichen Montageauf
wand mit einer integrierten Nullstellungserfassungsvorrichtung zur Beauf
schlagung etwa eines Fahrdynamiksystemes oder etwa zum selbsttätigen
Rückstellen eines Fahrtrichtungsanzeigers montierbar ist.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sowie Weiterbildungen sind Be
standteil der übrigen Unteransprüche sowie der nachfolgenden Figuren
beschreibung. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematisierte Ansicht einer Vorrichtung zum Erfassen
einer vordefinierten Nullstellung zwischen einem um seine
Längsachse in beiden Richtungen drehbaren Rotor und ei
nem Stator in der Nullstellung zwischen Rotor und Stator,
Fig. 1a ein eine Anlageelektrode beinhaltendes Flachband,
Fig. 2 die Vorrichtung der Fig. 1 nach Drehen des Rotors ausge
hend von der Nullstellung in die eine Richtung,
Fig. 3 die Vorrichtung der Fig. 1 nach Drehen des Rotors ausge
hend von der Nullstellung in die entgegengesetzte Richtung,
Fig. 4 ein Diagramm darstellend sich einstellende Kapazitätsände
rungen beim Drehen des Rotors verwendend eine weitere
Ausgestaltung der Erfindung und
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Wickelfederkassette
einer Lenksäulen-Lenkrad-Einheit zum Übertragen von elek
trischem Strom mit einer Vorrichtung zum Erfassen einer
vordefinierten Nullstellung gemäß einer weiteren Ausgestal
tung.
Fig. 1 zeigt in einer Anordnung einen als zylindrischen Körper ausgebil
deten Rotor 1, etwa eine Lenksäule eines Kraftfahrzeuges und einen kon
zentrisch bezüglich des Rotors 1 angeordneten Stator 2. Der Stator ist ein
zylindrischer Rohrabschnitt, dessen innere Mantelfläche 3 von der äuße
ren Mantelfläche 4 des Rotors 1 beabstandet ist. Durch die äußere Man
telfläche 4 des Rotors 1 und die innere Mantelfläche 3 des Stators 2 wird
in radialer Richtung ein Wickelspalt 5 begrenzt, in dem ein flexibles Flach
band 6 aus Kunststoff angeordnet ist. Fig. 1 zeigt den Rotor 1 und den
Stator 2 in ihrer Nullstellung, in welcher das eine Ende des Flachbandes 6
um die äußere Mantelfläche 4 des Rotors 1 gewickelt und an dieser be
festigt ist und das andere Ende des Flachbandes 6 in entgegengesetzter
Wickelrichtung an der inneren Mantelfläche 3 des Stators 2 anliegend ge
wickelt und an dieser befestigt ist. Die beiden Flachbandabschnitte sind
durch eine die Wickelrichtung umkehrende Schleife 7 voneinander ge
trennt. Die Anzahl der Wicklungen des Flachbandes 6 um den Rotor 1
bzw. den Stator 2 ist abhängig von der gewünschten Umdrehungszahl,
die mit dem Rotor 1 in die eine bzw. in die andere Richtung getätigt wer
den sollen.
Dem Flachband 6 ist eine Elektrode 8 zugeordnet, die in der in Fig. 1
gezeigten Nullstellung zwischen Rotor 1 und Stator 2 sich auf den Bereich
der Schleife 7 beschränkt. Die Elektrode 8 ist zu ihrer grafischen Hervor
hebung mit größerer Strichstärke dargestellt als die übrigen Abschnitte
des Flachbandes 6; dieses ist den in den Figuren gezeigten Beispielen
nicht als konstruktive Maßnahme (Aufdickung) anzusehen. Die Elektrode
8 kann unterschiedlich ausgebildet sein; beispielsweise kann die Elek
trode 8 durch eine metallische Bedampfung des aus Kunststoff bestehen
den Flachbandes 6 erstellt sein. Die Elektrode 8 kann jedoch auch in dem
Flachband 6 als darin enthaltener elektrischer Leiter vorgesehen sein. Die
Elektrode 8 ist durch eine elektrische Zuleitung, die in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel im Bereich der statorseitigen Befestigung abgreifbar
ist, elektrisch kontaktierbar.
