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DE1980596U - Offener schuh, insbesondere pantolette, sandalette od. dgl. - Google Patents

Offener schuh, insbesondere pantolette, sandalette od. dgl.

Info

Publication number
DE1980596U
DE1980596U DE1967K0059476 DEK0059476U DE1980596U DE 1980596 U DE1980596 U DE 1980596U DE 1967K0059476 DE1967K0059476 DE 1967K0059476 DE K0059476 U DEK0059476 U DE K0059476U DE 1980596 U DE1980596 U DE 1980596U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
upper leather
foot
foam insert
leather
leaf
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1967K0059476
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CURT KRAUSE FABRIK fur SCHUHB
Original Assignee
CURT KRAUSE FABRIK fur SCHUHB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CURT KRAUSE FABRIK fur SCHUHB filed Critical CURT KRAUSE FABRIK fur SCHUHB
Priority to DE1967K0059476 priority Critical patent/DE1980596U/de
Publication of DE1980596U publication Critical patent/DE1980596U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B3/00Footwear characterised by the shape or the use
    • A43B3/12Sandals; Strap guides thereon
    • A43B3/122Sandals; Strap guides thereon characterised by the attachment of the straps

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Curt Krause Fabrik für Schuhbedarf, Berlin
Offener Schuh, insbesondere Pantolette, Sandalette od. dgl.
Die Neuerung richtet sich auf einen offenen Schuh, insbesondere eine Pantolette, Sandalette od. dgl. mit einem den Fussrücken in der Höhe des Grosszehenballens überspannenden ein- oder zweiteiligen, mit einem Innenfutter versehenen Blattriemen, der beiderseits zwischen der Brandsohle und der Laufsohle befestigt ist.
Derartige offene Schuhe gibt es ohne und mit Fersenriemen. Meist haben sie in die Laufsohle eingearbeitete Fussstützen gegen Senkfuss und Spreizfuss. Der Schuh wird im wesentlichen durch den den Fussrücken überspannenden Blattrieraen in Verbindung mit der Zehenarbeit gehalten. Daraus ergibt es sich, dass der Blattriemen verhältnismässig stramm sitzen muss. Soweit er zweiteilig ist, hat er eine Schnalle, die auf richtigen Sitz des Schuhes angezogen werden kann. Bei einem einteiligen Blattriemen ist dieser von vornherein auf den richtigen Sitz zugeschnitten.
Es ist möglich, bei dem Zuschnitt des Blattriemens auf gewisse krankhafte Veränderungen des Fusses, zu denen vor allem der Ballen gehört, Rücksicht zu nehmen. Ausgesprochen
orthopädische Schuhe sind aber in vielen Fällen unbeliebt, weil sie oftmals zu plump wirken. Deshalb wird meist ein normal gearbeiteter Schuh getragen, dessen Form auf den Ballen des Trägers keine Rücksicht nimmt.
Das bekannte geflochtene Schuhwerk sitzt zwar im allgemeinen bequem. Der Halt des Schuhes am Fuss ergibt sich bei geflochtenen Schuhen aus deren geschlossener Form. Für offene Schuhe und solche mit Blattriemen ist ein Lederflechtwerk ungeeignet. Die ausserdem bekannten Perforierungen ergeben meist keine genügende Dehnung des an sich festen Oberleders.
Die Anordnung von elliptischen Längs schlitz en, die parallel zueinander verlaufen, ist an Bändern für orthopädisches Schuhwerk an sich bekannt, damit die Innenbandage eine dem Fusslängsgewölbe entsprechende Querwölbung ergibt. Wollte man derartige elliptische Längsschlitze in den Blattriemen eines offenen Schuhes in der Höhe des Grosszehenballens anordnen, so würde dadurch eine derartige Spreizung der Längsschlitze entstehen, die den Schuh unbrauchbar machen würde. Weit aufklaffende Längsschlitze sind in dem Blattriemen solcher Schuhe unmöglich. Bei dem bekannten orthopädischen Schuhwerk sind sie auch nur an der Innenbandage vorhanden, während das Oberleder des Schuhes ungeschlitzt ist.
Die Neuerung hat sich die Aufgabe gestellt, einen offenen Schuh mit einem mit einem Innenfutter versehen Blattriemen so auszubilden, dass der Blattriemen sich einem mit einem Ballen versehenen Fuss anpasst und ausserdem auch den Ballen kaschiert.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, dass nur das Oberleder des Blattriemens in der Höhe der Brandsohle beginnend mit zwei Gruppen von an sich bekannten wellen- oder Zickzackförmigen Schlitzen versehen ist, die fächerförmig und zum Fussrücken enger werdend angeordnet sind und mit einer zwischen dem Oberleder und dem Innenfutter befindlichen Schaumstoffeinlage unterlegt sind.
Das beigefügte Modell zeigt einen so ausgebildeten zweiteiligen Blattriemen, dessen beide Hälften mit einer Schnalle verbunden sind. Die beiden Schlitzgruppen befinden sich an beiden halbteiligen Blattriemen. Das Modell zeigt, dass die einzelnen Schlitze etwa in der Höhe der Brandsohle beginnen und fächerförmig enger werdend zusammenlaufen und auf einer bogenförmigen Grenzlinie enden, die zum freien Ende des Blattriementeiles offen ist.
Das Modell zeigt ferner, dass das Futterleder des Blattriemens ungeschlitzt ist, der Blattriemen aber, obwohl das Oberleder sehr viel stärker ist, durch die im Oberleder befindliche Schlitzgruppe von gewellten oder zickzackförmigen Einzelschlitzen vollelastisch ist und sich in Querrichtung dem Ballen des Fusses anpassen kann, der durch die ausgleichende Wirkung der Schaumstoffeinlage kaschiert wird. Dadurch kommt es auch, dass sich die Schlitze innerhalb einer Schlitzgruppe nur verhältnismässig wenig spreizen und nicht der Eindruck von sich elliptisch spreizenden Längs schlitz en ent« steht. Vielmehr wird durch die Wellenform der Schlitze infolge der Richtungsänderung derselben der Schlitz immer wieder unterbrochen. Es ist dadurch unmöglich gemacht, dass sich die Schaumstoffeinlage auch im ungünstigsten Falle durch den gespreizten Schlitz hindurchzwängen und den Schlitz
sperren kann.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die wellenförmigen Schlitze im Oberleder ein einwandfreies, faltenloses Zwicken oder Ankleben des meist steifen Leders des Blattriemens beim Ziehen auf den Leisten erleichtern. Durch die wellenförmigen Schlitze erhält das Schuhwerk eine einwandfreie saubere Form. Die wellenförmigen oder zickzackförmigen Schlitze gewährleisten in Verbindung mit der Schaumstoffeinlage eine sich dem Fuss gut anpassende kontinuierliche glatte Aussenform. Beim Tragen des Schuhwerkes ergibt sich dadurch der Vorteil, dass der Fussballen nicht oder nur wenig in Erscheinung tritt. Auf den Ballen wir kein nennenswerter Druck mehr ausgeübt.
Wellen- oder zickzackförmige Schlitze, die in einer einzigen Gruppe angeordnet sind, sind zwar durch eigene Entwicklungen an sich und zwar an Schuhpelotten und sogenannten Decksohlen für die Innenausstattung des Schuhwerkes bekannt. Funktionsmässig besteht ein wesentlicher Unterschied darin, dass die bekannten Schlitze beim Tragen des Schuhwerkes durch die auf sie wirkende Belastung zusammengedrückt werden. Soweit sie aber Biege- und Druckbeanspruchungen unterliegen und mehr oder weniger aufgespreizt werden, sollen sie verhindern, dass der Fass innerhalb des Schuhwerkes gleitet. Die bekannten Schlitzgruppen bleiben am Schuhwerk im übrigen auch unsichtbar. Die bekannte Anordnung und Ausbildung der Schlitze ist daher für die Lösung der vorstehend genannten Aufgabe ungeeignet.
Das Modell zeigt ferner, dass die äusseren Schlitze etwa parallel zu den Aussenkanten des Blattriemens verlaufen und die Länge der Schlitze zum Fussrücken und zur Mitte der Schlitzgruppe hin abnimmt. Die Schlitze, die sich in der Mitte
der Schlitzgruppe befinden, sind am kürzesten. Dadurch entsteht in bezug auf das zum. freien Ende des Blattriemens auslaufende Schlitzgruppenbild die vorerwähnte fiktive bogenförmige Grenzlinie. Der die Schnallenzunge tragende Oberteil des Blattriemens bleibt im Bereich des Fussrückens ungeschlitzt. Dieser ganzflächige Teil des Blattriemens verlängert sich bis in die bogenförmige Grenzlinie hinein. Der so ausgebildete Blattriemen behält, obwohl das Oberleder geschlitzt ist, seine volle Spannkraft.
Das Modell zeigt ferner, dass die Schaumstoffeinlage vorteilhaft in dem Bereich der Schlitzgruppe mit der Innenseite des Oberleders klebend verbunden ist, wobei das Futterleder reichlicher als das Oberleder bemessen und nur um die Einlage herum an das Oberleder angeklebt, jedoch gegenüber der Sehaumstoffeinlage lose ist. Die Schaumstoffeinlage verbindet die zwischen den gewellten Schlitzen vorhandenen Streifen, so dass diese sich nur so weit voneinander entfernen können, wie es die Dehnbarkeit der Sehaumstoffeinlage zulässt. Diese bewirkt ausserdem, dass sich die Schlitzgruppe den Bewegungen des Fusses anpasst und die Schlitze sich je nach Bedarf öffnen und schliessen.
Aus dem Modell ist ferner ersichtlich, dass die Innenseite des Oberleders eine zusammenhängende Klebstoffschicht trägt, mittels welcher die Sehaumstoffeinlage und der Randstreifen des Innenfutters mit dem Oberleder verbunden sind. Dieser Randstreifen zeichnet sich im Oberleder auf der Innenseite des Blattriemens an beiden Teilen desselben dHutlich ab. Auf diese Weise wird die Herstellung des Schuhwerks vereinfacht und verbilligt. Ausserdem. wird mit einfachen Mitteln erreicht, dass die Sehaumstoffeinlage innerhalb des
etwas beuteligen Innenfutters eindeutig festgelegt ist, wobei das Innenfutter gerade im Bereich der beiden Schlitzgruppen beliebig nachgeben kann, ohne dass es selbst spannt.
Die Neuerung ist nicht auf das beigefügte Modell, das einen offenen Damenschuh mit geteiltem Blattriemen zeigt, beschränkt. Sie ist auch auf solche mit einteiligem Blattriemen anwendbar. Ausserdem kann sie auch auf Herrenschuhe eines gleichen oder ähnlichen Typs Anwendung finden.
Schutzansprüche:

Claims (4)

ΡΛ-Β024371-17.Η67 Schutzansprüche:
1. Offener Schuh, insbesondere Pantolette, Sandalette od. dgl., mit einem den Fussrücken in der Höhe des Grosszehenballens überspannenden ein- oder zweiteiligen, mit einem Innenfutter versehenen Blattriemen, der beiderseits zwischen der Brandsohle und der Laufsohle befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass nur das Oberleder des Blattriemens in der Höhe der Brandsohle beginnend mit zwei Gruppen von an sich bekannten wellen- oder zickzackförmigen Schlitzen versehen ist, die fächerförmig und zum Fussrücken enger werdend angeordnet sind und mit einer zwischen dem Oberleder und dem Innenfutter befindlichen Schaumstoffeinlage unterlegt sind.
2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die äusseren Schlitze etwa parallel zu den Aussenkanten des Blattriemens verlaufen und die Länge der Schlitze zum Fussrücken und zur Mitte der Schlitzgruppe hin abnimmt.
3. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumstoffeinlage in dem Bereich der Schlitzgruppe mit der Innenseite des Oberleders klebend verbunden ist, wobei das Futterleder reichlicher als das Oberleder bemessen und nur um die Einlage herum an das Oberleder angeklebt, jedoch gegenüber der Schaumstoff einlage lose ist.
4. Schuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite des Oberleders eine zusammenhängende Klebstoffschicht trägt, mittels welcher die Schaumstoffeinlage und der Randstreifen des Innenfutters mit dem Oberleder verbunden sind.
DE1967K0059476 1967-11-17 1967-11-17 Offener schuh, insbesondere pantolette, sandalette od. dgl. Expired DE1980596U (de)

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