Der inneren Mantelfläche 3 des Stators 2 ist eine Mantelelektrode 9 zuge
ordnet, die sich in demjenigen Bereich der Mantelfläche 3 befindet, in wel
chem die Anlageelektrode 8 des Flachbandes 6 zur Anlage gelangt, wenn
der Rotor 1 im Uhrzeigersinn bewegt wird. Der äußeren Mantelfläche 4
des Rotors 1 ist ebenfalls eine Mantelelektrode 10 zugeordnet, die so po
sitioniert ist, daß die Anlageelektrode 8 beim Drehen des Rotors 1 gegen
den Uhrzeigersinn in diesem Bereich zur Anlage gelangt. Die Anlageelek
trode 8 ist mit den Mantelelektroden 9, 10 zur Bildung von zwei Konden
satoren geschaltet, wobei ein Kondensator aus der Anlageelektrode 8 und
der Mantelelektrode 9 und ein weiterer Kondensator aus der Anlageelek
trode 8 und der Mantelelektrode 10 gebildet werden kann. In Abhängigkeit
von der Drehrichtung des Rotors 1 wird durch das Heranführen der Anla
geelektrode 8 an eine der beiden Mantelelektroden 9 oder 10 ein Kon
densator hoher Kapazität gebildet. Bei der in Fig. 1 dargestellten Elek
trode 8 handelt es sich um eine metallische Schicht innerhalb des Flach
bandes 6, so daß durch den die Elektrode 8 umgebenen Kunststoff diese
Oberfläche gegenüber den Mantelelektroden 9, 10 elektrisch isoliert ist.
Das Flachband 6 ist zur Verdeutlichung desselben in einer schematisier
ten Draufsicht in Fig. 1a dargestellt. Erkennbar ist darin die elektrische
Zuleitung 11 und der durch die Zuleitung 11 kontaktierbare Elektrodenab
schnitt 8. Die Elektrode 8 ist zu beiden Seiten des Flachbandes 6 wirkend
angeordnet, damit sowohl ein Kondensator mit der Mantelelektrode 10 als
auch mit der Mantelelektrode 9 gebildet werden kann.
Beim Drehen des Rotors gegen den Uhrzeigersinn ausgehend von der in
Fig. 1 gezeigten Nullstellung erfolgt sodann eine Anlage der Anlageelek
trode 8 an der Mantelelektrode 10. Diese Stellung zwischen Rotor 1 und
Stator 2 ist in Fig. 2 dargestellt, wobei der Übersicht halber lediglich die
Anlageelektrode 8 des Flachbandes 6 gezeigt ist. Beim Drehen des Ro
tors im Uhrzeigersinn erfolgt dann eine Anlage der Anlageelektrode 8, wie
in Fig. 3 gezeigt, an die Mantelelektrode 9.
Selbstverständlich kann der Rotor 1 in beide Richtungen weiter als die in
Fig. 2 und Fig. 3 gezeigten Positionen gedreht werden, jedoch ändert
sich die jeweilige Kondensatoranordnung dadurch nicht.
Die gegenläufige Kapazitätsänderung beim Drehen des Rotors aus seiner
in Fig. 2 gezeigten Stellung in die in Fig. 3 gezeigte Stellung, bei wel
cher sich die Kapazität des durch den durch die Elektroden 8 und 10 ge
bildeten Kondensators auf Null absenkt, wohingegen sich die Kapazität
des aus der Elektroden 8 und 9 gebildeten Kondensators von einer gerin
gen zu einer höheren Kapazität einstellt, wird zur Erfassung der absoluten
Nullstellung zwischen Rotor 1 und Stator 2 verwendet, wobei durch den
Schnittpunkt der gegenläufigen Kurven die Nullstellung zwischen Rotor
und Stator definiert ist.
In einem weiteren, in den Figuren nicht dargestellten Ausführungsbeispiel
sind der Rotor 1 und der Stator 2 aus Kunststoff hergestellt und sowohl
die äußere Mantelfläche des Rotors 1 als auch die innere Mantelfläche
des Stators 2 mit einer metallischen Schicht, etwa durch Bedampfen auf
getragen, versehen. Die sich ändernde Position der Anlageelektrode 8
beim Drehen des Rotors durch die Nullstellung hat dann zur Folge, daß in
beiden Kondensatoren unabhängig von der Stellung des Rotors Kapazi
täten erfaßbar sind, die sich jedoch deutlich voneinander unterscheiden.
In Fig. 4 ist die Kapazitätsänderung der beiden Kondensatoren C1, C2
dargestellt, wenn der Rotor durch die Nullstellung gedreht wird. Dabei ist
der Kondensator C1 aus der dem Rotor zugeordneten Mantelelektrode
und der Anlageelektrode und der Kondensator C2 aus der dem Stator zu
geordneten Mantelelektrode und der Anlageelektrode gebildet. Der
Schnittpunkt der sich ändernden Kapazitäten gibt die Nullstellung in der
Rotor-Stator-Anordnung wieder. Ist der Rotor bezüglich des Stators aus
seiner Nullstellung herausgedreht, ändern sich die Kapazitäten der Kon
densatoren C1 sowie C2 unabhängig davon, wie weit der Rotor in diese
Richtung gedreht wird bzw. wieviele Umdrehungen der Rotor in diese
Richtung gedreht wird, nicht.
Anstelle eines Bedampfens der Mantelflächen zur Ausbildung von Elek
troden können ebenfalls aufgeklebte Folienelektroden oder elektrisch lei
tende Folienbereiche, die im Wege eines Heißprägeverfahrens in die Kör
per integriert sind, verwendet werden.
In Fig. 5 ist eine Wickelfederkassette 12 einer nicht näher dargestellten
Lenksäulen-Lenkrad-Einheit zur Übertragung von Strom zwischen dem
Stator 13 und dem als Lenksäule dienenden Rotor 14 dargestellt. Zu die
sem Zweck ist in den Wickelspalt 15 ein Flachkabel 16 dergestalt einge
setzt, daß sein eines Ende in einer Richtung um den Rotor 14 gewickelt
und endseitig daran befestigt ist und daß dessen anderes Ende in entge
gengesetzter Richtung innenseitig an dem Stator 13 anliegend gewickelt
und ebenfalls endseitig befestigt ist. Die Wickelrichtungsumkehrung des
Flachkabels 16 wird durch eine mit dem Bezugszeichen 17 gekennzeich
nete Schleife gebildet. Im Bereich der jeweils endseitigen Befestigung des
Flachkabels 16 erfolgt eine nicht näher dargestellte Kontaktierung der
einzelnen Litzen. Zur Unterstützung eines einwandfreien Auf- und Abwic
kelns des Flachkabels 16 in Abhängigkeit von der Drehung der Lenksäule
14 sind drei bezüglich des Flachkabels 16 als Blindkabel zu bezeichnende
Flachbänder vorgesehen, die entsprechend dem Flachkabel 16 statorsei
tig sowie rotorseitig angeordnet und befestigt sind. Eines dieser Flach
bänder nämlich das Flachband 18 ist entsprechend dem in Fig. 1a ge
zeigten ausgebildet, so daß die in Fig. 5 durch dieses Flachband gebil
dete Schleife 19 eine Anlageelektrode 20 beinhaltet bzw. darstellt. Ein
weiteres Blindkabel, nämlich das Blindkabel 21 ist als Flachbandelektrode
ausgebildet, die zur Erstellung eines Kondensators mit der Elektrode 20
des Flachbandes 18 zusammenwirkt. Zu diesem Zweck ist die Flachband
elektrode 21 über ihre gesamte Länge als Bandelektrode ausgebildet.
Durch Drehen der Lenksäule 14 in die eine oder in die andere Richtung
gelangt sodann die Elektrode 20 entweder an einen am Stator 13
gewickelten Abschnitt der Flachbandelektrode 21 oder an einen um die
Lenksäule 14 gewickelten Abschnitt zur Anlage, so daß in beiden Fällen
durch die Elektroden 20 und 21 jeweils ein Kondensator gebildet ist. Der
Kapazitätsverlauf dieses durch die Elektroden 20, 21 gebildeten
Kondensators ausgehend von einer Stellung, bei der die Lenksäule 14
nach rechts eingeschlagen in eine die Nullstellung überschreitende Stel
lung, bei der die Lenksäule 14 nach links gedreht worden ist, ist durch ein
die Nullstellung darstellendes Minimum gekennzeichnet. Anstelle der in
Fig. 5 dargestellten Flachbandelektrode kann auch eine solche vorge
sehen sein, die lediglich im Bereich ihrer Schleife und der daran angren
zenden Abschnitte als Elektrode wirkend ausgebildet ist, wobei diese Ab
schnitte zumindest so bemessen sein müssen, daß diese dem Anlagebe
reich der Elektrode 20 entsprechen.
In einem nicht näher dargestellten Ausführungsbeispiel ist anstelle der
Flachbandelektrode 21 eine solche vorgesehen, die im Bereich ihrer in
der Nullstellung zwischen Rotor 14 und Stator 13 sich ausbildenden
Schleife eine elektrische Isolierung aufweist, so daß zwei Elektrodenab
schnitte gebildet sind. Die Kapazitätsänderungen einer solchen Ausge
staltung entsprechen der in Fig. 4 gezeigten.
1
Rotor
2
Stator
3
Innere Mantelfläche des Stators
4
Äußere Mantelfläche des Rotors
5
Wickelspalt
6
Flachband
7
Schleife
8
Anlageelektrode
9
Mantelelektrode
10
Mantelelektrode
11
Elektrische Zuleitung
12
Wickelfederkassette
13
Stator
14
Rotor; Lenksäule
15
Wickelspalt
16
Flachkabel
17
Schleife
18
Flachband, Blindkabel
19
Schleife
20
Anlageelektrode
21
Flachbandelektrode, Blindkabel
C1
C1
Kondensator
C2
C2
Kondensator
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Erfassen einer vordefinierten absoluten Nullstel
lung zwischen einem um seine Längsachse in beide Richtungen
drehbaren zylindrischen Körper (Rotor) (1) und einem feststehen
den zylindrischen Körper (Stator) (2), welche beiden Körper (1, 2)
mit axialem Abstand zueinander angeordnet sind, so daß ein
durch die äußere Mantelfläche (4) des innenliegenden Körpers (1)
und die innere Mantelfläche (3) des außenliegenden Körpers (2)
begrenzter Wickelspalt (5) gebildet ist, von welchen Mantelflächen
(3, 4) eine zumindest in einem Bereich als Elektrode wirkend aus
gebildet ist (Mantelelektrode) (9, 10), in welchem Wickelspalt (5)
ein flexibles Flachband (6) dergestalt angeordnet ist, daß sein ei
nes Ende am Rotor (1) und sein anderes Ende am Stator (2) befe
stigt ist und in der Nullstellung der beiden Körper (1, 2) zueinander
mit einem Abschnitt um die äußere Mantelfläche (4) des innenlie
genden Körpers (1) in der einen Richtung und mit einem weiteren
Abschnitt an der inneren Mantelfläche (4) des außenliegenden
Körpers (2) anliegend in entgegengesetzter Richtung gewickelt ist,
so daß zwischen den beiden Abschnitten eine die Wickelrichtung
umkehrende Schleife (7) gebildet ist, welches Flachband (6) in der
Nullstellung zwischen Rotor (1) und Stator (2) im Bereich der die
Wickelrichtung des Flachbandes (6) umkehrenden Schleife (7) als
Elektrode (Anlageelektrode) (8) wirkend ausgebildet ist, welche
Anlageelektrode (8) über eine Zuleitung (11) elektrisch kontaktier
bar ist und welche ebenfalls elektrisch kontaktierbare Mantelelek
trode (9, 10) bezüglich der Mantelfläche (3, 4) dergestalt angeord
net ist, daß beim Drehen des Rotors (1) in eine Richtung ein Kon
densator bestehend aus der Mantelelektrode (9, 10) und der durch
die Drehbewegung in eine parallele Anordnung mit der Mantele
lektrode (9, 10) gelangende Anlageelektrode (8) gebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei
den Mantelflächen (3, 4) ein als Elektrode wirkender Bereich (9, 10)
zugeordnet ist, so daß beim Drehen des Rotors (1) in die eine
Richtung ein Kondensator bestehend aus der der äußeren Mantel
fläche (4) des innenliegenden Körpers (1) zugeordneten Mantele
lektrode (10) und der durch die Drehbewegung in eine parallele
Anordnung mit dieser Mantelelektrode (10) gelangenden Anlage
elektrode (8) und beim Drehen des Rotors (1) in die entgegenge
setzte Richtung ein Kondensator bestehend aus der der inneren
Mantelfläche (3) des außenliegenden Körpers (2) zugeordneten
Mantelelektrode (9) und der durch die Drehbewegung in eine pa
rallele Anordnung mit dieser Mantelelektrode (9) gelangenden An
lageelektrode (8) gebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anlageelektrode und die Mantelelektrode als metallische
Beschichtung eines Kunststoffsubstrates vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Anlageelektrode (8) zur Bildung der notwendigen
Elektrodenisolation des Kondensators oberseitig isoliert ist.
5. Vorrichtung zum Erfassen einer vordefinierten absoluten Nullstel
lung zwischen einem um seine Längsachse in beide Richtungen
drehbaren zylindrischen Körper (Rotor) (14) und einem feststehen
den zylindrischen Körper (Stator) (13), welche beiden Körper (13,
14) mit axialem Abstand zueinander angeordnet sind, so daß ein
durch die äußere Mantelfläche des innenliegenden Körpers und die
innere Mantelfläche des außenliegenden Körpers begrenzter
Wickelspalt (15) gebildet ist, in welchem Wickelspalt (15) zwei flexi
ble Flachbänder (18, 21) dergestalt angeordnet sind, daß deren
eines Ende am Rotor (14) und deren anderes Ende am Stator (14)
befestigt ist und in der Nullstellung der beiden Körper zueinander
jeweils mit einem Abschnitt um die äußere Mantelfläche des in
nenliegenden Körpers (14) in der einen Richtung und mit einem
weiteren Abschnitt an der inneren Mantelfläche des außenliegen
den Körpers (13) anliegend in entgegengesetzter Richtung gewic
kelt sind, so daß zwischen den beiden Abschnitten jeweils eine die
Wickelrichtung umkehrende Schleife (17, 19) gebildet ist, welches
eine Flachband (18) in der Nullstellung zwischen Rotor (14) und
Stator (13) im Bereich der die Wickelrichtung dieses Flachbandes
(18) umkehrenden Schleife (17) als Elektrode (Anlageelektrode)
(20) wirkend ausgebildet ist, und welches andere Flachband (21)
auf einer Länge als Elektrode (Flachbandelektrode) (21) wirkend
ausgebildet aufweist, welche Länge der Elektrode (21) zumindest
so bemessen ist, damit beim Drehen des Rotors (14) in eine
Richtung ein Kondensator bestehend aus der Flachbandelektrode
(21) und der durch die Drehbewegung in eine parallele Anordnung
mit der Flachbandelektrode (21) gelangenden Anlageelektrode (20)
gebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Flachbandelektrode durch einen Isolator in zwei elektrisch kontak
tierbare Bereiche unterteilt ist, welcher Isolator im Bereich der die
Wickelrichtung dieses Flachbandes umkehrenden Schleife ange
ordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit
der Anlageelektrode zur Bildung zweier Kondensatoren zwei
Flachbandelektroden zusammenwirken.
8. Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7
in einer Vorrichtung zur Übertragung von elektrischem Strom zwi
schen einem Stator und einem Rotor umfassend eine Wickelfeder
kassette (12), in dessen Wickelspalt (15) neben dem oder den für
die Erkennung einer Nullstellung vorgesehenen Flachbändern (18,
21) ein oder mehrere Flachkabel (16) zur Stromübertragung ange
ordnet sind, wobei das oder die Flachbänder (18, 21) Teil der in ei
ner solchen Wickelfederkassette (12) eingesetzten Blindbänder zur
Unterstützung des Wickelvorganges sind.
9. Verwendung einer Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß eine solche Wickelfederkassette (12) in einer
Lenksäulen-Lenkrad-Einheit eines Kraftfahrzeuges eingesetzt ist.
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|---|---|---|---|
| DE19805106A DE19805106C1 (de) | 1998-02-09 | 1998-02-09 | Vorrichtung zum Erfassen einer vordefinierten absoluten Nullstellung zwischen einem um seine Längsachse in beiden Richtungen drehbaren zylindrischen Körper und einem feststehenden zylindrischen Körper |
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